Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 14-tägige Studienreise durch Nubien
  • Pharaonengräber ohne Touristenrummel
  • Von Assuan am Nil entlang nach Khartum
ab 4.945 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Menschenleere Pyramidenfelder, vom Sand konservierte Tempel, Relikte einer vergessenen Hochkultur. Im Land der Schwarzen Pharaonen schlummern atemberaubende Kulturschätze. Entdecken Sie auf dieser Studienexpedition durchs historische Nubien archäologische Highlights wie die Ausgrabungen um den heiligen Berg Dschebel Barkal und die Spitzpyramiden der antiken Stadt Meroe. Von Ägypten aus wollen wir uns dieser versunkenen Welt am Nil nähern. Doch ganz so abseits wie noch vor zehn Jahren liegen die Stätten einstiger Macht nicht mehr: Brücken und Asphalt zeugen auch im Sudan vom Fortschritt durch Öldollars, dem die Konflikte in der islamischen Welt und im Südsudan wenig anhaben konnten.
1. Tag: Willkommen in Assuan!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Egypt Air von Frankfurt, Berlin, München, Wien oder Genf nach Kairo (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.) Dann weiter am späten Abend von Kairo nach Assuan. Ankunft kurz vor Mitternacht. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie ins Hotel. Zwei Übernachtungen.
2. Tag: Assuan
Nach einem späten Frühstück Besichtigungsrundfahrt: Auf der Nilinsel Agilkia ergründen wir den Tempelkomplex von Philae, der der Göttin Isis geweiht ist. Wieder an Land blicken wir verwundert in eine Grube: Was macht der gigantische Obelisk aus Rosengranit hier? Und warum wurde er nie vollendet? Fragen ganz anderer Dimension wirft der Assuan-Staudamm auf, der den Nassersee aufstaut: Fluch oder Segen? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Romantisches Finale: eine Segelpartie auf dem Nil vor der Kulisse von Stadt und Wüste.
3. Tag: Im Ramses-Tempel von Abu Simbel
Schnurgerade verläuft die Straße durch die Wüste. Ägyptens Pläne für ein fruchtbares Land beschäftigen uns, bis wir in Abu Simbel eintreffen. 290 km. Highlight des Tages: die kolossalen Statuen, die Ramses II. einst in die Felsen schlagen ließ. Packend wie ein Thriller ist die Rettungsaktion des Tempels durch die UNESCO, als der Nassersee aufgestaut wurde. Wer Lust auf ein besonderes Spektakel hat, kann nach dem Abendessen die Ton- und Lichtshow besuchen.
4. Tag: Grenzübertritt in den Sudan
Heute verabschieden wir uns vom ägyptischen Teil des historischen Nubien. Per Fähre überqueren wir den Nassersee und erreichen nach kurzer Zeit die Grenzstation zum Sudan. Alle aussteigen! Pässe mit Visa bitte! Lkws voller Reissäcke oder Maschinen wollen über die Grenze. Busse, Autos, Händler, Wanderarbeiter, Frauen mit ihren Kindern – hier ist die Hölle los! Irgendwann lässt man uns passieren, und wir können uns rund vier Stunden lang im Sitz unserer Jeeps zurücklehnen, bis wir in Tumbos wieder aussteigen. 420 km. Drei Übernachtungen in einem festen Zeltcamp.
5. Tag: Tempeltour am Nil entlang
Im Ort Wawa steigen wir in Motorboote, die uns zur Tempelanlage von Soleb bringen. Gemeinsam entschlüsseln wir die Hieroglyphen an den Wänden und den monumentalen Säulen mit Palmkapitellen, nehmen Flachreliefs unter die Lupe, suchen nach Fragmenten von Widder- und Falkenstatuen aus Granit. Wieder am Ufer, bringt uns wenige Kilometer weiter eine Fähre in die Mondlandschaft der Insel Sai. Verblüffend, was unterschiedlichste Siedler hier hinterlassen haben: Reste eines ägyptischen Tempels, Mauerstücke christlicher Dörfer, Ruinen eines türkischen Forts. 100 km.
6. Tag: Memoiren in Stein
Heute beschäftigen uns Felsenbilder verschiedener Epochen. Zunächst im Wüstenwadi Sebu, wo wir auf prähistorische Rinder-, Ziegen- und Schafzeichnungen treffen sowie auf Zeugnisse aus der Zeit des Pharaos Thutmosis I. Ihr Reiseleiter unterstützt Sie beim Enträtseln der Inschriften. Wir passieren den dritten Katarakt mit der Ruine einer türkischen Festung. Finale des Tages: die Fundstücke wie Amulette und Pharaostatuen im Museum von Kerma. 110 km.
7. Tag: Durch das Niltal nach Karima
Wie die Nachkommen der Nubier ihre uralte Kultur pflegen, erleben wir live in einem der Dörfer mit bunt bemalten Häusern. Die Bewohner zeigen uns stolz die liebevoll gestalteten Ornamente, die sich um die Fassaden schlängeln. Auch wenn Sie keine der 150 Sprachen des Landes sprechen, hindert Sie wenig an einer lebhaften Verständigung mit Händen und Gesten. Historisches Highlight des Tages: die Ruinen von Alt-Dongola, wo Ihr Reiseleiter mit wohlgesetzten Worten mehrstöckige Stadtvillen in den Himmel wachsen lässt. 340 km. Drei Übernachtungen in Karima.
8. Tag: Dschebel Barkal - der "nubische Olymp"
Der rötliche Tafelberg misst nur 100 m, zählt aber in der Mythologie zu den ganz Großen. Der "heilige Berg" Dschebel Barkal diente ägyptischen Göttern als Sitz, nubischen Königen als Stätte der Regentschaft und den Karawanen zur Orientierung. Wir besichtigen die Ausgrabungen am Fuße des Berges. Am Nachmittag besuchen wir weitere Stätten des UNESCO-Welterbes der Region: den versteinerten Wald von El-Kurru und die fantasievoll ausgemalten Gräber der Pharaonen sowie die Ruinen von Napata. 60 km.
9. Tag: Ein Tag nach Wunsch
Händler preisen lautstark ihre Auslagen an, die bunt gewandeten Kunden prüfen sorgsam die Waren, und auch wir mischen uns in das farbige Gewimmel auf dem Markt von Karima. Den weiteren Tag bestimmen Sie selbst: Tee trinken oder mit dem Reiseleiter einen Bootsausflug (40 €) auf dem Nil unternehmen, mit anschließendem Picknick im Palmenhain? Nach der Bootsfahrt geht es auf dem Landweg weiter zu den Pyramiden von Nuri (UNESCO-Welterbe). Fahrtstrecke 50 km. Zurück im Hotel noch Energie? Wer mag, kann über die steile Nordflanke das Gipfelplateau des Dschebel Barkal erklimmen.
10. Tag: Durch die Bayudawüste
Neue Brücken ersetzen die alten Fähren, asphaltierte Highways erleichtern die Weiterfahrt - Straßen als Symbol des Fortschritts. Doch immer noch sehen wir Nomaden mit rastenden Schaf- und Ziegenherden am Wegesrand oder an den Wasserstellen - Zeugnis der nomadischen Tradition der Bayudawüste. Bizarr erscheinen auch die Relikte des Klosters Ghazali im Wadi Abu Dom. Einige Wasserstellen weiter überqueren wir erneut den Nil und erreichen schließlich unsere Unterkunft mit Blick auf die Pyramiden von Meroe. 370 km. Zwei Übernachtungen .
11. Tag: Meroe
Atemberaubend, was uns heute bevorsteht: das Pyramidenfeld von Meroe (UNESCO-Welterbe) – 900 Gräber, mitten in der Wüste. Unglaublich, dass wir hier fast allein die verfallenen oder auch top erhaltenen steilen, spitzen Sandsteinbauten und ihre Totentempel erforschen. Wie prachtvoll die Stadt Meroe in der Antike gewesen sein muss, erahnen wir in den Ruinen der benachbarten Tempel und Paläste. Den Hauch von Luxus beweisen die königlichen Bäder, die mit Nilwasser gespeist wurden.
12. Tag: Tempelwelten
Und wieder zwei archäologische Juwelen in Sicht. Am Vormittag: die Tempelstadt Naga, die im Sand konserviert wurde (UNESCO-Welterbe). Bis heute ist unklar, warum mitten in der Wüste eine prächtige Stadt blühte und dann scheinbar plötzlich wieder verschwand. Begeisternde Zeitzeugen sind die mächtigen Reliefs von Menschen und Göttern am Apedemak-Tempel. Nicht weit entfernt fasziniert ein weiterer Tempelkomplex in der Sandsteinwüste von Musawwarat as-Sufra (UNESCO-Welterbe). Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Khartum. 280 km.
13. Tag: Khartum - moderne Metropole
Ein Tag in Khartum: Die gläsernen und in der Sonne glitzernden Wolkenkratzer der City zeugen vom Aufschwung des erdölreichen Sudan. Im Nationalmuseum lassen wir unsere Eindrücke von der Kultur Nubiens noch einmal Revue passieren. Zu den Höhepunkten zählen Tempelfragmente, die beim Bau des Assuan-Staudamms vor der Überflutung gerettet wurden, und die frühchristlichen Fresken von Faras Pachoras. In Omdurman auf der anderen Seite des Nils begegnen wir auf dem Großmarkt Menschen aus allen Teilen des Vielvölkerstaats, wir sehen das Mahdi-Mausoleum und besuchen das Museum im Khalifa-Haus, gefüllt mit Objekten aus der Zeit des Mahdi-Aufstandes. Am Abend fliegen wir mit Egypt Air in etwa zweieinhalb Stunden nach Kairo. Übernachtung in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.
14. Tag: Rückflug von Kairo
Am Vormittag Flug mit Egypt Air nach Frankfurt, München, Berlin, Wien oder Genf (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.). Ankunft nachmittags und Anschluss zu den anderen Orten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Im Süden Ägyptens, im sogenannten Oberägypten befindet sich der weltberühmte Assuan-Staudamm, welcher auch als Assuan-Hochdamm bekannt ist und im Arabischen Sadd el-Ali genannt wird, was übersetzt so viel wie „Vater aller Dämme“ bedeutet. Schon die Namensgebung macht deutlich um welche Dimensionen es sich hier handelt. Etwa 13 Kilometer südlich der Stadt Assuan staut dieser gewaltige Damm den Nil zum weit ausgedehnten Nassersee auf.

Doch bis es so weit war, galt es einige Problem zu bewältigen. Eines der größten war die Tatsache, dass sich in dem Gebiet, in dem das Wasser gestaut werden sollte, zahlreiche antike Kulturdenkmäler befanden. Einige von ihnen, wie beispielsweise der Tempel von Abu Simbel, wurden deshalb in höher gelegene Gebiete umgesetzt, andere fielen den Wassermassen zum Opfer. Auch die nubischen Bauern, welche in der Region lebten wurden umgesiedelt, was zu Folge hatte, dass viel von der nubischen Kultur verloren ging.

Doch der Bau des Staudamms hatte natürlich auch zahlreiche positive Veränderungen mit sich gebracht. So kann das umliegende Gebiet nun landwirtschaftlich besser und ausgedehnter genutzt werden. Zudem dient der Damm der Stromerzeugung und auch der Sicherung der Trinkwasserversorgung.

Wer den beeindruckenden und majestätischen Staudamm besucht, der sollt sich den Ausblick, welche die in 74 Metern Höhe befindliche Aussichtsplattform verschafft, auf keinen Fall entgehen lassen. Eine weitere sehenswerte Attraktion befindet sich am westlichen Ende des Dammes, ein Beton-Denkmal, welches eine Lotusblüte und ein Zahnrad darstellt und damit die ägyptisch-russische Freundschaft symbolisiert.
Bilder:
Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts befand sich auf der malerischen Insel Philae, nahe der Stadt Assuan in Oberägypten, der gleichnamige Tempelkomplex. Mit dem Bau des Assuan Staudammes änderte sich dies allerdings, denn heute ist die beschauliche Insel überflutet. Doch der imposante Tempelkomplex von Philae konnte gerettet werden, er wurde rund 600 Meter weiter nordwestlich auf das höher gelegene Gelände der Insel Agilkia umgesiedelt.

Der Tempel von Philae wird häufig auch Hut-chenti oder Haus des Anfangs genannt, das bedeutendste Bauwerk des gesamten Komplexes ist der Isis-Tempel, welcher der gleichnamigen Göttin geweiht ist. Um diesen Tempel herum befinden sich zahlreiche weitere, kleinere Bauwerke. Bis heute ist lässt sich die Entstehung des beeindruckenden Tempelkomplexes nicht genau datieren, die ältesten Belege gehen aber zurück bis in das 4. Jahrhundert vor Christus.
Bilder:
Etwa 280 km südlich der ägyptischen Stadt Assuan entdeckte der Schweizer Orientforscher Johann Ludwig Burckhardt die von 1290 – 1224 vor Christus erbauten Felsentempel von Abu Simbel. Pharao Ramses II. ließ zu seinen Ehren von mehreren Tausend Arbeitern diese mächtige Tempelanlage errichten. Bei der Entdeckung waren allerdings nur die Köpfe der Kolossalstatuen sichtbar, weshalb die Tempelanlage 1817 vollständig ausgegraben werden musste.

1960 begann man ganz in der Nähe von Abu Simbel einen Staudamm zu errichten, kurze Zeit später drohte infolge dessen eine Überflutung die Tempelanlage zu zerstören. Deshalb machte man sich an die Arbeit die Felsentempel zu zersägen und rund 180 km landeinwärts wieder zusammen zu bauen. Die war eines der gigantischsten Bauprojekte unserer Zeit. Seit 1979 stehen die Tempel von Abu Simbel auf der Liste des UNESO-Weltkulturerbes.

Die eindrucksvolle Tempelanlage von Abu Simbel besteht aus zwei Tempeln, der größere war für den Pharao gedacht, der kleinere seiner Lieblingsfrau Nefertari gewidmet. Am Eingang des größeren Tempels thronen zu beiden Seiten je zwei überdimensionale Statuen die jeweils eine Höhe von 22 m erreichen. Die Säle des Tempels sind mit Bildern verziert, welche Szenen aus dem Leben und auch den kriegerischen Auseinandersetzungen des Königs darstellen.

Die Tempel wurden so konzipiert, dass zweimal jedes Jahr zur Tagundnachtgleichen das Licht bei Sonnenaufgang direkt in das Allerheiligste fällt und dort die 4 sitzenden Steinfiguren anstrahlt. Eine weitere Besonderheit des kleinen Tempels ist die Tatsache, dass die Frau des Pharaos ebenso groß wie ihr Mann dargestellt wurde, was zu dieser Zeit nicht üblich war, da die Frau im Allgemeinen immer kleiner dargestellt wurde.
10. Tag Bayuda Wüste
Meroe - Pyramiden von Meroe
11. Tag Meroe - Pyramiden von Meroe
Bilder:
Im Süden Ägyptens, im sogenannten Oberägypten befindet sich der weltberühmte Assuan-Staudamm, welcher auch als Assuan-Hochdamm bekannt ist und im Arabischen Sadd el-Ali genannt wird, was übersetzt so viel wie „Vater aller Dämme“ bedeutet. Schon die Namensgebung macht deutlich um welche Dimensionen es sich hier handelt. Etwa 13 Kilometer südlich der Stadt Assuan staut dieser gewaltige Damm den Nil zum weit ausgedehnten Nassersee auf.

Doch bis es so weit war, galt es einige Problem zu bewältigen. Eines der größten war die Tatsache, dass sich in dem Gebiet, in dem das Wasser gestaut werden sollte, zahlreiche antike Kulturdenkmäler befanden. Einige von ihnen, wie beispielsweise der Tempel von Abu Simbel, wurden deshalb in höher gelegene Gebiete umgesetzt, andere fielen den Wassermassen zum Opfer. Auch die nubischen Bauern, welche in der Region lebten wurden umgesiedelt, was zu Folge hatte, dass viel von der nubischen Kultur verloren ging.

Doch der Bau des Staudamms hatte natürlich auch zahlreiche positive Veränderungen mit sich gebracht. So kann das umliegende Gebiet nun landwirtschaftlich besser und ausgedehnter genutzt werden. Zudem dient der Damm der Stromerzeugung und auch der Sicherung der Trinkwasserversorgung.

Wer den beeindruckenden und majestätischen Staudamm besucht, der sollt sich den Ausblick, welche die in 74 Metern Höhe befindliche Aussichtsplattform verschafft, auf keinen Fall entgehen lassen. Eine weitere sehenswerte Attraktion befindet sich am westlichen Ende des Dammes, ein Beton-Denkmal, welches eine Lotusblüte und ein Zahnrad darstellt und damit die ägyptisch-russische Freundschaft symbolisiert.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Die südlichste Stadt Ägyptens ist Assuan, deren Verwaltungsgebiet des gleichnamigen Gouvernements bis an die Grenze zum Sudan heran reicht. Der rund 280.000 Einwohner zählende Ort erstreckt sich am östlichen Ufer des Nils.

Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt durch den in der Nähe errichteten Assuan-Hochdamm, dessen Bau zur Folge hatte, dass zahlreiche Dörfer sowie der Tempel Abu Simbel umgesiedelt wurden. Dies war notwendig, da die Dörfer und das einzigartige Kulturdenkmal sonst vom Stausee überflutet worden wären.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Assuan Museum, das Nubische Museum, die Erzengel-Michael-Kathedrale, der Fatimidische Friedhof, das Mausoleum des Aga Khan und die Nekropole der Herrscher von Elephantine.
Die bezaubernde Stadt Abu Simbel erlangte weltweite Berühmtheit wegen des hier befindlichen Felsentempels des Pharao Ramses II. Dieser stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und wurde 1979 zusammen mit dem ebenfalls hier befindlichen Hathor-Tempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der kleinere Hathor-Tempel wurde zur Erinnerung an Nefertari, die große königliche Gemahlin Ramses II. errichtet.

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts mussten die berühmten Wahrzeichen der Stadt versetzt werden, weshalb sie sich heute auf einer Insel im Nassersee befinden. Diese Insel ist durch einen befahrbaren Damm mit der Stadt verbunden. In der beschaulichen Ortschaft Abu Simbel leben rund 2.500 Menschen, sie befindet sich im äußersten Süden Ägyptens, nahe der Grenze zum Sudan.
Bilder:
Alt Dongola
Napata
Bilder:
Khartum
Musawwarat
Naga
Kairo, die pulsierende und historisch bedeutende Millionenmetropole am Nil ist sowohl die Hauptstadt Ägyptens als auch die der arabischen Welt. Mit ihren mehr als 16 Millionen Einwohnern ist sie zudem die größte Stadt des afrikanischen Kontinents. Sie befindet sich im Nordosten des Landes und nimmt eine Fläche von 214 Quadratkilometern ein.
Natürlich gehört Kairo während einer Rundreise durch Ägypten ohne Zweifel zu den Orten die man unbedingt gesehen haben muss. Bereits 1979 ernannte die UNESCO die Altstadt Kairos zum Weltkulturerbe. Zu ihren Hauptattraktionen gehört der Fernsehturm, die Ben Ezra Synagoge, der Turm von Al-Dschasira und der Tahir Platz.

Zudem beheimatet Kairo mehr als 100 Moscheen von denen die Sultan-Hasan-Moschee, die Al-Rifa'i-Moschee, die Oman-Makran-Moschee, die Ibn-Tulun-Moschee, die Azhar- und die Al-Hakims-Moschee sowie die auf der Zitadelle befindliche Mohammed-Ali-Moschee zu den bekanntesten gehören. Diese Zitadelle wurde im Jahre 1176 im Auftrag des Sultan Saladin errichtet.

Unweit der Stadt befinden sich auch die berühmten Pyramiden von Gizeh, sie sind das einzig erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit. Die Ägypter selbst nennen die Pyramiden El Ahram zu Deutsch „die Heiligtümer“. Der Name Kairo bedeutet im Übrigen „die Starke“ oder „die Eroberin“.
Omdurman
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bilder:
Sudan
Der Sudan ist das größte Land des gesamten afrikanischen Kontinents. Die Erkundung dieses faszinierenden und eindrucksvollen Landes ist geradezu ein Pflichtprogramm wenn man etwas vom  alten Ägypten sehen und erfahren möchte. Allerdings geht diese Erkundung mit dem Verzicht auf Komfort einher, denn außerhalb der sudanesischen Hauptstadt Khartum gibt es kaum Hotels und auch die Infrastruktur ist sehr dürftig ausgebaut und eignet sich für den Tourismus kaum. Deswegen sind Geländewagen und Zelte bei einer Sudan-Expedition die ständigen Begleiter.
Doch wer auf den Komfort eines Reisebusses und eines Hotelzimmers verzichtet, der wird reich belohnt, denn in der sudanesischen östlichen Sahara  warten imposante und überwältigende Eindrücke auf Sie. Beispielsweise das Pyramidenfeld von Meroe, die Ruinen von Bjrawiya und der heilige Berg Barkal mit den Überresten eines Tempels, einem Palast und mehreren Pyramiden.
Auch die Küste des Roten Meeres ist beliebt und das Meer an sich mit Sicherheit ein absolutes Highlight mit einer überragend schönen Unterwasserwelt, was viele Taucher anzieht. Auch die Hauptstadt Khartum weiß mit einige beeindruckenden Attraktionen zu überzeugen, so befindet sich hier die bekannte große Moschee von Khartum, der Präsidentenpalast, das Burj al-Fateh Hotel, die Allerheiligen-Kathedrale und das Nationalmuseum. Der Sudan präsentiert sich somit als ein sehr vielseitiges Land, welches sowohl für Kulturinteressierte als auch für Aktivreisende, Abenteuerlustige und Wassersportler interessant sein kann.
beste Reisezeit:
September bis April
 

Klima:
Im Sudan dominiert ein tropisches bis randtropisches Klima mit größtenteils sehr hohen Temperaturen. In der Sahara kommt es zwischen April und September häufig zu Sandstürmen. Im Süden regnet es von Mai bis Oktober.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach der Reise noch mindestens 6 Monate gültig ist und keinen israelischen Stempel hat. Ein Visum ist erforderlich, dieses muss bei der sudanesischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=SD
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SudanSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SudanSicherheit.html

Währung:
1 Sudanesischer Dinar = 10 Sudanesische Pfund = 100 Piaster
 

Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 15 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ +1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +0h 


Gut zu wissen: 
Durch die derzeitige politisch angespannte Lage wird von Reisen nach Darfur, Südkordofan, Blauer Nil und in den Südsudan abgeraten. Weiterhin sollte beachtet werden, dass jegliche Handhabung von Drogen und Alkohol sowie Prostitution, Homosexualität und zu freizügige Kleidung illegal ist und bestraft wird.


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Ägypten
Ägypten liegt im Nordosten von Afrika, ist flächenmäßig knapp dreimal so groß wie Deutschland und die Geburtsstätte eine der ältesten Kulturen der Welt. Das fortschrittliche Land ehrt bis heute die einstigen Herrscher, die Pharaonen, die Ägypten zu einem reichen Erben von zahllosen imposanten Bauwerken machten. Beispielsweise die Pyramiden oder die Sphinx, diese sogenannten „Wunderwerke der Architektur“ zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Erde, zudem gehören sie zu den Weltwundern der Menschheit. Für Geschichtsliebhaber ist das Land als Reiseziel besonders gut geeignet, da mit den Pyramiden von Gizeh, Abu Simbel oder der Tempel von Luxor geschichtliches Kulturerbe gesehen werden kann.

Das wichtigste für die Ägypter ist ohne Zweifel der Nil, ohne ihn könnte das Land nicht weiter existieren. Zu beiden Seiten des Nils breitet sich die Sahara aus. Sie ist mit Neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Welt. Kairo ist mit 18 Millionen Einwohnern nicht nur Ägyptens Hauptstadt sondern auch gleichzeitig die größte Stadt Afrikas. In Kairo existieren die Orientalische Gelassenheit und das hektische Leben einer Großstadt nebeneinander. Ägypten gewinnt jedes Jahr neue Touristen, da die humanen Preise einen Luxusurlaub mit viel Kultur zulassen. So bietet sich eine Kombination aus Rundreise, Nilkreuzfahr und anschließendem Badeurlaub besonders gut an und sorgt für einen abwechslungsreichen Aufenthalt, welcher aber nicht nur Erkundungen und Action beinhaltet, sondern auch Erholung bietet und dem Reisenden die Gelegenheit gibt, das Erlebte zu verarbeiten und Revue passieren zu lassen.
beste Reisezeit: 
ganzjährig, beste Reisezeit für Rundreisen: Oktober – März, beste Badezeit: Mai - Oktober


Klima:
Hier herrscht in allen Teilen des Landes ein Wüstenklima, wobei die Tages-und Nachttemperaturen stark schwanken. Es gibt nur wenige Regentage im Jahr.
Einreise: 
Visum ist erforderlich, kann bei der ägyptischen Botschaft ausgestellt werden oder bei der Einreise kostenpflichtig erworben werden (ca. 22€)

Personalausweis: muss bis 2 Monate nach Ausreise gültig sein, bei der Einreise wird eine Einreisekarte ausgestellt, hierzu ist ein Passfoto erforderlich

Reisepass: muss 2 Monate nach Ausreise gültig sein, empfohlen sind aber 6 Monate
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.aegyptische-botschaft.de


Impfempfehlungen:
Empfohlen wird ein Schutz gegen Hepatitis A sowie eine Auffrischung der Standardimpfungen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AegyptenSicherheit.html

Währung:
Ägyptischer Pfund = 100 Piaster


Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ + 1


Gut zu wissen:
Respektieren Sie den Islamischen Glauben und begegnen Sie den Menschen mit Achtung, bedecken Sie Oberarme und Knie. Fotographien Sie keine Menschen, die gerade ihren religiösen Glauben ausführen. Es würde den islamischen Glauben stören und gilt als Verletzung der Persönlichkeit. Nichtmuslimen ist es untersagt eine Moschee zu betreten.
 

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