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Auf dieser Rundreise lernen Sie die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte der beiden größten Inseln der Karibik kennen. Erleben Sie Revolutionsgeschichte und koloniale Städte auf Cuba und genießen Sie den bunten Alltag, herrliche Natur sowie Traumstrände in der Dominikanischen Republik.
1. Tag: Deutschland -Havanna
Linienflug mit Air France von Deutschland über Paris nach Havanna. Nach Ihrer Ankunft Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel in der Altstadt.
2. Tag: Havanna
Morgens Besuch einer der bekannten Tabakfabriken. Anschließend Fahrt durch das Havanna des 19. und frühen 20. Jahrhunderts u.a. mit dem Platz der Revolution, dem Malecón, dem legendären Hotel Nacional, dem imposanten Capitolio, dem Gran Teatro sowie dem Kathedralenplatz. Weiter geht es zu Fuß durch Alt-Havanna mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. F/M/A
3. Tag: Havanna - Viñales - Havanna
Auf der Tabakroute geht es in die Provinz Pinar del Río. Besuch eines Tabakbauern mit Panoramablick vom Mirador Los Jazmines über das Mogote-Tal. Anschließend Besichtigung der Prähistorischen Mauer und Fahrt auf einem unterirdischen Fluss durch die Höhle Cueva del Indio. F/M/A
4. Tag: Havanna - Cienfuegos - Trinidad
Fahrt nach Cienfuegos. Spaziergang über den Hauptplatz mit dem nostalgischen Terry Theater. Nach dem Besuch der Halbinsel Punta Gorda mit ihren typischen Holzvillen Weiterfahrt entlang der Panorama-Küstenstraße nach Trinidad. F/M/A
5. Tag: Trinidad - Sierra Escambray - Trinidad
Frühmorgens Fahrt mit russischen Trucks oder Jeeps in die Sierra Escambray auf zum Teil abenteuerlichen Feldwegen zum Ausgangspunkt des Guayanara-Trails. Anschließend Wanderung entlang des Río Melodioso. Weiterfahrt nach Trinidad. Stadtrundgang mit Besuch der urigen Canchanchara (Honig-Likör-Bar) sowie eines der zahlreichen Museen. F/M/A
6. Tag: Trinidad - Tal der Zuckerrohrmühlen - Sancti Spiritus - Camagüey
Fahrt zum Tal der Zuckerrohrmühlen und weiter durch die Ausläufer der Sierra Escambray nach Sancti Spiritus. Weiterfahrt durch die grüne Zuckerrohrebene nach Camagüey, Stadt der großen Tonkrüge (Tinajones). Spaziergang über die Plaza Agramonte. F/M/A
7. Tag: Camagüey - Bayamo - El Cobre - Santiago de Cuba
Fahrt Richtung Osten mit Zwischenstopp in der Kutschenstadt Bayamo und weiter zum Wallfahrtsort El Cobre mit Besuch der Basilika. Anschließend geht es nach Santiago de Cuba - Wiege der kubanischen Musik und Schmelztiegel der Kulturen. Panoramatour mit dem Revolutionsplatz, der Moncada-Kaserne und dem Friedhof Santa Ifigenia. Abends Besuch des legendären Casa de la Trova oder des Casa de los Abuelos. F/M/A
8. Tag: Santiago de Cuba
Morgens Stadtbummel durch Santiago mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Fährfahrt zur Insel Cayo Granma in der Hafenbucht. Anschließend Besuch der Festung El Morro mit herrlichem Panoramablick über das Meer. F/M/A
9. Tag: Santiago de Cuba - Santo Domingo
Transfer zum Flughafen und Flug nach Santo Domingo. Nach Ihrer Ankunft Transfer zum Hotel im kolonialen Altstadtkern. F
10. Tag: Santo Domingo
Während eines Stadtrundgangs sehen Sie den Palast des Diego Kolumbus, den Palast des Gouverneurs und der Generalkapitäne, die Kathedrale, den Parque Colón sowie die Calle de las Damas. Anschließend lernen Sie die Sehenswürdigkeiten außerhalb des Altstadtkerns kennen. F/M
11. Tag: Santo Domingo - San Cristóbal - Barahona
Besuch einer Meersalzgewinnungsanlage und kurze Wanderung in der einzigen Sandwüste der Karibik. Weiterfahrt in die Provinzhauptstadt Barahona. F
12. Tag: Barahona - Laguna Oviedo - Barahona
Entlang der malerischen Küstenstraße fahren Sie nach Enriquillo, einem kleinen Fischerdorf. In Oviedo erreichen Sie die gleichnamige Süß-Salzwasser-Lagune. Kurze Wanderung und Bootsfahrt entlang des Ufers inklusive Besichtigung einer Insel, auf der sich frei lebende Leguane befinden. Ebenfalls sehen Sie die größte Flamingokolonie des Landes. Rückfahrt nach Barahona. Unterwegs Besichtigung eines Larimar Ateliers, wo Sie alles über die Verarbeitung des Halbedelsteines erfahren. F/M
13. Tag: Barahona - Bonao - La Vega - Jarabacoa
Nach dem Frühstück kurze Besichtigung von Barahona, dem Zentrum der Zuckerindustrie. Weiterfahrt nach La Vega. Hier beginnt die Bergwelt der Cordillera Central. Weiterfahrt nach Jarabacoa, umgeben von Pinienwäldern, Flüssen, Bergen und Tälern. F/A
14. Tag: Jarabacoa - Santiago de los Caballeros
Besuch des Wasserfalls Salto Baiguate, den Sie über einen Naturweg erreichen. Nach einem erfrischenden Bad beim Wasserfall Fahrt in das Cibao Tal und Ausflug zur Wallfahrtstätte Santo Cerro mit der Kirche Virgen de Las Mercedes. In Santiago Stopp beim Heldenmonument sowie Besichtigung der Kathedrale und des Parque Duartes. Besuch des Kulturzentrums Centro Cultural Leon und Besichtigung einer Zigarrenfabrik, wo Ihnen alles über die Tabakverarbeitung erklärt wird. F
15. Tag: Santiago de los Caballeros - San Francisco de Macoris - Las Terrenas
Fahrt Richtung Nordosten durch eine von Kakao- und Kaffeeanbau geprägte Landschaft bis San Francisco de Macoris. In Salcedo besichtigen Sie das Museum der berühmten Mirabal-Schwestern. Besuch der Kakaoplantage der Familie Rizek. Weiterfahrt zur landschaftlich reizvollen Halbinsel Samaná. Hier spüren Sie noch den Zauber der Karibik. F/M/A
16. Tag: Las Terrenas - Santo Domingo - Deutschland
Beginn Ihrer Badeverlängerung auf Samaná, in Punta Cana oder Transfer über die neue Autobahn nach Santo Domingo. Abends Rückflug mit Air France über Paris nach Deutschland. F
17. Tag: Deutschland
Ankunft in Deutschland.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
Im Zentrum der Altstadt von Havanna befindet sich das malerische Kapitol der kubanischen Hauptstadt. Dieses wurde im Jahre 1926 als Sitz der Legislative eingeweiht und wurde bis 1959 auch als solcher genutzt. Heute dient es als Kongresszentrum und kann von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Eigentlich plante man 1912 das Kapitol als Regierungssitz zu errichten. Ebenso wie auch das Kapitol in Washington D.C. ist das prächtige Kapitol in Havanna dem Petersdom in Rom nachempfunden und wurde im klassizistischen Stil erbaut.
Die Eingangstore des Kapitols bestehen aus Bronze und zeigen mit ihren Reliefs die Geschichte Kubas. Zudem befindet sich auf dem Boden der Eingangshalle der sogenannte „Stern von Kuba“, ein 24-karätiger Diamant, welcher den Kilometer Null des kubanischen Straßennetzes markiert. In der Eingangshalle befindet sich außerdem eine 17 Meter hohe und 40 Tonnen schwere vergoldete Bronzestatue, die „La Republica“.
Havanna - Gran Teatro
Havanna - Hotel Nacional
Havanna - Malecón
Der sich auf einer Fläche von etwa 72.000 m² erstreckende Plaza de la Revolucion in der kubanischen Hauptstadt Havanna, gehört zu den größten innerstädtischen Plätzen auf der ganzen Welt. Regelmäßig finden hier offizielle Kundgebungen politischer Natur statt. Besonders bekannt waren die jährlichen Reden Fidel Castros, zu denen sich mehr als eine Million Kubaner auf dem Platz der Revolution einfanden.
Das Bild des Platzes wird zu einem großen Teil von dem imposanten Jose-Marti-Denkmal geprägt, dieses Denkmal ist ein 109 Meter hoher Turm mit einer daneben stehenden 18 Meter hohen Statue. Mit dem Fahrstuhl kann man bis auf die Spitze des Turms fahren, welcher mit seinen 109 Metern das höchste Gebäude Havannas ist. Gegenüber dem Jose-Marti-Denkmal befindet sich ein großes Bildnis des Guerillaführers Che Guevara mit dem Spruch „Haste la Victoria Siempre“ (bis zum immerwährenden Sieg).
Der Plaza de la Catedral ist ein beliebter Treffpunkt, aber auch Anziehungspunkt für Touristen. An diesem Platz befindet sich die Kathedrale von Havanna. Das imposante Gebäude wurde im Zeitraum von 1748 bis 1777 errichtet. Auffällig sind die wunderschöne Muschelkalkfassade des Gebäudes sowie die zwei Türme, die asymmetrisch gebaut wurden. 1789 wurde die Kathedrale zur Hauptkirche von Havanna benannt. Um 1799 rum wurde sie zur Kathedrale geweiht. Alle Reichtümer, die ursprünglich in der Kathedrale beherbergt wurden, sind aufgrund der Revolution zum Vatikan gebracht worden. Wahre Kunstwerke in der Kathedrale sind die Fresken und der Hauptaltar, die von den italienischen Künstlern Bianchini und Peruvani erstellt wurden.
Der Plaza de la Catedral ist ein Ort mit Geschichte, ebenso wie die Kathedrale. Im Hauptschiff der Kathedrale soll sich in den Jahren 1796 bis 1898 die Grabstätte von Christoph Kolumbus (Christopher Columbus) befunden haben. Das Ende der spanischen Kolonialzeit sollte auch das Ende der sterblichen Überreste in Havanna sein. So wurden sie nach Sevilla überführt.
Viele Touristen wissen den Plaza de la Catedral aufgrund der geschichtlichen Ereignisse zu schätzen, aber auch als Ausgangspunkt. Schließlich befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Plaza de la Catedral die besten Restaurants und Clubs von Havanna. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Platz derart beliebt und belebt ist. Der Platz gilt als schönster historischer Platz von ganz Havanna.
Am Plaza de la Catedral liegt gegenüber der Kathedrale der ehemalige Palast des Grafen von Bayno. Dort ist das Museo de Arte Colonial beheimatet. Das Museum beherbergt zahlreiche kostbare Exponate aus der Kolonialzeit. Im ehemaligen Palast der Grafen von Aguas Claras befindet sich heute ein beliebtes Restaurant, das sogenannte El Patio, in dem es unter anderem sehr gutes kreolisches Essen gibt. Wer zu Gast in Havanna ist, hat die lebendige Stadt nur erlebt, wenn er den wunderbaren Plaza de la Catedral besucht hat.
3. Tag Vinales - Mogote Tal
Die westlichste Provinz Kubas, Pinar del Rio, beheimatet eine der spektakulärsten Attraktionen des Landes, das Valle de Vinales, das Vinales-Tal. Dieses etwa 10 Kilometer lange und 4 Kilometer breite Tal liegt in der Sierra de los Organos, dem Orgelpfeifengebirge und gilt als eine der schönsten Landschaften Kubas. Mit den umliegenden Bergen bildet das Valle de Vinales einen einzigartigen Nationalpark, welcher 1999 von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet.
Neben den traumhaften Landschaften die zum Wandern und Erkunden einladen, hält die Region noch ein ganz besonderes Highlight bereit. Die Rede ist von dem einzigartigen Kunstwerk des Malers Leovigildo Gonzalez Morillo. Dieser schuf auf einem Kalkfelsen ein 120 Meter hohes und 180 Meter breites Kunstwerk. Schon von einer sehr weiten Entfernung kann man den außergewöhnlich bunten Felsen erspähen. Um die überwältigende Farbintensität beizubehalten müssen die Farben regelmäßig aufgefrischt werden, da die häufigen und starken Regenfälle die Farben immer wieder auswaschen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tales sind die Höhlen wie die Cueva del Indio oder die Caverna de Santo Tomas. Und auch der Ort Vinales selbst zieht zahlreiche Besucher an. So wundert es nicht dass die Region für den Tourismus immer wichtiger wird und Rundreisen durch Kuba auch immer öfter hier entlang führen.
Vinales - Tropfsteinhöhle "Cueva del Indio"
5. Tag Trinidad - Canchanchara
Trinidad - Sierra de Escambray
6. Tag Trinidad - Sierra de Escambray
Trinidad - Tal der Zuckerrohrmühlen
7. Tag Santiago de Cuba - Friedhof Santa Ifigenia
Santiago de Cuba ist die zweitgrößte Stadt Kubas und befindet sich im äußersten Süden des Landes. Neben dem Revolutionsdenkmal, der Kathedrale und dem Parque Cespedes ist die Moncada Kaserne eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt. Ihren Namen verdankt die Kaserne Guillermo Mancada, dem General des kubanischen Unabhängigkeitskampfes gegen Spanien von 1868 bis 1898. Zudem ist sie auch ein nationale Denkmal der kubanischen Revolution.
Besonders am 26. Juli, dem offiziellen Beginn der kubanischen Revolution und dem damit verbundenen Nationalfeiertag Kubas, ist das Gebäude Zentrum vieler Festivitäten. In der Fassade der Kaserne sind noch heute die Einschusslöcher von 1953 sehr gut sichtbar, was auch daran liegt, dass diese penibel gepflegt werden.
Heute nutzt man die Moncada Kaserne als Schule, zudem wurde ein Teil als Museum eingerichtet, welches auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier kann man die Geschichte der kubanischen Revolution nach verfolgen.
Santiago de Cuba - Revolutionsplatz von Santiago de Cuba
Die Festung "El Morro" liegt in Kuba etwa 10 km südwestlich von Santiago de Cuba. "El Morro" heißt offiziell Castillo de San Pedro de la Roca, wird häufig aber auch als Castillo del Morro bezeichnet. Beim sogenannten "El Morro" handelt es sich um eine Festung, die man wenn man als Gast in Santiago de Cuba ist, unbedingt gesehen haben muss.
"El Morro" wurde im Jahre 1637 von Juan Bautista Antonelli entworfen. Er gehörte zu einer Familie von Militäringenieuren aus Italien. Der Gouveneur von Pedro de la Roca y Borja hatte das Konzept für die Festung entworfen. Sie sollte zur Verteidigung gegen Piraten dienen. Bevor die Festung errichtet wurde, gab es an der Stelle wo die "El Morro" Festung steht bereits eine kleinere Festung, die durch "El Morro" ersetzt werden sollte. Teile der alten Festung sind auch heute noch Bestandteil von "El Morro".
Die Festung musste dem sogenannten em morro angepasst werden. Dabei handelt es sich um eine steilen Vorsprung, der bis in die Bucht reicht. Nach diesem Vorsprung wurde auch die Festung benannt. "El Morro" wurde auf mehreren Terrassen aufgebaut. Früher wurden 4 Hauptebenen und drei große Bastionen für die Artillerie genutzt. Alle Güter für die Besatzung wurden über das Meer geliefert. In einem Lagerhaus, das in puren Fels geschlagen wurde, wurden die Güter gelagert oder zur Zitadelle gebracht. Der Zitadelle sollte ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Immerhin hat der Bau dieser 42 Jahre gedauert. Der Bau der Zitadelle begann im Jahre 1683 und wurde häufiger unterbrochen und um 1700 beendet.
Der Bau des "El Morro" hatte sich gelohnt. Im Jahre 1662 war die Festung noch nicht fertiggestellt, als Freibeuter aus England und für etwa zwei Wochen die Kontrolle über die Stadt Santiago de Cuba gewinnen konnten. Dabei wurde ein Teil der Befestigung zerstört. Nachdem die Freibeuter den Rückzug angetreten haben, veranlasste die Regierung den Wiederaufbau der zerstörten Teile der Festung "El Morro".
10. Tag Havanna - Palacio de los Capitanes Generales
14. Tag San Francisco de Macoris - Cibao-Tal
Santiago de Los Caballeros - Heldenmonument
La Vega - Wallfahrtstätte Santo Cerro
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.
Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.
Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.
Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
Camagüey gilt als drittgrößte Stadt des Landes Kuba. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Camagüey. Die Stadt wurde im Jahre 1514 an der kubanischen Nordküste in der Nähe des Hafens Nuevitas gegründet.Bis zum Jahre 1528 wurde die Stadt aufgrund mehrerer Überfälle durch Piraten ins Landesinnere verlegt. Im Jahre 1668 wurde die Stadt von Piraten abgebrannt und trägt seit 1923 den Namen Camagüey, den Namen eines indianischen Führers.
Camagüey verfügt über eine wunderbare koloniale Altstadt. Sie ist nach Havanna die größte erhaltene Altstadt Kubas. Überall in der Stadt kann man heute noch große bauchige tinajones – Tonkrüge – sehen, die an zahlreichen Eingängen und Innenhöfen die Tore schmücken. Sie dienten ursprünglich zum Auffangen von Regenwasser. Die Stadt hatte lange Zeit einen Wassermangel und wusste sich aber auf diese Weise mit Wasser zu versorgen.
Die zweitgrößte Stadt Kubas befindet sich im äußersten Südosten der Insel und war von 1523 bis 1556 die Hauptstadt der spanischen Armada in der Karibik, die Rede ist von Santiago de Kuba in der gleichnamigen Provinz. In der Vergangenheit war sie der Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus dem westlichen Afrika, daher ist noch heute ein Großteil der Bevölkerung hier afrikanischer Abstammung.
Zu den Sehenswürdigkeiten der rund 500.000 Einwohner zählenden Stadt gehören das Revolutionsdenkmal, die Kathedrale, der Parque Cespedes und das Haus des Don Diego Velazquez. Etwa 20 Kilometer östlich der Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 920 km² der Baconao Park, eine ausgedehnte Parklandschaft, welche 1987 zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt wurde. Die reizvolle Landschaft ist ein Eldorado für Naturliebhaber und Outdoor-Fans.
Bayamo ist eine Stadt im Osten von Kuba. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Granma und des Gemeindebezirks Bayamo. 1868 fand in der Nähe der Stadt der Unabhängigkeitskampf statt. Für einen der Kämpfer, Pedro Figueredo, diente Bayamo als Vorlage für sein Lied La Bayamesa. Seit 1902 dient dieses Lied als Nationalhymne für Kuba.
Der kubanische Freiheitskämpfer und Gründer der kubanischen Nation, Carlos Manuel de Cespedes wurde in dieser Stadt geboren. Nach ihm sind auch einige sehr sehenswerte Plätze in Kuba benannt worden wie zum Beispiel der Parque Cespedes in Santiago de Cuba. In Bayamo ist der Plaza de la Revolution sehr sehenswert, der ebenfalls unter dem Namen Parque Cespedes bekannt ist.
El Cobre
Santo Domingo
Barahona
San Cristóbal
Cordillera Central
Jarabacoa
La Vega
San Francisco de Macoris
Santiago de Los Caballeros
Las Terrenas
Punta Cana
In Zentralkuba befindet sich die Stadt Sancti Spiritus, welche etwa 42.000 Einwohner zählt und seit 1976 die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Sie wurde im Jahre 1514 von den Spaniern gegründet, allerdings am Rio Tuinicu, bereits nach acht Jahren wurde die Stadt aber an ihren heutigen Standort am Rio Yayabo umgesiedelt.
Zu Reichtum und Bedeutung gelangte Sancti Spiritus vor allem wegen dem Zuckerrohranbau. Zu den Attraktionen der Stadt gehört allen voran die Parroquial Mayor im Zentrum der Stadt, sie ist die älteste Kirche in ganz Kuba. Aber auch die Yayabo Bridge, der Park Sanchez und die Iglesia del Espíritu Sancto am Parque Honorato sind sehr sehenswert.
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