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Kappadikien ist ein wundervoller Landstrich auf dem anatolischen Hochplateau voller geheimnisvoller Kultur und Überraschungen. Wir besuchen die 'Mondlandschaft" mit unterirdischen antiken Städten und Kirchen aus der frühen Christenheit. Wir erleben Konya, Stadt der Derwische und griechische sowie römische Ausgrabungen an der bezaubernden Türkischen Riviera. Wir reisen komfortabel in First-Class-Hotels.
1. Tag: Deutschland - Antalya
Flug von Deutschland nach Antalya. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer unserem 5-Sterne-Hotel.
2. Tag: Türkische Riviera - Perge - Kursunlu-Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir zur antiken Stadt Perge. Nachmittags fahren wir zu den Kursunlu-Wasserfällen im gleichnamigen Nationalpark.
3. Tag: Türkische Riviera - Taurus-Gebirge -Konya - Kappadokien
Die heutige Fahrt nach Kappadokien führt uns durch das Taurus-Gebirge nach Konya. Besuch des Mevlana-Museums. Abendessen und Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel in Kappadokien.
4. Tag: Kappadokien - Göreme - Uchisar
Frühmorgens fakultativer Ausflug: Ballonfahrt (wetterabhängig). Dann Tagesausflug in die bizarre 'Mondlandschaft" Kappadokiens. Wir besuchen Göreme. Die in Stein gehauenen Klöster, Kirchen und Wohnungen sind sehr beeindruckend und liegen auf mehreren Etagen unterirdisch. In Uchisar erhalten wir unvergessliche Eindrücke von den faszinierenden Gesteinsformationen. Abends fakultativ: Folkloreabend mit Bauchtanz.
5. Tag: Kappadokien - Zelve Tal
In Uchisar sehen wir den Burgfelsen und die Pasabagi, die besonderen Tuffsteinformationen die auch als 'Feenkamine" bekannt sind. Am Nachmittag besuchen wir eine landestypische Teppichknüpferei mit Verkaufspräsentation. Abends fakultativ: Sufistische Zermonie der Tanzenden Derwische in einer Karawanserei.
6. Tag: Kappadokien - Sultanhani - Türkische Riviera
Wir reisen zurück an die Mittelmeer-Küste. Unterwegs besuchen wir bei Sultanhani eine seldschukische Karawanserei. Abendessen und Übernachtung in einem 5-Sterne-Hotel in der Region Antalya.
7. Tag: Türkische Riviera - Antalya
Heute unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Antalya. Wir sehen die wichtigsten historischen Bauwerke, den Yachthafen und den orientalischen Bazar. Hier findet man eine Auswahl an Souveniers und Gewürzen. Desweiteren haben wir Gelegenheit in einem Juwelier- und Lederfachgeschäft einzukaufen bevor wir zum Hotel zurück fahren.
8. Tag: Antalya - Deutschland
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Das Taurus Gebirge hält nicht viel von vornehmer Zurückhaltung: Bei Antalya beginnt es direkt mit Höhen von 2000 Metern und mehr. Das Taurus Gebirge hat eine Länge von etwa 1000 Kilometern und zieht sich von der Küste des Mittelmeeres in einem Bogen bis zum Vansee im Osten der Türkei.
Egal, was man vorhat: Man geht niemals ohne einen Führer ins Taurus Gebirge. Das gilt für Wanderungen genau wie für Motorradtouren und Bergsteigungen. Das Wetter ist aufgrund der extremen Landschaft zu jeder Jahreszeit unberechenbar. Selbst Einheimische werden von Umschwüngen immer wieder überrascht und sind nicht auf sie eingestellt.
Wer einen Wanderurlaub plant, sollte sich einmal den Lykischen Weg anschauen. Dieser führt von Antalya nach Fethiye oder anders herum. Er ist 500 km lang und eine Strecke, die in alten Zeiten von den Karawanen benutzt wurde. Scheinbar verschlafene Bergdörfer und eine Vielzahl von antiken Orten und Plätzen finden sich am Wegesrand. Wasserfälle und kristallklare Bergseen laden zu einem erfrischenden Bad.
Eine weitere Herausforderung sind Wanderwege, die bis zu einer Höhe von 3000 m hinauf ins Taurus Gebirge führen. Es gibt geheimnisvolle Höhlen zu entdecken und eine atemberaubende wilde Berglandschaft, die ihresgleichen sucht.
Freunde der Eisenbahn nutzen die Bagdad-Bahn, die durch das Taurus Gebirge führt. Die Strecke beginnt in Istanbul und endet in Bagdad, über gut 1600 km durch die Türkei und von Tür zu Tür über 3200 km lang. Schwindelerregende Viadukte und 37 Tunnel werden über- und durchquert, und die Aussicht auf die Landschaft ist faszinierend, einmalig und unvergesslich.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Bahnhöfen unterwegs widmen. Sie sind noch in ihrem Originalzustand erhalten und vermitteln einen Eindruck der damaligen Architektur.
Der Bau der Strecke begann im Jahr 1903. Damals war die Technik noch lange nicht soweit wie heute, und man kann sich kaum vorstellen, was es für ein Aufwand war, die Brücken zu errichten und die Tunnel in die Berge zu treiben.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Süden von Kleinasien an der türkischen Riviera liegt Antalya. Besucher aus Nürnberg wundern sich sicher über die Straßenbahn, die seit 1997 durch Antalya düst. Nach der Ausmusterung wurde sie dort eingesetzt, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Es ist ratsam, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Es heißt zwar, dass die Türkei so etwas wie Regeln im Straßenverkehr hat; diese wurden jedoch nur von einer verschwindend geringen Bevölkerungszahl zur Kenntnis genommen. Gemacht wird, was gefällt und im Sommer schattig ist.
Die eigentliche Stadt Antalya liegt malerisch auf Steilfelsen, die ins Meer abfallen. Ob man sie schön findet, ist Geschmackssache. Antalya ist eine junge Stadt, die seit dem Ansturm der Touristen in den 1960er Jahren immer weiter wächst. Dabei wurde und wird leider die landestypische Architektur wenig berücksichtigt. Bettenburgen und Häuserblocks in Weiß prägen die Silhouette. Ein Stück der urigen Altstadt wurde nur am Hafen erhalten, wo auch viele schöne Cafés ihren Platz gefunden haben. Die alte Stadtmauer steht zum Teil noch und macht einen durchaus wehrhaften Eindruck.
Trotz des eigenartigen Erscheinungsbildes von Antalya gibt es gemütliche private Unterkünfte und Pensionen, große Hotels und Campingplätze. Es kann sich durchaus lohnen, nur einen Flug zu buchen und vor allem nach privaten Pensionen zu schauen. Sie geben einem eher das Gefühl von Türkei, und man kann ein bisschen handeln. Man wird überaus herzlich empfangen, die Gastfreundschaft der Türken ist einfach fantastisch.
Antalya hat mit die schönsten Strände am Mittelmeer. Weitläufig sind sie, flach abfallend und nicht voll. Ihre ungewöhnliche Breite ermöglicht den kleinen und großen Fans von Sandburgen, ihre Leidenschaft auszukosten. Das Wasser ist glasklar, eine Tour mit dem Boot zu geheimnisvollen Höhlen sollte man unbedingt machen und dabei den Blick auf Antalya genießen.
Tauchen ist ganz wunderbar möglich an der türkischen Riviera, Stationen gibt es überall. In Richtung Kemer liegen Schiffswracks, die das perfekte Tauchabenteuer versprechen. Wasserski, Surfen, Jetski und Kanu fahren werden angeboten – Langeweile wird es in und um Antalya nicht geben!
Am östlichen Mittelmeer liegen die Kursunlu-Wasserfälle, eingebettet in ein herrliches Naturschutzgebiet. Sie sind eines der schönsten Ausflugsziele an der Türkischen Riviera. Das Kursunlu-Gebiet diente schon seit jeher als Naherholungsgebiet. Die kühlen Auen um den Wasserfall bieten Ruhe und Erholung für lärm- und hitzegeplagte Großstädter. Im weitläufigen Gebiet mit üppiger Vegetation verlieren sich die Spaziergänger. Neben antiken Tempeln in der Türkei sind die Kursunlu-Wasserfälle ein kleiner Geheimtipp für Urlauber. Auch Einheimische lieben hier die herrliche Natur. Umgeben von schattenspendenden Bäumen verbringen sie hier an Wochenenden den ganzen Tag bei einem zünftigen Picknick. Das Auffangbecken des Hauptfalles strotzt nur so vor natürlicher Schönheit.
Nur rund 16 Kilometer nordöstlich von Antalya befindet sich die antike Stadt Perge im Südwesten der Türkei. Sie ist berühmt für ihre gut erhaltenen Ruinen aus späthellenistisch-römischer Zeit, welche bis heute eine gute Anschauung einer damaligen Stadtanlage vermitteln. Zu sehen gibt es das hellenistische Stadttor, das Theater, das Stadion, die Befestigungsmauern sowie ein Rundtempel und die Thermen.
Im Norden der Stadt befindet sich zudem ein beeindruckender Tafelberg, dieser thront majestätisch über der Stadt und ist nicht nur ein landschaftliches Highlight sondern auch historisch und kulturell von großer Bedeutung, denn Ausgrabungen beweisen dass auch der Tafelberg in der Vergangenheit besiedelt war, hier soll sich sogar die Akropolis befunden haben. Somit gibt es einiges erstaunliches in Perge zu entdecken und dank der geringen Entfernung zur Touristenhochburg Antalya sind Tagesausflüge hierher ein gern gebuchtes Angebot.
Die größte Provinz in der Türkei ist Konya. Konya liegt 200 km südlich von Ankara. In Konya leben etwa eine Million Einwohner. In der Region um Konya gibt es zahlreiche Berge und Binnenseen. Konya ist eine sehr alte Stadt, die einst in der Bibel erwähnt wurde und früher mehrere Namen trug. Konya ist die Stadt der Bildung. Hier gibt es die bekannte Selcuk-Universität. Ihr angegliedert sind viele Forschungszentren. Die Stadt selbst hat eine sehr interessante Architektur und auffallend ist die bunte Mischung vieler verschiedener Kulturen. Das Mausoleum von Mevlana ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Konya besitzt viele Museen und Ausgrabungsstätte, die interessante Geschichten verbergen.
Göreme ist ein touristenreicher türkischer Ort in Kappadokien. Er gehört zu dem Nationalpark Göreme, der weltbekannt durch seine vulkanischen Tuffsteingebilde ist. Besonders attraktiv sind die in das Gestein gehauenen Wohnanlagen, Kapellen und Kirchen.
Die ersten Christen besiedelten in dieser Form Göreme und versteckten sich in dieser Gesteinslandschaft vor ihren Feinden. Die Wohnanlagen sind teilweise unterirdisch angelegt und lieferten somit den damaligen Bewohnern nicht nur Schutz vor ihren Feinden, sondern auch vor dem Klima. Die Tuffsteinhäuser boten in der sommerlichen Hitze viel Kühle und im Winter eine gute Isolation gegen die Kälte. Noch nicht alle Wohnanlagen sind bis heute gefunden worden, aber es sollen schätzungsweise 100 dieser unterirdischen Behausungen bestehen.
Mehr als 300 Jahre ist es nun schon her, dass die einstige armenische Hauptstadt Ani verlassen wurde. Heute zeugen nur noch einige Ruinen von ihrer Existenz und ihrem einstigen Glanz. Die heutige Geisterstadt befindet sich im Osten der heutigen Türkei, im Grenzgebiet zu Armenien. Sie liegt auf einem rund 1300 Meter hohen Plateau und wird von einer tiefen Schlucht umgeben.
Wegen ihrer zum Teil noch gut erhaltenen Ruinen, welche von der Pracht der damaligen armenischen Architektur zeugen, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal. Dieses ist allerdings durch Erdbeben, Kulturvandalismus und Bodenerschütterungen durch den Abbau in einem nahe gelegenen Steinbruch stark gefährdet. Zu sehen gibt es neben der Kathedrale von Ani auch die Ruinen der Menucehr Moschee, der Stadtmauer, einiger Kirchen und Kapellen sowie eines Palastes.
Die Lykische Küste bietet seinen Gästen eine reizvolle Landschaft. Felsgräber und wilde Schluchten machen den Reiz dieses Gebietes am Mittelmeer aus. Besucher können hier eine fast fünftausend Jahre alte Kultur entdecken. Teilweise sind noch unberührte Traumstrände vorzufinden. Zahlreiche romantische Fischerstädtchen befinden sich ebenso entlang der Lykischen Küste. Eine beliebte Urlaubsregion ist Dalyan. Die vielfältige Landschaft mit bewaldeten Bergen und traumhaften Stränden zieht die Besucher in ihren Bann. Ein naturbelassener Sandstrand, der gesäumt ist von einem grünen Schilfgürtel, ist der Brutplatz von einzigartigen Meeresschildkröten. Dieser Platz entlang der Küste stellt eine besondere Attraktion dar.
In der Zeit zwischen Mai und Oktober wird das Schlüpfen der Jungen von Hütern bewacht, damit die jungen Schildkröten unbeschadet das Meer erreichen. Die Stadt Fethiye an der Lykischen Küste hat sich im Laufe der Zeit zu einem modernen Hafenstädtchen entwickelt. Hübsche Bars und romantische Lokale laden Besucher zum Verweilen ein. Herrliche Orte, von denen aus sich ein Sonnenuntergang besonders genießen lässt. Die Gäste finden hier nicht nur traumhafte Strände, sondern auch Felsengräber, die von reicher antiker Geschichte erzählen. Der Ort Kas befindet sich in einer von Bergen eingeschlossenen Bucht an der Lykischen Küste.
Neben einem modernen Yachthafen zieren zahlreiche Cafés und Restaurants die Landschaft. Auch hier stellen die lykischen Felsengräber eine besondere Attraktion dar. Ein gut erhaltenes Amphitheater und Grabmonumente locken Besucher an diesen zauberhaften Ort, der darüber hinaus einen herrlichen Blick über die Bucht erlaubt. Das Hafenstädtchen Kalkan bietet seinen Besuchern mit liebevoll restaurierten Gebäuden und typischen Tavernen ein ganz besonderes Flair. Direkt an einem Berghang gelegen, sind die Bademöglichkeiten zwar begrenzt, jedoch liegen in der näheren Umgebung dieses Ortes weitere besonders schöne Sandstrände. Dazu zählt der unbebaute Patara-Strand, der zum Naturschutzgebiet erklärt wurde und die Badebucht von Kaputas. Die prächtigen Farben des Meeres und das kristallklare Wasser verzaubern die Menschen entlang der Lykischen Küste.
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