Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Erleben Sie auf dieser Mietwagentour die Gegensätze des nördlichen Argentiniens. Der Weg führt Sie von Salta im Nordwesten durch das argentinische Outback (Chaco) bis zu den atemberaubenden Wasserfällen von Iguazú.
1. Tag: Salta
Nach der Ankunft am Flughafen von Salta Transfer zum Hotel und kurzes Briefing über die Region. Anschließend Mietwagenübernahme.
2. Tag: Salta - Purmamarca (ca. 180 km, ca. 2 h)
Fahrt nach Purmamarca. Erkunden Sie am Nachmittag das kleine Örtchen am Fuße des Cerro de los Siete Colores mit seinem Handwerkermarkt. F
3. Tag: Quebrada de Humahuaca (ca. 140 km, ca. 2 h)
Die Reise führt Sie heute durch die malerische Quebrada de Humahuaca bis in den indianisch geprägten Ort Humahuaca auf 2.939 m. Unterwegs können Sie die Indio-Festung Tilcara oder die Malerpaletten von Maimará besichtigen. F
4. Tag: Purmamarca - San Antonio de los Cobres - Cachi (ca. 250 km, ca. 8 h)
Fahrt durch spektakuläre Landschaften zum großen Salzsee, Salinas Grandes. Von hier aus geht es weiter bis nach San Antonio de los Cobres auf fast 4.000 m. Rückfahrt über La Paloma nach Cachi. F
5. Tag: Cachi - Salta (ca. 150 km, ca. 4 h)
Fahrt durch den Las Cardones Nationalpark und über die Cuesta del Obispo (Pass Piedra de Molina 3.548 m) nach Salta. F
6. Tag: Salta - El Chaco (ca. 610 km, ca. 8 h)
Fahrt zur Estancia Las Curiosas in der Provinz El Chaco und Übernachtung auf einer einfachen Estancia. F
7. Tag: El Chaco - Loreto (ca. 400 km, ca. 5 h)
Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter nach Loreto zur Estancia San Juan de Poriahú. F/A
8. Tag: Loreto
Heute ist für Sie ein Bootsausflug in die Iberá-Sümpfe organisiert. Übernachtung auf der Estancia Juan de Poriahú. F/M/A
9. Tag: Loreto - Posadas - El Soberbio (ca. 420 km, ca. 6 h)
Entlang der paraguayischen Grenze geht es an diesem Tag über Posadas nach San Ignacio, wo Sie die Jesuiten Ruinen von San Ignacio Mini besuchen können. Weiterfahrt bis nach El Soberbio. F/A
10. Tag: Posada La Bonita
Der Tag steht Ihnen für Entdeckungen in der näheren Umgebung zur freien Verfügung. Unternehmen Sie z.B. eine Tour zu den Moconá Wasserfällen, den breitesten Wasserfällen der Welt. F/A
11. Tag: El Soberbio - Puerto Iguazú (ca. 280 km, ca. 5 h)
Nach einer ca. 5-stündigen Fahrt erreichen Sie heute den Ort Puerto Iguazú. Nutzen Sie den Nachmittag zu einem ersten Besuch der beeindruckenden Iguazú-Wasserfälle. F
12. Tag: Foz do Iguaçú
Verpassen Sie heute auf keinen Fall einen Besuch der Fälle von der brasilianischen Seite aus oder unternehmen Sie einen Ausflug wie z.B. eine Schlauchbootfahrt ganz nah an die Wasserfälle heran. F
13. Tag: Puerto Iguazú
Abgabe des Mietwagens am Flughafen von Puerto Iguazú. F
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Salta - Rio de las Conchas Schlucht
4. Tag Salta - Salzsee "Salinas Grandes del Noroeste"
5. Tag Salta - Rio de las Conchas Schlucht
8. Tag Iberá Sümpfe
Die Iguazú-Wasserfälle sind die Fälle des gleichnamigen Flusses, welcher sich auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien in rund 82 Meter Tiefe stürzt. Der größte Teil der Wasserfälle befindet sich dabei auf argentinischer Seite, hier wurden die beeindruckenden Fälle auch bereits 10984 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt, im Nachbarland Brasilien geschah dies allerdings erst 2 Jahre später.
Die unglaubliche Kraft und Macht der Iguazú-Wasserfälle berührt immer wieder die Besucher, der reißende Strom stürzt vor ihnen in die Tiefe und bildet wo er aufkommt einen dichten Nebel sowie, je nach Sonneneinstrahlung, traumhafte Regenbögen. Die Einheimischen nennen die tosenden Wasserfälle häufig auch Garganta del Diablo also „Teufelsschlund“.
In den umliegenden Nationalparks, sowohl auf argentinischer als auch auf brasilianischer Seite, findet man noch einige der letzten Reste des Atlantischen Regenwaldes, sowie ein unglaublich artenreiche Flora und Fauna. Der Name des Flusses und der Wasserfälle besteht aus den guaranischen Wörtern y was so viel wie Wasser bedeutet und guasu, was man mit „groß“ übersetzten kann. Und so hält der Name eindeutig was er verspricht.
Der Mythos der Guarani, der Ureinwohner des Gebiets, erzählt die Geschichte der Entstehung der Fälle. Danach wurden sie von dem rachsüchtigen und bösartigen Gottes Mboi oder Boi, welcher den Körper einer Riesenschlange hatte, geschaffen. Der Legende nach forderte Boi jedes Jahr eine Jungfrau von den Bewohnern des Gebiets. Eine der Auserwählten aber floh mit ihrem Geliebten vor dem grausamen Boi. Dieser verfolgte die Beiden, welche in einem Kanu den Fluss entlang fuhren und schlug eine mächtige Schlucht in das Flussbett um ihnen den Weg abzuschneiden. Die Seele des Geliebten sperrte er daraufhin in einen Felsen am Wasserfall und die Jungfrau verwandelte er in einen Baum am Ufer.
Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzt das „große Wasser“ wie die Guarani-Indianer den Iguazu-Fluss bezeichnen, aus rund 75 Metern in die Tiefe. Auf einer Gesamtlänge von 2700 Metern donnern von mehr als 270 einzelnen Wasserfällen, zwischen 1700 – 7000 m³ Wasser pro Sekunde in die Garganta del diablo, die sogenannte „Kehle des Teufels“. Der größere Teil der Wasserfälle befindet sich mit 1900 Metern auf der argentinischen Seite, die übrigen 800 m erstrecken sich auf brasilianischem Grund und Boden. Von hier aus hat man auch den besseren Blick auf das imposante Naturschauspiel, welches Eleonore Roosevelt, der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten angeblich den Ausruf „Poor Niagara“ („Arme Niagarafälle“) entlockt haben soll.
Vor 100 000 Jahren sollen die majestätischen Iguazu-Wasserfälle durch eine geologische Verschiebung, welche eine Abbruchkante bildete, entstanden sein. Die hier lebenden Guarani-Indianer haben natürlich viel phantasievollere und poetischere Geschichten über die Entstehung zu erzählen. Um die Wasserfälle ranken sich nämlich zahlreiche Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende der Häuptlingstochter Naipi. Sie war dem Gott M’boi, einer großen Schlange versprochen, doch sie liebte den tapfersten Krieger ihres Stammes. Um für immer zusammen sein zu können, flohen die beiden in einem Kanu den Iguazu entlang, der zu dieser Zeit noch ruhig durch das Land floss. Als M’boi die Flucht seiner Braut bemerkte wurde er so zornig, dass er das Wasser des Iguazu-Flusses aufwühlte, so dass der Fluss nie mehr zur Ruhe kommen sollte. Mit gewaltigen Schlägen brachte der große Gott das Felsenbett zum Einsturz und den tapferen Krieger verwandelte er in einen Felsen unter dem Wasserfall, damit er bis in alle Ewigkeit von dem herabfallenden Wasser gepeitscht wird. Die hübsche Häuptlingstochter Naipi verwandelte er in eine am Ufer stehende Palme die ihre Zweige sehnsüchtig nach dem Felsen unter dem Wasserfall ausstreckt, allerdings vergeblich.
Der erste Europäer, der die gewaltigen Wasserfälle zu Gesicht bekam, war der spanische Seefahrer Alvar Nunez Cabeza de Vaca im Jahre 1542. Zu beiden Seiten des unglaublichen Naturschauspiels erstreckt sich ein üppiger Regenwald mit einer artenreichen Flora und Fauna. Seit 1986 stehen die Wasserfälle als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Nordwesten Argentiniens, im Valle de Lerma befindet sich die Stadt Salta. Diese ist vor allem für die herrliche Kolonialarchitektur ihrer Altstadt bekannt. Heute leben hier rund 460.00 Einwohner. Gegründet wurde die Stadt von Don Hernando de Lerma am 16. April 1582, er gab ihr ursprünglich den Namen Ciudad de Lerma en el valle de Salta.
Salta ist der Startpunkt einer der bekanntesten und eindrucksvollsten Zugstrecken der Welt, hier startet der Tren a las Nubes, dessen Name übersetzt „Zu in die Wolken“ bedeutet. Die sagenhafte Strecke ist ein Teil der Bahnstrecke Salta-Antofagasta, welche von hier bis ins chilenische Antofagasta verkehrt.
1901 wurde direkt am Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay die Kleinstadt Puerto Iguazu gegründet. Sie wurde nach den nur 18 Kilometer entfernt gelegenen Iguacu Wasserfällen benannt und ist einer der beliebtesten Ausgangspunkte zu dem UNESCO Weltnaturerbe. Das boomende Tourismusgeschäft prägt auch das Stadtbild von Puerto Iguazu, denn es wird von Hotels, Restaurants und Geschäften dominiert.
Aber neben den weltberühmten Wasserfällen gibt es noch weitere Attraktionen nahe der Ortschaft, so zum Beispiel der spektakuläre Aussichtspunkt „tres hitos“ (Drei Grenzsteine) von dem man einen herrlichen Blick auf das Dreiländereck und über die Mündung des Iguazu in den Fluss Parana. Aber auch der angrenzende Nationalpark ist in jedem Fall einen Besuch wert.
Foz do Iguaçú
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.