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Paraguay - das Herz Südamerikas - ist noch relativ unbekannt. Dennoch bietet das Land eine große Vielfalt an interessanten Sehenswürdigkeiten! Reisen Sie mit uns in die provinziell wirkende Hauptstadt Asunción, erleben Sie das faszinierende Ökosystem des Gran-Chacos und lernen Sie alte deutschstämmige Kolonien, eine typische Estancia sowie die beeindruckende Jesuitenstadt Trinidad kennen. Ein Abstecher zu den gigantischen Wasserfällen von Iguaçú wird mit Sicherheit unvergesslich bleiben.
1. Tag: Asunción
Nach Ankunft in Asunción Transfer zum Hotel Portal del Sol. Am Nachmittag Stadtrundfahrt durch das alte koloniale und neue Asunción. Bewundern Sie im alten Bahnhof die älteste Eisenbahn Südamerikas (nicht in Betrieb) und erleben Sie eine typisch südamerikanische Marktatmosphäre auf dem Pettirossi-Markt.
2. Tag: Asunción - Filadelfia
Am frühen Morgen Abfahrt in das Herz des paraguayischen Chacos. Erleben Sie eine ungestörte Flora und Fauna, die weltweit seines Gleichen sucht. Besuch der deutschstämmigen mennonitischen Kolonien Filadelfia und Loma Plata sowie des "Jakob Unger Museums". F
3. Tag: Filadelfia - Cruze Ypacarai
Je nach Wetterlage besuchen Sie das Fort Boqueron oder die Laguna Capitan - ein 700 ha großes Areal mit einer Salzlagune. F
4. Tag: Cruze Ypacarai - Foz do Iguaçú
Das heutige Ausflugsprogramm führt Sie in den Ostteil des Landes. Sie besuchen Caacupe, Wallfahrtsort und religiöse Hauptstadt des Landes. In jedem Jahr pilgern am 8. Dezember mehrere 100.000 Menschen zu der Basilika im Zentrum der Stadt. Nach Besichtigung der Kirche Weiterfahrt nach Ciudad del Este. Dort besichtigen Sie Itaipú - das größte Wasserkraftwerk der Welt. Anschließend geht die Fahrt über die "Brücke der Freundschaft" nach Brasilien. F
5. Tag: Foz do Iguaçú - Bella Vista
Am Morgen besuchen Sie die größten Wasserfälle der Welt auf brasilianischer Seite. Je nach Wasserstand stürzen ca. 275 einzelne Fälle auf einer Länge von rund 4 km 50 bis 90 m in die Tiefe. Ein Naturschauspiel, das man nicht versäumen sollte. Anschließend Fahrt zu den ca. 250 km entfernt liegenden Kolonien Santa Rita und Bella Vista. Die Kolonie Bella Vista wurde vor ca. 100 Jahren von deutschen Einwanderern gegründet. Sie liegt in der Nähe des drittgrößten Flusses der Welt, dem Rio Parana. F
6. Tag: Bella Vista - Asunción
Am Morgen besichtigen Sie die Ruinen der einstigen Jesuiten- Reduktion Trinidad del Paraná. Lassen Sie bei einem Rundgang die Magie dieses Ortes auf sich einwirken. Anschließend geht es wieder zurück nach Asunción. Die Fahrt führt über die Orte San Miguel, Villa Florida (Fischerparadies an einem idyllischen Fluss gelegen) und Paraguari in die Hauptstadt des Landes. F
7. Tag: Asunción
Transfer zu Ihrem Anschlussprogramm oder zum Flughafen. bzw. Abgabe des Mietwagens. F
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
1. Tag Asuncion - Botanischer Garten von Asuncion
Asuncion - Catedral Metropolitana
Asuncion - Palacio de Gobierno
Asuncion - Panteón de los Héroes
Asuncion - Rathaus von Asuncion
2. Tag Asuncion - Botanischer Garten von Asuncion
Asuncion - Catedral Metropolitana
Asuncion - Palacio de Gobierno
Asuncion - Panteón de los Héroes
Asuncion - Rathaus von Asuncion
4. Tag Caacupe - Kathedrale San Francisco
Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzt das „große Wasser“ wie die Guarani-Indianer den Iguazu-Fluss bezeichnen, aus rund 75 Metern in die Tiefe. Auf einer Gesamtlänge von 2700 Metern donnern von mehr als 270 einzelnen Wasserfällen, zwischen 1700 – 7000 m³ Wasser pro Sekunde in die Garganta del diablo, die sogenannte „Kehle des Teufels“. Der größere Teil der Wasserfälle befindet sich mit 1900 Metern auf der argentinischen Seite, die übrigen 800 m erstrecken sich auf brasilianischem Grund und Boden. Von hier aus hat man auch den besseren Blick auf das imposante Naturschauspiel, welches Eleonore Roosevelt, der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten angeblich den Ausruf „Poor Niagara“ („Arme Niagarafälle“) entlockt haben soll.
Vor 100 000 Jahren sollen die majestätischen Iguazu-Wasserfälle durch eine geologische Verschiebung, welche eine Abbruchkante bildete, entstanden sein. Die hier lebenden Guarani-Indianer haben natürlich viel phantasievollere und poetischere Geschichten über die Entstehung zu erzählen. Um die Wasserfälle ranken sich nämlich zahlreiche Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende der Häuptlingstochter Naipi. Sie war dem Gott M’boi, einer großen Schlange versprochen, doch sie liebte den tapfersten Krieger ihres Stammes. Um für immer zusammen sein zu können, flohen die beiden in einem Kanu den Iguazu entlang, der zu dieser Zeit noch ruhig durch das Land floss. Als M’boi die Flucht seiner Braut bemerkte wurde er so zornig, dass er das Wasser des Iguazu-Flusses aufwühlte, so dass der Fluss nie mehr zur Ruhe kommen sollte. Mit gewaltigen Schlägen brachte der große Gott das Felsenbett zum Einsturz und den tapferen Krieger verwandelte er in einen Felsen unter dem Wasserfall, damit er bis in alle Ewigkeit von dem herabfallenden Wasser gepeitscht wird. Die hübsche Häuptlingstochter Naipi verwandelte er in eine am Ufer stehende Palme die ihre Zweige sehnsüchtig nach dem Felsen unter dem Wasserfall ausstreckt, allerdings vergeblich.
Der erste Europäer, der die gewaltigen Wasserfälle zu Gesicht bekam, war der spanische Seefahrer Alvar Nunez Cabeza de Vaca im Jahre 1542. Zu beiden Seiten des unglaublichen Naturschauspiels erstreckt sich ein üppiger Regenwald mit einer artenreichen Flora und Fauna. Seit 1986 stehen die Wasserfälle als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Asuncion
Filadelfia
Caacupe
Bella Vista
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.