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Diese Rundreise spiegelt die Vielseitigkeit der Mercosur-Länder wieder: Schlendern Sie durch die bunten Tangoviertel in Buenos Aires und spüren Sie die Nostalgie in Montevideo. Erleben Sie Natur pur an den Iguaçú-Wasserfällen oder lassen Sie sich von der herzlichen Art der Cariocas in Rio de Janeiro verzaubern.
1. Tag: Deutschland - Montevideo
Linienflug mit Lufthansa oder TAM von Frankfurt über São Paulo nach Montevideo.
2. Tag: Montevideo
Nach Ihrer Ankunft in Montevideo am Mittag Transfer zum Hotel. Im Rahmen einer Stadtrundfahrt lernen Sie das kulturelle Zentrum Uruguays näher kennen. Die Fahrt führt Sie z. B. an die Plaza Independencia und zum Regierungspalast. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
3. Tag: Montevideo - Colonia del Sacramento
Transfer vom Hotel zum Busbahnhof. Fahrt im komfortablen Linienbus (ohne RL) in das etwa 170 km entfernte Kolonialstädtchen Colonia del Sacramento, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und als älteste Stadt Uruguays gilt. Neben einer Stadtführung haben Sie Gelegenheit, durch die engen, kopfsteingepflasterten Gassen zu schlendern. F
4. Tag: Colonia del Sacramento - Buenos Aires
Transfer vom Hotel zum Hafen. Fahrt mit der Schnellfähre Buquebus über den Río de la Plata nach Buenos Aires (ohne RL). Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. F
5. Tag: Buenos Aires
Halbtägige Stadtrundfahrt u.a. mit Besuch der Plaza de Mayo, dem Friedhof Recoleta und dem Hafenviertel La Boca. Nutzen Sie den Nachmittag für einen Bummel durch das Zentrum. Abends Besuch eines der berühmten Tango-Lokale (ohne RL). F/A
6. Tag: Buenos Aires - Posadas - Trinidad - Bella Vista
Transfer zum Flughafen (ohne RL) und Flug von Buenos Aires nach Posadas. Nach Ihrer Ankunft Transfer zu einem landestypischen Hotel in Bella Vista in Paraguay. Besuch der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Ruinenstadt Trinidad. F
7. Tag: Bella Vista
Am Vormittag besichtigen Sie eine der größten Yerba-Mate-Fabriken in Paraguay. Nachmittags Besuch einer Estancia mit Barbecue. Abends Rückfahrt nach Bella Vista. F
8. Tag: Bella Vista - Ciudad del Este - Foz do Iguaçú
Am Vormittag starten Sie in Richtung Ciudad del Este, wo Sie Itaipú - eines der größten Wasserwerke der Welt - erwartet. Anschließend Fahrt über die Grenze ins brasilianische Foz do Iguaçú. Am Abend Besuch einer Churrasqueria (Fleischgrill), wo Sie bei einem typischen Essen und einem Show- Programm die brasilianische Küche kennenlernen. F/A
9. Tag: Foz do Iguaçú
Nach dem Frühstück erkunden Sie die Wasserfälle auf der brasilianischen Seite. F
10. Tag: Foz do Iguaçú - Rio de Janeiro
Am Vormittag sehen Sie die Fälle auf der argentinischen Seite, die Ihnen neue und außergewöhnliche Ausblicke bieten. Am Nachmittag Flug nach Rio de Janeiro. Nach Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel. F
11. Tag: Rio de Janeiro
Ganztägige Stadtbesichtigung in Rio de Janeiro. Höhepunkte sind Fahrten auf Rios Hausberge: den Corcovado mit seiner Christus- Statue und den Zuckerhut. F
12. Tag: Rio de Janeiro
Der Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. F
13. Tag: Rio de Janeiro - Deutschland
Die Zeit bis zum Abfl ug steht Ihnen zur freien Verfügung. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen (ohne RL) und Rückflug mit Lufthansa oder TAM über São Paulo nach Frankfurt. F
14. Tag: Deutschland
Ankunft in Frankfurt.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Montevideo - Kathedrale von Mentevideo
Montevideo - Obelisk von Montevideo
Montevideo - Palacio Legislativo
In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires befindet sich der Cabildo de Buenos Aires. Dieses Gebäude war zur Zeit des Vizekönigreichs des Rio de la Plata der Regierungssitz. Heute beherbergt es das „Museo Nacional del Cabildo y la Revolución de Mayo”, zu deutsch das Nationalmuseum des Cabilo und der Mai-Revolution, in dem unter anderem Schmuck, Kleidung, Artefakte und Gemälde aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt werden.
Den Auftrag zum Bau dieses imposanten Gebäudes gab der damalige Bürgermeister Manuel de Frias im Jahre 1608, bereits 2 Jahre später wurde es fertiggestellt. Doch schon wenig später war es bereits zu klein und musste erweitert werden. Über die Jahrhunderte wurde es immer weiter ausgebaut, doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts musste es dem Avenida de Mayo weichen. Allerdings rekonstruierte der Architekt Mario Buschiazzo 1940 das Cabildo, so dass man es heute in seiner alten Pracht bewundern kann.
Die katholische Hauptkirche der argentinischen Hauptstadt ist die Catedral Metropolitana Santisima Trinidad de Buenos Aires, welche sich im Herzen der Stadt, am Plaza de Mayo befindet. Ihr erster Vorgängerbau wurde bereits im 16 Jahrhundert errichtet, seitdem wurde sie oft um- und ausgebaut. Ihr heutiges Aussehen ist eine Mischung aus verschiedenen Architekturstilen, die Dekoration ist vorwiegend im Neobarock- und Neorenaissance-Stil gehalten.
Eine Besonderheit der Kathedrale ist das in ihr beherbergte Mausoleum des General Jose de San Martin, dieses besteht überwiegend aus Marmor und wird von drei weiblichen, lebensgroßen Figuren bewacht, welche die drei Länder Chile, Argentinien und Peru symbolisieren. Ein weiteres Grabmal, das sich ebenfalls hier befindet ist das des unbekannten Soldaten.
Der wohl bekannteste Friedhof Argentiniens befindet sich in der Hauptstadt Buenos Aires und zwar in einem der teuersten Wohn- und Geschäftsviertel der Stadt, die Rede ist vom Cementerio de la Recoleta. Schon der Haupteingang, in seinem kolonialen Stil und mit seinen meterhohen Säulen, beeindruckt die Besucher.
Doch nicht nur die imposante Anlage selbst lockt zahlreiche Besucher an, sondern auch die Tatsache, dass dieser Friedhof die letzte Ruhestätte vieler reicher und prominenter Argentinier ist. So fanden hier beispielsweise Eva Peron, Miguel Juarez Celman und Luis Federico Leloir die letzte Ruhe.
Die zahlreichen Mausoleen des Friedhofs sind ganz unterschiedlich gestaltet. Eine etwas ungewöhnliche Tradition des Cementerio de la Recoleta ist es auf den Sterbetafel nur das Sterbedatum nicht aber das Geburtsdatum zu nennen.
Das Casa Rosada, also das rosafarbene Haus, ist wohl eines der bekanntesten Gebäude der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Es befindet sich an der Ostseite des eindrucksvollen Plaza de Mayo. Heute dient das Gebäude vor allem als Präsidentensitz, auch wenn dieser es nur für öffentliche Zwecke nutzt.
Den außergewöhnlichen Anstrich des Casa Rosada versuchen zwei Theorien zu erklären, die eine besagt, dass der im Jahre 1873 amtierende Präsident Domingo Faustino Sarmiento die Farben der verfeindeten Unitarier und Föderalisten, also weiß und rot, mischen ließ um so die argentinische Einheit zu symbolisieren. Die zweite Theorie geht von einem eher praktischen Grund aus und behauptet der rosafarbene Anstrich entstand weil man Kalk und Ochsenblut miteinander mischte und es für die Außenwände verwendete. Dies war zu der Zeit eine gängige Methode, denn Ochsenblut wirkt wasserabstoßend und fixierend.
Vor dem Casa Rosada erstreckt sich der geschichtsträchtige Plaza de Mayo, also der Platz der Mairevolution. Er ist das Herz der pulsierenden Millionenmetropole Buenos Aires und beheimatet neben dem rosafarbenen Haus auch das Rathaus und eine Kathedrale. Zudem findet man hier die sogenannte Pirámide de Mayo und ein Reiterstandbild von Manuel Belgrano.
Das bekannteste Theater der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist das Teatro Colon, zu Deutsch das „Kolumbus Theater“. Im Jahre 1857 wurde das erste Teatro Colón am Plaza Mayo eröffnet. Von 1889 bis 1908 wurde allerdings ein neues am Plaza Lavalle von dem Architekten Francesco Tamburini errichtet.
Doch das Teatro Colon ist nicht nur das berühmteste Theater Argentiniens, sondern gehört auch zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt. Zahlreiche internationale Sänger und Sängerinnen traten hier schon auf, darunter Maria Callas, José Carreras und Luciano Pavarotti. Wilhelm Furtwängler bezeichnete das argentinische Kolumbus Theater sogar das schönste und beste Opernhaus der Welt.
Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzt das „große Wasser“ wie die Guarani-Indianer den Iguazu-Fluss bezeichnen, aus rund 75 Metern in die Tiefe. Auf einer Gesamtlänge von 2700 Metern donnern von mehr als 270 einzelnen Wasserfällen, zwischen 1700 – 7000 m³ Wasser pro Sekunde in die Garganta del diablo, die sogenannte „Kehle des Teufels“. Der größere Teil der Wasserfälle befindet sich mit 1900 Metern auf der argentinischen Seite, die übrigen 800 m erstrecken sich auf brasilianischem Grund und Boden. Von hier aus hat man auch den besseren Blick auf das imposante Naturschauspiel, welches Eleonore Roosevelt, der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten angeblich den Ausruf „Poor Niagara“ („Arme Niagarafälle“) entlockt haben soll.
Vor 100 000 Jahren sollen die majestätischen Iguazu-Wasserfälle durch eine geologische Verschiebung, welche eine Abbruchkante bildete, entstanden sein. Die hier lebenden Guarani-Indianer haben natürlich viel phantasievollere und poetischere Geschichten über die Entstehung zu erzählen. Um die Wasserfälle ranken sich nämlich zahlreiche Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende der Häuptlingstochter Naipi. Sie war dem Gott M’boi, einer großen Schlange versprochen, doch sie liebte den tapfersten Krieger ihres Stammes. Um für immer zusammen sein zu können, flohen die beiden in einem Kanu den Iguazu entlang, der zu dieser Zeit noch ruhig durch das Land floss. Als M’boi die Flucht seiner Braut bemerkte wurde er so zornig, dass er das Wasser des Iguazu-Flusses aufwühlte, so dass der Fluss nie mehr zur Ruhe kommen sollte. Mit gewaltigen Schlägen brachte der große Gott das Felsenbett zum Einsturz und den tapferen Krieger verwandelte er in einen Felsen unter dem Wasserfall, damit er bis in alle Ewigkeit von dem herabfallenden Wasser gepeitscht wird. Die hübsche Häuptlingstochter Naipi verwandelte er in eine am Ufer stehende Palme die ihre Zweige sehnsüchtig nach dem Felsen unter dem Wasserfall ausstreckt, allerdings vergeblich.
Der erste Europäer, der die gewaltigen Wasserfälle zu Gesicht bekam, war der spanische Seefahrer Alvar Nunez Cabeza de Vaca im Jahre 1542. Zu beiden Seiten des unglaublichen Naturschauspiels erstreckt sich ein üppiger Regenwald mit einer artenreichen Flora und Fauna. Seit 1986 stehen die Wasserfälle als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Auf dem Berg Corcovado erhebt sich, das berühmteste und weltweit bekannte Wahrzeichen von Rio de Janeiro, die riesige Jesus-Statue, die mit den ausgebreiteten Armen das Land zu umschließen scheint. Die monumentale Jesus-Statue ist von jedem Standort in Rio de Janeiro zu sehen und überragt die Stadt und das Umland. Der Berg Corcovado liegt mitten in dem großen Nationalpark Tijuca. Auf den 710 m hohen Berg führen eine Zahnradbahn, die Corcovado Bergbahn, und eine asphaltierte Serpentinenstraße. Im Jahre 2003 wurden noch Panorama Aufzüge und Rolltreppen zusätzlich zu den 220 Treppenstufen zur Aussichtsplattform gebaut, sodass jetzt für jeden Besucher die Plattform leicht erreicht werden kann.
Die Statue wurde von dem französischen Bildhauer Landowsky geschaffen, und wurde 1931 mit feierlichen Zeremoniellen eingeweiht. Das beeindruckende Denkmal dokumentiert die Unabhängigkeit Brasiliens von der portugiesischen Kolonialherrschaft. Im Jahr 2007 wurde die Jesus-Statue von Rio de Janeiro in das Verzeichnis der sieben Weltwunder aufgenommen. Sie steht in 704 m Höhe des Berges, ist 38 m hoch und hat das enorme Gewicht von mehr als 1000 Tonnen. Steht man am Fuße der riesigen Jesus-Statue, so fühlt man sich vor dem beeindruckenden Bauwerk verschwindend klein. Bei klarem Wetter ist der Ausblick von der Aussichtsplattform ein einmaliges Panorama. Man überblickt die südlichen Stadtteile von Rio, und besonders am Abend, wenn die Stadt erleuchtet ist, bietet sich ein wunderbares Bild.
Die Großzahl der Besucher gelangt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado. Allerdings ist auch möglich, sich günstig einen Wagen mit Fahrer zu mieten. Dies ermöglicht Aufenthalte während der Fahrt, wo sich jeweils zusätzliche großartige Aussichten bieten. Auch entfallen Wartezeiten und die Bindung an die Betriebzeiten der Zahnradbahn. Allerdings ist es ratsam, den Ausflug nach Möglichkeit nur bei gutem Wetter zu unternehmen. Ist es regnerisch oder zu dunstig, so ist die spektakuläre Sicht über die Stadt Rio de Janeiro recht eingeschränkt.
Zu den großen, weltbekannten Sehenswürdigkeiten Rio de Janeiros gehört der Zuckerhut, portugiesisch Pao de Acucar. Der 395 m steil aufragende Granitfelsen auf der Halbinsel Urca in der Guanabara Bucht erhielt seinen Namen wegen der Form, die einem Zuckerhut gleicht. Auf den Felsen führt eine vollverglaste Seilbahn. Die erste Seilbahn wurde hier bereits im Jahre 1913 fertiggestellt. 1972 wurde die Seilbahn dann gänzlich neu gebaut, um besseren Sicherheitsstandard und Komfort zu leisten. Mit dieser Seilbahn können nun 1.170 Personen auf den Zuckerhut befördert werden. Eine Fahrt auf den Zuckerhut sollte unbedingt zum Aufenthalt in Rio gehören.
Die Strecke der Seilbahn unterteilt sich in zwei Abschnitte. Start ist Praca General Tiburcio. Der erste Abschnitt führt zur in 226 m gelegenen Station des Morro da Urca, dem Berg, von dem sich der Granitfelsen erhebt. Dort befindet sich ein riesiges Theater, das mit einem aufschiebbaren Dach in ein Freilufttheater verwandelt werden kann. Außerdem gibt es hier Restaurants, Souvenir-Shops und auch eine Discothek. Die Station zum zweiten Abschnitt ist 6 m tiefer gelegen. Von dort geht es mit der stützenlosen Pendelbahn zum Gipfel des Zuckerhuts.
Am Ziel, der Aussichtsplattform auf dem Gipfel des Felsen, hat der Reisende einen unbeschreiblichen Blick über die die Hügel und die vielen Buchten von Rio de Janeiro bis hin zur Copacabana und auf die Christusstatue. Auch auf der Gipfelstation gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Souvenirs zu kaufen. Die Fahrten mit der Seilbahn von der Talstation zur ersten Bergstation und anschließend zum Gipfel des Pao de Acucar dauern jeweils nur 3 Minuten. Wer durch Glasfronten fotografieren möchte, sollte die Kamera also schon vor Antritt der Fahrt schussbereit haben. Die Ausblicke aus der Kabine sind phänomenal. Im unteren Abschnitt fährt die Seilbahn mit nur 21,6 km/h, im oberen, längeren Abschnitt mit 31 km/h. Das leichte Pendeln der großen Kabinen ist kaum spürbar.
Der Tijuca Forrest ist der größte Stadtwald der Welt. Im Jahr 1961 wurde der gesamte Tijuca Forrest mit einer Größe von 120 qkm zum Nationalpark erklärt. Große Bestände des Waldes verdanken ihre Existenz Kaiser D. Pedro II, der im Jahr 1861 Major Archer Gomez beauftragte, anfangs mit einer Handvoll von Sklaven, mit der Aufforstung zu beginnen. Anlass war die Sicherung der Kaffeeplantagen. Major Gomez ließ als erster Waldadministrator innerhalb von 13 Jahren 100.000 Sämlinge einbringen. Dies kann als die erste ökologische Initiative in ganz Südamerika angesehen werden.
Heute erstreckt sich auf dem Gebiet des Tijuca Forrest ein atlantischer Regenwald, in dem Hunderte von Tierarten und Pflanzenarten ihren Platz finden, die teils anderswo ausgestorben oder vom Aussterben bedroht sind. Das Waldgebiet ist bergig, von Wasseradern durchzogen, in deren Verlauf sich immer wieder eindrucksvolle Wasserfälle mischen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Cascatinha Wasserfall. Sehenswert ist im Tijuca Forrest auch die Mayrink Kapelle mit den schönen Wandbildern von Candido Portinari und der Licht Pagode Pavillon.
Wanderungen durch den herrlichen Regenwald mit all seinen phantastischen Naturschönheiten sollten bei einem Aufenthalt in Rio de Janeiro auf jeden Fall mit eingeplant werden. Der Reisende muss sich nicht durch den Dschungel schlagen. Es gibt ausgezeichnete Wanderwege, die auch bezeichnet sind und auf denen man sich ungehindert bewegen kann. Für Liebhaber der Urlaubsfotografie bieten sich hier einmalige Motive von Tieren und Pflanzen: Aras, Affen und Leguane, mächtige alte Bäume mit verschlungenem Wurzelwerk. Teilweise geht es kräftig bergan, was jedoch häufig mit wunderschönen Ausblicken belohnt wird.
Der Tijuca Forrest bei Rio de Janeiro liegt nahe der Stadt Rio. In nur 15 Minuten Fahrt von der Stadt hat man den schönen Nationalpark erreicht. Nach all den Eindrücken und Sehenswürdigkeiten, die die Stadt Rio de Janeiro bietet, lässt sich hier ein angenehm entspannender Tag in der ursprünglichen Natur verbringen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die Hauptstadt des südamerikanischen Staates Uruguay ist die exotische Metropole Montevideo im Süden des Landes, am Rio de la Plata. Mit ihren mehr als 1,3 Millionen Einwohnern stellt sie die größte Stadt des Landes dar und ist zudem auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Uruguays. Studien zeigten darüber hinaus, dass Montevideo zu den zehn sichersten Städten Lateinamerikas gehört und außerdem auch die Stadt mit der höchsten Lebensqualität in ganz Südamerika ist.
Die wechselvolle Geschichte Montevideos beginnt im Jahre 1724 mit der Gründung durch die Spanier. Im heutigen Zentrum der Stadt befindet sich der prächtige Palacio Salvo. Ebenfalls sehr schön sind auch die Promenade, das Teatro Solis, die zahlreichen Museen, das Palacio Estvez, die Kathedrale und das Palacio Municipal. Ebenfalls gesehen haben sollte man das am Hafen befindliche Graf-Spee-Denkmal, welches an den Untergang des deutschen Panzerschiffs Admiral Graf Spee erinnert.
Sao Paulo ist die größte brasilianische Stadt und die Hauptstadt des Bundesstaates Sao Paulo. Der gesamte Bundesstaat ist durch große Höhenunterschiede von hochragenden Gebirgen, die mit tiefen Tälern wechseln, gekennzeichnet. Die Stadt Sao Paulo selbst zählt zu den weltgrößten Ballungsräumen, hier herrscht nie Ruhe. Sao Paulo ist gleichzeitig das wichtigste Finanzzentrum ganz Südamerikas. Hier sind Industrie, Großbanken, große Geschäftsmeilen angesiedelt, und natürlich sehr viele Hotels. Die Stadt ist auch für ihr lebendiges Nachtleben bekannt. Wer Luxus Shopping liebt, kommt in Sao Paulo auf seine Kosten. Doch die Stadt bietet auch mit ihren schönen Parks Erholungsoasen und zahlreiche sehr interessante Museen.
Colonia del Sacramento
Die atemberaubende Stadt Buenos Aires gehört zu den größten Metropolregionen Südamerikas und ist die Hauptstadt Argentiniens. 2005 zeichnete die UNESCO Buenos Aires mit dem Titel „Stadt des Designs“ aus. In der Metropolregion leben rund 13 Millionen Menschen, was etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes entspricht.
Oft wird Buenos Aires auch als „Paris Südamerikas bezeichnet“ und die deutlich europäisch geprägte Kultur der argentinischen Hauptstadt rechtfertigt diese Bezeichnung. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören der Obelisk, der Plaza de Mayo mit der Casa Rosada und das Monumento San Martin.
Wer einmal einen Freizeitpark der etwas anderen Art besuchen will, der ist in Buenos Aires genau richtig. Hier gibt es den „Tierra Santa“, ein „Disneyland des Glaubens“ mit zahlreichen Nachbildungen bekannter Glaubensdenkmäler, wie beispielsweise der Klagemauer oder dem Berg Golgota. Westlich und Südlich der Stadt erstrecken sich die für Argentinien charakteristischen Pampas, welche das landwirtschaftlich fruchtbarste Gebiet Argentiniens darstellen.
Bella Vista
Brasilia ist die Hauptstadt von Brasilien und zählt ungefähr 2,5 Millionen Einwohner und weist eine Fläche von knapp 6.000 km² auf. Die Sprache in Brasilien ist Portugiesisch. Brasilia hat eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die nach Interesse besichtigt werden können.
Der Fernsehturm bei der Avenida Monumental ist für die Öffentlichkeit zugänglich und man kann diesen mit einem kostenlosen Aufzug besichtigen. Ein touristisches Highlight ist die Kathedrale, deren Symbolik nicht eindeutig ist, es heißt es sei eine Blüte, eine Dornenkrone oder betende Hände, das Bauwerk ist ein Meisterwerk von Niemeyer. Die Kathedrale ist rund und sehr schlicht eingerichtet, die drei Engelsfiguren, der Altar und die Plastikstühle stellen das gesamte Inventar dar. Durch die Einfachheit soll die Atmosphäre für die Meditation gewährleistet sein, nicht zu Letzt aus diesem Grund finden viele den Weg in die Kathedrale. Zudem gibt es riesige Einkaufszentren, die den Shoppingausflug zum Vergnügen machen.
Das Klima in Brasilia ist tropisch, die Durchschnittstemperatur beträgt knapp 21 Grad Celsius. Auffallend ist, dass die Temperatur das ganze Jahr über fast immer gleich ist, so liegen die tiefsten Werte bei 18,5 und die wärmsten bei 20,7 Grad Celsius. In der Zeit von Oktober bis April fällt am meisten Regen.
In der Stadt Brasilia gibt es diverse Hotels in den unterschiedlichsten Preisklassen. Viele davon sind sehr groß und verfügen über sehr viele Zimmer. Die Einrichtungen und die Preise mit den erbrachten Leistungen können variieren, je nachdem, was man sich wünscht. Jeder Tourist wird das passende Hotel, das den Vorstellungen entspricht, finden.
Wenn man den Urlaub in Brasilien verbringt, darf ein Besuch in der Hauptstadt Brasilia nicht fehlen. Brasilia hat vieles zu bieten und ist einen Besuch wert. Während der Karnevalszeit hat es sehr viele Touristen in Brasilien, hauptsächlich in den großen Städten. Wer Wert auf ein aktives Nachtleben legt, ist in Brasilia genau richtig.
Bis in das Jahr 1960 war Rio de Janeiro die Hauptstadt von Brasilien. Dann wurde Brasilia zur Landeshauptstadt ernannt. Doch nach Sao Paulo ist Rio de Janeiro nach wie vor das wichtigste und größte Handels- und Finanzzentrum und die zweitgrößte Stadt in ganz Brasilien. Eine Brasilienreise ohne Rio de Janeiro besucht zu haben, würde heißen, das Land nur zur Hälfte erlebt zu haben. Die Stadt liegt zwischen der Guanabara Bucht im Osten, Ausläufern des zentralbrasilianischen Hochlandes im Norden und im Westen und dem Atlantik im Süden.
Rio bietet dem Reisenden mehr als genug an Eindrücken und Erlebnisvielfalt. Wer das Glück hat, hier den weltberühmten Karneval von Rio mitzuerleben, ist natürlich Zeuge unübertroffener Schönheit, Lebensfreude und einem Wirbel von Musik und Tanz bei der Parade der Sambaschulen, wie er sonst nirgendwo auf der Welt zu erleben ist. Doch auch außerhalb des Karnevals hat Rio sehr viel zu bieten. Jeden reißt diese lebendige Metropole einfach mit.
Die größten Sehenswürdigkeiten sind natürlich der Zuckerhut und die riesige Christusstatue. Der Strand von Copacabana zieht jeden in seinen Bann. Auf jeden Fall sollte auch ein Abstecher in die Altstadt von Rio de Janeiro nicht versäumt werden. Hier schaffen die Berge, die die Stadt teilen, etwas kühlere Luft. Der Reisende kann mit der einzigen Straßenbahn von Rio beschaulich durch die schönen, alten Straßen fahren, wo das alte Zentrum von Rio noch eine Ruhe atmet, die in der großen, quirligen Stadt sonst kaum zu finden ist.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören weiterhin das Paco Imperial, eine alte Gouverneurs-Residenz, die bereits 1743 erbaut wurde und einst der königlichen Familie aus Portugal als Zuflucht vor Napoleon diente. Sehenswert ist auch die wunderschöne Barock-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Im Botanischen Garten von Rio findet der Besucher Ruhe und Erholung inmitten einer großartigen Pflanzen- und Blütenvielfalt.
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