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Entdecken Sie bei dieser einzigartigen und faszinierenden Rundreise durch Marokko die 4 Königsstädte Marrakesch, Fes, Meknes und Rabat, die Sie mit ihren prunkvollen Sultanspalästen und Moscheen erwarten. Kommen Sie mit uns und erleben Sie 1.001 Nacht in Marokko. Sie übernachten in tradtitionellen Riads.
1. Tag - Anreise (ca. 35 km).
Flug nach Casablanca, Ankunft kurz nach Mitternacht. Abholung am Flughafen und Transfer zu Ihrem Hotel in Casablanca. Übernachtung in Casablanca.
2. Tag - Casablanca - Marrakesch (ca. 250 km).
Vormittags, nach einem späten Frühstück, brechen Sie zu einer Stadtrundfahrt durch Casablanca, der Wirtschaftsmetropole Marokkos, auf. Sie besuchen den Platz Mohammed V., die Siedlung Anfa und die Hassan II. Moschee (von außen). Ebenso sehen Sie den Platz der Vereinten Nationen, den Zentralmarkt und Ain Dab Cornice, die Promenade am Atlantik mit vielen Restaurants, Schwimmbädern und Bars. Nachmittags Fahrt nach Marrakesch. Abendessen und Übernachtung in Marrakesch.
3. Tag - Marrakesch.
Nach dem Frühstück lernen Sie die "Perle des Südens" bei einer Stadtrundfahrt kennen. Sie besuchen unter anderem die großartigen Menara-Gärten mit ihren Olivenbäumen und ihrem großen See, die Koutoubia-Moschee, deren Minarett eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Marrakeschs ist und den Bahia Palast, eine Kombination aus alter Kultur und Luxus. Das Mittagessen nehmen Sie im Hotel ein und danach entdecken Sie den berühmten Platz Jemaa El Fna, das Herz Marrakeschs, und die Souks in der Medina. Übernachtung in Marrakesch.
4. Tag - Marrakesch - Beni Mellal (ca. 194 km).
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Entdecken Sie erneut die faszinierende Stadt Marrakesch oder relaxen Sie ganz entspannt im Hotel am Pool, bevor Sie am frühen Nachmittag weiter nach Beni Mellal fahren. Abendessen und Übernachtung in der Umgebung von Beni Mellal.
5.Tag - Beni Mellal - Fes (ca. 289 km).
Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung Fes. Unterwegs passieren Sie die im mittleren Atlasgebirge liegenden Städten Azrou und Ifrane, die einen herrlichen Blick auf die umliegenden Gebirge und dessen Zedernwälder bieten. Sie legen hier jeweils einen kleinen Zwischenstopp ein, um die Städte zu besichtigen. In Azrou lohnt sich ein Besuch des Hauptplatzes "Place Mohammed V.", der an eine französische Ortschaft erinnert, und des kleinen Souks. Ifrane ist eine sehr moderne Stadt mit vielen jungen Studenten, da sich die berühmte Universität "Al-Akhawayn" am Ortsrand befindet. Obwohl Ifrane mitten in Marokko liegt, hat man auf den ersten Blick das Gefühl man befindet sich in den Schweizer Alpen. Abendessen und Übernachtung in Fes.
6. Tag - Fes.
Der heutige Tag ist der Besichtigung von Fes gewidmet, der ältesten der 4 Königsstädte. Sie werden zunächst durch die mittelalterlichen Gassen der Medina schlendern und anschließend in das quirlige Treiben der Souks eintauchen, wo die Handwerker noch heute auf traditionelle Weise ihrer Arbeit nachgehen. Fes beeindruckt mit seinen Moscheen und dem, im 13. Jahrhundert von den Meriniden erbauten, Königspalast. Außerdem ist die Legende der Meriniden-Gräber sehr geheimnisvoll, da nicht bekannt ist, wer genau darin ruht. Erleben Sie hier ein Stück Marokkos mit seiner französischen Vergangenheit. Abendessen und Übernachtung in Fes.
7. Tag - Fes - Meknes - Rabat - Casablanca (ca. 300 km).
Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter nach Meknes. Die florierende Provinzstadt ist für ihre 40 km lange Stadtmauer bekannt. Sie werden das historische Stadttor Bab el Mansour und die Medina besichtigen. Nachmittags fahren Sie nach Rabat, Marokkos Hauptstadt. Bei einer Stadtrundfahrt sehen Sie den Royal Palace Mechouar, den Hassan-Turm mit dem Mausoleum von Mohammed V. sowie die Quadaya-Gärten. Die Fahrt führt Sie weiter nach Casablanca, wo Sie am frühen Abend ankommen. Abendessen und Übernachtung in Casablanca.
8. Tag - Casablanca (ca. 250 km).
Der Vormittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Mittags, nach dem Auschecken aus dem Hotel haben Sie Freizeit am Atlantik im Bereich Ain Dab Corniche. Genießen Sie die Zeit bei einem Strandspaziergang oder in einem der vielen Restaurants und Cafés mit Blick auf den Atlantik. Nach dem Abendessen (nicht inkludiert) werden Sie zum Flughafen gebracht.
9. Tag - Abreise.
Rückflug nach Frankfurt, wo Sie am frühen Morgen ankommen werden.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.
Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.
Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
Die bezaubernde Stadt Marrakesch beheimatet einige bezaubernde Gärten, welche vor allem während der drückenden Sommermonate, ein beliebtes Ziel bei Einheimischen und Besuchern sind. Neben dem Agdal Garten ist vor allem auch der Menara Garten sehr beliebt. Beide wurden einzig und allein zum Zwecke der Entspannung und Erholung angelegt.
Der Jardin Menara wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet, erhielt seine heutige Form aber erst im 19. Jahrhundert. Das Areal der Gärten ist von einer Mauer aus Stampflehm umschlossen. Hier wurden vorrangig Obst- und Olivenbäume kultiviert. Das Zentrum des Gartens bildet ein riesiges Wasserbecken an dessen Ufer sich ein pittoresker Pavillon befindet, welcher zusammen mit dem Wasserbassin ein sehr beliebtes Fotomotiv bildet.
In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.
Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Die prächtige und majestätische Stadt Marrakesch in Marokko beherbergt insgesamt 19 Tore, eines schöner und imposanter als das andere. Ein ganz besonderes von ihnen ist das Bab Agnaou, welches bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde.
Der Bau des Tores diente in erster Linie der Repräsentation, zur Demonstration der Macht der Herrscher. Und bis heute bestaunen die Besucher voller Ehrfurcht das imposante Bauwerk.
Der Name Agnaou stammt aus der Berber-Sprache und bezieht sich auf Menschen mit schwarzer Hautfarbe, könnte aber auch mit „Land der Schwarzen“ übersetzt werden. Durch das Bab Agnaou gelangt man in die königliche Kasbah, welche sich im Süden der Altstadt oder „Alten Medina“ von Marrakesch befindet.
Die einstmals schönste und größte Palastanlage des gesamten Maghreb war der El Badi Palast in der marokkanischen Metropole Marrakesch. Der Name „El Badi“ bedeutet übersetzt soviel wie „der Unvergleichliche“, was nicht nur eine sehr treffende Bezeichnung für diesen eindrucksvollen Palast ist, sondern auch einer der 99 Beinamen Allahs. Zudem zählte dieser imposante Bau in der Vergangenheit zu den Wundern der islamischen Welt.
Erbaut wurde der Palais El Badi Ende des 16. Jahrhunderts, schon damals rief die prächtige Palastanlage bei ihren Besuchern größte Bewunderung hervor. Zu dieser Zeit war das Innere noch reich mit Marmor, Gold und anderen Wertvollen Rohstoffen verziert.
Das prunkvolle Mausoleum des alawitischen Sultans Moulay Ismail, der nachhaltig das Bild der Stadt Meknes prägte und sie zu seiner Residenzstadt ausbaute, sollte in keinem Besichtigungsprogramm fehlen. Die Grabmoschee ist eine der wenigen Moscheen Marokkos, die auch von Andersgläubigen betreten werden darf. Der eigentliche Grabraum indes bleibt ihnen versperrt. Die engen Beziehungen zwischen dem Sonnenkönig Ludwig XIV. und Moulay Ismail lassen sich auch an den zwei barocken Standuhren erkennen, die den weißen Sarkophag flankieren. Diese schenkte Ludwig XIV. dem Sultan zum Trost, nachdem dieser um die Hand der unehelichen Tochter des französischen Königs angehalten hatte, von diesem jedoch abgewiesen wurde.
Gleich neben der prächtigen Moschee Ben Youssef befindet sich die beeindruckende Medersa Ben Youssef. Beide Bauwerke gehören zu den Wahrzeichen und absoluten Highlights von Marrakesch. Die Medersa ist eine ehemalige Koranschule und wurde etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts auf Geheiß Abou el Hassans errichtet. Von 1564 bis 1565 veranlasste der Saaditen-Sultan Moulay Abdallah el Ghalib einen Neubau des Gebäudes, welcher der Mederssa ihr heutiges Aussehen verlieh.
Dieser Umbau bewirkte zudem, dass die Medersa Ben Youssef zur größten und bedeutendsten im gesamten Maghreb wurde, Überlieferungen besagen, dass hier bis zu 900 Studenten gelernt haben und erst 1960 wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Danach wurde eine umfassende Renovierung des Gebäudes vorgenommen und seitdem ist die Medersa Ben Youssef ein nationales Denkmal, welches auch für den Tourismus geöffnet ist.
Während eines Aufenthaltes in der wunderschönen Stadt Marrakesch sollte man sich auf keinen Fall den Besuch des Dar Si Said Palastes entgehen lassen. In diesem verhältnismäßig kleinen Palast, welcher Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, befindet sich das Museum der marokkanischen Künste (Musée d’Art Marocain).
Einen großen Teil dieser Ausstellung machen die reichen Sammlungen des Kunsthandwerks der Nomaden- und Berberstämme aus. Doch schon bevor man die einzigartige Kunstausstellung bewundern kann, erblickt man Beeindruckendes, so befindet sich am Eingang des Palastes ein prachtvolles Brunnenbecken, welches mit aufwendigen Tierdarstellungen und floralen Abbildungen verziert ist.
Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.
Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.
Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
Das zauberhafte Fes ist nicht nur die drittgrößte Stadt Marokkos sondern auch die älteste der berühmten vier Königsstädten, somit gehört sie zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Zielen in Marokko. Besonders sehenswert ist die Altstadt von Fes, welche sich im Tal des Oued Fes befindet und von einer mächtigen Stadtmauer mit insgesamt 12 eindrucksvollen Toren umschlossen ist.
Die Altstadt ist in verschiedene Teile untergliedert, zum einen das Kairaouineviertel und zum anderen das Andalusierviertel, welche durch den Oued Fes voneinander getrennt sind. Zu den wichtigsten Attraktion von Fes el Bali gehört das Bab Boujeloud, die Medersa Bou Inania, die Grabstädte des Moulay Idriss II, die Moschee El Kairaouine und die Moschee El Andalous.
Auf einem Plateau im Zentrum von Fes el Jedid, also der mittelalterlichen Neustadt von Fes, befindet sich der prunkvolle und imposante Königspalast Dar El Makhzen. Es ist ein höchst eindrucksvolles Bauwerk und schon allein der atemberaubende Haupteingang zeigt die Pracht der arabischen und maurischen Baukunst.
Zu erreichen ist der einzigartige Prachtbau von dem Place des Alaouites aus. Allerdings können lediglich die Außenmauern und des überwältigende Eingangsportal von Besuchern besichtigt werden, das Innere des Dar El Makhzen ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da hier immer noch der König während seiner Aufenthalte in Fes residiert.
Doch auch schon von außen kann der Besucher den Zauber aus „Tausend und einer Nacht“, den der Königspalast ausstrahlt spüren und sich in diesem faszinierenden und märchenhaften Charme verlieren.
Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Wer in das schöne Marokko reist, sollte einige Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Zu diesen zählt zweifelsohne der Hassan Turm. Er ist so nicht geplant gewesen, denn eigentlich hatte die islamische Bevölkerung den Bau einer Moschee geplant. Der Bauherr starb jedoch zum Ausklang des 12. Jahrhunderts und so wurde kurzerhand das Vorhaben anders gestaltet. Heute kann man den Hassan Turm durchaus als unvergessliches Wahrzeichen der Stadt Rabat bezeichnen. Mächtig und pompös erstreckt sich das weiße Gebäude, dass einem die schiere Ehrfurcht einflößt, wenn man davor steht. Lassen Sie das Gebäude auf sich wirken und Sie werden erstaunt sein, was mit Ihnen passiert.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Hauptstadt Rabat zählt ganz ohne Zweifel auch das Mausoleum Mohammed V. Die gesamte Anlage wurde von dem vietnamesischen Architekten Vo Toan erdacht und von den besten Kunsthandwerkern Marokkos erbaut. Sie besteht aus dem Mausoleum, welches sich im Osten befindet, sowie einer Säulenhalle im Westen. Dazwischen erstreckt sich die imposante Grabmoschee.
Neben dem verehrten König Mohammed V, welcher das Land in die Unabhängigkeit führte, sind hier auch seine beiden Söhne König Hassan II und Prinz Moulay Abdallah. Im Süden des Komplexes, direkt gegenüber des berühmten Hassanturms wurde von 1961 bis 1967 eine Gedächtnisstätte zu Ehren des Königs Mohammed V errichtet, sie gilt als eines der prächtigsten Bauwerke der islamischen Architektur der jüngeren Zeit.
Ein absolutes Must-See während einer Stadtrundfahrt durch Casablanca ist die Altstadt oder sogenannte „Alte Medina“. Das hektische Treiben, die bunten Märkte und die engen Gassen, alles das bietet die Altstadt von Casablanca und lockt somit jeden Tag zahllose Touristen an. Zudem beherbergt die Altstadt zahlreiche vorkoloniale Bauten, welche durchaus einen Besuch wert sind.
Die „Alte Medina“ erstreckt sich zwischen der Neustadt und dem Hafen, nahe des Platzes der Vereinten Nationen, von dem sie durch eine Mauer getrennt wird, welche aber erst wenige Jahre alt ist. Ebenso verhält es sich auch mit dem hier befindlichen Uhrturm, welcher zu Beginn der 1940er abgerissen wurde und erst Mitte der 90er wieder aufgebaut wurde.
Es gibt viele große und beeindruckende Moscheen auf der Welt. Die Hassan Moschee in Marokko zählt sicher zu einem der Bauwerke, welches die meisten Eindrücke bei einem Betrachter hinterlassen wird. Das am höchsten gelegene Minarett, immerhin in 210 Meter Höhe, begeistert vor allem die Touristen, die in diese Gegend kommen. Dieses religiöse Bauwerk wurde im Jahre 1963 zum 60. Geburtstag des Königs Hassan II. von Marokko fertiggestellt. Dieses Bauwerk bedeutete für rund 10.000 Männer des Handwerks und 2500 Arbeiter für lange Zeit, nämlich genau 6 Jahre, etwas zu tun. Das Filigrane ist heute noch zu sehen und wird immer wieder bewundert.
Casablanca - Königlicher Palast
Die berühmte und bezaubernde Stadt Casablanca beheimatet neben zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten den zweitgrößten Sakralbau der Erde, die unglaublich beeindruckende Moschee Hassan II. Nur die Moschee in Mekka ist größer. Anlässlich des 60. Geburtstags des damaligen marokkanischen Herrschers Hassan II wurde das imposante Bauwerk 1993 fertiggestellt.
Das Minarett der Hassan II Moschee ist mit rund 210 Metern das weltweit höchste, das gesamte Gebäude wurde im modernistischen maurischen Stil errichtet und besticht mit wahrhaft gigantischen Ausmaßen von 200m x 100m.
Eine weitere Besonderheit ist die fantastische Lage der Moschee, sie wurde direkt am Meer gebaut und ragt teilweise in den Atlantik hinein, dies entspricht der Vorstellung von „Gottes Thron über dem Wasser“, wie sie im Koran zu finden ist.
Casablanca - Palast der Nationen
1920 entwarf und erbaute der französische Architekt Marrast den berühmten Place Mohammed V, welcher heute als der schönste Platz von ganz Casablanca gilt. Er liegt direkt an der Avenue Hassan II unweit des Place des Nations Unies.
Der Place Mohammed V ist das Verwaltungszentrum der Stadt, hier befindet sich neben dem Justizpalast auch die Staatsbank von Marokko (Banque du Maroc), die Polizeipräfektur und die Hauptpost.
Auch das französische Konsulat ist hier angesiedelt, vor dem Gebäude ragt die Statue von Lyautey, dem ersten Hochkommissar der französischen Protektoratszone, in die Höhe. Der gesamte Platz ist eindrucksvoll und sehr malerisch angelegt und mit zahlreichen Grünanlagen versehen. Im Zentrum befindet sich ein imposanter Springbrunnen.
Casablanca - Souk Viertel Habbous
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die faszinierende Stadt Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos sondern in vielen Bereichen auch die eigentliche Hauptstadt des Landes. Sie ist sowohl der wichtigste Hafen des Landes als auch Universitätssitz und zudem bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Und auch in der Geschichte hat Casablanca Spuren hinterlassen, so fand hier während des zweiten Weltkriegs beispielsweise die wichtige Casablanca Konferenz statt. Natürlich ist der Name auch allen Kinofans ein Begriff und so trug auch der Film „Casablanca“ zu der ungeheuren Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt bei.
Die Bezeichnung „Casablanca“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „weißes Haus“. Die knapp vier Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich in einer Bucht direkt an der Atlantikküste. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die imposante Moschee Hassan II, aber auch der Place des Nations Unies sowie der Place Mohammed V, die Kathedrale Sacre Coeur, die Eglise Notre Dame de Lourdes und die Nouvelle Medina sind einen Besuch wert.
Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.
In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.
Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
Am Westrand des Mittleren Atlas, im Zentrum Marokkos befindet sich die Stadt Beni-Mallal. Sie ist die Hauptstadt der Region Tadla-Azilal und liegt im Süden der fruchtbaren Tadla-Ebene. Die Stadt ist als Marktzentrum für Gemüse-, Obst- und Getreideanbau von großer Bedeutung für die Region.
Für Touristen ist die Stadt besonders wegen ihres landestypischen Flairs attraktiv. Obwohl Beni-Mellal eine moderne und aufstrebende Stadt ist, so hat sie sich doch ihren ganz eigenen marokkanischen Charme bewahrt.
Sehr malerisch und ein beliebter Treffpunkt ist der zentrale Platz der Altstadt von Beni-Mellal. Von tiefem Grün und exotischen Pflanzen ist der herrlich angelegte und wunderschöne Stadtpark an der Quelle Ain Asserdoun.
Eingerahmt von den majestätischen Bergen des Mittleren Atlas, liegt im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet die beschauliche Stadt Azrou. Sie beheimatet rund 52.000 Menschen und ist sowohl bei den Marokkanern als auch bei ausländischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Der Name Azrou bedeutet übersetzt so viel wie „Felsen“ und nimmt Bezug auf die sagenhafte Lage des Ortes.
Diese Lage war auch während der französischen Kolonialzeit strategisch wichtig und brachte Azrou einige Bedeutung ein. Heute ist der Ort vor allem für den Tourismus von Bedeutung, in der Stadt gibt es einige imposante Bauwerke wie beispielsweise das Lycee Qualifiant Tarik Ibn Ziad. Auch der wunderschön angelegte Place Mohammed V im Zentrum der Stadt ist ein Besuchermagnet.
Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.
Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.
Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet befindet sich die moderne und gepflegte Kleinstadt Ifrane. Sie liegt inmitten der Berge des Mittleren Atlas und ist daher ein sehr beliebtes und gefragtes Ski-Gebiet. Besonders die marokkanische Mittel- und Oberschicht verbringt hier gern den Winterurlauber aber auch zunehmend ausländische Touristen haben den Charme und die guten Bedingungen der Region erkannt.
Die Stadt zählt rund 13.000 Einwohner und liegt auf einer Höhe von etwa 1.650 Metern. Sie ist nur 64 Kilometer von Fes im Norden und nur 17 Kilometer von Azrou im Südosten entfernt. Seit 1995 beheimatet die Stadt eine Eliteuniversität, welche sowohl vom marokkanischen als auch vom saudi-arabischen König gestiftet und nach amerikanischem Vorbild in englischer Sprache lehrt.
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.
Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
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