Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Erst seit einigen Jahren ist die Region Spiti, heute ein Distrikt des
indischen Staates Himachal Pradesh, besuchbar. Seine 'sensitive' Nähe zu
Tibet, zumal die politische Gebietszugehörigkeit in einigen Teilen
zwischen Indern und Chinesen umstritten ist, veranlasste die Inder dazu,
Spiti bis in die jüngste Zeit dem internationalen Tourismus nicht zu
öffnen. Anders war dies mit Lahaul, das als Anhängsel von Ladakh und
Zanskar bereits Mitte der siebziger Jahre von internationalen
Besuchergruppen bereist werden durfte. Heute zählen Spiti und Lahaul -
zusammen mit Ladakh, Bhutan, Sikkim und weiten Teilen Tibets - zu den
wirklichen Landschaftsparadiesen, die sich im Verlauf der Gebirgskette
des Hoch-Himalaya aneinanderreihen. Doch mehr noch zählen bei einigen
Reisefreunden die Substanz an Kulturgeschichte, an Zivilisation, die
anthropologischen Attraktionen, die in Spiti-Lahaul einsehbar und
erlebbar sind. Hier leben vorherrschend Tibeter - wenn auch nicht alle
im strengen ethnologischen und religionswissenschaftlichen Sinne Tibeter
sind.
1. Tag: SO Hinflug Delhi
Abflug von Frankfurt nachmittags, Linienflug nach Delhi.
2. Tag: MO Delhi - Simla
Kurz nach Mitternacht Ankunft in Delhi, Transfer zu einem Hotel in Flughafen-Nähe für die (kurze) Ankunftsnacht. Nach dem Frühstück Abfahrt von Delhi nach Simla (365 km), wo wir abends ankommen. ***Hotel (2 Nächte).
FA
3. Tag: DI Simla
Aufenthaltstag in Simla, der zu Bergwanderungen genutzt werden kann. Die nächsten Tage unterwegs in Spiti, topographisch ein langes Tal, durch das der Spiti-Fluss fließt. Dieser Fluss entspringt am Fuße der Kunzam-Bergkette, die Spiti und Lahaul voneinander trennt. Der Kunzam-Pass, immerhin 4590 m hoch, muss bei der Einfahrt und/oder Ausfahrt nach/von Spiti überquert werden. Spiti ist ein wahres Landschaftswunder, eine Bergwüste von faszinierender Formation. Durch fast völligen Ausfall von Niederschlägen kann sich kaum eine Vegetation auf dem felsigen Boden entwickeln. Spiti ist exakt so, wie man sich eigentlich Tibet, das Hochplateau von Tibet und seine nackten Felswände, vorstellt.
FA
4. Tag: MI Sarahan
Das Tal des Sutlej, der zu den fünf Punjab-Flüssen zählt und dessen Quelle sich am Fuß des heiligen Berges Kailas befindet, fahren wir entlang bis Sarahan, auf einer Höhe von 1.920 m gelegen. Einfaches Gästehaus.
FMA
5. Tag: DO Sangla-Tal
Weiterfahrt in das Sangla-Tal hinein. Im Hintergrund der 6.050 m hohe Gipfel des Kinner Kailash. Am Nachm. besuchen wir den Kamakshi Tempel im Dorf Kamru. Unser Gästehaus in Sangla (2.690 m).
FMA
6. Tag: FR Kalpa
Heute Fahrt nach Chitkul (3.450 m), in unmittelbarer Nähe der tibetischen Grenze. Gegen Abend erreichen wir Kalpa, auf einer Höhe von 2.960 m gelegen. Übern. im Gästehaus.
FMA
7. Tag: SA Nako
Frühmorgens ein Spaziergang zum Sonnenaufgang, schöner Blick auf den Kinner Kailash. Über Akbar Weiterfahrt nach Nako (2.950 m), größtes Dorf des Kinnaur-Tals, mit einem sehenswerten Kloster. In Nako unser Gästehaus.
FMA
8. Tag: SO Tabo
Heute Fahrt zum 70 km entf. Tabo-Kloster, das bekannteste Kloster Spitis. In dem ca. 1000 Jahre alten Kloster leben heute noch 60 Mönche. Wegen der herrlichen Fresken im Innern wird es auch 'Ajanta der Himalayas' genannt. Unser Gästehaus heute in Tabo.
FMA
9. Tag: MO Kaza
Besuch von Dankhar (3.890 m), der traditionellen Hauptstadt des Spiti-Tals. Weiter bergauf zum Dorf und Kloster Lalung, auf einer Höhe von 4.200 m, und das Spiti-Tal flussaufwärts zum Distrikt-Hauptort Kaza. 3 Nächte im einfachen Hotel.
FMA
10. Tag: DI Kaza
Mehr als sieben Monate, während des Winterhalbjahres, ist Spiti von der Außenwelt abgeschnitten. Das bestimmt den Lebensrhythmus seiner Bewohner, nämlich die Nahrungsvorsorge während der sog. Sommermonate und das Verwiesensein auf die eigene Behausung während der kalten Monate. Dennoch hat auch in Spiti die moderne Zivilisation Eingang gefunden, mit Bussen, Geländewagen, Lastwagen, mit Radio und Militär. Heute ein Ausflug in das idyllische Tal des Pin-Flusses. Die Tempel von Gungri sind die ältesten der Nyingma-pa-Sekte.
FMA
11. Tag: MI Kaza (Kye/Kibber)
Besuch des nahen Kye mit seiner Gompa des Flammenden Trishul, eine Goldarbeit auf einer Schädel-Skulptur. Unvergesslich die exponierte Lage dieses Klosters auf einer Klippe. Auch besuchen wir Kibber, das höchstgelegene Dorf Spitis (4.400 m). Rückfahrt nach Kaza.
FMA
12. Tag: DO Keylong
Über Losar geht die steile Pass-Straße hinauf zum Kunzam-Pass (4.550 m), Eingangstor nach Spiti von Lahaul aus. Nach Überwindung der Passhöhe gelangen wir über Batal nach Keylong, dem Distrikt-Hauptort von Lahaul (3.350 m). 2 Nächte in einem einfachen Hotel.
FMA
13. Tag: FR Keylong (Udeypur)
Heute ein Ausflug nach Udeypur, einem wichtigen Pilgerziel für Hindus und Buddhisten, mit dem Mrikula Devi-Tempel. Unterwegs Besuch von Triplokpur am Ufer des Chandrabagha-Flusses, hier der Trilokinath-Tempel.
FMA
14. Tag: SA Keylong - Manali
Besuch der 4 km von Keylong entfernten Khardong Gompa, ein 900 Jahre altes Kloster des Gelukpa-Ordens mit schönen Fresken und einer Sammlung alter Schriften. Anschl. überqueren wir den Rothang-Pass (3.913 m), der Lahaul vom übrigen Indien und auch kulturhistorisch West-Tibet von Indien trennt, und gelangen nach Manali (2.050 m), einfache Hotelunterbringung (2 Nächte).
FMA
15. Tag: SO Manali
Besichtigungen in Manali und Umgebung. Wir sehen u.a. Old Manali, Naggar Castle, die heißen Quellen von Vashist und wandern zum Hadimba Devi-Tempel.
FMA
16. Tag: MO Mandi
Das Tal des Beas-Flusses entlang gelangen wir nach Mandi (750 m). In Mandi Bes. der kulturhistorisch einzigartigen mittelalterlichen Hindu-Tempel, für die dieser Ort berühmt ist. Einfaches Hotel.
FMA
17. Tag: DI Chandigarh - Delhi
Fahrt nach Chandigarh (210 km), von hier gegen Abend Rückfahrt mit dem Schnellzug 'Shatabdi Express' nach Delhi, wo wir spätabends ankommen. Vom Bahnhof aus direkter Transfer zum Internat. Flughafen, Abflug nach Mitternacht.
FM
18. Tag: MI Rückflug - Ankunft
Rückflug Delhi - Frankfurt mit Ankunft morgens.