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Auf dieser Rundreise durch Zentralasien von Aschgabat bis Astana bietet
sich uns ein breites Spektrum dieser faszinierenden Region, von
großartigen Naturszenerien in den weiten Wüstengebieten Karakum und
Kyzylkum bis zu den herausragendenden kulturellen Monumenten entlang der
Seidenstraße. In Turkmenistan erleben wir die Haupstadt Aschgabat mit
dem Tolkuchka-Basar, dem größten und buntesten Markt in ganz
Mittelasien, den legendären Gaskrater in der Karakum-Wüste, sowie die
Ruinenstädte Nisa und Merw. Das kulturhistorische Herz Zentralasiens
aber ist zweifelsohne das heutige Usbekistan mit seinen legendären
'Märchenstädten' Buchara, Chiwa und Samarkand, wo einst die Karawanen
der Großen Seidenstraße durchzogen. Hier hatten sich in den vergangenen
Jahrtausenden verschiedene Großreiche etabliert, vor allem die
glanzvollen Reiche der islamischen Samaniden, deren Zeugnisse wir noch
heute bewundern können. Den Abschluss der Reise bildet Kasachstan mit
dem antiken Turkestan und der modernen Metropole Astana.
1. Tag: DI Hinflug - Aschgabat
Linienflug mit LUFTHANSA nach Aschgabat, der Hauptstadt Turkmenistans. Ankunft gegen Mitternacht. Hotelübernachtung im First-Class-Hotel.
2. Tag: MI Karakum-Wüste
Am Vormittag besteigen wir den Sonderzug und beginnen die Reise durch die sagenhafte Wüste Karakum, gegen Abend Besuch des Gaskraters, wo seit den 60er Jahren Tag und Nacht ein riesiges Feuer lodert. Die nächsten drei Nächte an Bord des Zuges.
FMA
3. Tag: DO Aschgabat - Nisa
Morgens Besuch des farbenfrohen Tolkuchka-Basars in Aschgabat, anschl. Fahrt zur alten Partherstadt Nisa mit den Ruinen der einst so mächtigen Königsburg. Am Nachmittag Stadtrundfahrt in Aschgabat, das Nationalmuseum beherbergt sehenswerte Fundstücke aus Nisa.
FMA
4. Tag: FR Mary
Morgens Ankunft des Zuges in Mary, in der Nähe die Ruinen des prähistorischen SiedlungsgebietesMerw, einst eine der größten und prächtigsten Städte der Welt. Nachmittags Weiterfahrt des Zuges in Richtung Buchara.
FMA
5. Tag: SA Buchara
Nach Ankunft Besichtigungs-Rundgang in der Altstadt Bucharas mit seinen einzigartigen Bau-Enselmbles. Mitten in der Wüste Kysylkum gelegen, weist Buchara rund eintausend Baudenkmäler auf, die an die Glanzzeiten der Großen Seidenstraße erinnern. Abendessen mit Folkloreprogramm im Hof einer Medrese. Hotelübernachtung im gehobenen Mittelklassehotel.
FMA
6. Tag: SO Buchara
Ein freier Tag in Buchara. Optionaler Ausflug (+ € 75,- inkl. Mittagessen): prunkvolle Medresse Mire-e-Arab, Sommerresidenz, die mächtige Festung Ark, Frauenmoschee im Komplex des Sufi-Ordens. Abends Abfahrt des Zuges nach Chiwa.
FA
7. Tag: MO Chiwa
Am Vormittag Ankunft an der Südgrenze des Siebenstromlandes, in der Oase Chiwa, ein Stein gewordenes Märchen aus 1001 Nacht. Rundgang durch die Altstadt mit ihren Palästen, Moscheen und Medresen. Mittagessen im ehemaligen Sommerpalast des Emirs. Abends Bahn-Abfahrt nach Samarkand.
FMA
8. Tag: DI Samarkand
Ganztägige Besichtigung von Samarkand, das einst unter Tamerlan als schönste u. bedeutendste Stadt der Welt galt. Besonders beeindruckend der Registan-Platz, gesäumt von drei mächtigen Medresen, der als schönstes Bauensemble Zentralasiens gilt. 2 Hotelübernachtungen in Samarkand.
FMA
9. Tag: MI Samarkand
Aufenthalt in Samarkand. Optionaler Ausflug in Samarkand und Umgebung (+ € 75,- inkl. Mittagessen): Seiden- und Papiermanufaktur, Mausoleum Gur Emir, Sternwarte Ulug Beg.
FA
10. Tag: DO Schachrisabs
Ausflug in die umliegende Bergregion, wo noch Zeremonien der Feueranbetung und des Schamanenkults vollzogen werden. Besuch eines traditionellen Dorfes mit Folklorevorführung. Dann Fahrt nach Schachrisabs, dem Geburtsort Tamerlans, mit den monumentalen Ruinen des Ak-Sarai-Palastes. Abends Abfahrt des Zuges nach Taschkent.
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11. Tag: FR Taschkent
Stadtrundfahrt in der usbekischen Hauptstadt Taschkent, der Grünen Oase in der Steppe. Abends Besuch der Navoi-Oper (spielplanabhängig). Anschließend Weiterfahrt mit dem Zug.
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12. Tag: SA Turkestan
Grenzübertritt nach Kasachstan und Fahrt nach Turkestan. Hier sehen wir das Mausoleum von Khoja Ahmed Yasawi, eines der bedeutendsten Bauwerke der timuridischen Architektur. Nach der Besichtigung Weiterfahrt mit dem Zug nach Astana.
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13. Tag SO Astana
Am frühen Nachm. Ankunft in Astana, Transfer zum Hotel. Anschl. Stadtrundfahrt durch die moderne Metropole, spätabends Transfer zum Flughafen.
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14. Tag: MO Rückflug - Ankunft
Frühmorgens Abflug von Astana mit LUFTHANSA, Rückflug nach Frankfurt.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Die turkmenischen Hauptstadt Aschgabat ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, zudem ist sie mit rund 950.000 Einwohnern auch die größte Stadt Turkmenistans. Ihr Name bedeutet übersetzt so viel wie „die liebliche Stadt“. Zudem beheimatet Asgabat oder auch Aschgabat zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das turkmenische Parlament, der Neutralitäts-Turm oder das Monument zur Unabhängigkeit des Landes.
Und erst vor wenigen Jahren kam eine weitere Attraktion hinzu, das neue Nationalmuseum des Landes. Es befindet sich in einem imposanten und atemberaubenden Gebäude, welches schon fast einem Palst gleicht. Ein besonders beeindruckendes Bild ergibt sich bei gutem Wetter, dann nämlich kann man sehen wie hinter dem eindrucksvollen Museum die Berge der Kopet-Dag in die Höhe ragen.
Nisa - Ruinen der antiken Stadt Nisa
5. Tag Seidenstraße
6. Tag Buxoro - Kalyan Moschee
Buxoro - Labi- Chaus
Buxoro - Medrese Mir-e Arab
Buxoro - Minarett Kaljan
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.
Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.
Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.
Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.
Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
9. Tag Samarkand - Gur Emir Mausoleum
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.
Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Zwei Kilometer vom Stadtzentrum Samarkands entfernt befinden sich die Ruinen des Observatoriums von Ulug Beg sowie ein Museum. Die Usbeken nennen es „Gurkani Zij“ was soviel wie „Observatorium der Gurkani“ bedeutet. Das Observatorium wurde zwischen 1424 und 1428 auf Befehl des Timuriden-Herrschers Ulug Beleg errichtet. Es sollte den Astronomen der Ulugbelek-Madrasa für Beobachtungen dienen.
Nachdem Ulug Beg 1449 ermordet wurde, zerstörte man auch das Observatorium, in welchem in den Jahren zuvor 992 Sterne vermessen worden waren. Nur der unterirdische Teil des Sextanten blieb erhalten, wurde aber erst im Jahre 1908 von russischen Archäologen entdeckt und ausgegraben. Von dem Observatorium selbst konnte nur der runde Grundriss rekonstruiert werden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Nisa
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Mary
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.
Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.
In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.
In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Astana
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.