Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
  • 17-tägige Erlebnisreise durch Madagaskar
  • Auf den Spuren der Lemuren
  • Die einzigartige Tier-und Pflanzenwelt Madagaskas erkunden
ab 2.499 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

... und Action! Wir sind mittendrin in Madagaskar – nicht im Trickfilm, sondern im Original. Nachts funkeln uns aus dem Dickicht Tieraugen entgegen, Lemuren schreien im Morgengrauen, im Unterholz krabbelt es, und auf dem Ast da drüben sitzt einfach so ein Chamäleon. Diese Rundreise ist eine Tour für echte Entdeckertypen und Naturabenteurer, Ausdauer und Komfortverzicht werden immer wieder belohnt: Fern der Zivilisation springen wir im Tsingy-Nationalpark förmlich von Felsnadel zu Felsnadel und spülen uns im Indischen Ozean den Staub der Landstraße von der Haut. In Dörfern und Städten treffen wir auf stolze Volksstämme, schmecken die Einflüsse jahrhundertealten Seehandels mit fernen Ländern und folgen abends exotischen Rhythmen auf die Tanzfläche. Doch immer wieder kehren wir zurück zu den echten Stars unserer Reise: den Lemuren, die vor schlappen 165 Millionen Jahren Madagaskar als Arche nahmen und das afrikanische Festland weit hinter sich ließen.
1. Tag: Flug nach Madagaskar
Abends Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.).
2. Tag: Antananarivo Einstieg auf der Großen Insel
Morgens Weiterflug von Addis Abeba nach Antananarivo (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Am frühen Nachmittag kommen wir in der Hauptstadt Madagaskars an – schon der Blick aus dem Fenster beim Landeanflug verheißt Exotik pur. Gemeinsam mit Marco Polo Scout Kiady geht es Richtung Hotel, einen Schnellkurs in Dos and Don'ts gibt's von ihm gleich unterwegs. Dann einchecken, frisch machen ... und einschmecken in unser Urlaubsland. Beim Abendessen dampft auf den Tellern der Reis, ohne den geht auf der Großen Insel gar nichts, dazu Fleisch oder Fisch – der richtige Einstieg in die von Franzosen, Chinesen und Indern beeinflusste Inselküche. (A)
3. Tag: Antananarivo – Andasibepark Reise zu den Lemuren
Zum Frühstück beißen wir in Croissant & Co., dann ruft die Natur! Schon bald fährt der Bus durch üppig grüne Landschaften gen Osten, und Kiady bereitet uns auf die ersten Begegnungen mit der Tierwelt Madagaskars vor. "Im Andasibe-Nationalpark sind die Indris, die größten Lemuren der Insel, heimisch. Sie zu sehen ist ein echter Glücksfall, aber wenn die Dämmerung einsetzt und wir ganz still sind, können wir sie sicher schreien hören." Nun gut, Schmetterlinge und allerlei Reptilien tun es für den Anfang auch. Bei der nächtlichen Wanderung durch den tropischen Regenwald halten wir jedenfalls alle Augen und Ohren offen und vertrauen unserem Scout. (F)
4. Tag: Andasibepark Madagaskars Tierwelt hautnah
Am Morgen sind wir erneut auf der Pirsch, vielleicht erspähen wir ja diesmal einen Indri? Und wer entdeckt das madagassische Chamäleon zuerst? Kleiner Tipp: Die Bäume sehr genau absuchen! Dabei aber nicht den Boden aus den Augen verlieren – auch Schlangen kriechen gerne im dichten Regenwald umher. Nachmittags kommen wir der Tierwelt des Landes auf anderem Wege ganz nah: Mit dem Kanu setzen wir über zum Vakona-Reservat. Dort sind die süßen Feuchtnasenaffen äußerst zutraulich und lassen sich auch gerne mal auf den Arm nehmen. (F)
5. Tag: Andasibepark – Antsirabé Im Hochland unterwegs
Unterwegs auf der Landstraße, Kilometer pro Stunde scheinen hier ein anderes Maß als zu Hause zu sein. Genau der richtige Moment für ... Musik! Vielleicht hat ja Kiady eine Kostprobe madagassischer Salegy-Rhythmen dabei. Dazu ein Panorama aus roten Hochlandhäuschen, Reisfeldern, Eukalyptusbäumen und Ananasplantagen. Ein Proviantstopp für frische Früchte ist da ein Muss. Nächster Halt: Ambatolampy. Im Aluminium-Workshop schauen wir den geschickten Arbeitern zu, die auf nicht ganz unbedenkliche Art neue Töpfe aus Aluresten fertigen. Schließlich erreichen wir den "Ort, in dem es viel Salz gibt", kurz: Antsirabé. Bunte Rikschas, hier Pousse-Pousse genannt, bevölkern die palmengesäumten Straßen, und irgendwie wirkt alles relaxt. Kiady gibt uns Tipps fürs Abendessen. Wie wäre es heute mit einem chinesischen Dinner? (F)
6. Tag: Antsirabé – Morondava An den Indischen Ozean
Schon früh holpern wir im Bus vom kühlen Hochland hinunter in die Savanne. Wir merken es am Klima - der Indische Ozean kommt unaufhaltsam näher. Am Abend Ankunft in Morondava, der kleinen Stadt am Meer. Paradiesisch! (F)
7. Tag: Morondava - Bekopaka Umsteigen in Geländewagen
Für die kommende Strecke nehmen wir nicht unseren Bus, sondern steigen in Geländewagen um. Erster Stopp: die Avenue de Baobab – die Allee der bis zu 1000 Jahre alten Riesenbäume ist im sanften Morgenlicht ein Top-Fotomotiv. In der kleinen Hafenstadt Belo-sur-Tsiribihina Lunchpause, danach die holprige Piste hinauf nach Bekopaka ... Wofür die Strapaze gut ist? "Einmal schlafen, dann versteht ihr es", lächelt Kiady aufmunternd. (F)
8. Tag: Tsingy-Nationalpark Im Reich der Felsspitzen
Letzter Ausrüstungscheck – ins Daypack gehören Wasser und Energieriegel, an die Füße Schuhe mit guten Profilsohlen. Der Tsingy-Nationalpark ist echtes Entdeckerterrain und unsere Wanderung über Brücken und durch Höhlen ziemlich anstrengend. Dafür erwarten uns immer wieder neue Ausblicke auf die rasierklingenscharfen Felsspitzen des Parks, mal von oben, mal von unten. Mitten in dieser surrealen Welt Leben: Elf Lemuren- und fast hundert Vogelarten sind hier heimisch, also Augen auf! Und verborgen am Fuße der Felsen hausten einst die Vazimba, Madagaskars Urbevölkerung. Nach spannenden Stunden im Park lockt nachmittags der Hotelpool zur Entspannung. (F)
9. Tag: Tsingy-Nationalpark Unterwegs im Einbaum
Wir klettern in unsere Kanus und gleiten über den orangefarbenen Fluss Manambolo. Bunter Sandstein, dichter Laubwald, plätschernde Wasserfälle - hier lässt es sich herrlich entspannen! Unser Scout Kiady führt uns zu weiteren Highlights: versteckte Grotten und das berühmte Familiengrab der ersten Bewohner Madagaskars. Am Nachmittag Wanderung durchs Kalksteinlabyrinth der Kleinen Tsingy. Nicht so anstrengend wie gestern, aber nicht weniger spektakulär! (F)
10. Tag: Bekopaka – Morondava Auf der Baobab-Allee
Und wieder ruft der Indische Ozean! Wir wissen, das Ziel ist die mühsame Überlandfahrt definitiv wert. Die Baobab-Allee erstrahlt im schönsten Nachmittagslicht und steht noch einmal zum Fotoshooting bereit. Dann Strand, Mangroven, Tropenhimmel. Vielleicht einen Cocktail zum Sonnenuntergang? (F)
11. Tag: Morondava Freizeit
Wir genießen einen relaxten Urlaubstag am Meer und sind den ganzen Tag am Strand. Von Kiady wissen wir, wo der schönste ist – drüben, auf der anderen Seite des Wassers. Schnell haben wir mit dem Fährmann den Preis ausgehandelt und tuckern auf seiner hölzernen Piroge hinüber. Abends zurück in Morondava: Wie wäre es mit fangfrischen Meeresfrüchten? Anschließend vielleicht noch etwas Livemusik? (F)
12. Tag: Morondava – Antsirabé Zurück ins Hochland
Unsere Reise führt auf der Landstraße zurück ins Hochland. Zeitig geht's los, denn die Piste ist teilweise in einem abenteuerlichen Zustand. Unterwegs legen wir immer wieder Stopps ein, Kiady kennt die Strecke und die Dörfer, weiß um die besten Haltepunkte, um das "große Rot" der Insel festzuhalten. Schließlich erreichen wir wieder Antsirabé. (F)
13. Tag: Antsirabé – Ranomafana Kunstwerke der Holzschnitzer
Szenenwechsel im Hochland: grün bewucherte Berge, steile Reisterrassen. Unser erstes Ziel ist heute Ambositra. Wir zählen unsere Reserven in der heimischen Währung Ariary – wenn wir Mitbringsel nach Hause mitnehmen wollen, dann ist die Kunsthandwerkerstadt genau der richtige Ort, fündig zu werden. Holzschnitzkunst, Malerei, in den Werkstätten und Shops findet sich bestimmt etwas Passendes. Nach der Shoppingpause weiter zum Ranomafana-Nationalpark. Geheimnisvoll dunkel und ganz schön feucht umhüllt uns sein Bergnebelwald bei der abendlichen Wanderung, immer den Lemuren auf der Spur. (F)
14. Tag: Ranomafana - Nationalpark Auf Lemurensuche
Zu Fuß bergauf, bergab auf Wegen und Pfaden durch den Nationalpark. Bäche gluckern, die Sonne blitzt durch das Dschungeldach oder ein Wolkenguss verpasst uns eine unfreiwillige Dusche – egal, wie das Wetter gerade ist, wir sind umgeben von zahllosen Tieren und Pflanzen. "Daumen drücken, dass wir den Goldenen Bambuslemuren zu Gesicht bekommen", fordert uns Kiady auf. Unfassbar, der kleine Scheue wurde erst in den 1980er Jahren entdeckt.  (F/M)
15. Tag: Ranomafana – Antananarivo Abschied von unberührter Natur
Zu Fuß bergauf, bergab auf Wegen und Pfaden durch den Nationalpark. Bäche gluckern, die Sonne blitzt durch das Dschungeldach oder ein Wolkenguss verpasst uns eine unfreiwillige Dusche – egal, wie das Wetter gerade ist, wir sind umgeben von zahllosen Tieren und Pflanzen. "Daumen drücken, dass wir den Goldenen Bambuslemuren zu Gesicht bekommen", fordert uns Kiady auf. Unfassbar, der kleine Scheue wurde erst in den 1980er Jahren entdeckt. Unsere Zeit auf der Insel neigt sich dem Ende zu, es geht zurück in die Hauptstadt. Ein letztes Mal dieser unbeschreibliche Mix aus Hochlanddörfern und saftigen Reisfeldern. Beim Abschiedsessen am Abend sind wir in Gedanken noch mal unterwegs: auf den Felsspitzen der Tsingy, in Savanne und Hochland und natürlich bei unseren ständigen Begleitern – den Lemuren. (F/A)
16. Tag: Rückflug von Antananarivo
Die ultimativ letzte Shoppingmöglichkeit: der Dike Market in Tana. Ein paar kleine Mitbringsel für Freunde und Familie? Oder ein paar bunte Schnappschüsse, bevor es zum Flughafen geht? Am Nachmittag Flug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.), dort Umstieg und am späten Abend Weiterflug nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). (F)
17. Tag: Zurück in Europa
Ankunft am frühen Morgen.

(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Andasibe
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Madagaskar (MG)
Madagaskar

Die vor der südostafrikanischen Küste liegende Insel Madagaskar bezaubert und fasziniert die Menschen schon seit sehr langer Zeit. Oft wurde die viertgrößte Insel der Erde auch als sechster Kontinent bezeichnet, da Madagaskar sehr lange Zeit vom Rest der Welt isoliert war und sich daher eine eigene artenreiche und beeindruckende Flora und Fauna entwickeln konnte mit vielen nur auf Madagaskar vorkommende Tier- und Pflanzenarten. Berühmtestes Beispiel hierfür sind sicherlich die Lemuren, wobei die Katta zu den bekanntesten Lemurenarten zählen. Ein weiteres geläufiges Beispiel sind die beeindruckenden Affenbrotbäume, von deren Gattung bestimmte Pflanzenarten ebenfalls nur auf Madagaskar vorkommen. Schon allein wegen der Flora und Fauna der Insel lohnt sich ein Besuch dieses faszinierenden Eilands, doch das ist längst nicht alles was der „sechste Kontinent“ zu bieten hat. In der madagassischen Hauptstadt Antananarivo kann man sich auf Spurensuche begeben und viel Interessanten über die Geschichte und Kultur der Insel erfahren, zudem gilt es beeindruckende Bauwerke wie den alten Holzpalast Rova oder das 2008 eröffnete Piratenmuseum zu besichtigen. Doch natürlich steht bei einem Besuch Madagaskars nicht nur entdecken und erfahren auf dem Programm. Die Insel verfügt neben beeindruckenden Landschaften, einer artenreichen Fauna und einer pulsierenden Hauptstadt selbstverständlich auch über traumhafte Kilometer lange Sandstrände, idyllische Badeorte und malerische Küstenabschnitte. Hier lässt es sich entspannen und relaxen. Somit bietet die Insel die perfekte Kombination aus Abenteuer und Entspannung, aus Kultur und Natur. 

beste Reisezeit:
Juni bis September
 

Klima:
Es herrscht ein subtropisches Klima mit größtenteils sehr hohen Temperaturen. Die Regenzeit dauert von November bis März.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist erforderlich, dieses kostet ca. 50€ und kann entweder bei der madagassischen Botschaft beantragt werden oder direkt bei der Einreise in Madagaskar erworben werden.  (Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MadagaskarSicherheit.html

          
Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben. Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MadagaskarSicherheit.html

Währung:
1 Ariary = 5 Iraimbilanja
 

Flugdauer:
ca. 13 Stunden und 30 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitverschiebung) somit MESZ +1h


Gut zu wissen:
Zwischen Januar und April muss mit zum Teil kräftigen Zyklonen gerechnet werden. Besonders in den ländlichen Regionen gelten viele Tabus, die man beachten sollte. Zurzeit befindet sich Madagaskar in einer politischen Krise, es kann, vor allem in der Hauptstadt Antananarivo, zu Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen.


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