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San José - Tortuguero NP - Arenal - Rincón de la Vieja NP - Monteverde - Manuel Antonio NP - Panamá Kanal - Colón - Bocas d. Toro - Panamá City
1. Tag: Hinflug
Abflug von Deutschland über Madrid nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas.
2. Tag: San José (Vulkan Poás)
Vorm. Ausflug zum Poás Vulkan Nationalpark. Besichtigung des aktiven Kraters (2.704m), der Laguna und des Naturpfades im Hochwald. Ca. einstündige Kraterwanderung. Anschl. Besichtigung einer Kaffeeplantage. Nachm. Stadtrundfahrt in San José mit Besuch des Goldmuseums oder des Historischen Nationaltheaters.
F
3. Tag: Irazú - Puerto Viejo
Morgens Ausflug zum Irazú, des mit 3.432m höchsten Vulkans Costa Ricas. Kleine Wanderung am Kraterrand mit Blick auf den Kratersee. Bei klarer Sicht können wir den Isthmus komplett von Atlantik bis zum Pazifik überblicken. Anschl. Besichtigung von Cartago mit seiner alten Ruine und der bedeutendsten Kirche des Landes, der 'Basilica de Nuesta Señora'. Nachm. Weiterfahrt an Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen vorbei hinab in das karibische Tiefland, nach Puerto Viejo (250 km).
FA
4. Tag: Pto. Viejo (Cahuita NP)
Besuch des Cahuita Nationalparks mit seinem vorgelagerten Korallenriff. Wanderung entlang der Küstenlinie zwischen Sekundärwald und Mangroven. Gelegenheit zum Baden im Karibischen Meer. Spätnachm. Rückfahrt zum Hotel.
FA
5. Tag: Tortuguero
Fahrt zunächst wieder ins Landesinnere bis nach Guapiles. Von dort aus über eine Schotterstraße und ausgedehnte Bananenplantagen zum kleinen Hafen von Caño Blanco oder Matina. Bootsfahrt die Karibikküste entlang und auf Urwaldkanälen zum Tortuguero-Nationalpark. Auf dem Weg mit etwas Glück Tierbeobachtungen: Meeresschildkröten, Affen, Leguane, Alligatoren, Papageien. Übernachtung in einer rustikalen Lodge.
FMA
6. Tag: Tortuguero
Nach einem herzhaften Frühstück erkunden wir am Vormittag mit unserem Guide auf einer Wanderung die Dschungelpfade rund um die Lodge, mit etwas Glück sehen wir auch den roten Giftpfeilfrosch. Zum Mittagessen wieder zurück in der Lodge. Am Nachmittag eine Bootstour durch die natürlichen Kanäle von Tortuguero. Der Rest des Tages zur Erholung am Strand oder am Swimming-Pool. Abends Gelegenheit (ca. € 25,-) zu einer geführten Nachtwanderung an den Strand, zwischen Juli und Oktober kommen die Meeresschildkröten zur Eiablage an diesen Strand.
FMA
7. Tag: La Fortuna
Per Boot durch das Kanalsystem zurück nach Caño Blanco oder Matina. Von dort aus Weiterfahrt mit dem Bus, vorbei am Flusshafen Puerto Viejo Sarapiqui und durch die Ebene von Chilamate nach La Fortuna, am Fuße des Arenal gelegen, einem der weltweit aktivsten Vulkane (170 km).
FMA
8. Tag: La Fortuna (Arenal Vulkan)
Gut einstündige Wanderung durch den Regenwald zum Wasserfall von La Fortuna. Nachm. Fahrt zur Laguna del Arenal und Beobachtung des aktiven Vulkans zum Sonnenuntergang, der bei freier Sicht ein atemberaubendes Schauspiel bietet. Am Abend Besuch (fakultativ, gg. Gebühr) der Thermalquellen mit Bademöglichkeit.
FA
9. Tag: Rincón de la Vieja
Vorm. Fahrt um den Arenal-Stausee nach Cañas. Von dort aus zunächst auf der Panamericana, dann auf unbefestigter Straße nach Norden zum aktiven Vulkan Rincón de la Vieja (1.895m). Nachm. kleine Wanderung. Übernachtung auf einer rustikalen Lodge beim Nationalpark.
FA
10. Tag: Monteverde
Vorm. zweistündige Wanderung im Rincón de la Vieja Nationalpark. Brodelnde Schlammlöcher, heiße Thermalquellen, Geysire und Fumarolen geben uns einen fantastischen Eindruck von der Naturgewalten, die hier präsent sind. Anschl. im tropischen Trockenwald Begegnung mit der kontrastreichen Natur dieser Vegetationszone. Mit etwas Glück treffen wir auf Brüllaffen oder Nasenbären. Nachm. Fahrt, z.T. auf Schotterstraßen zum Monteverde-Naturreservat (120 km).
FA
11. Tag: Monteverde (Selvatura)
Morgens ein 'Spaziergang durch den Himmel': Selvatura - ein System von Hängebrücken verschiedener Länge und Höhe zwischen den Gipfeln der Urwaldriesen vermittelt uns diese prickelnde Erfahrung (fakultativ, gegen Mehrpreis). Anschl. Ausflug mit Wanderung im Monteverde-Naturreservat (1.500m), ein subtrop. Bergnebelwald, Heimat des legendären Maya-Göttervogels Quetzal. Besuch des Kolibri-Gartens im Reservat.
FA
12. Tag: Manuel Antonio
Fahrt auf der Panamericana in Richtung Süden. Besuch der Hafenstadt Puntarenas und Weiterfahrt auf der Costanera Sur, der südlichen Küstenstraße bis zum Manuel Antonio Nationalpark an der Pazifikküste (200 km).
FA
13. Tag: Manuel Antonio
Ausflug im Manuel Antonio Nationalpark, der als der schönste Costa Ricas gilt, auch wegen der einzigartigen Pazifikstrände nahebei. Kl. Wanderung zu den Traumstränden des Parks und durch den Regenwald zur Punta Catedral mit herrlichem Blick auf die vorgelagerten Inseln.
FA
14. Tag: San José
Vorm. Rückfahrt nach San José. Nachm. zur freien Verfügung.
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15. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
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16. Tag: Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu verschiedenen deutschen Flughäfen.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Tour B: 23-Tage-Tour
1.-14. Tag: wie Tour A
15. Tag: Panamá City F
Vormittags Flug von San José nach Panamá City, der kosmopolitischen Hauptstadt Panamás. Nach Ankunft Stadtrundfahrt: Zunächst zu den Ruinen von Panamá Vieja aus dem 16. Jhdt., am Ostende der Stadt, einst die Hauptstadt des Pazifik, Umladeplatz von Gold und Silber von Peru auf dem Weg nach Spanien. Dann Rundgang durch den Casco Antiguo, der Altstadt, mit zahlreichen historischen Gebäuden.
16. Tag: Panamá Kanal FM
Teildurchquerung des Panamá Kanals, die am Pier von Balboa beginnt, durch die Schleusensysteme von Miraflores und Pedro Miguel in die Seen von Miraflores und Gatún führt. Von Gamboa aus Rückfahrt mit dem Bus zum Pazifik mit großartiger Sicht auf die Skyline (Fahrt auch in umgekehrter Richtung möglich, Änderungen der Kanal-Behörde vorbehalten).
17. Tag: Panamá City - Colón FM
Fahrt zum Bootsanlegesteg am Lago Alajuela, von wo aus wir in den Chagres-Nationalpark hineinfahren, den See kreuzend und dem Flusslauf des Chagres folgend zu einem Dorf der Embera-Indios. Etwa eine Stunde sind wir mit unseren Einbäumen unterwegs, um uns intakter Primär-Dschungel. Ausführlicher Besuch des Dorfes. Nachmittags Weiterfahrt nach Colón auf der Karibikseite Panamas.
18. Tag: Colón - Portobelo FM
Morgens Fahrt zum Hafen von San Lorenzo. Besichtigung der Ruinen des Hafens, wo der tropische Urwald direkt an das Karibische Meer heranreicht, und von wo aus im 16. Jhd. ein Großteil des peruanischen Goldes nach Spanien verschifft wurde. Nach dem Mittagessen zurück nach Colón, von dort mit der historischen Kanalbahn zurück nach Panamá City.
19. Tag: Panama City - Bocas F
Morgens vom Stadtflughafen aus ca. einstündiger Flug zu den auf der Karibikseite, im Westen Panamas gelegenen Bocas del Toro Inseln. Karibisches Flair erwartet uns, ein gänzlich anderes Panamá als in der Hauptstadt. Transfer zum Hotel. Nachmittags Bootsausflug durch die Inselwelt der Bocas, mit etwas Glück begegnen uns Delphine in der Laguna Bocatorito. Unterwegs eine Pause am Coral Cay mit Möglichkeit zum Schnorcheln in der bunten Unterwasserwelt in flachen Gewässern. Gelegenheit zum Baden am Red Frog Beach, danach zurück zu unserem Hotel an der Playa Tortuga.
20. Tag: Bocas - Panamá City FM
Heute ein Tag zur freien Verfügung. Zeit für ein Bad am hoteleigenen Strand. Oder ein Ausflug zu einer anderen der vielen Inseln im Archipel oder durch das lebhafte Bocas Town, ca. 5 Autominuten entfernt.
21. Tag: Panamá City F
Vormittags Transfer zur Flugpiste und Rückflug nach Panamá City.
22. Tag: Rückflug F
Morgens Ausflug zum Metropolitan Nationalpark. Ca. einstündige Wanderung durch den tiefgrünen Wald mit zahlreichen tropischen Pflanzen. Mittags zurück im Hotel in Panamá City. Nachmittags Zeit für letzte Einkäufe oder Besichtigungen, die Hotelzimmer stehen noch bis 17 Uhr zur Verfügung. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug.
23. Tag: Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu verschiedenen deutschen Flughäfen.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
3. Tag Cartago - Vulkan Irazú
4. Tag Cahuita - Cahuita-Nationalpark
An der Atlantikküste Costa Ricas, im Norden des Landes befindet sich das 700-Seelen-Dorf Tortuguero, dessen Name so viel wie „der Platz an den die Schildkröten kommen“ bedeutet. Nur etwa 40 Kilometer weiter nördlich befindet sich die Grenze zu Nicaragua. Der beschauliche Küstenort ist ein beliebtes Touristenziel, besonders weil er unweit des gleichnamigen Nationalparks liegt. Somit bietet das paradiesische Fleckchen Erde den idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in den Tortuguero Nationalpark.
Dieser beheimatet unter anderem so exotische Tierarten wie Kapuzineraffen, Faultiere und Brüllaffen. Am Strand von Tortuguero nisten Meeresschildkröten, was eine der Hauptattraktionen für die Touristen darstellt. Zudem beheimatet der Nationalpark eine traumhafte Landschaft, welche zum Wandern, Entdecken und Erholen einlädt. Das Dorf Tortuguero bietet zudem die Besonderheit, dass es hier keine Autos gibt. Gereist wird entweder per Flugzeug oder per Boot.
An der Karibikküste Costa Ricas befindet sich der atemberaubende Tortuguero Nationalpark, welcher sich auf einer Fläche von rund 20.000 Hektar erstreckt. Seinen besonderen Reiz verdankt er seiner einzigartigen Lagunen- und Kanallandschaft, welche von einem dichten Urwald umrahmt wird und deshalb auch oft als „Amazonas von Costa Rica“ bezeichnet wird.
Idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Expeditionen in den Tortuguero Nationalpark ist das gleichnamige 500-Seelen-Dorf Totuguero. Dieses ist allerdings, wie auch der gesamte Nationalpark nur auf dem Wasserweg erreichbar. Mit dem Boot lässt sich also die gesamte Schönheit des Nationalparks erkunden und auch die überwältigende Artenvielfalt; denn die Kanäle und der dichte Urwald bieten einen erstklassigen Lebensraum für zahllose Vögel, Reptilien und Säugetiere.
An der Karibikküste Costa Ricas befindet sich der atemberaubende Tortuguero Nationalpark, welcher sich auf einer Fläche von rund 20.000 Hektar erstreckt. Seinen besonderen Reiz verdankt er seiner einzigartigen Lagunen- und Kanallandschaft, welche von einem dichten Urwald umrahmt wird und deshalb auch oft als „Amazonas von Costa Rica“ bezeichnet wird.
Idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Expeditionen in den Tortuguero Nationalpark ist das gleichnamige 500-Seelen-Dorf Totuguero. Dieses ist allerdings, wie auch der gesamte Nationalpark nur auf dem Wasserweg erreichbar. Mit dem Boot lässt sich also die gesamte Schönheit des Nationalparks erkunden und auch die überwältigende Artenvielfalt; denn die Kanäle und der dichte Urwald bieten einen erstklassigen Lebensraum für zahllose Vögel, Reptilien und Säugetiere.
Einer der aktivsten Vulkane der Welt sowie der jüngste und aktivste Vulkan Costa Ricas ist der Arenal im Norden des Landes, in der Provinz Alajuela. Er wurde 1937 das erste Mal bestiegen, erst zu diesem Zeitpunkt war schließlich klar, dass es sich bei dem damals noch völlig mit pflanzen überwucherten Kegel um einen Vulkan handeln muss. Der Ort La Fortuna befindet sich am Fuße des Arenal ebenso wie der gleichnamige Arenal See, welcher der größte Binnensee Costa Ricas ist.
Der letzte große Ausbruch des Arenal Vulkans fand am 29. Juli 1968 statt, zuvor hatte er rund 400 Jahre lang keinerlei Aktivität gezeigt. Bei diesem letzten großen Ausbruch wurden die Orte Pueblo Nuevo und Tabacon fast vollständig zerstört, die wenigen Überreste können heute besichtigt werden. Jährlich wächst der Arenal durch sich aufhäufende Lava mehrere Meter, zudem fließt auch regelmäßig Lava an den Hängen hinab.
Einer der aktivsten Vulkane der Welt sowie der jüngste und aktivste Vulkan Costa Ricas ist der Arenal im Norden des Landes, in der Provinz Alajuela. Er wurde 1937 das erste Mal bestiegen, erst zu diesem Zeitpunkt war schließlich klar, dass es sich bei dem damals noch völlig mit pflanzen überwucherten Kegel um einen Vulkan handeln muss. Der Ort La Fortuna befindet sich am Fuße des Arenal ebenso wie der gleichnamige Arenal See, welcher der größte Binnensee Costa Ricas ist.
Der letzte große Ausbruch des Arenal Vulkans fand am 29. Juli 1968 statt, zuvor hatte er rund 400 Jahre lang keinerlei Aktivität gezeigt. Bei diesem letzten großen Ausbruch wurden die Orte Pueblo Nuevo und Tabacon fast vollständig zerstört, die wenigen Überreste können heute besichtigt werden. Jährlich wächst der Arenal durch sich aufhäufende Lava mehrere Meter, zudem fließt auch regelmäßig Lava an den Hängen hinab.
La Fortuna - Wasserfall La Fortuna
In der Provinz Alajuela, am Fuße des Arenal Vulkans befindet sich der gleichnamige Arenal See. Dieser ist mit einer Fläche von rund 80 km² der größte Binnensee Costa Ricas. Ebenfalls unweit des Stausees befindet sich der Monteverde Nabelwald. Entstanden ist der Arenal See in 1970er Jahren im Zuge des Baus einer Staumauer, welche sich nahe des Eingangs zum Nationalpark des Arenal Vulkans befindet.
Rund 60% des Landesbedarfs an elektrischer Energie wird durch die Aufstauung gewonnen. Im und um den See gibt es eine beachtlichen Artenreichtum, so können hier beispielsweise zahllose Wasservögle wie Gelbstirn-Blatthühnchen, Streifenreiher, Grünfischer und Graureiher beobachtet werden. Doch nicht nur Tier- und Naturfreunde kommen bei einem Besuch des Arenal Sees voll auf ihre Kosten. Auch bei Anglern ist das Gewässer sehr bekannt und beliebt. Und auf Grund der zum Teil hohen Windgeschwindigkeiten ist der See auch ein ausgezeichnetes und weltbekanntes Surfrevier.
Im Norden Costa Ricas, rund 25 Kilometer von der Stadt Liberia entfernt befindet sich der Vulkan Rincon de la Vieja, welcher dem umliegenden Nationalpark seinen Namen gab. Obwohl der Vulkan immer noch aktiv ist, kommen jedes Jahr zahlreiche Besucher in den Nationalpark um ihn und die heißen Quellen in der Umgebung zu erkunden.
Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Schlupfwinkel der alten Frau“, diese Bezeichnung geht auf die alten Legenden der einheimischen Bevölkerung zurück, nach denen sich in dem See im Krater des Vulkans eine alte Hexe versteckt hält, nachdem sie von einem Medizinmann verflucht wurde.
Monteverde - Naturreservat
11. Tag Monteverde - Naturreservat
Nordöstlich des weltberühmten Panamakanals befindet sich der Alajuela See, welcher ab 1935 nach dem Bau des Madden-Dammes entstand. Daher leitet sich auch der frühere Name Lago Madden ab. Am Madden-Damm wird der Rio Chagres gestaut, welcher wiederrum dem nahe gelegenen Chagres-Nationalpark seinen Namen gab.
Ursprünglich war der Alajuela See als Wasserreservoir zum Betrieb des Kanals gedacht, sein Speicherraum beträgt etwa 650 Millionen m³, seine Wasseroberfläche misst bei Vollstau rund 50 km². Allerdings wird er immer mehr als touristisches Naherholungsgebiet und Trinkwasserreservoir genutzt. Bei einem Besuch des Panamakanals sollte man sich einen kurzen Abstecher zum Alajuela See auf keinen Fall entgehen lassen.
Gamboa - Gatún-See
Bocas del Toro - Laguna Bocatorito
Im Zentrum des mittelamerikanischen Staates Panama, nahe dessen Hauptstadt befindet sich die 81,6 Kilometer lange künstliche Wasserstraße, der Panamakanal. Sie ist gehört zu den wichtigsten Wasserstraßen der Welt, da sie den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet und somit eine Umrundung des Südamerikanischen Kontinents nicht nötig ist. Doch der Panamakanal ist mittlerweile nicht nur für die Schifffahrt von großer Bedeutung sondern auch für den Tourismus.
Heute gehört der weltberühmte Kanal zu den Hauptattraktionen des Landes, besonders eindrucksvolle sind vor allem die Miraflores-Schleusen. Sie befinden sich am Einfahrtskanal, welcher vom Golf von Panama bis eben zu den Miraflores-Schleusen reicht und damit eine Länge von 13,2 Kilometer erreicht. Der Einfahrtskanal wird von der imposanten Bogenbrücke Puente de las Americas oder Bridge of the Americas (dt. „Brücke der beiden Amerikas“) überquert. Die befindet sich nahe der der Hauptstadt Panama-Stadt.
Zu den wichtigsten Wasserstraßen der Welt gehört der berühmte Panamakanal in Mittelamerika, welcher die Landenge von Panama durchschneidet und so den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet. Der 81,6 km lange Kanal verläuft zwischen den Städten Colon und Panama-Stadt. Am 05. August 1914 erfolgte die erste Durchfahrt, doch bis dahin war es ein sehr langer und beschwerlicher Weg, denn schon 1523 entstanden erste Ideen den Atlantik durch eine künstliche Wasserstraße mit dem Pazifik zu verbinden. In den folgenden Jahrhunderten befassten sich viele Wissenschaftler und auch Politiker mit dem Konzept eines Kanalbaus.
Nach der Eröffnung des Suezkanals in Ägypten ging man Frankreich in der Annahme, dass auch der Bau eines Kanals in Südamerika ebenso einfach zu realisieren wäre. 1881 begann der Bau des Panamakanals, der durch die französische Panamakanal-Gesellschaft finanziert wurde, welche den Erbauer des Suezkanals Ferdinande de Lesseps zum Vorstand wählte. Während des Baus zwischen 1881 bis 1889, starben 22 000 Arbeiter durch Gelbfieber und Malaria, man hatte die Unwirtlichkeit des Dschungels unterschätz und nicht bedacht, dass der Bau eines Kanals in einer flachen und trockenen Wüste wie in Ägypten weniger Risiken birgt als der Bau quer durch den Regenwald.
1889 wurde der Bau schließlich wegen der hohen Todeszahl aber auch auf Grund falscher geologischer Berechnungen, technischer Schwierigkeiten und einer schlechter Organisation eingestellt. Zu dieser Zeit war gerade einmal ein Sechstel des Kanals fertiggestellt. Fünf Jahre später übernahm die Compaigne Nouvelle du Canal de Panama, also die neue Panamakanal-Gesellschaft, den angefangenen Bau und vollendete ihn 1902. Der fertige Kanal wurde dann für 40 Millionen US-Dollar an die USA verkauft. Der darauf folgende Panamakonflikt zwischen den USA, die von Kolumbien die Abtretung des Panamakanalgebietes verlangten und Kolumbien, das sich weigerte das Gebiet aufzugeben. Deshalb rief die USA 1903 den unabhängigen Staat Panama aus.
Heute fasziniert der eindrucksvolle Kanal mit der turbulenten Vergangenheit viele Südamerika-Besucher und stellt noch immer einen wichtigen Transportweg da. Doch nicht nur Güterschiffe sondern auch viele Kreuzfahrtschiffe benutzen die Passage, was allerdings nicht ganz billig ist. Das höchste Entgelt das je für eine Durchfahrt durch den Panamakanal bezahlt wurde, entrichtete das panamaische Containerschiff „MSC Fabienne“, die Gebühr betrug 317.142 US-Dollar.
Bocas del Toro - Red Frog Beach
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Zentrum Costa Ricas, auf dem Valle Central befindet sich die Hauptstadt des Landes, die Millionenmetropole San Jose. Sie ist zudem die größte Stadt der mittelamerikanischen Republik obwohl San Jose noch 1824 ein unbedeutendes kleines Dorf war, besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat die Stadt ein starkes Wachstum erfahren.
Der Name der Stadt geht auf den Heiligen Josef zurück. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten San Joses gehören das Mercado Central, das Teatro Nacional, das Nationalmuseum von Costa Rica und das Jademuseum. Auch der Okayama Park ist in jedem Fall einen Besuch wert. Während einer Rundreise durch das exotische Costa Rica darf ein Besuch der pulsierenden Hauptstadt nicht fehlen.
Knapp 22 Kilometer nördlich von San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas, im Zentrum des mittelamerikanischen Staates liegt die 142.000 Einwohner zählende Ortschaft Cartago. Errichtet wurde sie im Jahre 1563 als erste spanische Siedlung im heutigen Costa Rica, direkt am Fuße des Vulkans Irazu. Von der wechselvollen Geschichte der Stadt zeugen noch heute einige imposante Bauwerke.
Die meisten von ihnen stammen noch aus der Kolonialzeit wie beispielsweise die prächtige Basilica de Nuestra Senora de Los Angeles. In dieser befindet sich eine Statue der schwarzen Madonna, welcher Heilkräfte zugesprochen werden, weshalb jedes Jahr zahllose Pilger hierher strömen. Doch nicht nur kulturell hat die Stadt einiges zu bieten, auch die umliegenden Landschaften sind sehr einladend und zeihen zahlreiche Wanderer, Naturfreunde und Outdoor-Begeisterte an.
Das etwa 3.000 Einwohner zählende Dorf Cahuita an der Karibikküste Costa Ricas ist eines der Zentren für Individualtourismus des Landes. Dazu hat ganz entscheidend der gleichnamige Nationalpark beigetragen. Dieser umfasst nicht nur ein malerisches Korallenriff sondern auch tiefgrüne tropische Wälder in denen eine Vielzahl von Wildtieren beobachtet werden kann.
Der Park, der etwas mehr als 1.000 Hektar umfasst ist der zweitälteste Nationalpark des Landes. Hier leben unter anderem Helmbasilisken, Brüllaffen, Grüne Leguane, Weißschulterkaputzineraffen, Krabbenwaschbären, Blattschneiderameisen und Landkrabben. Zudem kommen hier auch zahllose exotische Gewächse und Insekten vor. Leider erlitt der einst so prächtige Nationalpark im Jahre 1991 großen Schaden durch ein schweres Erdbeben, doch ein Besuch lohnt sich immer noch.
Der „Platz an den die Schildkröten kommen“ bedeutet übersetzt der Name des Ortes Tortuguero, welcher sich direkt an der Karibikküste Costa Ricas befindet und rund 700 Menschen beheimatet. Tortuguero liegt nur etwa 40 Kilometer südlich Grenze zu Nicaragua und ist ein beliebter Touristenort, besonders weil er unweit des gleichnamigen Nationalparks liegt.
Somit bietet das paradiesische Fleckchen Erde den idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in den Tortuguero Nationalpark. In diesem kann man unter anderem Faultiere, Brüll- und Kapuzineraffen beobachten. Zudem beheimatet er eine traumhafte Landschaft. Das Dorf Tortuguero bietet zudem die Besonderheit, dass es hier keine Autos gibt. Gereist wird entweder per Flugzeug oder per Boot.
Guapiles
Im Norden Costa Ricas liegt die Provinz Alajuela in der sich die eher ländlich geprägte, malerische Ortschaft La Fortuna befindet. Die beschauliche Kleinstadt ist der ideale Ausgangspunkt zum Vulkan Arenal, dieser gilt unter Wissenschaftlern als einer der 10 aktivsten Vulkane der Erde und lockt jedes Jahr Tausende Besucher in den mittelamerikanischen Staat Costa Rica.
La Fortuna befindet sich nur etwa 10 Kilometer vom Vulkan Arenal entfernt und bis zum Eingang des gleichnamigen Nationalparks sind es nur knapp 20 Kilometer. Aber neben dem berühmten Vulkan bietet der Ort noch weitere interessante Attraktionen so wie den La Catarata de la Fortuna, ein Wasserfall, bei dem das Wasser rund 70 Meter in die Tiefe stürzt.
Weiterhin beheimatet die Stadt zahlreiche natürliche, heiße Quellen, weshalb sich hier auch viele Wellness- und Spa-Angebote finden lassen. Gerade Besucher die auf der Suche nach Entspannung und Erholung sind werden in La Fortuna, mit seinem großen Angebot an Hotel und Resorts auf ihre Kosten kommen. Der Name der Stadt bedeutet übrigens „das Schicksal“.
Chilamate
Im paradiesischen Norden Costa Ricas befindet sich die malerische Ortschaft Puerto Viejo de Sarapiquí. Sie liegt nahem dem Punkt an dem sich die Flüsse Rio Puerto Viejo und Rio Sarapiqui treffen. Der Ort und die umliegende Landschaften verzaubern mit ihrer Schönheit und Biodoversität, hier kommen vor allem Naturfreunde, Ökotouristen und Vogelbeobachter auf ihre Kosten.
Wer nach Puerto Viejo de Sarapiquí reisen möchte, der sollte unbedingt beachten, dass sich im Süden Costa Ricas an der Atlantikküste der Küstenort Puerto Viejo de Talamanca befindet, welcher ebenso wie Puerto Viejo de Sarapiquí häufig nur mit Puerto Viejo abgekürzt wird, wodurch es häufig zu Verwechslungen zwischen den beiden Orten kommt.
Sarapiqui
Rincón de la Vieja
Wer eine Rundreise durch das herrliche Costa Rica machen will, der kommt an der pittoresken Stadt Liberia im Nordwesten des Landes nicht vorbei, denn hier befindet sich der zweite International Flughafen Costa Ricas, der Daniel Oduber International Airport. Somit ist sie, nach der Stadt Alajuela, einer der ersten Orte, welche Reisende in Costa Rica entdecken und erfahren werden.
Liberia ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den einmalig schönen und beeindruckenden Rincon de la Vieja Nationalpark, dieser gehört zu den vielseitigsten Schutzgebieten des Landes. Hier kann man im Norden feuchten Regenwald und im Süden Trockenwald erleben, zudem bietet der Park noch zahlreiche vulkanische Erscheinungen wie heiße Quellen oder aktive Schlammvulkane.
Im Nordwesten Costa Ricas, in der Cordillera de Tilaran befindet sich die kleine malerische Ortschaft Monteverde. Die bezaubernde 6.500 Einwohner zählende Kleinstadt steht vor allem bei Ökotouristen hoch im Kurs, denn Monteverde investiert sehr viel in einen sanften und nachhaltigen Tourismus um die eindrucksvolle Naturschönheit der Umgebung zu schützen und zu erhalten.
Das Gebiet um Monteverde wurde bei einer öffentlichen Wahl zu einem der Sieben Wunder Costa Ricas ernannt. Zudem wurde sie von der National Geographic als „Juwel in der Korne der Nebelwälder-Schutzgebiete“ bezeichnet. Einmalig schön sind die Touren durch die Nebel- und Regenwälder der Region, welche man über meterlange Hängebrücken erkunden kann.
An der Pazifikküste Costa Ricas befindet sich die kleine Ortschaft Manuel Antonio mit dem angrenzenden gleichnamigen Nationalpark, welcher mit einer Fläche von gerade einmal sieben Quadratkilometern der kleinste Nationalpark des Landes ist.
Das Erscheinungsbild des Nationalparks wird sowohl von malerischen Palmenwäldern als auch von den traumhaften vorgelagerten Inseln geprägt. Der Park ist berühmt für seine zahlreichen, nicht menschenscheuen Tiere. Insgesamt leben hier mehr als 350 unterschiedliche Pflanzenarten und über 100 verschiedene Säugetiere.
Zu den bekanntesten und beliebtesten Bewohnern des Parks gehören Faultiere, Nasenbären, Gürteltiere, Schwarzleguane und Kapuzineraffen. Ein weiteres Highlight des Parks sind die paradiesischen öffentlichen Strände, welche zum Baden und Schnorcheln einladen.
Emberá
Das heutige Gamboa in Panama entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Bau des Panama-Kanals. Die Siedlung diente als Heimat für zahlreiche Arbeiter, die am Bau des Kanals mitwirkten. Doch auch heute leben noch zahlreiche Menschen hier.
Der Ort besticht durch sein malerisches Stadtbild, welches vom dichten Grün der Vegetation und den weisen Fassaden der pittoresken Häuser geprägt ist. Gamboa befindet sich inmitten von nahezu unberührtem Regenwald und lockt somit zahlreiche Besucher an.
Die erste Adresse für Reisende im Ort ist wohl das Gamboa Rainforest Resort, eine 5-Sterne-Anlage, welche neben erstklassigem Komfort und zahllosen Annehmlichkeiten auch Touren und Ausflüge in den angrenzenden Regenwald bietet.
Im Nordwesten des mittelamerikanischen Staates Panama befindet sich die malerische Provinz Bocas del Toro mit der gleichnamigen Hauptstadt, in welcher mehr als 3.600 Einwohner leben. Die Provinz umfasst zahlreiche Inseln und auch die Stadt Bocas del Toro liegt auf einer Insel, der Insel Colon. Sie ist auch das touristische Zentrum des Archipels.
Somit befinden sich in Bocas del Toro auch zahlreiche Restaurants, Geschäfte, Hostels und Hotels. Ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel im gesamten Archipel ist das Fahrrad, welches hier an jeder Ecke ausgeliehen werden kann. Da viele Straßen auf den Inseln, auch auf Colon, nicht asphaltiert sind, sollte man während der Regenzeit auf ein anderes Fortbewegungsmittel umsteigen.
Die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Panama ist die gleichnamige Stadt, welche sich direkt an der Pazifikküste und am weltberühmten Panama-Kanal befindet. Die pulsierende Metropole zählt rund 700.000 Einwohner und ist nicht nur die größte Stadt des Landes sondern auch das kulturelle, politische und wirtschaftliche Zentrum Panamas. Die faszinierende Weltstadt fasziniert seine zahllosen Besucher sowohl mit moderner Architektur als auch mit zahlreichen historischen Gebäuden.
2003 wurde das alte Stadtgebiet Panama la Vieja, welches bis heute als Ruinengelände erhalten ist, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die imposanten Überreste der Kathedrale, des Bischofspalastes und des Rathauses sind eine wichtige Touristenattraktion. Der wichtigste Anziehungspunkt für Reisende ist aber nach wie vor der weltberühmte Panamakanal mit den beeindruckenden Miraflores- und Pedro-Muguel-Schleusen. Aber auch das Haus der Andacht der Bahai ist sehr sehenswert.
Ziemlich im Zentrum des mittelamerikanischen Staates Costa Rica, nur 20 Kilometer von der Hauptstadt San Jose entfernt, befindet sich die pittoreske Stadt Alejuela, welche die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist und etwa 48.000 Einwohner beheimatet. Hinter der Stadt erhebt sich majestätisch der 2.704 Meter hohe Vulkan Poas. Gegründet wurde die Stadt Alejuela im Jahre 1782. Heute ist sie ein bedeutendes Handelszentrum und verfüg über den wichtigsten internationalen Flughafen Costa Ricas.
Besonders sehenswert ist die hier befindliche Bronzestatue, welche an den in Alejuela geborenen Nationalhelden Juan Santamaria erinnern soll. Zu seinen Ehren wurde auch das Museo Juan Santamaria eingerichtet. Im Stadtzentrum befindet sich eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit, die wunderschöne Kathedrale von Alejuela. Was auf keiner Costa Rica Rundreise fehlen darf ist natürlich das landestypische Essen, welches im Mercado Municipal unbedingt probiert werden sollte.
Colon
Playa Tortuga
San Lorenzo
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