Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Rundreise inklusive Baden
  • 16-tägige Busrundreise durch Kuba
  • Freuen Sie sich auf Havanna, Trinidad & Santa Clara
  • Badeaufenthalt an den Stränden der Playa Esmeralda
ab 2.399 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

La Vida Real - erleben Sie das Erbe Fidel Castros und das wahre Kuba in einer Kleingruppenreise mit Übernachtungen in kleinen Casas Particulares und fühlen Sie sich wie von Freunden aufgenommen! Die umfassende Rundreise führt Sie über die komplette geschichtsträchtige Karibikinsel mit ihren großen und kleineren Highlights, auch abseits der klassischen Pfade. Genießen Sie koloniales Flair, kubanische Rhythmen und am Ende der Reise einen entspannten Badeaufenthalt an den Stränden der Playa Esmeralda!
HAVANNA
Tag 1 Nonstop-Flug mit Condor von Frankfurt nach Havanna. Ankunft und Empfang durch die deutschsprachige Reiseleitung. Fahrt nach Havanna in Ihre Privatpension (Casa Particular).  Entfernung: ca. 200 km  

Tag 2 Havanna, die Hauptstadt der Insel, ist ein absolutes Muss und eine der  interessantesten Städte Lateinamerikas. Erkunden Sie bei einer City Tour das moderne und koloniale Havanna.  Im Anschluss an die Stadtführung haben Sie nach einem optionalen Mittagessen die Möglichkeit, eine Rundfahrt mit einem Oldtimer zu unternehmen (buchbar vor Ort) oder auf eigene Faust die Altstadt weiter zu erkunden. F

Tag 3 Sie beginnen Ihren heutigen Tag mit einem Ausflug zum Hemingway-Museum, welches dem Leben und den Werken des berühmten Schriftstellers gewidmet ist. Im Anschluss besuchen Sie einen typischen Bauernmarkt und sehen das Stadtmuseum, die beeindruckende Kathedrale der Stadt, die bekannte Bar ´Bodeguita del Medio´ in der Altstadt sowie den Kunst- und Handwerkermarkt San Jose. Am Nachmittag Besuch des Projektes 'Callejon de Hamel' im Barrio Cayo Hueso in Centro Habana (optionales Mittagessen). Hier erhalten Sie Informationen zu dem Projekt und den Besonderheiten des Barrios. Sie unternehmen einen Rundgang und besuchen  eine Sekundärschule, den historischen Ort 'La Casa de Melba Hernandez', eine Familienarztpraxis oder einen Kindergarten (je nach Öffnungszeit). Im Anschluss Besichtigung des bekannten Rum-Museums F
INSEL CAYO LEVISA
Tag 4 Heute brechen Sie auf gen Westen. Sie fahren mit der Fähre von Palma Rubia auf die kleine Insel Cayo Levisa, Karibik pur! Sie haben Zeit am Strand zu entspannen &  die Seele baumeln zu lassen. Am frühen Nachmittag geht es mit der Fähre zurück zum Festland und weiter in die berühmte Tabakregion Pinar del Rio. (Übernachtung in Pinar del Rio). Entfernung: ca. 80 km F
PINAR DEL RIO & TAL VON VINALES
Tag 5 Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Erkundung der malerischen Tabakregion. Die Felsformationen, die sogenannten Mogotes, verleihen der Landschaft mit den dazwischenliegenden Tabakfeldern, Palmen und Bauernhäusern ihren unbeschreiblichen Reiz. Auf Wunsch Bootsfahrt durch die Tropfsteinhöhle ´Cueva del Indio´ und Besichtigung der Wandmalereien des ,Mural de la Prehistoria', moderne Malereien mit prähistorischen Motiven. Möglichkeit einen Ausritt mit einem Pferd entlang der rotsandigen Tabakfelder zu unternehmen. (buchbar vor Ort) (Übernachtung in Pinar del Rio). Entfernung: ca. 450 km F
SANTA CLARA
Tag 6 Weiterfahrt Richtung Zentralkuba. Ihr nächstes Ziel ist die Finca ´Fiesta Campensina´, ein großer Bauernhof auf dem Sie Interessantes über die heimische Flora & Fauna erfahren. Im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt nach Santa Clara fort. Die Stadt ist historisch mit der Figur des legendären Ernesto Guevara de la Serna verbunden und wird auch die Stadt des Che' genannt. Entfernung: ca. 70 km F

Tag 7 Besichtigung von Santa Clara, u.a. mit dem Revolutionsdenkmal des Panzerzuges 'Tren Blindado' und des Che Guevara Mausoleums mit den sterblichen Überreste des bekannten Revolutionärs. Rundgang durch die Stadt mit dem Parque Vidal, der öffentliche Treffpunkt der Stadt, umgeben von prächtigen Kolonialbauten und neoklassischen Gebäuden und dem Boulevard 1898, eine Fußgängerzone voller Geschäfte. Da die Stadt wesentlich weniger im touristischen Fokus steht, ist es hier einfacher den authentischen kubanischen Geist zu spüren. Sie besuchen zudem eine Tabakfabrik um mehr über die Herstellung der typischen kubanischen Zigarren zu erfahren. F
CIENFUEGOS
Tag 7 Weiterfahrt nach Cienfuegos, die 'Perle des Südens'. Stadtrundgang durch die koloniale Hafenstadt, die 1819 von den Franzosen gegründet wurde. Beeindruckend sind die Architektur zahlreicher historischer Gebäude und die gut erhaltene Altstadt mit Bauten verschiedener Stilrichtungen. Bei einer optionalen Bootsfahrt im Hafen von Cienfuegos wird Ihnen die Stadt von der Wasserseite gezeigt. (ca. 1 Std, vor Ort buchbar). Sie fahren weiter nach Trinidad, wo Sie Ihre Unterkunft erwartet. (Übernachtung in Trinidad in einer Privatunterkunft). Entfernung: ca. 80 km F
TRINIDAD
Tag 8 Für den heutigen Tag steht eine Wanderung durch den Parque Cubano auf dem Programm. Erkunden Sie gemeinsam die beeindruckende Natur im Escambray Gebirge und die herrlichen Wasserfälle. Optionales Mittagessen und Rückkehr nach Trinidad. Für den Abend empfehlen wir den Besuch der Casa de la Trova mit typisch kubanischer Musik. (Übernachtung in Trinidad in einer Privatpension). Entfernung: ca. 260 km F

Tag 9 Heute erkunden Sie die unvergleichlichen Sehenswürdigkeiten Trinidads, UNESCO Weltkulturerbe. Sie sehen das weite Tal 'Valle de los Ingenios', eine ehemalige Zuckerfabrik und den Turm Manaca Iznaga, der auch als kubanischer Turm von Pisa bekannt ist. Aufgrund seiner Höhe von 45 Metern, verteilt auf sieben Ebenen, konnte man von hier den Zuckerrohranbau und die schwere Arbeit der Sklaven überwachen. Weiterfahrt nach Camagüey mit Zwischenstopp in Sancti Spiritus. (Übernachtung in Camagüey in einer Privatpension. F
CAMAGÜEY & BAYAMO
Tag 10 In Camagüey haben Sie heute Zeit, sich gemeinsam die Sehenswürdigkeiten anzusehen und durch die Stadt zu bummeln. Das 330 ha umfassende historische Zentrum, das größte Kubas, zählt zu den besterhaltenen der Insel und wurde 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Altstadt lockt mit einer Vielzahl an kolonialen Plätzen und hübschen Häusern mit roten Ziegeldächern, Holz-Erkern und Ziersäulen. Möglichkeit mit typischen kubanischen Bici-Taxis die labyrinthartigen Gassen der Stadt zu erkunden. Sie können die Kirche 'Nuestra Señora de la Merced' und das Geburtshaus des Unabhängigkeitskämpfers Ignacio Agramonte besichtigen. Camagüey gehört zu den ersten 7 Städten, die während der Kolonialzeit gegründet wurden. Weiterfahrt über Las Tunas nach Bayamo am nördlichen Fuß der Sierra Maestra gelegen. Als zweitälteste Stadt Kubas wurde Bayamo 1513 gegründet und ist als die ´Stadt der Pferdekutschen´ bekannt. Die Einwohner von Bayamo sind der Kutschentradition treu geblieben und daher noch heute in der Lage, diese alten Fahrzeuge zu nutzen und Instand zu halten. Bayamos Altstadt bietet viele architektonische Reize. Am frühen Abend erreichen Sie schließlich die Stadt der Musik,  Santiago de Cuba! Entfernung: ca. 350 km F
SANTIAGO DE CUBA
Tag 11 Santiago de Cuba wurde 1515 gegründet und wurde auf Grund ihrer hervorragenden geografischen Lage die erste Hauptstadt von Cuba. Santiago de Cuba ist eine außergewöhnliche Stadt, hier wird es dem Besucher ermöglicht, in Kontakt mit den Einwohnern, der Kultur und der Geschichte des Ortes zu kommen und gleichzeitig die exotische Natur zu genießen. Es ist die einzige Heldenstadt Cubas. Diesen Titel erhielt sie aufgrund der Unterstützung der Rebellenarmee durch die Bevölkerung während des Kampfes gegen das Batista-Regime. Santiago de Cuba hat alles, um den Reisenden glücklich zu machen: die Lage am nahen Meer, hohe Gebirge mit exzellent erhaltener Natur und eine kulturelle Tradition, die die Stadt zur karibischsten Stadt Cubas machen. Der heutige Tag ist ganz den Sehenswürdigkeiten der Stadt gewidmet: die Festung Morro, der historische Park, die Granjita Siboney, die Moncada Kaserne, das Haus von Diego Velásquez und der Friedhof Santa Ifigenia mit dem Grab von Fidel Castro. Abends empfehlen wir einen Besuch der Casa de la Trova, um die kubanische Musik in authentischer Atmosphäre zu genießen. Entfernung: ca. 190 km F
PLAYA ESMERALDA
Tag 12 Heute geht es weiter zum herrlichen Strand an die Nordküste. Auf dem Weg dorthin  Zwischenstopp bei der Wallfahrtskirche El Cobre. Entfernung: ca. 60 km F, AI ab Ankunft im Badehotel

Tag 13-14 Genießen Sie den herrlichen Karibikstrand und entspannen Sie nach der Rundreise am Meer. AI

Tag 15 Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen nach Holguin. AI
HOLGUIN
Tag 15 Rückflug von Holguin nach Deutschland. Entfernung: Flug

Tag 16 Ankunft in Frankfurt am nächsten Tag.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen).
Hinweis
Die landestypischen Hotels auf Kuba, insbesondere im Landesinneren und im recht ursprünglichen Osten der Insel, sind immer noch recht einfach und nicht mit europäischem Standard oder dem gewohnten TOUR VITAL Standard zu vergleichen. Bei dieser Reise haben wir uns für kleine Privatunterkünfte, sogenannte 'Casas particulares' entschieden, die Ihnen den Charme Kubas näherbringen. Der Komfort-Standard ist etwas geringer, das Erlebnis dafür aber umso schöner!
Gelegentliche Stromausfälle oder auch Wasserknappheit gehören zum kubanischen Alltag.
Casas Particulares: Auf Kuba gibt es eine gute Alternative zu den teuren, landestypischen Hotels- die so genannten 'casas particulares' (Privatunterkünfte). Diese privaten, von herzlichen Kubanern geführten Häuser, geben Ihnen viele Einblicke in das Land,  die dem üblichen 'Pauschaltouristen' verborgen bleiben und sind obendrein auch noch die günstigere Alternative.
Diese Unterkünfte sind in Bezug auf die Zimmer und den Service im Vergleich zu kubanischen Mittelklassehotels mindestens als gleichwertig zu betrachten. Das individuelle Ambiente macht jede Casa einzigartig und vermittelt das typische kubanische Flair, welches man auf seiner Reise nach Kuba gerne sucht. Das eigene Badezimmer ist bei allen Casas selbstverständlich und die meisten Zimmer verfügen über eine Klimaanlage. Trotzdem bitten wir Sie zu berücksichtigen, dass eine Casa Particular kein Hotel internationalen Standards ist. Das bedeutet, dass es trotz des häufig besseren und familiären Services auch gelegentlich zu Einschränkungen kommen kann. Die Casas particulares kombinieren komfortable Zimmer mit der zuvorkommenden Gastfreundschaft der Kubaner und ermöglichen dadurch eine noch authentischere Form des Reisens.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
Das kleine verschlafene Fischerdörfchen Cojímar im Norden Havannas, in dem es längst keine Berufsfischerei mehr gibt, hat sich eigentlich nicht sehr viel verändert seit den Tagen des großen US-Amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway, oder “Papá”, wie ihn die Kubaner gerne liebevoll nannten. Aber immer noch vermissen sie ihn, diesen Großen, der alle gleich schätzte, vielleicht der einzige wahre Kommunist auf dieser Insel. Ein bisschen mehr Macho vielleicht, als viele andere, ein bisschen verwegener, ein bisschen Abenteuer lustiger, ein bisschen melancholischer, aber gewiss einer von ihnen.

Er hatte es sich nicht nehmen lassen, seine Freunde, denen er eine große Feier zu Ehren des Literaturnobelpreises, den er für sein Werk „Der alte Mann und das Meer“ im Jahre 1955 erhielt, versprochen hatte, mit in die grösste Kubanische Brauerei zu nehmen, nachdem ihn diese wiederum einlud.Die Brauerei konnte seinen Freunden natürlich nicht die Gastfreundschaft abschlagen und so wurde ein unvergessliches Fest gefeiert, an dem fast das ganze Dorf Cojímar teilnahm.

Und dies alles nur, weil Greborio Fuentes, der jahrelange Fischerkamerad Hemingways sich weigerte, das Boot „El Pilar“ an einem anderen Ort zu Wasser zu lassen, als eben in dem kleinen Cojímar. In diesem kleinen Ort, das es dem einfachen, dickschädeligen Angelfreund Hemingways, Gregorio Fuentes, zu verdanken hat, dass es nicht ganz in Vergessenheit gerät, sondern zu einer Pilgerstätte der Bewunderer des großen Schriftstellers wurde, hat ihm ein Denkmal gesetzt, ihrem Gönner und Freund.

Und gleich neben dem Monument, am Hafen befindet sich “La Terraza”, die Bar, in der sich Gregorio und Ernesto nach ihren Touren noch auf einen, oder eher mehrere Cocktails trafen und Seemannsgarn spannen. Heute längst ein Spezialitätenrestaurant, aber immer noch angehäuft mit Bildern und Fotos und viel lieb gewonnenem aus den Tagen des großen Lebemanns. Vielleicht könnte man es Museum nennen, denn Zeitzeuge ist es gewiss.
La Bodeguita del Medio, ein landestypisches Restaurant mit Bar in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Die Bar entwickelte sich seit ihrer Eröffnung im Jahre 1942 sehr schnell zu einem wahren Touristenmagneten. Dies lag allerdings nicht an den guten Getränken oder dem hervorragenden Essen, sondern an den vielen Berühmtheiten, welche die Bar sehr gern und oft besuchten. Zu diesen Berühmtheiten gehören der Politiker Salvador Allende, der Poet Pablo Neruda, der Maler Josignacio und vor allem der Schriftsteller Earnest Hemmingway.

Von diesen berühmten Persönlichkeiten befinden sich zahlreiche Fotografien, Unterschriften und andere auch kuriose Dinge. Zusammen mit lokalen Delikatessen, landestypischer Musik und Zigarren bietet das Bodeguita del Medio einen typisch kubanischen Chrame, nach dem sich die meisten Kuba-Reisenden sehnen. Zudem gilt die Bar als der Geburtsort des weltberühmten Mojito Cocktails. Dieser wird hier seit der Eröffnung 1942 traditionell zubereitet.
Die westlichste Provinz Kubas, Pinar del Rio, beheimatet eine der spektakulärsten Attraktionen des Landes, das Valle de Vinales, das Vinales-Tal. Dieses etwa 10 Kilometer lange und 4 Kilometer breite Tal liegt in der Sierra de los Organos, dem Orgelpfeifengebirge und gilt als eine der schönsten Landschaften Kubas. Mit den umliegenden Bergen bildet das Valle de Vinales einen einzigartigen Nationalpark, welcher 1999 von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet.

Neben den traumhaften Landschaften die zum Wandern und Erkunden einladen, hält die Region noch ein ganz besonderes Highlight bereit. Die Rede ist von dem einzigartigen Kunstwerk des Malers Leovigildo Gonzalez Morillo. Dieser schuf auf einem Kalkfelsen ein 120 Meter hohes und 180 Meter breites Kunstwerk. Schon von einer sehr weiten Entfernung kann man den außergewöhnlich bunten Felsen erspähen. Um die überwältigende Farbintensität beizubehalten müssen die Farben regelmäßig aufgefrischt werden, da die häufigen und starken Regenfälle die Farben immer wieder auswaschen.

Ein weiterer Höhepunkt des Tales sind die Höhlen wie die Cueva del Indio oder die Caverna de Santo Tomas. Und auch der Ort Vinales selbst zieht zahlreiche Besucher an. So wundert es nicht dass die Region für den Tourismus immer wichtiger wird und Rundreisen durch Kuba auch immer öfter hier entlang führen.
Nördlich der kubanischen Stadt Vinales, im Osten der Insel, befindet sich die eindrucksvolle Karsthöhle Cueva del Indio. Sie gehört zu den wichtigsten und beliebtesten Touristenzielen im wunderschönen Valle de Vinales.

Da sich in Teilen der Höhle ein Bach angestaut hat, besteht die Möglichkeit die Cueva del Indio mit dem Motorboot zu erkunden. Zudem ist der Weg durch die Höhle elektrisch beleuchtet. Einen Teil kann man auch zu Fuss entdecken.

Besonders beeindruckend ist aber nicht nur das Innere der Höhle sondern auch ihre Ausmaße, denn der Ausgang der Cueva del Indio befindet sich rund 150 Kilometer nordöstlich vom Eingang, wodurch sie auf jeder Rundreise durch Kuba unerlässlich ist.
Das absolute Muss für jeden Reisenden, der sich auf „Che“ Guevaras Spuren begibt, ist sein Mausoleum in der Stadt Santa Clara. Es ist kein Zufall, dass die Gebeine des Revolutionärs und sechzehn seiner Mitstreiter, die in Bolivien getötet wurden, in dieser schönen Stadt ihre letzte Ruhe fanden, denn Fidel Castro bestimmte, dass es „Che“ Guevara gebühre in der Stadt, in der er seinen größten militärischen Triumph gegen den Diktator Batista feierte, bestattet zu werden. Denn nach der Schlacht von Santa Clara stand den Marxisten der Weg frei, in die Hauptstadt Havana einzuziehen, nachdem sie zuvor mehrere Monate in den Bergen verschanzt agiert hatten.

Das Monument selber besteht aus einem gigantischen Stein, auf dem, in kommunistisch gewohnter Weise theatralisch, heldenhafte Szenen seines Lebens und Kämpfens dargestellt sind und daneben die obligatorische, weit über sieben Meter große bronzene Statue des „Che“, die in ihrem Sockel die Aufschrift trägt: Bis zum ewigen Sieg! Erst im Jahr 1997 konnten Ernesto „Che“ Guevaras Überreste in seine Heimat zurück überführt werden, denn sie waren seit 1967 in Bolivien verschollen und erst kürzlich wieder aufgetaucht. Ernesto „Che“ Guevaras jahrelanger Kampf- und Streitgefährte, Fidel Castro, bestimmte weiterhin, dass neben dem Mausoleum, zu dem jährlich viele Tausend Touristen reisen, auch ein Museum eingerichtet würde, das mit Dokumenten und Relikten des legendären Kubaners und Marxisten angefüllt ist, um Zeugnis über dessen Leben abzulegen. Er war es auch persönlich, der am 17. Oktober 1997 das ewige Licht zu Ehren Guevaras entzündete.

Es wäre jedoch zu schade die schöne Stadt Santa Clara nur wegen des „Che“ Guevara Mausoleums aufzusuchen, denn die farbenprächtige Stadt, die hauptsächlich Gebäude im Kolonialstil beherbergt, ist allemal eine Reise wert. Die Bewohner von Santa Clara sind als sehr freundlich bekannt, wie man dies ja häufiger bei Bewohnern vergleichbarer traditionsreicher Universitäts-Städte kennt und erlebt.
In der schönen Universitätsstadt Santa Clara gibt es nicht nur das Guevara Mausoleum zu besichtigen, denn diese Stadt bietet zum Flanieren sehr viel bestaunenswerte Architektur.

Und nicht nur das, denn sie ist auch Heimat für einige Tabak-Fabriken, in denen heute noch, genauso wie vor Hunderten von Jahren, die berühmten kubanischen Zigarren, die Puros, von Hand gedreht werden. Es empfiehlt sich sogar, die Fabrikbesichtigung nicht in Havana, sondern in Santa Clara zu machen, da es hier durch weniger Touristen sehr viel beschaulicher und weniger gestresst zugeht.

Eine dieser Tabak-Fabriken befindet sich in der Calle Maceo 181, sie nimmt einen ganzen Häuserblock ein. Hier werden die Zigarrensorten Montecristo, Partagas, Romeo y Julieta, Punch und Robaina hergestellt.
Östlich der Stadt Trinidad im Süden Zentralkubas erstreckt sich das wunderschöne und atemberaubende Valle de los Igenions, dessen Name übersetzt so viel wie „Tal der Zuckermühlen“ bedeutet. Dieser leitet sich von den zahlreichen Zuckermühlen in der Region ab. Zusammen mit der Stadt Trinidad gehört das malerische Valle de los Ingenios seit 1988 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Eines der Highlights auf der Reise durch das Tal ist in jedem Fall der Torre de Iznaga, welcher sich etwa im Zentrum der Ebene befindet. Dieser Turm ist landläufig auch als Sklaventurm bekannt und diente einst der Überwachung der Sklaven, welche auf den Zuckerrohrfeldern arbeiteten. Weitere Sehenswürdigkeiten des Tals sind die zahlreichen Herren- und Kolonialhäusern und der Mirador de la Loma, von diesem Turm hat man einen herrlichen Blick über das gesamte Valle de los Ingenios.
Bereits 1937 wurde der Friedhof Santa Ifigenia in der kubanischen Stadt Santiago de Cuba zu einem Nationaldenkmal des Landes erklärt. Und das aus gutem Grund, denn hier fanden zahlreiche bekannte Persönlichkeiten die letzte Ruhe. Aber auch zahllose Opfer der Revolution und einige Mitglieder der Bacardi-Familie wurden hier beigesetzt.

Die meisten Grabmale sind daher sehr üppig und bestehen zum größten Teil aus Marmor oder teurem Granit. Wer die malerische Stadt Santiago de Cuba besucht der darf eine Besichtigung des berühmten Cementario Santa Ifigenia in keinem Fall auslassen, sie gehört zum Pflichtprogramm bei einem Stadtbesuch. Ein Highlight dabei ist das Grabmal von Jose Marti.
Santiago de Cuba ist die zweitgrößte Stadt Kubas und befindet sich im äußersten Süden des Landes. Neben dem Revolutionsdenkmal, der Kathedrale und dem Parque Cespedes ist die Moncada Kaserne eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt. Ihren Namen verdankt die Kaserne Guillermo Mancada, dem General des kubanischen Unabhängigkeitskampfes gegen Spanien von 1868 bis 1898. Zudem ist sie auch ein nationale Denkmal der kubanischen Revolution.

Besonders am 26. Juli, dem offiziellen Beginn der kubanischen Revolution und dem damit verbundenen Nationalfeiertag Kubas, ist das Gebäude Zentrum vieler Festivitäten. In der Fassade der Kaserne sind noch heute die Einschusslöcher von 1953 sehr gut sichtbar, was auch daran liegt, dass diese penibel gepflegt werden.
Heute nutzt man die Moncada Kaserne als Schule, zudem wurde ein Teil als Museum eingerichtet, welches auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier kann man die Geschichte der kubanischen Revolution nach verfolgen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.

Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
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Cojimar ist ein kleines Fischerdorf in Kuba. Das charmante Dort liegt rund 5 Kilometer östlich von Tunel de la Bahia. Cojimar ist vor allem durch den amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway bekannt geworden. Er liebte das Fischerdorf. Hemingway legte seine Yacht, wenn er Kuba besuchte, meistens in Cojimar an. Cojimar war sozusagen Hemingways Muse. In dem kleinen Fischerdorf brachte er unter anderem seine Ideen für den Weltbestseller "Der alte Mann und das Meer" zu Papier. Sein Kapitän wusste den Ort ebenso zu schätzen wie Ernest Hemingway. So lebte der Kapitän namens Gregorio Fuentes in Cojimar.

Die Fischer des Dorfes hatten es Hemingway sehr angetan. Er bekam den Literaturnobelpreis verliehen und hatte in diesem Moment eigentlich etwas ganz anderes im Sinn. Er wollte unbedingt mit seinen Fischerfreunden in Cojimar feiern. Leider ist dieses Vorhaben gescheitert. Eine kubanische Brauerei veranstaltete ein Fest für Ernest Hemingway. Aus Höflichkeit brachte er es nicht übers Herz das Fest abzusagen. Seinen Fischerfreunden wollte er aber dennoch danken und feierte später mit ihnen ein rauschendes Fest auf seiner Yacht. Die Menschen, die in dem Dorf lebten, liebten Hemingway genauso wie er sie. Zu Ehren des Schriftstellers stellten sie am 21. Juli 1962 ein Denkmal auf, das sogenannte "Hemingway Monument". An diesem Tag wäre Ernest Hemingway eigentlich 64 Jahre alt geworden. So machten die Fischer von Cojimar Hemingway auch nach seinem Tode noch ein Geschenk.

Das Hemingway Monument befindet sich im Parque Ernest Hemingway. In den Stein haben die Fischer folgende Worte meißeln lassen: "In dankbarer Erinnerung von der Bevölkerung Cojimars für den unsterblichen Autor von "Der alte Mann und das Meer." In dem reizenden Fischerdorf wird Hemingway durch das Hemingway Monument niemals in Vergessenheit geraten. Neben dem Denkmal hat Cojimar noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten wie zum Beispiel die Festung Torreon de Cojimar, die man direkt nach dem Besuch am Hemingway Monument besuchen sollte.
Die Hauptstadt der westlichsten Provinz Kubas, die den gleichen Namen trägt, ist das Zentrum der Zigarrenproduktion Kubas, mit einem Anteil von 80% an der Gesamtproduktion. Um an diesem wichtigen Bestandteil der Kubanischen Kultur teilhaben zu können, sollten Sie unbedingt eine der Tabakfabriken besuchen. Der Botanische Garten von Pinar del Río, sowie ein Abstecher in den riesigen Orchideengarten von Soroa zählen praktisch zu den „Muss-ich-sehen“ der Region.

Der schöne historische Kern der Stadt, der immerhin auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, lädt ein zu verweilen und auch einen Abstecher in den Palacio Guasch sowie das Teatro José Jacinto Milanés zu machen, das auf das Üppigste und Edelste ausgestattet ist und den Reichtum und die Eleganz längst vergangener Tage erahnen lässt.
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In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.

Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
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Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.

Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
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Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.

Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
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Camagüey gilt als drittgrößte Stadt des Landes Kuba. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Camagüey. Die Stadt wurde  im Jahre 1514 an der kubanischen Nordküste in der Nähe des Hafens Nuevitas gegründet.Bis zum Jahre 1528 wurde die Stadt aufgrund mehrerer Überfälle durch Piraten ins Landesinnere verlegt. Im Jahre 1668 wurde die Stadt von Piraten abgebrannt und trägt seit 1923 den Namen Camagüey, den Namen eines indianischen Führers.

Camagüey verfügt über eine wunderbare koloniale Altstadt. Sie ist nach Havanna die größte erhaltene Altstadt Kubas. Überall in der Stadt kann man heute noch große bauchige tinajones – Tonkrüge – sehen, die an zahlreichen Eingängen und Innenhöfen die Tore schmücken. Sie dienten ursprünglich zum Auffangen von Regenwasser. Die Stadt hatte lange Zeit einen Wassermangel und wusste sich aber auf diese Weise mit Wasser zu versorgen.
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In Zentralkuba befindet sich die Stadt Sancti Spiritus, welche etwa 42.000 Einwohner zählt und seit 1976 die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Sie wurde im Jahre 1514 von den Spaniern gegründet, allerdings am Rio Tuinicu, bereits nach acht Jahren wurde die Stadt aber an ihren heutigen Standort am Rio Yayabo umgesiedelt.

Zu Reichtum und Bedeutung gelangte Sancti Spiritus vor allem wegen dem Zuckerrohranbau. Zu den Attraktionen der Stadt gehört allen voran die Parroquial Mayor im Zentrum der Stadt, sie ist die älteste Kirche in ganz Kuba. Aber auch die Yayabo Bridge, der Park Sanchez und die Iglesia del Espíritu Sancto am Parque Honorato sind sehr sehenswert.
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Bayamo ist eine Stadt im Osten von Kuba. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Granma und des Gemeindebezirks Bayamo. 1868 fand in der Nähe der Stadt der Unabhängigkeitskampf statt. Für einen der Kämpfer, Pedro Figueredo, diente Bayamo als Vorlage für sein Lied La Bayamesa. Seit 1902 dient dieses Lied als Nationalhymne für Kuba.

Der kubanische Freiheitskämpfer und Gründer der kubanischen Nation, Carlos Manuel de Cespedes wurde in dieser Stadt geboren. Nach ihm sind auch einige sehr sehenswerte Plätze in Kuba benannt worden wie zum Beispiel der Parque Cespedes in Santiago de Cuba. In Bayamo ist der Plaza de la Revolution sehr sehenswert, der ebenfalls unter dem Namen Parque Cespedes bekannt ist.
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Die zweitgrößte Stadt Kubas befindet sich im äußersten Südosten der Insel und war von 1523 bis 1556 die Hauptstadt der spanischen Armada in der Karibik, die Rede ist von Santiago de Kuba in der gleichnamigen Provinz. In der Vergangenheit war sie der Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus dem westlichen Afrika, daher ist noch heute ein Großteil der Bevölkerung hier afrikanischer Abstammung.

Zu den Sehenswürdigkeiten der rund 500.000 Einwohner zählenden Stadt gehören das Revolutionsdenkmal, die Kathedrale, der Parque Cespedes und das Haus des Don Diego Velazquez. Etwa 20 Kilometer östlich der Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 920 km² der Baconao Park, eine ausgedehnte Parklandschaft, welche 1987 zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt wurde. Die reizvolle Landschaft ist ein Eldorado für Naturliebhaber und Outdoor-Fans.
Seit einiger Zeit entdecken viele Urlauber Kuba als Reiseziel und suchen nach den schönsten Plätzen. "El Cobre", im Ganzen "Virgen de la Caridad del Cobre" in Ostkuba, ist eine besonders beeindruckende Wallfahrtskirche. Ihren Namensbestandteil "Cobre" erhielten sowohl Region als auch Kirche vom bis heute hier ansässigen Kupferabbau. Am besten lässt sich die Basilika vom nahegelegenen Santiago de Cuba erreichen.

Die in der Kirche ausgestellte, gut 35cm hohe Marienstatue aus Holz soll Anfang des 17. Jahrhunderts am Strand gefunden und dann nach El Cobre gebracht worden sein. Dort wurde sie auf Bitten von Veteranen 1916 vom Papst geweiht und avancierte zum wichtigsten Wallfahrtsziel und zur Schutzpatronin Kubas. Johannes Paul II. segnete sie ein zweites Mal 1998 anlässlich des Jahrestags ihrer Auffindung.

Abgesehen von der hellen, romanischen Architektur und dem prächtig geschmückten Inneren, hat die Basilika noch mehr zu bieten. Dazu zählen viele, teils sehr ungewöhnliche Votivgaben, die Ausdruck der Verehrung der Madonna, aber auch des kubanischen Nationalbewusstseins insgesamt sind.
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Im Nordosten von Kuba, in der gleichnamigen Provinz, befindet sich ein schöner Leckerbissen für Freunde schöner Parkanlagen. Denn dort befindet sich die schöne, immerhin mehr als 300.000 Einwohner zählende Stadt Holguín. In dieser Provinz betritt der Reisende sehr geschichtsträchtigen Boden, denn im Oktober 1492 betrat Christopher Kolumbus den heutigen Hafen von Bariay und kommentierte in seinem Lockbuch: Das ist das schönste Land, das menschliche Augen je sahen.

Und wenn Sie auch an dieser Schönheit teilhaben möchten, machen Sie es wie viele Kubaner selbst, besuchen Sie die schönen Parkanlagen der Stadt und lassen Sie sich von ihrem Zauber einfangen. Die Kubaner nennen diese Stadt gerne „La ciudad de los parques“ „Die Stadt der Parks“. Außerdem lohnt es sich, die Museen der Stadt zu besuchen, so wie die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kuba (CU)
Kuba
Kuba ist die größte Insel der Karibik, ihr Name steht für Kultur, Natur und Lebensfreude, kein Wunder also, dass dieses herrlich Fleckchen Erde schon Größen wie Hemingway und Kolumbus in ihren Bann gezogen hat. Wandeln sie auf den Spuren dieser bedeutenden Persönlichkeiten und lassen auch sie sich von der Schönheit Kubas beeindrucken. Ein guter Ausgangspunkt für Ihre Rundreise Kuba dabei ist Havanna, auch genannt die „Grande Dame“, sie ist nicht nur die Hauptstadt Kubas sondern auch die größte Stadt des Inselstaates und zudem die kulturell bedeutendste Stadt der Karibik. Ihre Altstadt „La Habana Vieja“ gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, hier befinden sich die Festung La Cabaña, das Castillo de los Tres Reyes del Morro, die Festung San Salvador de la Punta und der Plaza de Armas. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Platz der Revolution mit dem Wandbild Ches und der  Cementerio Cristóbal Colón, der größte Friedhof Lateinamerikas. Westlich der kubanischen Hauptstadt befindet sich die Stadt Varadero mit ihren paradiesischen, feinsandigen und Kilometer langen Traumstränden. Sonnenanbeter und Badebegeisterte sind hier genau richtig. Ein weiteres sehr empfehlenswertes Gebiet ist Holguin, hier vereinen sich Sandstrände und tropisch-grünes Hinterland zu einem wahren Urlaubsparadies. Denn hier ist nicht nur Baden sondern auch Wandern und Erkunden angesagt. Eine tolle Kombination für alle die ihren Urlaub nicht nur liegend am Strand verbringen wollen. Es gibt noch viele weitere höchst interessante Städte auf Kuba, die es allesamt wert sind besucht zu werden, während der Kuba Rundreisenbietet sich die beste Möglichkeit um möglichst viele Facetten dieses eindrucksvollen Landes kennen zu lernen und auch möglichst viel von der bewegten Geschichte und der faszinierend Kultur zu erfahren.
beste Reisezeit:
Dezember bis April
 

Klima:
Es herrscht ein heißes subtropisches Klima, die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober. Von August bis November ist die Hurrikane-Saison.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Die Einreise für die Kuba Rundreise kann nur mit einem Reisepass und einer sogenannte „Touristenkarte“ erfolgen. Diese „Touristenkarte“ muss bei der zuständigen kubanischen Auslandsvertretung beantragt werden. Zudem ist der Nachweis einer abgeschlossenen Auslandskrankenversicherung Pflicht.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KubaSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KubaSicherheit.html

Währung:
1 Peso Convertible = 100 Centavos
 

Flugdauer:
ca. 12 Stunden und 15 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ -6h 


Gut zu wissen:
Reisende sollten die Herren  in Kuba mit „Senor“ und die Frauen mit „Senora“ ansprechen. Die Kubaner selbst begrüßen die Touristen zumeist mit „Companero“, was so viel wie „Kollege“ oder „Kamerad“ bedeutet.


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