Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Eine abwechslungsreiche Reise für Gäste, die sich etwas mehr Zeit nehmen
wollen, um Kuba - die ganze Insel - mit all Ihren Facetten kennen zu
lernen. Die Tour führt Sie zu den wichtigsten Natur-Regionen des Landes -
vom Viñales Tal mit seinen imposanten 'Mogotes' über die wilde Sierra
Escambray bis zu den tropischen Bergen von Baracoa. Sie erleben
natürlich auch die wichtigsten Städte mit ihren kulturellen und
'revolutionären' Höhepunkten: ausgehend von der schillernden Hauptstadt
Havanna über das koloniale Trinidad, Che Guevara in Santa Clara, bis hin
nach Santiago, 'dem Rhythmus des Oriente'. Eine intensive Tour, die
auch abseits der klassischen Touristenpfade zu den Reisehöhepunkten des
Landes führt.
1. Tag: DEUTSCHLAND - HAVANNA
Linienflug mit AIR
FRANCE von verschiedenen deutschen Flughäfen als
Umsteigeverbindung über Paris nach Havanna mit
Ankunft am selben Abend. Begrüßung durch Ihren
Transfer-Guide und Fahrt zu Ihrem Hotel im Herzen der
Altstadt.
2. Tag: HAVANNA
Begrüßung der Reiseteilnehmer durch Ihren lokalen Reiseleiter. Im Anschluss unternehmen Sie einen gemeinsamen Spaziergang in der kolonialen Altstadt von Havanna mit Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: die Plaza de Armas, den Templete, den Palast der Generalkapitäne, den Kathedralenplatz, die Plaza Vieja, Hemingways 'Bodeguita' u.v.m.
Landestypisches Mittagessen mit Live-Musik im schönen Patio oder auf der Terrasse des Restaurants 'La Mina' an der Plaza de Armas. Am Nachmittag eine Panorama- Tour durch das Havanna des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entlang der Uferstraße Malecón, vorbei am legendären Hotel Nacional über die Avenida de los Presidentes bis zum Revolutionsplatz mit dem Konterfei von Che Guevara und dem Denkmal von José Martí. Ein kurzer Abstecher führt Sie zum legendären Friedhof Colón und weiter zum Capitol. Über den Prado geht es vorbei am Gran Teatro, dem Bacardí Gebäude und dem Revolutionsmuseum zurück zum Hotel. Abendessen in einem Restaurant mit besonderem Ambiente im 50er Jahre Villen- und Diplomatenviertel Miramar.
Fakultativ haben Sie die Möglichkeit, den Abend mit einem Besuch der Weltberühmten Tropicana Show (siehe Reise 'Kubanische Impressionen) oder des Cabaret Parisien ausklingen zu lassen. F/M/A
Das Cabaret Parisien des legendären Hotel Nacional zählt seit Jahrzehnten zu den besten der Stadt, eingerichtet im nostalgischen 50er Jahre Stil. Die Show eine farbenprächtige, temperamentvolle Reise durch die kubanische und karibische Kultur mit Tanz-Choreographien der Spitzenklasse. (ca. USD 50,- p. P. inkl. 1 Cocktail, min. 6 Personen, Buchung vor Ort).
3. TAG: HAVANNA - TAGESAUSFLUG VIÑALES
Auf der Tabakroute geht es auf dem heutigen Ausflug in Richtung der Provinz Pinar del Rio. Sie besuchen die Casa del Veguero (Haus des Tabakbauern) und machen einen Photo-Stop am 'Mirador Los Jazmines', von wo aus Sie einen herrlichen Blick über das Mogote-Tal mit seinen imposanten Kalkstein-Felsen haben. Nach dem Mittagessen ein Besuch der Prähistorischen Mauer - eine riesige Felsmalerei. Nach einer Bootsfahrt auf einem unterirdischen Fluss durch die Höhle 'Cueva del Indio' geht die Fahrt zurück nach Havanna. F/M
4. Tag: HAVANNA
Morgens besichtigen Sie eine der bekannten Tabak-Fabriken des Landes und fahren im Anschluss zum Rum-Museum 'Fundación Havana Club'. Weiter geht es zur Festung 'El Morro'. Genießen Sie ein Mittagessen zwischen antiken spanischen Kanonen im Restaurant 'La Divina Pastora'. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung. Das heutige Abendessen nehmen Sie in einem Restaurant mit besonderem Ambiente ein. F/M/A
5. Tag: HAVANNA - GUAMÁ - SCHWEINEBUCHT - SANTA CLARA
Frühmorgens eine längere Fahrt in Richtung Zentralkuba nach Guamá. Nach einem Besuch einer Krokodil- Aufzuchtstation geht es weiter entlang der legendären Schweinebucht nach Santa Clara, wo die Rebellenarmee während der kubanischen Revolution unter Führung von Ernesto Che Guevara ihren größten Sieg errang und der 'Comandante' seine letzte Ruhestätte fand. Spätnachmittags Besuch des Che-Guevara Denkmals. F/M/A
6. Tag: SANTA CLARA - CIENFUEGOS - TRINIDAD
Morgens ein Besuch des berühmten 'Tren Blindado' aus dem Revolutionskrieg. Anschließend Weiterfahrt in die von französischer Kolonialarchitektur geprägte Hafenstadt Cienfuegos. Im Rahmen eines Bummels über den Hauptplatz José Martí sehen Sie u.a. das nostaligsche Terry-Theater, in dem einst Caruso sang. Nachmittags geht es weiter nach Trinidad mit seiner einzigartigen Kolonialarchitektur. Sie unternehmen einen Spaziergang über den von prächtigen Herrenhäusern der Zuckerbarone umsäumten Hauptplatz und beuschen die urige 'Chanchancharra' (Honiglikör-Bar). Im Anschluss führen wir Sie durch das Romantische Museum im Palacio Brunet oder durch das Stadtmuseum. F/M/A
7. Tag: TRINIDAD UND SIERRA ESCAMBRAY
Frühmorgens Fahrt mit dem Bus zum 'Topes de Collantes' in der Sierra Escambray und weiter mit russischen Trucks oder Jeeps auf abenteuerlichen Feldwegen zum Ausgangspunkt des Guayanara-Trails. Von hier aus unternehmen Sie eine Wanderung entlang des Rio Melodioso durch die herrliche Natur. Unterwegs haben Sie Gelegenheit für ein Bad in natürlichen Schwimmbecken unter Wasserfällen. Nach einem rustikalen Mittagessen auf einer Finca geht es zurück nach Trinidad.
Fakultativ: Für den Abend empfehlen wir Ihnen einen Streifzug durch das romantisch-musikalische Nachtleben und Möglichkeit zum Besuch im Casa de la Trova oder Casa de la Musica mit Tanz und Live-Musik, ganz volksnah. F/M/A
8. Tag: TRINIDAD - SANCTI SPIRITUS - CAMAGUEY
Morgens eine Fahrt in das Tal der Zuckerrohrmühlen zur Hacienda der Zuckerbarone Iznaga mit seinem legendären Sklaventurm. Weiter geht es durch die Ausläufer der Sierra Escambray in das koloniale Städtchen Sancti Spiritus. Anschließend Fahrt durch die grüne Zuckerrohr - ebene nach Camaguey, die Stadt der 'Tinajones' und Heimat des großen Dichters Nicolas Guillén. Genießen Sie einen abendlichen Spaziergang über die Plaza Agramonte mit dem Geburtshaus des gleichnamigen Freiheitskämpfers. F/M/A
9. Tag: CAMAGUEY - HOLGUIN - BIRAN - MAYARI/CAYO SAETIA
Frühmorgens Fahrt in die Provinzmetropole Holguin. Nach einem Mittagessen geht es weiter in Richtung Cueto mit Abstecher zur Finca Manacas bei Birán. Der Geburtsort von Fidel Castro ist erst seit einigen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich und bietet interessante Einblicke in sein Leben und die Zustände vor der Revolution. Spätnachmittags weiter in die Berge von Mayarí oder zur Insel Cayo Saetía. F/M/A
Anm: Die landschaftlich herrliche Strecke von Holguin über Cueto nach Birán und Mayari ist auf Teilstrecken in schlechtem Zustand, bergig und streckenweise nicht asphaltiert. Es muss daher oft langsam gefahren werden. Die Fahrtzeit an diesem Tag beträgt etwa 8 Stunden.
10. Tag: MAYARI/CAYO SAETIA - BARACOA
Frühmorgens Fahrt über Moa und entlang der holprig- abenteuerlichen, wildromantischen Küstenstraße in Richtung Baracoa, wo einst Kolumbus landete. Abends bummeln Sie durch den kolonialen Kern und besuchen die Kirche Nuestra Señora Asunción, in der sich das berühmte Kolumbus-Kreuz befindet. F/M
Anm: Auch diese landschaftlich herrliche Strecke ist auf Teilstrecken in schlechtem Zustand, bergig und streckenweise nicht asphaltiert. Es muss daher oft langsam gefahren werden. Die Fahrtzeit beträgt etwa 6 Stunden.
11. Tag: BARACOA - GUANTANAMO - SANTIAGO
Baracoa liegt vor der malerischen Kulisse des Tafelberges El Yunque, eingebettet in eine üppige tropische Naturlandschaft mit Kaffee-, Kakao und Bananenplantagen - Karibik pur. Sie unternehmen morgens einen Ausflug in die herrliche Umgebung und genießen eine Bootsfahrt mit einheimischen 'Cayucas' auf dem Rio Toa.
Am frühen Nachmittag Weiterfahrt durch die tropische Bergwelt über die atemberaubende Passstraße 'La Farola' und entlang der Küste durch eine wüstenähnliche Kakteenlandschaft nach Guantánamo - eine Hochburg der afrokubanischen Santería und des haitianischen Voodoo- Kultes. Spätnachmittags erreichen Sie schließlich Santiago - Stadt der Revolution und Wiege des kubanischen Son - ein Schmelztiegel der Farben und Kulturen. Abends ein Besuch im legendären Casa de la Trova, in dem viele berühmte Musiker (u.a. Compay Segundo vom Buena Vista Social Club) Ihre Karriere begannen. F/M/A
12. Tag: SANTIAGO - TAGESAUSFLUG GRAN PIEDRA/ PARQUE BACONAO
Unternehmen Sie frühmorgens einen Ausflug in den Parque Baconao und wandern Sie zum Berg 'Gran Piedra', von dem aus Sie einen herrlichem Panorama-Blick genießen können. Im Anschluss ein Besuch der ehemaligen französischen Kaffeeplantage Isabelica und ein Abstecher in das 'Valle de la Prehistoria', dem 'Jurassic Park' von Kuba.
Nachmittags ein Stadtbummel in Santiago mit Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Parque Céspedes, Casa Velazquez, Karnevals-Museum, Calle Heredia und Plaza Dolores. F/M/A
13. Tag: SANTIAGO - EL COBRE - SANTIAGO - HAVANNA
Morgens eine Panoramatour, auf der Sie u.a. die von Fidel 1953 erstürmte Moncada-Kaserne, das ehemalige Villenviertel 'Vista Alegre', den San Juan Hügel und den Revolutionsplatz sehen. In Folge besuchen Sie die Basilika des Wallfahrtsortes El Cobre mit der Schutzheiligen Cubas. Auf dem Rückweg halten Sie am Friedhof von Santa Ifigenia und sehen das Grab des Nationalhelden José Martí. Mit der Fähre geht es zum Mittagessen auf die Insel Cayo Granma in der Hafenbucht. Danach Transfer zum Flughafen Santiago für den Flug nach Havanna. Transfer in Ihr Hotel. F/M
Anm: Es kann an diesem Tag auf Grund nicht beeinfluss - barer Änderungen der Flugpläne eventuell zu Programm - umstellungen kommen.
14. Tag: HAVANNA - TAGESAUSFLUG HERSHEY
Morgens Fahrt mit dem Bus zur idyllischen Bahnstation Casablanca oder Guanabo. Genießen Sie eine nostalgische Zugfahrt durch eine typisch kubanische Landschaft in Richtung Hershey - ehemaliger Sitz des amerikanischen Schokoladenkönigs. Unterwegs eine 'Fiesta Cubana' mit Open Bar und Live-Musik an Bord sowie Halt in den Zuckerrohrfeldern. Nach dem Mittagessen Rückkehr nach Havanna. Für den Abend haben wir ein letztes gemeinsames Abend essen in der Stadt vorgesehen. F/M/A
15. Tag: HAVANNA - DEUTSCHLAND
Gegen Mittag Transfer
zum Flughafen von Havanna. Rückflug mit AIR FRANCE
als Umsteigeverbindung über Paris nach Deutschland.
16. Tag: DEUTSCHLAND
Ankunft an Ihrem Heimatflughafen und individuelle Heimreise.
Ende einer erlebnisreichen Reise.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
2. Tag Havanna - Gran Teatro
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
Das kleine verschlafene Fischerdörfchen Cojímar im Norden Havannas, in dem es längst keine Berufsfischerei mehr gibt, hat sich eigentlich nicht sehr viel verändert seit den Tagen des großen US-Amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway, oder “Papá”, wie ihn die Kubaner gerne liebevoll nannten. Aber immer noch vermissen sie ihn, diesen Großen, der alle gleich schätzte, vielleicht der einzige wahre Kommunist auf dieser Insel. Ein bisschen mehr Macho vielleicht, als viele andere, ein bisschen verwegener, ein bisschen Abenteuer lustiger, ein bisschen melancholischer, aber gewiss einer von ihnen.
Er hatte es sich nicht nehmen lassen, seine Freunde, denen er eine große Feier zu Ehren des Literaturnobelpreises, den er für sein Werk „Der alte Mann und das Meer“ im Jahre 1955 erhielt, versprochen hatte, mit in die grösste Kubanische Brauerei zu nehmen, nachdem ihn diese wiederum einlud.Die Brauerei konnte seinen Freunden natürlich nicht die Gastfreundschaft abschlagen und so wurde ein unvergessliches Fest gefeiert, an dem fast das ganze Dorf Cojímar teilnahm.
Und dies alles nur, weil Greborio Fuentes, der jahrelange Fischerkamerad Hemingways sich weigerte, das Boot „El Pilar“ an einem anderen Ort zu Wasser zu lassen, als eben in dem kleinen Cojímar. In diesem kleinen Ort, das es dem einfachen, dickschädeligen Angelfreund Hemingways, Gregorio Fuentes, zu verdanken hat, dass es nicht ganz in Vergessenheit gerät, sondern zu einer Pilgerstätte der Bewunderer des großen Schriftstellers wurde, hat ihm ein Denkmal gesetzt, ihrem Gönner und Freund.
Und gleich neben dem Monument, am Hafen befindet sich “La Terraza”, die Bar, in der sich Gregorio und Ernesto nach ihren Touren noch auf einen, oder eher mehrere Cocktails trafen und Seemannsgarn spannen. Heute längst ein Spezialitätenrestaurant, aber immer noch angehäuft mit Bildern und Fotos und viel lieb gewonnenem aus den Tagen des großen Lebemanns. Vielleicht könnte man es Museum nennen, denn Zeitzeuge ist es gewiss.
La Bodeguita del Medio, ein landestypisches Restaurant mit Bar in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Die Bar entwickelte sich seit ihrer Eröffnung im Jahre 1942 sehr schnell zu einem wahren Touristenmagneten. Dies lag allerdings nicht an den guten Getränken oder dem hervorragenden Essen, sondern an den vielen Berühmtheiten, welche die Bar sehr gern und oft besuchten. Zu diesen Berühmtheiten gehören der Politiker Salvador Allende, der Poet Pablo Neruda, der Maler Josignacio und vor allem der Schriftsteller Earnest Hemmingway.
Von diesen berühmten Persönlichkeiten befinden sich zahlreiche Fotografien, Unterschriften und andere auch kuriose Dinge. Zusammen mit lokalen Delikatessen, landestypischer Musik und Zigarren bietet das Bodeguita del Medio einen typisch kubanischen Chrame, nach dem sich die meisten Kuba-Reisenden sehnen. Zudem gilt die Bar als der Geburtsort des weltberühmten Mojito Cocktails. Dieser wird hier seit der Eröffnung 1942 traditionell zubereitet.
Havanna - Hotel Nacional
Havanna - Miramar
Havanna - Palacio de los Capitanes Generales
Der sich auf einer Fläche von etwa 72.000 m² erstreckende Plaza de la Revolucion in der kubanischen Hauptstadt Havanna, gehört zu den größten innerstädtischen Plätzen auf der ganzen Welt. Regelmäßig finden hier offizielle Kundgebungen politischer Natur statt. Besonders bekannt waren die jährlichen Reden Fidel Castros, zu denen sich mehr als eine Million Kubaner auf dem Platz der Revolution einfanden.
Das Bild des Platzes wird zu einem großen Teil von dem imposanten Jose-Marti-Denkmal geprägt, dieses Denkmal ist ein 109 Meter hoher Turm mit einer daneben stehenden 18 Meter hohen Statue. Mit dem Fahrstuhl kann man bis auf die Spitze des Turms fahren, welcher mit seinen 109 Metern das höchste Gebäude Havannas ist. Gegenüber dem Jose-Marti-Denkmal befindet sich ein großes Bildnis des Guerillaführers Che Guevara mit dem Spruch „Haste la Victoria Siempre“ (bis zum immerwährenden Sieg).
Der Plaza de la Catedral ist ein beliebter Treffpunkt, aber auch Anziehungspunkt für Touristen. An diesem Platz befindet sich die Kathedrale von Havanna. Das imposante Gebäude wurde im Zeitraum von 1748 bis 1777 errichtet. Auffällig sind die wunderschöne Muschelkalkfassade des Gebäudes sowie die zwei Türme, die asymmetrisch gebaut wurden. 1789 wurde die Kathedrale zur Hauptkirche von Havanna benannt. Um 1799 rum wurde sie zur Kathedrale geweiht. Alle Reichtümer, die ursprünglich in der Kathedrale beherbergt wurden, sind aufgrund der Revolution zum Vatikan gebracht worden. Wahre Kunstwerke in der Kathedrale sind die Fresken und der Hauptaltar, die von den italienischen Künstlern Bianchini und Peruvani erstellt wurden.
Der Plaza de la Catedral ist ein Ort mit Geschichte, ebenso wie die Kathedrale. Im Hauptschiff der Kathedrale soll sich in den Jahren 1796 bis 1898 die Grabstätte von Christoph Kolumbus (Christopher Columbus) befunden haben. Das Ende der spanischen Kolonialzeit sollte auch das Ende der sterblichen Überreste in Havanna sein. So wurden sie nach Sevilla überführt.
Viele Touristen wissen den Plaza de la Catedral aufgrund der geschichtlichen Ereignisse zu schätzen, aber auch als Ausgangspunkt. Schließlich befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Plaza de la Catedral die besten Restaurants und Clubs von Havanna. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Platz derart beliebt und belebt ist. Der Platz gilt als schönster historischer Platz von ganz Havanna.
Am Plaza de la Catedral liegt gegenüber der Kathedrale der ehemalige Palast des Grafen von Bayno. Dort ist das Museo de Arte Colonial beheimatet. Das Museum beherbergt zahlreiche kostbare Exponate aus der Kolonialzeit. Im ehemaligen Palast der Grafen von Aguas Claras befindet sich heute ein beliebtes Restaurant, das sogenannte El Patio, in dem es unter anderem sehr gutes kreolisches Essen gibt. Wer zu Gast in Havanna ist, hat die lebendige Stadt nur erlebt, wenn er den wunderbaren Plaza de la Catedral besucht hat.
Havanna - Plaza Vieja
3. Tag Vinales - Mogote Tal
Die westlichste Provinz Kubas, Pinar del Rio, beheimatet eine der spektakulärsten Attraktionen des Landes, das Valle de Vinales, das Vinales-Tal. Dieses etwa 10 Kilometer lange und 4 Kilometer breite Tal liegt in der Sierra de los Organos, dem Orgelpfeifengebirge und gilt als eine der schönsten Landschaften Kubas. Mit den umliegenden Bergen bildet das Valle de Vinales einen einzigartigen Nationalpark, welcher 1999 von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet.
Neben den traumhaften Landschaften die zum Wandern und Erkunden einladen, hält die Region noch ein ganz besonderes Highlight bereit. Die Rede ist von dem einzigartigen Kunstwerk des Malers Leovigildo Gonzalez Morillo. Dieser schuf auf einem Kalkfelsen ein 120 Meter hohes und 180 Meter breites Kunstwerk. Schon von einer sehr weiten Entfernung kann man den außergewöhnlich bunten Felsen erspähen. Um die überwältigende Farbintensität beizubehalten müssen die Farben regelmäßig aufgefrischt werden, da die häufigen und starken Regenfälle die Farben immer wieder auswaschen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tales sind die Höhlen wie die Cueva del Indio oder die Caverna de Santo Tomas. Und auch der Ort Vinales selbst zieht zahlreiche Besucher an. So wundert es nicht dass die Region für den Tourismus immer wichtiger wird und Rundreisen durch Kuba auch immer öfter hier entlang führen.
Vinales - Tropfsteinhöhle "Cueva del Indio"
Im Zentrum der Altstadt von Havanna befindet sich das malerische Kapitol der kubanischen Hauptstadt. Dieses wurde im Jahre 1926 als Sitz der Legislative eingeweiht und wurde bis 1959 auch als solcher genutzt. Heute dient es als Kongresszentrum und kann von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Eigentlich plante man 1912 das Kapitol als Regierungssitz zu errichten. Ebenso wie auch das Kapitol in Washington D.C. ist das prächtige Kapitol in Havanna dem Petersdom in Rom nachempfunden und wurde im klassizistischen Stil erbaut.
Die Eingangstore des Kapitols bestehen aus Bronze und zeigen mit ihren Reliefs die Geschichte Kubas. Zudem befindet sich auf dem Boden der Eingangshalle der sogenannte „Stern von Kuba“, ein 24-karätiger Diamant, welcher den Kilometer Null des kubanischen Straßennetzes markiert. In der Eingangshalle befindet sich außerdem eine 17 Meter hohe und 40 Tonnen schwere vergoldete Bronzestatue, die „La Republica“.
Havanna - Christus-Statue von Havanna
Havanna - Kunstgewerbeplatz
Havanna - Malecón
Havanna - Plaza de Armas in Havana
Havanna - Waffenplatz El Templete
5. Tag Santa Clara - Che Guevara Denkmal
Schweinebucht
7. Tag Trinidad - Sierra de Escambray
8. Tag Trinidad - Sierra de Escambray
Trinidad - Tal der Zuckerrohrmühlen
Kuba – ein traumhaftes Land mit traumhaften Ortschaften. Dazu zählt unter anderem Cayo Saetia – ein Cay an der atlantischen Nordküste. Cayo Saetia befindet sich in der Provinz Holguin im östlichen Kuba. Cayo Saetia ist eine Insel und zugleich ein Naturschutzgebiet, welches eine unglaubliche Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zu bieten hat. Jeder, der die Natur liebt, sollte den Zauber der Insel erleben. Ein Großteil der Insel kann mit dichten Wäldern beeindrucken, in denen viele Wildtiere leben. Die Wälder von Cayo Saetia sind ein beliebtes Ziel von Jägern. Allerdings ist das Jagen dort nur unter besonders strengen Kriterien erlaubt.
Kuba – ein traumhaftes Land mit traumhaften Ortschaften. Dazu zählt unter anderem Cayo Saetia – ein Cay an der atlantischen Nordküste. Cayo Saetia befindet sich in der Provinz Holguin im östlichen Kuba. Cayo Saetia ist eine Insel und zugleich ein Naturschutzgebiet, welches eine unglaubliche Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zu bieten hat. Jeder, der die Natur liebt, sollte den Zauber der Insel erleben. Ein Großteil der Insel kann mit dichten Wäldern beeindrucken, in denen viele Wildtiere leben. Die Wälder von Cayo Saetia sind ein beliebtes Ziel von Jägern. Allerdings ist das Jagen dort nur unter besonders strengen Kriterien erlaubt.
13. Tag Santiago de Cuba - Friedhof Santa Ifigenia
Santiago de Cuba ist die zweitgrößte Stadt Kubas und befindet sich im äußersten Süden des Landes. Neben dem Revolutionsdenkmal, der Kathedrale und dem Parque Cespedes ist die Moncada Kaserne eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt. Ihren Namen verdankt die Kaserne Guillermo Mancada, dem General des kubanischen Unabhängigkeitskampfes gegen Spanien von 1868 bis 1898. Zudem ist sie auch ein nationale Denkmal der kubanischen Revolution.
Besonders am 26. Juli, dem offiziellen Beginn der kubanischen Revolution und dem damit verbundenen Nationalfeiertag Kubas, ist das Gebäude Zentrum vieler Festivitäten. In der Fassade der Kaserne sind noch heute die Einschusslöcher von 1953 sehr gut sichtbar, was auch daran liegt, dass diese penibel gepflegt werden.
Heute nutzt man die Moncada Kaserne als Schule, zudem wurde ein Teil als Museum eingerichtet, welches auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier kann man die Geschichte der kubanischen Revolution nach verfolgen.
Santiago de Cuba - Revolutionsplatz von Santiago de Cuba
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.
Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
Cojimar ist ein kleines Fischerdorf in Kuba. Das charmante Dort liegt rund 5 Kilometer östlich von Tunel de la Bahia. Cojimar ist vor allem durch den amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway bekannt geworden. Er liebte das Fischerdorf. Hemingway legte seine Yacht, wenn er Kuba besuchte, meistens in Cojimar an. Cojimar war sozusagen Hemingways Muse. In dem kleinen Fischerdorf brachte er unter anderem seine Ideen für den Weltbestseller "Der alte Mann und das Meer" zu Papier. Sein Kapitän wusste den Ort ebenso zu schätzen wie Ernest Hemingway. So lebte der Kapitän namens Gregorio Fuentes in Cojimar.
Die Fischer des Dorfes hatten es Hemingway sehr angetan. Er bekam den Literaturnobelpreis verliehen und hatte in diesem Moment eigentlich etwas ganz anderes im Sinn. Er wollte unbedingt mit seinen Fischerfreunden in Cojimar feiern. Leider ist dieses Vorhaben gescheitert. Eine kubanische Brauerei veranstaltete ein Fest für Ernest Hemingway. Aus Höflichkeit brachte er es nicht übers Herz das Fest abzusagen. Seinen Fischerfreunden wollte er aber dennoch danken und feierte später mit ihnen ein rauschendes Fest auf seiner Yacht. Die Menschen, die in dem Dorf lebten, liebten Hemingway genauso wie er sie. Zu Ehren des Schriftstellers stellten sie am 21. Juli 1962 ein Denkmal auf, das sogenannte "Hemingway Monument". An diesem Tag wäre Ernest Hemingway eigentlich 64 Jahre alt geworden. So machten die Fischer von Cojimar Hemingway auch nach seinem Tode noch ein Geschenk.
Das Hemingway Monument befindet sich im Parque Ernest Hemingway. In den Stein haben die Fischer folgende Worte meißeln lassen: "In dankbarer Erinnerung von der Bevölkerung Cojimars für den unsterblichen Autor von "Der alte Mann und das Meer." In dem reizenden Fischerdorf wird Hemingway durch das Hemingway Monument niemals in Vergessenheit geraten. Neben dem Denkmal hat Cojimar noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten wie zum Beispiel die Festung Torreon de Cojimar, die man direkt nach dem Besuch am Hemingway Monument besuchen sollte.
In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.
Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Die Hauptstadt der westlichsten Provinz Kubas, die den gleichen Namen trägt, ist das Zentrum der Zigarrenproduktion Kubas, mit einem Anteil von 80% an der Gesamtproduktion. Um an diesem wichtigen Bestandteil der Kubanischen Kultur teilhaben zu können, sollten Sie unbedingt eine der Tabakfabriken besuchen. Der Botanische Garten von Pinar del Río, sowie ein Abstecher in den riesigen Orchideengarten von Soroa zählen praktisch zu den „Muss-ich-sehen“ der Region.
Der schöne historische Kern der Stadt, der immerhin auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, lädt ein zu verweilen und auch einen Abstecher in den Palacio Guasch sowie das Teatro José Jacinto Milanés zu machen, das auf das Üppigste und Edelste ausgestattet ist und den Reichtum und die Eleganz längst vergangener Tage erahnen lässt.
Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.
Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
In der kleinen Gemeinde Guama, im äußersten Süden Kubas gibt es einiges zu entdecken. Sie befindet sich nicht weit entfernt von Santiago de Cuba und ist daher ein beliebter Zwischenstopp auf Rundreisen. Die Region ist eher ländlich geprägt, die rund 36.000 Einwohner leben hauptsächlich von der Agroindustrie, somit kann man hier das ländliche Kuba ganz authentisch erleben.
Eine sehr beliebte Touristenattraktion in dem Gebiet ist der Treasure Lake, er ist der größte Süßwassersee des Landes. Hier gibt es eine Krokodilaufzucht zu besichtigen. Zudem kann man per Bootsausflug sowohl den See als auch die zahlreichen Kanäle der bezaubernden Sumpflandschaft erkunden.
Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.
Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
Topes de Collantes
Camagüey gilt als drittgrößte Stadt des Landes Kuba. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Camagüey. Die Stadt wurde im Jahre 1514 an der kubanischen Nordküste in der Nähe des Hafens Nuevitas gegründet.Bis zum Jahre 1528 wurde die Stadt aufgrund mehrerer Überfälle durch Piraten ins Landesinnere verlegt. Im Jahre 1668 wurde die Stadt von Piraten abgebrannt und trägt seit 1923 den Namen Camagüey, den Namen eines indianischen Führers.
Camagüey verfügt über eine wunderbare koloniale Altstadt. Sie ist nach Havanna die größte erhaltene Altstadt Kubas. Überall in der Stadt kann man heute noch große bauchige tinajones – Tonkrüge – sehen, die an zahlreichen Eingängen und Innenhöfen die Tore schmücken. Sie dienten ursprünglich zum Auffangen von Regenwasser. Die Stadt hatte lange Zeit einen Wassermangel und wusste sich aber auf diese Weise mit Wasser zu versorgen.
In Zentralkuba befindet sich die Stadt Sancti Spiritus, welche etwa 42.000 Einwohner zählt und seit 1976 die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Sie wurde im Jahre 1514 von den Spaniern gegründet, allerdings am Rio Tuinicu, bereits nach acht Jahren wurde die Stadt aber an ihren heutigen Standort am Rio Yayabo umgesiedelt.
Zu Reichtum und Bedeutung gelangte Sancti Spiritus vor allem wegen dem Zuckerrohranbau. Zu den Attraktionen der Stadt gehört allen voran die Parroquial Mayor im Zentrum der Stadt, sie ist die älteste Kirche in ganz Kuba. Aber auch die Yayabo Bridge, der Park Sanchez und die Iglesia del Espíritu Sancto am Parque Honorato sind sehr sehenswert.
Birán
Im Nordosten von Kuba, in der gleichnamigen Provinz, befindet sich ein schöner Leckerbissen für Freunde schöner Parkanlagen. Denn dort befindet sich die schöne, immerhin mehr als 300.000 Einwohner zählende Stadt Holguín. In dieser Provinz betritt der Reisende sehr geschichtsträchtigen Boden, denn im Oktober 1492 betrat Christopher Kolumbus den heutigen Hafen von Bariay und kommentierte in seinem Lockbuch: Das ist das schönste Land, das menschliche Augen je sahen.
Und wenn Sie auch an dieser Schönheit teilhaben möchten, machen Sie es wie viele Kubaner selbst, besuchen Sie die schönen Parkanlagen der Stadt und lassen Sie sich von ihrem Zauber einfangen. Die Kubaner nennen diese Stadt gerne „La ciudad de los parques“ „Die Stadt der Parks“. Außerdem lohnt es sich, die Museen der Stadt zu besuchen, so wie die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert.
Die wunderbare Stadt Baracoa liegt im Osten Kubas in der Provinz Guantánamo an der atlantischen Küste im Norden. Sie gilt als älteste Stadt Kubas. Ein beliebter Anziehungspunkt in der charmanten Stadt ist die Altstadt. Sehr sehenswert ist auch die Bucht von Baracoa, die einen traumhaften Ausblick auf die Altstadt bietet. Die Altstadt ist im Kolonialstil gehalten. Schließlich verfügte Baracoa bis zum Jahre 1960 ausschließlich über einen Landweg, sodass die Stadt nicht zu erreichen war. Dementsprechend hat der Ort sich seine Natürlichkeit bewahrt. Baracoa kann trotz seiner Natürlichkeit mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten beeindrucken wie zum Beispiel mehreren Festungen, in denen teilweise sogar Hotels untergebracht sind.
Guantánamo
Gran Piedra
Die zweitgrößte Stadt Kubas befindet sich im äußersten Südosten der Insel und war von 1523 bis 1556 die Hauptstadt der spanischen Armada in der Karibik, die Rede ist von Santiago de Kuba in der gleichnamigen Provinz. In der Vergangenheit war sie der Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus dem westlichen Afrika, daher ist noch heute ein Großteil der Bevölkerung hier afrikanischer Abstammung.
Zu den Sehenswürdigkeiten der rund 500.000 Einwohner zählenden Stadt gehören das Revolutionsdenkmal, die Kathedrale, der Parque Cespedes und das Haus des Don Diego Velazquez. Etwa 20 Kilometer östlich der Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 920 km² der Baconao Park, eine ausgedehnte Parklandschaft, welche 1987 zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt wurde. Die reizvolle Landschaft ist ein Eldorado für Naturliebhaber und Outdoor-Fans.
El Cobre
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