Eine Traumreise geht zu Ende! Unvergessliche Eindrücke, vielfältige Landschaften, Erlebnisse und Erholung konnten wir in Andalusien perfekt miteinander verbinden. Unseren Mietwagen, einen weißen VW-Polo, der uns in 2 Wochen über ca. 1500 km zuverlässig begleitet hat, nahmen wir in Malaga entgegen. Die Reise führte uns zunächst nach Granada, wo wir mit der Alhambra sofort einen fantastischen Auftakt für unsere Reise erlebten.
Wir nahmen uns den ganzen Tag Zeit dafür und das ist absolut zu empfehlen. Das Wetter war fantastisch und wir genossen unseren ersten Tag in Spanien in vollen Zügen. Am folgenden Tag war die Ruhe etwas dahin, denn auf der Fahrt wurde uns plötzlich bewusst, dass die Strecken doch länger sind als gedacht. Dennoch lohnte sich die Fahrt entlang der Stauseen von Iznajar, den größten Seen Andalusiens. Nach und nach veränderte sich die Landschaft: ausgedehnte Olivenhaine, Orangenbäume, Pinienwäldern, Berge und Seen. Dazwischen immer wieder die weißen Dörfer, die jedoch meist aus der ferne schöner aussehen als aus der Nähe. Im Vergleich zu Granada ist Cordoba ganz entspannt und locker, also keine typisch spanische Stadt. Breite Straßen, alles gut zu finden - sogar Parkplätze - und alles perfekt zu Fuß erreichbar! Trotz unserer späten Ankunft hatten wir noch genug Zeit für die beeindruckende Mezquita, die Moscheenkathedrale, einen Stadtspaziergang und ein leckeres spanisches Essen.
Für den nächsten Tag nahmen wir uns einen früheren Aufbruch vor. Auf dem Weg nach Sevilla verändert sich die Landschaft erneut, hier gibt es ausgedehnte Weizenfelder, die im Spätsommer herrlich goldgelb leuchten. Für Sevilla waren zwei Tage eingeplant. Von unserem ideal-zentral gelegenen Hotel konnten wir die Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt, die Kathedrale und Giralda (so heißt nur der Turm der Kathedrale) und den Palast Real Alcazar mit den idyllischen Gartenanlagen auch ohne Auto erleben. Nach einem „Abstecher“ über Jerez de la Frontera an die Küste fuhren wir schließlich in die Berge, nach Ronda. Hier gibt es die berühmte Brücke, die die Ortsteile an beiden Seiten einer Schlucht miteinander verbindet.
Für die Aussicht sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen. Nebenbei kann man hier auch die älteste Stierkampfarena Spaniens besuchen. Unser Besuch in Ronda fiel direkt auf eine der bekanntesten „Ferias“, die Feria de Pedro Romero. Damen und Kinder in Flamenco-Kleidern, Musik und Tanz an jeder Ecke, jede Menge Menschen und ein echter Stierkampf! Echtes Spanien-Feeling! Unsere Reise führte uns bei herrlichem Wetter weiter durch die wunderschöne Landschaft der Sierra de las Nieves zur letzten Unterkunft an den Seen von Ardales. Hier erlebt man eine für Andalusien sehr untypische Landschaft mit mehreren riesigen fischreichen Stauseen mit klarem sauberem Wasser, grünen Wäldern, Bergen und Hügeln. Die Restaurants rund um den See verwöhnen mit frischen Fisch- und Wildgerichten.
Nach einem letzten Abstecher nach Malaga, die Touristenhochburg an der Costa del Sol, machten wir uns für die letzen Tage auf den Weg zu unserer wohlverdienten Erholung ins Badehotel an der Costa de la Luz. In der Ferienregion Novo Sancti Petri fühlten wir uns die ersten Tage seltsam fehl am Platz und bedauerten alle anderen Touristen die hier her fahren und behaupten, sie sind in Andalusien gewesen! Diese Region im Süden Spaniens ist einfach viel zu schade, um nur am Strand zu liegen!
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