Auch wenn der Ayers Rock nicht zu den Weltwundern zählt, ist er so bekannt als wäre er eines davon.
Er ragt aus der Erde wie ein riesiger Bergriese umgeben von endlos weitem Land. Der Ayers Rock gehört zu den Besuchsmagnet von Australien schlechthin. Denn durch seine Farbe und seine Form prägte er das Bild der Landschaft auf eine faszinierende Weise.
Die Größe des Berges lässt nicht geahnte Vorstellungen wahr werden, zählt er doch nach Mt. Augustus zu den zweitgrößten Monolithen der Welt.
Nur wer den Ayers Rock tatsächlich gegenüber stand kann die Maße von 9,4 Kilometern Umfang, 2,4 Kilometern Breite, 3,6 Kilometern Länge und 348 Meter Höhe verstehen und einschätzen.
Das Alter dieses beeindruckenden und wie aus einer Märchenlandschaft stammenden Monolithen wird von Geologen auf 700 Milliarden Jahre geschätzt.
Die weithin sichtbare rote Farbe entsteht durch die Oxydation von eisenhaltigen Gesteinsanteilen. Die Ursprungsfarbe der Ayers Rock ist ein schlichtes und einfaches Grau.
Doch die beeindruckenden Farbschattierungen welche sich im Laufe des Tages am Ayers Rock widerspiegeln, sind mit verantwortlich für den Ruhm der Ayers Rock.
Am Fuße des Berges führt ein Fußweg um den Fels, und von hier aus wird klar das der Ayers Rock gar nicht so glatt wie er von weitem scheint ist.
Hier sieht man die Runzeln und Zerklüftungen, welche seinen Charakter prägen.
Bei dem Rundgang um den Fels wird jeder Tourist wohl die markanteste Stelle passieren, „The Brain“, eine Felsauswaschung in der der Form eines menschlichen Gehirns.
Der Rundgang eröffnet aber auch Einblicke in eine fast einzigartige Natur mit interessanten Felsformationen, Höhlen, Wasserstellen sowie einer Vielzahl von Höhlenzeichnungen.
Wenn die Wüste um den Ayers Rock blüht, ist der Traum perfekt, denn die hier registrierten Pflanzenarten gehören meist zu den Familien der Akazien, Kasuarinen, Eukalypten und Grevillen.
Auch die Führung eines Rangers versetzt die Touristen in die Kultur und die Geschichte welche hier vorherrscht.
So kann man unter Anleitung Werkzeuge und Waffen herstellen. Auch wie Materialien aus den Busch sinnvoll genutzt werden zeigt der Rancher auf eine anschauliche Weise.
Bestiegen den Ayers Rock zwischen 1931 und 1946 etwa 22 Besucher, so sind es damals so viele wie heute in einer Stunde. Hat man als Tourist vor den Ayers Rock zu erklimmen, so sollte man für die 1,6 Kilometer Aufstieg zum Gipfel etwa 2 Stunden einplanen.
Denn an manchen Stellen erreicht der Berg einen Steigungswinkel von 60 Grad auch auf eine recht unebene Oberfläche sollte man sich einstellen.
Will man einen Traum wahr werden lassen, so ist eine Reise zu den Ayers Rock eine gute Gelegenheit.
Autor: A. B.





