Bali, die westlichste der Kleinen Sunda-Inseln, liegt im Indik und ist durch die Bali-Straße (2,5 km breit) von Java getrennt. Direkt zwischen Bali und Lombok verläuft die Wallace-Linie, welche die biografische Trennlinie zwischen asiatischer und australischer Tierwelt darstellt.
Drei Viertel der gesamten Fläche dieser Insel sind von vulkanischen Bergen bedeckt.
Der höchste von ihnen ist der Gunung Agung mit seiner Höhe von 3.142 m, ein Vulkan, dessen letzter Ausbruch im Jahre 1963 über 2.000 Menschenleben kostete.
Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass die Balinesen ihn mit viel Respekt behandeln und ihn für den Sitz der Götter und somit das Zentrum der Welt halten.
Auf Bali findet man auch eine erstaunliche Vielfalt von tropischen Blütenbäumen wie der Frangipani oder der Hibiskus.
Sie haben hier die besten Voraussetzungen und wachsen und gedeihen prächtig.
Früher war sogar der größte Teil der Insel mit Monsunwald, besser bekannt als tropischer Feuchtwald, bedeckt – doch er fiel zu großen Teilen der voranschreitenden Zivilisation zum Opfer. 1984 besinnte man sich jedoch und zumindest die noch vorhandene, ursprüngliche Vegetation Balis wurde unter Schutz gestellt und Bestandteil des Bali Barat Nationalparks.
Kaum zu glauben aber wahr – man findet heute wieder bis zu acht verschiedene Vegetationszonen auf Bali, unter anderem den tropischen Monsunwald, den tropischen Trockenwald, den Tropischen Nebelwald und viele mehr.
In Bali herrscht meist ein tropisches warm-feuchtes Klima vor. Doch zwischen November und März ist die Zeit des Monsunregens.
Allerdings verteilt er sich wegen der zentralen Gebirgskette nur sehr unregelmäßig – einige Teile Balis haben einen Niederschlag von 3.000 mm, andere wiederum nur 1.000 mm.
Balis Bevölkerung besteht zu 89% aus Balinesen, den restlichen Teil machen javanesische und chinesische Gemeinden aus.
Damit ist Bali die einzige hinduistische Insel Indonesiens, wobei die meisten Balinesen Anhänger der Hindu-Dharma-Religion sind – diese ist die balinesische Form des Hinduismus.
Mehr als 59 % der Bewohner Balis leben von der Landwirtschaft, nur 19% verdienen ihr Geld mit dem Handel mit handwerklichen Erzeugnissen bzw. in der Textilindustrie oder im Baugewerbe.
Allerdings sind heute auch schon ca. 22% im Tourismus, Gastgewerbe oder Finanzwesen tätig.
Autor: A.B.





