Im östlichen Teil der wunderschönen Balkanhalbinsel befindet sich die faszinierende Republik Bulgarien mit einer Gesamtgröße von 111.000 und 9,1 Million Einwohnern.
Mit der Ostseite grenzt der Balkanstaat an das Schwarze Meer, im Süden an Griechenland und die Türkei, im Westen an Makedonien und an Jugoslawien.
Das Land besteht zu 2/3 aus riesigen Ebenen, welche durch die Flüsse Donau und Marica gezeichnet sind. Weiterhin wird Bulgarien durch zwei gigantische Gebirgsketten markiert. Die im Süden und Südwesten liegenden Beckenlandschaften haben ein mediterranes Klima, wogegen das nördliche Bulgarien kontinental veranlagt ist.
Die Durchschnittstemperaturen liegen im Januar bei etwa -2°C und im Juli bei ca. 21°C. Eine Niederschlagsmenge von etwa 1000 mm verteilt sich über das gesamte Jahr. Nördlich des Balkans sind meist relativ warme Sommer und recht kalte Winter, welche sich nach Süden hin abschwächen, da das Gebirge die kalten Nordwinde abhält.
Mit Lehm bedeckte Kreidetafeln erstrecken sich südlich der Donau, wobei hier auch Gras-. und Kreidefluren zu finden sind. Das warme und zugleich fruchtbare Ostrumelische Becken liegt in Bulgarien jenseits der Klimascheide. Weiter westlich nimmt die rund 500m ü. M. gelegene Bucht von Sofia ihr Territorium ein. Der größte Teil der hochgebirgsartigen und zugleich dicht bewaldeten Rhodopen befindet sich an der Südgrenze. Diese trennen Bulgarien vom Ägäischen Meer. In Bulgarien erlebt man eine faszinierende Landschaft in Verbindung mit einer jahrtausend alten Kultur. Besonders reizvoll ist die etwa 400 Kilometer lange Schwarzmeerküste, wo der feinkörnige, weiße Sand mit der Sonne um die Wette funkelt. Dünen, Felsklippen und fast bis ins Wasser reichende Weinberge prägen das Landschaftsbild. Die wohl bekanntesten Strandabschnitte sind der Goldstrand im Norden und der Sonnenstrand im Süden. Im Landesinneren liegt das Rila- Gebirge, hier findet man den Musala, mit 2.925 Metern den höchsten Punkt des Landes.
Autor: A.B.





