Die chinesische Hauptstadt bietet eine ungeheuer umfassende Attraktionsfülle, wie in einem Brennspiegel konzentriert sich hier die Jahrtausende alte Geschichte des „Reichs der Mitte“.
Die große Mauer verläuft nur 80 Kilometer entfernt, auf dem Wege liegt die gewaltigste Kaiser- Nekropole, die Ming- Gräber.
Die 13 Kaisergräber sind nach drei Seiten hin von Bergen umgeben. Hier findet man das fünfbogige Marmortor, den Stelen Pavillon und die berühmte Statuen - Allee mit ihren Tierstatuen und kolossalen Menschenfiguren.
Am Rande Pekings der kaiserliche Sommerpalast, er liegt etwa eine halbe Fahrstunde entfernt vom Zentrum im Nordwesten der Stadt.
Der Sommerpalast, ist die gelungenste kaiserliche Anlage, einer der Höhepunkte chinesischer Landschafts - und Gartenbaukunst.
Zwischen den bewaldeten Hängen des Hügels des Langen Lebens und dem Kuming – See findet sich eine Fülle von Palästen, Audienzhallen, Pavillons, Tempel, ein Theater und ein langer überdachter Wandelgang.
In Peking selber die „Verbotene Stadt“, die gigantischste Palastanlage unserer Erde, das einstmals nicht nur weltliche, sondern auch kosmische Zentrum Chinas und damit die bedeutendste Sehenswürdigkeit Pekings.
Hier residieren seit Beginn der Ming- Dynastie, genau ein halbes Jahrhundert lang, die Kaiser Chinas über ihr gewaltiges Reich.
Auf derselben Nordsüdachse der Himmelstempel. Peking ist ein ideales Ziel für ein außergewöhnliches Urlaubsprogramm.
Denn Peking dokumentiert seine Wichtigkeit, seinen Hauptstadtcharakter, durch architektonische Monumentalbauten, deren Repräsentationsabsicht sich geradezu aufdrängt. Dies gilt auch für die historischen Bauten, die kaiserlichen Tempel, Palastanlagen, Lustgärten und Nekropolen.
Straßen und Stadtgrenzen, obwohl über tausend Jahre alt, wurden wie mit einem Lineal gezogen, in Peking ist alles sehr ordentlich und gerade.
Die Distinktion, das Renomèe als Hauptstadt, dazu das kühlere nordchinesische Klima, außer während einiger Wochen im Sommer, lassen die chinesische Hauptstadt ausgeglichener und ruhiger erscheinen.
Autor: A.B.





