Kambodscha zählt zu den wohl faszinierendsten Ländern Südostasiens. Tropische Traumstrände, moderne, aufstrebende Metropolen, aber auch ein von tiefer buddhistischer Tradition geprägtes Land mit einem einzigartigen kulturellen Reichtum. In Kambodscha erlebt man ein noch weitgehend unverfälschtes Asien.
Kambodscha liegt auf der indonesischen Halbinsel und ist umgeben von Thailand, Laos und Vietnam, hat eine Größe von 181.040 Quadratkilometern und etwa 13.607.000 Einwohner.
Die beste Reisezeit um dieses Land etwas näher kennen und lieben zu lernen ist zwischen Mitte Oktober und Mai. Indochina hat eine durchweg geschichtsträchtige und überaus turbulente Vergangenheit, so gilt Kambodscha heute als historische Schatzkammer mit einem der wohl geheimnisvollsten Monumente der Menschheit, den sagenhaften Tempelkomplex von Angkor Wat.
Das größte sakrale Bauwerk der Welt, schmiegt sich in eine einzigartige Landschaft und wird von gigantischen Bäumen überwuchert, welche sich schlangenartig um den gesamten Tempel winden.
Da Kambodscha eine geraume Zeit von der Außenwelt isoliert war, kennzeichnet es heute eine gewisse Provinzialität.
Die Hauptstadt Kambodschas Phnom Penh wurde gekonnt an den Zusammenfluss von drei Flüssen errichtet. Über der Stadt thront erhaben und gleichzeitig beeindruckend der Tempel Wat Phnom. Viele interessante Heiligtümer findet man neben dem Königspalast in der Hauptstadt.
Und mit dem Einsetzen des Morgenverkehrs, verwandelt sich die Hauptstadt in jene chaotisch asiatische Stadt, welche jeden Touristen erst einmal die Luft anhalten lässt. Hier scheint jeder ohne Verkehrsregeln kreuz und quer durch die Stadt zu düsen.
Das wirkliche Leben findet man in dieser Stadt abseits der großen Hauptstraßen. Da krähen Hähne in den Hinterhöfen und die Mönche laufen barfuss von Haus zu Haus.
Aber auch die Besichtigung der „Killing Fields“ Choeung sowie das Tuol Sleng Museum, in welchem die Schreckensherrschaft des Pol Pot Regimes nur allzu gegenwärtig ist, sind ein Muss.
Die kulturellen Eindrücke lassen sich nirgendwo besser verarbeiten, als bei langen Sparziergängen an schier endlos scheinenden Sandstränden
Autor: A.B.





