Der Oman, an der Südostecke der Arabischen Halbinsel gelegen, ist ein Sultanat. Die Küste des Landes wird durch das Arabische Meer und den Golf von Oman begrenzt.
Zum Staat Oman gehören jedoch nicht nur das Festland, sondern auch verschiedene Inseln, wie die Kuria-Muria-Inseln.
Die 250 km lange Küste Omans ist äußerst fruchtbar und wird durch die nur zeitweise wasserführenden Wadis des Omangebirges gespeist.
Hier liegt auch der höchste Berg des Landes, der Jabal al-Kaur mit einer Höhe von 3.017 m.
Am Rande Omans wird das Klima oft durch Passatwinde und Ausläufer des indischen Monsuns bestimmt. Im Landesinneren ist es dagegen meist heiß und trocken, in den Küstenebenen eher feuchtheiß.
Im Zentrum Omans finden wir hauptsächlich Wüstengebiete, die sich in Voll- und Halbwüsten unterteilen.
Während erstere komplett vegetationslos sind, kommen in letzterer Dattelpalmen und Trockengräser vor. Die feuchten Gebirge sind mit Sträuchern und Wäldern, darunter Akazien, Maulbeerfeigen oder Jasmin, bewachsen.
In den höheren Lagen, ca. ab 1.000 m sind Wacholder, Zedern, ja sogar Ölbäume beheimatet. Die Tierwelt Omans dagegen hat nicht allzu viel zu bieten, eine der Raritäten, die hier vorkommen, sind die schwarzen Stachelschweine und auch die Meeresschildkröten.
Es gibt ca. 85 Arten von heimischen Vögeln und eine große Vielfalt an Fischen, wie Makrelen, Haie, Wale und Thunfische.
Das Arabian Oryx Sanctuary wurde bereits 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.
Die Amtssprache des Omans ist Arabisch, aber auch hier gilt Englisch als Handelssprache.
Durch den Zuzug vieler ausländischer Arbeitnehmer wird jedoch immer mehr Indisch gesprochen. Bereits 1970 begann der Oman die sozialen Leistungen für die Bevölkerung aufzubauen, und so findet man dort heute kostenfreie medizinische Versorgung, Alters-, Waisen- und Invaliditätsrenten.
Die größte verbreitete und damit auch Staatsreligion ist der Islam, allerdings werden auch andere Religionen nebenher geduldet. Besonders Hindus und Christen hier noch zu erwähnen.
Eine Schulpflicht hat das Land bisher noch nicht eingeführt, trotzdem besuchen 90 % der Kinder hier regelmäßig die Schule. Das besondere daran ist, dass die Schulbildung kostenlos ist. Seit 1987 gibt es hier auch eine staatliche Universität.
Autor: A.B.





