Wie ein weißer Schleier liegt jeden Morgen leichter Nebel über den Wiesen der Toskana. Aus den sanften Hügeln strecken sich schlanke, große Zypressen und ausladende Pinien in den Himmel. Ihr Duft vermischt sich mit der lauen Luft. Beim Anblick dieser unendlichen Schönheit fühlt man sich in ein Gemälde der Renaissance versetzt.
Um die Schönheit der Toskana mit ihren berühmten Städten zu erkunden, ist die beste Reisezeit der Mai, denn dann ist „Bella Italia“ am schönsten.
Das sagenhafte Florenz hat eine Brücke als Markt und neben dem Dom und den berühmten Uffizien ist die Ponte Vecchio eine der Hauptattraktionen der Stadt. Seit 1345 wird in den Brückenhäusern gehandelt, heute vor allem Schmuck und Gemüse.
Im 15. Jahrhundert lebten und arbeiteten hier die besten Künstler der Welt, darunter Michelangelo und Leonardo da Vinci.
Die wunderschöne Pracht der Pallazzi Kirchen und Museen ist bis heute schier überwältigend.
In Siena findet man eine Piazza zum Verlieben. Siena liegt auf drei Hügeln und verwitterte rote Dächer und Türme der mittelalterlichen Stadt glänzen im Nachmittagslicht. Am Horizont verschmelzen dann die für hier typischen Weinberge mit den satten dunkelblau, des Himmels.
Am Abend trifft man sich zum Plaudern und Flirten auf der beeindruckenden Piazza del Campo, Europas größten mittelalterlichen Platz.
Einen Turm in Schräglage findet man in Pisa, Pisas Campanile, als Glockenturm 1173 für den Dom gedacht, wurde gleich nach Baubeginn schief. Und über 294 Stufen kann jeder den Turm erobern und die Aussicht über verwinkelte Gassen und alte Häuser genießen.
Die Toskana ist aber auch ein Land für Genießer. Denn die Produkte der Toskana genießen Weltruhm. Immer wieder laden Schilder am Straßenrand ein, Weingüter zu besuchen.
Denn hier reifen einige der besten Weine der Welt. Die Schönheit der Landschaft und ihr kulturelles Erbe aus Jahrhunderten geben der Region ihren besonderen Reiz. Drei Viertel der Weltkunstschätze sollen laut Unesco in der Toskana liegen.
Autor: A.B.





