Kappadokien im Zentrum Anatoliens liegend, ist eine Landschaft von überwältigender und einmaliger Schönheit, und somit eine Symbiose von Mensch und Natur.
Diese Region gehört zum inneranatolischen Hochland und ist von allen Seiten von Gebirgen eingeschlossen.
Dazwischen befindet sich eine etwa 300 Quadratkilometer große dem Mond ähnelnde Landschaft, deren Höhepunkte Höhlenkirchen und unterirdische Städte sind, Städte in denen sich die ersten Christen vor den Verfolgungen durch die Römer versteckten.
Bizarre Felsformationen unter dem endlos weiten Himmel.
Auf einer Reise durch Kappadokien vereinen sich eine einmalige Landschaft mit bedeutenden Kulturepochen und überwältigender türkischer Gastfreundschaft.
Die beste Art diesen Teil der Türkei kennen zu lernen, sind verschiedene Tageswanderungen.
Seit vielen Jahren haben die Menschen hier ihre Häuser, Kirchen und sogar große Städte in Stein gegraben.
Sogar die heutige Zeit wird noch davon geprägt, so gibt es in Zelve und Uchisar noch Höhlenhäuser und in Göreme ein vollständiges unterirdisches Kloster.
Das innere der Höhlen wird von religiösen Fresken im griechisch orthodoxen Stil geziert, ein Zeichen einer über 1000 Jahre alten Tradition.
In Kappadokien ist Derinkuyu eine der ältesten und auch größten Siedlungen, eine komplette unterirdische Stadt mit sieben unterschiedlich tief gelegenen Tunnelsystemen, welche bis zu 14 Kilometer lang sein sollen.
Am Ende des faszinierenden Tales befinden sich die Kirchen von Ihlara, die auf Grund ihrer etwas einsamen Lage von nur wenigen Touristen entdeckt werden.
Heute schätzt man, dass über 50.000 dort gelebt haben und viele dieser Höhlen waren bis vor etwa 60 Jahren noch bewohnt. Doch heute werden sie als Lagerräume genutzt oder sind verlassen.
Kappadokien eine gigantische Landschaft mit einigen Höhlenbehausungen oder gar ganzen unterirdischen Städten, ein Erlebnis beeindruckend und faszinierend zugleich. Für solch eine Reise ist die beste Reisezeit der Frühling oder der Herbst.
Autor: A.B.





