Den östlichen Rand der indochinesischen Halbinsel bildet mit 329.000 Quadratkilometern und ca. 83 Millionen Einwohnern die Republik Vietnam.
Im Norden grenzt das Land an die Volksrepublik China, im Westen an Laos und Kambodscha und im Süden bzw. Westen an den Golf von Thailand und an das südchinesische Meer.
Die Temperaturen sind ganzjährig sommerlich warm, und die beste Reisezeit liegt deshalb zwischen Mitte Oktober und Mai.
Landschaftlich von bezaubernder Schönheit, traumhafte Strände, prächtige Pagoden und eine Bevölkerung die Fremde herzlich willkommen heißt. Vietnam bildet mit Kambodscha und Laos das ehemalige Indochina, eine große französische Kolonie.
Eine wirklich gelungene Mischung aus eleganten sowie kolonialen Villen und pompösen kommunistischen und chinesisch anmutenden Bauwerken prägt das Gesicht der beeindruckenden vietnamesischen Städte.
Eine von diesen vielen Städten ist Saigo.
Ausgedehnte unendliche Reisfelder, das fruchtbare Mekong- Delta, die idyllischen, kleinen Holzhäuschen in Hoi An und die kaiserliche Stadt Hue sind ebenso beeindruckend wie das kolonial- französische Hanoi.
Das lebendige Saigon, kann man bequem mit einer gemütlichen Rikschafahrt erkunden.
Glücklicherweise braucht man sein Fahrrad Taxi nicht selbst durch das Verkehrschaos zu lenken, in dem scheinbar keine Regeln gelten. Das pulsierende Herz der Stadt ist das chinesische Marktviertel Cholon.
Ganz im Gegensatz dazu herrscht in der beeindruckenden Notre- Dam- Kathedrale und den vielen filigranen Pagoden erholsame Ruhe.
Weiter südlich liegt das schöne Mekong Delta, ein äußerst fruchtbares Gebiet, auch Reiskammer Vietnams genannt, ist von einem Netz kleiner verträumter Flüsschen und unzähliger Kanäle durchzogen. Die Gegend ist auch bekannt für die traditionellen schwimmenden Märkte, auf denen die hiesigen Bauern aus der ganzen Umgebung sowohl ihre Ernte als auch ihren frischen Fisch feilbieten. Hanoi, ist die leuchtend grüne, französisch anmutende Hauptstadt von Vietnam.
Sie erwartet die Touristen mit breiten Boulevards und alten, ockerfarbenen Kolonialvillen. Auch wenn hier über eine Millionen Menschen wohnen, wirkt die Stadt eher gemütlich.
Der Hoan- Kiem- See, der „See des zurückgegebenen Schwertes“ lädt zu ausgiebigen und erholsamen Spaziergängen ein.
In Vietnam erwarten den Besucher eine nahezu vollkommene und unberührte Natur, eine ausgesprochene Gastfreundschaft und vielfältige Kulturen. Weite Plateaus mit unzähligen Wasserfällen im zentralen Hochland, grüne unendliche Reisterassen im Bergland und schroffe, mit Wald bewachsen Berge die in eine bizarr- romantische Küste übergehen.
Autor: A.B.





