Der längste Fluss Asiens, welcher dem Qinghai- Tibet Plateau entspringt, ist der drittlängste Fluss der Erde.
Der 6300 Kilometer lange Yangtze, bietet ständig sich ändernde Landschaftsformationen.
Besondere Reputation für ihre ungewöhnliche Landschaftsschönheit haben die Drei Schluchten des Yangtze, jetzt umso mehr, da mit Fertigstellung des Staudamms vieles von dieser Landschaftspracht überflutet wird.
Die Xilling- Schlucht ist die östliche der drei Drei Yangtze Schluchten.
Hier entsteht der Drei- Schluchten - Damm dessen Bauszeit von 1992- 2010 dauern wird, er hat eine Länge von 3.033 m und eine Höhe von 185 m, an der Basis ist er 175 m breit.
Die geplanten 17.680 Megawatt sind fast doppelt so viel, wie diejenigen des zweitgrößten Dammprojekts unserer Erde.
An dem größten Staudamm - Projekt der Erde, wurden bis 2003 mehr als 20.000 Menschen beschäftigt bis 2009 wird diese Zahl auf 50.000 steigen.
Die erste Flutung war 2003, hier mussten 1,5 Millionen Menschen umgesiedelt werden.
Die zweite Schlucht ist die 44 Kilometer lange Wu- Schlucht, die Schlucht der Zauberer und Hexen mit ihren Feengipfeln, über jeden, Gipfel gibt es eine Sage.
Die Höhe der 12 Gipfeln liegt etwa 1000 m über dem Meeresspiegel.
An steilen Felswänden vorbei schlängelt sich der Yangtze durch einarchaisches ländliches China. Die dritte Schlucht, ist die nur 8 Kilometer lange Qutang, welche wegen ihrer dramatisch steilen und dicht zusammenstehenden Bergfelswände als die eindrucksvollste gilt.
Die durchschnittliche Höhe dieser Gipfel liegt bei mehr als 1000 m über dem Meeresspiegel.
Der berühmte Eingang in die Qutang Schlucht, das Steildach von Kuimen, liegt 350 m über der Flussoberfläche. Von hier an fließt der Fluss Richtung Osten immer langsamer.
So zählen Szenerien auf beiden Uferseiten des Yangtze in seinem Mittellauf durch die Enge der drei Schluchten auch nach der Aufstauung durch den Drei- Schluchten – Damm unwidersprochen zu den landschaftlichen Höhepunkten Chinas.
Autor: A.B.





