Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 10-tägige Studienreise durch Nordspanien
  • Entdecken Sie Kunst und Kultur im grünen Norden Spaniens
  • Die Städte Bilbao, Burgos, León & Santiago de Compostela erleben
ab 2.045 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wir sind dann mal weg! Seit Paulo Coelho, Shirley McLaine oder Hape Kerkeling zum Grab des heiligen Jakobus pilgerten, ist der Jakobsweg wieder fast so populär wie im Mittelalter und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im strukturschwachen Nordwesten Spaniens. Und tatsächlich gehört der uralte Pilgerweg zum UNESCO-Welterbe und zu den faszinierendsten Reiserouten Europas - auch ohne Rucksack und Pilgerstab! Zwischen den grünen baskischen Hügeln, den Weinbergen der Rioja, Atlantikklippen und quirligen Städten dürfen Sie sich bei dieser Studienreise auf romanische Kirchen, gotische Glaskunst, kühne Bauten der Moderne, edle Weine und Gespräche mit Pilgern und den Galiciern freuen. Und: Statt mit Blasen an den Füßen pilgern wir mit Komfort und Genuss!
1. Tag: Willkommen in Bilbao!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Lufthansa nach Bilbao. Gegen 14 Uhr begrüßt Sie Ihr Reiseleiter am Flughafen, und wir starten zu einer kurzen Stadtrundfahrt. Mit dem Guggenheim-Museum begann Spaniens Architekturreise in die Moderne. Wir schauen uns das architektonische Meisterwerk mit Titanhaut aus der Ideenkiste Frank O. Gehrys von außen an. Kaixo? Hallo! Viele der Straßenschilder kommen Ihnen gar nicht spanisch vor? Kein Wunder - hier spricht und schreibt man Baskisch! Wo die baskische Autonomiebewegung heute steht? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Nachmittags stoßen wir in Javier auf Spuren des heiligen Franz Xaver, reisefreudiger Jesuit des 16. Jahrhunderts. 200 km. Zwei Übernachtungen in Javier.
2. Tag: Klöster in Aragón
Das Kloster San Juan de la Pena klebt trutzig am Felsen. Die Kapitelle im Kreuzgang erzählen Bibelgeschichte. Ganz schön drastisch - der erhängte Judas am romanischen Portal der Kirche Santa María la Real in Sangüesa. Was wollte der Steinmetz den Pilgern damit sagen? Schlicht, streng und wuchtig - das ehemalige Zisterzienserkloster Leyre, in dem heute Benediktiner leben, arbeiten und wunderschön singen. Ob wir dabei sein können, wenn sie ihre Choräle anstimmen? Wenn nicht - im Klosterladen können Sie neben Kräuterlikör auch CDs der Meistersänger erstehen, und vielleicht kommen Sie ja auch mit einem der Padres ins Gespräch. Zum Tagesausklang saugen wir noch einmal Landschaft auf - beim weiten Blick über den tiefblauen Yesa-See. 150 km.
3. Tag: La Rioja
Über die Brücke von Puente la Reina, eine Postkartenschönheit, laufen seit dem 11. Jahrhundert die Pilger. Fotostopp! Dann zur Kirche von Eunate - ein magischer Platz voller Geschichte(n). Bauten tatsächlich die Templer, die durch Romane von Dan Brown & Co. ein Comeback erlebten, das achteckige Meisterwerk? Wie auch immer - wunderschön ist es hier! Die berühmtesten spanischen Tropfen reifen in der Rioja. Nach einer Prise Mittelalter in Laguardias Gassen holt uns eine Weinprobe schnell wieder ins genussvolle Hier und Jetzt. Und danach wissen wir alle, wie ein guter Gran Reserva schmeckt! 160 km. Abends spannt Ihr Reiseleiter den Bogen vom ersten Pilgerführer des Mittelalters, dem Codex Calixtinus des 12. Jahrhunderts, bis zu den kauzigen Erlebnissen des Briten Tim Moore, der mit einem Esel nach Santiago zog. Beides lesenswert!
4. Tag: Santo Domingo und Burgos
Heilige Eier und gesegnete Hühner? Was es damit auf sich hat, erfahren wir in der Kathedrale von Santo Domingo de la Calzada. Wir erreichen Burgos, seit jeher eine der wichtigsten Städte am Camino de Santiago. Von glorreichen Zeiten Kastiliens erzählt die Kartause von Miraflores, geschmückt mit dem Gold der Neuen Welt. Stolz und kühn: die Kathedrale Santa María (UNESCO-Welterbe). 110 km. Abends schlemmen wir gemeinsam in einem schönen Restaurant. Welche Spezialitäten Ihr Reiseleiter wohl aus den Töpfen Kastiliens ausgesucht hat? Zwei Übernachtungen in Burgos.
5. Tag: Welt der Romanik
Eine Rarität aus westgotischer Zeit: die Kirche Quintanilla de las Vinas. Dann geht es durch das hübsche Tal des Rio Arlanza nach Covarrubias. Vielleicht kreisen ja Gänsegeier über uns - bedrohte Tiere, die in Kastiliens Norden ein Refugium fanden. Nachmittags im Kloster Santo Domingo de Silos berühren uns die Reliefs im Kreuzgang. Mindestens ebenso berühmt wie die steinerne Kunst sind die gregorianischen Gesänge der Padres, die vor einigen Jahren die Hitparaden stürmten. 170 km.
6. Tag: Die Weite Kastiliens
Weizenfelder, so weit das Auge reicht, auf dem Weg nach Frómista. Schlicht und trutzig die Martinskirche. Aber die Affen, Esel und Vögel auf den Kapitellen erzählen spannende Geschichten, die Ihnen Ihr Reiseleiter aus der Formensprache des Mittelalters übersetzt. Früher eine Bibel für Analphabeten. Ganz anders die gotische Kathedrale von León - hell, luftig und kühn. Herrlich, die Glasfenster - ein Tanz der Lichter! 230 km. Heute Abend bestimmen Sie das kulinarische Programm. In Leóns "feuchtem Viertel" gibt es Tapasbars in Hülle und Fülle. Machen Sie's wie die Spanier, pilgern Sie von Bar zu Bar, ziehen Sie durch die Nacht und probieren Sie dabei köstliche Kleinigkeiten! Und sicher kommen Sie dabei mit Einheimischen ins Gespräch über Spaniens alternde Fußballhelden oder die Haltung Madrids zur Einführung einer EU-Flüchtlingsquote.
7. Tag: Unter Pilgern
Am Vormittag geht's nach Astorga mit den Fantasieblüten des Jugendstilarchitekten Antoni Gaudí. Ob die Pilger auf ihrem Weg durch die Montes de León und über den Rabanalpass noch Augen für die großartige Landschaft haben, in der im Frühjahr weißer Ginster und Heidekraut Farbtupfer setzen? Auf einer kleinen Wanderung schnuppern wir Pilgerflair (1 Std., leicht, ?0 m ?0 m) und saugen die Landschaft zwischen den Weinbergen des Bierzo-Tals und dem Cebreiro-Pass mit unseren Augen auf. Und sicher haben wir Gelegenheit, mit Pilgern zu plaudern und zu erfahren, warum sie den Rucksack packten. Unser Domizil für die Nacht: der Parador von Monforte de Lemos im ehemaligen Benediktinerkloster. 220 km.
8. Tag: Santiago de Compostela
Auf der Zielgeraden: Gegen Mittag erreichen wir Santiago de Compostela. 140 km. Pilger, Studenten, Straßenmusiker - hier tobt das Leben! Wir folgen aber zunächst dem Wink des Apostels Santiago in die Kathedrale, wo die Pilger ihre Ankunft feiern - je nach Temperament mit einem Gebet, einem Freudenschrei oder stiller Einkehr. Abends: Musik! Ein Gaitaspieler weiht uns in die Geheimnisse des galicischen Dudelsacks ein und lässt sich von uns mit Fragen zur Studentenmusik und zum Leben in einer Pilgerstadt löchern. Ein Muss nach dem Essen im Hotel: ein Glas Vino tinto mit Blick auf die beleuchtete Kathedrale. Zwei Übernachtungen in Santiago de Compostela.
9. Tag: Zum Ende der Welt
Der Tag in Santiago gehört Ihnen! Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter zu den fjordähnlichen Rías Baixas und zum mittelalterlichen "Ende der Welt" - dem Kap Finisterre (50 €), Land der Stürme und Nebelschwaden: einst letzte Bußübung der Jakobspilger, für uns eine Landschaft zum Schwelgen, mit bildschönen Buchten, Hortensienbüschen und Hórreos, den Maisspeichern aus Granit. Beim Strandspaziergang lassen wir uns kräftig durchpusten, bevor jeder schlemmen kann, was den Fischern ins Netz ging oder die Muschelbänke hergaben. Abends im Hotel verabschieden wir uns dann gemeinsam vom spanischen Nordwesten, vielleicht mit den Pimientos de Padrón, kleinen grünen Paprikaschoten in Olivenöl - eine scharfe ist immer dabei! Und dazu ein frischer galicischer Weißwein - ein kulinarisches Adiós! 240 km.
10. Tag: Nach Hause
Am Vormittag bleibt Zeit für weitere Entdeckungen in Santiago. Schon den berühmten Mandelkuchen Tarta de Santiago probiert? Um die Mittagszeit Rückflug mit Lufthansa von Santiago nach München mit Anschluss zu den anderen Orten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Puente la Reina ist eine spanische Gemeinde und liegt im Norden des Landes. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf eine Fläche von etwa 40 Quadratkilometern und beheimatet circa 3000 Einwohner. Puente la Reina liegt direkt auf dem berühmten Jakobsweg und wurde nicht zuletzt deswegen sehr berühmt. Direkt in Puente la Reina und in der näheren Umgebung befinden sich sehr viele schöne Sehenswürdigkeiten, die das ganze Jahr über von zahlreichen Pilgern und Touristen besucht werden. Zu den schönsten Orten zählen die Kruzifix-Kirche, die Santiago-Kirche und die viele alten Bürger- und Adelshäuser entlang der großen Hauptstraße. Diese wurden in der typischen Bauweise der navarrischen Region errichtet.
Bilder:
Burgos ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Burgos in Kastilien-Leon. Sie liegt am Jakobsweg auf einer Höhe von 856 Metern. Im Winter ist es hier sehr kalt, im Sommer heiß. Das Kernkraftwerk Santa Maria de Garona befindet sich zwischen Burgos und Vitoria. Eine bekannte Spezialität aus Burgos ist die Blutwurst, hergestellt aus Blut, Fett und Reis. Burgos ist eine der lebendigsten Städte Zentralspaniens und kulturell Interessierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Sehr schön sind die hier in großer Zahl vorhandenen typisch spanischen Erker und Glasbalkone. Die Bewohner sind sehr stolz. Angeblich sprechen sie das reinste spanisch im ganzen Land.
Santo Domingo de la Calzada
Bilder:
León - eine Stadt mit circa 137.000 Einwohnern, die im Nordwesten Spaniens liegt. Diese Region ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien. Ein Vorläufer dieses spanischen Staates war das Königreich León mit seiner Hauptstadt gleichen Namens.
León hat für seine Touristen einiges zu bieten, zum Beispiel eine gotische Kathedrale und andere alte Bauwerke. Was diese schöne Stadt noch berühmt gemacht hat, sind die vielen Feierlichkeiten zu Ostern und vor allem die Karfreitagsprozessionen. Die Prozession, die Johannes, Maria und Christus darstellen, sind bei dem Treffen der drei Gruppen vor der Kathedrale, die schönsten des Landes.
Bilder:
Astorga, eine Stadt im nordwestlichen Zentral-Spanien, befindet sich in der Provinz Kastilien-Leon und ist Bischofssitz einer der größten Diözesen Spaniens. Die Stadt ist etwa 50 Kilometer von Leon entfernt. Durch die Stadt fließt der Rio Tuerto. Das Rathaus Astorgas befindet sich in einem Palast aus dem 17. Jahrhundert. Zwei Figuren in lokaler Tracht schlagen an der Rathausuhr die Zeit. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Museum für Schokolade, das Museo de Chokolate. Astorga ist bekannt für seine Süßigkeiten, Schokolade in vielen Variationen, Hojaldres, einem Blätterteiggebäck und Mantecados, einem Butterschmalzgebäck. Jojadres und Mantecados werden in vielen Bäckereien und Geschäften zum Verkauf angeboten
Bilder:
In der Autonomen Gemeinschaft Galicien befindet sich die Stadt Santiago de Compostela. Sie ist nicht nur Sitz des katholischen Erzbischofs und Wallfahrtsort durch den Jakobsweg, sondern gleichermaßen sind hier ebenfalls die Universität Santiago de Compostela sowie eine für die Region wichtige pharmazeutische Industrie beheimatet.

Laut der Geschichte hat die Stadt hat ihren Namen vom heiligen Jakob und dem Jakobsgrab. In einem Museum kann der alte Verlauf des Jakobswegs unterhalb der Kathedrale besichtigt werden. Sehenswert sind aber weiterhin eine Vielzahl von historischen Gebäuden. Hierzu zählt unter anderem die Kathedrale von Santiago de Compostela, das Königliche Hospiz oder die durch die UNESCO geschützte Altstadt.
Finisterre
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebtestes Urlaubsziel weltweit. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.

Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs. Gerade wegen der traumhaften Strände, der relaxten Atmosphäre, dem herrlichen Klimas, der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie der pittoresken Landschaften.

Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs. Auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden. Beispielsweise in der Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause. Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao.

Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober

Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/spaniensicherheit/210534

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h)

Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt.

Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen. Das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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