Inklusive Flug
Aktivreise
  • 10-tägige Aktivreise durch Pietmont
  • Zahlreiche Wanderungen in den Bergen und Weinhügeln des Piemonts
  • Einige Mahlzeiten und Kostproben bei Piemontesern genießen
ab 1.835 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wer Piemont nur aus der Mon-Chéri-Werbung kennt, hat bislang etwas verpasst. Bei dieser WanderStudienreise spannen wir den großen Bogen vom Naturparadies Gran Paradiso über die Weinberge des Barolos bis hin zu den Postkartendörfern der Seealpen. Dabei ist bei unseren Wanderungen nicht nur Kondition, sondern auch Geschmack gefragt. Denn Piemont, Heimat des Barolos und des Nutella-Erfinders, ist auch Zentrum der Slow-Food-Bewegung. Bei Begegnungen im Bergland zwischen Turin und Cuneo bekommen wir deshalb nicht nur eine Kostprobe vom authentischen Leben der Piemonteser, sondern auch von ihren Produkten, die nach Bergen und Heimat schmecken.
1. Tag: Willkommen in Italien!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und von dort Flug nach Turin. Transfer zu unserem Hotel in Romano Canavese. Abends lädt Ihre Reiseleiterin zur ersten Tafelrunde im schicken Hotelrestaurant. Freuen Sie sich auf drei Übernachtungen in einer herrschaftlichen Villa mit großem Garten und Pool.
2. Tag: Auf der Via francigena
Zum Auftakt unserer Reise erkunden wir das Tal der Dora Baltea, eine wichtige Alpentransversale. Jahrhundertelang zogen hier auch Pilger auf der Via francigena, der Frankenstraße, von Norden nach Rom. Unsere erste Wanderung (3 Std., mittel, ?350 m ?350 m) folgt einem alten Kultur- und Postweg durch Mischwälder und Weinberge. Dann schauen wir uns die Pieve di San Lorenzo (evtl. geschlossen) bei Settimo Vittone an, die unter der Obhut der Kulturstiftung FAI steht. Bergluft macht hungrig, da lädt eine Hütte ein zu Rast und Stärkung mit piemontesischer Brotzeit. Durch die Moränenlandschaft geht es nach Ivrea, heute Sitz des Olivettikonzerns, wo Zeit für einen oder auch zwei Espressi bleibt. 70 km.
3. Tag: Nationalpark Gran Paradiso
Grazie, Alpensteinbock! Ohne ihn, oder besser ohne die Jagdleidenschaft Viktor Emmanuels II. für die Ziegenart, wäre der Nationalpark Gran Paradiso nie geschaffen worden. Doch so breitet sich am Fuße des schneebedeckten Viertausenders eine königliche Berglandschaft vor uns aus. In Pianchetti beginnt unsere Wanderung (4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ?400 m ?500 m) auf einer "mulattiera", einem alten Eselspfad, und führt uns über verlassene Dörfer an steilen Hängen entlang. Unterwegs suchen wir einen aussichtsreichen Platz für unser Picknick und probieren nicht nur Schafskäse und Fenchelsalami, sondern auch die Panoramafunktion unserer Kameras aus. 120 km.
4. Tag: Turiner Barock
Turin: Hauptstadt sowohl des Piemonts als auch des Fiat-Konzerns. Hier spazieren wir durch die Altstadt mit ihren eleganten Palazzi. Von wegen Industriestadt - "barocke Perle" wäre eher angebracht, wie wir in der Kathedrale mit dem Turiner Grabtuch feststellen. Auch "erste Hauptstadt Italiens" würde passen, denn hinter der Fassade des Palazzo Carignano wurde vor mehr als 150 Jahren die Einigung Italiens ausgerufen. Lust auf Schokoladiges? Hier sind wir in der Hochburg von Kakao & Co. Probieren Sie in einem der historischen Cafés einen Bicerin, die süß-dunkle Trinkschokolade! 120 km. Abends sucht sich jeder sein ganz persönliches Lieblingslokal in Barolo. Sie haben die Wahl ohne Qual, denn alle sind gut! Drei Übernachtungen in Barolo.
5. Tag: Trüffeln und Haselnuss
Von Barolo aus fahren wir über La Morra, den Balkon der Langhe, nach Alba, wo im Herbst die Trüffelmesse gefeiert wird, wo Ferrero, der Nutellakönig, seinen Hauptsitz hat und wo die mittelalterlichen Geschlechtertürme überlebt haben. Verbringen Sie hier den Vormittag nach Ihrem Gusto. Rund um die Piazza del Risorgimento bieten sich gute Gelegenheiten, an den weißen Trüffeln zu schnuppern, für die Alba bekannt ist. Benevello ist Ausgangspunkt unserer aussichtsreichen Wanderung (3,5 Std., leicht bis mittel, ?250 m ?250 m). Vorbei an der Madonna delle Langhe gehen wir über Feldwege und durch Haselnusswälder und kommen zur Cascina Valcrosa. Wie erntet und verarbeitet man die Haselnuss? Unsere Fragen kann Silvano beantworten, der uns in die Geheimnisse der piemontesischen Haselnuss und ihrer besonderen Röstung einweiht. Gerne lässt er uns auch seine Variante der Nougatcreme probieren. 80 km.
6. Tag: In der Heimat des Barolos
Wer kennt Barolo nicht, diesen berühmten Wein? Doch bevor wir ihn verkosten, wollen wir erst die Weinberge durchstreifen, in denen er heranreift. Wir wandern von unserem Hotel aus (3,5 Std., leicht bis mittel, ?300 m ?300 m) vorbei an Novello durch die Weinhügel, die uns neugierig machen auf den edlen Rebensaft, der hier wächst. Seit Kurzem stehen die Hügel sogar unter dem Schutz der UNESCO! Unsere Belohnung wartet dann natürlich in Form einer Weinprobe auf uns. Der restliche Nachmittag lädt zum Faulenzen am Pool des Hotels mit Traumblick auf die Weinhügel ein.
7. Tag: Über Saluzzo nach Cuneo
Abschied von den Weinhügeln. Durch die Poebene geht es ins romantische Städtchen Saluzzo, in der Ferne überragt vom markanten, 3841 m hohen Monviso, an dessen Hängen der Po entspringt. Erkunden Sie die verwinkelten Gassen der Unter- und Oberstadt auf eigene Faust, bevor es ins nahe gelegene Castello della Manta geht. Erfrischend: der Jungbrunnen mit seinen freizügigen Fresken. Der passende Ort, um auch über die Eigenheiten der italienischen Politprominenz zu diskutieren. Was die Weinbauern über EU-Subventionen so denken, erfahren wir im Gespräch mit einem Bauern zwischen seiner einmaligen Sammlung von traditionellen Arbeitsgeräten und beim Imbiss mit Käse, Schinken und Wein. Gestärkt brechen wir zu einer kleinen Wanderung auf (1 Std., leicht bis mittel, ?100 m ?100 m), die uns an bizarren Steinpilzen vorbeiführt, den Ciuciu. Fahrtstrecke 100 km. Drei Übernachtungen in der Altstadt von Cuneo.
8. Tag: Das Mairatal bei Cuneo
Heute hören wir neue Töne. Okzitanisch, die Sprache der provenzalischen Troubadoure, spricht man nur noch in abgelegenen Orten des südlichen Piemont. Zum Beispiel in Dronero im Valle Maira - wieder so ein hübsches Postkartendorf. Unsere Wanderung (3,5 Std., mittel, ?500 m ?500 m) führt uns über Stock und Stein zum Centro Culturale Borgata in San Martino, vor 25 Jahren von einem deutsch-österreichischen Paar eröffnet. Zum zünftigen Mittagessen serviert Frau Schneider persönliche Einblicke in das Leben im Piemont. Was tut die Regierung eigentlich, um dieses Naturparadies zu bewahren? Fragen Sie ruhig! 90 km. Abendessen in Cuneo auf eigene Faust. Tipp: Probieren Sie Bagna cauda, eine Art Gemüsefondue mit Knoblauch und Sardellen.
9. Tag: Im Sturatal
Rund um Sambuco - und nur hier! - weidet das hochgeschätzte Sambucoschaf. Und hier wandern wir (3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, ?550 m ?400 m) über früher von Hirten und Bergbauern genutzte Verbindungspfade an den terrassierten Nordhängen des Valle Stura entlang nach Pontebernardo. Dort verkosten wir bei der Comunità Montana bei einem späten Mittagessen Pecorino und andere lokale Spezialitäten. Im kleinen Ecomuseo erfahren wir alles über Schafe und die Transhumanz, die Wanderviehwirtschaft. Zurück in Cuneo lassen wir abends bei einem gemütlichen Umtrunk unsere bergigen Erinnerungen Revue passieren. 110 km.
10. Tag: Ciao, Piemont!
Vormittags verabschieden wir uns von Cuneo und fahren gemeinsam zum Flughafen Turin. 100 km. Von dort individueller Rückflug.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Turin darf bei einer Rundreise durch Norditalien auf Ihrer Route nicht fehlen. In der viertgrößten Stadt Italiens erhalten Sie unzählige Informationen zu der Kultur und der Automobilbranche des Landes.

Das Wahrzeichen von Turin ist die Mole Antonelliana. Ursprünglich wollten jüdische Stadtbewohner dieses Bauwerk im 19. Jahrhundert als Synagoge errichten. Heute finden Sie im Inneren der Mole Antonelliana jedoch das wichtigste Filmmuseum der Nation.

Darüber hinaus ist Turin vor allem als das Zentrum der italienischen Automobilbranche bekannt. Deshalb haben Sie in der Stadt die Möglichkeit, in zahlreichen Automuseen historische und moderne Automobile zu bewundern. Im Centro Storico Fiat und im Museo Nazionale dell'Automobile erfahren Sie außerdem interessante Fakten zur Gründung von weltberühmten Automobilherstellern.

Als Sportmetropole hat Turin ebenfalls Bekanntheit erlangt. In der Umgebung befinden sich zum Beispiel die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2006. Zudem spielt der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin im imposanten Juventus Stadium.
Barolo
Alba
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Italien (IT)
Italien
Italien, das Land zwischen Alpen und Mittelmeer, steht besonders bei Selbstfahrern oder Mietwagenfahrern hoch im Kurs. Dank der verhältnismäßig kurzen Entfernung zu Deutschland, der vielfältigen Landschaften, den traumhaften Stränden und der Jahrtausende alten Kultur ist es eines der Top-Reiseziele für Bade- oder Rundreisen.

Schon allein in der italienischen Hauptstadt Rom gibt es eine Menge zu entdecken. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist nach wie vor das Kolloseum. Aber es gibt noch wesentlich mehr in Rom zu bestaunen.
So zum Beispiel den Petersdom, den Trevi-Brunnen, die Piazza Venezia mit dem Monumento Vittorio Emanuele II, die Engelsburg, die Villa Torlonia oder auch die Galleria Borghese im Park Villa Borghese.
Doch Rom ist nicht die einzige Stadt der man einen Besuch abstatten sollte.

Auch das berühmte Venedig mit seinen eindrucksvollen Wasserstraßen und malerischen Gebäuden muss man gesehen haben, ebenso wie die Stadt Pisa mit dem berühmt berüchtigten Schiefen Turm von Pisa.

Die pulsierende Metropole Mailand im Norden des Landes ist nicht nur die Heimat der Mode und des Designs in Italien, sondern beherbergt auch imposante Prachtbauten wie den Mailänder Dom, das Castello Sforzesco, die Kirche Santa Maria delle Grazie, in welcher sich das weltberühmte Secco „Das Abendmal“ vom Großmeister Leonardo da Vinci befindet und die Galleria Vittorio Emanuele II.

Bei so viel überragender Kultur möchte man natürlich auch einmal abschalten und einfach das angenehme italienische Klima genießen. Und wo könnte man das besser als an einem der vielen traumhaften Mittelmeerstrände.

Ein herrliches Kontrastprogramm zu den Traumstränden des Südens bildet das Bergland im Norden Italiens. Im Sommer lässt es sich hier herrlich Wandern und im Winter entpuppt sich die Gegend als Eldorado für Wintersportfans.

Aber auch die zahlreichen italienischen Seen, wie der Lago Maggiore, der Gardasee oder der Comer See in Oberitalien, nicht zu vergessen der Lago Trasimeno und der Lago di Bolsena in Mittelitalien laden zum Entspannen und Verweilen ein.

Beste Reisezeit:

Mai bis Oktober

Klima:
Im Großteil Italiens herrscht Mittelmeerklima, nur in den Alpen und den Apenninen ist es deutlich kühler. Die Sommer sind besonders in Süditalien heiß und zumeist trocken, im Frühling und Herbst sind die Temperaturen mild. In Oberitalien sind die Winter kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/italiensicherheit/211322

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 45 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
In der Gesellschaft Italiens spielt die römisch-katholische Kirche eine sehr wichtige Rolle. Die meisten Italiener sind streng gläubig, was vom Besucher respektiert werden sollte.
In Italien besteht ein starkes Nord-Süd-Gefälle, das bedeutet dass der wohlhabende Norden und der weniger entwickelte Süden im starken Kontrast zueinander stehen.


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