Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 14-tägige Busrundreise durch Indien
  • Eine Reise zwischen Kokoshainen, Teebergen und Traumstränden
  • Die perfekte Kombination aus Erlebnis und Entspannung
ab 1.799 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf den Spuren der Gewürzhändler an der Pfefferküste vorbei an Kokoshainen, Teebergen und Traumstränden merken Sie schnell, dass die Götter den Süden Indiens reich beschenkt haben. Entdecken Sie entspannt diese einzigartige Kultur!
1. Tag - Anreise
Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp nach Chennai.

2. Tag. - Chennai
Ankunft in Chennai, Begrüßung durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Später erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel, wo Sie sich von der Anreise erholen können. Seien Sie gespannt was die Millionenmetropole alles zu bieten hat.

3. Tag - Chennai - Kanchipuram - Mahabalipuram (ca. 140 km)
Nach ihrem Frühstück lernen Sie Chennai bei einer Stadtrundfahrt näher kennen. Sie sehen zum Beispiel das Government-Museum, die Kunstgalerie, das St. George’s Fort oder die San Thome Kathedrale (jeweils von außen). Die römisch-katholische Kirche im Süden der Kamarajar Salai wurde erst um 1890 erbaut, wird aber von vielen für die Grabkirche des heiligen Thomas gehalten, der angeblich 52 n. Chr. nach Indien kam. Später machen Sie sich auf den Weg nach Mahabalipuram, wo ein einzigartiges UNESCO-Weltkulturerbe auf Ihren Besuch wartet. Auf dem Weg dorthin machen sie einen Stopp in Kanchipuram, die auch "Goldene Stadt" genannt wird. Hier finden sich noch rund 150 gut erhaltene hinduistische Tempel, einige davon aus der Glanzzeit der Pallava im 7. und 8. Jahrhundert. Sie sehen den ältesten noch erhaltenen Tempel, den Kailashnath Tempel, sowie den Ekambareshwara Tempel. Die Äste des alten Mango Baumes, der in der Mitte des tempels steht, repräsentieren die 4 Veden des Hinduismus und jede Frucht soll einen anderen Geschmack haben. Glauben Sie diese Legende? Danach erfolgt die Weiterfahrt nach Mahabalipuram wo Sie den Rest des Tages zur freien Verfügung haben.

4. Tag - Mahabalipuram
Nach einem stärkenden Frühstück beginnen Sie mit ihrer Besichtigung von Mahabalipuram. Sie sehen den beeindruckenden Küstentempel und die dazugehörigen Schnitzereien und Figuren. Er gehört zu den ältesten Freibautempeln Indiens und stammt bereits aus dem 7. Jahrhundert. In zwei mächtige Felsen wurde hier ein riesiges Relief gemeißelt, welches mit einer Höhe von 12 m und einer Länge von 33 m zu einem der größten der Welt gehört. Der Spalt zwischen ihnen wurde ins Bild miteinbezogen und stellt den Ganges dar, der vom Himmel auf das dürstende Indien herabgeschickt wurde. Zählen Sie doch einmal nach: wie viele Affen- und Elefantengruppen, Götter und Menschen sind zu sehen? Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

5. Tag - Mahabalipuram - Pondicherry (ca. 140 km)
Nach dem Frühstück brechen Sie auf nach Pondicherry. Die Stadt war bis 1673 unter französischer Herrschaft und blieb bis 1954 die Hauptstadt Französisch-Indiens. Noch heute ist hier der französische Einfluss spürbar. Zunächst erfolgt der Chck-in in Ihr Hotel bis Sie anschließend die Gelegenheit nutzen um Pondicherry näher kennen zu lernen. Sie besichtigen den berühmten Sri Aurobindo Ashram, das spirituelle Zentrum der Anhänger Aurobindos und Mirra Alfassas. Danach besuchen Sie Auroville, eine universelle Stadt, in der Menschen aller Nationen und Religionen friedlich zusammenleben sollen. Heutzutage wohnen hier noch etwa 2.000 Menschen aus 36 Nationen. Am Nachmittag erhalten Sie bei einer Stadtrundfahrt weitere Eindrücke von der ehemaligen französischen Kolonialstadt.

6. Tag - Pondicherry - Darasuram - Swamimalai (ca. 140km)
Auf dem Weg nach Swamimalai machen Sie einen Stopp am Airatesvara-Tempel in Darasuram. Dieser zählt zu den wichtigsten Bauwerken der Chola Architektur und zählt seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Haupttempel können Sie ein riesiges Linga, ein hinduistisches Symbol, erkennen, welches den ganzen Tag von natürlichem Licht erhellt wird. Sie setzten ihren Weg anschließend nach Swamimalai fort wo, Sie in ihr Hotel einchecken und den Rest des Tages zur Entspannung nutzen können.

7. Tag - Swamimalai - Trichy - Swamimalai (ca. 80 km)
Genießen Sie Ihr Frühstück und machen Sie sich anschließend auf den Weg nach Trichy. Dort angekommen sehen sie sicher sofort den Tempelkomplex "Rock Fort", wie er sich aus der Landschaft erhebt. Dort oben befindet sich der Ganesha Tempel, der ein beliebter Ort ist um die Gottheit zu ehren. Nutzen Sie die Zeit und erklimmen die die 434 Stufen bis ganz nach oben. Alternativ entspannen sie bei einem kalten Getränk und genießen den Ausblick aus der Ferne oder bummeln auf eigene Faust über den lokalen Markt. Anschließend fahren Sie zurück nach Swamimalai und besuchen auf dem Weg den Brihadishvara-Tempel. Der Tempel und die dazugehörige Anlage sind Überbleibsel aus der Chola-Dynastie. zahlreiche, aufwändige Schnitzereien schmücken das Gebäude. Einige Skulpturen wurden erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt. Das umliegende Gelände mit dem dazugehörigen Palast und den Überresten eines Forts wird sogar teilweise noch bewohnt, wird aber überwiegend als Kunstgallerie verwendet.

8. Tag - Swamimalai - Tanjore - Chettinad - Madurai (ca. 220 km)
Heute geht es weiter nach Madurai.In Tanjore halten Sie unterwegs für eine Stadtbesichtigung der ehemaligen Chola-Hochburg.In Chettinad, einem Dorf der Nagarathar, sehen Sie bei einer Stadtbesichtigung Häuser fast wie kleine Paläste. Stärken Sie sich bei einer typisch regionalen Mahlzeit und genießen Sie die einmalige Atmosphäre. Die Chettinad-Küche gilt als die beste Indiens. Stimmen Sie zu? Besonders die verschiedenen Gewürzmischungen, auch Masalas genannt, verfeinern viele der vegetarischen oder auch fleischhaltigen Gerichte. Sie setzen Ihre Fahrt gestärkt nach Madurai fort. Nach der Ankunft Check-in in Ihr Hotel.

9. Tag - Madurai
Heute besichtigen Sie den Thirumalai Nayak, den Palast aus dem 17. Jahrhundert mit eigenem Museum und einer schönen Gartenanlage. Weiterhin besuchen Sie die Meenakshi-Tempelanlage. Das ausgedehnte, fast rechteckige Tempelgelände liegt im Zentrum der alten Stadt östlich vom Bahnhof. Die neun steilen, treppenförmigen Türme überraschen mit einem Figuren- und Farbenrausch dicht gedrängter Götter, Tiere, Dämonen und Kraftmenschen aus Granit und Stuck. Von der Theorie zur Praxis: Am Abend besuchen Sie die Meenakshi-Tempelanlage erneut und nehmen an einer Pooja-Zeremonie teil (Zeremoniezeiten können variieren). Anbetung, Verehrung, Auszeichnung - ein hinduistisches Ritual!

10. Tag - Madurai - Periyar (ca. 150 km)
Periyar ist für seine Gewürze bekannt und genau dort begeben Sie sich heute hin. Nach Ihrem Frühstück machen Sie sich auf den Weg. Schon auf der Fahrt dort hin sehen Sie die Gewürzberge von Periyar und Thekkady, wo sich zahlreiche Tee-, Pfeffer- und Kardamomplantagen befinden. Nach dem Hotel-Check-in besuchen Sie eine der Gewürzplantagen und erfahren mehr über den Anbau der verschiedenen Gewürze. Kardamon, Zimt, Pfeffer oder Vanille verbreiten ihren herrlichen Duft und laden Sie auf eine Reise in eine andere Kultur ein, die Ihre Sinne verwöhnt. Nachmittags unternehmen Sie eine angenehme Bootsfahrt auf dem Periyar-See. Bei schlechtem Wetter besichtigen Sie alternativ eine Farm in der näheren Umgebung. Am Abend bestaunen Sie eine Kalaripayattu-Vorstellung, eine Form der Indischen Kampfkunst, die vor allem in Südindien verbreitet ist.

11. Tag - Periyar - Alleppey (ca. 160 km)
Von Periyar setzen Sie Ihren Weg nach Alleppey fort. Wegen seiner vielen Kanäle die fast einem Labyrinth gleichen, wird es auch das "Venedig Indiens" genannt. Hier gehen Sie an Bord eines der bekannten Hausboote. Lassen Sie sich treiben und genießen bei einem gemütlichen Mittagessen den Anblick der tropisch grünen Vegetation. Die Fahrt führt Sie durch unzählige Kanäle und Lagunen und ist mit Sicherheit ein beeindruckendes Naturerlebnis. Ihre Nacht verbringen Sie auch auf dem Hausboot. Lassen Sie sich treiben und entspannen Sie bei dem Klang des Wassers.

12. Tag - Alleppey - Kochi (ca 70 km)
Nach einer entspannten Nacht auf ihrem Hausboot schiffen Sie am Morgen aus und fahren weiter nach Kochi. Zwischen Kolonialkirchen, Synagogen, Gewürzspeichern und den traditionellen chinesischen Fischernetzen fällt Ihnen sicher auf, dass die Hafenstadt so ganz anders ist als die anderen Städte Südindiens. Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Die Besichtigungen enden im pittoresken Viertel Fort Kochi, wo Sie noch einen Bummel entlang der Promenade unternehmen können. Lassen Sie sich auch einen Spaziergang zwischen den historischen Niederländischen und Portugiesischen Häusern nicht entgehen, die zum Teil sehr gut erhalten sind und ihren eigenen Charme verbreiten. Im Anschluss Transfer zum Hotel. Am Abend besuchen Sie eine Kathakali-Tanzvorführung. Drama, Tanz, Musik und Ritual - die Geschichten der Hindu-Epen Mahabharata und Ramayana sprühen vor Energie.

13. Tag - Kochi
In Kochi unternehmen Sie heute einen Ausflug zum alten Fischerdorf Kumbalangi. Zwischen ursprünglicher Landschaft und zahlreichen Flüssen, Kanälen und Nebenflüssen ist dieser Ausflug sicher etwas Besonderes. Mit kleinen traditionellen Booten unternehmen sie eine kurze Fahrt nach Kallanchery, einer kleinen, vorgelagerten Insel in Kumbalangi. Bei einem traditionellen Mittagessen mit einer einheimischen Familie können Sie die Eindrücke auf sich wirken lassen. Mit einem Tuk Tuk fahren Sie anschließend ein kleines Stück und kehren anschließend nach Kochi zurück.

14. Tag - Abreise
Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen Kochi gebracht. Anschließend Rückflug nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Der Zustand des Straßennetzes in Indien kann nicht mit dem europäischen Standard verglichen werden. Viele Straßen sind restaurierungsbedürftig und die Ausstattung der Busse entspricht nicht immer europäischen Maßstäben.

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen.

Ihre Unterbringung
Ihre 3,5-Sterne-/ 4-Sterne/4.5-Sterne Hotels/Hausboot während der Rundreise
Die Häuser verfügen über eine rezeption und ein Restaurant. Die einfachen Doppelzimmer (min./max. 2 Vollzahler) bzw. Einzelzimmer (min./max. 1 Vollzahler) verfügen über Bad oder Dusche/WC.

Ihre Unterkünfte
Chennai            The Residency Towers    *
Mahabalipuram        Grande Bay Resort
Punducherry        Accord Puduchhery    +
Swamimalai        Indeco Swamimalai    +
Madurai            Heritage Resort        *
Periyar            Greenwood Resort
Alleppey        Housboat        Standard
Kochi            Holiday Inn        ***

Hotel- und Freizeiteinrichtungen teilweise gegen Gebühr.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Hotels mit zentraler Heizung in den Zimmern ausgestattet sind. In den Wintermonaten können Sie auf Wunsch und nach Verfügbarkeit vor Ort in den Hotels extra Bettdecken bekommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die heutige Küstenstadt Channai im Nordosten des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu ist eine vielbesuchte und geschichtsträchtige Touristenattraktion. Ganz in der Nähe der heutigen Millionenmetropole, welche zu jener Zeit noch Madras genannt wurde, errichteten die Briten 1639 ihre erste Festung in Indien, diese nannten sie Fort St. George, später erhielt die Festung dann den passenden Beinamen “Die weiße Stadt”.

Die imposante Anlage bot die Grundvoraussetzung für weiter Siedlungen der Briten in Indien und ermöglichte ausgedehnte Handelsaktivität. Vor dem Bau des Fort St. George galt das Gebiet rund um die Stadt Madras als Niemandsland. Innerhalb der Festung befindet sich zudem die älteste, anglikanische  Kirche in Indien, die St. Mary’s Church, diese wurde zwischen 1678 und 1680 errichtet. Viele nennen sie auch die “Westminister Abbey of the East”.  Weitere Gebäude und Attraktionen innerhalb des Forts sind ein Museum sowie das Wellesey House. Außerdem war Fort St. George bis zum März 2010 auch Sitz der Regierung des Bundesstaates von Ttamil Nadu.
In Chennai, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Tamil Nadu befindet sich eine der schönsten und herausragendsten Kirchen ganz Indiens. Im 16. Jahrhundert errichteten portugiesische Entdecker hier die Basilika San Thome, diese wurde dann im Jahre 1893 von den Briten wieder auf- und umgebaut und erhielt damit den Status einer Kathedrale. In dieser Form kann man sie auch heute noch bewundern.

Die St. Thomas Kathedrale wurde im neogotischen Stil errichtet, besonders auffällig ist ihre extrem weiße Fassade, diese lässt das Gotteshaus in gewisser Weise leuchten und macht seinen Anblick noch eindrucksvoller und überwältigender. Auf einer Stadtrundfahrt durch das einstige Madras darf der Besuch der St. Thomas Kathedrale in keinem Fall fehlen.
Bilder:
Im Südwesten des Himalaya, in der indischen Region Garhwal entspringt einer der wichtigsten und bekanntesten Flüsse Indiens – der Ganges. Auf einer Länge von 2511 Kilometer schlängelt er sich durch Indien und Bangladesch, vorbei an Großstädten wie Patna, Khulna, Kanpur, Varanasi und Kalkutta, bis er schließlich in den Indischen Ozean mündet.

Dieser mächtige Fluss ist aber nicht nur die Heimat zahlreicher seltener Tierarten wie dem Gangesdelfin oder dem Gangeshai, sondern er spielt auch im Hinduismus eine ganz entscheidende Rolle. Für die Hinduisten ist der Ganges nämlich ein heiliger Fluss, ein Bad in ihm soll die Gläubigen angeblich von ihren Sünden rein waschen. Zudem ist es für viele Hinduisten wichtig am Ganges zu sterben und auch hier beerdigt zu werden indem die Asche über den Fluss verstreut wird.
Die südindische Stadt Kochi ist der größte Ballungsraum des indischen Bundesstaates Kerala. Sie liegt an der Küste des Arabischen Meeres und erstreckt sich sowohl über das Festland als auch über einige Küsten sowie vorgelagerte Inseln. Neben Sehenswürdigkeiten wie dem Mattancherry Palast in dem gleichnamigen Stadtteil, der Santa-Cruz-Basilika und dem Bolghatty Palast auf Bolghatty Island macht vor allem die eindrucksvolle Franziskanerkirche Fort Kochi, auch St. Francis Church genannt, einen Besuch der Stadt überaus lohnenswert.

Diese Kirche ist die älteste von Europäern errichtet Kirche in ganz Indien. Erbaut wurde sie 1503, damals allerdings aus Holz, erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurde sie als Steinbau erneuert. Besondere Berühmte erlangt sie, da hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt wurde, dessen Grabstein sich bis heute hier befindet. Allerdings wurden seine Gebeine nur 15 Jahre nach seiner Beerdingung nach Lissabon überführt. Fort Kochi befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel, welche ebenfalls Jahrhunderte alte und sehr berühmte chinesische Fischernetzte beheimatet.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Das ehemalige Madras ist heute die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu. Die 4,6 Millionen Einwohner zählende Metropole liegt direkt am Golf von Bengalen, an der Ostküste Indiens. Zur Zeit des Britischen Empires war Madras ein bedeutendes Zentrum, 1996 änderte man den Namen der Stadt schließlich in Chennai um.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem das Gouvernment Museum, das Fort St. George, das Valluvar Kottam, der Tempel Kapaleeshwarar Kovil und die St. Andrew’s Kirk. Und das sind noch längst nicht alle, denn in der 2000-jährigen Geschichte der Stadt, haben noch zahlreiche Herrscher, Eroberer und Kulturen ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Ein Besuch der Stadt ist während einer Indien Rundreise wirklich Pflicht.
Eine der ältesten Städte Südindiens ist Kanchipuram im Bundesstaat Tamil Nadu. Es leben rund 155.000 Menschen in der Stadt im Hinterland der Koromandelküste. Neben Varanasi, Dwarka, Mathura, Ujjain und Haridwar gehört auch Kanchipuram zu den sieben heiligsten Städten des Hinduismus. Man nennt sie auch die „Stadt der 1000 Tempel“, zwar ist die Zahl etwas zu hochveranschlagt aber immerhin beheimatet Kanchipuram noch immer über 200 Tempel.

Der älteste noch erhaltene Tempel in der Stadt stammt aus dem 7. Jahrhundert, es ist der Kailasanatha Tempel, er wurde aus Sandstein errichtet und ist bis heute fast in seiner Urform erhalten. Weitere besonders herausragende Tempel sind der Vaigunda-Perumal-Tempel und der Ekambaresvara-Tempel.
Rund 60 Kilometer südlich der Großstadt Chennai, dem früheren Madras, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich das malerische Dorf Mamallapuram, auch Mahabalipuram genannt. Dieser eigentlich eher unscheinbare Ort beheimatet eine der bedeutendsten archäologischen Fundorte ganz Südindiens, der Tempelbezirk von Mamallapuram. Dieser wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Jedes Jahr zieht der einzigartige Tempelbezirk Tausende von Besucher an, kein Wunder, denn die Anlage entstand schon zwischen dem 5. Und dem 8. Jahrhundert. Zudem sind die atemberaubenden Prachtbauten mit beeindruckenden Reliefs verziert und gehören damit zu den schönste und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Neben den imposanten und zahlreichen Tempeln gibt es noch eine weitere Attraktion, ein nahezu kugelförmiger Felsbrocken, welchem man den Namen „Krishnas Butterball“ gab.
Puducherry ist zum einen der Name einer südindischen Stadt und zum anderen die Bezeichnung des indischen Unionsterritorium welches im Jahre 1963 gegründet wurde und die vier ehemaligen französischen Kolonien Mahé, Yanam, Karaikal und Puducherry zusammenfasst. Die jeweiligen Gebiete sind geografisch nicht miteinander verbunden und befinden sich in unterschiedlichen indischen Bundesstaaten.

Puducherry ist zudem die Hauptstadt diese Unionsterritorium und befindet sich als Enklave im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Park Monument, der französische Einfluss ist auch heute noch überall spürbar, was sich auch in dem europäisch anmutenden Stadtbild widerspiegelt.

Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt aber vor allem auf Grund des hier befindlichen Sri Aurobindo Ashram, das spirituelle Zentrum der Gemeinschaft um die geistigen Führer Aurobindo und Mirra Alfassa. In Puducherry befindet sich das Hauptgebäude, welches neben den früheren Wohnräumen auch das gemeinsame Grab der beiden Gründer und Führer beherbergt. Somit ist Puducherry nicht nur ein beliebtes Reiseziel für kulturell interessierte Touristen sondern auch ein Pilgerort für spirituell interessierte Reisende.
Am Ufer des Kaveri Flusses, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich die viertgrößte Stadt des Bundesstaates, Tiruchirappalli. Diese beheimatet etwa 750.000 Menschen und ist sowohl ein wichtiger Industriestandort als auch ein gefragtes Touristenziel. Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist der imposante Rock Fort, auch Ucchi Pillayar Koil genannt. Der 83 Meter hohe Fels gilt als einer der ältesten der Erde, auf dem Gipfel des Felsens befinden sich zwei aus dem 7. Jahrhundert stammende Hindu-Tempel.

Eine weitere bedeutende Attraktion Tiruchirappallis ist die auf einer Flussinsel gelegene Tempelstadt Srirangam. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von 960 x 825 Metern und wird von sieben konzentrischen Mauerringen sowie 21 Tortürmen, sogenannten Gopurams eingerahmt.
Die rund 930.000 Einwohner zählende Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu gehört zu den ältesten Städten Südasiens. Hauptattraktion und Wahrzeichen Madurais ist der imposante und atemberaubende Minakshi Tempel. Dieser wurde zur Zeit der Nayak im 15. bis 17. Jahrhundert errichtet. Seine hoch über dir Stadt aufragenden Tortürme, die sogenannten Gopurams sind weithin sichtbar und prägen ganz entscheidend das Stadtbild Madurais.

Die Stadt gehört zu den kulturellen Zentren des Volkes der Tamilen und beheimatet ein reiches und vielfältiges Erbe, welches wahrscheinlich in eine Zeit bis zu 2500 Jahren zurückgeht. Der schon erwähnte Minakshi Tempel gehört zweifelsohne mit dazu. Außerdem gilt er als eines der überragendsten Beispiele der dravidischen Tempelarchitektur.
Am Mündungsdelta des Kaveri-Flusses im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu liegt die rund 220.000 Einwohner zählende Stadt Thanjavur. Sie war vom 9. Bis zum 11. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen Chola-Reiches, welches als bedeutendstes südindisches Königreich im Mittelalter gilt.

Aus eben jener Zeit stammt auch die Hauptattraktion der Stadt, der Brihadisvara Tempel. Dieser gehört zusammen mit dem Brihadisvara Tempel in Gangaikonda Cholapuram und dem Airavatesvara Tempel in Darasuram zu den drei „großen Tempeln der Chola Dynastie“.

1987 wurde das imposante Bauwerk schließlich auch von der UNESCO gewürdigt und zum Weltkulturerbe erklärt. Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit ist der Stadt ist der Palast von Thanjavur, dieser wurde im 16. Jahrhundert errichtet und beheimatet unter anderem eine bemerkenswerte Kunstgalerie.
Bilder:
Begeben Sie sich auf eine Rundreise und bestaunen Sie die atemberaubende Vielfalt eines farbenprächtigen Landes - erleben Sie das exotische Indien!

Wer sich auf eine Reise durch Südindien begibt, kommt über kurz oder lang nicht an dem Namen Periyar vorbei. Periyar ist ein Nationalpark, Tierschutzgebiet und Tigerreservat im Bundesstaat Kerala und liegt in den Bergen der Westghats. Das in den Distrikten Idukki und Pathanamthitta gelegene Schutzgebiet ist rund achthundert Quadratkilometer groß. Sein Herz bildet der sechsundzwanzig Quadratkilometer große Periyar-Stausee.

Das Gebiet wird von Bergzügen umschlossen, die eine Höhe von über 1.700 Metern erreichen. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen minimal fünfzehn und maximal einunddreißig Grad Celsius. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren ist enorm - das Gebiet wird von Hunderten von Pflanzenarten, Säugetieren, Amphibien, Vögeln, Fischen und Reptilien bevölkert. Die Tierwelt reicht von Bengaltigern über Elefanten bis hin zu Bartaffen.

Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise an einem Ort, dessen Natur beinahe unberührt ist!
Im südindischen Bundesstaat Kerala befindet sich die bezaubernde Hafenstadt Alappuzha, früher auch unter dem Namen Alleppey bekannt. Besonders im August zieht die Stadt Tausende von Besuchern an, dann findet hier das alljährliche Schlangenbootrennen statt. Dabei treten sogenannte Chundan, also schmale, lange und kunstvoll verzierte Boote, in denen bis zu 120 Ruderer sitzen, an und wetteifern um den Sieg.

Ein weiterer Grund warum man Alappuzha während einer Rundreise durch Indien unbedingt besuchen sollte sind die zahlreichen Kanäle der Stadt, die ihr auch den Beinamen „Venedig des Ostens“ einbrachten, die Kanäle führen zu den berühmten Backwaters, auf denen man traumhafte Bootstouren machen kann.

Hauptattraktion der Stadt ist allerdings der Hindu-Tempel, dieser ist zwar nicht atemberaubenden groß, wurde dafür aber mit viel Liebe zum Detail errichtet und beeindruckt mit seiner farbenfrohen Fassade und den zahlreichen kunstvollen Verzierungen.
Bilder:
Der einst bedeutendste Hafen an der indischen Westküste war jener der Stadt Kochi, welche sich im heutigen südindischen Bundesstaat Kerala befindet. Bis 1996 war die Küstenstadt unter dem Namen Cochin bekannt, dann allerdings bekam sie einen Namen in der regionalen Sprache Malayalam und heißt seitdem Kochi, man geht davon aus, dass dies übersetzt so viel wie „kleine Lagune“ oder „Hafen“ bedeutet.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört vor allem das Fort Kochi, eine Franziskanerkirche, welche als älteste von Europäern erbaute Kirche in ganz Indien gilt. Zudem wurde hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt. Im Jahre 1902 wurde dann ein weiteres katholisches Gotteshaus errichtet, die Santa-Cruz-Basilika.

Ein berühmtes und beliebtes Fotomotiv, welches charakteristisch für die Stadt Kochi ist, sind die Chinesischen Fischernetze, welche sich an der Küste der Nordspitze der Halbinsel Fort Kochi befinden.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Beste Reisezeit:
Für die meisten Regionen geht die optimale Reisezeit von Oktober bis März. Man kann dann mit angenehmen Temperaturen rechnen und auch die Niederschlagsmenge ist marginal.
Für eine Reise in den Himalaya sind allerdings die Monate zwischen Mai und September empfehlenswert, da es im Winter sehr kalt und mit starken Schneefällen zu rechnen ist.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/indiensicherheit/205998

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 
Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h

Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


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