Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 16-tägige Busrundreise durch Indien
  • Diese Reise bietet Ihnen die perfekte Mischung aus Kultur und Prestige
  • Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Zeit
ab 2.699 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Diese Reise bietet Ihnen die perfekte Mischung aus Kultur und Prestige. Lernen Sie tagsüber das farbenfrohe Treiben Indiens kennen und lassen Sie sich von Palästen wie dem Thirumalai Nayak Palast verzaubern. Am Abend entspannen Sie in Ihren hochwertigen Hotels, die keine Wünsche offen lassen.
1. Tag - Anreise
Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp nach Chennai.
2. Tag - Chennai
Ankunft in Chennai, Begrüßung durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Stärken Sie sich bei einem Frühstück und lernen Sie die Millionenmetropole Chennai näher kennen. Menschengewimmel, Rikscha-Geklingel, Mantras murmelnde Pilger und knatternde Mopeds erwarten Sie. Bei einer Rundfahrt durch die Stadt sehen Sie das Government-Museum, die Kunstgalerie, den Kapaleeshwarar-Tempel, das St. George’s Fort, Marina Beach und die San Thome Kathedrale (jeweils von außen). Die römisch-katholische Kirche im Süden der Kamarajar Salai wurde erst um 1890 erbaut, wird aber von vielen für die Grabkirche des heiligen Thomas gehalten, der angeblich 52 n. Chr. nach Indien kam.

3. Tag - Chennai - Mahabalipuram (ca. 60 km)
Heute machen Sie sich auf den Weg nach Mahabalipuram, wo ein einzigartiges UNESCO-Weltkulturerbe auf Ihren Besuch wartet. In zwei mächtige Felsen wurde hier ein riesiges Relief gemeißelt. Der Spalt zwischen ihnen wurde ins Bild miteinbezogen und stellt den Ganges dar, der vom Himmel auf das dürstende Indien herabgeschickt wurde. Alle Götter- und Menschengestalten der meisterhaften Komposition beziehen sich auf dieses Ereignis. Zählen Sie doch einmal nach: wie viele Affen- und Elefantengruppen, Götter und Menschen sind zu sehen? Der Küstentempel, direkt am Strand, gehört zu den ältesten freistehenden Steintempeln Südindiens. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, bevor Sie am Abend an einer Kochdemonstration teilnehmen. Lassen Sie sich von der indischen Kochkunst verzaubern und überzeugen Sie sich anschließend selber von den einzigartigen Geschmäckern dieser Landesküche.

4. Tag - Mahabalipuram - Kanchipuram - Mahabalipuram (ca. 140 km)
Am Morgen unternehmen Sie einen Ausflug nach Kanchipuram, die auch "Goldene Stadt" genannt wird. Hier finden sich noch rund 150 gut erhaltene hinduistische Tempel, einige davon aus der Glanzzeit der Pallava im 7. und 8. Jahrhundert. Die Äste des alten Mango Baumes repräsentieren die 4 Veden des Hinduismus und jede Frucht soll einen anderen Geschmack haben. Glauben Sie diese Legende? Sie sehen den ältesten noch erhaltenen Tempel, den Kailashnath Tempel, sowie den Ekambareshwara Tempel. Im Anschluss fahren Sie zurück nach Mahabalipuram, wo Sie den restlichen Tag Zeit zum relaxen haben. Nutzen Sie die Annehmlichkeiten Ihres luxuriösen Strand-Resorts. Wie wäre es mit einer Runde durch den großzügigen Pool?

5. Tag - Mahabalipuram - Pondicherry (ca. 140 km)
Nach dem Frühstück brechen Sie auf nach Pondicherry. Die Stadt war bis 1673 unter französischer Herrschaft und blieb bis 1954 die Hauptstadt Französisch-Indiens. Noch heute ist hier der französische Einfluss spürbar. Sie besichtigen den berühmten Sri Aurobindo Ashram, das spirituelle Zentrum der Anhänger Aurobindos und Mirra Alfassas. Danach besuchen Sie noch Auroville, eine universelle Stadt, in der Menschen aller Nationen und Religionen friedlich zusammenleben sollen. Heutzutage wohnen hier noch etwa 2.000 Menschen aus 36 Nationen. Am Nachmittag erhalten Sie bei einer Stadtbesichtigung weitere Eindrücke von der ehemaligen französischen Kolonialstadt.

6. Tag - Pondicherry - Darasuram - Tanjore - Chettinad (ca. 275 km)
Auf dem Weg nach Tanjore machen Sie einen Stopp am Airatesvara-Tempel in Darasuram. Dieser zählt zu den wichtigsten Bauwerken der Chola Architektur und zählt seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Anschluss Weiterfahrt nach Tanjore, welches vom Glanz der Chola-Herrscher geprägt ist. Hier besichtigen Sie den Brihadeeswara-Tempel. Dieser gilt als Wahrzeichen der Stadt und außerdem als der großartigste Tempel, der je in Indien errichtet wurde. Perfekte Symmetrien, zahlreiche Fresken und Malereien werden Sie begeistern. Danach fahren Sie weiter zu Ihrem Hotel in Chettinad, wo eine entspannende Fuß- oder Kopfmassage auf Sie wartet (ca. 20 Minuten). Ein perfekter Abschluss für diesen exklusiven Rundreisetag.

7. Tag - Chettinad - Trichy - Chettinad (ca. 180 km)
Am Morgen haben Sie die Möglichkeit bei einer Yoga Stunde Kraft für die weitere Reise zu sammeln. Bringen Sie Körper und Seele in Einklang, bevor Sie im Anschluss einen Tagesausflug nach Trichy machen. 437 Stufen geht es hinauf, bis Sie auf dem Rock Fort eine herrliche Aussicht erwartet. Hier oben befindet sich auch der Ganesh-Tempel. Das Fort wurde um 1660 erbaut. Rund tausend Jahre älter sind die Höhlentempel der Pallava-Zeit mit ihrer schönen Steinschnitzerei. Anschließend geht es wieder zurück zu Ihrem Hotel in Chettinad.

8. Tag - Chettinad - Madurai (ca. 95 km)
Heute fahren Sie nach Madurai, die ebenfalls als bedeutende Pilgerstadt bekannt ist. Besichtigen Sie den Thirumalai Nayak, den Palast aus dem 17. Jahrhundert. Der Palast zeichnet sich durch seine 240 Säulen, die bis zu 12 m hoch sind, den wunderschönen Garten und das angrenzende Museum aus. Am Abend besuchen Sie die Meenakshi-Tempelanlage und nehmen an einer Pooja-Zeremonie teil (Zeremoniezeiten können variieren). Das ausgedehnte, fast rechteckige Tempelgelände liegt im Zentrum der alten Stadt östlich vom Bahnhof. Die neun steilen, treppenförmigen Türme überraschen mit einem Figuren- und Farbenrausch dicht gedrängter Götter, Tiere, Dämonen und Kraftmenschen aus Granit und Stuck. Anbetung, Verehrung, Auszeichnung - ein hinduistisches Ritual! Ganz landestypisch fahren Sie mit dem Tuk Tuk zum Tempel - was für ein Erlebnis!

9. Tag - Madurai - Periyar (ca. 145 km)
Am Vormittag geht es weiter nach Periyar mit anschließendem Check-in im Hotel. Nachmittags unternehmen Sie eine angenehme Bootsfahrt auf dem Periyar-See. Der See liegt in einem Naturschutzgebiet des Periyar Nationalparks und ist umgeben von Wäldern. Bei schlechtem Wetter besichtigen Sie alternativ eine Farm in der näheren Umgebung. Am Abend können Sei in Ihrem Hotel entspannen.

10. Tag - Periyar
Nach dem Frühstück steht eine Fahrt durch die Gewürzberge von Periyar und Thekkady auf dem Programm, wo sich zahlreiche Tee-, Pfeffer- und Kardamomplantagen befinden. Sie besuchen eine der Gewürzplantagen und erfahren mehr über den Anbau der verschiedenen Gewürze. Erkennen Sie am Duft welche Gewürze angebaut werden? Am Abend genießen Sie eine Kalaripayattu-Vorführung, bei der Sie Kampfkunstarten aus Kerala bewundern können.

11. Tag - Periyar - Kumarakom (ca. 125 km)
Heute fahren Sie nach Kumarakom, eine Ansammlung von kleinen Inseln um den Vembanad See und ein absolutes Paradies aus Mangrovenwäldern, grünen Reisfeldern und Kokosnusshainen. Unterwegs halten Sie in Kanjirappilly, ein Ort der für seine Kautschukplantagen bekannt ist. Auf einer der Plantagen stärken Sie sich bei einem typischen Mittagessen. In Kumarakom angekommen genießen Sie am Abend ein besonderes Cocktail-Dinner im Hotel. Erfreuen Sie sich an einem hochwertigen Abendessen und schlemmen Sie 2 Stunden lang durch diverse nationale Spirituosen.

12. Tag - Kumarakom - Alleppey - Kochi (ca. 85 km)
Am Morgen fahren Sie weiter nach Kochi. Auf dem Weg legen Sie einen Stopp in Alleppey ein. Hier gehen Sie an Bord eines der bekannten Hausboote. Lassen Sie sich treiben und genießen Sie den Anblick der tropisch grünen Vegetation der Backwaters. Die Fahrt führt Sie durch unzählige Kanäle und Lagunen und ist mit Sicherheit ein beeindruckendes Naturerlebnis. Nach einem traditionellen Mittagessen an Bord des Schiffes erfolgt die Ausschiffung und die Weiterfahrt nach Kochi.

13. Tag - Kochi
Zwischen Kolonialkirchen, Synagogen, Gewürzspeichern und den traditionellen chinesischen Fischernetzen fällt Ihnen sicher auf, dass die Hafenstadt Kochi so ganz anders ist als die anderen Städte Südindiens. Bis zum Nachmittag haben Sie Zeit für eigene Unternehmungen. Auf Wunsch nehmen Sie an einem Ausflug zum Fischer-Dorf Kumbalangi teil. Hier gehen Sie an Bord eines Bootes und fahren zur kleinen Insel Kallanchery. Die Bewohner der Insel leben größtenteils von der Landwirtschaft und der Fischerei und um die Insel herum finden sich viele der berühmten Chinesischen Fischernetze. Zum Mittagessen kehrt Ihre exklusive Reisegruppe bei einer Gastfamilie ein. Hier haben Sie Gelegenheit, mehr über das Leben und die Traditionen der Einwohner zu erfahren (vor Ort buchbar, ca. 35 € pro Person). Danach fahren Sie zurück nach Kochi. Bei einer Stadtrundfahrt am Nachmittag lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Die Besichtigungen enden im pittoresken Viertel Fort Kochi, wo Sie noch einen Bummel entlang der Promenade unternehmen können. Lassen Sie sich auch einen Besuch des Fischmarktes nicht entgehen. Im Anschluss Transfer zum Hotel. Am Abend besuchen Sie eine Kathakali-Tanzvorführung. Drama, Tanz, Musik und Ritual - die Geschichten der Hindu-Epen Mahabharata und Ramayana sprühen vor Energie.

14. Tag - Kochi - Mararikulam (ca. 45 km)
Heute verlassen Sie Kochi und fahren zu Ihrem 4-Sterne Strand-Resort in Mararikulam. Genießen Sie die Annehmlichkeiten des Resorts oder sonnen Sie sich am Strand, der sich direkt vor Ihrem Hotel befindet. Sie wollen sich und Ihrem Körper etwas gutes tun? Dann haben Sie die Möglichkeit vor Ort eine klassische ayurvedische Massage zu buchen (gegen Gebühr). Genau das Richtige nach den vergangenen, spannenden Tagen!

15. Tag - Mararikulam
Ein weiterer Tag in Ihrem 4-Sterne Resort steht Ihnen bevor. Relaxen Sie am hoteleigenen Pool oder in einer der Hängematten am Strand. So kann ein Urlaub der superlative ausklingen!

16. Tag - Abreise (ca. 75 km)
Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen Kochi gebracht. Anschließend Rückflug nach Deutschland. Ankunft am selben Tag.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Vor Ort buchbare Ausflüge werden durch die Reiseleitung nur vermittelt.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen.

Ihre Unterbringung
Ihre 4- und 5-Sterne-Hotels/Heritage-Hotels/Luxus-Resort (Landeskategorie)
Alle Häuser verfügen über Bar, Restaurant und Pool. Die Doppelzimmer (min./max. 2 Vollzahler) bzw. Einzelzimmer (min./max. 1 Vollzahler) verfügen über Bad oder Dusche/WC und Klimaanlage.

Ihre Unterkünfte
Chennai            Crowne Plaza    4-Sterne
Mahabalipuram        Grande Bay Resort    4-Sterne
Pondicherry        Accord Puduchhery    4-Sterne-Plus
Chettinad        The Bangala    Heritage-Hotel
Madurai            Heritage-Resort    4-Sterne
Periyar            Greenwood Resort    4-Sterne
Kumarakom        The Zuri Resort    5-Sterne
Cochin            Crowne Plaza    5-Sterne
Mararikulam        Marari Beach Resort    4-Sterne

Hotel- und Freizeiteinrichtungen teilweise gegen Gebühr. Unterkunftsänderungen vorbehalten.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Hotels mit zentraler Heizung in den Zimmern ausgestattet sind. In den Wintermonaten können Sie auf Wunsch und nach Verfügbarkeit vor Ort in den Hotels extra Bettdecken bekommen.

Lernen Sie während der Übernachtungen in den Heritage-Hotels eine ganz besondere Seite an Indien kennen. Heritage-Hotels sind umgebaute Burgen oder Landhäuser und bewahren das kulturelle Erbe der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Zimmer hinsichtlich der Größe und des Designs identisch sind. Die Zimmer sind größtenteils nicht beheizt.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die heutige Küstenstadt Channai im Nordosten des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu ist eine vielbesuchte und geschichtsträchtige Touristenattraktion. Ganz in der Nähe der heutigen Millionenmetropole, welche zu jener Zeit noch Madras genannt wurde, errichteten die Briten 1639 ihre erste Festung in Indien, diese nannten sie Fort St. George, später erhielt die Festung dann den passenden Beinamen “Die weiße Stadt”.

Die imposante Anlage bot die Grundvoraussetzung für weiter Siedlungen der Briten in Indien und ermöglichte ausgedehnte Handelsaktivität. Vor dem Bau des Fort St. George galt das Gebiet rund um die Stadt Madras als Niemandsland. Innerhalb der Festung befindet sich zudem die älteste, anglikanische  Kirche in Indien, die St. Mary’s Church, diese wurde zwischen 1678 und 1680 errichtet. Viele nennen sie auch die “Westminister Abbey of the East”.  Weitere Gebäude und Attraktionen innerhalb des Forts sind ein Museum sowie das Wellesey House. Außerdem war Fort St. George bis zum März 2010 auch Sitz der Regierung des Bundesstaates von Ttamil Nadu.
Bilder:
In den Westghats im südindischen Bundesstaat Kerala, unweit der Grenze zu Tamil Nadu befindet sich der Periyar Nationalpark. Dieser erstreckt sich auf einer Fläche von rund 777 km² und ist sowohl Nationalpark als auch Tigerreservat. Herzstück des Nationalparks ist etwa 26 km² gro0e Periyar-Stausee.

Namensgeber für Stausee und Nationalpark ist der ebenfalls das Gebiet durchquerende gleichnamige Fluss, welcher in den Bergen der Westghats entspringt und nach seiner 244 Kilometer langen Reise in das Arabische Meer mündet.

Die besondere Attraktion des Parks sind die vom Aussterben bedrohten Bengaltiger. Man schätzt, dass rund 40 Exemplare im Nationalpark leben. Weitere Bewohner des Parks sind Elefanten, Mungos, Indische Leoparden und Asiatische Wildhunde. Ebenfalls sehr beliebt bei Reisenden sind Bootsfahrten auf dem Periyar Stausee.
Die südindische Stadt Kochi ist der größte Ballungsraum des indischen Bundesstaates Kerala. Sie liegt an der Küste des Arabischen Meeres und erstreckt sich sowohl über das Festland als auch über einige Küsten sowie vorgelagerte Inseln. Neben Sehenswürdigkeiten wie dem Mattancherry Palast in dem gleichnamigen Stadtteil, der Santa-Cruz-Basilika und dem Bolghatty Palast auf Bolghatty Island macht vor allem die eindrucksvolle Franziskanerkirche Fort Kochi, auch St. Francis Church genannt, einen Besuch der Stadt überaus lohnenswert.

Diese Kirche ist die älteste von Europäern errichtet Kirche in ganz Indien. Erbaut wurde sie 1503, damals allerdings aus Holz, erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurde sie als Steinbau erneuert. Besondere Berühmte erlangt sie, da hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt wurde, dessen Grabstein sich bis heute hier befindet. Allerdings wurden seine Gebeine nur 15 Jahre nach seiner Beerdingung nach Lissabon überführt. Fort Kochi befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel, welche ebenfalls Jahrhunderte alte und sehr berühmte chinesische Fischernetzte beheimatet.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Das ehemalige Madras ist heute die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu. Die 4,6 Millionen Einwohner zählende Metropole liegt direkt am Golf von Bengalen, an der Ostküste Indiens. Zur Zeit des Britischen Empires war Madras ein bedeutendes Zentrum, 1996 änderte man den Namen der Stadt schließlich in Chennai um.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem das Gouvernment Museum, das Fort St. George, das Valluvar Kottam, der Tempel Kapaleeshwarar Kovil und die St. Andrew’s Kirk. Und das sind noch längst nicht alle, denn in der 2000-jährigen Geschichte der Stadt, haben noch zahlreiche Herrscher, Eroberer und Kulturen ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Ein Besuch der Stadt ist während einer Indien Rundreise wirklich Pflicht.
Rund 60 Kilometer südlich der Großstadt Chennai, dem früheren Madras, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich das malerische Dorf Mamallapuram, auch Mahabalipuram genannt. Dieser eigentlich eher unscheinbare Ort beheimatet eine der bedeutendsten archäologischen Fundorte ganz Südindiens, der Tempelbezirk von Mamallapuram. Dieser wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Jedes Jahr zieht der einzigartige Tempelbezirk Tausende von Besucher an, kein Wunder, denn die Anlage entstand schon zwischen dem 5. Und dem 8. Jahrhundert. Zudem sind die atemberaubenden Prachtbauten mit beeindruckenden Reliefs verziert und gehören damit zu den schönste und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Neben den imposanten und zahlreichen Tempeln gibt es noch eine weitere Attraktion, ein nahezu kugelförmiger Felsbrocken, welchem man den Namen „Krishnas Butterball“ gab.
Eine der ältesten Städte Südindiens ist Kanchipuram im Bundesstaat Tamil Nadu. Es leben rund 155.000 Menschen in der Stadt im Hinterland der Koromandelküste. Neben Varanasi, Dwarka, Mathura, Ujjain und Haridwar gehört auch Kanchipuram zu den sieben heiligsten Städten des Hinduismus. Man nennt sie auch die „Stadt der 1000 Tempel“, zwar ist die Zahl etwas zu hochveranschlagt aber immerhin beheimatet Kanchipuram noch immer über 200 Tempel.

Der älteste noch erhaltene Tempel in der Stadt stammt aus dem 7. Jahrhundert, es ist der Kailasanatha Tempel, er wurde aus Sandstein errichtet und ist bis heute fast in seiner Urform erhalten. Weitere besonders herausragende Tempel sind der Vaigunda-Perumal-Tempel und der Ekambaresvara-Tempel.
Puducherry ist zum einen der Name einer südindischen Stadt und zum anderen die Bezeichnung des indischen Unionsterritorium welches im Jahre 1963 gegründet wurde und die vier ehemaligen französischen Kolonien Mahé, Yanam, Karaikal und Puducherry zusammenfasst. Die jeweiligen Gebiete sind geografisch nicht miteinander verbunden und befinden sich in unterschiedlichen indischen Bundesstaaten.

Puducherry ist zudem die Hauptstadt diese Unionsterritorium und befindet sich als Enklave im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Park Monument, der französische Einfluss ist auch heute noch überall spürbar, was sich auch in dem europäisch anmutenden Stadtbild widerspiegelt.

Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt aber vor allem auf Grund des hier befindlichen Sri Aurobindo Ashram, das spirituelle Zentrum der Gemeinschaft um die geistigen Führer Aurobindo und Mirra Alfassa. In Puducherry befindet sich das Hauptgebäude, welches neben den früheren Wohnräumen auch das gemeinsame Grab der beiden Gründer und Führer beherbergt. Somit ist Puducherry nicht nur ein beliebtes Reiseziel für kulturell interessierte Touristen sondern auch ein Pilgerort für spirituell interessierte Reisende.
Am Mündungsdelta des Kaveri-Flusses im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu liegt die rund 220.000 Einwohner zählende Stadt Thanjavur. Sie war vom 9. Bis zum 11. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen Chola-Reiches, welches als bedeutendstes südindisches Königreich im Mittelalter gilt.

Aus eben jener Zeit stammt auch die Hauptattraktion der Stadt, der Brihadisvara Tempel. Dieser gehört zusammen mit dem Brihadisvara Tempel in Gangaikonda Cholapuram und dem Airavatesvara Tempel in Darasuram zu den drei „großen Tempeln der Chola Dynastie“.

1987 wurde das imposante Bauwerk schließlich auch von der UNESCO gewürdigt und zum Weltkulturerbe erklärt. Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit ist der Stadt ist der Palast von Thanjavur, dieser wurde im 16. Jahrhundert errichtet und beheimatet unter anderem eine bemerkenswerte Kunstgalerie.
Am Ufer des Kaveri Flusses, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich die viertgrößte Stadt des Bundesstaates, Tiruchirappalli. Diese beheimatet etwa 750.000 Menschen und ist sowohl ein wichtiger Industriestandort als auch ein gefragtes Touristenziel. Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist der imposante Rock Fort, auch Ucchi Pillayar Koil genannt. Der 83 Meter hohe Fels gilt als einer der ältesten der Erde, auf dem Gipfel des Felsens befinden sich zwei aus dem 7. Jahrhundert stammende Hindu-Tempel.

Eine weitere bedeutende Attraktion Tiruchirappallis ist die auf einer Flussinsel gelegene Tempelstadt Srirangam. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von 960 x 825 Metern und wird von sieben konzentrischen Mauerringen sowie 21 Tortürmen, sogenannten Gopurams eingerahmt.
Die rund 930.000 Einwohner zählende Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu gehört zu den ältesten Städten Südasiens. Hauptattraktion und Wahrzeichen Madurais ist der imposante und atemberaubende Minakshi Tempel. Dieser wurde zur Zeit der Nayak im 15. bis 17. Jahrhundert errichtet. Seine hoch über dir Stadt aufragenden Tortürme, die sogenannten Gopurams sind weithin sichtbar und prägen ganz entscheidend das Stadtbild Madurais.

Die Stadt gehört zu den kulturellen Zentren des Volkes der Tamilen und beheimatet ein reiches und vielfältiges Erbe, welches wahrscheinlich in eine Zeit bis zu 2500 Jahren zurückgeht. Der schon erwähnte Minakshi Tempel gehört zweifelsohne mit dazu. Außerdem gilt er als eines der überragendsten Beispiele der dravidischen Tempelarchitektur.
Bilder:
Begeben Sie sich auf eine Rundreise und bestaunen Sie die atemberaubende Vielfalt eines farbenprächtigen Landes - erleben Sie das exotische Indien!

Wer sich auf eine Reise durch Südindien begibt, kommt über kurz oder lang nicht an dem Namen Periyar vorbei. Periyar ist ein Nationalpark, Tierschutzgebiet und Tigerreservat im Bundesstaat Kerala und liegt in den Bergen der Westghats. Das in den Distrikten Idukki und Pathanamthitta gelegene Schutzgebiet ist rund achthundert Quadratkilometer groß. Sein Herz bildet der sechsundzwanzig Quadratkilometer große Periyar-Stausee.

Das Gebiet wird von Bergzügen umschlossen, die eine Höhe von über 1.700 Metern erreichen. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen minimal fünfzehn und maximal einunddreißig Grad Celsius. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren ist enorm - das Gebiet wird von Hunderten von Pflanzenarten, Säugetieren, Amphibien, Vögeln, Fischen und Reptilien bevölkert. Die Tierwelt reicht von Bengaltigern über Elefanten bis hin zu Bartaffen.

Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise an einem Ort, dessen Natur beinahe unberührt ist!
Nur etwa 16 Kilometer entfernt von der Stadt Kottayam im südindischen Bundesstaat Kerala befindet sich der beschauliche Ort Kumarakom. Er ist ein besonders beliebtes Touristenziel und bekannt für seine Backwaters. Die Stadt befindet sich am Ufer des Vembanad Sees, dem größte Süßwassersee Keralas. Bootstouren und Angelausflüge gehören hier zu den beliebtesten Aktivitäten.

Entlang des Vembanad Sees haben sich zahlreiche Resorts und Hotels angesiedelt, hier findet man alles von luxuriös bis kostengünstig. Zu den besonderen Highlights in Kumarakom gehört die ungefähr zweistündige Kanu-Tour durch die Backwaters, hierbei kann man die atemberaubende Natur um den See erkunden und zahlreiche herrliche Ausblicke über den Ort und die Landschaft genießen. Aber auch das hier befindliche Vogelschutzgebiet sollte man Besucht haben.
Im südindischen Bundesstaat Kerala befindet sich die bezaubernde Hafenstadt Alappuzha, früher auch unter dem Namen Alleppey bekannt. Besonders im August zieht die Stadt Tausende von Besuchern an, dann findet hier das alljährliche Schlangenbootrennen statt. Dabei treten sogenannte Chundan, also schmale, lange und kunstvoll verzierte Boote, in denen bis zu 120 Ruderer sitzen, an und wetteifern um den Sieg.

Ein weiterer Grund warum man Alappuzha während einer Rundreise durch Indien unbedingt besuchen sollte sind die zahlreichen Kanäle der Stadt, die ihr auch den Beinamen „Venedig des Ostens“ einbrachten, die Kanäle führen zu den berühmten Backwaters, auf denen man traumhafte Bootstouren machen kann.

Hauptattraktion der Stadt ist allerdings der Hindu-Tempel, dieser ist zwar nicht atemberaubenden groß, wurde dafür aber mit viel Liebe zum Detail errichtet und beeindruckt mit seiner farbenfrohen Fassade und den zahlreichen kunstvollen Verzierungen.
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Der einst bedeutendste Hafen an der indischen Westküste war jener der Stadt Kochi, welche sich im heutigen südindischen Bundesstaat Kerala befindet. Bis 1996 war die Küstenstadt unter dem Namen Cochin bekannt, dann allerdings bekam sie einen Namen in der regionalen Sprache Malayalam und heißt seitdem Kochi, man geht davon aus, dass dies übersetzt so viel wie „kleine Lagune“ oder „Hafen“ bedeutet.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört vor allem das Fort Kochi, eine Franziskanerkirche, welche als älteste von Europäern erbaute Kirche in ganz Indien gilt. Zudem wurde hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt. Im Jahre 1902 wurde dann ein weiteres katholisches Gotteshaus errichtet, die Santa-Cruz-Basilika.

Ein berühmtes und beliebtes Fotomotiv, welches charakteristisch für die Stadt Kochi ist, sind die Chinesischen Fischernetze, welche sich an der Küste der Nordspitze der Halbinsel Fort Kochi befinden.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Beste Reisezeit:
Für die meisten Regionen geht die optimale Reisezeit von Oktober bis März. Man kann dann mit angenehmen Temperaturen rechnen und auch die Niederschlagsmenge ist marginal.
Für eine Reise in den Himalaya sind allerdings die Monate zwischen Mai und September empfehlenswert, da es im Winter sehr kalt und mit starken Schneefällen zu rechnen ist.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/indiensicherheit/205998

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 
Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h

Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


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