Inklusive Flug
  • 9-tägige Busrundreise durch Armenien
  • Viele Essen in landestypischen Restaurants und bei Familien
  • Eine Wiege des Christentums kennenlernen
ab 1.645 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Am Fuße des biblischen Berges Ararat – ewig schneebedeckt – liegt Eriwan, eine der ältesten Städte der Welt und Ausgangspunkt unserer Studienreise durch die geheimnisvolle kleine Kaukasusrepublik. Frühchristliche Kirchen und Klöster inmitten archaischer Landschaften erzählen von den Anfängen des Christentums und zeugen von der überreichen Kultur eines Landes mit konfliktvoller Geschichte. Immer wieder ein Thema: das teils schwierige Verhältnis zu den Nachbarländern. Und dennoch: Das Essen, die Weine und der armenische Cognac lassen Genießer stets glücklich lächeln. Der Humor und die Gastfreundschaft der Armenier sowieso.
1. Tag: Anreise nach Armenien
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und kurzer Flug mit LOT oder Austrian nach Warschau oder Wien. Am späten Abend weiter nach Eriwan (Flugdauer ca. 3,5 Std.). Oder Anreise nach Wien und von dort ebenfalls am Abend mit Austrian weiter nach Eriwan (Flugdauer ca. 3,5 Std.). Nachts kommen wir in der armenischen Hauptstadt an und beziehen gleich unsere Zimmer. Vier Übernachtungen mitten in Eriwan.
2. Tag: Willkommen in Eriwan!
Sie schlafen aus und genießen vormittags das Hotel, bevor Sie mittags frisch und ausgeruht mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin zur Stadtrundfahrt aufbrechen. Auf dem Markt preisen Händler gestenreich Kräuter, Obst und Gewürze an. Im Marktgewölbe brodelt das Alltagsleben, das wir anschließend von der riesigen Mutter-Heimat–Statue aus im Großen überblicken: Unter uns eine Stadt, in der ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt. Deutlich mehr Armenier sind allerdings emigriert. Noch beim Abendessen rätseln wir darüber, warum es so viele Jugendliche ins Ausland zieht. Warum verlässt man ein Land, in dem es so köstliches Lavasch-Brot, Schaschlik und Tolma gibt?
3. Tag: Etschmiadsin – die Kraft des Glaubens
Die alte Hauptstadt Etschmiadsin (UNESCO-Welterbe) ist bis heute Hauptstadt des Glaubens. Ob der Katholikos, das Oberhaupt der armenischen Kirche, heute anwesend ist? Auf jeden Fall erleben wir bei unserem Ausflug live die ganz besondere Liturgie, eine der ältesten der Welt, und die Gläubigen im Festtagsgewand. Herausgeputzt sind auch die Kunstwerke des Kirchenbaus – wie St. Hripsime und ganz in der Nähe die Ruinen der Kathedrale Zvartnots (UNESCO-Welterbe). Zurück in Eriwan tasten wir uns nachdenklich durch die Gedenkstätte, die an den Genozid an den Armeniern erinnert. Ob ein Schluck des berühmten armenischen Cognacs, den wir danach probieren, den bitteren Nachgeschmack auslöschen kann? Den restlichen Nachmittag und den Abend in Eriwan gestalten Sie selbst. Stöbern Sie auf dem Art Market beim Opernplatz nach Souvenirs, mischen Sie sich im Café unter die jungen Armenier, die Ihnen bestimmt gern einen Restauranttipp fürs Abendessen geben. 40 km.
4. Tag: Amberd – Festung in den Wolken
Wie ein Adlerhorst klebt das Kloster Saghmosavank, um das sich eine Legende über die Rettung unzähliger Gefangener rankt, auf seinem Felsen, den wir auf der Fahrt auf den Vulkanberg Aragaz passieren. Unser Ziel: die Burgruine Amberd mit ihren Turmrelikten, die wie Münzrollen nebeneinanderstehen. Eriwan, die Araxebene und der Ararat auf einen Blick! Die gastfreundliche Familie, die uns zum Mittagessen empfängt, kredenzt uns eines ihrer Leibgerichte. Sie dürfen ruhig fragen, wovon man auf dem Land hier lebt. Hat Radio Eriwan recht, wenn es witzelt: von den Verwandten in Amerika? Ernst und ehrfürchtig stehen wir dann vor dem Kirchlein Karmravor in Aschtarak. Mit seinen 1300 Jahren ist es ein Symbol für Armenien: klein, aber schön. 120 km. Abends isst jeder nach eigenem Geschmack – Ihr Reiseleiter hat Tipps parat.
5. Tag: Chor Wirab – Sehnsucht nach Freiheit
Für zwei Tage kehren wir Eriwan den Rücken und folgen den Spuren vieler Pilger zum Kloster Chor Wirab. Dort musste Gregor der Erleuchtete lange in einem finsteren Verlies ausharren, bis er sein Glaubenslicht mit den Menschen hier teilen konnte. Magisch: der Blick auf die Firnkuppe des biblischen Riesen Ararat – wenn er nicht schamhaft sein Haupt in Wolken hüllt. Warum er sich schämt? Weil er in der Osttürkei stehen muss, scherzen die Armenier. Das schwierige Verhältnis zu den Nachbarländern Türkei und Aserbaidschan ist Thema auf unserer Weiterfahrt in den armenischen Süden. Am Ende der Amaghu-Schlucht, die in die rötlichen Felsen geschnitten ist, reckt sich das Kloster Noravank dem Himmel entgegen. Wir stärken uns erst beim Mittagessen, bevor wir uns in die Details seiner verschiedenen Kirchen vertiefen. Über den Selimpass (2410 m) und viele Serpentinen schraubt sich unser Bus zum Sewansee. 250 km. Und zum Abendessen? Gibt es heute Fisch mit Seeblick in einem – na klar: Seelokal. Zwei Übernachtungen in einem Hotel direkt am See auf 1900 m Meereshöhe.
6. Tag: In der Armenischen Schweiz
Wie ein Spiegel in einem barocken Rahmen aus Bergketten gleißt der Sewansee tief unter dem Kloster Sewanawank, das idyllisch auf einer Halbinsel liegt. Der Aufstieg über die Steinstiegen hat sich gelohnt! Dann geht es durch den Sewantunnel nach Dilijan in eine dunkel bewaldete Landschaft mit tiefen Schluchten. Die schwarzen Klöster hier im Wald hätten die perfekte Filmkulisse für "Herr der Ringe" abgegeben! Das Kloster Goschawank krallt sich mutig an den Abhang eines Berges, dagegen schlummert das Kloster Haghartsin ruhig in seinem grünen Bett. 90 km. Selbst gemachten Käse und andere Leckereien gibt's beim Abendessen in stilvoll-familiärem Ambiente.
7. Tag: Klöster des Nordens
Ein Kleinod im Land der zerklüfteten Berge, tiefen Schluchten und reißenden Gebirgsflüsse rund um Alaverdi: Kloster Haghpat (UNESCO-Welterbe). Ein qualmender Berg? Vielmehr ein Kupferwerk, dessen Schlot auf die Kuppe verlagert wurde. Ihre Reiseleiterin schlägt hier ein Kapitel armenischer Industriegeschichte für Sie auf: Der Betrieb wurde unter strengen Umweltauflagen wieder geöffnet – Arbeitgeber für nur knapp 100 Menschen, aber Hoffnungsträger für die strukturschwache Region. Inzwischen dreht Armen, bei dem wir zum Mittagessen einkehren, schon die Fleischspieße über dem Feuer. Bari achordschak – guten Appetit! Dann lädt das Kloster Sanahin (UNESCO-Welterbe) zum Besuch ein, bevor uns der Spitakpass zurück nach Eriwan lenkt. 290 km. Den Abend gestaltet jeder nach eigenem Gusto: Jazz, Bierkeller oder Restaurant? Zwei Übernachtungen in Eriwan.
8. Tag: Jenseits von Zeit und Raum
Lesen können wir sie nicht, aber bewundern: die Handschriftensammlung Matenadaran mit dem über 1000 Jahre alte Codex Etschmiadsin. Hier treten wir unsere Zeitreise in die Schreibstuben der Mönche des Mittelalters an. Beim anschließenden Chorkonzert im Sonnentempel von Garni blicken wir in die Schlucht des Azats, wo Basaltsäulen wie steinerne Orgelpfeifen himmelwärts ragen, und vergessen Raum und Zeit. Auch beim Mittagessen im Restaurant nebenan genießen wir Logenblick! Am Kloster Geghard (UNESCO-Welterbe) mit seinen in Fels gehauenen Räumen verabschieden wir uns aus der Welt der Kirchen und Klöster. 80 km. In einem stilvollen Restaurant vergolden Armeniens kulinarische Schätze einen letzten Blick zurück.
9. Tag: Auf Wiedersehen, Armenien!
Nachts Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Warschau bzw. Wien. Ankunft morgens und Anschluss zu den anderen Orten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

3. Tag Eriwan - Etschmiadsin
Bilder:
Bilder:
8. Tag Eriwan - Etschmiadsin
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Etschmiadsin
Aschtarak
Dilijan
Alaverdi
Bilder:
Bilder:
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Armenien (AM)
Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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