Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 17-tägige Busrundreise durch Bhutan
  • Maximale Übernachtungshöhe: 2587m
  • Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen
ab 4.995 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Vorbei sind die Zeiten, da man Bhutan nur auf Einladung des Königs betreten durfte. Kommen Sie mit und erleben Sie eines der geheimnisvollsten Länder Asiens, in dem das Bruttosozialprodukt noch aus Glück besteht! Rund um die Dzongs, die wehrhaften Klosterburgen, sind Sie mittendrin in mystischen Landschaften und tiefster Spiritualität. Tanzen Sie mit Göttern und Dämonen, begleiten Sie Bauern in ihrem Alltag und lassen Sie sich zwischen Bumthang und Thimphu bei Klosterfesten von der Lebenslust der Bhutaner mitreißen!
1. Tag: Flug nach Indien
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Delhi oder Flug mit Swiss von Zürich (jeweils nonstop, Flugdauer jeweils ca. 7,5 Std.). Transfer durch einen Studiosus-Mitarbeiter zum Hotel. Lektüreempfehlung zur Einstimmung: "Mein Leben in Bhutan. Als Frau im Land der Götter" von Jamie Zeppa, ein Bericht über eine amerikanische Lehrerin im Bhutan der 80er Jahre. Übernachtung in einem Hotel in Flughafennähe.
2. Tag: Auf nach Bhutan!
Vormittags Weiterflug in die Hauptstadt von Assam: Guwahati. Verführerisch blitzt der Himalaya am Horizont auf. Schnurstracks nehmen wir Kurs auf Bhutan. Dabei überqueren wir den zweitgrößten Strom des indischen Subkontinents, den Brahmaputra, und fahren durch eine unglaublich fruchtbare Landschaft. Auf den ersten Vorhügeln des Himalayas können wir das Aroma des berühmten Assamtees erschnuppern. Gleich hinter der Grenze übernachten wir in einem einfachen Hotel. 100 km, Fahrzeit ca. 3 Std.
3. Tag: Die Idylle hat einen Namen: Trashigang
Direkt hinter Samdrup Jongkhar, dem bhutanischen Grenzort, steigen die Vorberge des Himalayas fast senkrecht an - unser Bus muss viele Kurven fahren. Aber die eine oder andere können wir auch zu Fuß gehen, denn immer wieder wird Ihnen Ihre Reiseleiterin die Möglichkeit geben, sich die Beine zu vertreten. Und wer möchte, kann auch mal ein, zwei Kilometer zu Fuß zurücklegen, denn der Verkehr in Bhutan, vor allem im Osten, ist sehr überschaubar. Der Bus sammelt Sie wieder ein. In Kanglung begegnen wir dem Stolz des Glücksministeriums, dem Tempel Zangdopelri. Ankunft in Trashigang (1070 m). Frauen plaudern vor den Häusern, Bougainvilleen blühen in den schönsten Farben - willkommen in der Idylle! 180 km, Fahrzeit ca. 8 Std. Zwei Übernachtungen in Trashigang.
4. Tag: Steingewordener Glaube und Gomkora
Heute geht es tief hinein in die einsamen Täler des Himalayas. Wild rauscht der Drangme-Fluss unterhalb der Straße dahin. Wo einst Padmasambhava, Bhutans wichtigster Heiliger, meditierte, umkreisen wir den heiligen Felsen Gomkora. Ein Ei aus Stein, das der mythische Vogel Garuda gelegt haben soll, und der Huf von Padmasambhavas Pferd werden im Tempel direkt neben dem Felsen als wertvolle Reliquien verehrt. In Trashiyangtse meint man wirklich, am Ende der Welt angekommen zu sein. Nachdem wir den Kora-Chörten umrundet haben, können Sie noch durch die "Neustadt" von Trashiyangtse schlendern. In kleinen Tante-Emma-Läden mit allem, was die bhutanische Hausfrau für das alltägliche Leben braucht, kommen Sie schnell mit den Einheimischen in Kontakt - zumal in diesen Teil Bhutans auch heute noch sehr wenige ausländische Besucher vordringen. 120 km, Fahrzeit ca. 4 Std.
5. Tag: Nach Mongar
Stolz und erhaben thront das neue Woesel-Choling-Kloster über Rangjung. Das hübsche Dorf lädt zu einem Spaziergang ein. Hier kann man besonders gut die Verschmelzung von Tradition und Moderne erkennen, denn die Häuser im Dorfzentrum sind noch ganz im alten Stil errichtet, während das Kloster mit seiner Mönchsschule gerade mal 25 Jahre auf dem Buckel hat. Zurück in Trashigang besichtigen wir den Dzong. Alte und junge Mönche rezitieren im Inneren der Klosterburg die jahrtausendealten Weisheiten ihres Erleuchteten. Dann heißt es: Auf nach Westen! Der Ost-West-Highway ist die wichtigste Lebensader Bhutans. Kaum zu glauben, dass die Lateral Road, wie die Straße genannt wird, erst in den 70er Jahren fertiggestellt wurde. Wobei - wirklich fertig ist sie nie, denn Klima und Berge sorgen immer wieder für Baustellen. Fahrt über die Passhöhe Kori-La (2400 m). Felder mit mannshohem Mais kündigen Mongar (1600 m) an. 90 km, Fahrzeit ca. 3,5 Std.
6. Tag: Über den Trumshing-La
Werden Sie zum Gipfelstürmer und brechen Sie auf 3811 m den Höhenrekord dieser Reise! Im Nationalpark rund um den Pass Trumshing: Kiefernwälder zwischen Gerstenfeldern, Moschushirsche und Yaks! In dieser Landschaft müssen die Menschen glücklich sein. Doch wie sieht es mit dem "Bruttosozialglück" wirklich aus? Ihre Reiseleiterin verkürzt die Fahrt mit einem Vortrag über den Spagat zwischen Entwicklung und dem kulturellen Erbe des Landes. In der Ferne schimmert am Nachmittag unser nächstes Ziel: die Täler von Bumthang auf 2500 m Höhe. Ein Blick auf die Landkarte verrät uns, dass wir uns im Herzen Bhutans befinden; nirgendwo sonst konzentrieren sich so viele wichtige Tempel und Klöster wie hier. Im Chokortal findet heute die Eröffnungsfeier des Klosterfestes statt - und wir sind dabei! 200 km, Fahrzeit ca. 7 Std. Drei Übernachtungen in Bumthang
7. Tag: Auf dem Tempelfest
Im Chokortal geht das Tsechu weiter, zu dem die Bewohner der Täler von Bumthang in ihren Festtrachten zusammenkommen. Maskentänze erinnern unter anderem an Pema Lingpa, einer der bedeutendsten Meister und Tertön der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus. Hier schlägt das spirituelle Herz des Landes. Wir entdecken mystische Orte und traumhafte Landschaften - je nach Festprogramm.
8. Tag: Unterwegs im Tangtal
Ein letzter Blick auf das Klosterfest und dann wandern wir relaxt (2 Std., mittel, ?200 m ?200 m) durch Buchweizen- und Kartoffelfelder, unser Weg führt hinauf zum alten Palast Uigyen-Choling. In dem kleinen Museum erzählen zahlreiche Exponate vom religiösen Leben und dem Alltag in Bhutan. Hier ist Kunzang Choden zu Hause, die erste Schriftstellerin Bhutans, die auf Englisch veröffentlichte. Auf dem Rückweg kommen wir am sogenannten flammenden See, dem Mebartsho, vorbei. Tausende von Tsatsas, kleinen Votivgaben, haben Gläubige in der eindrucksvollen Schlucht abgelegt, Gebetsfahnen wehen über dem Abgrund - ein Ort der Ehrfurcht und Einkehr. 40 km.
9. Tag: Dorfleben und Royales in Trongsa
Über den Pass Yotong (3400 m) geht es Richtung Trongsa. Zeit für einen Zwischenstopp in einem kleinen Dorf. Wie die Einwohner in dieser Idylle leben, erfahren wir im Gespräch mit einer Familie, bevor wir in Trongsa den alten Familiensitz des bhutanischen Königshauses besuchen. Heute kommt König Jigme Khesar mit seiner Frau Jetsun Pema nur noch selten vorbei, aber das Bild des jungen Königspaars strahlt uns von fast jeder Hauswand entgegen. 70 km, Fahrzeit ca. 2,5 Std.
10. Tag: Auf nach Punakha!
Das Museum von Trongsa gibt uns einen guten Überblick über die Monarchie des Landes und einen tollen Ausblick hinunter auf die Stadt und den Dzong. Tief verwurzelte Religiosität und Mönche mit Smartphone. Das 21. Jahrhundert stellt auch Bhutan vor neue Herausforderungen. Der Spagat zwischen Tradition und Moderne ist eine Hauptaufgabe für den jungen König und das Parlament. Während der Fahrt nach Punakha berichtet Ihre Reiseleiterin über den König und seine behutsamen Reformen. 145 km, Fahrzeit ca. 7 Std.
11. Tag: Königsburg
Sie sind neugierig zu erfahren, wo Bhutans Könige sich jenseits des Sommers wohlfühlten? Malereien und Statuen verwandeln den Dzong in Punakha in ein echtes Wintermärchen. Kein anderer Dzong liegt so pittoresk auf einer Halbinsel, umspült vom Mutter- und vom Vaterfluss. Auf Dzongkha, wie "Bhutanisch" auf Bhutanisch heißt, hört sich das so an: Mo-Chu und Po-Chu. Hier wurde 2011 die Vermählung des jungen Königspaars gefeiert. Wie steht das Volk zur Monarchie im Land? Die älteste Klosterburg des Landes, der Simthoka, öffnet sich für uns danach auf dem Weg in Bhutans Hauptstadt. 80 km, Fahrzeit ca. 3 Std. Zwei Übernachtungen in Thimphu.
12. Tag: Thimphu - die erwachende Hauptstadt
Kleinstädtisch begrüßt Thimphu den Morgen. Mönche drehen im König-Gedächtnis-Chörten die Gebetsmühlen. Von der großen Buddhastatue hoch über der Stadt verschaffen wir uns einen guten Überblick über die aufstrebende Metropole. Asiens Spiritualität begegnen wir anschließend im Dzong. Für den freien Nachmittag hat Ihre Reiseleiterin jede Menge Tipps für Sie parat. Gegenüber der Markthalle führt eine Brücke zum Basar. Hier findet man alles von Alphörnern, Gebetsmühlen bis zu Hüten der verschiedenen Volksgruppen. Wie die Momos und andere nationale Leckereien gelingen, verrät uns am Abend ein Chefkoch.
13. Tag: Nach Paro
Auf unserem Weg nach Paro besichtigen wir noch den Simtokha-Dzong. Die Statuen im Inneren des Heiligtums werden uns begeistern. Festung, Rathaus, Kloster und Filmkulisse für den Hollywoodklassiker "Little Buddha" - der Dzong in Paro ist gleich alles auf einmal. Wir schauen nach, was in der Festung steckt: das kosmische Mandala mit der Entstehung der Welt aus fünf Elementen heraus, das Rad des Lebens mit der zwölfgliedrigen Kausalkette oder die Hüter der Himmelsrichtungen - Ihre Reiseleiterin kennt sich in der Bildersprache des tibetischen Buddhismus aus. Fahrtstrecke 100 km, Fahrzeit ca. 2 Std. Drei Übernachtungen in Paro.
14. Tag: Wanderung zum Tigernest
Versäumen Sie nicht, einen Blick auf das Tigernestkloster zu werfen. Wie ein Adlernest krallt sich die Einsiedelei an die Felsen. Guru Rinpoche landete dort einst auf dem Rücken einer Raubkatze, verrät Ihre Reiseleiterin. Leider hat der Weise uns damit etwas voraus. Doch die Lösung blitzt schon auf: Wir pilgern (je nach gewählter Strecke 2 bis 3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, 250 bis 500 m 250 bis 500 m) zu einem Aussichtspunkt, der uns mit einem Blick auf den besonders schönen Ort belohnt. Am Ende des Paro-Tals erwartet uns nachmittags der Drukgyel-Dzong. Erbaut wurde er zur Erinnerung an den Sieg über die tibetischen Invasoren - heute ist er nur noch eine Ruine.
15. Tag: Bogenschießen
In die Geschichte Bhutans können wir uns heute noch im hervorragenden Nationalmuseum vertiefen. Wie Bhutans Männer den Bogen zum Glücklichsein spannen, zeigen uns die Meister beim Nationalsport, dem Bogenschießen, und plaudern über ihr Leben abseits der Zielscheiben.
16. Tag: Abschied in Delhi
Am Vormittag Flug nach Delhi, abhängig vom Flugtag ggf. mit Zwischenlandung in Kathmandu. Bei früher Landung in Delhi hat Ihre Studiosus-Reiseleiterin noch Zeit, Ihnen einen ihrer Geheimtipps in der Stadt zu zeigen. In einem Hotel in Flughafennähe haben wir für Sie ein paar Zimmer zum Frischmachen gebucht. Gegen Mitternacht kurzer Transfer zum Flughafen.
17. Tag: Heimwärts
Nachts Flug mit Swiss nach Zürich oder mit Lufthansa nach München oder Frankfurt (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 8,5 Std.). Ankunft jeweils am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bhutan (BT)
Bhutan
Das Königreich Bhutan ist ungefähr so groß wie die Schweiz und von den Ländern Indien und China umgeben. Seine Landschaft wird hauptsächlich vom Himalaya-Gebirge dominiert, rund zwei Drittel des Landes sind bewaldet. So verwundert es nicht, dass Bhutan über einen riesigen Artenreichtum verfügt welcher unter besonderem Schutz steht. Schon in den Schulen wird die Wichtigkeit des Umweltschutzes sehr stark betont. Und diese reiche Natur ist auch eines der Hauptziele der Touristen in Bhutan.

So wie die Natur des Landes vom Himalaya geprägt ist so wird Kultur Bhutans vom Buddhismus geprägt. Nichts hat in all den Hunderten von Jahren die bhutanische Kultur so beeinflusst wie der Buddhismus.
Die Menschen Bhutans sind sehr gläubig. Und auch wenn es drei verschiedene große Bevölkerungsgruppen im Land gibt, so gehören sie doch alle derselben Religion an und sind in ihr vereint. Von der tiefen Verankerung in der buddhistischen Religion zeugen zahlreiche Bauwerke und Denkmäler, welche überall im Land bestaunt werden können.

Bhutan ist nicht mehr länger nur ein Ziel für Individualreisende sondern wird auch für Pauschaltouristen immer interessanter und attraktiver.

Beste Reisezeit:
Wir empfehlen Reisen für die Zeit von März bis Mai oder dann wieder von Mitte September bis Mitte November zu planen.

Klima:
Im Süden herrscht ein tropisches Klima, zwischen Juni und September dominiert der Monsun. Mit zunehmender Höhe sinken die Temperaturen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/bhutansicherheit/226702

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Ngultrum = 100 Chhertum

Flugdauer:
ca. 8 Stunden (nonstop nach Delhi) von hier aus Flug nach Paro in Bhutan ca. 2h
 
Ortszeit:
MEZ +5 (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +4

Gut zu wissen:
In Bhutan ist das Rauchen in der Öffentlichkeit seit 2004 gänzlich verboten, weswegen auch im ganzen Land keine Tabakwaren gekauft werden können.

Die vielen religiösen Denkmäler und Schreine machen die Wichtigkeit und den starken Einfluss der Religion in Bhutan deutlich.

Erst im Jahre 1999 wurde in dem Himalaja-Staat das Fernsehen eingeführt, damit war Bhutan das letzte Land der Erde, in dem das Fernsehen Einzug hielt.


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