Empfehlung der Redaktion
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 9-tägige Busrundreise durch Armenien
  • Amenien in kleiner Gruppe entdecken
  • Vielfältige Einblicke in die armenische Küche mit Verkostungen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Entdecken Sie auf dieser Reise eine wahre Harmonie der Kontraste. Ob beim Bestaunen der beeindruckenden Weltkulturerbe oder bei Tee und Gebäck bei einer Bauernfamilie - in Ihrer kleinen Gruppe erkunden Sie das Land hautnah.
1. Tag - Anreise
Linienflug nach Jerewan.

2. Tag - Jerewan - Etschmiadsin - Swartnoz - Jerewan (ca. 50 km)
Frühe Ankunft in Jerewan, Empfang durch Ihre Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Sie können Ihr Zimmer direkt nach Ankunft beziehen. Erholen Sie sich etwas von dem Flug, bevor Sie in Ihr Abenteuer starten. Nach einem stärkenden Frühstück machen Sie sich endlich auf den Weg die Schätze Armeniens zu erkunden. Etschmiadsin bildet das religiöse Zentrum Armeniens und ist Sitz des Katholikos. Sie fragen sich, wer das ist? Das Oberhaupt der armenisch-apostolischen Kirche ist nicht der Papst, sondern der Katholiko. Ihr Reiseleiter erklärt Ihnen gerne den Unterschied. Sie besichtigen die 3 bedeutendsten Kirchen: St. Hripsime, St. Gajane und die Kathedrale. Welche wird Ihnen wohl am besten gefallen? Die Ruinen der Swartnoz Kathedrale begeistern Sie. Sie schlendern durch den Torbogen und entdecken die Überbleibsel der dem Heiligen Gregor gewidmeten Kathedrale. Der heilige Berg der Armenier - der Ararat - ist von hier aus gut zu sehen. Der Besuch des Genozid Denkmals in Jerewan regt zum Nachdenken an. Das dazugehörige Museum gibt Ihnen tiefere Einblicke. Tauschen Sie sich beim Abendessen in Ihrer kleinen Reisegruppe über die ersten Eindrücke und Erlebnisse aus. Übernachtung in Jerewan.

3. Tag - Jerewan - Chor Virap - Norawank - Goris (ca. 280 km)
Der heutige Tag startet nach dem Frühstück mit der Besichtigung der Klosteranlage Chor Virap. Der berühmte Wallfahrtsort versetzt Sie ins Staunen. Angeblich sollen hier die Anfänge der Christianisierung Armeniens liegen. Hier befindet sich ein Gefängnis, in dem angeblich der erste armenische Katholiko Gregor der Erleuchter viele Jahre gefangen gewesen sein soll. Einen Moment halten Sie inne und lassen Ihren Blick über die Landschaft schweifen. Wie ein Beschützer erhebt sich im Hintergrund der mächtige Ararat. Obwohl er auf türkischer Seite steht, ist er das Nationalsymbol Armeniens. Anschließend geht es in die Weijoz Dsor Region. Vom kleinen Dorf Amaghu aus wandern Sie entlang der engen Schlucht Amaghu bis hin zu einem der wohl am schönsten gelegenen Klöster des Landes. Stockt Ihnen auch für einen Moment der Atem beim Anblick des Norawank Klosters? Hier besichtigen Sie die Haupt- und die Mausoleumskirche. Die Reliefs an den prächtigen Eingangstüren sind ein Foto wert! Übernachtung in Goris.

4. Tag - Goris - Tatew - Chndsoresk - Goris (ca. 80 km)
Heute lernen Sie das Kloster am "Rande des Nichts" kennen. Sie nähern sich mit dem Minibus und verstehen sofort, warum das Tatew Kloster diesen Beinamen trägt. Anmutig liegt es auf einem großen, steilen Felsvorsprung. Dieser Blick auf den in der Tiefe rauschenden Worotan ist unbezahlbar. Der Ort höchster Spiritualität ist eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler Südarmeniens. Inmitten einer Wehrmauer befindet sich das Herz der Anlage. Sie besichtigen die Hauptkirche aus dem 10. Jahrhundert. Von verschiedenen Seiten schmiegen sich die anderen Kirchenbauten sanft an das dominierende Bauwerk. Auf Wunsch haben Sie die Möglichkeit mit der Seilbahn zu der Klosteranlage zu gelangen (vor Ort buchbar, ca. 8 € Hin- und Rückfahrt). Mit etwa 5.7 km ist sie eine der längsten Seilbahnen der Welt. Der spektakuläre Blick über die Schlucht des Worotan - wow! Im Anschluss erwartet Sie das wohl ungewöhnlichste Dorf des Landes - Chndsoresk. Unglaublich, dass hier noch Menschen bis Mitte des letzten Jahrhunderts lebten. Wie eine Gruppe versteinerter Riesen wirken die Höhlen auf den Hängen. Vorbei an schroffen Felswänden und eigenartigen Felssäulen wandern Sie hinunter in das alte Dorf. Schauen Sie genauer hin: Die vielen Öffnungen sind Fenster und Eingänge. Nach diesem Erlebnis geht es in das Museum des armenischen Schriftstellers Aksel Bakunz. Seine Vorliebe war Prosa, hauptsächlich Kurzgeschichten und Drehbücher. Kennen Sie eines seiner Werke? In seinem Geburtshaus befindet sich das Museum mit wichtigen Exponaten über sein Leben und sein Wirken. Das Haus ist ein gutes Beispiel für das Goris aus dem 19. Jahrhundert. Abendessen und Übernachtung in Goris.

5. Tag - Goris - Selim - Noraduz - Sewanawank - Dilidschan (ca. 320 km)
Sie fahren über den Selim-Pass (ca. 2.410 m) und besuchen unterwegs die Selim Karawanserei. Sie ist eine der am besterhaltenen ehemaligen Unterkünfte an der berühmten Seidenstraße. Lassen Sie sich von der Kulisse des Tals und der umliegenden Bergwelt verzaubern! Einst soll Marco Polo auf seinem Weg nach Indien hier sein Quartier für die Nacht aufgeschlagen haben. Im Dorf Nor Getaschen legen Sie einen Stopp ein. Hier besichtigen Sie eine traditionelle Getreidemühle aus dem 19. Jahrhundert. Danach wird es gemütlich. Mit Ihrer kleinen Reisegruppe kehren Sie bei einer Bauernfamilie ein. Der süße Duft von Sirup liegt in der Luft. Probieren Sie Baklava, ein typisches Blätterteiggebäck mit gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien. Dazu servieren Ihnen die gastfreundlichen Armenier frischen Kräutertee. Welch ein Gaumenschmaus! Auf dem Noraduz-Friedhof warten Hunderte von alten und modernen Kreuzsteinen, auch Chatschkar genannt. Bei einem Besuch einer Werkstatt haben Sie die Gelegenheit die so typische armenische Kunst zu bestaunen. Die "Blaue Perle" - der Sewan See - strahlt Ihnen entgegen. Der größte See des Landes prägt das Leben hier bedeutend. Sie besichtigen das Sewanawank Kloster auf der Sewan Halbinsel. Weiterfahrt nach Dilidschan, wo Abendessen und Übernachtung erfolgen.

6. Tag - Dilidschan - Haghpat/Sanahin Kloster - Hovhannavank - Jerewan (ca. 280 km)
Die Fahrt führt Sie weiter in den Norden Armeniens, bekannt für seine faszinierende Natur mit dicht bewaldeten Bergen, wilden Flüssen und einer reich vertretenen Tierwelt. Im Herzen der Landschaft befinden sich gleich zwei kirchliche Bauwerke des mittelalterlichen Armeniens: das Haghpat und das Sanahin Kloster. Beide Klöster beeindrucken zu gleicher Maßen und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sanahin soll spiritueller sein, Haghpat hingegen weltlicher. Welches der beiden Klöster hätten Sie als königliche Familie bevorzugt? Schon von der Straße aus erkennen Sie am Rande des Dorfes ein großes Kloster - das erste jener traditionellen Klöster an der Schlucht des Khasach. Wie von Geisterhand gestützt, liegt das Hovhannavank Kloster direkt am Abgrund zur Schlucht. Finden Sie nicht auch, dass es wirkt, als könne es jeden Moment absacken? Das Abendessen genießen Sie im Kreise Ihrer kleinen Gruppe in einem privaten Keller aus dem 19. Jahrhundert. Schmeckt Ihnen die armenische Küche? Auf dem Bauernhof schauen Sie den Frauen mit Begeisterung beim "Lawaschbacken" zu. Sonderbar, wie das Nationalbrot im armenischen Ofen Tonir gebacken wird. Backfrisch probieren Sie ein Stück. Wie lecker! An kulinarischen Spezialitäten noch nicht genug: Sie lernen wie Sujuch gefertigt wird. Was ist das? Die armenische Nationalsüßigkeit! Der nussig-süße Geschmack zergeht Ihnen auf der Zunge. Übernachtung in Jerewan.

7. Tag - Jerewan - Garni - Geghard - Jerewan (ca. 80 km)
Weiter geht die Reise zu den wohl am meisten besuchten Bauwerken des Landes - dem Tempel von Garni und dem Höhlenkloster Geghard. In Garni tut sich vor Ihnen der Sonnentempel auf. Mit Hilfe der Kraft des kleinen Flusses und der Witterung soll sich Gott selbst diesen hellenistischen Tempel aus Basalt-Stelen über den Schluchten des Azat geschaffen haben. Nur einige Kilometer von Garni entfernt befindet sich das Höhlenkloster Geghard. Es ist wohl eines der schönsten Klöster im Kaukasus und zählt seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Höhlen und in Fels gehauene Räume machen dieses Kloster zu einem besonderen Highlight. Bei einem kleinen Konzert haben Sie die Möglichkeit einem Chor zu lauschen (ca. 25 min.). Genießen Sie die Gesänge in dieser einmaligen Kulisse. Am späten Nachmittag wartet ein weiteres Erlebnis. Sie besuchen eine traditionelle Weinbrand-Fabrik. Rechts und links meterhohe Fässer. Überall duftet es nach dem "Anteil der Engel", dem Teil des Weinbrands der durch die Holzwände verdunstet. Was Sie riechen, ist der angenehme Duft des hochwertigen Weinbrandes. Bereits seit 3.000 Jahren erzeugen die Armenier Wein, 1887 wurde die erste Weinbrennerei gegründet. Seit dem hat sich das flüssige Gold Armeniens in Eichenfässern quer über der Erdkugel verbreitet. Was ist das Geheimnis des Exportschlagers Armeniens? Ein Schlückchen und das warm-samtige Aroma streichelt Ihren Gaumen. Am Abend genießen Sie die letzten Tage ihrer aufregenden Reise bei einem gemeinsamen Abendessen. Bei einer Folklore Vorstellung und einem Glas Wein lassen Sie zusammen mit Ihrer Kleingruppe das Erlebte Revue passieren.

8. Tag - Jerewan
Nach dem Frühstück lernen Sie Jerewan bei einer Stadtrundfahrt kennen. Ein Tauchgang in die spannende Geschichte Armeniens. Die Kaskade wird Sie begeistern: Brunnen und Fontänen bis hoch hinauf auf 1.300 m. Hätten Sie solche Kunstwerke in Jerewan erwartet? Genießen Sie den Ausblick über die Stadt bis hin zum Ararat. Haben Sie schon einmal eine Handschriftensammlung gesehen? Im Matenadaran Museum (UNESCO-Weltdokumentenerbe) befindet sich die größte des Landes. Ob Wissenschaft, Medizin, Musik oder Poesie - hier finden Sie zu fast jedem Thema etwas niedergeschrieben. Anschließend besuchen Sie das historische Museum. Im Herzen der Stadt auf dem Platz der Republik erkennen Sie das Museum schnell - es ist das größte Gebäude hier. Jahrtausende alte Geschichte begegnet Ihnen hier in Form von zahlreichen wertvollen Exponaten. Der letzte Abend bricht an. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich ein letztes Mal im kleinen Kreise der Mitreisenden auszutauschen.

9. Tag - Abreise
Nachts erfolgt der Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Mindestteilnehmerzahl: 7 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Eriwan - Etschmiadsin
Eriwan - Genozid-Denkmal
Kloster Chor Virap
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Etschmiadsin
Goris
Bilder:
Bilder:
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Armenien (AM)
Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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