Empfehlung der Redaktion
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 15-tägige Busrundreise durch Indien
  • Der Reichtum der Kaufmannsfamilien: Filigrane Havelis in Shekhawati
  • Speisen wie die Maharadschas bei einem Galadinner in den Dünen
ab 1.699 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Entdecken Sie das farbenfrohe und prächtige Indien in Ihrer kleinen Reisegruppe. Der Reichtum aus alten Zeiten spiegelt sich in den atemberaubenden Palästen wieder und bringt Sie zum Staunen. Hier scheint die Zeit fast stehengeblieben zu sein.
1. Tag - Anreise
Linienflug von Frankfurt nach Delhi.

2. Tag - Delhi
Ankunft in Delhi und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von der Hauptstadt Indiens bei einer Besichtigungstour. In Alt-Delhi sehen Sie das Rote Fort (von außen) und die "Jama Masjid", die sogenannte Freitagsmoschee. Sie ist die größte Moschee Indiens und bis zu 20.000 Gläubige finden hier gleichzeitig Platz um zu beten. Weiter geht es zum Raj Ghat, dem Scheingrab von Mahatma Gandhi. Der für seinen gewaltfreien Widerstand bekannte Freiheitskämpfer soll dadurch und durch weitere sogenannte "Gandhi-Gates" geehrt werden. In neu-Delhi sehen Sie zunächst den Gurudwarg Bangla Sahib. Der Sikh Tempel ist einer der bekanntesten in Neu-Delhi. Nicht nur Sikhs, sondern auch andersgläubige besuchen den Tempel täglich. Dort wird dann gemeinsam gekocht, gebetet und gegessen. Anschließend besichtigen Sie das Humayun-Mausoleum, den Grabbau des Mogulherrschers Nasiruddin Muhammad Humayun. Das Mausoleum wurde 1993 in die Liste der UNESCO Weltkulturerbestätten aufgenommen und besonders die aufwendigen architektonischen Details sind sehenswert. Daraufhin setzen Sie Ihren Weg fort und passieren unter anderem das India Gate, die Königsresidenz und das Parlamentsgebäude. Später besichtigen Sie noch den Qutb Minar, einen Wachturm und Minarett aus Sandstein.

3. Tag - Delhi - Nawalgarh (ca. 260 km)
Am Morgen brechen Sie nach Ihrem Frühstück Richtung Shekhawati Region auf. Ihr Tagesziel ist Newalgarh. Unterwegs halten Sie um einige der bekannten Havelis zu besichtigen. Die alten Wohnhäuser reicher Kaufmannsfamilien findet man besonders im Norden Indiens und Pakistan. Die aufwändig und filigran gestalteten Havelis lassen den Reichtum Ihrer früheren Besitzer nur erahnen. Die Schnitzereien und Bemalungen sehen fast märchenhaft aus. Sie erzählen die Geschichten Ihrer einstigen Bewohner und deren Leben. Bestaunen Sie den Anblick dieser außergewöhnlichen Baukunst. Anschließend setzen Sie Ihren Weg fort.

4. Tag - Nawalgarh - Bikaner (ca. 215 km)
Heute fahren Sie nach Bikaner. Nach ihrer Ankunft erfolgt der Hotelcheck-in. Am Nachmittag besichtigen Sie in Ihrer kleinen Reisegruppe das Junagarh Fort, eines der schönsten Überbleibsel aus der Ära der Rajputen, einem Ritterstamm aus der Kaste der Krieger. Insgesamt 37 Paläste und Tempel, von unterschiedlichen Königen gebaut, liegen auf dem dazugehörigen Gelände. Sie sind durch Wege verbunden und von sieben Toren umschlossen. In seiner langjährigen Geschichte seit der Fertigstellung im Jahr 1594 wurde die Festung nur ein einziges mal eingenommen und das auch nur für einen Tag. Allen anderen Angriffen hielt die Anlage Stand. Daraufhin besuchen Sie die bekannte Kamelzucht von Bikaner. Beobachten Sie diese beeindruckenden Tiere und erfahren Sie spannendes über das Leben der "Wüstenschiffe". Bei einem Galadinner in den Dünen lassen Sie diesen aufregenden Tag ausklingen. Genießen Sie mit Ihren Mitreisenden das Barbecue und die Folklore Vorführung.

5. Tag - Bikaner - Jodhpur (ca. 250 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Jodhpur, der zweitgrößten Stadt in Rajasthan. Jodhpur trägt auch den Beinamen "Die Blaue Stadt", denn jedes Haus der Altstadt ist mit blauer Farbe angestrichen. Welch ein außergewöhnliches Stadtbild. Das Meherangarh Fort ragt vor Ihnen schon von weitem auf. Im Inneren der Befestigungsanlage können Sie sich noch einmal von des Ausmaßen überzeugen. Lassen Sie den Blick sowohl in die Ferne, auf die "Blaue Stadt", als auch auf die kunstvoll verzierten Fenster der Innenhöfe schweifen. Später besuchen Sie Jaswant Thada. Das Scheingrab wurde vom Maharadscha Sardar Singh von Jodhpur zum Gedenken an seinen Vater erbaut. Inzwischen ist es die letzte Ruhestätte für viele Mitglieder der königlichen Familie. Aus Marmor erbaut wirkt es fast erhaben. Was für ein besonderer Ort.

6. Tag - Jodhpur - Pali (ca. 100 km)
Beginnen Sie Ihren Tag mit einem Spaziergang durch die Altstadt von Jodhpur. Entdecken Sie das alltägliche Leben hautnah auf individuellen Pfaden. Geschäfte reihen sich zwischen den Häusern aneinander während überall ein buntes Trieben herrscht. Der Sarafa Basar ist bekannt für seinen Schmuck, der Katla Basar für seinen Haushaltswaren. So hat alles seinen Platz. Beobachten Sie die Händler bei ihrer Arbeit und lassen Sie sich von der Atmosphäre mitnehmen. Später fahren Sie nach Pali.In Ihrem einzigartigen Heritage Hotel können Sie sich wie ein Maharadscha fühlen. Die charmante Atmosphäre des Familienbetriebs macht es Ihnen sicher leicht sich willkommen zu fühlen. Am Nachmittag fahren Sie mit einem Geländewagen in ein nahegelegenes Dorf um noch weitere Eindrücke des alltäglichen Lenens und der Kultur zu sammeln.

7. Tag - Pali - Deogarh (ca. 90 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie Richtung Deogarh. In Phulad steigen Sie in einen historischen Zug. Auf geht es! Nach der Ankunft setzen Sie Ihren Weg fort und checken später in Ihr Hotel ein. Die lauschige Atmosphäre des Marktes, den Sie bei einem entspannten Abendspaziergang erkunden können, ist ansteckend. Beobachten Sie die Stände und die Waren, die überall ausliegen. Hier ist für jeden etwas dabei.

8. Tag - Deogarh - Udaipur - Deogarh (ca. 260 km)
Heute starten Sie den Tag mit einem Tagesausflug nach Udaipur. Die harmonische Mischung aus weiß getünchten Gebäuden, Marmorpalästen, Gärten, Tempeln und Havelis am zauberhaften Pichola-See trägt stolz den Beinamen "Venedig des Ostens".Sie fahren zum Jagdish-Tempel aus dem 17. Jahrhundert, der dem Gott Vishnu gewidmet wurde. Danach sehen Sie den reizvollen Park Sahelion Ki-Bari, der für die Damen des Hofes im 18. Jahrhundert angelegt wurde. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Pichola-See (Bitte beachten Sie, dass die Durchführung der Bootsfahrt von der Höhe des Wasserstands abhängt. Alternativ Besuch des Nadga- und Eklingji-Tempels). Nach den Besichtigungen erfolgt die Rückfahrt nach Deogarh.

9. Tag - Deogarh - Jaipur (ca. 275 km)
Fahren Sie nach dem Frühstück weiter nach Jaipur. Wegen ihrer pinken Häuser wird die Stadt auch als "Pink City" oder "Keramik Stadt" bezeichnet. Jaipur ist die Hauptstadt von Rajasthan und im Zentrum herrscht ein buntes Treiben. Am Abend wartet etwas ganz besonderes auf Sie! Der Turban für den Mann und der Sari für die Frau haben in Indien eine lange Tradition. Der Turban erzählt viel über seinen Träger. Es ist ein Ausdruck seiner Persönlichkeit, aber auch ein Zeichen seines Status in der Gesellschaft. Dar Sari wird in einer bestimmten Technik gewickelt und in bunten Farben getragen. Auch hier sagen die verschiedenen Schnitte und Muster einiges über die Herkunft der Trägerin aus. Bei dieser Glegenheit ergibt sich bestimmt ein tolles Foto!

10. Tag - Jaipur
Heute Starten Sie mit einer Yoga- und Meditationsstunde in den Tag (ca. 30 min.). Ausgeruht und entspannt geht es zum Amber Fort, dass Sie mit Geländewagen erreichen. Auf dem Weg halten Sie für einen Fotostopp am Palast der Winde, auch Hawa Mahal genannt. Im Innern des Amber Forts bestaunen Sie gemalte Szenen in Miniatur - zum Beispiel von Festen, Kriegen und der Jagd, sowie viele kleine Spiegel an Wänden und der Decke der Siegeshalle (Jag Mandir). Wussten Sie, dass die vielen kleinen Fenster und Erker errichtet wurden um es den Hofdamen zu ermöglichen unbemerkt Menschen auf den Straßen und das täglich Leben zu beobachten? Später sehen Sie den Stadtpalast von Jaipur mit den ehemaligen königlichen Gemächern. In einem dazugehörigen Museum werden verschiedene Textilien und Kostüme, Waffen und Manuskripte ausgestellt. Im Anschluss fahren Sie zum Jantar Mantar (was soviel wie "magisches Gerät" bedeutet) dem größten steinernen Observatorium der Erde. Die Anzeige der riesigen Sonnenuhr ist bis auf wenige Sekunden genau! Am Nachmittag tauchen Sie hautnah in das bunte Treiben ein und fahren mit einer Rikscha über einen farbenfrohen Basar. Am Abend erwartet Sie ein weiteres Highlight. Das 1135 AD Restaurant befindet sich im Amber Fort und bietet Ihnen einen atemberaubenden Blick. Hier speisen Sie wahrhaft königlich. So müssen sich wohl die Maharadschas gefühlt haben, wenn sie in Ihren prunkvollen Sälen diniert haben! In diesem historischen Restaurant scheinen Sie direkt in eine andere Zeit gesprungen sein.

11. Tag - Jaipur - Karauli (ca. 170 km)
Ihr heutiges Ziel ist Karauli. Am Nachmittag unternehmen Sie dort eine Auto-Rikschafahrt um die über 600 Jahre alte Stadt zu besichtigen. Sie sehen die einheimischen Handarbeitsbezirke in denen verschiedene Gegenstände hergestellt werden. Dazu zählen zum Beispiel Schmiedearbeiten, die Schmuckherstellung, Holzspielzeuge, Erzeugnisse aus Bambus wie Schalen oder Körbe, sowie traditionelle Süßigkeiten. Vielleicht finden Sie ja ein Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Anschließend geht es zum Stadtpalast. Obwohl man ihm die Jahre seit seiner Erbauung ansieht, sind die Fresken und die Schnitzereien noch zu bewundern. Da nur wenige Touristen diesen Ort besuchen, können Sie die Umgebung in Ruhe erkunden. Man kann sich vorstellen wie die Maharadschas hier in der Blütezeit des Palastes gelebt haben. Im Inneren liegt außerdem ein der Hindugottheit Krishna gewidmete Tempel. Krishna wird als achte Reinkarnation des Gottes Vishnu, dem Welterhalter, verehrt.

12. Tag - Karauli - Dholpur (ca. 120 km)
Nach dem Frühstück geht es weiter nach Dholpur. Die Stadt ist besonders bekannt für ihre lebhafte Geschichte und die dort vorkommenden roten Sandsteine, die sich in der Architektur der Stadt widerspiegeln. Bereits von weitem empfängt Sie der spektakuläre Raj Niwas-Palast. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootstour auf dem Chambal Fluss. Entspannen Sie mit Ihrer kleinen Gruppe und sehen Sie wie die Landschaft an Ihnen vorbeizieht. Später Ankunft im Hotel, wo Sie die Gelegenheit haben, sich etwas auszuruhen. Am Abend besichtigen Sie den Machkund-Tempel. Die Tempelanlage ist nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt und gehört zu den heiligsten Orten und wichtigsten Hindu-Pilgerzentren in Indien.

13. Tag - Dholpur - Agra - Bharatpur (ca. 110 km)
Heute steht der Besuch des legendären Taj Mahals auf dem Programm! Es wurde 1631 vom Mogulkaiser Shah Jahan zur Erinnerung an seine Gemahlin Mumtaz Mahal errichtet. Dieser liebet seine Frau so sehr, dass er Ihr ein Denkmal für die Ewigkeit setzte. Inzwischen ist ihm das gelungen und das Taj Mahal gehört seit 2007 zu den sogenannten "sieben neuen Weltwundern". Diesen Anblick werden Sie nicht wieder vergessen. Die in weißem Marmor eingebetteten Halbedelsteine des Mausoleums fangen das Licht des Mondes in der Nacht und die Strahlen der Sonne am Tag ein und lassen es wie ein funkelndes Juwel erstrahlen.Danach sehen Sie das Rote Fort. Es ist mit seinen majestätischen Toren, prachtvollen Türmen und Bastionen eine der größten Befestigungsanlagen der Welt. 20 m hohe Doppelmauern werfen ihre schützenden Schatten und lassen die Machtstellung des 3. Mughal Eroberers erahnen. Auch die weitläufige Gartenanlage reiht sich perfekt in dieses prachtvolle Bild ein. Anschließend geht es weiter nach Bharatpur. In Ihrem Hotel erhalten Sie eine spannende Kochvorführung. Bestaunen Sie wie die Speisen zubereitet werden und genießen Sie sie anschließend mit Ihrer Reisegruppe.

14. Tag - Bharatpur - Delhi (ca. 240 km)
Nach dem Frühstück haben Sie die Möglichkeit an einer Rikschafahrt im Keoladeo Ghana National Park teilzunehmen. Der Name Keoladeo bezieht sich auf einen alten, der Hindugottheit Shiva gewidmeten Tempel. Ghana deutet auf ein dicht bewachsenes Waldgebiet hin. Dieses Gebiet ist ein wahres Paradies für Ornithologen. Deshalb wird der Nationalpark im Volksmund auch oft als Bharatpur Vogel-Schutzgebiet bezeichnet. Tauchen Sie in diesen Rückzugsort für die Tierwelt ein und sehen Sie auch viele hier überwinternde Vögel. Später fahren Sie zurück nach Delhi.

15. Tag - Abreise
Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen, Rückflug und Ankunft in Deutschland.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen.


Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Das Indian Gate wird offiziell „All India War Memorial“ genannt und befindet sich in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. Dabei handelt es sich um einen 42 Meter hohen Bogen, welcher 1921 von dem Engländer Edwin Lutyens entworfen wurde. Der Architekt ließ sich dabei von dem in Paris stehenden Arc de Triomphe inspirieren.

Das Bauwerk wurde zu Ehren der im ersten Weltkrieg für das britische Empire gefallenen aus Britisch-Indien stammenden Soldaten errichtet. So findet man die Namen von 90.000 indischen und britischen Kriegstoten im Indian Gate eingraviert. Zudem wird mit dem Denkmal auch 3000, 1919 im Krieg in Afghanistan gefallenen Soldaten und den Toten des Bangladesch-Krieges 1971 gedacht.
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Die größte und für viele auch beeindruckendste Moschee Indiens ist die Jama Masjid in Delhi, auch „Freitagsmoschee“ oder „Moschee die auf die Welt blickt“ genannt. Sie wurde auf Befehl des Großmoguls Shah Jahan zwischen 1650 bis 1656 erbaut, an ihrer Entstehung wirkten rund 5000 Handwerker mit. Allein der Hof der Moschee ist 90 Meter lang und bietet so Platz für rund 20.000 Gläubige. Die Gebetshalle wird von 260 Säulen gesäumt und ist gen Westen Richtung Mekka ausgerichtet. Das imposante Bauwerk befindet sich auf einer neun Meter hohen Erhebung im Zentrum der Altstadt Delhis, welche von Shah Jahan, Shahjahanabad genannt wurde und bis heute so heißt.

Die Moschee Jama Masjid ist dabei nicht nur die größte Moschee Indiens sondern auch eine der größten weltweit. Dieses architektonische Meisterwerk, welches größtenteils aus Sandstein und Marmor gefertigt wurde, gehört ganz ohne Zweifel zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Millionenmetropole Delhi und ihr Besuch darf bei einer Erkundung der Stadt in keinem Fall fehlen.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Indiens gehört neben Attraktionen wie dem Taj Mahal, dem Goldenen Tempel oder dem Palast der Winde ganz klar das Rote Fort in der indischen Hauptstadt Delhi. Seinen Namen erhielt diese eindrucksvolle Festungsanlage auf Grund der charakteristischen roten Farbe des zum Bau verwendeten Sandsteins. Zwischen 1639 und 1648, zur Zeit des Mogulreiches, wurde die riesige und imposante Palast- und Festungsanlage für den Mogulkaiser Shah Jahan errichtet. Im Jahre 2007 dann ernannte die UNESCO dieses architektonische Meisterwerk zum Weltkulturerbe.

Nicht nur von außen ist das Rote Fort unglaublich beeindruckend, auch im Inneren versetzt es seine Besucher ins Staunen, hier befinden sich nämlich so sagenhafte Bauwerke wie das Trommelhaus, die Perlenmoschee und das Khas Mahal. Letzteres waren die Privatgemächer des einstigen Mogulkaisers und sind entsprechend prächtig verziert. Ganz im Süden befindet sich außerdem das Mumtaz Mahal, der sogenannte „Palast der Juwelen“, dieser beheimatet mittlerweile aber längst keine Juwelen mehr sondern ein archäologisches Museum. Leider ist heute längst nicht mehr alles vom einstigen Roten Fort vorhanden. Denn die Briten zerstörten ab 1858 einen Teil der mächtigen Anlage um dort ihre Kasernen zu errichten. Dennoch ist ein Besuch des Roten Forts dringend zu empfehlen und bei einer Indienrundreise oder Stadtbesichtigung von Delhi einfach Pflicht, nicht nur wegen der historischen Wichtigkeit des Bauwerkes, sondern auch wegen der umwerfenden Schönheit.
In der Stadt Bikaner, im nordindischen Bundesstaat Rajasthan befindet sich das Junagarh Fort, welches zu den Top-Attraktionen der Stadt gehört. Ursprünglich nannte man diese Festung Chintamani, seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist aber als „Old Fort“ oder eben Junagarh Fort bekannt. 1594 wurde das imposante Bauwerk fertiggestellt, es zählt zu den wenigen Festungen in Rajasthan, welche nicht auf einem Berg oder Hügel errichtet wurden. Um den Junagarh Fort herum hat sich die moderne Stadt Bikaner entwickelt.

Nicht nur von außen wirkt die Festung prachtvoll und majestätisch, auch das Innere ist sehr prunkvoll und kostbar eingerichtet.  Dabei umfasst das Junagarh Fort zahlreiche Tempel und Paläste sowie sehr sorgfältig angelegte Gärten. Im Jahr 1961 wurde hier zudem ein Museum eingerichtet.
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Besonderes Highlight während einer Indienrundreise ist immer der nordindische Bundesstaat Rajasthan, welcher mit seiner vielen Jahrhunderten alten Geschichte, der reichen Kultur und seinen unzähligen imposanten Sehenswürdigkeiten seine Besucher zu beeindrucken weiß. Zu eben diesen Attraktionen gehört auch der Meherangarh Fort. Diese auf einem etwa 123 Meter hohen Felsen befindliche Festungsanlage, thront majestätisch über der Stadt Jodhpur.

Der Bau des Meherangarh Fort wurde im Jahre 1459 begonnen, Auftraggeber war Roa Jodha. Von weitem erscheint dieses architektonische Meisterwerk wahrhaftig wie ein unüberwindbares Bollwerk, doch betrachtet man es aus der Nähe, so kann man viele kleinere und größere Details in der Fasade erkennen, was dem ganzen Bauwerk etwas Künstlerisches und Sanftes gibt. Und genau dieser Kontrast fasziniert so viele Besucher Jahr für Jahr.
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In dem bei Reisenden besonders beliebten indischen Bundesstaat Rajasthan befindet sich die einstige Hauptstadt des ehemaligen Reiches Mewar, die Rede ist von Udaipur. Die im Süden des Bundesstaates gelegene, rund 400.000 Einwohner zählende Stadt ist besonders reich an Geschichte und Kultur. Nicht wenige kommen hierher, besonders auf Grund der guten Fluganbindung zu Neu-Delhi und natürlich den vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, beispielsweise der Stadtpalast und das Lake Palace Hotel im Pichola See. Hauptattraktion Udaipurs ist allerdings der Jagdish Tempel oder auch Shri-Jagdish-Tempel.

Der Tempel ist dem Jainismus geweiht, eine Religion welche etwa im 6. Jahrhundert vor Christus entstand. Gebaut wurde der Jagdish Tempel im Jahre 1651, er besitzt eine imposante etwa 24 Meter hohe Pagode und am Eingang werden seine Besucher von zwei eindrucksvollen Elefanten-Statuen begrüßt. Besondere Verehrung gebührt hier dem Gott Vishnu, dessen mythologisches Reittier Garuda kann auf einem Schrein bestaunt werden.

Schon bei einer Bootsfahrt auf dem Pichola See kann man den Jagdish Tempel ausmachen. Er sticht besonders hervor und wird von vielen Reisenden als schönster und prächtigster Tempel der Stadt bezeichnet.
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Amber Fort ist eine riesige Festung und war über sechs Jahrhunderte lang die Hauptstadt von Kachchawaha, bevor dann Jaipur zur Hauptstadt Rajasthans ernannt wurde. Auf der Festung waren im 16. Jahrhundert mehrere Herrscher anzutreffen, der wohl bekannteste war Raja Man Singh, aber auch Raja Jai Sing I und II. Amber Fort ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten von Jaipur, die man unbedingt besichtigen sollte, wenn man sich in dieser Stadt aufhält. Deshalb ist zu empfehlen, bei einer Rundreise mehrere Tage in Jaipur zu verbringen, weil man in dieser Stadt viele Orte zu besuchen hat, die interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Amber Fort befindet sich ungefähr elf Kilometer nördlich der Stadt Jaipur. Man findet eine Palastanlage, die auf einem Bergrücken steht und  die von den Touristen besichtigt werden kann. Die Festung ist ein imposanter Bau und für eine Vergangenheit sehr gut erhalten, es sind kaum Beschädigungen zu beklagen, so dass Amber Fort nahezu so anzutreffen ist, wie es in Wirklichkeit einmal war. Er wurde im Mogul- und Hindustil erbaut, es wurden die Materialien von rotem Sandstein und weißem Marmor verwendet. In dem man auch zusätzlich ein kleines Museum des Militärs besichtigen kann. Unter vielen anderen Gegenständen sollte man sich auf die Kanone auf Rädern achten, da diese Kanone die größte Kanone der Welt sein solle. Zu der Festung von Amber Fort gehört zu dem ein kleiner Tempel, dem man den Namen Kali-Tempel gegeben hatte, dies zu Ehren der Göttin Kali, die damals als Schutz für viele Schlachten galt und der man mit dem Tempel für Siege danken wollte. Die riesigen Eingangstüren des Tempels sind aus Silber, ebenfalls hängt darin ein Bild der Göttin Kali. Die Festung ist mit einer hohen Mauer umgeben, die früher als Schutz gegen Eindringlinge diente, von der aus man sehen konnte, wer zur Festung hinauf kam.
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Der Begriff Jantar Mantar bedeutet übersetzt „Magisches Gerät“ und bezeichnet 5 historisch astronomische Sternwarten, welche der Maharaja Jai Singh II. zwischen 1724 und 1734 in den Städten Delhi, Ujjain, Jaipur, Varanasi und Mathura errichten ließ. Die größte und bekannteste von ihnen ist jene in Jaipur. Diese besteht aus 14 nach astronomischen Aspekten aufgebauten Konstruktionen. Die Anlage diente unter anderem der Zeitmessung, der Beobachtung der Planetenbahnen, der Voraussage einer Sonnenfinsternis oder Bestimmung von astronomischen Höhen. Das größte der 14 Bauwerke welche zum Jantar Mantar in Jaipur gehören, ist das Samrat Jantar, hierbei handelt es sich um eine Sonnenuhr, welche eine Höhe von 30 Metern erreicht.
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Der Palast der Winde, oder auch Hawa Mahal ist ein weltbekanntes Wahrzeichen von Indien. Er ist sehr speziell und aufwendig gebaut worden und steht in der Altstadt von Jaipur. Gleichzeitig ist er ein architektonisches Highlight der Stadt Jaipur, das täglich viele Touristen anzieht. Dieser fünfstöckige Palast wurde im Jahre 1799 erbaut, es gibt unzählige kleine Erker, er wurde aus rosafarbenem Sandstein erstellt. Ursprünglich wurde er dazu gebaut, um den Hofdamen die Gelegenheit zu bieten, am Stadtleben teilzunehmen. Damit man sie nicht in der Öffentlichkeit sah, konnten sie sich im Palast aufhalten und aus den zahlreichen Fenstern sehen. Je nach dem in welchem Stockwerk man sich aufhielt konnte man über die ganze Stadt sehen oder das Treiben in den Gassen der Altstadt von Oben genießen. Der Eingang zum Palast der Winde ist etwas versteckt. Heute ist dieser Palast den Touristen zugänglich. Es wird zwar Eintritt verlangt, der es sich aber in jedem Fall lohnt zu bezahlen. So bekommt man das Treiben der Straßen mit, sieht beispielsweise Schlangenbeschwörer oder auch Kameltreiber.  So gehört ein Besuch des Hawa Mahal unbedingt dazu, wenn man sich in der Stadt Jaipur aufhält. Der Palast ist täglich geöffnet. Eine Besonderheit zu dem Palast ist die, dass es einen Roman mit dem Titel „Der Palast der Winde“ gibt. Dieser wurde von Mary M. Kaye, im Jahre 1978, geschrieben, es heißt, dass der Roman nicht auf der Realität aufgebaut wurde und nur Einzelteile der Geschichte aufgezeigt würden. Es wurden von dem Buch über 15 Millionen Exemplare verkauft. Der Roman spielt im 19. Jahrhundert statt und erzählt eine Handlung von Liebe, Abenteuer und Krieg. Neben dem Roman wurde die Geschichte auch verfilmt und ebenfalls wurde im Jahre 2005 ein Musical mit dem Inhalt des Romans aufgeführt. Hat man den Palast besucht, liest man vielleicht auch den Roman.
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In knappen 2 Kilometer Entfernung vom Taj Mahal findet man das bekannte rote Fort. Dieses stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde in dieser Zeit von Moguln bewohnt. 1632 bis 1637 wohnte und regierte Shah Jahan in dem roten Fort, in der Zeit erlebte vor allem Agra einen enormen Aufschwung, weil Shah Jahan viele Bauten abreißen ließ und diese wurden dann durch traumhaft schöne Gebäude ersetzt, die oft mit weißem Marmor und zusätzlich mit Edelsteinen versehen wurden,  wieder aufgebaut. Das rote Fort wurde in einer halbrunden Form gebaut, was dem ganzen Gebäude einen speziellen Anblick verleiht, ebenfalls ist das Fort von einer 21 Meter hohen Mauer umgeben, die eine Länge von gut zwei Kilometer hat.

 Der Name kommt daher, weil die Mauer aus rotem Sandstein gebaut ist. Für den Bau des Palastes wurden unzählige Edelsteine und Halbedelsteine in das Mauerwerk eingebaut. Von außen kann man nicht erkennen, was für einen wunderbaren Anblick dem Besucher sich im Innern des Forts bietet. Es gibt mehrere Moscheen und Paläste, mit herrlichen Gärten. Das rote Fort hat eine beträchtliche Geschichte aufzuweisen, so wurde es beispielsweise im Jahre 1803 von britischen Truppen besetzt, ebenfalls war es bei den indischen Aufständen 1857 ein Ort an dem bewaffnete Auseinandersetzungen stattgefunden haben. Seit 1983 zählt auch das rote Fort zu den Schätzen des Unesco Kulturerbes, wie auch der Taj Mahal.

Ein beträchtlicher Teil des roten Forts steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ein kleiner Anteil davon aber, der zu militärischen Zwecken genutzt wird, bleibt den Besuchern verschlossen. Es ist eine eindrückliche Atmosphäre im Innern des Forts, die man sich als Tourist ebenfalls nicht entgehen lassen sollte. Bei geführten Reisen sind diese Ziele mit Sicherheit eingeplant. Die vielen Sehenswürdigkeiten, die Indien zu bieten hat, sind schon sehr beeindruckend und machen eine Reise durch dieses Land zum einmaligen Ereignis.
Der Taj Mahal ist die absolut bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens. Auf Deutsch bedeutet Taj Mahal „Krone des Ortes“. Es ist ein riesiger Palast, der eine Höhe von 58 Meter und eine Breite von 56 Meter aufweist. Der Taj Mahal steht in Agra, das Spezielle an dem gesamten Palast ist, dass dieser auf einer einzigen Marmorplatte mit einer Größe von 100x100 Meter steht. Zusätzlich gehört zu dem Palast ein herrlicher Garten von rund achtzehn Hektaren. Für den Bau des Taj Mahal benötigte man 17 Jahre, damit begonnen wurde im Jahre 1631. Für den Bau des weißen Palastes, wie der Taj Mahal auch genannt wird, waren über 20.000 Handwerker zuständig und verschiedene Architekten. Um das Hauptgebäude herum wurden zudem vier Minarette errichtet, das Interessante dabei ist, dass diese nicht gerade stehen, sondern sich ein wenig vom Palast wegbeugen. Dies sollte dazu dienen, dass bei möglichen Erdbeben die Minarette nicht auf den Taj Mahal fallen würden.  Über den Taj Mahal existieren viele Geschichten, die aber noch lange nicht alle bewiesen sind, so zum Beispiel sagt eine, dass Teile des Palastes in England auf einer Auktion versteigert werden sollten. Im Jahre 2004 organisierte die Regierung von dem Bundesstaat Uttar Pradesch eine große Feier anlässlich der 350-Jahre-Feier des Taj Mahal. Die Feierlichkeiten erstreckten sich über längere Zeit, es wurden verschiedene Anlässe durchgeführt. Dass aber der Palast geschont werden konnte, weil es doch immer sehr viele Besucher anzog, wurden die Anlässe etwas entfernt zum Taj Mahal ausgerichtet. Das Gebäude und der Garten mussten vor einigen Jahren restauriert werden, die mehrere Jahre lang dauerte. Die Fassade begann unter den Umwelteinflüssen zu leiden und bekam Verfärbungen. Dem will man dringend entgegenwirken und lässt aus diesem Grund die Autos und Reisebusse nicht mehr direkt zum Taj Mahal fahren. Es wurde dafür ein etwa 2 km entfernter Parkplatz erstellt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Delhi – eine jahrtausendelange Geschichte und schillernde Persönlichkeiten machen die Region zu einem farbenprächtigen und imposanten Areal. Die Hauptstadt Indiens beeindruckt durch seine Bewohner, seine Sehenswürdigkeiten und Kulissen, die ganz und gar einzigartig sind. Die Geschichte Delhis reicht hierbei weit in die Vergangenheit zurück. Neueste Forschungen bestätigten, dass Delhi unter dem Namen Indraphrastra bereits 1200 v.Chr. gegründet wurde. Die Geburt des modernen Delhi wird mit 736 n. Chr. datiert. Auf dem heutigen Stadtgebiet Delhis wurden im Laufe der Jahre mehr als sieben Städte gegründet. Seit 1911 ist Delhi die Hauptstadt Indiens. In der Metropole vereinen sich Kulturzentrum und wichtiger Verkehrsknoten zu einer nie schlafenden, immer aktiven und prosperierenden Stadt . Zudem ist Delhi Indiens Wirtschaftszentrum Nummer eins und damit wichtigste Handelsregion in Indien. Universitäten, Museen, Theater – Delhi bietet vieles und lockt damit alljährlich tausende Touristen ind die Hauptstadt Indiens. Daneben ist Delhi auch wichtiger Knotenpunkt für viele Studenten. Fünf der wichtigsten Universitäten Indiens sind in Delhi angesiedelt, sodass es auch als Bildungszentrum fungiert.
Neben dem Tourismus spielt die Wirtschaft eine große Rolle. Vor allem die Textil- und Elektronikindustrie, sowie die Herstellung von Kraftfahrzeugen haben Indien zu wirtschaftlicher Prosperität verholfen. Im Bereich des Kunsthandwerks vermitteln traditionelle Arbeiten einen Eindruck von Indiens kulturellem Erbe. Auch die umliegenden Landschaften werden in Delhi wirtschaftlich genutzt, die Landschaft floriert. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist Delhis Infrastruktur ausgebaut, um sowohl nationalen wie auch internationalen Ansprüchen zu genügen. Allerdings: Die öffentlichen Verkehrsmittel reichen nicht aus, um den ständig steigenden Einwohnerzahlen gerecht zu werden. Zudem: Die rund um Delhi entstehenden Städte wachsen zu schnell, als dass sie optimal in Delhis Verkehrsnetz integriert werden können.
Klimatisch sind in Delhi Extreme zu finden. In heißen Zeiten kann in Delhi die 50Grad-Marke durchaus geknackt werden, zu Monsunzeiten herrscht Starkregen. Im Tourismus hat sich eine Reisezeit zwischen November und April als günstig erwiesen.
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Mitten in Rajasthans Wüste, 250 km von Delhi entfernt – hier liegt Bikaner. Die Stadt beheimatet eine halbe Million Einwohner und lockt mit Sehenswürdigkeiten zahlreiche Gäste an. Eine einladende Altstadt, ein imposantes Fort und verwinkelte, mystische Gässchen laden ein, entdeckt zu werden. Eine aus dem 18. Jahrhundert stammende, 7 km lange Stadtmauer, trennt Stadt und Wüste voneinander und gibt Schutz vor Sandstürmen.
Bikaner wurde 1488 von einem direkten Nachfahren Jodhas, welcher seinerseits Jodhpur gründete, erschaffen, ist also eine relativ junge Stadt. Bikaner lag damals an einem zentralen Punkt einer jeden Karavanen-Route, weswegen die Stadt schnell an Bekanntheit und Wichtigkeit gewann.
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Jodhpur, 1459 vom Rajputen-Clan gegründet, zählt heute zu einer schnell und stetig wachsenden Stadt in Indien. In Gründerjahren war die Stadt ein Knotenpunkt, lag sie doch an einer belebten und begehrten Handelsroute. Opium, Kupfer und Datteln waren es, die für die Gründung der Stadt sorgten: Durch Erlöse aus dem Handel mit diesen Waren, konnte die Stadt geschaffen werden.

Traditionell wir Jodhpur auch heute noch die blaue Stadt genannt. Früher wie heute werden die Häuser dieser Stadt blau gehalten, was damals die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste, der der Brahmanen, kennzeichnen sollte. Inzwischen wird die Farbe wegen seiner Moskito-abwehrenden Eigenschaften verwendet.
Die kleine Stadt Deogarh oder auch Devgarh genannt befindet sich im nordindischen Bundesstaat Rajasthan und beheimatet rund 16.500 Menschen. Deogarh selbst hat kaum nennenswerte Sehenswürdigkeiten zu bieten, dennoch ist die Stadt von touristischer Bedeutung, zum einen wegen ihrer guten Verkehrsverbindung, zum anderen auf Grund des beeindruckenden Komplexes von luxuriösen Resorts in denen beim Besucher kein Wunsch offen bleibt.
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Udaipur besitzt einen nationalen Flughafen und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem großen Fremdenverkehrszentrum entwickeln. Sie gilt als eine der romantischsten Städte der Provinz Rajasthan.
Künstlich angelegte kleine Seen wirken sich positiv auf die Vegetation der Stadt aus. Der City Palast ist eines der schönsten und ältesten Bauwerke von Udaipur. Der bekannteste ist aber der Jagdish Tempel. Seine 24 Meter hohe Pagode überragt alle in der Nähe gelegenen Häuser. Die schöne Altstadt mit ihren Fürstenhäusern bietet auf vielen Märkten Einkaufsmöglichkeiten und Zeit zum verweilen. Udaipur wurde durch den Bond Film Oktopussi auch weit über seine Grenzen hinaus bekannt.
Jaipur ist eine Stadt in Indien, die am schnellsten gewachsen ist. Heute zählt die Stadt mehr als 2.000.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan. Sie liegt ungefähr 300 km südwestlich von Delhi und ist ca 200 km von Agra entfernt. Jaipur ist bekannt als Industriestadt, es werden dort unter anderem Schmuck und Textilien hergestellt. Ebenfalls muss man nicht auf Universitäten, Theater, Kinos oder den Zoo verzichten, wie auch über verschiedene Kunstdenkmäler. Die Stadt ist verkehrstechnisch hervorragend ausgestattet, mit der Eisenbahn, dem Flughafen und den Straßen. Die Stadt Jaipur wird auch Pink City genannt, aus dem Grund, weil in der Altstadt die Häuser rosarot gestrichen wurden, es soll die Gastfreundlichkeit der Stadt hervorheben. Der Grund, warum die Häuser im Jahre 1853 rosarot gestrichen wurden war, weil man sich auf den Besuch des englischen Prinzen Albert, dem Mann von Königin Viktoria. Dank dem Handels- und Wirtschaftszentrum ist Jaipur eine wohlhabende Stadt und zählt zu den modernsten und fortschrittlichsten Zentren der Welt.
Für Übernachtungen bieten sich viele erstklassige, wie auch gute Mittelklasse-Hotels an, die sehr gut eingerichtet sind und das Hotelpersonal ausgesprochen gastfreundlich ist. Die Preise können sehr unterschiedlich sein, daher lohnt sich ein Vergleich bestimmt. Zu erwähnen ist, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in den meisten Fällen als sehr gut eingestuft wird, nicht zu Letzt wegen den ausgezeichneten Angeboten und den sehr schönen Einrichtungen. Ebenfalls ist ein Besuch eines Bazars sehr zu empfehlen, um die Atmosphäre zu erleben und zu genießen. Die Stadt Jaipur bietet den Touristen sehr viel, nicht zu Letzt wegen den vielen, zum Teil sehr imposanten und atemberaubenden Sehenswürdigkeiten. Jährlich kommen stets sehr viele Reisende, die ein paar Nächte in Jaipur bleiben, um sie die Stadt anzusehen. Bei indischen Rundreisen, wie sie von diversen Reiseveranstaltern angeboten werden, darf ein Abstecher in diese Stadt auf keinen Fall fehlen.
Agra ist eine sehr große Stadt, die zum Bundesstaat Uttar Pradesh gehört und ist in Indien. Sie zählt ungefähr 1.300.000 Einwohner und liegt am Fuße des Flusses Yamuna. Agra gehört zu den Städten Indiens, die jährlich von Millionen Touristen besucht werden und zählt zu den am meisten besuchten Städten Indiens. Dies hauptsächlich darum, weil sie eine große Anzahl  atemberaubender Sehenswürdigkeiten aufzuweisen hat. Einige davon sind Denkmäler, wie zum Beispiel das Taj Hahal oder das rote Fort gehören seit 1983 zum Kulturerbe der Unesco. Hält man sich in Agra auf, oder ist man auf einer Indienrundreise, darf einen Abstecher nach Agra auf keinen Fall fehlen. Es werden in der Stadt Sightseeing-Touren angeboten, die dann die berühmtesten und sehenswertesten Attraktionen anfahren. Ebenfalls darf keinesfalls ein Besuch auf einem der Märkte fehlen, auf denen es sehr viele Kunsthandwerke anzutreffen gibt, beispielsweise Teppiche, Lederwaren, Gegenstände aus Marmor oder traditionelle indische Souvenirs. Agra gilt zudem als einen wichtigen Lederexporteur. Eine Touristenattraktion ist es, wenn man eine Fahrt mit einer Rikscha, diese findet man in der ganzen Stadt Agra an verschiedenen Orte. Erstens kann man sich die Stadt in Ruhe ansehen, sich überlegen, wo man noch hin gehen möchte und man kommt zudem auf angenehme Weises relativ rasch von einem Ort zum anderen. Allerdings wurden gerade die Rikscha-Fahrten in der letzten Zeit etwas weniger häufig benutzt, da es seit kurzem einen Stadtbus gibt. Viele andere Möglichkeiten in Agra voran zu kommen, außer noch zu Fuß oder mit dem Taxi, gibt es nicht mehr viele. Eine Besonderheit ist es zudem, dass beispielsweise Taxis für ganze Tage gemietet werden können, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten chauffiert zu werden. Dies kostet zwar mehr als eine Rikscha, aber man ist auch schneller unterwegs. An Unternehmungsmöglichkeiten fehlt es in Agra bestimmt nicht und ein Besuch lohnt sich.
Bharatpur ist eine indische Stadt im Staat Rajasthan, 55 km westlich von Agra, der Heimatstadt des Taj Mahal, gelegen. Gegründet 1733, beeindruckt die Stadt heute vor allem durch den nahe gelegenen Keoladeo National Park, welcher vielen verschiedenen und auch seltenen Vogelarten einen Überwinterungsplatz sichert. Berühmt wurde der Park durch den sehr seltenen und vom Aussterben bedrohten sibirischen Kranich, der früher dort überwinterte. Inzwischen trifft man diese Vogelart dort kaum mehr an. Das Vogelreservat wurde 1971 zum Schutzgebiet  und später von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Daneben ist Bharatpur auch für seine süßen Delikatessen bekannt und berühmt, welche vielerorts angeboten werden.
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Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Beste Reisezeit:
Für die meisten Regionen geht die optimale Reisezeit von Oktober bis März. Man kann dann mit angenehmen Temperaturen rechnen und auch die Niederschlagsmenge ist marginal.
Für eine Reise in den Himalaya sind allerdings die Monate zwischen Mai und September empfehlenswert, da es im Winter sehr kalt und mit starken Schneefällen zu rechnen ist.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/indiensicherheit/205998

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 
Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h

Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


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