Empfehlung der Redaktion
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 14-tägige Erlebnisreise durch China
  • Entdeckung eines Weltwunders: Die Große Mauer
  • Besuch und Mittagessen bei einer uigurischen Familie
ab 2.899 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Entdecken Sie eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt - die Seidenstraße! Wandeln Sie auf uralten Wegen, die Karawanen bereits vor hunderten von Jahren bereisten und erleben Sie gleichzeitig das Wahrzeichen Chinas: Die Große Mauer!
1. Tag - Anreise
Linienflug mit Zwischenstopp von Frankfurt nach Urumqi.

2. Tag - Urumqi
Ankunft in Urumqi und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Daraufhin erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel. Urumqi ist unter anderem dafür bekannt die Großstadt zu sein, die am weitesten vom Meer entfernt liegt. Über 2.000 Kilometer trennen sie von dem nächstgelegenen Ozean. In der inländischsten Metropole der Welt entdecken Sie zunächst den uigurischen Basar. Bestaunen Sie das muntere Treiben und sehen Sie den Einheimischen beim eifrigen Handeln zu. Genießen Sie den ersten Eindruck den Sie von einem wichtigen Knotenpunkt der legendären Seidenstraße erhalten. Anschließend lassen Sie den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in einem lokalen Restaurant mit Ihrer Reisegruppe ausklingen.
3. Tag - Urumqi - Kaschgar
Am Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen und Flug in das ganz im Westen gelegene Kaschgar. Es hat bereits seit den Zeiten der Seidenstraße eine wichtige Position als Handelszentrum. Obwohl derzeit umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen der chinesischen Regierung durchgeführt werden, hat sich die Stadt den Kern ihrer Ursprünglichkeit bewahrt. Der Großteil der Bevölkerung gehört zu der ethnischen Gruppen der Uiguren, einer turksprachigen, islamisch geprägten Volksgruppe. Die Id-Kah-Moschee ist sowohl das spirituelle als auch das geografische Herz der Stadt. Entdecken Sie die größte Moschee Chinas, die jeden Freitag von 10.000 Gläubigen besucht wird und insgesamt sogar bis zu 20.000 Personen Platz bieten kann. Anschließend geht es für sie zu dem Apak-Hodscha-Mausoleum. Das ursprünglich als religiöse Schule genutzte Gebäude wurde ca. 1640 erbaut und diente seitdem als Mausoleum. Es wird auch als "Mausoleum der Duftenden Konkubine" bezeichnet.
4. Tag - Kaschgar
Ein besonderes Erlebnis ist sicher der Bummel auf dem berühmten Sonntags Basar. Die einheimischen Bauern und Nomaden kommen aus den umliegenden Orten um dort ihr Vieh zu verkaufen. Schafe, Kühe, Ziegen, Esel, Kamele und Pferde tummeln sich zwischen den Händlern. Bestaunen Sie gebannt das eingespielte Hin und Her beim Feilschen mit den Käufern. Welch ein einmaliges Erlebnis! Hier fühlen Sie sich wie in eine andere Zeit zurück versetzt. Bummeln Sie anschließend durch die urige Altstadt und genießen Sie das besondere Flair. Hier wurden noch Teile des traditionellen Kaschgar bewahrt, die das Bild dieser einzigartigen Stadt abrunden. Ihr Mitagessen nehmen Sie mit einer uigurischen Familie ein. Erfahren Sie Spannendes aus dem alltäglichen Leben und genießen Sie die lokalen Speisen.

5. Tag - Kaschgar - Urumqi - Turpan
Je nach Abflugzeit haben Sie noch freie Zeit in Kaschgar um zum Beispiel noch einmal die Altstadt zu besuchen und durch die belebten Gassen zu schlendern . Später erfolgt der Transfer zum Flughafen und Flug nach Urumqi. Anschließend Weiterfahrt nach Turpan. Nach der Ankunft haben Sie die Gelegenheit erste eigene Erkundungen zu unternehmen oder die Zeit zu nutzen um sich zu entspannen. Freuen Sie sich auf weitere ereignisreiche Tage.

6. Tag - Turpan
Die Stadt Turpan liegt an einer Senke, die nach dem Toten Meer und dem Assalsee die dritttiefste Senke der Erde darstellt. Zu Beginn Ihrer Erkundungen in dieser geografisch besonderen Stadt besichtigen Sie die Ruinenstadt Jiaohe, auch Yar-Khoto genannt. Die archäologische Stätte gehört zu den ältesten und am besten erhaltenen antiken Städten der Welt. Vor über 2.000 Jahren standen hier Verwaltungsgebäude, Klöster und Stupas. Können Sie sich vorstellen wie die Menschen hier früher glebt haben, Händler ihre Wahren verkauften und Gläubige gemeinsam gebetet haben? Daraufhin entdecken Sie ein weiteres Zeugnis des Lebens in Turpan. Das Karez-Brunnensystem war ein Tunnelsystem in dem Grund- und Schmelzwasser aus umliegenden Gebirgen gesammelt und in Kanälen von bis zu 10 km Länge in die Oasenstädte geleitet wurde. Zu den Zeiten der Seidenstraße konnten so Händler, Karawanen und andere Reisende mit dem Wasser versorgt werden. Zum Abschluss des Tages geht es zu der Sulaimann-Moschee mit dem kunstvoll verzierten Emin-Minarett.

7. Tag - Turpan
Die Flammenden Berge verdanken Ihren Namen ihrem feueränlichen Aussehen. Wie Flammenzungen ragen die Sandsteinhügel in der Wüste Gobi auf. Hier erwartet Sie ein fesselndes Farbenspiel und eine packende Aussicht. Passenderweise befindet sich hier auch der heißeste Punkt des Landes. Bekannt wurden sie auch durch den klassischen, chinesischen Roman "Die Reise nach Westen" in dem der Affenkönig, Sun Wukong, seinen magischen Fächer nutze um ihre lodernden Flammen zu löschen. In einer Schlucht, in der Nähe der Berge, liegt die Tausend-Buddha-Grotte die Sie mit Ihren Höhlentempeln und Wandmalereien begeistern wird! Abschließend erkunden Sie die Astana Gräber, eine historische Grabstätte, in der die Einwohner von Gaochang bis zum Ende des 8. Jahrhunderts ihre letzte Ruhe fanden.

8. Tag - Turpan - Dunhuang
Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Zug nach Dunhuang (ca. 3.5 Std.) und anschließend in Ihr Hotel (ca. 2 Std.). Umgeben von weitläufiger Wüstenlandschaft befindet sich die Oasenstadt, deren strategisch gute Lage Reisenden von Indien in die Mongolei Zuflucht bot. Bei einem Bummel in der Altstadt gewinnen Sie faszinierende Eindrücke der Lebensweise der Einheimischen.

9. Tag - Dunhuang
Eine beeindruckende Sammlung buddhistischer Kunst und Höhlenmalerein bieten die Magaogrotten. Mehr als 1.000 Grotten wurden vom 4. bis zum 12. Jahrhundert in den Stein gebaut und mit einzigartigen Bildern und Skulpturen verziert. Dieses authentische Zeugnis der buddhistischen Kultur begeistert und gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bestaunen Sie anschließend die mysteriösen "singenden Sanddünen" und den Mondsichelsee. Das Geräusch, welches von den Dünen zu kommen scheint, ist bis zu 10 km hinweg hörbar und und wird von Wind erzeugt wenn dieser über die Dünen fegt. Anschließend haben Sie die Gelegenheit zum Kamelreiten (ca. 2 Stunden). Die sogenannten "Wüstenschiffe" sind beeindruckende Tiere und werden Sie sicher durch die Wüste tragen. Genießen Sie diese besondere Art der Fortbewegung und entspannen Sie während Sie im sanften Rythmus der Schritte schaukeln.

10. Tag - Dunhuang - Xian
Heute fliegen Sie nach dem Frühstück nach Xian, dem östlichen Endpunkt der Seidenstraße. Nach dem Hotel Check-in machen Sie sich auf in das belebte muslimische Viertel. Die malerischen Gassen pulsieren vor Leben. Lassen Sie Ihren Blick zwischen den Läden und den Einheimischen schweifen. Exotische Gewürze und die Gerichte, die in den Straßen zubereitet werden, verbreiten einen einzigartigen Duft! An jeder Ecke gibt es etwas Neues für all Ihre Sinne zu entdecken. Sie erreichen darufhin die Große Moschee inmitten der Altstadt. Bei der Anlage denkt man zunächst an einen budhistischen Tempel. Beim näheren Hinsehen entdeckt man aber kunstvolle Verzierungen in arabischer Schrift, ein wirklich einmaliges Bauwerk.

11. Tag - Xian - Peing
Werden Sie heute aktiv beim Radeln auf der alten Stadtmauer. So erleben Xian aus einer ganz anderen Perspektive. Die Stadt zieht an Ihnen vorbei und überall gibt es etwas Neues zu entdecken. Der Besuch der weltbekannten Terrakotta-Armee darf natürlich nicht fehlen. Mit dem Fund dieser Armee wurde Xian im Jahr 1974 schlagartig weltweit bekannt. Wer möchte nicht in seinem Leben einmal vor den Truppen des Kaisers Qin Shihuangdi stehen? In mehreren Hallen befinden sich die über 6.000 lebensgroßen, tönernen Soldaten. Am Abend Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem Nachtzug nach Peking.

12. Tag - Peking
Nach der morgentlichen Ankunft in Peking beginnt der Tag mit einem Bummel über den Platz des Himmlischen Friedens (Tian´anmen). Im Anschluss besuchen Sie den im Zeichen von Yin und Yang erbauten Kaiserpalast im Zentrum Pekings, das größte und bedeutendste Bauwerk Chinas. Das auch als Verbotene Stadt bezeichnete historische Bauwerk wurde wie der Himmelstempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Haben Sie gewusst, dass der Himmelstempel als das Wahrzeichen der Stadt Peking gilt? Werfen Sie unbedingt selbst einen Blick auf das weltbekannte, rote Tempelgebäude.

13. Tag -Peking - Große Mauer - Peking (ca. 180 km)
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg um die legendäre Große Mauer (UNESCO-Weltkulturerbe) zu bewundern. Die historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Kaiserreich vor nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen. Spazieren Sie auf dem Abschnitt bei Badaling und genießen Sie die Ausblicke auf die Große Mauer. Die gewaltige Anlage schlängelt sich hier besonders beeindruckend durch die schroffen Berge. Haben Sie es sich so imposant vorgestellt? Danach geht es weiter zu den Ming-Gräbern mit dem eindrucksvollen "Weg der Seelen". Der mit Steinschnitzereinen gesäumte Weg führt Sie zu den dreizehn Ming-Gräbern von Kaisern der chinesischen Ming-Dynastie. Anschließend folgt ein kulinarisches Highlight. Mit Ihrer Reisegruppe erwartet Sie ein Abendessen mit traditionell zubereiteter Pekingente. Ein wahrer Genuss!

14. Tag - Abreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am selben Tag.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Am Rande der legendären Seidenstraße liegt die Wüste Gobi. Sie gehört sowohl zu China, als auch zur Mongolei. Mitten durch dieses Gebiet fährt seit über 50 Jahren die Transmongolische Eisenbahn. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es einen Ort, an dem so wenige Menschen leben wie hier. Es sind mongolische Nomaden, die mit ihren Kamelen durch dieses Gebiet ziehen.

Im Gegensatz zu anderen Wüsten gibt es hier ein kontinentales Klima. Die Winter können sehr kalt werden und Temperaturen von minus 40 Grad Celsius sind keine Seltenheit. In den Sommermonaten können hier allerdings auch Temperaturen von rund 60 Grad Celsius herrschen.

Wer auf seiner Rundreise die Wüste Gobi besucht, wird von der Vielseitigkeit der Landschaft überrascht sein. Im Gegensatz zu den typischen Sanddünen findet der Besucher hier Gebirge, Salzseen und große Steppengebiete vor. Trotz der extremen Hitze existiert eine große Pflanzenvielfalt. Die beste Reisezeit sind die Sommermonate.
Zu den ältesten und berühmtesten Moscheen Chinas gehört zweifelsohne auch die Große Moscee zu Xian. Die Stadt Xian liegt im Zentrum Chinas und beheimatet zahlreiche beeindruckende und atemberaubende Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Eine davon befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trommelturm (Gulou) in der Huajue Gasse.

Die imposante Moschee wurde zur Zeit der Tang-Dynastie, während der Herrschaft Xuanzongs (685-762) am östlichen Ende der Seidenstraße errichtet. Auch heute wird sie noch von chinesischen Muslimen als Gebetsort genutzt, aber auch für Touristen ist sie ein starker Anziehungspunkt. Dies liegt wahrscheinlich auch in ihrer besonderen Bauweise, denn anders die meisten Moscheen ist diese vom Architekturstil her ausschließlich chinesisch geprägt.
Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.

Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist. In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden. Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen wurden bisher freigelegt.

Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung. Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.

Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen. Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer. Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Ein Besuch in Peking ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Zeugen der Geschichte, Architektur und Kunst reihen sich aneinander. Viele Sehenswürdigkeiten schmücken noch heute das Bild der Stadt.

Von einmaliger Größe in der Welt ist der Platz des Himmlischen Friedens. In China heißt er Tian’anmen- Platz. Der mit einer angegebenen Größe von 39,6 ha gilt als der größte befestigte Platz weltweit. Das Tor des Himmlischen Friedens steht an der Nordseite, direkt hinter dem Kaiserpalast. Wegen seiner Säulen ist es unverkennbar. Da er früher zum Kaiserplatz gehörte, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst ab dem Jahr 1911 wurde der Platz des Himmlischen Friedens für alle Menschen zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit ist er zu einem wichtigen Platz in Peking geworden. Hier finden seither Demonstrationen, Kundgebungen und Feierlichkeiten von großem Ausmaß statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnehmen können.


Der Himmlische Platz des Friedens ist aber auch ein Ort des Gedenkens. Das Denkmal für die Helden des Volkes steht für den Kampf um die Befreiung. Auf der Westseite des Platzes befindet sich die Große Halle des Volkes. Das Chinesische Nationalmuseum grenzt im Osten an den Platz.

Dem früheren Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, ist ein imposantes Mausoleum gewidmet. Es befindet sich im Süden des Platzes. Vor dem Tor des Himmlischen Friedens steht eine Ehrenwache.
Seit der Öffnung des Platzes ist der Ort geprägt von  Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Als herausragendes Ereignis steht heute das Tian’anmen- Massaker vom Juni 1989 in den Geschichtsbüchern.
Monate lang wurde der Platz des Himmlischen Friedens durch eine Studentenbewegung besetzt. Die gewaltsame Zerschlagung durch das Militär forderte auch Todesopfer. Seither wird dieser Tag in China als Zwischenfall vom 4. Juni bezeichnet.

Heute ist der Himmlische Platz des Friedens eine Touristenattraktion. Einheimische aus dem ganzen Land kommen hierher, um diesen geschichtsträchtigen Platz zu sehen.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Die zentralasiatische Metropole Urumqi liegt im nordwestlichen Teil der Volksrepublik China. Die Megapolis ist Bestandteil von vielen Rundreisen durch Nordchina und ist umgeben von einer malerischen Naturkulisse aus den endlosen Weiten der Dsungarei-Wüstenregion und den schneebedeckten Gebirgszügen vom Bogodo Ola.

Der wohlklingende Name der Stadt bedeutet im Mongolischen »liebliche Weide«. Urumqi liegt dreitausend Kilometer vom Meer entfernt in einer Höhe von etwa neunhundert Metern. Am Fuße liegt die berühmte Turfan-Oase knapp 150 Meter unter Meeresniveau, die sich im Sommer in einen Glutofen verwandelt. Im Gegensatz dazu stehen die mit Eis und Schnee bedeckten Gipfel des Bogodo Ola in knapp viertausend Meter Höhe.

Urumqui ist eine pulsierende, geräuschvolle wie auch farbenfrohe Stadt.
An der nördlichen Route der Seidenstraße, im Westen der Volksrepublik China liegt die Oasenstadt Turpan. Heute ist sie Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von 13.650 km². Es leben etwa 255.000 Einwohner in der Stadt.

Turpan befindet sich am Nordrand der Turpan-Senke, deren tiefste Stelle bei 154,50 Metern unter null liegt, hier befindet sich der Aydingkol See, welcher damit nach dem Toten Meer der am zweittiefsten gelegene See der Erde ist.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Emin-Minarett, welches aus dem Jahr 1776 stammt und dessen Besonderheit darin besteht, dass es aus ungebranntem Lehm errichtet wurde. Mitte August findet jährlich das Highlight von Turpan statt, das sogenannte Weintraubenfest, der Anbau dieser Frucht hat in der Stadt eine sehr lange Tradition und wird deshalb einmal im Jahr gefeiert.
Auch im Westen Chinas verliefen Routen der Seidenstraße, eine wichtige Station auf dieser war die Oasenstadt Dunhuang in der Provinz Gansu. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihrer zahlreichen Attraktionen in der umliegenden Umgebung bekannt. So befinden sich nur 25 Kilometer weiter im Südosten die berühmten buddhistischen Mogao-Grotten, rund 1000 Höhlen wurden hier zwischen dem 4. Und dem 11. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen in Sandsteinfelsen geschlagen.
Nur 5 Kilometer südlich der Stadt befindet sich ein weiteres Highlight, die sogenannten widerhallenden Sanddünen der Mingsha Shan. Unmittelbar davor erstreckt sich der eindrucksvolle Mondsichelsee, der wie es der Name verspricht, die Form eines Halbmondes hat und zusammen mit den umliegenden Sanddünen für einen imposanten Anblick sorgt, bei dem man leicht vergessen kann, dass man sich noch in China befindet.
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Bilder:
Rund 80 Kilometer Nordwestlich der chinesischen Hauptstadt Peking befindet sich der Ort an dem die meisten Touristen die chinesische Mauer besuchen, Badaling im Jundu Shan Gebirge. Der bei Badaling befindliche Abschnitt der Großen Mauer war nach der Restaurierung im Jahre 1957 auch der erste Abschnitt der Mauer, welcher von Touristen besucht werden konnte.
Vor allem wegen der unmittelbaren Nähe zu Peking ist Badaling ein gern besuchter Ort um die Chinesische Mauer zu besichtigen aber auch das hier befindliche Museum zur Geschichte dieses überwältigenden Kulturerbes lockt zahllose Besucher an. Mit der Zeit wurden der Ort und auch die unmittelbare Umgebung den Millionen von Reisenden und den ständig steigenden Besucherzahlen gerecht. So entstanden zahlreiche Hotels, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten und zudem ein Autobahnabschnitt der Badaling direkt mit der Hauptstadt Peking verbindet.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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