Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 17-tägige Kombinationsreise durch China & Nepal
  • Besuch der Großen Mauer
  • Das Vermächtnis eines Kaisers: Die beeindruckende Terrakotta-Armee
ab 2.999 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Zwei eindrucksvolle Länder erwarten Sie auf einer Reise zwischen Peking und Kathmandu! Entdecken Sie die Kulturschätze Chinas, genießen Sie die Spiritualität Tibets und lassen Sie sich von den reizvollen Landschaften Nepals inspirieren.
1. Tag - Anreise
Linienflug mit Zwischenstopp von Frankfurt nach Peking.

2. Tag - Peking
Ankunft in Peking und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Anschließend starten Sie mit einer Besichtigung des Sommerpalastes, der ehemalige Sommerresidenz der letzten Kaiserdynastie. Haben Sie gewusst, dass der Begriff "Sommerpalast" genau genommen auf zwei Gebäude verweist? Der "Alte Sommerpalast" ist heutzutage nahezu komplett zerstört. Der "Neue Sommerpalast" wurde auch einmal komplett vernichtet, jedoch wieder renoviert. Hier lässt sich noch heute die einstige Macht und Pracht der Herrscher erahnen. Schlendern Sie in dem großzügig angelegten Garten und fühlen Sie sich wie einst die Kaiser Chinas. Später erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel. Beim Abendessen bekommen Sie die Gelegenheit Ihre kleine Reisegruppe näher kennenzulernen.

3. Tag - Peking
Heute erwartet Sie bereits einer der Höhepunkte Ihrer Reise! Sie fahren zur über 6.000 km langen Großen Mauer und besichtigen den von Touristen weniger besuchten, aber umso spektakuläreren Mauerabschnitt bei Mutianyu. Auf Wunsch können Sie auch mit der Seilbahn nach oben fahren und haben von dort eine beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Landschaften und die legendäre Grenzbefestigung (Seilbahnfahrt nicht inklusive). Schlendern Sie entlang des imposanten Bauwerks, welches bereits 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde und erfahren Sie mehr über den Ursprung und die Geschichte. Lassen Sie die gewonnenen Eindrücke bei einem Mittagessen Revue passieren! Haben Sie sich die Große Mauer so imposant vorgestellt? Anschließend fahren Sie zurück nach Peking.

4. Tag - Peking - Xian
In Peking sehen Sie heute die Verbotene Stadt mit dem Kaiserpalast. Das mächtige Gebäude grenzt direkt an den Tiananmen-Platz, den Platz des Himmlischen Friedens und war bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts der Wohnsitz der chinesischen Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Seit 1987 zählt der Komplex zum UNESCO-Weltkulturerbe. Danach geht es weiter zum Himmelstempel, der als der wohl schönste Sakralbau Chinas gilt. Er liegt eingebettet in einem 2.7 km² großen Park und besteht aus mehreren Hallen und Terrassen. Die wichtigste Halle ist die "Halle der Ernteopfer", in der die Kaiser einst für eine gute und ertragreiche Ernte beteten. Später erfolgen der Transfer zum Bahnhof und die Zugfahrt über Nacht nach Xian.

5. Tag - Xian
Nach der Ankunft geht es zunächst zu Ihrem Hotel, wo Sie sich bei einem Frühstück stärken können. Erkunden Sie anschließend Xian bei einer geführten Besichtigung. Der Besuch der weltbekannten Terrakotta-Armee darf natürlich nicht fehlen. Mit dem Fund dieser Armee wurde Xian im Jahr 1974 schlagartig weltweit bekannt. Wer möchte nicht in seinem Leben einmal vor den Truppen des Kaisers Qin Shihuangdi stehen? In mehreren Hallen befinden sich die über 6.000 lebensgroßen, tönernen Soldaten. Anschließend besichtigen Sie die kleine Wildganspagode.

6. Tag - Xian - Xining - Lhasa
Auf Ihrer weiteren Reise nach Tibet fliegen Sie zunächst nach Xining. In der kulturell sehr vielfältigen Stadt leben Menschen verschiedenster Nationalität und je nach Abflugzeit unternehmen Sie hier noch eine Besichtigungstour. Anschließend erfolgt die Fahrt nach Lhasa mit der legendären Tibet Bahn (ca. 21 Std.). Die Bahnstrecke gilt als die Höchste der Welt und wird Ihnen wunderbare Eindrücke bescheren. Die Übernachtung erfolgt im Zug in Softsleeper-4-Bett-Kabinen.

7. Tag - Lhasa
Nach der Ankunft in der Hauptstadt Tiebets erfolgt die Fahrt zu Ihrem Hotel. Anschließend haben Sie Zeit eigene erste Eindrücke der religiös bedeutsamen Stadt zu gewinnen oder sich etwas auszuruhen und auf die Höhe einzustellen. Lhasa liegt auf einer Höhe von über 3.600 m und gilt als Zentrum des tibetischen Buddhismus. Wehende Gebetsfahnen, in rot und orange gekleidete Mönche und heilige Tempel prägen das Bild der Stadt und lassen ein andächtiges Ambiente entstehen. Haben auch Sie schon das Gefühl, einmal tief in sich gehen zu wollen? Mit viel Achtsamkeit und Bescheidenheit gelingt es den Menschen hier, mit wenig materiellem Hab und Gut ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen.

8. Tag - Lhasa
Sie beginnen den Tag mit der Besichtigung des Jokhang-Tempels inmitten der Altstadt. Er stellt ein Heiligtum dar, das jeder Tibeter mindestens einmal im Leben besucht haben sollte. Wenn Sie sich im Zentrum befinden, stehen Sie mitten in einem prächtigen Lichthof, der von vier vergoldeten Dächern gesäumt wird. Diese repräsentieren die heiligsten Hallen: die des Jobo-Buddhas (des "kostbaren Herrn"), des Avalokiteshvara ("der mit Mitgefühl auf die Erde blickt"), des Maitreya ("der in die Zukunft Blickende") und des Königs Songtsen Gampo. Nach einem stärkenden Mittagessen machen Sie sich mit Ihrer kleinen Reisegruppe auf den Weg in das lamaistische Drepung Kloster. Von der weitläufigen und verwinkelten Anlage haben Sie eine schöne Aussicht auf Lhasa. Genießen Sie das von Touristen etwas weniger besuchte Kloster und erfahren Sie Spannendes über die buddhistische Kultur und die Geschichte Tibets.

9. Tag - Lhasa
Etwa 130 m über der Stadt thront der imposante Potala-Palast, den Sie heute erkunden. Sein goldenes, in der Sonne erstrahlendes Dach stellt schon aus der Ferne einen besonderen Blickfang dar. Das Weltkulturerbedenkmal besteht aus dem älteren Weißen Palast und dem etwas später von König Songtsen Gampo errichteten Roten Palast. Es war seit seinem Bau Ende des 17. Jahrhunderts Residenz und Regierungssitz der Dalai Lamas. Die Anlage dieses bedeutsamen Ortes wird Sie begeistern. Anschließend geht es weiter zum Kloster Sera, was auch "Wildrose" bedeutet. Es wurde 1419 von einem Schüler Tsongkhapas gegründet und bot in seinen Glanzzeiten ca. 5.000 Mönchen Platz.

10. Tag - Lhasa - Shigatse (ca. 280 km)
Durch das tibetische Hochland erfolgt die Weiterfahrt nach Shigatse. Beobachten Sie unterwegs das beeindruckende Panorama, das an Ihnen vorbeizieht. Die Landschaft scheint endlos zu sein! Am Yamdrock See halten Sie um das türkisblaue Wasser zu bestaunen. Es steht im starken Kontrast zu den mächtigen Hügeln und schafft wunderschöne Ausblicke. Nach der Ankunft in Shigatse unternehmen Sie einen Bummel über den tibetischen Freimarkt. Genießen Sie die Atmosphäre und das muntere Treiben.

11. Tag - Shigatse - Shegar (ca. 240 km)
Das gewaltige Kloster Trashilhünpo ist die ehemalige Residenz des Penchen Lamas einer der wichtigsten religiösen Person im Buddhismus. Bei Ihrem Besuch der Anlage sehen Sie unter anderem die Maitreya-Halle mit den Gräbern ehemaliger Lamas und einer riesigen sitzenden Buddhastatue. Das Kloster wurde bereits im Jahre 1447 von dem ersten Dalai Lama gegründet und stellt sowohl einen hisrorisch bedeutsamen als auch spirituell entscheidenden Ort in der Geschichte Tibets dar. Sie setzen Ihre Reise daraufhin weiter durch das tibetische Hochland fort. Dabei überqueren Sie den Jia-Tsuo-Pass, der mit über 5.200 m den höchsten Punkt Ihrer Reise darstellt. Genießen Sie die spektakuläre Sicht auf die Himalaya Gipfel und die wehenden Gebetsfahnen am Wegesrand. Am Abend erreichen Sie Shegar (4.050 m).

12. Tag - Shegar - Kyirong (ca. 380 km)
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf Richtung Nepal. Während der Fahrt (ca. 9 Std.) haben Sie Zeit um die schneebedeckten Gipfel des Himalaya zu bestaunen, die bei klarer Sicht vor Ihnen aufragen. Die Landschaft die sich Ihnen zeigt präsentiert ein atemberaubendes Panorama mit einem unendlich wirkenden Horizont. Später erreichen Sie die Grenzstadt Kyirong, durch die bis 1960 eine der wichtigsten Handelsstraßen nach Nepal führte. Das milde Klima in dieser Gegend sorgt für eine ungewöhnlich üppige Vegetation.

13. Tag - Kyirong - Nuwakot (ca. 120 km)
Nach dem Frühstück überqueren Sie die Grenze nach Nepal und machen sich auf den Weg nach Nuwakot. Nuwakot ist sowohl der Name einer der 77 Distrikte in Nepal, als auch der eines Bergdorfes. Der Name setzt sich aus dem nepalesichen Wort neun, für die neun umliegenden Berge und der Bezeichnung für eine heilige, am Berg gelegene Stadt zusammen. Anschließend erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel. Entspannen Sie sich von der Fahrt und genießen Sie ein gemeinsames Abendessen.

14. Tag - Nuwakot - Kathmandu (ca. 60 km)
Gemeinsam mit Ihrer kleinen Reisegruppe besuchen Sie heute das Bergdorf Nuwakot. Erleben Sie das alltägliche Leben hautnah und bummeln Sie entlang der Häuschen und Gassen in dem beschaulichen Ort. Lassen Sie ihren Blick schweifen und halten Sie nach den 9 Bergen Ausschau die dem Dorf seinen Namen gaben. Danach geht es weiter nach Kathmandu, in die Hauptstadt Nepals. Im alten Teil der Stadt besichtigen Sie den Durbar-Platz, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Beim Bummel durch die Altstadt, die wie ein orientalischer Basar aufgeteilt ist, treffen Sie Menschen aus ganz Nepal. Generationen von Holzschnitzern haben hier ihre kunstvollen Spuren hinterlassen. Tauchen Sie in die Kultur und das bunte Treiben dieses faszinierenden Ortes ein. Anschließend besichtigen Sie den Tempelkomplex Swayambhunath. Hier gilt es 365 Stufen zu überwinden, um dem Buddha von Swayambhunath gegenüberzustehen. Die Augen des Erleuchteten blicken in alle Himmelsrichtungen und den Gläubigen scheinbar bis mitten ins Herz.

15. Tag - Kathmandu - Patan - Kathmandu (ca. 20 km)
Am Vormittag besichtigen Sie den Pashupatinath Tempel und Bodnath. Der Pashupatinath Tempel ehrt Shiva, den Gott des Neubeginns und der Zerstörung. Die Tempelanlage liegt direkt am heiligen Fluss Bagmati, der die Anlage in eine rechte und linke Seite unterteilt. Jedes Jahr, zum Geburtstag von Shiva, kommen tausende Gläubige zur Anlage (Der Zutritt ins Innere der Anlage ist nur Hindus gestattet). In Bodnath, einem Vorort von Kathmandu, befindet sich einer der bedeutendsten und größten Stupas der Welt. Um die Entstehung ragen sich einige Legenden die von Hingabe und Aufopferungen handeln. Welche Geschichte glauben Sie? Später fahren Sie nach Patan, auch Lalitpur genannt, eine der 3 ehemaligen Königsstädte Nepals. Schlendern Sie über den Durbar Platz in der Altstadt und genießen Sie die Architektur, die Händler und das alltägliche Leben der Einheimischen.

16. Tag - Abreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Zwischenstopp nach Deutschland.

17. Tag - Ankunft in Deutschland

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Bitte beachten Sie, dass Taschenmesser, Nagelfeilen, Scheeren, Feuerzeuge und Sprays (Bsp. Deo, Parfüm) bei der Kontrolle der Zugfahrt von Xining nach Lhasa beschlagnahmt werden können. Daher raten wir von der Mitnahme dieser Gegenstände ab.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Ein Besuch in Peking ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Zeugen der Geschichte, Architektur und Kunst reihen sich aneinander. Viele Sehenswürdigkeiten schmücken noch heute das Bild der Stadt.

Von einmaliger Größe in der Welt ist der Platz des Himmlischen Friedens. In China heißt er Tian’anmen- Platz. Der mit einer angegebenen Größe von 39,6 ha gilt als der größte befestigte Platz weltweit. Das Tor des Himmlischen Friedens steht an der Nordseite, direkt hinter dem Kaiserpalast. Wegen seiner Säulen ist es unverkennbar. Da er früher zum Kaiserplatz gehörte, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst ab dem Jahr 1911 wurde der Platz des Himmlischen Friedens für alle Menschen zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit ist er zu einem wichtigen Platz in Peking geworden. Hier finden seither Demonstrationen, Kundgebungen und Feierlichkeiten von großem Ausmaß statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnehmen können.


Der Himmlische Platz des Friedens ist aber auch ein Ort des Gedenkens. Das Denkmal für die Helden des Volkes steht für den Kampf um die Befreiung. Auf der Westseite des Platzes befindet sich die Große Halle des Volkes. Das Chinesische Nationalmuseum grenzt im Osten an den Platz.

Dem früheren Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, ist ein imposantes Mausoleum gewidmet. Es befindet sich im Süden des Platzes. Vor dem Tor des Himmlischen Friedens steht eine Ehrenwache.
Seit der Öffnung des Platzes ist der Ort geprägt von  Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Als herausragendes Ereignis steht heute das Tian’anmen- Massaker vom Juni 1989 in den Geschichtsbüchern.
Monate lang wurde der Platz des Himmlischen Friedens durch eine Studentenbewegung besetzt. Die gewaltsame Zerschlagung durch das Militär forderte auch Todesopfer. Seither wird dieser Tag in China als Zwischenfall vom 4. Juni bezeichnet.

Heute ist der Himmlische Platz des Friedens eine Touristenattraktion. Einheimische aus dem ganzen Land kommen hierher, um diesen geschichtsträchtigen Platz zu sehen.
Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.

Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist. In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden. Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen wurden bisher freigelegt.

Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung. Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.

Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen. Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer. Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
Bilder:
Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

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Für den tibetischen Buddhismus ist das Jokhang Kloster ein zentrales Heiligtum, zu dem jeder Gläubige mindestens einmal im Leben pilgern sollte. Diese Tatsache verdeutlicht die große Bedeutung des Klosters für Tibet.

Zwischen 1966 und 1976 wurde Jokhang von den Chinesen ausgeplündert, woran jedoch die Bevölkerung Lhasas nicht unbeteiligt blieb. Schließlich musste das Kloster als Hauptquartier der Roten Garden herhalten und wurde von diesen als Gästehaus und Filmtheater missbraucht.

Zusammen mit dem Potala Palast und dem Norbulingka Palast gehört das Jokang Kloster heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Klostergebäude sind ein musterhaftes Beispiel tibetischer Architektur und sind mit zahlreichen vergoldeten Statuen ausgeschmückt.
Das Kloster Drepung liegt zehn Kilometer westlich von Lhasa. Es gehörte zu den drei großen Staatsklöstern des früheren Tibet und war eines der bedeutendsten Klöster der sogenannten Gelug Schule, einer der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus. Drepung wurde im Jahre 1416 als Residenz für den Dalai Lama erbaut, erst später siedelte dieser in den Potala Palast über.

Vor 1959 war Drepung mit mehr als 10.000 Mönchen das größte Kloster in ganz Tibet, es besaß weitverzweigte Ländereien, unterteilt in 186 Landgüter. Von dieser Großartigkeit war nach der Kulturrevolution nichts mehr zu spüren, in den 1980er Jahre lebten dort noch zwanzig Mönche.
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Der Potala Palast, früherer Sitz des Dalai Lama, liegt in der tibetischen Hauptstadt Lhasa, hoch oben auf dem noch 130 Meter die Stadt überragenden Berg Maburi, dem 'Roten Berg'. Der imposante Palast erstreckt sich vom Fuße bis zum Gipfel des Berges. Er ist die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Lhasas, wenn nicht ganz Tibets. Bereits im Jahre 637 wurde mit dem Bau des Palastes begonnen.

Nach einem Brand im achten Jahrhundert, der eine massive Zerstörung zur Folge hatte, wurden immer wieder architektonische Veränderungen und Erweiterungen durchgeführt, zuletzt 1922, als der 13. Dalai Lama noch zwei weitere Stockwerke hinzufügen ließ. Die bedeutendste Wiederaufbau Arbeit leistete jedoch der fünfte Dalai Lama im 17. Jahrhundert. Der Potala Palast wird heute Winterpalast genannt, das ist aber erst so, seit der Sommerpalast Norbulingka gebaut war.

Während der chinesischen Kulturrevolution diente der Potala Palast als Unterkunft für die Besatzungsarmee, was ihm wohl die Erhaltung einbrachte, denn viele andere tibetische Kulturdenkmäler fielen der Revolution zum Opfer. Heute wird der Palast nicht mehr als Kloster genutzt, man hat ein Museum daraus gemacht. Dennoch blieb er eine der wichtigsten Pilgerstätten für tibetische Buddhisten. Zusammen mit dem Sommerpalast Norbulingka und dem Jokhang Tempel wurde der Potala Palast im Jahre 1994 zum UNESCO Welterbe erklärt.

Der riesige Palast erstreckt sich auf ungefähr 350 Meter mal 300 Meter, hat 13 Stockwerke und 999 Räumlichkeiten. Acht Dalai Lamas, beziehungsweise seine Reinkarnationen, haben hier ihre prunkvolle Grabstätte, allein für den fünften Dalai Lama wurden sagenhafte 3.700 Kilogramm Gold verarbeitet.

Der Potala Palast ist für den Besucher eine wahre, beinahe unerschöpfliche Schatzkammer. Unzählige Kostbarkeiten und kunstvoll verarbeitet Kulturgegenstände gibt es zu entdecken. An den Wänden hängen Gemälde aus Gold, Silber und Perlen. Annähernd tausend historische Tangkas zieren den Palast, das sind Rollbilder des tantrischen Buddhismus, die zur Meditation verwandt wurden, außerdem beherbergt der Palast wundervolle historische Schriften.
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Das drei Kilometer nördlich von Lhasa gelegene Sera Kloster ist das dritte der drei großen Staatsklöster des Gelug Ordens. Der Name bedeutet Wildrose oder Hagebutte.

Das Sera Kloster war ein Studienzentrum, zunächst für die Tantra Lehre, später für Philosophie. Bis 1959 gab es ungefähr 400 sogenannte lesende Mönche, die dort studierten. Insgesamt beherbergte das Sera Kloster jedoch bis zu 10.000 Mönche. Nach 1959 wurde das Kloster aufgelöst und als Kaserne benutzt.

Ein großer Teil der Gebäude wurde während der Kulturrevolution zerstört, jedoch in den 1980er Jahren durch die Chinesen renoviert. Der Klosterbetrieb wurde wieder aufgenommen, jedoch nicht die philosophische Fakultät.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Das Land Tibet ist ein autonomes Gebiet innerhalb der Volksrepublik China mit der Hauptstadt Lhasa. In der Übersetzung bedeutet das tibetische Wort 'Lhasa' auf deutsch 'Götterort'. Und Lhasa ist in der Tat ein göttlicher Ort, allein die Lage im Transhimalya Gebirge auf 3.600 Metern über dem Meeresspiegel ist außergewöhnlich. Die Stadt liegt im Tal des Flusses Kyi Chu, der südlich an ihrem Rande verläuft. Lhasa wurde rund um einen Tempel angesiedelt und hat durch den berühmten Potala Palast auch heute noch eine große religiöse Bedeutung für die Tibeter, hatte hier doch einst ihr spiritueller Führer, der Dalai Lama, seine Residenz.
Noch in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts lebten in der relativ kleinen Stadt Xining in Zentralchina nur etwa 50.000 Einwohner. Heute ist Xining ein modernes Industriezentrum, eine aufstrebende Metropole, Hauptstadt der chinesischen Provinz Qinghai und zudem Heimat von knapp zwei Millionen Menschen. Schon die nachts farbenfroh erstrahlende Skyline der Stadt mit ihren zahllosen Wolkenkratzern und Bürokomplexen verrät, dass die Stadt am Puls der Zeit ist.
Die zweitgrößte Stadt Tibets ist nach der Hauptstadt Lhasa die rund 90.000 Einwohner zählende Stadt Xigaze. Allerdings sind diese beiden auch die einzigen Städte in Tibet. Xigaze ist Hauptort des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 3.650 km².
Bekannt ist die Stadt vor allem auf Grund der Tatsachen, dass sich hier das bedeutende Kloster Trashilhünpo, der Sitz den Penchen Lama befindet. Der Penchen Lama ist nach dem Dalai Lama die zweithöchste Autoritätsperson im tibetischen Buddhismus.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die wiederaufgebaute Festung Shigatse Dzong auch als Samdrubtse bekannt. Diese wurde 1950 zerstört aber von 2005 bis 2007 mit Hilfe von Spendengeldern rekonstruiert.
Im Herzen von Nepal befindet sich das dicht besiedelte Kathmandutal, in welchem mehr als eine Million Menschen leben. Diese sind auf die drei hier liegenden Städte verteilt zu denen neben den Orten Lalitpur, Bhaktapur, Madhyapur-Thimi und Kirtipur auch die nepalesische Hauptstadt Kathmandu zählt. Diese befindet sich direkt im Zentrum des Tales und ist mit Abstand die größte Stadt im Tal und im ganzen Land.

Zudem ist Kathmandu auch das politische und kulturelle Zentrum Neapels sowie ein sehr beliebtes Touristenziel. Letzteres ist die Stadt schon seit Jahrzehnten, bereits in den 60er Jahren kamen zahllose westeuropäische Reisende hierher, damals eher als Aussteiger denn als Touristen. Dies hatte auch damit zu tun, dass Kathmandu direkt am sogenannten Hippie Trail lag, eine Route die von Europa aus über Land nach Südostasien führte und zur damaligen Zeit bei Westeuropäern, Nordamerikaner und Australiern, die nach Sinn, Selbstfindung und Kommunikation mit anderen Völkern gesucht haben, sehr beliebt war.

Von diesem einstigen besonderen Flair ist heute in der pulsierenden Metropole nicht mehr viel zu spüren, die Stadt hat einiges an Zauber und Mystik eingebüßt. Und dennoch ist es lohnenswert die sagenumwobene Stadt zu besuchen. Denn von ihrer reichen Geschichte ist noch heute viel zu sehen. So gilt es zahlreiche Tempel, Heiligtümer und andere religiöse Bauwerke zu erkunden. Der Stadtteil Thamel ist zudem die Touristenhochburg, wo zumindest das Verlangen nach der Kommunikation mit anderen Völkern befriedigt werden kann.
Das bezaubernde Bodnath ist ein Vorort im Nordosten der beeindruckenden Metropole und nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Der Ort ist berühmt für seine imposante, große Stupa, welche seit Jahrhunderten eines der bedeutendsten Ziele buddhistischer Pilger der Himalaya-Regionen darstellt. Das eindrucksvolle Bauwerk wurde bereits im 5. Jahrhundert nach Christus errichtet.

Die Höhe der Stupa beträgt ganze 36 Meter, was sie zu einer der größten Stupas ihrer Art macht. Vor allem im Morgengrauen und während der Abenddämmerung finden sich zahlreiche Gläubige um die Stupa ein um sie im Uhrzeigersinn zu umrunden, dieses Ritual nennt man Kora. Um die Stupa von Bodnath in ihrer ganzen Schönheit zu erhalten wird sie einmal im Jahr geweißt.
Nach Kathmandu, Biratnagar und Pokhara ist Lalitpur die viertgrößte Stadt Nepals. Sie befindet sich am malerischen Südufer des Bagmati Flusses im Kathmandutal und bildet mit der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu eine Doppelstadt. Sie gehört zudem zusammen mit Bhaktapur und Kathmandu zu den drei Königsstädten des Landes und ist somit ein beliebtes Reiseziel auf Rundreisen durch Nepal.

Lalitpur ist häufig auch unter den Namen Patan oder Yala bekannt. Zu den bedeutendsten und imposantesten Attraktionen der mehr als 2.300 Jahre alten Stadt gehören der Kumbeshwar Tempel, eine wunderschöne fünfstöckige Pagode sowie der Patan Durbar Square und der Hiranya Varna Mahaa Vihar, welcher auch Tempel der tausend Buddhas genannt wird.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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Nepal
Nepal im Himalaja beeindruckt seine Gäste mit imposanten Schneeriesen, einer Jahrtausende alten Kultur und einer vielfältigen Flora und Fauna. Das einstige Königreich ist die Heimat des höchsten Berges der Erde, dem Mount Everest.

Die Hauptstadt dieses bezaubernden Landes ist Kathmandu. Hier erwarten den Besucher historische Königsstätten, die Swoyambhunath und die Bhoudhnah Stupa, der Durbar Square und der Pashupatinath Tempel.

Anders als in den meisten Ländern der Erde ist die Mehrheit der nepalesischen Bevölkerung ländlich bäuerlich geprägt und nur ein kleiner Teil der Bewohner Nepals lebt in Städten. Somit konnten die alten überlieferten Traditionen lange Zeit in den vielen kleinen Orten und Gemeinden überleben und erzählen heute die reiche Geschichte des Landes.

Doch auch wenn Sie sich mehr für Outdoor-Aktivitäten als für Kultur begeistern können, kommen Sie in Nepal auf ihre Kosten. Dabei muss nicht nur Wandern oder Bergsteigen auf dem Programm stehen. Eine ebenfalls sehr beliebte Sportart ist das Rafting, welches sich auf nepalesischen Flüssen wie dem Trisuli River geradezu anbietet.

Da sich Nepal sowohl nahe China als auch benachbart zu Indien befindet, kombinieren Reisende gern einen Besuch Nepals mit einer Reise in eben eines der beiden Nachbarländer. Eine solche Kombination bietet neben einer Menge Abwechslung auch die Möglichkeit die vielen Unterschiede zwischen den Ländern festzustellen.

Beste Reisezeit:
Die beste Zeit um Nepal zu bereisen ist in den Monaten Februar bis April sowie September bis November.
 
Klima:
Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober. Das Wetter ist dann schwül, heiß und regnerisch. Im Herbst und Frühling sind die Temperaturen mild, in den Bergen etwas kühler. Im Winter sinken die Temperaturen unter null, in den höheren Lagen schneit es viel und häufig.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/nepalsicherheit/221216

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Nepal-Rupie = 100 Paisa

Flugdauer:
ca. 9 Stunden und 15 Minuten (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +4 ¾h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3 ¾h 

Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sollte vermieden werden. Sowohl Frauen als auch Männer sollten darauf achten stets den Oberkörper (auch Schultern und Rücken) bedeckt zu halten.


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