Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 8-tägige Busrundreise durch Estland, Lettland & Litauen
  • Entdecken Sie Vilnius, Riga und Tallinn
  • Inkl.1-stündige Bootsfahrt entlang der Kurischen Nehrung
ab 899 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wir sprechen immer vom Baltikum als Einheit, dabei sind es drei unterschiedliche Länder mit drei unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Geschichten. Eine Gemeinsamkeit 2018 feiern sie Ihre 100 jährige Unabhängigkeit. Reisen Sie mit uns in alle drei Länder und lassen Sie sich von den lebhaften Hauptstädten Vilnius, Riga & Tallinn verzaubern, von der Anmut und Schönheit der Kurischen Nehrung überwältigen und den gastfreundlichen Menschen mit Lebensfreude anstecken.
1.Tag VILNIUS
Flug nach Vilnius (teilweise via Riga). Ankunft und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung, anschließend Transfer ins Hotel.


2.Tag TRAKAI - KAUNAS
Herzlich Willkommen in Litauen, einem der wohl am besten gehüteten Geheimnisse Europas. Die Hauptstadt des Landes ist ein lebendiges Mosaik aus Zeugnissen verschiedenster Epochen: Hier kommen die Mysterien des Mittelalters, des Vilniusser Barocks sowie die Schätze der Neuzeit zusammen. Bei einer Stadtrundfahrt kommen Sie an den unzähligen Kirchen nicht vorbei. Das Meisterwerk des Barocks, die Peter-Paul-Kirche, beeindruckt mit ihren einzigartigen Stuckarbeiten im Inneren. Weiter geht es mit dem gotischen Ensemble und der St. Anna-Kirche am Fluss Vilnele. Beim anschließenden Spaziergang geht es vorbei an der Kathedrale, dem quirligen Universitätsviertel, dem Rathausplatz. Die litauische Madonna im Stadttor der Morgenröte und die gut erhaltene Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert bilden den Abschluss der Stadterkundung.
Die einzig erhaltene gotische Wasserburg Europas ist wohl das beliebteste Fotomotiv der ganzen Baltischen Staaten. Fotostopp, um die imposante Festung, welche perfekt mit der idyllischen Küstenlandschaft und ihren 20 kleinen Inseln harmoniert, festzuhalten.
Diese Stadt gibt sich nicht damit zufrieden, „nur“ die zweitgrößte Stadt Litauens zu sein – nein, dafür bietet diese Stadt zu viele Superlative: Die erste Hauptstadt der Republik Litauen, die Stadt mit den meisten Studenten, die Stadt, die zu Sowjetzeiten für ihren zivilen Ungehorsam und Treue zu bürgerlichen Werten bekannt war. Bei einem Stadtrundgang können Sie das Rathaus, welches den Beinamen „der weiße Schwan“ trägt, sowie das größte gotische Bauwerk Litauens, die Peter und Paul-Kathedrale, bewundern. Nicht weniger beeindruckend ist das originelle Perkunas-Haus. Die Fußgängerzonen Vilniaus gatve und Freiheitsallee laden mit ihren zahlreichen Geschäften, Denkmälern und Cafés zum Staunen und Verweilen ein.
3.Tag KURISCHE NEHRUNG/NIDDEN
Die Legende sagt, dass die schöne Riesin Neringa den Sand in ihrer Schürze herbeigeschleppt und aufgeschüttet haben soll, um die Kuren vor der Gewalt des Meeresgottes Bangputis zu schützen. Heute ist die fast 100 km lange Landzunge UNESCO-Weltkulturerbe und bietet seinen Besuchern eine einzigartige Landschaft mit Dünen, welche bis zu 60 m hoch sind. Selbst der Schöpfer der Buddenbrooks, Thomas Mann, war von diesem Ort so fasziniert, dass er beschloss sich hier ein Sommerhaus zu errichten. Heute findet sich das Thomas-Mann-Haus in der Künstlerkolonie Nidden. Die alte Fischerkirche, der historische Friedhof sowie die vielen Bernsteineinschlüsse sind ebenfalls absolut sehenswert.
Bei einer ca. einstündigen Bootsfahrt entlang der Dünen können Sie die volle Schönheit dieses faszinierenden Landstriches nochmals bewundern und genießen.*
Die einzige Hafenstadt Litauens wird auch liebevoll das „Tor zur Welt“ genannt wird. Bei einem Spaziergang durch den Altstadtkern wird die 760-jährige Stadtgeschichte lebendig. Der Simon-Dach-Brunnen mit dem Ännchen von Tharau auf dem Theaterplatz wird Sie begeistern.
4.Tag RUNDALE
Halt in Siauliai am Berg der Kreuze, einem wichtigen Pilgerort. Lettland begrüßt Sie direkt mit einem Highlight: Das prächtige Schloss Rundale. Das traumhaft schöne Ensemble aus Barock- und Rokoko-Bauten verfügt über einen im französischen Stil angelegten Schlosspark und wurde von Star-Architekt Francesco B. Rastrelli erbaut, welcher sich das Schloss Versailles als Vorbild nahm. Im Inneren erwartet Sie eine Reihe prunkvoller Säle, die durch Glanz und Faszination gleichermaßen zu fesseln wissen. Anschließend Fahrt nach Riga. (Übernachtung in Riga)
5.Tag RIGA
Ob Kulturfreund, Architekturfan, Feinschmecker oder Shoppingwütiger – in Riga ist wahrhaft alles möglich. Zur Orientierung stellt sich die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) bei einem Stadtrundgang vor: Der Rathausplatz beherbergt das wunderschöne Schwarzhäupterhaus. Das Rigaer Schloss und der Dom sind nicht weit entfernt. Der Dom ist eine der größten Kirchen der baltischen Staaten und beherbergt zahlreiche Kunstschätze und eine prächtige Orgel. Die Drei Brüder, ein kleines Ensemble von Wohnhäusern aus unterschiedlichen Epochen, zeigen am anschaulichsten, dass sich hier die Jahrhunderte treffen. Die große und kleine Gilde am Livländischen Platz gelegen, sehen so pittoresk aus, da glaubt man tatsächlich, man wandert durch eine Bilderbuchwelt. Unweit des Freiheitsdenkmals steht in einem Park die Nationaloper, für die es auch relativ günstig Tickets zu kaufen gibt. Ein beliebter Treffpunkt in Riga ist die Laima Uhr, schräg gegenüber der Oper. Geht man an der Freiheitsstatue vorbei Richtung Neustadt, ragt im Stadtpark neben einem die prächtige Christi-Geburt-Kathedrale in den Himmel. Sie ist das größte orthodoxe Gotteshaus in Riga. Weitere wichtige Gotteshäuser sind die Petrikirche und Jakobikirche.

Doch es sind vor allem die kleinen verwinkelten Gassen und die zahlreichen schmuckvoll verzierten Häuser, die jeden Besucher faszinieren. Die Hauptstadt Lettlands ist berühmt für seine Jugendstilhäuser. Riga besitzt mehr Bauten dieser Epoche als jede andere europäische Stadt und gilt daher als Zentrum des Jugendstils. Rund um die Alberta iela und Elisabetes iela finden sich prächtige Jugendstilbauten, welche vom Architekten Michail Eisenstein erschaffen wurden. Die Reiseleitung nimmt sich mit Ihnen ausreichend Zeit, um die zahlreichen Jugendstilgebäude zu bewundern und die kunstvolle Architektur auf sich wirken zu lassen.
Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um die Kulturhauptstadt des Baltikums auf eigene Faust zu entdecken. Entspannung finden Sie in einer der zahlreichen Cafés der Altstadt bei einer Tasse Riga Kaffee – Kaffee mit Black Balsam, einem traditionellen Kräuterschnaps. Wer in Einkaufslaune ist, sollte die Audeju iela, Kalku iela und Valnu iela mit zahlreichen Kaufhäusern, Kleidungsgeschäften und Boutiquen aufsuchen. Wer nach Kunstgalerien oder Souvenirshops sucht, wird auf der Tirgonu und Laipu iela fündig.
Der Abend sollte dann genutzt werden, um die lettische Küche auszuprobieren. Zahlreiche Restaurants buhlen mit stilvollem Interieur und ausgewählten Speisen um Ihre Gunst. Sie haben noch nicht genug? Dann stürzen Sie sich in das Getümmel des Rigaer Nachtlebens. Mit einer ausgezeichneten Auswahl an Kneipen und Diskotheken bietet diese Stadt die wohl beste Nightlife-Unterhaltung im gesamten Baltikum.
6.Tag GAUJA NATIONALPARK TARTU
Im Gauja Nationalpark liegt das Herrenhaus Ungurmuiža. Das Landgut ist der einzig erhaltene Holzbau im Barockstil. Im 18. Jahrhundert erbaute der deutsche Balthasar Campenhausen das Anwesen. Bei einer entspannten Kaffeepause mit hausgemachtem Kuchen können Sie die wunderschönen Wandmalereien bewundern.
Tartu ist mit ca. 100.000 Einwohnern die zweigrößte Stadt Estlands und wird gerne als das geistige Zentrum bezeichnet. Denn hier befindet sich die älteste Universität des Landes und Nordeuropas, die schon seit Jahrhunderten weit über die Landesgrenzen geschätzt wird. Wussten Sie z.B. dass Einmal-Handschuhe hier erfunden wurden? In Tartu regieren die Studenten – werden Sie bitte nicht nostalgisch, wenn Sie zahlreiche, aufstrebende junge Menschen auf ihren Fahrrädern durch die grüne Stadt radeln oder gemütlich in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants sitzen sehen!
Der Stadtrundgang führt Sie durch die kompakte Altstadt mit Sehenswürdigkeiten wie der Johanniskriche, der Domruine und der Sternwarte.
7.Tag TALLINN
Den krönenden Abschluss der Rundreise bildet die Hauptstadt Estlands. Tallinn vereint verschlungene Gassen mit Pflastersteinen, gotische Türme und mittelalterliche Märkte mit der modernen Neustadt, welche mit Wolkenkratzern, zahlreichen Restaurants, Bars und Geschäften jeglichen Komfort einer modernen, europäischen Hauptstadt bietet.
Ihre Stadtbesichtigung führt durch die authentische Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe), welche noch heute von dicken Mauern und steinernen Wehrtürmen der mittelalterlichen Verteidigungsanlage umschlossen wird. Sie teilt sich in die Bereiche „Unterstadt“ und „Oberstadt“. Die Highlights der Unterstadt sind in erster Linie der Rathausplatz. Gegenüber befindet sich die Ratsapotheke, welche eine der beiden ältesten noch tätigen Apotheken Europas ist. Der ehemalige Kanonenturm „Kieck-in-de-Kök“ ist ebenfalls sehenswert. Auch eine Reihe von imposanten Gotteshäusern schmückt die Unterstadt. Nennenswert sind die spätgotische Steinkirche St. Nikolai, die Heiliggeistkirche sowie die schöne Olaikirche.
Die Oberstadt liegt auf dem Domberg, welcher als Wahrzeichen der Stadt gilt. Hier begeistern die Burg mit dem Langen Hermann, der Tallinner Dom mit ehemaliger Domschule und die russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale. Die Authentizität der gut erhaltenen hanseatischen Architektur wird Sie beeindrucken. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Der Katharinenpark mit dem Schloss Kadriorg im nordöstlichen Teil von Tallinn lädt dazu ein hier den Tag ausklingen zu lassen. Fußläufig erreichbar ist das Rotermann-Viertel, eine gelungene Symbiose aus Fabrikarchitektur und Moderne.
8.Tag Rückreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland (via Riga).
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Zu den bedeutendsten Kirchen der litauischen Hauptstadt Vilnius gehört die Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul, welche in den Jahren von 1668 bis 1675 nach den Plänen des polnischen Architekten Jan Zaor im barocken Baustil errichtet wurde. Die Kirche beeindruckt vor allem auf Grund ihrer imposanten Stuckarbeiten, welche das gesamte Innere der Kirche ausfüllen.

Aber auch von Außen beeindruckt die Kirche ihre zahlreichen Besucher. Die St. Peter und Paul Kirche befindet sich nicht in der historischen Altstadt von Vilnius, sondern etwas außerhalb in dem Vorort Antakalnis. In Kaunas, der zweitgrößten Stadt Litauens, befindet sich die Schwesterkirche der Peter und Paul Kirche.
Kaunas - Perkunas-Haus
Kaunas - Rathausplatz von Kaunas
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
3. - 3. Tag Kurische Nehrung
Klaipeda - Simon-Dach-Brunnen
Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
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Im 14. Jahrhundert wurde Lettland vom Schwertbrüderorden regiert, ihren Sitz hatten sie im Zentrum der lettischen Hauptstadt Riga, in der sogenannten Weißen Steinburg. Als diese durch die aufständischen Bürger Rigas zerstört wurde, erzwangen die Herrscher einen Neubau, welcher sich am Nordende der Innenstadt befinden sollte. Dies war die Geburtsstunde der heute wohl bekanntesten und bedeutendsten Attraktionen Rigas.

1330 wurde also mit dem Bau des neuen Sitzes des Schwertbrüderordens begonnen. Das eigentliche Schloss wurde wie eine Festung errichtet. Doch auch nachdem der Orden als Machthaber untergegangen war, diente der Prachtbau weiterhin als Residenz des jeweiligen Machthabers der Stadt. Heute befindet sich im Rigaer Schloss der Sitz des Präsidenten sowie einige Museen und weitere kulturelle Einrichtungen.
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Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.

Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
Die bekannte Albertstraße in der lettischen Hauptstadt Riga (im lettischen Alberta iela genannt) ist berühmt für ihre Art Nouveau Appartment-Gebäude, von denen zahlreiche vom prominenten Architekten Mikhail Eisenstein entworfen wurden. Vor allem die kunstvollen und geradezu überwältigenden Fassaden der einzelnen Gebäude machen einen Besuch der Straße zu einem absoluten Muss.

Benannt wurde die Albertstraße übrigens nach dem Bischof Albert (auch als Albert von Buxthoeven bekannt), welcher von 1199 bis 1229 Bischof von Riga war und zu den bedeutendsten Missionsbischöfen des 13. Jahrhunderts zählt.
In der Altstadt der lettischen Hauptstadt Riga befindet sich ein Gebäudeensemble, welches als die drei Brüder (im Lettischen „Tris brali“) bezeichnet wird. Das älteste von ihnen ist Haus 17 und zugleich auch das älteste Steingebäude im Stadtgebiet. Dieses profane Steinhaus wurde bereits im 15. Jahrhundert errichtet und weist Merkmale der niederländischen Renaissance-Häuser auf. Da unter dem Putz ein Zunft- oder Familienwappen mit Getreideähren gefunden wurde, geht man davon aus, dass dieses Haus einst einem Bäckermeister gehört haben könnte.

Mit Gewissheit kann man sagen, dass in allen drei Häusern sowohl Handel betrieben wurde als auch gelebt und gearbeitet. Dies erkennt man auch daran, dass alle drei Häuser über Holzdecken verfügen, in deren Mitte eine Lücke ausgespart wurde, durch welche Waren zwischen den verschiedenen Stockwerken transportiert werden konnte. Im zweiten Weltkrieg wurden die Drei Brüder zerstört, glücklicherweise aber bereits in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Heute befinden sich in den Gebäuden zum einen die Büros der Denkmalschutzbehörde und zum anderen das Museum der lettischen Architektur.
Im Jahre 1211 gab der Bischof von Riga Albrecht von Buxthoeven den Bau des Doms zu Riga in Auftrag. Heute ist dieser die größte Kirche des Balkans und das Wahrzeichen der lettischen Hauptstadt. Besonders beeindruckend ist das Nordportal, welches früher den Haupteingang darstellte, dieses fällt vor allem wegen seiner aufwendigen Gestaltung auf.

Die Geschichte des Doms zu Riga ist ebenso wechselvoll wie die Geschichte der gesamten Stadt. Mehrmals mussten Teile neu errichtet werden, da sie entweder ausbrannten, baufällig wurden oder Kriegen zum Opfer fielen. Nicht nur die Außenfassade ist sehr aufwendig gestaltet sondern auch das Innere des Gotteshauses ist prächtig eingerichtet.
Im Zentrum der lettischen Hauptstadt Riga ragt das imposante Freiheitsdenkmal „Brivibas piemineklis“  in den Himmel. Errichtet wurde es in den Jahren von 1931 bis 1935 während der ersten lettischen Unabhängigkeit um die nationale Souveränität des Landes zu symbolisieren. Finanziert wurde das imposante Bauwerk durch Spenden aus der Bevölkerung.

Bis heute ist das Freiheitsdenkmal ein beliebter Treffpunkt und Versammlungsplatz, zudem haben sich einige Bräuche manifestiert, beispielsweise der Brauch, dass Hochzeitspaare hier einen Blumenstrauß ablegen. Der Sockel trägt die Innschrift „Tevzemei un Brivibai“ („Für Vaterland und Freiheit“) und am Fuße der Statue werden einige historisch bedeutende Ereignisse Lettlands symbolisch dargestellt.
In den Jahren von 1860 bis 1863 wurde in Riga der Bau des sogenannten „Deutschen Theaters“ errichtet. Das imposante Bauwerk wurde im Stil des Neoklassizismus erbaut, nach Entwürfen von Ludwig Bohnstedt. Allerdings brannte der Prachtbau 1882 nieder wurde aber unter der Leitung des Architekten Reinhold Schmaeling wieder aufgebaut.

Seit 1919 ist dieses prachtvolle Gebäude nicht mehr nur ein Opernhaus in der lettischen Hauptstadt Riga sondern seitdem beherbergt es die lettische Nationaloper. Besonders schön ist auch die Umgebung der Nationaloper, sie liegt eingebettet in einer wunderschönen Anlage, inmitten von saftigem Grün und herrlichen Arrangements.
Pärnu - orthodoxe Kirche
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Im Zentrum der Altstadt von Riga befindet sich die prächtige, aus dem Mittelalter stammende Petrikirche. Ihre Geschichte reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert und ist so wechselvoll wie die Geschichte der lettischen Hauptstadt selbst. Mehrere Male wurde die im Stil der Backsteingotik errichtete Pfarrkirche schwer beschädigt oder gar zerstört aber doch immer wieder aufgebaut.

Es wurde Tradition, dass nach jedem Wiederaufbau ein Glas von der Turmspitze geworfen wird, die Anzahl der Scherben, welche dabei entstehen, sollen danach die Anzahl der Jahrhunderte symbolisieren, welche der Turm überdauern wird. Der letzte Wiederaufbau wurde 1973 abgeschlossen, als hier das Glas geworfen wurde, zersprang es in unzählige Teile, weshalb man sagt, dass die Petrikirche nun nie wieder zerstört wird.
Bilder:
Im 14. Jahrhundert wurde Lettland vom Schwertbrüderorden regiert, ihren Sitz hatten sie im Zentrum der lettischen Hauptstadt Riga, in der sogenannten Weißen Steinburg. Als diese durch die aufständischen Bürger Rigas zerstört wurde, erzwangen die Herrscher einen Neubau, welcher sich am Nordende der Innenstadt befinden sollte. Dies war die Geburtsstunde der heute wohl bekanntesten und bedeutendsten Attraktionen Rigas.

1330 wurde also mit dem Bau des neuen Sitzes des Schwertbrüderordens begonnen. Das eigentliche Schloss wurde wie eine Festung errichtet. Doch auch nachdem der Orden als Machthaber untergegangen war, diente der Prachtbau weiterhin als Residenz des jeweiligen Machthabers der Stadt. Heute befindet sich im Rigaer Schloss der Sitz des Präsidenten sowie einige Museen und weitere kulturelle Einrichtungen.
Wie in einigen anderen Hansestädten des Baltikums befindet sich auch in der lettischen Hauptstadt Riga ein Schwarzhäupterhaus. Diese Gebäude dienten in erster Linie der Bruderschaft der sogenannten Schwarzhäupter als Versammlungsort. Das Schwarzhäupterhaus in Riga ist das wohl bekannteste seiner Art, es wurde im Jahre 1334 erstmals urkundlich unter dem Namen „Neues Haus der Großen Gilde“ erwähnt.

Während des 2. Weltkrieges im Jahre 1941 wurde der berühmte und malerische gotische Bau allerdings vollständig zerstört. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde das geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren von 1993 bis 1999 originalgetreu wieder aufgebaut. Seitdem kann man den imposanten und majestätischen Bau am Rathaus mit seiner stattlichen und reich verzierten Fassade wieder bestaunen.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der eindrucksvollsten und imposantesten Bauwerke der gesamten Stadt: die atemberaubende Alexander Nevski Kathedrale. Doch sie ist nicht nur Symbol für den Prunk und die Schönheit der Stadt sondern auch Sinnbild für die Russifizierung Estlands am Ende des 19. Jahrhunderts.

Zwischen 1894 und 1900 wurde die malerische Kathedrale erbaut, als Estland einige Jahre später unabhängig wurde, wollte man 1924 auch den Sakralbau, welcher an die Russen erinnerte zerstören. Doch dazu kam es nicht und am Ende des 20. Jahrhundert wurde der beeindruckende Prachtbau sogar komplett restauriert.
Zu den Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne auch der sogenannte „lange Hermann“, ein hoher und schlanker Wachturm, welcher Teil des Tallinner Schlosses auf dem Domberg ist. Errichtet wurde der Wachturm zwischen 1360 und 1370 zusammen mit drei weiteren Ecktürmen. Im 16. Jahrhundert wurde eine Erweiterung des langen Hermann vorgenommen, sodass er heute 45,6 Meter misst.

Über eine Steintreppe mit 215 Stufen gelangt man auf eine Aussichtsplattform auf dem Turm, von hier aus hat man eine herrliche Sicht über das Tallinner Schloss und über die Stadt selbst. Die drei anderen Ecktürme des Schlosses sind der Pilsticker, die Landskrone und Stür den Kerl, letzterer wurde allerdings bereits von 1767 bis 1773 abgetragen.
Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
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Unterhalb des berühmten Domberges, in der Altstadt der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, die bekannte und historische bedeutende Heiliggeistkirche, deren Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Fertiggestellt wurde das Gotteshaus 1380, sie ist die kleinste der mittelalterlichen Kirchen Tallinns. Besonders markant an der Kirche ist der eindrucksvolle barocke Turm.

Trotz ihrer geringen Größe spielte die Heiliggeistkirche in der Geschichte der Stadt Tallinn eine zentrale Rolle. Hier hielt der Rat der Stadt vor seinen Versammlungen im Tallinner Rathaus stets die heilige Messe ab. Zudem befinden sich hier nicht nur berühmte Kunstwerke sondern auch die älteste Kirchenglocke und die älteste Uhr der Stadt.
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Zu den Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne auch die pittoreske Nikolaikirche (estnisch Niguliste kirik), welche sich am Fuße eines anderen Wahrzeichens der Stadt befindet, dem Tallinner Domberg. Die Nikolaikirche wurde von Kaufleuten aus Westfalen in Auftrag gegeben und zwischen 1230 und 1275 errichtet. Zu dieser Zeit diente sie noch als Wehrkirche, da Tallinn damals noch nicht befestigt war.

Heute ist die Kirche nicht nur ein beliebter Touristenmagnet, sondern beherbergt zudem auch eine Reihe an sehr wertvollen Kunstschätzen. Das wichtigste Kunstwerk der Nikolaikirche ist dabei das Bild „Der Totentanz“ des Lübecker Künstlers Bernt Notke, welches sich in der Antoniuskapelle befindet. Allerdings ist von dem ursprünglich etwa 30 Meter langen Kunstwerk heute nur noch rund ein Viertel übrig.
Pärnu - orthodoxe Kirche
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Im Nordosten der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich der Stadtbezirk Kadriorg, welcher mancherorts auch noch unter seinem historischen deutschen Namen „Catherinenthal“ bekannt sein dürfte. Das Viertel ist heute eine sehr beliebte städtische Wohngegend, hier befinden sich zahlreiche prächtige und kostspielig renovierte Holz- und Steinhäuser. Zudem beheimatet Kadriorg auch eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit Tallinns.

Die Rede ist vom Schloss und Park Kadriorg, deren Geschichte bis in das 18. Jahrhundert zurückgeht. Zu dieser Zeit wurde Estland von Russland erobert, Zar Peter I. gab damals den Auftrag zum Bau einer Residenz, dem heutigen Schloss Kadriorg. Hier befindet sich mittlerweile das estnische Museum für ausländische Kunst.
Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
Am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius liegt Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die wechselvolle Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 14. Jahrhundert und ist geprägt von Eroberungen und Besatzungen aber auch goldene Zeiten erlebte die Stadt, beispielsweise bei ihrem Aufstieg als bedeutende Handelsstadt.

Heute lebt Kaunas unter anderem vom florierenden Tourismus, auf keiner Litauen-Rundreise sollte ein Besuch der Stadt fehlen. Hier gilt es zum Beispiel die Ruine der Burg Kaunas sowie die Garnisonskirche, das Perkunashaus, die Sankt Georgs Kirche, die Peter und Paul Kathedrale, das historische Rathaus und die Jesuitenkirche zu bestaunen und zu bewundern. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien.
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An der südwestlichen Ostseeküste Estlands befindet sich die beschauliche Hafenstadt Pärnu, im Deutschen auch Pernau genannt. Sie beheimatet rund 44.000 Einwohner und ist das wichtigste Seebad an Estlands Küste. Der circa drei Kilometer lange Sandstrand entlang des nördlichen Ausläufers des Rigaischen Meerbusens macht den malerischen Ort zu einem beliebten Ziel für Entspannung suchende Reisende.

Zudem besticht Pärnu mit seinem landestypischen Charme. In der Stadt findet man noch zahlreiche alte, für diese Region typische Holzhäuser. Weiterhin sollte man unbedingt die Orthodoxe Kirche und das ehemalige Rathaus gesehen haben. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist allerdings die Estonia-Gedenkstätte, hier erinnert eine 12 Meter hohe Skulptur an die 1994 beim Untergang der Estonia ums Leben gekommenen Passagiere.
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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.

So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
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Im Süden Lettlands liegt die malerische Stadt Rundale, welche im Jahre 1280 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Der gerade einmal etwa 900 Einwohner zählende Ort ist das Zentrum des Bezirks Rundales novads.

Im Jahre 1736 wurde damit begonnen hier das barocke Schloss Rundale zu erbauen. Das prächtige und imposante Schloss erinnert bis heute an die einstige Bedeutung und den einstigen Reichtum der Gegend und lockt zudem zahllose Reisende hierher.

Seit 2011 gibt es in dem Ort zudem eine weiter sehr sehenswerte Attraktion. Im Park des Schlosses Rundale erinnern zwei graue Granit-Obelisken an die hier beigesetzten Soldaten, welche im napoleonischen Krieg gefallen sind und an die gefallenen deutschen Soldaten des erste Weltkrieges.
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Die zweitgrößte Stadt des baltischen Staates Estland ist das im Süden des Landes gelegene Tartu, welches im Deutschen und Schwedischen auch als Dorpat bekannt ist. Die rund 103.000 Einwohner zählende Stadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Emajogi. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück, damals wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt.

Tartu wird stark von der hier befindlichen Universität Tartu geprägt und hat sich auf Grund dessen zu einer typischen Studentenstadt entwickelt. Doch die Stadt hält für ihre Besucher noch wesentlich mehr bereit. So sollte man beispielsweise unbedingt das Rathaus, die Johanniskirche, den Dom, die Engelsbrücke und den Brunnen mit der Statue der „Küssenden Studenten“  gesehen haben.
Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

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Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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