Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 12-tägige Kombinationsreise durch Jordanien und Ägypten
  • Besichtigung der Wüstenschlösser
  • Die majestätischen Pyramiden von Gizeh bestaunen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Sie wollten schon immer eins der sieben Weltwunder der Moderne entdecken? Dann freuen Sie sich auf Petra, die verlassene Felsenstadt. In Ägypten erleben Sie dann das letzte verbliebene Weltwunder der Antike: Die Pyramiden von Gizeh.
1. Tag - Anreise
Flug nach Amman. Am Flughafen empfängt Sie Ihre deutschsprachige Reiseleitung und begleitet Sie zum Hotel.

2. Tag - Amman - Jerash - Amman (ca. 110 km)
Heute entdecken Sie die Vielfalt Ammans, der Hauptstadt Jordaniens. Verschiedene kulturelle Einflüsse der Ammoniter, Griechen, Römer, Byzantiner und Muslime haben das Stadtbild geprägt. Kaum zu glauben, dass in dieser Stadt bereits so viele Völker gelebt haben. Ihr Blick schweift über die vielen kleinen beigefarbenen Häuschen, die nur durch enge Gassen voneinander getrennt sind. Die blaue Kuppel der König-Abdullah-Moschee glänzt im Licht der hellen Morgensonne. Nach dem Besuch der Moschee betreten Sie die Zitadelle mit dem Nationalen Archäologischen Museum. Wussten Sie, dass es hier 200.000 Jahre alte Rhinozeroszähne zu sehen gibt? Der Charme des altertümlichen Ortes wird Sie verzaubern. Sie fahren nach Jerash, wo Sie uralte Ruinen und aufwändige Mosaike in eine andere Zeit zurückversetzen. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die alten griechisch-romanischen Stätten, erfahren Sie einiges über die ehemaligen Siedlungen. Zurück in Amman steigt Ihnen während eines Spaziergangs durch das Zentrum ein köstlicher Duft orientalischer Gewürze in Ihre Nase. Nehmen Sie sich Zeit für einen kleinen Bummel. Übernachtung und Abendessen in Amman.

3. Tag - Amman - Madaba - Berg Nebo - Bethanien - Totes Meer - Amman (ca. 110 km)
Madaba erwartet Sie. Entdecken Sie die Stadt der Mosaike. Zahlreiche bunte Kunstwerke versetzen Sie ins Staunen. Das Schönste von ihnen, ist die Landkarte Palästinas in der St. Georgs-Kirche. Kaum zu glauben, dass dieses detaillierte Werk von Menschen geschaffen wurde. Überzeugen Sie sich von der Fingerfertigkeit der Mosaikkünstler und schauen Sie Ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter. Am Berg Nebo schweift Ihr Blick über das "heilige Land". Können Sie sich vorstellen, wie hier Moses tausende Jahre zuvor stand? Sie erreichen den Ort Bethanien, der seit Juli 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und an dem Jesus auf Johannes den Täufer traf und sich taufen ließ. Sie schlendern vorbei an den Ausgrabungsstätten und neuzeitlichen Taufstellen. Auch heute lassen Sich hier noch viele Pilger taufen. Sie fahren weiter zum Toten Meer. Die Sonne scheint auf das klare Wasser, dazu das Rauschen der Wellen. Wussten Sie, dass das Tote Meer der tiefst gelegenste See der Erde ist? Setzen Sie sich einen Moment hin und genießen Sie die einmalige Atmosphäre oder nutzen Sie die Zeit zum Baden. Mit vielfältigen Eindrücken machen Sie sich auf den Rückweg nach Amman, wo das Abendessen und die Übernachtung erfolgen.

4. Tag - Amman - Anjara - Adschlan - Pella - Amman (ca. 240 km)
Heute wandeln Sie auf den Spuren der biblischen Geschichten. In der Pilgerstadt Anjara besichtigen Sie den Schrein der heiligen Jungfrau. Wussten Sie, dass hier eine Kirche auf eine Höhle gebaut wurde? Unvorstellbar, dass hier Jesus, seine Jünger und Maria gerastet haben sollen. Sie fahren weiter in Richtung Norden zur Festung Adschlan, die unter Sultan Saladin errichtet wurde. Genießen Sie den atemberaubenden Ausblick auf den tiefblauen See und die hohen Berge, ehe es nach Pella geht. Hier wurde vor kurzem ein imposanter Tempel entdeckt, der schon im Alten Testament erwähnt wurde.

5. Tag - Amman - Umm Rasas - Dana - Shoubak - Petra (ca. 260 km)
Ihr Tag startet mit der Fahrt nach Umm Rasas. Erleben Sie den Kontrast zwischen römischen und byzantinischen Ruinen und den Relikten muslimischer Traditionen. In den zahlreichen Kirchen finden Sie die schönsten Mosaikwerke des mittleren Osten. Die Sonne schiebt sich hinter den Wolken hervor und lässt das Dana Naturreservat in seiner vollen Schönheit erstrahlen. Auf den ersten Blick erscheint die Natur wie eine leblose Wüste, doch schauen Sie genauer hin. Können Sie die verschiedenen Tiere und Pflanzen entdecken? Auf dem Weg nach Petra halten Sie in Shoubak. Majestätisch thront die sandsteinfarbene Kreuzfahrerburg auf einem Hügel. Bei einer Besichtigung entdecken Sie die Geheimnisse dieser sagenumwobenen Burg. Sie übernachten in einem Hotel in Petra, wo ebenfalls das Abendessen erfolgt.

6. Tag - Petra
Erfahren Sie mehr über die Geschichte der "rosaroten" Stadt. Können Sie sich vorstellen, dass diese in Fels gehauenen Bauwerke von Menschenhänden erschaffen wurden? Sie tauchen ein in die Welt der Nabatäer, die hier vor 2.000 Jahren gelebt haben sollen und wandeln über eine wichtige Straße für den Seidenhandel. Vielleicht kommt Ihnen die Stadt aus Kinofilmen wie "Indiana Jones" bekannt vor? Sie bahnen Sich Ihren Weg durch die schmale Schlucht "Siq" und entdecken das prächtige Schatzhaus der Stadt. Was hier wohl für wertvolle Schätze liegen? Genießen Sie das Abendessen in Ihrem Hotel in Petra.

7. Tag - Petra - Wadi Rum - Amman (ca. 410 km)
Heute entdecken Sie die größte und eindrucksvollste Wüste Jordaniens, Wadi Rum. Sie besteht aus zahlreichen Bergen von Sandstein und Granit. Atemberaubend, wie die Sonnenstrahlen die alten Felsen in bunte Farben tauchen. Dort angekommen wird Ihnen ein Willkommenstee gereicht. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die landschaftliche Vielfalt auf einer 2-stündigen Geländewagen-Tour. Spüren Sie den Zauber dieser Wüstenlandschaft? Mit einem typisch orientalischen Abendessen in einem lokalen Restaurant in Amman lassen Sie die Ereignisse der Reise noch einmal Revue passieren.

8. Tag - Amman - Kairo
Heute heißt es Abschied nehmen von Jordanien. Transfer vom Hotel zum Flughafen Amman und Flug nach Kairo. Nach der Ankunft in Kairo empfängt Sie ein deutschsprechender Repräsentant unseres örtlichen Partners und ist bei den Einreise-und Visaformalitäten (zahlbar vor Ort) behilflich. Anschließenden Transfer zum Hotel und Übernachtung im Hotel in Kairo.

9. Tag - Kairo
Nach dem Frühstück besichtigen Sie die Zitadelle mit der Alabaster-Moschee von Mohamed Ali. Von der Zitadelle haben Sie einen tollen Blick auf die Stadt und können bei klarem Wetter in der Ferne sogar die Pyramiden sehen. Die im 8. Jhd. erbaute Ibn- Tulum Moschee wird von vielen Fachleuten als eine der schönsten Moscheen der Welt bezeichnet und wurde bisher in ihrer ursprünglichen Form und Gestalt kaum verändert. In Ägyptens berühmtesten Museum lagern mehr als 100.000 Objekte pharaonischer Geschichte. Ihr Reiseführer wird Ihnen die wichtigsten und wertvollsten Exponate nahebringen. Zum Abschluss des Tages haben Sie Gelegenheit den berühmten Bazar Kahn-El Khalili für sich zu entdecken. Tauchen Sie ein in das schier unüberschaubare Gewirr der verwinkelten Straßen und Gassen, mit Hunderten von Läden, Werkstätten und Kaffeehäusern. Übernachtung im Hotel des Vortages.

10. Tag - Kairo
Heute besuchen Sie das einzige noch existierende Weltwunder der Antike, die majestätischen Pyramiden von Gizeh mit der 20 m hohen Statue eines liegenden Löwen mit Menschenkopf. Heute vermutet man, dass die größte Sphinx von Gizeh das Plateau bewachen sollte. Nahebei in einem Museum ist die vollständig erhaltene "Sonnenbarke" ausgestellt. Zusammengesetzt aus über 1.000 Einzelteilen, welche 1954 neben der Cheopspyramide gefunden wurden. 15 km südlich der Pyramiden liegt Memphis, Jahrtausende lang die florierende Metropole des vereinigten Ober- und Unterägyptens. Von einer der größten antiken Stätten überhaupt ist heute recht wenig übrig. Übernachtung in Kairo im Hotel des Vortages.

11. Tag - Kairo
Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Auf Wunsch können Sie an einem Ausflug in das koptische Viertel teilnehmen (ca. 5 Stunden, vorab buchbar). Die Griechen nannten die Siedlung Babylon, die Römer errichteten dort eine Festung. Heute heißt das Viertel Alt-Kairo, ist älter als der islamische Stadtkern und wird von orthodoxen Christen bewohnt. Einige der schönsten und ältesten Kirchen Ägyptens stehen hier, bekannt vor allem die Al-Muallaqah, die über 1.000 Jahre alte hängende Kirche mit barock wirkenden Türmen. In der Krypta der frühchristlichen Basilika St. Sergius soll sich die Heilige Familie auf Ihrer Flucht versteckt haben. Übernachtung im Hotel des Vortages.

12. Tag - Abreise
Transfer vom Hotel zum Flughafen und Flug über Amman zurück nach Deutschland.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Bilder:
Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.

Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
Bilder:
Zu den großen Moscheen der ägyptischen Hauptstadt Kairo gehört zweifelsohne auch die atemberaubende Muhammad-Ali-Moschee, welche häufig auch als Alabastermoschee bezeichnet wird. Der herausragende Prachtbau wurde in den Jahren 1824 bis 1884 im osmanischen Stil errichtet, allerdings lassen sich auch barocke Einflüsse und Element wiederfinden. Erdacht wurde die monumentale Moschee von dem Griechen Youssef Boschna, welcher in Istanbul lebte und sich dort von der Yeni-Valide-Moschee inspirieren ließ.

Zu der Muhammad-Ali-Moschee gehören auch zwei jeweils 82 Meter hohe Minarette, die höchste Kuppel der Moschee erreicht eine Höhe von 52 Metern. Dem Eingang ist ein großer Hof vorgelagert, hier befindet sich, zentral gelegen ein Reinigungsbrunnen (hanafiyya). Der umgangssprachliche Name Alabastermoschee verdankt der Sakralbau im Übrigen seinen im Innenraum mit Alabaster verkleideten Wänden. Die Moschee kann auch außerhalb der Gebetszeiten sowie auch von Nicht-Muslimen besucht werden.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Ägyptens gehören ganz zweifellos die Pyramiden von Gizeh, die größte und älteste in diesem Komplex die Cheops-Pyramide, welche deshalb auch oft als Große Pyramide bezeichnet wird. Sie ist zudem auch die größte Pyramide der Erde. Errichtet wurde sie im Auftrag des Pharao Cheops zur Zeit der 4. Dynastie im Alten Reich also zwischen 2639 bis 2504 v. Chr. Die Fertigstellung des Baus datieren Forscher auf das Jahr 2580 v. Chr.

Zusammen mit ihren beiden Schwestern, der der Mykerinos-Pyramide und der Chephren-Pyramide ist die Cheops-Pyramide nicht nur das älteste sondern auch das letzte noch existierende Weltwunder der Antike. Zudem war sie rund 4000 Jahre lang das höchste Gebäude der Erde bis sie im 14. Jahrhundert von der Lincoln Kathedrale in England übertroffen wurde.
Neben den Pyramiden ist die Sphinx von Gizeh wohl das bekannteste Wahrzeichen Ägyptens. Die Statue mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Menschen fasziniert Besucher seit jeher. Besonders charakteristisch ist die fehlende Nase der Sphinx. Bis heute ist nicht ganz klar, wann genau das 20 Meter hohe und knapp 74 Meter lange Kunstwerk entstanden ist. Allerdings weiß man, dass die Sphinx aus Kalkstein gemeiselt wurde, der bereits an dieser Stelle vorhanden war. Zum Glück für die heutigen Besucher war die Sphinx viele Jahrhunderte bis auf den Kopf mit Sand bedeckt, was zu ihrer Erhaltung beigetragen hat. So können Touristen aus aller Welt dieses einzigartige Kunstwerk noch heute bewundern.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.

Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.

Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.

Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Bilder:
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.

Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.

Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches  rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Bilder:
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.

Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.

In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Kairo, die pulsierende und historisch bedeutende Millionenmetropole am Nil ist sowohl die Hauptstadt Ägyptens als auch die der arabischen Welt. Mit ihren mehr als 16 Millionen Einwohnern ist sie zudem die größte Stadt des afrikanischen Kontinents. Sie befindet sich im Nordosten des Landes und nimmt eine Fläche von 214 Quadratkilometern ein.
Natürlich gehört Kairo während einer Rundreise durch Ägypten ohne Zweifel zu den Orten die man unbedingt gesehen haben muss. Bereits 1979 ernannte die UNESCO die Altstadt Kairos zum Weltkulturerbe. Zu ihren Hauptattraktionen gehört der Fernsehturm, die Ben Ezra Synagoge, der Turm von Al-Dschasira und der Tahir Platz.

Zudem beheimatet Kairo mehr als 100 Moscheen von denen die Sultan-Hasan-Moschee, die Al-Rifa'i-Moschee, die Oman-Makran-Moschee, die Ibn-Tulun-Moschee, die Azhar- und die Al-Hakims-Moschee sowie die auf der Zitadelle befindliche Mohammed-Ali-Moschee zu den bekanntesten gehören. Diese Zitadelle wurde im Jahre 1176 im Auftrag des Sultan Saladin errichtet.

Unweit der Stadt befinden sich auch die berühmten Pyramiden von Gizeh, sie sind das einzig erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit. Die Ägypter selbst nennen die Pyramiden El Ahram zu Deutsch „die Heiligtümer“. Der Name Kairo bedeutet im Übrigen „die Starke“ oder „die Eroberin“.
Nach der Hauptstadt Kairo und der Metropole Alexandria ist Gizeh die drittgrößte Stadt Ägyptens, sie zählt etwa 3,3 Millionen Einwohner und gehört zur Metropolregion Kairo. Die Stadt liegt am Westufer des Nils, etwa 20 Kilometer südwestlich der Innenstadt Kairos und ist berühmt für ihre historisch bedeutenden Bauwerke zu denen die Pyramiden von Gizeh (Pyramide des Mykerinos, Chephren Pyramide und die Cheops oder Große Pyramide), die Sphinx und die Nekropole von Gizeh gehören.

Sowohl die Pyramiden als auch die Nekropole von Gizeh gehören seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe, zudem sind die weltberühmten und imposanten Pyramiden von Gizeh das einzige erhaltene der Weltwunder der Antike. Weiterhin zählen sie zu den ältesten und gleichzeitig bekanntesten Bauwerken der Menschheit.
Bilder:
Memphis war einst eine der bedeutendsten Städte Ägyptens, auf Grund ihrer günstigen Lage an der Mündung des Nildeltas befanden sich hier viel Produktions- und Werkstätten. Doch mit dem beispiellosen Aufstieg der Stadt Alexandria verlor Memphis seine Bedeutung und wurde schließlich aufgegeben. Heute befinden sich die Ruinen der einstigen Metropole etwa 18 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo.

Im Tourismus spielt die Stadt bis heute eine wichtige Rolle, jedes Jahr kommen Tausende Reisende hierher um die prachtvollen und faszinierenden Überreste der alten ägyptischen Hauptstadt zu bewundern. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten gehören die Statue von Ramses II., die Alerbasterne Sphinx, der Ptah-Tempel und die liegende Kolossalstatue von Ramses II.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Jordanien
Einst galt Jordanien eher als ein exotisches und außergewöhnliches Reiseland. Mit der Zeit wurde es jedoch bei Reisenden immer bekannter und beliebter, sodass es heute eines der top Reiseziele überhaupt ist.

Dies liegt natürlich in erster Linie an der eindrucksvollen Landschaft, den vielen Naturreservaten, der fremdartigen Kultur und den exotischen Städten.

Eine Stadt davon ist der besondere Besuchermagnet Jordaniens. Sie stellt alle anderen Städte in den Schatten und dabei ist sie noch nicht einmal bewohnt. Die Rede ist von Petra, der verlassenen Felsenstadt. In der Antike war sie die Hauptstadt der Nabatäer, nach deren Untergang allerdings geriet auch sie in Vergessenheit.
Nachdem sie im 19. Jahrhundert wieder entdeckt wurde kommen heute täglich zahlreiche Besucher um das UNESCO-Weltkulturerbe zu bestaunen.

Eine weitere wichtige Stadt des Landes ist Amman, die jordanische Hauptstadt. Sie beheimatet Sehenswürdigkeiten wie den Herkulestempel auf dem Zitdellenhügel, die König-Abdullah-Moschee und das Römische Theater und ist somit Ausgangpunkt vieler Rundreisen durch das haschemitische Königreich.

Auf einer solchen Rundreise gibt es noch eine ganze Menge mehr entdecken. Beispielsweise Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf. Wadi Rum gehört zu den bekanntesten, da seine Landschaft ausgesprochen beeindruckend ist und sich in seinen Sandstein- und Granitfelsen viele Jahrhunderte alte Felsenmalereien befinden.

Wer nach so viel Kultur und Offroad-Action ein wenig entspannen möchte der kann das am besten an einem der vielen Strände am Ufer des Roten Meeres, genauer gesagt am Golf von Aqaba.

Somit kombiniert eine Jordanien-Rundreise wirklich alle Highlights dieses hinreißenden Landes.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Jordanien sollte man für den Frühling oder den Herbst planen.

Klima:
Die Sommer sind in fast allen Regionen des Landes sehr heiß, besonders im Jordantal können die Temperaturen sehr hoch werden. Im Nordwestlichen Teil Jordaniens herrscht ein milderes Mittelmeerklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/jordaniensicherheit/218008

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils

Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die jordanische Bevölkerung gilt im Allgemeinen als sehr höflich und gastfreundlich.

Der Islam spielt eine elementare Rolle, dies ist zu respektieren.

Frauen wird zurückhaltende Kleidung empfohlen und Badebekleidung wird nur am Strand und am Pool akzeptiert.


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Ägypten
Ägypten liegt im Nordosten von Afrika. Es ist flächenmäßig knapp dreimal so groß wie Deutschland und die Geburtsstätte einer der ältesten Kulturen der Welt. Das fortschrittliche Land ehrt bis heute die einstigen Herrscher, die Pharaonen, die Ägypten zu einem reichen Erben von zahllosen imposanten Bauwerken machten. So zum Beispiel die Pyramiden und die Sphinx, diese sogenannten „Wunderwerke der Architektur“ zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Erde und gehören zu den Weltwundern der Menschheit.
Für Geschichtsliebhaber ist das Land als Reiseziel besonders gut geeignet, da mit den Pyramiden von Gizeh, Abu Simbel oder der Tempel von Luxor geschichtliches Kulturerbe gesehen werden kann.

Das wichtigste für die Ägypter ist ohne Zweifel der Nil, denn ohne ihn könnte das Land nicht existieren.

Zu beiden Seiten des Nils breitet sich die Sahara aus, welche mit 9,2 Mio qm die größte Trockenwüste der Welt ist.

Kairo ist mit 19,5 Millionen Einwohnern nicht nur Ägyptens Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt Afrikas. In ihr existieren die orientalische Gelassenheit und das hektische Leben einer Großstadt nebeneinander.

Ägypten gewinnt jedes Jahr neue Touristen, da die humanen Preise einen Luxusurlaub mit viel Kultur zulassen.

Besonders bietet sich eine Kombination aus Rundreise, Nilkreuzfahrt und anschließendem Badeurlaub an. Sie sorgt für einen abwechslungsreichen Aufenthalt, mit interessanten Erkundungen und Abenteuer. Weiterhin bietet sie Erholung und gibt dem Reisenden die Gelegenheit, das Erlebte zu verarbeiten und Revue passieren zu lassen.

Beste Reisezeit:
Ägypten kann man je nach Vorhaben ganzjährig bereisen. Dabei ist die beste Reisezeit für Rundreisen von Oktober bis März und zum Baden von Mai bis Oktober.

Klima:
Es herrscht in allen Teilen des Landes ein Wüstenklima, wobei die Tages-und Nachttemperaturen stark schwanken. Es gibt nur wenige Regentage im Jahr.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:


Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
Ägyptischer Pfund = 100 Piaster

Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ + 1

Gut zu wissen:
Respektieren Sie den Islamischen Glauben und begegnen Sie den Menschen mit Achtung. Nichtmuslimen ist es untersagt eine Moschee zu betreten.

Tragen Sie stets Kleidung, welche die Arme und die Beine bedeckt. Kurze Hosen sind nur am Strand erlaubt.

Weiterhin ist Trinkgeld für erbrachte Leistungen in Ägypten gerne gesehen.

Sollten Sie mit dem Taxi fahren wollen wird erwartet, dass Sie den Preis vor Beginn der Fahrt aushandeln.


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