Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 19-tägige Kombinationsreise durch Myanmar, Laos & Kambodscha
  • Flusskreuzfahrt auf dem Mekong
  • Pferdekutschenfahrt durch das majestätische Tempellabyrinth von Bagan
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise der Vielfalt, auf der Sie gleich drei faszinierende Länder Asiens kennenlernen! Lassen Sie sich von den goldenen Pagoden in Myanmar, der Mekong-Flussfahrt in Laos und Angkor Wat in Kambodscha begeistern!
1. Tag - Anreise
Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp nach Yangon.
2. Tag - Yangon
"Mingalabar" und herzlich Willkommen in Myanmar. Nach Ankunft in Yangon Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Die ehemalige Hauptstadt ist auch unter dem Namen "Rangun" bekannt und gilt als größte Metropole und wichtigstes kommerzielles Zentrum des Landes. Ihre koloniale Geschichte und religiöse Tradition macht die Stadt zu einem der faszinierendsten Orte Südostasiens.

3. Tag - Yangon
Bei einem Entdeckungsspaziergang sehen Sie u. a. die 1830 erbaute Immanuel Baptist Kirche. Zahlreiche Second-Hand- und Bücherläden, die zum Stöbern einladen, befinden sich in der angrenzenden Pansodan-Straße. Neugierig schweift Ihr Blick nach oben zu den zahlreichen Häuserfassaden. Hätten Sie gedacht, hier einige schmucke Überbleibsel kolonialer Architektur zu entdecken? Auf dem Weg zur Strand-Straße passieren Sie besonders beeindruckende Gebäude wie den obersten Gerichtshof oder das Hafenamt. Schon von weitem lässt sich die Pracht der 48 m hohen und über 2.000 Jahre alten Sule-Pagode erahnen. Ein atemberaubender Anblick, den dieses vergoldete Wahrzeichen der Innenstadt bietet! Gleich nebenan erhaschen Sie einen Blick auf das Unabhängigkeitsdenkmal, das im malerischen Mahanbandola-Garten liegt. Danach schlendern Sie weiter und nehmen den verführerischen Duft frischer Samosas und würziger Currys wahr. Denn jetzt ist es an der Zeit, das quirlige und chaotische indische Viertel "Little India" zu erkunden! Anschließend geht es weiter zum bunten Theingyi-Zei-Markt. Mit zahlreichen exotischen Delikatessen wie etwa gepökelter Schlange wartet hier ein Erlebnis der anderen Art auf Sie! Spannend ist auch der Sri-Kali-Tempel, der dem Affengeneral Hanuman geweiht wurde. Im Anschluss statten Sie der berühmten Kyaukhtatgyi-Pagode einen Besuch ab. Die etwa 70 m lange Statue eines liegenden Buddhas im Inneren der Pagode gilt als eine der längsten Statuen Myanmars. Danach geht es weiter Richtung Innenstadt. Sie halten am königlichen See im Kandawgyi-Park, der sehr populär bei den Einheimischen ist. Erhaschen Sie einen Blick auf die Karaweik-Halle, eine Nachbildung der königlichen Barke und genießen Sie die spektakuläre Aussicht auf die legendäre Shwedagon-Pagode. Shwedagon gilt als wichtigste religiöse Stätte für die Burmesen, die traditionell barfuß umrundet wird. Lassen Sie sich ganz auf die buddhistischen Bräuche und Gegebenheiten ein und laufen auch Sie einmal barfuß um die heilige Stätte. Sind Sie bereit für ein unvergessliches Erlebnis? Bestaunen Sie das Farbenspiel auf dem 100 m hohen Chedi, der in mehr als 40 Tonnen Blattgold eingebettet ist. Am Osteingang der Pagodenanlage reihen sich eine Vielzahl an Verkaufsständen aneinander. Hier können Sie nach Lust und Laune zwischen den religiösen Artikeln stöbern. Das Angebot reicht von Mönchskutten über Opferschalen bis hin zu Opfergaben oder Räucherstäbchen. Den Abschluss des Tages bildet der Besuch des traditionellen Nachtmarkts. Probieren Sie hier allerlei erhältlichen Köstlichkeiten und Snacks.

4. Tag - Yangon - Bagan
Heute erfolgen der Transfer zum Flughafen und der Flug nach Bagan. Das majestätische Bagan ist ungefähr so groß wie Manhattan und zählt mit mehr als 4.000 Tempeln aus roten Ziegelsteinen zu den architektonisch bedeutendsten Stätten Asiens. Zum Auftakt Ihrer Besichtigung werfen Sie von der Terrasse eines hochgelegenen Tempels einen Blick auf das atemberaubende Tempelfeld. Anschließend sehen Sie einen der erhabensten Tempel, den buddhistischen Ananda-Tempel. Haben Sie gewusst, dass er zu den elf größten Tempeln von Bagan zählt? Danach warten das Dorf Myinkaba sowie die Tempel Gubyaukgyi, Manuha und Nan Paya auf Ihren Besuch. Wunderschöne Wandbemalungen, kunstvoll gearbeitete Gravuren und prächtige Buddha-Statuen verleihen den Anlagen ihren ganz besonderen Reiz. Beim Besuch von Werkstätten für Lackwaren (z. B. Tassen, Schüsseln, Teller aus Lack) und Holzschnitte lernen Sie die lokale Kultur näher kennen. Sie sehen, wie talentierte Handwerker mit althergebrachten, traditionellen Techniken ihre hübschen Waren anfertigen. Mit einem privaten hölzernen Schiff unternehmen Sie im Anschluss eine Bootsfahrt auf dem Irrawaddy Fluss. Nirgendwo sonst lässt sich so schön beobachten, wie die Sonne langsam am Horizont verschwindet und die Tempelebene in rotgoldenes Licht taucht.

5. Tag - Bagan
Am Morgen haben Sie die Möglichkeit, die einzigartige Tempelwelt von Bagan bei einer Ballonfahrt aus der Vogelperspektive zu erleben (wetterabhängig, auf Wunsch buchbar, begrenzte Teilnehmerzahl). Danach geht es auf den quirligen Nyaung Oo Markt, auf dem zahlreiche Stände mit allen erdenklichen Waren zum Stöbern einladen. Durch das vielseitige Umland fahren Sie anschließend bis zum rustikalen Dorf Minnanthu. In dieser sehr ländlichen, ruhigen und abgelegenen Gegend sehen Sie einige Tempel wie Payathonzu und Lemyentha. Der Besuch des Kyat-Kyat-Cave-Klosters, einem wichtigen Meditationszentrum, darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Auf Ihrem weiteren Weg legen Sie in einem kleinen Dorf einen Stopp ein. Bei einer Erkundungstour durch den charmanten Ort erhalten Sie interessante Einblicke in das Leben der Bewohner. Mit der Pferdekutsche geht es dann querfeldein durch das Tempellabyrinth. Genießen Sie die besondere Abendstimmung und beobachten Sie, wie die Sonne langsam hinter den heiligen Tempeln von Bagan verschwindet.
6. Tag - Bagan - Mandalay (ca. 170 km)
Heute geht es weiter nach Mandalay. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie die vielseitige Landschaft an sich vorbeiziehen. Ein charmantes Dorf reiht sich an das nächste, gespickt mit Sesam-, Baumwoll- oder Reisfeldern. Nach einem kurzen Halt in einem Teehaus in Myingyan geht es weiter in das Dorf Shwe Pyi Tha. Erkunden Sie die Ortschaft bei einem Spaziergang bevor Sie Ihr Tagesziel Mandalay erreichen. Kurz vor Sonnenuntergang machen Sie von hier einen Abstecher nach Amarapura. Sie ist Myanmars vorletzte königliche Hauptstadt und auch als "Stadt der Unsterblichkeit" bekannt. Nach dem Besuch einer lokalen Weberei machen Sie einen Halt am Mahagandayon-Kloster. Es ist die Heimat von mehr als 1.000 jungen Mönchen und ein wichtiges Zentrum für klösterliche Studien und strikter religiöser Disziplin. Später besuchen Sie die legendäre U-Bein Brücke, die 1782 erbaut wurde und mit 1.2 km Länge als längste Teakholz-Brücke der Welt gilt. Das Licht der untergehenden Sonne lässt lange Schatten der Brücke auf den Taungthaman-See werfen und beschert Ihnen einen unvergesslichen Moment.
7. Tag - Mandalay
Vormittags steht eine ausführliche Stadtbesichtigung von Mandalay auf dem Programm. Zunächst erwartet Sie der Besuch der Mahamuni-Pagode. Sie beinhaltet eines der am meisten verehrten Buddha-Abbilder, das komplett in Gold getaucht ist und jeden Tag von vielen männlichen Anhängern aufgesucht wird. Frauen ist der Besuch der Pagode ebenso gestattet, doch ist es der religiösen Tradition nach nur Männern erlaubt, den heiligen Buddha zu berühren. Nicht weniger beeindruckend ist die Kuthodaw-Pagode, die oft als das "größte Buch der Welt" bezeichnet wird. Wissen Sie auch warum? Im Inneren befindet sich eine Sammlung von 729 Marmorplatten mit buddhistischen Lehren, die der Pagode zu Ihrem Spitznamen verholfen haben. Direkt südlich vom Mandalay Hill steht die Kyauktawgyi-Pagode, auch bekannt als die "Pagode mit dem großen Marmorabbild". Bewundern Sie hier einen riesigen Buddha, der aus nur einem einzigen großen Marmorblock angefertigt wurde. Es wird gesagt, dass dieser kolossale Marmorblock von 10.000 Männern in zwei Wochen vom Flussufer zu seinem jetzigen Platz transportiert wurde. Eine schier unglaubliche Vorstellung! Danach besichtigen Sie das Shwenandaw-Kloster. Das goldene Kloster repräsentiert das einzige noch vorhandene Gebäude des königlichen Hofes aus dem 19. Jahrhundert und rühmt sich vor allem für seine unvergleichlichen Holzgravuren. Bevor die Sonne untergeht besuchen Sie noch das Shwe Kyin Kloster. Ein großartiger Platz, um einen Tag voller Erlebnisse entspannt ausklingen zu lassen. Beobachten Sie, wie sich die jungen Mönchsanwärter in einer Prozession für Ihr Abendgebet aufreihen und lauschen Sie ihrem friedlichen Gesang.

8. Tag - Mandalay - Heho - Inle-See
Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Heho, einer kleinen Stadt in der Shan-Provinz und dem Tor zum Inle-See. Von hier geht es weiter nach Nyaung Shwe. Auf dem Weg besuchen Sie noch dörfliche Werkstätten, die auf die traditionelle Fertigung von Shan-Papier und den einzigartigen handgemachten Regenschirmen spezialisiert sind. Ein weiterer Halt steht an dem aus Teakholz erbauten Kloster Shweyanpyay an. Es ist bekannt für besonders schöne Holzschnitzereien und edle Handwerkskunst der dort ansässigen Mönche. In Nyaung Shwe angekommen wechseln Sie Ihr Transportmittel und fahren in einem Boot zu Ihrer Unterkunft am legendären Inle-See. Sie passieren Dörfer, die auf Stelzen gebaut sind und von der lokalen Intha-Bevölkerung bewohnt werden. Beobachten Sie vom Boot aus die geschickten Einbeinruderer und bestaunen Sie die grünen schwimmenden Gärten, die auf Wasserhyazinthen ruhen und auf dem Seeboden durch Bambusstangen verankert sind. Im Weberdorf Inpawkhone legen Sie einen Stopp ein. Es ist im ganzen Land für seine Seidenwebereien mit Lotusstängeln bekannt. Sehenswert sind auch das Nga Hpe Chaung-Kloster, das eine große Shan-Buddha-Sammlung beherbergt und die Phaung Daw Oo-Pagode. Sie gilt als die bedeutendste Anlage des Sees und begeistert mit fünf heiligen und mit Blattgold verzierten Buddha-Figuren.

9. Tag - Inle-See - Heho - Tachilek - Chiang Saen - Chiang Rai
Heute verlassen Sie Myanmar. Transfer zum Flughafen Heho und Flug nach Tachilek, direkt an der Grenze zu Thailand gelegen. Im Anschluss geht es weiter nach Chiang Saen im legendären "Goldenen Dreieck". Hier treffen die Grenzen von Burma, Laos und Thailand aufeinander. Durch die Einwanderung verschiedenster Stämme in den Norden kam auch das Opium nach Thailand. Der Besuch des gleichnamigen Museums wird Ihnen einen näheren Einblick in die Geschichte der Völker, den Opiumhandel sowie die Opiumkriege geben. Haben Sie gewusst, dass Opium angeblich ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt und erst im Laufe der Jahrtausende über Persien, Indien und China in das Goldene Dreieck eingeführt wurde? Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

10. Tag - Chiang Rai - Ban Houayxay - Pakbeng
Durch die thailändische Region Chiang Khong geht es weiter nach Laos. Nachdem Sie die Grenze überquert haben wechseln Sie das Transportmittel und fahren mit einem traditionellen Boot auf dem Mekong nach Pakbeng (Dauer ca. 7 Stunden). Ein Mittagessen an Bord ist eingeschlossen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Pakbeng, Heimat vieler lokaler Bergstämme.

11. Tag - Pakbeng - Luang Prabang
Am Morgen steht eine weitere beeindruckende Schifffahrt auf dem Mekong auf dem Programm (Dauer ca. 7 Stunden). Wussten Sie, dass der Mekong zu den zwölf längsten Flüssen der Erde gehört und sechs Länder durchquert? Genießen Sie den Blick auf die abwechslungsreiche Landschaft. Der Mekong liegt am Fuße eines steinwandigen Tals und bietet an seinem Ufer zahlreiche tropische Wälder. Unterwegs halten Sie an den bekannten Pak Ou Höhlen, wo hunderte unterschiedliche Buddha-Statuen zu bewundern sind. Von hier bietet sich auch nochmal ein unvergesslicher Blick auf den Mekong. In Luang Prabang gehen Sie von Bord. Die Stadt bezaubert mit historischen Tempeln und Kolonialgebäuden und liegt zwischen den Flüssen Nam Khan und Mekong. 1995 wurde die Stadt vollständig zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

12. Tag - Luang Prabang
Heute lernen Sie das bezaubernde Luang Prabang bei einer Stadtbesichtigung näher kennen. Ihre Entdeckungstour führt Sie vorbei an eindrucksvollen Tempeln und durch das historische Stadtzentrum der alten Königsstadt. Nach etwa 355 Stufen, gesäumt mit verschiedenen Buddhastatuen und kleinen Aussichtspunkten, erreichen Sie den Gipfel des etwa 100 m hohen Berges Phousi. Genießen Sie von hier einen fantastischen Blick auf Luang Prabang und die umliegenden Flüsse und Berge und bestaunen Sie den Wat Chom Si mit seiner 20 Meter hohen goldenen Stupa. Auf Ihrer weiteren Tour sehen Sie unter anderem den Tempel Wat Mai, die Tempelanlage Wat Xieng Thong sowie den Wat Visoun, den ältesten noch genutzten Tempel in Luang Prabang, dessen Geschichte bis ins Jahr 1513 reicht. Im Anschluss besuchen Sie den Hmong Nachtmarkt. Erleben und spüren Sie hautnah das Leben und das geschäftige Treiben der Einheimischen und tauchen Sie ein in eine bunte Welt aus Stoffen, Souvenirs und Dingen des täglichen Lebens.

13. Tag - Luang Prabang - Siem Reap
Nach dem Frühstück brechen Sie auf und besuchen das charmante Dorf der Khmu Ban Nong Heo. Beobachten Sie das traditionelle Bergvolk bei seiner täglichen Arbeit, bevor Sie mit Ihrem Reiseleiter zu einer leichten Wanderung durch die Bergwälder und Plantagen der Region aufbrechen (ca. 1 - 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht). Fragen Sie doch mal Ihren Reiseleiter, ob Sie etwas frischen Zuckerrohr von den Feldern pflücken können, um deren Saft probieren zu können! Ziel Ihrer Wanderung ist das Dorf Ban Thapene, welches direkt am Eingang der Kuang-Si-Wasserfälle liegt. Aus ca. 60 m Höhe fällt das kalkhaltige Wasser über Karstfelsen in die Tiefe und hat über die Jahre zahlreiche türkisblaue Naturpools geformt. Wer keine Scheu vor kaltem Wasser hat, kann hier ein erfrischendes Bad nehmen! Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Siem Reap in Kambodscha. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel.

14. Tag - Siem Reap
Heute erwartet Sie ein Höhepunkt Ihrer Reise, der Besuch der weltbekannten Tempelanlagen von Angkor, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Sie besichtigen u. a. die im 12. Jahrhundert erbaute Königsstadt Angkor Thom. Die prächtige Anlage beherbergt mit den Tempelanlagen Bayon, Baphuon, der Elefantenterrasse und der Terrasse des Leprakönigs die beliebtesten Besichtigungspunkte Angkors. Spüren auch Sie die Magie des Ortes, die nicht zuletzt auch durch die am Eingang von Angkor Thom platzierten Götter- und Dämonenstatuen verbreitet wird? Am Nachmittag besuchen Sie den berühmtesten Tempel der Anlage, Angkor Wat. Sie starten im Mittelschiff und werden sehr schnell realisieren, wie groß der Temepl ist. Zum Abschluss des Tages besuchen Sie eine weitere Hauptattraktion von Angkor, den naturbelassenen und von Urwald überwucherten Ta-Prohm-Tempel. Er sieht heute noch fast genauso aus wie zum Zeitpunkt seiner Entdeckung durch europäische Forscher.

15. Tag - Siem Reap
Ihre Reise führt Sie weiter in ein Dorf, das sich auf die Herstellung von Bambus-Klebreis und die Ernte von Kokosnüssen spezialisiert hat. Lernen Sie interessante Dinge über die Zubereitung einer typischen Bambusfüllung, während Sie kamboschanische Snacks und eine frische Kokosnuss probieren. Die Dorfbewohner erläutern Ihnen gerne die unterschiedlichen Verarbeitungswege von Zuckerrohr und anderen Früchten. Fällt Ihnen die Zubereitung auch so leicht? Ihr letzter Halt führt Sie zu einer lokalen Familie, die ihren Lebensunterhalt mit der Fertigung aufwendiger Handarbeiten aus Palmenblättern bestreitet. Lassen Sie sich das Handwerk erklären und beobachten Sie die Mitglieder der Familie bei ihrer Arbeit.

16. Tag - Siem Reap - Phnom Penh (ca. 310 km)
Während der Busfahrt von Siem Reap nach Phnom Penh (ca. 6 - 7 Stunden) haben Sie Zeit, sich die beeindruckenden Erlebnisse von Angkor noch einmal in Erinnerung zu rufen. Unterwegs legen Sie einen Halt im Dorf Kompong Kdei ein und besichtigen die über 1.000 Jahre alte Naga-Brücke. Die noch gut erhaltene Brücke stellt mit ihrer Länge von 85 m und dem 7-köpfigen Brückenkopf eine Nachstellung der heiligen Naga-Schlange dar. Ihre Reise führt Sie weiter in die alte Hauptstadt des Chenla-Königreichs Sambor Prei Kuk und in das Dorf Skun. Trauen Sie sich die dortige Delikatesse zu probieren? Das Dorf ist bekannt für seine gegrillten Spinnen-Spieße. Am späten Nachmittag erreichen Sie Phnom Penh.

17. Tag - Phnom Penh
Auf Ihrer heutigen Entdeckungstour lernen Sie Phnom Penh auf eine ganz besondere Art und Weise kennen. Mit dem lokalen Tuk Tuk erkunden Sie Orte, die bislang von vielen Touristen unentdeckt geblieben sind. Vorbei am Olympiastadion und der Nationalbibliothek erkunden Sie versteckte Tempel und Gebäude und besuchen belebte, lokale Märkte. Stöbern Sie nach Lust und Laune zwischen Schmuckgegenständen, Stoffen und aller Art von Souvenirs. Vielleicht ist für Sie ein passendes Erinnerungsstück dabei? Anschließend sehen Sie den Königspalast, der bis heute die offizielle Residenz des Königs Norodom Sihamoni ist und die Silberpagode (auch bekannt als Pagode des Smaragdbuddhas). Können Sie sich die Dimensionen des Pagodeninneren ausmalen, das mit mehr als 5.000 silbernen Platten ausgelegt ist? Zusammen wiegen sie über sechs Tonnen. Danach steht der Besuch des Nationalmuseums auf dem Programm. Es beherbergt eine umfassende Sammlung an Kunstgegenständen der Khmer. Den Abschluss Ihrer Besichtigunstour bildet die Besichtigung des Wat Phnom. Der Legende nach wurde die Stadt hier gegründet, als eine Frau namens Penh vier Buddhastatuen in einem auf dem Mekong treibenden Baum fand und einen Tempel errichtete, um die Statuen dort aufzubewahren.

18. Tag - Abreise
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Auf Wunsch geht es mit dem Boot am Vormittag zur Insel Koh Dach (vor Ort buchbar, ca. 55 US$ pro Person, bei 5 Personen). Dort angekommen wechseln Sie Ihr Transportmittel. Mit dem Tuk Tuk begeben sich auf Erkundungstour über die kleine Insel. Farmen, Holzhäuser und kleine Pagoden prägen das Landschaftsbild und bieten zahlreiche Möglichkeiten für das ein oder andere Erinnerungsfoto. An einem traditionellen Stelzenhaus legen Sie eine Pause ein und genießen in entspannter und familiärer Atmosphäre ein landestypisches Mittagessen bevor Sie Ihren Rückweg nach Phnom Penh antreten. Später Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Zwischenstopps nach Deutschland.

19. Tag - Ankunft in Deutschland

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten. Vor Ort buchbare Ausflüge werden durch unsere Reiseleitung nur vermittelt.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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In Rangun, der größten Stadt Myanmars befindet sich der bedeutendste Sakralbau und das religiöse Zentrum des Landes: die Shwedagon Pagode, auch Shwedagon-Paya oder Shwedagon Zedi Daw genannt. Zudem ist sie nicht nur das Wahrzeichen Myanmars sondern auch eine der berühmtesten Stupas der Erde. Eine Legende besagt, dass die Shwedagon Pagode mehr als 2.500 Jahre alt sein soll.

Anhand dieser Dimensionen verwundert es nicht, dass nicht nur gläubige Buddhisten sondern auch Touristen zu Tausenden zu dieser eindrucksvollen Pagode pilgern. Besonders beeindruckend sind die unzähligen Schreine, welche zum Komplex der Pagode gehören. Außerdem bietet der imposante Prachtbau nicht nur bei Tag einen unvergesslichen Anblick, sondern auch bei Nacht, dann wird die Shwedagon Zedi Daw nämlich traumhaft beleuchtet und ist schon aus der Ferne gut auszumachen.
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Im Norden Myanmars befindet sich die historische Königsstadt Bagan, zu deren elf größten Bauwerken zählt der buddhistische Ananda Tempel, welcher in den Jahren 1091 bis 1105 errichtet wurde. Der imposante Tempel befindet sich nur etwa 200 Meter östlich der Stadtmauer zur Altstadt von Bagan. Der Name Ananda verdankt der Tempel dem Cousin und langjährigen Begleiter Buddhas, Ananda.

Die Bauweise der Anlage ist ein exzellentes Beispiel für die indische Architektur. Insgesamt umgeben den Tempel 4 Portalvorbauten, im Zentrum des Prachtbaus ragt ein vergoldeter Turmaufbau (Shikhara) majestätisch in die Höhe. Zu den absoluten Besonderheiten des Ananda Tempels gehört ein Fußabdruck Buddhas aus Marmor, welcher sich in der westlichen Eingangshalle befindet.
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Die „Stadt der Unsterblichen“, das bedeutet der Name des rund 11 Kilometer südlich von Mandalay gelegenen Ortes übersetzt. Die Rede ist von Amarapura, ein etwa 10.000 Einwohner zählende Stadt im Herzen Myanmars.

Der Ort zwischen dem Taungthaman-See und dem Irawadi Fluss war ab 1781 unter König Bodawpaya sogar zur Könighauptstadt aufgestiegen, verlor diesen Status aber rund 50 Jahre später wieder. Dennoch beheimatet sie immer noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie deb Königspalast, den Kwa-Yen-Tempel, das Kloster Bagaya Kyaung sowie zahlreiche Pagoden.

Die wohl bekannteste und beliebteste Attraktion ist jedoch die berühmte U-Bein-Brücke, mit ihrer Länge von 1,2 Kilometer die längste Teakholzbrücke der Welt. Sie wurde bereits 1784 errichtet und musste seitdem kaum repariert werden. Zur Regenzeit verläuft der Pegel des Flusses nur knapp unter der Brücke.
„Das größte Buch der Welt“ – es sieht nicht aus wie ein Buch und dennoch kann man es als solches bezeichnen, es ist begehbar und eine wahre Augenweide. Das größte Buch der Welt befindet sich in der myanmarischen Stadt Mandalay und besteht aus 729 Weißen, pavillonartigen Tempeln (Stupas). In jedem dieser Tempel befindet sich eine weiße Marmorplatte und auf jeder dieser weißen Marmorplatten befindet sich ein Stück des Pali-Kanons, das Leben und die Lehren Buddhas.

Gebaut wurde diese imposante und überaus beeindruckende Anlage in der Mitte des 19. Jahrhunderts, 1868 wurde sie schließlich fertiggestellt. Übersetzt bedeutet der Name des Sakralbaus „Pagode der Königlichen Verdienste“. Das Zentrum der Anlage bildet sie vergoldete Lawka Marazein Pagode aus dem Jahre 1857.
Nordöstlich Mandalays, der zweitgrößten Stadt Myanmars, erhebt sich der besonders eindrucksvolle, rund 250 Meter hohe Mandalay Hill. Dieser majestätisch in den Himmel ragende Hügel verlieh der Stadt ihren Namen und beherbergt zudem zahlreiche Pagoden, Schreine und Klöster. Doch nicht nur wegen der vielen beeindruckenden Bauwerke ist ein Erklimmen des Hügels lohnenswert, sondern auch auf Grund des einzigartig bezaubernden Panorama-Blicks über die sich am Fuße des Hügels ausbreitende Millionenmetropole.

Bei der Ankunft auf dem Hügel werden die Besucher von 2 imposanten Cinthes (stilisierte Löwen-Skulpturen) begrüßt. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Sandamuni Pagode, die letzte Ruhestätte des Kronprinzen Ka Naung. Und auch die Kuthodaw Pagode sollte man unbedingt gesehen haben. Diese wird nämlich insgesamt von 729 Stupas umgeben, wobei jede einzelne einen in Stein gemeißelten Teil des Pali Buddhisten Kanon beherbergt, zusammen ergeben diese Stupas dann das größte Buch der Welt.
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Im Landesinneren Myanmars, im Shan-Staat, der größten Verwaltungseinheit des Landes befindet sich der faszinierende Inle See, welcher besonders in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Touristenziel geworden ist. Große Berühmtheit erreichte der Inle vor allem durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten sowie durch seine beeindruckenden Einbeinruderer.

Der See erstreckt sich von Nord nach Süd auf rund 22 Kilometern und von Ost nach West auf knapp 10 Kilometern. Idealer Ausgangspunkt für Reisen zum Inle See ist der kleine Ort Nyaung Shwe, von hier aus starten täglich zahlreiche Bootstouren. Im und am See gibt es insgesamt 17 Dörfer, in denen im Ganzen rund 70.000 Menschen leben. Die Wohnhäuser sind zum größten Teil auf Pfählen errichtet.
Im Shan-Staat in Myanmar befindet sich der wohl bekannteste See des Landes, der Inle-See. Er ist berühmt für seine Schwimmenden Dörfer und Gärten und seine Einbeinruderer. An einem Ufer dieses beeindruckenden Sees liegt die bemerkenswerte Phaung Daw Pagode, ein buddhistisches Gebetshaus. Diese beherbergt 5 Abbildungen Buddhas, welche in Gold gefasst sind.

Besonders sehenswert ist die Pagode während des burmesischen Monats Thadingyut (Von September bis Oktober), dann findet hier ein 18 Tage andauerndes Festival statt, welches man in keinem Fall verpassen sollte. Um den Tempel herum befinden sich einige Stände und Geschäfte, in denen man traditionelle Waren kaufen kann.
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Der südostasiatische Staat Myanmar besteht aus insgesamt 14 Verwaltungseinheiten, die größte von ihnen ist der Shan-Staat, welcher fast ein Viertel der gesamten Landesfläche einnimmt. In ihm befindet sich auch der berühmte Inle See, welcher vor allem für seine Einbeinruderer sowie seine schwimmenden Gärten und Dörfer bekannt ist. Von Nord nach Süd beträgt die Ausdehnung des Sees rund 22 Kilometer, von Ost nach West etwa 10 Kilometer, die Oberfläche umfasst dabei eine Fläche von durchschnittlich 12.000 Hektar.

Die meisten Bauten des Sees wurden auf Pfählen errichtet, das gilt auch für die „schwimmenden Gärten“, welche sich überall auf dem See befinden. Als Basis für die schwimmenden Felder dient eine feste und fruchtbare Masse, welche aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen besteht. Sie sind mittels Bambuspfählen am Seeboden befestigt. Angebaut werden die unterschiedlichsten Kulturen, nicht nur Obst und Gemüse sondern auch Blumen.
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Im Landesinneren Myanmars, im Shan-Staat, der größten Verwaltungseinheit des Landes befindet sich der faszinierende Inle See, welcher besonders in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Touristenziel geworden ist. Große Berühmtheit erreichte der Inle vor allem durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten sowie durch seine beeindruckenden Einbeinruderer.

Der See erstreckt sich von Nord nach Süd auf rund 22 Kilometern und von Ost nach West auf knapp 10 Kilometern. Idealer Ausgangspunkt für Reisen zum Inle See ist der kleine Ort Nyaung Shwe, von hier aus starten täglich zahlreiche Bootstouren. Im und am See gibt es insgesamt 17 Dörfer, in denen im Ganzen rund 70.000 Menschen leben. Die Wohnhäuser sind zum größten Teil auf Pfählen errichtet.
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Der Mekong wird häufig als die Lebensader des kontinentalen Südostasiens bezeichnet, mit seiner Länge von etwa 4.500 Metern (Angaben variieren), gehört er zu den zehn längsten Flüssen der Erde. Sein Einzugsgebiet erstreckt sich auf rund 800.000 km². Der Mekong fließt von Zentralchina bis in den Süden Vietnams, wo er schließlich in das Südchinesische Meer mündet. Auf seinem Weg durchfließt dieser gewaltige Fluss die Länder China, Myanmar, Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam.

Von besonderer Schönheit und Kraft zeigt sich der Mekong in Kambodscha, hier befinden sich nahe der Stadt Kratie die Sambor-Wasserfälle, welche ihren Besuchern ein atemberaubendes Naturschauspiel bieten. Doch auch die anschließenden Landschaften um den Mekong können den Reisenden in ihren Bann ziehen.
Zu den längsten Flüssen der Welt und den mächtigsten Strömen Asiens gehört zweifelsohne der Mekong. Ein mächtiger Strom in Südostasien mit einer Länge von etwa 4.500 Kilometern. Sein Einzugsgebiet umfasst etwa 800.000 km², wobei er durch die Länder China, Tibet, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam fließt und dabei ganz unterschiedliche Facetten zeigt.

So verschieden wie die Länder durch die er fließt, so verschieden sind auch die Namen, die jedes einzelne Volk für ihn hat. Für manche ist er schlicht der große Fluss, für andere der turbulente Fluss und wieder andere nennen ihn den Neun-Drachen-Fluss. Eines aber ist in jedem der Länder gleich: der Mekong bedeutet Leben und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, egal ob als Transportweg, Touristenattraktion oder Energielieferant.
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Der Mekong wird häufig als die Lebensader des kontinentalen Südostasiens bezeichnet, mit seiner Länge von etwa 4.500 Metern (Angaben variieren), gehört er zu den zehn längsten Flüssen der Erde. Sein Einzugsgebiet erstreckt sich auf rund 800.000 km². Der Mekong fließt von Zentralchina bis in den Süden Vietnams, wo er schließlich in das Südchinesische Meer mündet. Auf seinem Weg durchfließt dieser gewaltige Fluss die Länder China, Myanmar, Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam.

Von besonderer Schönheit und Kraft zeigt sich der Mekong in Kambodscha, hier befinden sich nahe der Stadt Kratie die Sambor-Wasserfälle, welche ihren Besuchern ein atemberaubendes Naturschauspiel bieten. Doch auch die anschließenden Landschaften um den Mekong können den Reisenden in ihren Bann ziehen.
Zu den längsten Flüssen der Welt und den mächtigsten Strömen Asiens gehört zweifelsohne der Mekong. Ein mächtiger Strom in Südostasien mit einer Länge von etwa 4.500 Kilometern. Sein Einzugsgebiet umfasst etwa 800.000 km², wobei er durch die Länder China, Tibet, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam fließt und dabei ganz unterschiedliche Facetten zeigt.

So verschieden wie die Länder durch die er fließt, so verschieden sind auch die Namen, die jedes einzelne Volk für ihn hat. Für manche ist er schlicht der große Fluss, für andere der turbulente Fluss und wieder andere nennen ihn den Neun-Drachen-Fluss. Eines aber ist in jedem der Länder gleich: der Mekong bedeutet Leben und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, egal ob als Transportweg, Touristenattraktion oder Energielieferant.
Rund 25 Kilometer nördlich der laotischen Stadt Luang Prabang, direkt am Ufer des Mekong befindet sich einer der bedeutendsten buddhistischen Wallfahrtsorte, die sogenannten Heiligen Höhlen von Pak Ou. Das sind 2 beeindruckende Tempel, welche in Kalksteinhöhlen errichtet wurden. Während des Indochina-Krieges wurden hier die privaten Buddha-Statuen der laotischen Bevölkerung versteckt um sie vor Plünderung zu schützen.

So sagt man, dass zeitweise über 5000 Statuen in den verschiedensten Größen, hier in den beiden Höhlentempeln gestanden haben sollen. Einige davon sind auch heute noch hier und können besichtigt werden. In Laos wird die gesamte Anlage auch Tham Ting („Ting-Höhle“) genannt, dabei wird zwischen der unteren Höhle Tham Loum und der oberen Höhle Tham Theung unterschieden.
12. Tag Luang Prabang - Wat Mai
Pakse - Wat Phou
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Angkor Thom bedeutet übersetzt „große Hauptstadt“. Etwa am Ende des 12. Jahrhunderts wurde unter König Jayavarman VII. mit dem Bau der neuen Hauptstadt des Angkor-Reiches begonnen. Etwa sieben Kilometer nördlich der Stadt Siem Reap befinden sich die erhaltenen Bauwerke und die Ruinen.

Der Wassergraben rund um die Anlage ist etwa 100 Meter breit. Die Stadtmauern aus Laterit haben eine Höhe von etwa acht Metern. Die Stadt wird durch ein großes Straßenkreuz in Viertel geteilt und die Straßen münden in den Toren der Stadtmauer aus Sandstein. Am Ende einer weiteren Straße, der sogenannten Siegesallee, befindet sich ein weiteres Stadttor.
Bei Angkor Wat handelt es sich um die größte und bedeutendste Tempelanlage der Region Angkor in Kambodscha. Die Anlage befindet sich in der Nähe von Siem Reap und etwa 20 Kilometer vom See Tonle Sap entfernt. Dadurch, dass im 10. Jahrhundert unter König Yasovarman I. zahlreiche Bewässerungsanlagen und Stauseen errichtet wurden, ergab sich aus der erfolgreichen Landwirtschaft und dem Überschuss an Nahrung ein solcher Reichtum, dass die Khmer in der Lage waren, große Städte und Tempelanlagen zu bauen. Manche Forscher meinen jedoch, dass diese Tempelanlage erst später erbaut worden sein kann.

Angkor Wat ist nur ein Teil der großen Gesamtanlage von Angkor. Die Gebäude wurden aus Sandsteinen erbaut, die kunstvoll gestaltet waren. Über die zahlreichen Kanäle wurden die Steine mittels Flößen transportiert. Durch besondere Schleifanlagen wurden die Steine so bearbeitet, dass sie praktisch nahtlos aufeinander gesetzt werden konnten.

Das Areal hat einschließlich des Wassergrabens eine Länge von 1,5 Kilometern und eine Breite von 1,3 Kilometern. Der das innere Areal umschließende Wassergraben hat eine Breite von 170 bis 190 Metern. Der Graben stellt den Ozean dar, so wie sich sämtliche Gebäude der Anlage in ein symbolisches Universum einordnen lassen. Im Zentrum befindet sich ein Tempel mit fünf Türmen, die nach Lotosblüten geformt sind. Viele Wände sind mit Figuren dekoriert, die Tänzerinnen darstellen. Jede Tänzerin hat irgendwelche besonderen Merkmale, sodass sie sich alle voneinander unterscheiden.

Zurzeit beschäftigen sich unterschiedliche Organisationen mit der Erhaltung der Tempelanlagen von Angkor Wat. Bedingt durch die politische Lage in Kambodscha war es auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kaum möglich, Restaurierungsmaßnahmen durchzuführen. Außer von Touristen werden die Tempelanlagen auch täglich durch buddhistische Mönche besucht. Angkor Wat gilt als nationales Symbol, welches für die Khmerkultur und das heutige kambodschanische Volk steht. Es befinden sich auch Abbildungen von Angkor Wat auf der Nationalflagge und auf Geldscheinen.
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Neben Angkor Wat ist Bayon die bekannteste und wohl auch eindrucksvollste Tempelanlage in Angkor in Kambodscha. Dies liegt an den Türmen mit meterhohen Gesichtern, die aus Stein gemeißelt sind. Auch das zentrale Heiligtum unterscheidet sich von den anderen Tempelanlagen.

Hier ist es rund, bei den anderen Tempelanlagen quadratisch. Da die Tempelanlage über Jahrhunderte immer wieder umgebaut und erweitert wurde, ist sie komplexer als andere Tempelbauten. Dabei wurden nicht, wie bei anderen Tempeln, Gebäude abgerissen und an anderen Stellen wieder aufgebaut, es wurde dazugebaut. Außerdem ist dieser Tempel nicht von einer Mauer umgeben, sondern es ziehen sich offene Säulengänge herum.
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Die Elefantenterrasse befindet sich in Angkor Thom in Kambodscha westlich der Nord-Süd-Straße am Großen Platz und grenzt das Palastgelände nach Osten ab. Nördlich davon befindet sich die Terrasse des Lepra Königs. Die Elefantenterrasse wurde unter König Jayavarman VII. zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut.

Die drei unterschiedlich hohen Plattformen sind durch fünf Treppen zu erreichen. Davon befinden sich drei Treppen in der Mitte der Terrasse und zwei weitere an den Endpunkten der Terrasse. Die mittlere Treppe ist die breiteste. An den Aufgängen befinden sich steinerne Löwen und Nagas. Die nördliche Treppe wurde später noch einmal erweitert. Dies geschah wahrscheinlich unter König Jayavarman dem VIII. Hier wird eine Art Polospiel dargestellt. Auf der Außenseite der Terrasse ist eine große Prozession von Elefanten zu sehen. Auch bilden Elefanten die Ecken der Terrasse, wobei die langen Rüssel als Säulen dienen. Hieraus resultiert auch der Name Elefantenterrasse. Große Garudas und Löwenköpfe werden in der Mitte der Terrasse dargestellt.

In jüngster Zeit fand man einige Reste von Bleiziegeln, die von den Dächern der königlichen Pavillons stammen. Nach Schilderungen chinesischer Reisender sollen auf dem 350 Meter langen und 14 Meter breiten Gelände Ende des 13. Jahrhunderts mehrere Pavillons gestanden haben, von denen aus sich die königliche Familie Paraden und Prozessionen sowie Spiele auf dem Großen Platz ansah.

Wenn man sich von der Rückseite, also aus Richtung des Königspalastes der Terrasse nähert, bietet diese einen besonders beeindruckenden Blick. Erst wenn man direkt auf der Terrasse steht, hat man Sicht auf den Großen Platz. Wenn man hier steht, kann man sich vorstellen, welch eine Pracht und welch ein Prunk hier geherrscht haben muss, wenn der König mit seiner Familie und den Würdenträgern auf der Elefantenterrasse war und lange Paraden mit prächtig geschmückten Wagen und Elefanten an der Terrasse vorbeizogen oder Spiele auf dem Großen Platz durchgeführt wurden.
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Nur rund zwei Kilometer nordöstlich der berühmten Tempelanlage Angkor Wat befindet sich der atemberaubende Gebäudekomplex Ta Prohm, welcher aus einem Tempel, einem Kloster sowie mehreren kleineren Gebäuden und einer Mauer mit Eingangspavillons (Gopurams) und Ecktürmen besteht. Entstanden ist die imposante Tempelanlage im späten 12. Jahrhundert. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde sie immer wieder erweitert und ausgebaut.

Die Besonderheit von Ta Prohm ist die Tatsache, dass dies der einzige Tempel ist, welcher nicht restauriert wurde, sondern in dem Zustand belassen wurde, in welchem er zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgefunden wurde. Die einzigen Arbeiten, die vorgenommen wurden dienten lediglich der Sicherheit der Besucher. Somit hat Ta Prohm einen ganz eigenen und ganz besonderen Charme und darf auf keiner Kambodscha-Rundreise fehlen. Zudem diente die Tempelanlage auch als Kulisse für den Film Lara Croft: Tomb Raider.
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Nahe der Stadt Siem Reap im Norden Kambodschas, direkt an der Nord-Süd-Straße durch Angkor Thom befindet sich die beeindruckende Terrasse des Lepra-Königs. Nördlich von ihr findet man zudem die Terrasse der Elefanten und auch der Große Platz ist nicht weit entfernt. Auf Grund ihrer vielen sehr gut erhaltenen Reliefs, gehört die Terrasse des Lepra-Königs zu den faszinierendsten und eindrucksvollsten Kunstwerken der Khmer.

Bis heute ist allerdings unklar wer die Terrasse erbauen ließ, ebenso ungewiss ist es, wer durch die auf der Terrasse befindliche Statue dargestellt werden soll. Für die meisten ist die Statue ein Abbild des Königs Yasovarman I, welcher von 899 bis 910 das Khmer-Reich regierte und die erste Stadt in Angkor errichten ließ. Dieser König erkrankte an Lepra und starb kurze Zeit später, weshalb er im Volksmund Lepra-König hieß, woher sich auch der Name der Terrasse ableitet.

Für einige ist die berühmte Statue aber keine Darstellung eben jenes Königs, sondern vielmehr eine Abbildung des Yama, dem hinduistischen Gott des Todes. Leider befindet sich heute auf der Terrasse des Lepra-Königs nur noch ein Replikat, die Originalstatue befindet sich im Nationalmuseum Kambodschas in der Hauptstadt Phnom Penh.
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Der Königspalast in Pnom Penh wurde im Jahre 1813 erbaut und immer wieder wurden einzelne Gebäude hinzugefügt. Er befindet sich direkt neben dem Nationalmuseum und in unmittelbarer Flussnähe. Er besteht nicht, wie andere Paläste aus einem großen Gebäude, sondern aus mehreren kleineren Gebäuden.

In dem im Jahre 1919 unter französischer Kolonialherrschaft erbauten Thronsaal finden heute Staatsempfänge statt. Die Kunstwerke im Inneren wurden leider durch die Khmer Rouge zerstört. Das Eingangstor ist der Pavillon Chan Chaya, an der Straßenseite gelegen. Dieser wird heute aber nur bei offiziellen Anlässen geöffnet. In dem sich darüber befindlichen offenen Bereich finden heute manchmal Vorführungen statt.
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Der Mekong wird häufig als die Lebensader des kontinentalen Südostasiens bezeichnet, mit seiner Länge von etwa 4.500 Metern (Angaben variieren), gehört er zu den zehn längsten Flüssen der Erde. Sein Einzugsgebiet erstreckt sich auf rund 800.000 km². Der Mekong fließt von Zentralchina bis in den Süden Vietnams, wo er schließlich in das Südchinesische Meer mündet. Auf seinem Weg durchfließt dieser gewaltige Fluss die Länder China, Myanmar, Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam.

Von besonderer Schönheit und Kraft zeigt sich der Mekong in Kambodscha, hier befinden sich nahe der Stadt Kratie die Sambor-Wasserfälle, welche ihren Besuchern ein atemberaubendes Naturschauspiel bieten. Doch auch die anschließenden Landschaften um den Mekong können den Reisenden in ihren Bann ziehen.
Zu den längsten Flüssen der Welt und den mächtigsten Strömen Asiens gehört zweifelsohne der Mekong. Ein mächtiger Strom in Südostasien mit einer Länge von etwa 4.500 Kilometern. Sein Einzugsgebiet umfasst etwa 800.000 km², wobei er durch die Länder China, Tibet, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam fließt und dabei ganz unterschiedliche Facetten zeigt.

So verschieden wie die Länder durch die er fließt, so verschieden sind auch die Namen, die jedes einzelne Volk für ihn hat. Für manche ist er schlicht der große Fluss, für andere der turbulente Fluss und wieder andere nennen ihn den Neun-Drachen-Fluss. Eines aber ist in jedem der Länder gleich: der Mekong bedeutet Leben und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, egal ob als Transportweg, Touristenattraktion oder Energielieferant.
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Neben der Schatzkammer des Königspalastes befindet sich ein Gebäude, welches französisch geprägt ist. Hierbei handelt es sich um die Silberpagode, ein Geschenk des damaligen Königs Napoleon III. Erbaut wurde sie 1892 unter König Norodom. Der Fuß dieser Pagode ist mit Silberfliesen bedeckt, wodurch sie auch den Namen Silberpagode erhalten hat.

Im Inneren der Pagode befindet sich ein lebensgroßer Buddha. Dieser mit über 9.500 Diamanten verzierte Buddha wurde Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt. Die Silberpagode wird von einem überdachten Wandelgang umschlossen. Auf dem Gelände, auf dem die Silberpagode steht, befinden sich ein Reiterstandbild von König Norodom sowie mehrere Schreine und Stupas.
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Das wohl bekannteste religiöse Bauwerk der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh ist der Wat Phnom, welcher sich auf einem 27 Meter hohen Hügel befindet und somit auch das höchstgelegene religiöse Bauwerk der Stadt darstellt. Errichtet wurde es am Ende des 14. Jahrhunderts. In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde Wat Phnom immer wieder um- und ausgebaut, vollständig erneuert oder renoviert, sodass der ursprüngliche Bau aus dem 14. Jahrhundert nicht mehr vorhanden ist.

Während des kambodschanischen Neujahrsfests ist die Stupa das Zentrum der Feierlichkeiten in Phnom Penh. Im Inneren des imposanten Bauwerks befindet sich die Asche des König Ponhea Yat. Das Heiligtum, welches sich im oberen Bereich befindet ist über Rampen und Treppen zu erreichen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Stadt Yangon war einst die Hauptstadt Myanmars (früher Burma oder Birma). Im Jahre 2005 änderte sich das, als der Regierungssitz nach Pyinmana Naypyidaw verlegt wurde. Doch Yangon, besser bekannt als Rangun, ist mit ihren knapp 6 Millionen Einwohnern immer noch die größte Stadt des Landes und zudem auch das industrielle Zentrum. Die Metropole befindet sich im Süden Myanmars, am Ostrand des Irrawaddydeltas.

Sie beheimatet zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Shwedagon Pagode, ein alter buddhistischer Schrein oder die Sule Pagode, welche auch Kyaik Athok genannt wird. 1952 wurde zudem in der Stadt die Weltfriedens-Pagode errichtet, ein majestätischer Prachtbau, welcher zu Ehren des 2.500-sten Todestages Buddhas gebaut wurde. Kein Wunder, dass Rangun bei dieser Anzahl imposanter Bauten ein beliebtes Reiseziel bei Touristen aus aller Welt ist.
„Stadt Zerbrecher der Feinde“, „Kupferland“ oder „Ausgedörrtes Land“ all das sind Namen für die historische Königsstadt Bagan im Zentrum Myanmars. Sie beheimatet mehr als 2.000 erhaltene Sakralbauten, deren Komplex sich über eine Fläche von etwa 36 km² erstreckt, damit bildet sie eine der größten archäologischen Stätten in ganz Südostasien. Die Landschaft, in der die Tempel sich erheben, ist von weiter Steppe geprägt und macht den besonderen Reiz der Anlage aus.

Zu den bekanntesten Bauwerken in Bagan gehören der Abeyadana-Tempel, welcher unter Kyanzittha zwischen 1002 und 1003 erbaut wurde, der Ananda-Tempel, die Bupaya-Pagode, der Htilominlo-Tempel und Dhammayangyi-Tempel, welcher der größte Tempel in Bagan ist. Die meisten der imposanten Prachtbauten wurden aus rotem Ziegelstein errichtet, wodurch sie sich besonders malerisch in die Landschaft einfügen.
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Nur elf Kilometer südlich der Stadt Mandalay befindet sich die historisch bedeutsame, rund 10.000 Einwohner zählende Stadt Amarapur. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Stadt der Unsterblichen“. 1787 wurde der Ort von König Bodawpaya zur Königshauptstadt erklärt, diesen Status verlor sie zwar zwischen 1823 und 1841, wurde danach allerdings erneut Hauptstadt und behielt diesen Status schließlich bis 1857.

Aus dieser Zeit stammt auch der Königspalst, von welchem heute noch einige Ruinen erhalten sind. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die U-Bein-Brücke, die Patodawgyi Pagode, das Mahagandayon-Kloster, der Kwa-Yen Tempel, die Kyauktawgyi Pagode und das Babaya Kyaung. Letzteres ist ein vollständig aus Holz bestehendes Kloster. Die U-Bein-Brücke ist zudem die längste Teakholzbrücke der Welt (1.200 Meter lang).
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Im Zentrum von Myanmar (ehemals Birma oder Burma), am Irawadi Fluss liegt die faszinierende Metropole Mandalay. Mit ihren mehr als eine Million Einwohnern ist sie nach Rangun die zweitgrößte Stadt des Landes. Eine alte Prophezeiung besagte, dass eben an jener Stelle zum 2.400. Jubiläum des buddhistischen Glaubens eine Stadt entstehen würde. Um diese Prophezeiung zu erfüllen wurde im Jahre 1857 vom damaligen König Mindon die Stadt Mandalay gegründet.

Die heutige Metropole beheimatet zahlreiche beeindruckende Pagoden wie die Kuthodaw- oder die Sandamuni—Pagode. Zudem sind auch die buddhistischen Klöster wie das rekonstruierte Atumash-Kloster sehr sehenswert. Weitere Attraktionen sind die Rekonstruktion des Königspalasts und der Mandalay-Berg. Die überwältigende Stadt begeistert seit jeher vor allem westliche Künstler, so gibt es beispielsweise zahllose Lieder über die Schönheit und die Faszination Mandalays.
Im Zentrum Myanmars befindet sich die kleine und beschauliche Stadt Heho, welche sich auf Grund ihrer hervorragenden Lage von einem kleinen unbedeutenden Dorf zur wichtigsten „Gateway-Stadt“ des Landes entwickelt hat. Von hier aus erreicht man alle wichtigen Touristendestinationen innerhalb Myanmars. Der hiesige Flughafen existierte bereits zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und wurde seitdem ständig erweitert und ausgebaut.

Nordwestlich von Heho führt eine unbefestigte Straße (Dirtroad) zu den ehemaligen Silber-Blei-Minen von Maw Son (Baw Zaing). Außerdem nicht weit von Heho entfernt befindet sich der berühmte und imposante Inle Lake, welchen man während einer Myanmar Rundreise in jedem Fall gesehen haben sollte.
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Im bergigen Norden von Laos befindet sich die alte Königsstadt Luang Prabang, welche auch die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Sie beheimatet rund 48.000 Einwohner sowie zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Besonders beliebt ist der Königspalast Ho Kham, welcher heute das Nationalmuseum beheimatet oder auch der Vat Xienthong (Wat Xieng Thong), eine idyllische Tempelanlage, die direkt am Mekong gelegen ist.

Aber auch in der umliegenden Umgebung von Luang Prabang befinden sich einige sehr sehenswerte Highlights. Nur rund 25 Kilometer nördlich der Stadt befinden sich die berühmten und atemberaubenden Pak Ou Kalksteinhöhlen, welche man während einer Laos-Rundreise unbedingt gesehen haben sollte. Auch der Kuang-Si Wasserfall und das Grabmal von Henri Mouhot sind einen Besuch wert.
Pak Ou
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Siem Reap ist Provinzhauptstadt der Provinz Siem Reap in Kambodscha. Hier übernachten die meisten Besucher der Tempelanlage Angkor Wat, da es die der Tempelanlage nächstgelegene Stadt ist. Siem Reap liegt etwa 10 Kilometer vom Tonle-Sap-See, dem größten See Südost-Asiens, entfernt. Durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Dörfer hat sich die Stadt Siem Reap gebildet.

Das Stadtzentrum wird durch den alten Markt, der mit Häusern im französischen Kolonialstil umgeben ist, gebildet. Die Bewohner ernähren sich durch Fischfang und Reisanbau. Aber heute spielt auch der Tourismus in dieser Stadt eine große Rolle. Alte Hotels wurden wieder eröffnet, aber auch viele neue, von billigen Pensionen bis zu 5-Sterne-Hotels.
Die Region Angkor, nahe der Stadt Siem Reap in Kambodscha bildete vom 9. bis 15. Jahrhundert das Zentrum des Khmer-Königreiches Kambuja. Durch heute noch sichtbare Zeugnisse der Baukunst, überwiegend Tempelanlagen, wurde die Region weltberühmt. Auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern wurden mehrere Städte gebaut und in deren Zentrum wurde ein Tempel gesetzt. Bis heute wurde eine große Anzahl dieser Tempel und anderer Heiligtümer gefunden. Die Bezeichnung Angkor steht heute hauptsächlich für das historische Hauptstadtgebiet am Fuße des Pnom Bakheng.

Angkor wurde berühmt durch das Buch des Franzosen Henri Mouhot (Voyage à Siam et dans le Cambodge) aus dem Jahre 1868. Durch dieses Buch darauf aufmerksam gemacht, zogen viele Wissenschaftler nach Angkor, um Expeditionen durchzuführen. Mit den zahlreichen Besuchen aus Europa entwickelte sich auch der Kunstdiebstahl. Forscher, Abenteurer und Händler verschifften schon vor Jahren Statuen und dergleichen nach Europa, um sie an Museen oder private Sammler zu verkaufen. Auch heute noch werden immer wieder Gegenstände mitgenommen, um sie auf dem Schwarzmarkt in Europa, USA oder Japan zu veräußern.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Pläne des Areals gefertigt und die schon gefundenen Tempel katalogisiert. Die Inschriften wurden übersetzt und man begann damit, die Tempelanlagen freizulegen. Allerdings mussten die Arbeiten mehrfach durch Kriege unterbrochen werden. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt heute in der Erhaltung und dem Wiederaufbau der Tempel. Der Grundriss der meisten Tempel entspricht der Weltanschauung des Hinduismus. Dabei steht der höchste Turm mit dem zentralen Heiligtum im Zentrum, dieser stellt den Himalaja dar, auf dem die Götter wohnen sollen. Er ist umgeben von vier kleineren Türmen, den Bergen neben dem Himalaja. Ein Wassergraben als Begrenzung stellt den Ozean dar.Nach dem Ende des Bürgerkrieges ging es seit den 1990-er Jahren mit dem Tourismus wieder aufwärts. Aus diesem Grunde wurden in Siem Reap alte Hotels renoviert und auch neue Hotels gebaut.
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Pnom Penh, Hauptstadt Kambodschas, liegt im Südwesten des Landes. Sie ist Universitätsstadt und außerdem gibt es hier ein Technikum. Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen und einen Hafen, in dem auch kleinere Seeschiffe über den Mekong einlaufen. Außerdem ist sie das bedeutendste wirtschaftliche Zentrum Kambodschas.

Für kambodschanische Verhältnisse ist Pnom Penh eine sehr moderne Stadt. Hier hat man fast unbegrenzte Einkaufsmöglichkeiten und es gibt viele Restaurants, in denen man günstig speisen kann. Die Luftqualität ist im Verhältnis zu anderen asiatischen Großstädten relativ gut, da hier wohl viel Moped gefahren wird, aber der Autoverkehr noch nicht so stark zugenommen hat.
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Länderinfo

Myanmar
Myanmar, früher auch als Burma oder Birma bekannt, trägt heute den Zweitnamen „Goldenes Land“.
Dies bezieht sich auf die vielen imposanten, golden Tempel und Pagoden, welche es überall im Land zu finden gibt. Zu den schönsten und bekanntesten gehört wohl eindeutig die Shwedagon Pagode in Yangon.

Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten des Landes sind die schwimmenden Gärten am Inle-See und die imposanten Ruinen von Bagan.

Die Hauptstadt Myanmars ist seit 2006 die Stadt Pyinmana Naypyidaw. Sie ist allerdings nicht so viel besucht wie andere Städte des Landes, beispielsweise Yangon oder Mandalay. Letztere ist besonders wegen ihrer vielen besonderen Sehenswürdigkeiten beliebt. Dazu zählen das rekonstruierte Atumashi-Kloster, die U-Bein-Brücke, welche die längste Teak-Holz-Brücke der Welt ist, die Rekonstruktion des Königspalastes und natürlich zahlreiche Pagoden und Klöster.

Die Bevölkerung Myanmars und deren Leben sind sehr stark vom Buddhismus geprägt. Eine der heiligsten buddhistischen Stätten des Landes liegt bei dem kleinen Städtchen Kyaikto. Der Goldene Felsen ist sowohl für Burmesen als auch für die Touristen ein sehr bedeutender Ort. Auf dem Felsen befindet sich eine Stupa mit der Kyaiktiyo-Pagode.
 
Da Myanmar noch nicht so stark vom Massentourismus betroffen ist wie andere südostasiatische Staate kann man hier noch die Ursprünglichkeit des Landes erfahren. Außerdem fühlt man sich bei einer Reise durch das Land fast ein wenig wie bei einer Zeitreise, also um einige hundert Jahre zurück versetzt. Denn hier leben und arbeiten die Menschen noch annähernd genauso wie in vergangenen Jahrhunderten. Dementsprechend sind auch die Straßen und andere Verkehrswege nicht so gut ausgebaut. Auf einer Rundreise muss deshalb mit längeren Reisezeiten gerechnet werden, doch die investierte Zeit lohnt sich allemal.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Myanmar sollte man für die Monate von Oktober bis März planen.
 
Klima:
Myanmar befindet sich im Einflussbereich des Indischen Monsuns. Die Regenzeit dauert von Ende Mai bis Mitte Oktober. Von Ende November bis März folgt dann die kühle Jahreszeit. Im April und Mai sowie von Mitte Oktober bis Ende November ist es am heißesten.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/myanmarsicherheit/212100

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Kyat = 100 Pya
 
Flugdauer:
ca. 11 Stunden
 
Ortszeit:
MEZ +5,5h, MESZ +5h /4,5 h

Gut zu wissen:
Freizeitkleidung wird generell akzeptiert. Allerdings sollte man auf allzu knappe Kleidung wie Shorts und Miniröcke verzichten. Will man ein religiöses Gebäude betreten, gehört es sich zuvor Schuhe und Strümpfe auszuziehen.

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Füße beim Sitzen niemals zu sehen sind, da dies als Beleidung aufgefasst wird.


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Laos
Noch vor wenigen Jahren war an einen Urlaub in Laos nicht zu denken, denn das Land war für den Tourismus geschlossen. Somit hinkt das Land auch heute noch bei den Besucherzahlen seinen Nachbarn wie Thailand, Kambodscha oder Vietnam deutlich hinterher. Doch gerade das macht Laos für viele Touristen attraktiv, denn dadurch ist es weniger vom Massentourismus betroffen und somit noch weitestgehend unberührt.

Auch in Laos hat die einstige französische Kolonialzeit ihre Spuren hinterlassen.

Und auch hier lassen sich wie in den anderen Ländern Südostasiens zahlreiche prunkvolle und überwältigende Tempelanlagen bestaunen. Allen voran der Tempel Pha That Luang in der laotischen Hauptstadt Vientiane. Dieser Tempel ist das Nationalsymbol und Wahrzeichen von Laos und seiner Bevölkerung. Doch die Hauptstadt hat noch mehr hinreißende Sehenswürdigkeiten zu bieten. So wie das Monument des Morts (auch Patou Xai), die Thai-Lao-Freundschaftsbrücke und Wat Si Saket, einen der ältesten Tempel der Stadt.

Die laotische Natur übertrifft die Schönheit der Städte noch und bietet Wanderern und Aktivurlaubern allerhand natürlicher Attraktionen. So wie die ausgedehnten Gebirge und Berglandschaften welche tiefe Wälder, imposante Wasserfälle sowie eine vielfältige Flora und Fauna beherbergen.

Aber auch die Menschen werden Sie begeistern. Sie sind geprägt von einer inneren Ruhe und Gelassenheit sowie einer fast schon selbstverständlich erscheinenden Gastfreundschaft.

Eine Rundreise wird Ihnen den touristischen Geheimtipp Südostasiens näher bringen und Ihnen alle Facetten dieses traumhaften und wunderschönen Landes aufzeigen.

Beste Reisezeit:
Die beste Zeit um das Land zu bereisen ist von November bis Februar.
 
Klima:
Größtenteils herrscht ein heißes tropisches Klima. Die Regenzeit dauert von Mai bis November. In dieser Zeit ist es auch am heißesten. In den höheren Lagen ist es deutlich kühler.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

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Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Neuer Kip = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 13 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstop)
 
Ortszeit:
MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h

Gut zu wissen:
Die Bewohner von Laos gelten im Allgemeinen als sehr freundlich aber zurückhaltend.
Der Glaube spielt in ihrem Leben eine sehr große Rolle, das sollte von den Reisenden geachtet und respektiert werden.


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Kambodscha
Kambodscha steht ganz im Zeichen eines der eindrucksvollsten, bedeutendsten und schönsten Bauwerke der Menschheit: den Ruinen des Tempelkomplexes von Angkor Wat.
Sie sind das Symbol eines ganzen Volkes und zieren sogar die kambodschanische Flagge sowie die 500-Riel-Banknote.
Die genaue Erkundung dieser riesigen und beeindruckenden Anlage nimmt mehrere Tage in Anspruch.
Bereits im 11. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Tempelkomplexes begonnen.
Nach dem Untergang der Khmer und diversen anderen Herrschern geriet die Anlage in Vergessenheit und der Dschungel eroberte das Gebiet zurück.
Erst im 19 Jahrhundert entdeckten französische Wissenschaftler und Forscher den Komplex wieder.
Doch sie fanden nicht einen mächtigen Tempel, sondern seine Ruinen. Eingefallene Gebäude, verwitterte Statuen und von Wurzeln und Pflanzen überwucherte Bauwerke.
So kommt man sich heute bei dem Besuch Angkor Wats wie in einem Indiana Jones – Film vor.
Die Vegetation hat nicht nur Schaden angerichtet, sondern dem ganzen Bauwerk auch einen ganz besonderen Reiz verliehen.

Der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung von Kambodschas Wahrzeichen ist die Stadt Siem Reap.
Der Name der Stadt bedeutet „Ort der Niederlage der Siamesen“ und bezieht sich auf den Sieg über das Thai-Königreich im 17. Jahrhundert.
Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich Siem Reap zu einem viel besuchten Reiseziel entwickelt.

Die Hauptstadt Kambodschas aber ist Phnom Penh. Zu ihren Highlights gehören einige sehr schöne Tempel sowie der Königspalast, das National-Theater, das Unabhängigkeits-Denkmal und die Tonle-Sap-Promenade, welche sich am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap befindet.
Neben dem Tonle-Sap-Fluss gibt es auch den Tonle-Sap-See, welcher der größte Binnensee Südostasiens ist.

Auf einer Rundreise in Kambodscha gibt es also viel zu entdecken. Dabei kommen nicht nur Geschichts- und Kulturinteressierte auf ihre Kosten, sondern auch Aktivurlauber und Naturliebhaber.

Beste Reisezeit:
Von November bis März ist mit wenig Regen zu rechnen und die etwas niedrigeren Temperaturen von etwa 30 °C sind für Reisende zu ertragen. Daher eignet sich diese Zeit für Reisende besonders.

Klima:
Ein Kambodscha herrscht ein tropisches Monsunklima, die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kambodschasicherheit/220008

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Riel = 100 Sen
 
Flugdauer:
ca. 12 Stunden (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h

Gut zu wissen:
Die größte Glaubensgemeinschaft im Land ist die der Theravada-Buddhisten. Werte und Moral dieser Religion sind im ganzen Land lebendig und sollten von Reisenden respektiert werden.


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