Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 8-tägige Busrundreise durch Jordanien
  • 5-Sterne-Hotels inklusive Frühstück
  • Faszinierende Wüstenlandschaften: Geländewagensafari im Wadi Rum
ab 1.899 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ein Bad im mineralhaltigen Wasser des Toten Meers - genießen Sie den Moment der Schwerelosigkeit! Während einer Geländewagenfahrt hinterlassen Sie Ihre Spuren im Wüstenstaub. Kein Wunder, dass Wadi Rum zu den schönsten Wüsten der Welt zählt.
1. Tag - Ankunft
Flug nach Amman. Nach der Ankunft am Flughafen Empfang und Hoteltransfer. Übernachtung in Ihrem Hotel am Toten Meer.

2. Tag - Sweimeh /Totes Meer - Madaba - Berg Nebo - Bethanien - Sweimeh /Totes Meer (ca. 70 km)
Nach dem Frühstück erwartet Sie Madaba. Entdecken Sie die Stadt der Mosaike. Zahlreiche bunte Kunstwerke versetzen Sie ins Staunen. Das Schönste von ihnen ist die Landkarte Palästinas in der St. Georgs-Kirche. Kaum zu glauben, dass dieses detaillierte Werk von Menschen geschaffen wurde. Überzeugen Sie sich von der Fingerfertigkeit der Mosaikkünstler und schauen Sie Ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter. Sie machen sich auf den Weg zum Berg Nebo, ein weit ins Jordanland vorspringender Bergsporn, der sowohl im Islam als auch im Juden- und Christentum heilig ist. Hier soll die Stelle gewesen sein, von welcher Moses das Gelobte Land erblickte. Auf dem Gipfel finden Sie die Überreste einer der ältesten Kirchen der Welt. Genießen Sie den einmaligen Blick auf das Jordanland und das Tote Meer. Bei klarer Sicht ist sogar Jerusalem in der Ferne erkennbar. Sie erreichen den Ort Bethanien, der seit Juli 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und an dem Jesus auf Johannes den Täufer traf und sich taufen ließ. Sie schlendern vorbei an den Ausgrabungsstätten und neuzeitlichen Taufstellen. Auch heute lassen sich hier noch viele Pilger taufen. Anschließend Rückfahrt zu Ihrem Hotel.

3. Tag - Sweimeh /Totes Meer - Jerash - Ajloun - Sweimeh /Totes Meer (ca. 195 km)
Heute besuchen Sie die beiden Städte Jerash und Ajloun. Sie machen sich auf den Weg zu der wohl am besten und vollständigsten erhaltenen Stadt aus der römischen Zeit, "Gerasa", heute auch Jerash genannt. Sie schreiten über die Säulenstraßen, den südlichen und nördlichen Dekumanus sowie das ovale Forum. Anschließend besichtigen Sie unter anderem den Zeustempel, das Nordportal, den Artemistempel und das Nord- und Südtheater. Danach erfolgt die Weiterfahrt nach Ajloun. Hier besichtigen Sie die sehr gut erhaltene Araberburg "Rabat Castle". Diese wurde einst zur Verteidigung gegen die Kreuzritter erbaut.

4. Tag - Sweimeh /Totes Meer - Petra - Aqaba (ca. 370 km)
Am heutigen Tag erwartet Sie der Ausflug zur Felsenstadt Petra. Die "rosarote Felsenstadt", die um die Zeitwende von dem geheimnisvollen arabischen Händlervolk der Nabatäer im Schutz der Berge des Landes Edom erbaut wurde, wird Ihnen einen unvergesslichen Einblick in das romantische Tal von Petra und die geheimnisvolle Welt der Nabatäer ermöglichen. Zu Fuß wandern Sie durch die eng umschließende Felsschlucht, den "Sik", zum sogenannten "Schatzhaus des Pharaos". Im Anschluss besichtigen Sie einige Felsengräber, das Theater sowie die Stadtanlage. Rückfahrt und Übernachtung in Ihrem Hotel in Aqaba.

5. Tag - Aqaba
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit zur Entspannung oder für eigene Erkundungen. Gehen Sie schwimmen, schnorcheln oder tauchen - die Küste vor Aqaba bietet eine Reihe von Tauchplätzen, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Zudem gibt es vor Ort viele weitere Angebote. Übernachtung in Aqaba.

6. Tag - Aqaba - Wadi Rum - Aqaba (ca. 126 km)
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg. Heute entdecken Sie die größte und eindrucksvollste Wüste Jordaniens - Wadi Rum. Sie besteht aus zahlreichen Bergen von Sandstein und Granit. Atemberaubend, wie die Sonnenstrahlen die alten Felsen in bunte Farben tauchen. Genießen Sie die landschaftliche Vielfalt auf einer 2-stündigen Geländewagen-Tour. Spüren Sie den Zauber dieser Wüstenlandschaft? Rückfahrt und Übernachtung in Aqaba.

7. Tag - Aqaba
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie Ihren freien Tag und entspannen Sie in Ihrem 5-Sterne Hotel.

8. Tag - Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen Amman und Rückflug nach Deutschland.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Hinweise zur Teilnehmeranzahl
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen.

Ihre Unterbringung
Ihr 5-Sterne-Hotel: Hyatt Regency Aqaba Ayla Resort (Landeskategorie)
Lage:
Die Bucht Tala Bay in Aqaba befindet sich 19 km von der Unterkunft entfernt, und das Fort von Aqaba erreichen Sie nach 3,9 km. Der nächstgelegene Flughafen ist der 9 km vom Resort entfernte internationale Flughafen Aqaba. Die Unterkunft bietet einen kostenpflichtigen Flughafentransfer an.

Ausstattung:
Das Hyatt Regency Aqaba Ayla Resort in Aqaba erwartet Sie am Strand und bietet verschiedene Einrichtungen wie einen eigenen Strandbereich. Sie wohnen ca. 3,3 km vom Royal Yacht Club entfernt. Dieses 5-Sterne-Resort verfügt über eine 24-Stunden-Rezeption. Die Unterkunft bietet auch kostenfreies WLAN.

Sport & Freizeit:
Der Wellnessbereich der Unterkunft umfasst ein Fitnesscenter und ein Hamam.

Verpflegung:
Jeden Morgen wird ein Frühstück mit Speisen vom Buffet sowie amerikanischen Optionen und Halal-Gerichten serviert. Im Restaurant des Hyatt Regency Aqaba Ayla Resort genießen Sie griechische, nahöstliche und mediterrane Küche. Auf Anfrage erhalten Sie darüber hinaus Halal-Gerichte sowie vegane Speisen.

Hotel- und Freizeiteinrichtungen teilweise gegen Gebühr.

Doppelzimmer
Die Doppelzimmer (ca. 40 m²) sind mit Bad, Klimaanlage, einem Flachbild-Sat-TV, einem Wasserkocher, kostenfreien Pflegeprodukten und einem Schreibtisch ausgestattet. Ein Kleiderschrank ist ebenfalls vorhanden.
Ihr 5-Sterne-Hotel: Hilton Dead Sea Resort & Spa (Landeskategorie)
Lage:
Das luxuriöse Hilton-Resort liegt am tiefsten Punkt der Erde, 410 m unter dem Meeresspiegel, direkt am Toten Meer. Das Hotel liegt im Ort Sweimeh, nur 26 km von der archäologischen Fundstätte Al-Maghtas. Sie wurden in das UNESCO-Welkulturerbe aufgenommen und gelten als Taufort Jesu durch Johannes dem Täufer. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Region ist die Felsenschlucht Wadi Mujib, der am tiefsten gelegene Nationalpark der Welt – ein Paradies für Freunde des Canyoning und ca. 30 Fahrminuten. Einkaufsmöglichkeiten finden Sie nach wenigen Gehminuten in der „Samarah Mall“. Weitere Sehenswürdigkeiten im Umkreis von 50 km sind zum Beispiel die St.-Georgs Kirche in Madaba, die die älteste im Original erhaltene Mosaikkarte vom Heiligen Land beherbergt oder der Berg Nebo, der mit seinen über 800 m eine atemberaubende Aussicht auf das Jordantal, das Tote Meer und manchmal sogar bis nach Israel bietet. Bis in die berühmte und einzigartige Felsenstadt Petra benötigen Sie ca. 3 Std. Die Hauptstadt Amman erreichen Sie nach 45 km und den Flughafen nach etwa 65 km.

Ausstattung:
Das Resort verfügt über eine einladende Lobby mit Rezeption. Des Weiteren bietet das Hotel Restaurants, Bars, Lounge, ein Geschenkshop, ein großes Fitness- und ein Businesscenter. Die herrliche Außenanlage bietet Ihnen einen tollen Garten mit Sonnenterrasse, die zum Verweilen und Relaxen einladen, sowie 2 Pools (darunter ein Kinderpool) zur Abkühlung. Sie können die Sonnenschirme, Handtücher und Liegen kostenfrei (nach Verfügbarkeit) nutzen. Sie erreichen das Tote Meer über zwei Aufzüge, die die künstliche Schlucht hinauf- oder hinunterfahren. Sie wurde so entworfen, dass sie der Schlucht in Petra, dem „Siq“ ähneln. Unten angekommen, können Sie auf dem schwimmenden Steg, das wohltuende Salzwasser genießen und auf der Wasseroberfläche schweben. Genießen Sie ein außergewöhnliches Spa-Erlebnis im 900m² großen Eforea Spa- und Wellnessbereich. Von den Behandlungsräumen haben Sie einen tollen Blick auf das Tote Meer und können eine der zahlreichen Behandlung oder Massagen (gegen Gebühr) in vollen Zügen genießen.

Sport & Freizeit:
Kostenfrei: Außenpools. Gegen Gebühr: Massagen und Behandlungen im Spa-Bereich.

Kulinarisch:
Das Hotel lässt keine Wünsche offen. Im Hauptrestaurant „Spectrum“ genießen Sie internationale aber auch orientalische Küche in Buffettform. Das Spezialitätenrestaurant „Laziz“ verwöhnt Sie mit libanesischen und mediterranen Gerichten und das „Sarab“ mit orientalischen Köstlichkeiten. Am Pool finden Sie das italienische Restaurant „Bacchus“ und die Poolbar. Einen erfrischenden Cocktail können Sie auch an den Bars „1312“ und „Infinity“ sowie in der Lounge „VUE“ genießen. Auch am Strand können Sie kühle Getränke an der Beach-Bar genießen.

Hotel- und Freizeiteinrichtungen teilweise gegen Gebühr. Die Hotelklassifizierung der einzelnen Reise entspricht jeweils der Landeskategorie. Im Hotel ist angemessene Kleidung erwünscht (bei Herren abends lange Hosen).

Doppelzimmer
Die Doppelzimmer (ca. 30m²) sind ausgestattet mit Dusche oder Bad/WC, Föhn, Sat.-TV, Telefon, kostenfreies WLAN, Klimaanlage (individuell regulierbar), Safe, Minibar (gegen Gebühr), Kaffee- und Teezubereitungsmöglichkeiten und seitlichem Meerblick.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Bilder:
Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.

Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
Rund 40 Kilometer nördlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die antike Stadt Gerasa (häufig auch Jerash oder ähnlich genannt), diese war zu ihrer Blütezeit ein Teil der sogenannten Dekapolis. Noch bis heute sind hier zahlreiche Ruinen der einstigen Prachtbauten der Stadt erhalten geblieben. Einige konnten sogar rekonstruiert werden, andere aber vielen Erdbeben und Kriegen gänzlich zum Opfer.

Zu den bedeutendsten Bauten Gerasas zählt und zählte der Artemis-Tempel, welcher im 2. Jahrhundert nach Christus hier errichtet wurde. Schon in seiner Entstehungszeit war er eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und mit deinen Maßen von 160 mal 120 Metern eines der imposantesten Monumente Gerasas. Einst verfügt der Tempel über 32 tragende Säulen, von denen heute allerdings nur noch elf aufrechtstehend erhalten sind und die das Bild des Tempel entscheidend prägen.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund  5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt  wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Bilder:
Das wohl berühmteste Bauwerk in der überwältigenden Felsenstadt Petra ist das sogenannte Schatzhaus des Pharao, auch Khazne al-Firaun genannt. Doch anders als der Name „Schatzhaus“, welchen die Beduinen dem Gebäude gaben, vermuten lässt, diente das Bauwerk tatsächlich als Felsengrab. Man geht davon aus, dass es für den damaligen Nabatäerlkönig Aretas IV angelegt wurde.

Der imposante Bau wurde im hellenistischen Stil errichtet, er ist knapp 40 Meter hoch und etwa 25 Meter breit. Auf den sechs korinthischen Säulen befindet sich ein Portikus, über diesem erhebt sich ein Rundtempel, an dessen Spitze sich wiederrum eine Urne befindet. Auf dieser Urne kann man noch heute Einschusslöcher erkennen, diese stammen von Beduinen, welche Schätze in der Urne vermuteten und diese deshalb öffnen wollten. Allerdings besteht die Urne, so wie das meiste in Petra aus massivem Fels.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.

Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.

Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.

Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Bilder:
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.

Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Bilder:
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.

Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.

Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches  rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
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Direkt am Golf von Aqaba, einem Seitenarm des roten Meeres befindet sich der einzige Seehafen Jordaniens, die Stadt Aqaba. Sie gehört zu den Tourismushochburgen Jordaniens und liegt im äußersten Süden des Landes. Bei Reisenden gefragt ist sie vor allem wegen den hier befindlichen Korallenriffen, welche die Stadt zu einem Paradies für Taucher machen, zudem ist Aqaba der einzige Tauchort am Roten Meer in ganz Jordanien.

Neben der atemberaubenden und faszinierenden Unterwasserwelt gibt es aber auch an Land einige Schätze zu entdecken, so beispielsweise die Ruinen der historischen Stadt Ayla, das archäologische Museum, das einstige Fort und die pittoreske Marina City an der Uferpromenade von Aqaba. Somit bietet die Stadt einen einzigartigen und gelungenen Mix zwischen Baden, Kultur und Unterwassersport, wobei sicher jeder Besucher etwas für sich entdecken wird.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.

In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Jordanien (JO)
Jordanien
Einst galt Jordanien eher als ein exotisches und außergewöhnliches Reiseland. Mit der Zeit wurde es jedoch bei Reisenden immer bekannter und beliebter, sodass es heute eines der top Reiseziele überhaupt ist.

Dies liegt natürlich in erster Linie an der eindrucksvollen Landschaft, den vielen Naturreservaten, der fremdartigen Kultur und den exotischen Städten.

Eine Stadt davon ist der besondere Besuchermagnet Jordaniens. Sie stellt alle anderen Städte in den Schatten und dabei ist sie noch nicht einmal bewohnt. Die Rede ist von Petra, der verlassenen Felsenstadt. In der Antike war sie die Hauptstadt der Nabatäer, nach deren Untergang allerdings geriet auch sie in Vergessenheit.
Nachdem sie im 19. Jahrhundert wieder entdeckt wurde kommen heute täglich zahlreiche Besucher um das UNESCO-Weltkulturerbe zu bestaunen.

Eine weitere wichtige Stadt des Landes ist Amman, die jordanische Hauptstadt. Sie beheimatet Sehenswürdigkeiten wie den Herkulestempel auf dem Zitdellenhügel, die König-Abdullah-Moschee und das Römische Theater und ist somit Ausgangpunkt vieler Rundreisen durch das haschemitische Königreich.

Auf einer solchen Rundreise gibt es noch eine ganze Menge mehr entdecken. Beispielsweise Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf. Wadi Rum gehört zu den bekanntesten, da seine Landschaft ausgesprochen beeindruckend ist und sich in seinen Sandstein- und Granitfelsen viele Jahrhunderte alte Felsenmalereien befinden.

Wer nach so viel Kultur und Offroad-Action ein wenig entspannen möchte der kann das am besten an einem der vielen Strände am Ufer des Roten Meeres, genauer gesagt am Golf von Aqaba.

Somit kombiniert eine Jordanien-Rundreise wirklich alle Highlights dieses hinreißenden Landes.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Jordanien sollte man für den Frühling oder den Herbst planen.

Klima:
Die Sommer sind in fast allen Regionen des Landes sehr heiß, besonders im Jordantal können die Temperaturen sehr hoch werden. Im Nordwestlichen Teil Jordaniens herrscht ein milderes Mittelmeerklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/jordaniensicherheit/218008

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils

Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die jordanische Bevölkerung gilt im Allgemeinen als sehr höflich und gastfreundlich.

Der Islam spielt eine elementare Rolle, dies ist zu respektieren.

Frauen wird zurückhaltende Kleidung empfohlen und Badebekleidung wird nur am Strand und am Pool akzeptiert.


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