Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Aktivreise
  • 10-tägige Erlebnisreise durch das Baltikum
  • Frühbuchervorteil bis 30.11.19, Rabatt in Höhe von 50 € bereits enthalten
  • Wanderreise ab/bis Riga über Tallinn & Vilnius
ab 949 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Täglich entdecken Sie interessante Städte, die Sie durch ihre Geschichte und die vielen prachtvollen Bauwerke beeindrucken. Bei Wanderungen durch die herrliche, unberührte Natur des Baltikums geht Ihnen das Herz auf!
1. Tag - Anreise
Flug nach Riga. Vor Ort werden Sie durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung in Empfang genommen und es erfolgt der Transfer zum Hotel.

2. Tag - Riga - Pärnu - Tallinn (ca. 300 km)
Als erstes Ziel Ihrer Reise heißt Sie heute der Traditionsbadeort Pärnu willkommen! Beim Anblick des alten Parks, hübscher Holzvillen und schattiger Alleen wird schnell klar, warum Pärnu zu Estlands Hauptsommersitz geworden ist. Sie haben Zeit für einen kurzen Spaziergang durch die Stadt oder setzen Sie sich in eines der urigen Kaffees und beobachten Sie das alltägliche Treiben der Einheimischen. Gegen Mittag geht es für Sie weiter nach Tallinn! Hier angekommen führt es Sie in die zum UNESCO-Welterbe ernannte Altstadt. Bei einem Rundgang erfahren Sie mehr über die Vergangenheit dieses Stadtteils, die bis in das Mittelalter zurück reicht. Auf dem Domberg haben Sie die Chance, die schöne Domkirche zu besichtigen. Von der Aussichtsplattform des Domberges genießen Sie einen einmaligen Blick über das quirlige Stadtzentrum, den Hafen und den Meeresbusen. Weiter geht es in die Unterstadt. Das fast vollständig vom Verkehr befreite Zentrum lockt durch gotische Wohnhäuser, kunstvoll gearbeitete Portale und barocke Kirchen. Es gibt so viel zu bestaunen und zu entdecken! Ihr Bus bringt Sie anschließend in den Stadtteil Kadriorg. Bei einem Spaziergang durch den weitläufigen Schlosspark des Barockschlosses schreiten Sie auf den Pfaden von Zar Peter I. Wie mag es wohl gewesen sein, in diesem eleganten Ambiente zahlreiche Sommer verbringen zu dürfen?

3. Tag - Tallinn - Nationalpark Lahemaa - Tartu (ca. 185 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie in den Nationalpark Lahemaa an die Nordküste Estlands. Diese gehört mit ihren runden Buchten, riesigen Findlingen und dem stillen Hinterland zweifellos zu den schönsten Regionen des ganzen Baltikums. Während Sie durch den Park laufen, hören Sie von den Wipfeln der Bäume unterschiedlichste Vogelgesänge und ab und zu vernehmen Sie leises Rascheln von Laub in Ihrer Nähe - eine Vielzahl an Tieren lebt in diesem Gebiet! Sie wollten schon immer mal eine Moorwanderung unternehmen? Hier bietet sich Ihnen die beste Gelegenheit, um sich diesen Traum zu erfüllen. Sie folgen einem langen Bretterpfad durch die Weite des Moores von Viru Raba (ca. 1 Stunde, Schwierigkeitsgrad: mittel). Spüren auch Sie diese mystische Schönheit, die ein Moor so einzigartig wirken lässt? Haben Sie schon die vielen außergewöhnlichen Pflanzen entdeckt, die in diesem Gebiet wachsen? Ihr Reiseleiter wird Ihnen gerne mehr über Moltebeeren, wilden Rosmarin und all die anderen interessanten Pflanzen erklären. Weiter geht es für Sie mit einer Rundfahrt, bei der Sie Halt am Herrenhaus Palmse machen. Anschließend bei einer Wanderung entlang der Bucht in Käsmu haben Sie Zeit, dieses besondere Erlebnis Revue passieren zu lassen (ca. 1.5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht). Bevor Sie Lahemaa verlassen, wird die Gutshofanlage Vihula besichtigt. Im Anschluss geht es über Rakvere nach Tartu, wo die Übernachtung erfolgt.

4. Tag - Tartu - Turaida - Sigulda (ca. 210 km)
Ihr erster Weg führt Sie direkt in das Herz von Tartu, in die wunderschöne, historische Altstadt. Schon von weitem sehen Sie das Rathaus, das mit einem großen Vorplatz zum Zentrum der Altstadt geworden ist. Anschließend besichtigen Sie das Hauptgebäude der Universität und den Domberg. Auf diesem befindet sich ein großer Park, in dem immer noch beeindruckende Ruinen der Domkirche erforscht werden können. Sie werfen einen Blick ins Innere der Johanniskirche. Das Gotteshaus ist eines der bemerkenswertesten Zeugnisse der Backsteingotik in Nordeuropa. Ihre heute noch erhaltenen über 1.000 Terrakotta-Figuren sind in der europäischen Kunstgeschichte einmalig. Ihre Reise führt Sie weiter nach Turaida. Willkommen in der lettischen Schweiz! Ein weiterer Höhepunkt erwartet Sie - die Besichtigung der Bischofsburg von Turaida! Die rotbraune Silhouette thront über dem Gauja-Tal. Anschließend machen Sie eine Wanderung zur Gutmannhöhle, der größten im Baltikum. Viele Sagen und Mythen ranken sich um sie - welcher davon wollen Sie Glauben schenken? Ihre Wanderung (ca. 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel) führt Sie nun zurück nach Sigulda, wo Sie eine kurze Stadtrundfahrt unternehmen, um sich einen ersten Eindruck dieser, im Gauja-Nationalpark gelegenen Stadt, zu verschaffen. Als krönenden Abschluss des Tages besichtigen Sie die Burgruinen von Sigulda. Genießen Sie den fantastischen Ausblick, der sich hier auf das Gauja-Tal bietet.

5. Tag - Sigulda - Vilnius (ca. 350 km)
Nur ca. 40 km von der weißrussischen Grenze entfernt liegt sie, die Hauptstadt Litauens - Vilnius. Eingebettet zwischen waldreichem Gebiet und an der Mündung zweier Flüsse heißt Sie die Stadt willkommen! Bei einer dreistündigen Entdeckungsreise vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten erfahren Sie Interessantes über die Geschichte dieser Stadt. Erstaunlich, dass es hier über 30 Kirchen zu bewundern gibt! Die Einwohner behaupten, dass man von fast jeder Lage in der Stadt mindestens vier Kirchtürme erblicken kann. Probieren Sie es doch einmal aus! Die Stanislav-Kathedrale vermag ihre Besucher in Staunen zu versetzen - denn was auf den ersten Blick wie ein griechischer Tempel wirkt, ist in Wirklichkeit eine Kathedrale. Lassen Sie sich auch einen Besuch der Altstadt nicht entgehen! Sie ist eine der größten Europas und zählt zum UNESCO-Welterbe. In versteckten Innenhöfen warten Cafés nur darauf, Sie mit einheimischen Spezialitäten verwöhnen zu dürfen und originelle Geschäfte laden zum Bummeln ein. Sicher fällt Ihnen beim Schlendern durch die vielen Gassen sofort die kontrastreiche Architektur auf. Barocke Bauwerke wechseln sich mit klassizistischer, gotischer und moderner Architektur ab. Bestes Beispiel für das Zerschmelzen zahlreicher Architekturstile ist die über 500 Jahre alte Universität, die Sie besuchen werden. Übernachtung in Vilnius.

6. Tag - Vilnius - Trakai - Klaipeda (ca. 350 km)
Auf einer Insel mitten im Galve-See thront die gotische Wasserburg von Trakai. Mitten in diesem Insellabyrinth hat die Burg ihren Platz gefunden. Bei einer Außenbesichtigung der Burg begeben Sie sich auf die Spuren der Vorbesitzer - litauische Großfürsten. Solch eine Wasserburg erwies sich als guter Schutz gegen deutsche Ordensritter. Wussten Sie, dass dies die einzige erhaltene Wasserburg in Osteuropa ist? Nachdem der deutsche Orden in der Schlacht von Tannenberg 1410 besiegt wurde, verlor die Burg ihren Verteidigungscharakter. Sie wurde fortan als Gefängnis für Edelleute benutzt. Die lange Geschichte wird zur Nebensache, wenn man den Blick über die weite Seenlandschaft schweifen lässt. Verständlich, dass dies eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Litauens ist! Sie folgen dem Wanderpfad (ca. 2 Stunden lang, Schwierigkeitsgrad: leicht) durch die malerisch schöne Natur des Galve-Sees. Im ruhigen Wasser des Sees spiegeln sich die rötlichen Farben der Backsteinburg. Sie erweckt den Eindruck mitten aus dem Wasser zu ragen. Zeit zum Innehalten! Über Kaunas fahren Sie nach diesem ereignisreichen Tag nach Klaipeda, das Sie bei einer Stadtführung besser kennenlernen. Ihre Übernachtung erfolgt ebenfalls in Klaipeda.

7. Tag - Klaipeda - Nida - Klaipeda (ca. 120 km)
Ihr Morgen beginnt mit einem Ganztagsausflug auf die Kurische Nehrung. Im Ort Nida besichtigen Sie das historisch bedeutsame Thomas-Mann-Haus, in dem Thomas Mann mit seiner Familie die letzten unbeschwerten Sommer verbrachte. Von einer kleinen Aussichtsplattform aus, haben Sie einen atemberaubenden Blick über die Dünenlandschaft der Wanderdünen und den Ort Nida. An vielen kleinen Souvenirständen haben Sie die Möglichkeit, Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu kaufen. Wie wäre es mit Schmuck aus Bernstein, der heute überwiegend in Litauen gefunden wird? Genießen Sie bei Ihrer Wanderung auf den toten Dünen die frische Meeresbrise, die in der Luft liegt. Anschließend besuchen Sie Juodkrante, die zweitgrößte Siedlung der Kurischen Nehrung und den berüchtigten Hexenberg, den Sie bei einer Wanderung näher kennenlernen. Schauen Sie sich die vielen auf dem Berg verteilten Holzfiguren etwas näher an! Sie erzählen viel über den Mythos des Berges und den Glauben der Menschen. Der Sage nach haben Hexen und der Teufel hier Feste gefeiert. Heute versammeln sich die Litauer zum Feiern der Mittsommernacht (beide Wanderungen zusammen insgesamt ca. 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel). Am Abend kehren Sie zurück nach Klaipeda. Übernachtung in Klaipeda.

8. Tag - Klaipeda - Siauliai - Bauska - Riga (ca. 340 km)
Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Reise zu einer der bekanntesten Pilgerstätten des Landes - den Berg der Kreuze in der Nähe von Siauliai. Pilger aus aller Welt besuchen diesen sagenumwobenen Berg, um Kreuze für ihre Wünsche oder zum Dank aufzustellen. Anschließend geht es weiter nach Bauska, wo eine Besichtigung des faszinierenden Barockschlosses Rundale auf Sie wartet. Beim Betreten des "Goldenen Saals" verschlägt es Ihnen für einen Moment die Sprache. Von allen Seiten funkeln die goldenen Verzierungen und verleihen dem Raum einen einzigartigen Glanz. Beim Anblick der antiken Möbel und der vielen, rund 250 m² großen Deckengemälde fühlen Sie sich in die Vergangenheit zurück versetzt, als das Schloss noch Schauplatz rauschender Feste war und Tanzpaare durch die Räume wirbelten. Erbaut wurde das Schloss Rundale in den Jahren 1736 bis 1740 als Sommerresidenz für den Adligen Ernst Johann von Biron. In der "Großen Galerie" des Schlosses lernen Sie die hohe Kunst frühneuzeitlicher Raumgestaltung kennen. Nicht zu Unrecht wird die prächtige Anlage von zahlreichen Besuchern als das "Versailles des Baltikums" bezeichnet. Bevor Sie nach Riga weiter fahren, unternehmen Sie noch einen Spaziergang durch den zauberhaften Palastgarten. Wie muss das Leben der Menschen wohl gewesen sein, die schon vor Jahrhunderten Spaziergänge durch diesen Park gemacht haben? Am Abend erreichen Sie Riga, wo die Übernachtung erfolgt.

9. Tag - Riga
Gotische, vor 800 Jahren von den Gründern der Stadt gebaute Kirchen, eine mittelalterliche Altstadt, feine Jugendstilfassaden und einzigartige Holzarchitektur - das alles erwartet Sie heute in der Hauptstadt Lettlands. Ihr Tag beginnt mit einer dreistündigen Stadtrundfahrt mit Rundgang. Vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten erfahren Sie viel über die Geschichte und die Menschen dieser Stadt. Staunend betrachten Sie die vielen architektonischen Meisterwerke, die Sie auf Ihrem Weg passieren. Die Domkirche, das Schwedentor, der Pulverturm, die große und kleine Gilde sowie die Jugendstilstraßen in der Neustadt sind nur einige der vielen Highlights dieser Stadt, die Sie besichtigen werden. Nachmittags führt Ihre Reise Sie weiter in das beschauliche Ostseebad Jurmala, das Sie sich bei einem spannenden Stadtrundgang näher anschauen. Wandern Sie entlang der grasbewachsenen Stranddünen und lauschen Sie dem Rauschen des Meeres. Der Strandpfad führt Sie von Pumpuri zum Hauptort Majori (ca. 1.5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht). Es folgt die Rückfahrt nach Riga und Übernachtung in Ihrem Hotel.

10. Tag - Abreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der berühmtesten und bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, der Tallinner Dom. Dieser Dom ist der Jungfrau Maria geweiht und war einst eine römisch-katholische Kirche, als 1561 die Reformation abgeschlossen wurde ist der Bau allerdings eine lutherische Domkirche. Der Erstbau einer Kirche an dieser Stelle wird im 13. Jahrhundert angesiedelt, wahrscheinlich um 1219.

Dieser ursprüngliche Bau war allerdings aus Holz errichtet worden, man geht davon aus, dass dies die erste Kirche überhaupt auf dem estnischen Festland war. Heute beeindruckt hingegen ein imposanter Steinbau seine Besucher, sowohl von Innen als auch von Außen. Bekannt ist der Tallinner Dom vor allem auch wegen seiner zahlreichen Grabplatten und Sarkophage.
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Im Nordosten der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich der Stadtbezirk Kadriorg, welcher mancherorts auch noch unter seinem historischen deutschen Namen „Catherinenthal“ bekannt sein dürfte. Das Viertel ist heute eine sehr beliebte städtische Wohngegend, hier befinden sich zahlreiche prächtige und kostspielig renovierte Holz- und Steinhäuser. Zudem beheimatet Kadriorg auch eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit Tallinns.

Die Rede ist vom Schloss und Park Kadriorg, deren Geschichte bis in das 18. Jahrhundert zurückgeht. Zu dieser Zeit wurde Estland von Russland erobert, Zar Peter I. gab damals den Auftrag zum Bau einer Residenz, dem heutigen Schloss Kadriorg. Hier befindet sich mittlerweile das estnische Museum für ausländische Kunst.
Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
7. Tag Juodkrante - Hexenberg von Juodkrante
Kurische Nehrung
In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
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An der südwestlichen Ostseeküste Estlands befindet sich die beschauliche Hafenstadt Pärnu, im Deutschen auch Pernau genannt. Sie beheimatet rund 44.000 Einwohner und ist das wichtigste Seebad an Estlands Küste. Der circa drei Kilometer lange Sandstrand entlang des nördlichen Ausläufers des Rigaischen Meerbusens macht den malerischen Ort zu einem beliebten Ziel für Entspannung suchende Reisende.

Zudem besticht Pärnu mit seinem landestypischen Charme. In der Stadt findet man noch zahlreiche alte, für diese Region typische Holzhäuser. Weiterhin sollte man unbedingt die Orthodoxe Kirche und das ehemalige Rathaus gesehen haben. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist allerdings die Estonia-Gedenkstätte, hier erinnert eine 12 Meter hohe Skulptur an die 1994 beim Untergang der Estonia ums Leben gekommenen Passagiere.
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Die zweitgrößte Stadt des baltischen Staates Estland ist das im Süden des Landes gelegene Tartu, welches im Deutschen und Schwedischen auch als Dorpat bekannt ist. Die rund 103.000 Einwohner zählende Stadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Emajogi. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück, damals wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt.

Tartu wird stark von der hier befindlichen Universität Tartu geprägt und hat sich auf Grund dessen zu einer typischen Studentenstadt entwickelt. Doch die Stadt hält für ihre Besucher noch wesentlich mehr bereit. So sollte man beispielsweise unbedingt das Rathaus, die Johanniskirche, den Dom, die Engelsbrücke und den Brunnen mit der Statue der „Küssenden Studenten“  gesehen haben.
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53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
Am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius liegt Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die wechselvolle Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 14. Jahrhundert und ist geprägt von Eroberungen und Besatzungen aber auch goldene Zeiten erlebte die Stadt, beispielsweise bei ihrem Aufstieg als bedeutende Handelsstadt.

Heute lebt Kaunas unter anderem vom florierenden Tourismus, auf keiner Litauen-Rundreise sollte ein Besuch der Stadt fehlen. Hier gilt es zum Beispiel die Ruine der Burg Kaunas sowie die Garnisonskirche, das Perkunashaus, die Sankt Georgs Kirche, die Peter und Paul Kathedrale, das historische Rathaus und die Jesuitenkirche zu bestaunen und zu bewundern. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.

So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
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Im Süden Lettlands liegt die malerische Stadt Rundale, welche im Jahre 1280 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Der gerade einmal etwa 900 Einwohner zählende Ort ist das Zentrum des Bezirks Rundales novads.

Im Jahre 1736 wurde damit begonnen hier das barocke Schloss Rundale zu erbauen. Das prächtige und imposante Schloss erinnert bis heute an die einstige Bedeutung und den einstigen Reichtum der Gegend und lockt zudem zahllose Reisende hierher.

Seit 2011 gibt es in dem Ort zudem eine weiter sehr sehenswerte Attraktion. Im Park des Schlosses Rundale erinnern zwei graue Granit-Obelisken an die hier beigesetzten Soldaten, welche im napoleonischen Krieg gefallen sind und an die gefallenen deutschen Soldaten des erste Weltkrieges.
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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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