Inklusive Flug
  • 10-tägige Busrundreise durch Usbekistan
  • Sie besichtigen die Oasenstadt Buchara
  • Authentische Begegnung mit Einheimischen
ab 1.499 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Usbekistan ist ein weitgehend unbekanntes Land an der sagenumwobenen Seidenstraße. Hier, wo endlose Karawanen das Morgen- mit dem Abendland verbanden und Händler neben Gewürzen, Seide und Porzellan auch Lehre und Kultur austauschten, entstanden blühende Städte. Entdecken Sie prunkvolle Paläste, großartige Moscheen und prächtige Plätze, reisen Sie durch weite Wüsten und Steppen und lassen Sie sich von der orientalischen Gastfreundschaft verzaubern.
1. Tag: Anreise
Flug nach Samarkand.
2. Tag: Samarkand
Ankunft in Samarkand am frühen Morgen. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Sie können Ihr Zimmer direkt nach Ankunft beziehen und sich etwas ausruhen. Nach einem späten Frühstück begeben Sie sich im Rahmen der Usbekistan Rundreise auf eine erste Erkundungstour durch Samarkand, auf der Sie zunächst die Shahi Zinda Nekropole, eine im Norden Samarkands erbaute Gräberstadt, und das Observatorium von Ulug Beg besichtigen, bevor Sie das Afrasiab Museum ansteuern. Hier befand sich das antike Samarkand und auf dem Ausgrabungsgelände finden sich sowohl archäologische Funde vom 4. bis 13. Jahrhundert, als auch Gebäude aus dem 6./7. Jahrhundert, in denen künstlerische Wandgemälde zu finden sind. Bei einem Besuch in einer Papiermanufaktur können Sie sehen, wie mit uralten Technologien Papier hergestellt wird und auf Wunsch können Sie auch einige Arbeitsschritte selbst durchführen. Anschließend fahren Sie mit dem Bus durch den neuen, in der Sowjetzeit erbauten Teil der Stadt und erfahren einiges über diese Zeit. Den ersten Tag Ihrer Reise lassen Sie beim Abendessen in einem lokalen Restaurant ausklingen.
3. Tag: Samarkand
Sie verweilen noch einen Tag in Samarkand und besichtigen die Bibi-Khanum-Moschee, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Samarkand gehört. Im 15. Jahrhundert war sie eine der größten und prächtigsten Moscheen der islamischen Welt. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war von ihr nur noch eine grandiose Ruine erhalten geblieben, doch inzwischen sind bedeutende Teile der Moschee durch Restaurierung wiederhergestellt worden. Nach dem Besuch eines orientalischen Basars bummeln Sie über die Taschkent Straße bis zum Registanplatz. Dieser Platz ist das bekannteste Wahrzeichen Usbekistans und von drei prächtigen Medresen eingerahmt. Abschließend steht noch der Besuch des Gur Emir Mausoleums, ein Meisterwerk islamischer Architektur aus dem 15. Jahrhundert, auf dem Programm der Usbekistan Rundreise. Der Rest des Nachmittags steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend erleben Sie die einmalige Atmosphäre eines Abendessens im Kreise einer usbekischen Familie und lernen, wie das Nationalgericht Plov hergestellt wird.
4. Tag: Samarkand – Shahrisabz – Buchara (ca. 410 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Shahrisabz. Die Altstadt verfügt über mehrere Monumente aus der Timuridenzeit und wurde im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Sie besichtigen Oq Saroy, den „Weißen Palast“, dessen Ruinen noch heute einen überwältigenden Eindruck dieses großartig angelegten Palastes vermitteln. Auch die Kok-Gumbaz-Moschee und der Mausoleumskomplex Dorus Saodat, der auch das Jahongir Mausoleum beherbergt, werden besichtigt. Auf dem Weg nach Buchara erwartet Sie ein Zwischenstopp in Karshi, wo Sie die Alte Brücke aus dem 16. Jahrhundert besuchen, ein eindrucksvolles Relikt der Handelsroute.
5. Tag: Buchara
Die Altstadt Bucharas mit ihren Baukunstwerken, darunter zahlreiche Moscheen und Medresen, wird von der UNESCO seit 1993 zum Weltkulturerbe gezählt. Während einer Stadtbesichtigung besuchen Sie auf Ihrer Usbekistan Rundreise die Ark Festung, der ehemaligen Residenz der Buchara Monarchen. Mit ihrem Fundament aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. ist sie die älteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Lassen Sie den Zauber und die Geister alter Zeiten auf sich wirken, die noch heute zu spüren sind. Sie sehen außerdem die Bolo Hauz Moschee, die Medresen Ulugbek und Abdul-Aziz-Khan, prächtige Marktkuppelbauten sowie den Poi Kalon Komplex, der aus dem Kalon-Minarett, der Kalon-Moschee und der ihr gegenüberliegenden Miri-Arab-Medrese besteht. Zwischendurch besuchen Sie ein Teehaus, wo Sie verschiedene Gewürztees und Gewürzkaffees probieren können. Weiter führt Sie Ihre Tour zum Labi-Hauz Komplex mit seinen drei großen Monumentalbauten: Der Kukeldash Medrese im Norden, der Medrese Nadir Devon Begi im Westen und der Chanaka Devon Begi im Osten. Anschließend besuchen Sie das jüdische Viertel, wo seit über zweitausend Jahren eine jüdische Gemeinde existiert und sehen die im indischen Stil erbaute Chor Minor Moschee. Nachdem Sie Buchara kennenlernen durften, können Sie künstlerisch tätig werden. Die Kunst der Miniatur und der Kalligraphie existiert in Usbekistan seit undenklichen Zeiten und in einer Künstlerwerkstatt haben Sie die Gelegenheit, diese unter Anleitung zu fertigen. Sie lassen den Tag mit klassischer Musik in einem Terrassenrestaurant ausklingen.
6. Tag: Buchara
Den heutigen Tag der Usbekistan Rundreise verbringen Sie mit weiteren Erkundungen der Oasenstadt Buchara. Sie beginnen mit der Besichtigung des Samaniden und Chashma Ayub Mausoleums. Nach dem Besuch des Fayzulla Khodjaevs Hauses, eines traditionellen Hauses eines Kaufmannes aus dem 19. Jahrhundert und heutiges Museum, machen Sie einen Ausflug zum östlich von Buchara gelegenen Naqshbandi Komplex, einer Grabstätte und Pilgerziel vieler Einheimischer. Der restliche Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung für einen Bummel durch die alten Gassen der Stadt.
7. Tag: Buchara – Chiwa (ca. 450 km)
Sie verlassen Buchara und und fahren durch die Kizilkum-Wüste nach Chiwa, die gleiche Strecke die vor Jahrhunderten bereits die Kamelkarawanen der Seidenstraße zurücklegten. Das Bild der Wüste wird geprägt durch ein relativ abwechslungsreiches Landschaftsbild. Zahlreiche Ebenen sind mit einem Gemisch von Sand und Schotter bedeckt. Dort findet sich der rote Sand, von dem sich der Name der Wüste, Rote Wüste, herleitet. Am Nachmittag gelangen Sie nach Chiwa.
8. Tag: Chiwa
Am heutigen Tag der Usbekistan Rundreise entdecken Sie die märchenhafte Oasenstadt Chiwa, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Stadt liegt am Rande der Kizilkum-Wüste und bildet die perfekte Kulisse für die Geschichten von „Ali Baba und die 40 Räuber“ oder „Aladdin und die Wunderlampe“. Sie fahren in die Altstadt, die von einer nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. Die Lehmstraßen und die noch heute zum Straßenbild gehörenden zweirädrigen Eselskarren (Arbas) vermitteln Ihnen einen Eindruck der seit dem Mittelalter unveränderten Lebensweise. Ihre Erkundungstour beginnt mit dem Kelte Minar Minarett und der Muhammad Amin Khan Medrese und Sie besuchen die Juma Moschee, auch Freitagsmoschee genannt. Die Moschee ist berühmt für ihre 213 mit kunstvollen Schnitzereien verzierten Säulen, welche die Holzbalkendecke der Halle tragen. Anschließen sehen Sie die Kunya Ark Zitadelle, die als offizielle Residenz des Khans von Chiwa diente. Auch das Islam Khodja Minarett und das Mausoleum von Pahlavan Mahmud werden von Ihnen besichtigt, bevor es weiter zum Tasch Hauli Palast geht. Danach haben Sie etwas Zeit zur freien Verfügung. Zum Abschluss des Tages genießen Sie ein Abendessen im Toza Bog Palast mit Folklore aus dem historischen Reich Choresmien.
9. Tag: Chiwa – Urgentsch – Taschkent (30 km)
Nach dem Frühstück im Hotel fahren Sie zum Flughafen in Urgentsch und fliegen nach Taschkent. In Taschkent werden Sie zunächst in Ihr Hotel gebracht und begeben sich am Nachmittag auf Ihre erste Erkundungstour durch die moderne Hauptstadt des Landes. Taschkent wurde als wichtiger Handelsplatz an der Seidenstraße bekannt und nach der Oktoberrevolution wurde die Stadt die Hauptstadt der Sowjetrepublik Turkestan. Vieles musste nach dem Erdbeben von 1966 neu erbaut werden. Umso erstaunter werden Sie sein, wie gut Moderne und Tradition in Taschkent verschmelzen. Sie besuchen auf Ihrer Usbekistan Rundreise den Hast Imam Platz mit der Bibliothek und der Medrese Barak Chan, eine Islamschule aus dem 16. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex wurde zu Ehren des Herrschers von Taschkent erbaut und beherbergt auch ein Mausoleum. Anschließend können Sie neue Eindrücke im Museum für angewandte Kunst sammeln und über den Basar bummeln. Der Altstadtbasar Chorsu ist einer der größten der Stadt und bietet die ursprünglichsten Güter an. Nur hier ist traditionelle Handwerkskunst zu kaufen, wie beispielsweise volkstümliche Musikinstrumente und Kinderkrippen. Im Anschluss unternehmen Sie eine Fahrt mit der Metro bis zum Unabhängigkeitsplatz. Die Metro wurde 1977 eröffnet und ist damit die erste U-Bahn Zentralasiens. Die U-Bahn-Stationen sind nach dem Moskauer Vorbild reich verziert und meist mit Marmor verkleidet. Einige Stationen sind mit klassischen orientalischen Architekturmotiven ausgestattet und erinnern an Paläste aus 1001 Nacht. Nach Besuch des Amir-Timur Denkmals, einer Reiterstatue im Zentrum Taschkents, und des Theaterplatzes Navoi bleibt Zeit für einen Bummel durch die Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, Cafés und Straßenmalern. Abends lassen Sie die Reise bei einem Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant ausklingen.
10. Tag: Abreise
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Zwei Kilometer vom Stadtzentrum Samarkands entfernt befinden sich die Ruinen des Observatoriums von Ulug Beg sowie ein Museum. Die Usbeken nennen es „Gurkani Zij“ was soviel wie „Observatorium der Gurkani“ bedeutet. Das Observatorium wurde zwischen 1424 und 1428 auf Befehl des Timuriden-Herrschers Ulug Beleg errichtet. Es sollte den Astronomen der Ulugbelek-Madrasa für Beobachtungen dienen.

Nachdem Ulug Beg 1449 ermordet wurde, zerstörte man auch das Observatorium, in welchem in den Jahren zuvor 992 Sterne vermessen worden waren. Nur der unterirdische Teil des Sextanten blieb erhalten, wurde aber erst im Jahre 1908 von russischen Archäologen entdeckt und ausgegraben. Von dem Observatorium selbst konnte nur der runde Grundriss rekonstruiert werden.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.

Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
In der historisch und kulturell bedeutenden Stadt Samarqand in Usbekistan befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, das Gur-Emir-Mausoleum. Dies ist die Grabstätte Timur Lenks und einiger weiterer bedeutender Persönlichkeiten (unter anderem auch Ulug Beg). Das Mausoleum wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Das imposante Gebäude zählt zu den herausragendsten Exemplaren der timuridischen Monumental-Architektur.

Unverkennbares Merkmal des Bauwerkes ist die hohe und melonenförmige Kuppel. Mit dem Ende der Herrschaft der Schaibaniden in der Gegend, verlor auch Samarqand seine Bedeutung und dementsprechend verfielen zahlreiche Gebäude. So geschah es auch mit dem Gur Emir Mausoleum, welches bis Mitte des 20. Jahrhunderts nur noch als Ruine existierte. In den 50er Jahren wurde die monumentale Attraktion schließlich renoviert. Somit kann man es heute wieder in seiner ganzen Pracht bestaunen.
Bilder:
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.

Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
4. Tag Schahrisabs - Moschee Kok Gumbaz
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.

Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
7. Tag Kizilkum Wüste
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Im Zentrum der Altstadt der usbekischen Stadt Chiwa befindet sich die Juma oder Djuma Moschee, was übersetzt Feiertagsmoschee heißt. Ihr Bau geht bis ins Ende des 18. Jahrhunderts zurück, damals wurde sie auf den Ruinen des Vorgängerbaus errichtet. Von allen vier Seiten ist die Moschee zugänglich. Und obwohl sie weder über prächtige Portale und Kuppeln noch über einen Innenhof verfügt, so übt sie dennoch einen ganz besonderen Reiz auf ihre Besucher aus.

Das Minarett der Moschee befindet sich an der Nordseite und misst 52 Meter Höhe. Die einzige Halle dieses Sakralbaus befindet sich im Inneren, wobei die Decke der Halle von 215 kunstvoll aus Holz geschnitzten Säulen getragen wird. Diese Säulen stammen allesamt aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch die mächtigen Holztüren sind mit edlen und höchst interessanten Schnitzereien versehen.
Chiwa - Festung Khone Ark
Kizilkum Wüste
Chiwa - Minarett Kalta Minar
Chiwa - PalastTasch Hauli
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Bilder:
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Schahrisabs
Bilder:
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buchara, auch als Buxoro bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Bilder:
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.

Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
In der usbekischen Provinz Xorazm, nahe der Grenze zu Turkmenistan befindet sich die rund 150.000 Einwohner zählende Stadt Urganch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten und vielbesuchten Destination von Reisenden. Sie ist mittlerweile eine Station bei jeder guten Usbekistan Rundreise.

Besonders beliebt ist die Stadt als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahe gelegene Weltkulturerbe-Stadt Xiva. Aber auch in und um die Stadt selbst gibt es vieles zu entdecken und zu bewundern. Vor allem Ausflüge in die Wüsten Karakum und Kysylkum sind sehr empfehlenswert. Auch die alten Festungen Toprak-kala und Koj-Krylgan-Kala sind einen Besuch wert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Usbekistan (UZ)
Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/usbekistansicherheit/206790

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


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