Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 17-tägige Busrundreise durch Kuba
  • Oldtimerfahrt in Havanna
  • Entdecken Sie Kuba in Kleiner Gruppe
ab 2.399 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Erleben Sie die Kultur und Schönheit der Karibikinsel in kleiner Gruppe noch intensiver! Während Übernachtungen in Privatunterkünften, den Casas Particulares, erfahren Sie das herzliche Temperament der Kubaner und das Treiben des kubanischen Alltags.
1. Tag - Anreise
Flug nach Holguín, Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung sowie Transfer zum Hotel.

2. Tag - Holguín - Baracoa (ca. 330 km)
Nach dem Frühstück beginnen Sie Ihre Kleingruppen-Rundreise in Holguín, auch bekannt als die "Stadt der Parks". Schon Kolumbus sagte bei dem Blick auf die Küste der Provinz Holguín, dass Kuba das schönste Land sei, das menschliche Augen je gesehen haben. Während einer Stadtrundfahrt lernen Sie die Provinzhauptstadt der gleichnamigen Region näher kennen. Museen in alten Kolonialbaracken, Galerien und einige Denkmäler reihen sich aneinander. Anschließend fahren Sie nach Baracoa, wo Sie einen kurzen Stadtrundgang zur Orientierung unternehmen. Anschließend erfolgt der Check-In in Ihrem Hotel.

3. Tag - Baracoa
Nachdem Sie gestern Baracoa näher kennengelernt haben, begeben Sie sich heute weiter zum Fluss Río Toa. Hier unternehmen Sie eine Bootsfahrt durch die unberührte Natur. Im Anschluss daran fahren Sie zu der Kakao-Finca Duaba. Hier wird Ihnen der Herstellungsprozess von der Bohne bis hin zum verkaufsfertigen Produkt näher gebracht. Lassen Sie den Tag gemütlich beim Abendessen ausklingen.

4. Tag - Baracoa - Guantánamo - Santiago de Cuba (ca. 230 km)
Nach dem Frühstück brechen Sie auf und fahren entlang der Passstraße "La Farola" nach Guantánamo. Hier angekommen unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt. Gegen Nachmittag erreichen Sie die zweitgrößte Stadt Kubas, Santiago de Cuba. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

5. Tag - Santiago de Cuba
Santiago de Cuba, die heimliche Hauptstadt Kubas, zieht Sie heute mit einem lebendigen Cocktail aus verschiedenen Kulturen in ihren Bann. Während einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie das Castillo del Moro. Die Festung wacht auf den Klippen der Bucht und bietet einen wunderschönen Blick über die Südküste. Außerdem sehen Sie Santa Ifigenia, einen Friedhof, der zum Nationaldenkmal ernannt wurde. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie Fidel Castro sind hier beigesetzt. Im Anschluss geht es mit dem Boot von Santiago zur Insel Cayo Granma. Der ehemalige Wohnort für Sklavenhändler ist gekennzeichnet durch hölzerne Häuser mit roten Dächern. Nach dem Mittagessen fahren Sie zurück nach Santiago de Cuba, wo Sie Zeit zur freien Verfügung haben. Wie wäre es mit Erkundungen auf eigene Faust oder mit Ihren Gruppenmitgliedern? Ihr Reiseleiter steht Ihnen gerne mit Insidertipps zur Seite!

6. Tag - Santiago de Cuba - Sierra Maestra - Santiago de Cuba
Heute begeben Sie sich auf einen Ausflug in die Gebirgskette Sierra Maestra. Mit einem Geländewagen durchqueren Sie zunächst den Gran-Piedra-Nationalpark, der die ganze Bandbreite der kubanischen Flora und Fauna beinhaltet. Nach einer kurzen Wanderung erreichen Sie die Kaffeehacienda "La Isabélica", die 2012 stark von den Ausmaßen des Hurrikane Sandy betroffen war. Eines der Häuser erinnert an die ehemalige Tätigkeit der Hacienda, jedoch wurde dieses in einen botanischen Garten umfunktioniert. Während der Wanderung (Länge: ca. 2 km, Schwierigkeitsgrad: einfach-mittel) erfahren Sie mehr über die Geschichte dieses Orts sowie den Anbau und die Herstellung von Kaffee. Im Anschluss fahren Sie weiter Richtung Gran Piedra, dem ca. 1.300 Meter hohen Felsgipfel. Wer die knapp 460 Stufen bis zur Gipfelspitze (1.274 m) hinauf steigt, wird mit einem unbeschreiblichen Ausblick über die Gebirgszüge der Sierra Maestra belohnt.

7. Tag - Santiago de Cuba - Bayamo - Camagüey (ca. 350 km)
Auf dem Weg nach Bayamo besuchen Sie die Basilica del Cobre. Viele Kubaner und auch Touristen kommen zu diesem Wallfahrtsort, um die Virgen de la Caridad del Cobre bei Problemen zu befragen und Sie um Hilfe zu bitten. Nach einer Stadtführung durch Bayamo setzen Sie Ihre Reise nach Camagüey fort.

8. Tag - Camagüey - Trinidad (ca. 250 km)
Gegen Morgen brechen Sie auf und lernen Camagüey mit seinem Gassenlabyrinth per Rundgang und -fahrt näher kennen. Das Labyrinth sollte in der Vergangenheit Eindringlinge daran hindern, ins Zentrum der Stadt zu gelangen. Die bunten Glasfenster, Rokoko-Balkone und die bauchigen Tonkrüge verleihen der Stadt ein ganz eigenes Flair. Bevor Sie die Weiterreise nach Trinidad antreten und Ihre Privatunterkünfte beziehen, die Casas Particulares, legen Sie noch einen kurzen Stopp im Zuckermühlental Valle de los Ingenios ein. Genießen Sie nach einem Aufstieg auf den Turm von Manaca Iznaga einen tollen Panoramablick.

9. Tag - Trinidad
Seinen Aufstieg verdankt Trinidad dem Zucker. Gehen Sie während eines Stadtrundgangs auf die Spurensuche der Zuckerbarone, Sklaven und Piraten. Noch heute erinnert vieles an die Vergangenheit als Zentrum der Zuckerindustrie und dem damit zusammenhängenden Sklavenhandel. Während einer Besichtigungstour über die kopfsteingepflasterten Straßen der kolonialen Altstadt besuchen Sie unter anderem die Plaza Mayor, das historische Zentrum Trinidads. Umrahmt ist der UNESCO-Weltkulturerbe-Platz von zahlreichen kolonialen Gebäuden, wie beispielsweise dem Palacio Cantero. Im Inneren des beeindruckenden Gebäudes befindet sich ein Museum zur Geschichte Trinidads und der Region. Anschließend probieren Sie einen Cocktail in der bekannten Bar "La Canchanchara". Genießen Sie das Traditionsgetränk aus Aguardiente, Honig, Limonensaft und Wasser mit Ihren Mitreisenden und beobachten Sie das bunte Treiben. Der restliche Tag ist frei.

10. Tag - Trinidad - Cayo Iguana - Trinidad
Weiße Sandstrände, glasklares Wasser und Inselidylle warten auf Sie. Mit einem Katamaran segeln Sie über das Meer zur kleinen Insel Cayo Iguana (Überfahrt ca. 2 Std., inkl. Getränke). Diese steht wegen ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt unter Naturschutz. Im Schatten der Palmen am traumhaften Strand mit dem türkisfarbenen Ozean vor Ihnen lässt es sich aushalten! Probieren Sie beim Mittagessen auf der Insel die schmackhaften Meeresfrüchte und kubanischen Cocktails. Gegen Nachmittag geht es gemütlich mit neu getankter Kraft zurück nach Trinidad. Den Abend lassen Sie dann gemeinsam mit Ihrer kleinen Gruppe bei kubanischen Rhythmen, einem Mojito oder Cuba Libre in der Casa de la Trova ausklingen (Getränke nicht inklusive).

11. Tag - Trinidad - Santa Clara - Remedios (ca. 170 km)
Heute durchqueren Sie auf Ihrem Weg nach Remedios die Mittelgebirgskette Sierra del Escambray. Während der Fahrt können Sie die wunderschöne Landschaft, die das Gebirge zu bieten hat, genießen. Kiefernwald, Weideland und eine artenreiche tropische Vegetation sind Ihr ständiger Wegbegleiter entlang der kurvenreichen Straßen. Oft genug passiert es, dass Rinder und Pferde Ihren Weg kreuzen. Unterwegs legen Sie einen Zwischenstopp in der Che-Guevara-Stadt, Santa Clara, ein. Bekannt ist die Stadt für die gewonnene "Santa-Clara-Schlacht", die zum Sieg der Revolution Kubas führte. In Santa Clara besichtigen Sie das Denkmal und das Mausoleum des weltberühmten kubanischen Nationalhelden Che Guevara, der noch heute von den Kubanern gefeiert wird und zahlreiche Plakate und Mauern ziert. Auf Ihrer Weiterfahrt nach Remedios besichtigen Sie zudem die ehemalige Zuckerfabrik Central Marcelo Salado und sehen den dazugehörigen Lokomotiv-Fuhrpark.

12. Tag - Remedios - Havanna (ca. 365 km)
Sie machen sich auf den Weg in die pulsierende Metropole Havanna. Unterwegs unternehmen Sie eine gemütliche Bootsfahrt auf dem See Laguna del Tesoro zu einem rekonstruierten Taíno-Dorf. Das Mittagessen findet in einer typisch kubanischen Finca statt. In Havanna beziehen Sie Ihre charmanten Casas Particulares. Diese meist sehr einfachen Pensionen sind von Kubanern geführte Privatunterkünfte, die vor allem durch ihren kolonialen Charme und das familiäre Flair bestechen.

13. Tag - Havanna
Lernen Sie heute das alte Havanna, La Habana Vieja, kennen! Während des Stadtrundgangs sehen Sie beispielsweise die Plaza de Armas, die vom imposanten Palacio de los Capitanes Generales begrenzt wird. 1791 wurde der Palast erbaut und diente als Wohnsitz der Generalkapitäne. Heute beinhaltet er ein Stadtmuseum. Die Plaza de la Catedral gilt als die schönste Havannas. Dominiert wird sie von der barocken Muschelkalksteinfassade der Kathedrale. Nach dem Mittagessen ist der restliche Tag frei. Wie wäre es mit einem Daiquiri in Hemingways Lieblingsbar El Floridita? Oder doch lieber einen Mojito in La Bodeguita?

14. Tag - Havanna - Viñales (ca. 180 km)
Freuen Sie sich heute auf einen Ausflug in die unberührte Natur des Viñales-Tals. Vom Hotel "Los Jazmines" haben Sie einen hervorragenden Panoramablick über die kubanische Kulturlandschaft. Eine endlos scheinende, grüne Weite aus charakteristischen Kalksteinformationen, Weideland und Tabakplantagen liegt Ihnen zu Füßen. Erinnern Sie die bewachsenen Felsen auch an Elefantenrücken? Nehmen Sie sich einen Moment, um diesen Augenblick in sich aufzunehmen! Sie halten an einer der Casas de Vegueros, wo Sie einen Einblick in die Kunst der Zigarrenherstellung erhalten. Am späten Nachmittag Check-In in Ihre Casa Particular.

15. Tag - Viñales - Sierra del Rosario - Havanna (ca. 120 km)
Nach dem Frühstück machen Sie sich mit Ihrer kleinen Gruppe auf den Weg in das Biosphären-Reservat der Sierra del Rosario. Orchideen, viele Vogelarten, Seen und Wasserfälle (wetterabhängig) prägen das Landschaftsbild der Region. Zahlreiche Wanderwege machen dieses Reservat einmalig. Sie wandern auf dem Pfad "Las Delicias" (Dauer: ca. 2 Stunden, Länge: 3 km, Schwierigkeitsgrad: einfach - mittel). Die Wanderung zum Aussichtspunkt Valle del San Juan geht über die ehemalige Kaffeeplantage Buenavista, wo Sie mehr über die Geschichte und die Entwicklung des Kaffees im 19. Jahrhundert erfahren. Anschließend fahren Sie zurück nach Havanna. Am Abend wartet ein letztes gemeinsames Abendessen in einem Paladar auf Sie, wo Sie unter anderem das Nationalgericht Arroz Congris probieren können.

16. Tag - Havanna - Abreise
Am heutigen Tag begeben Sie sich in eine der bunten Zeitmaschinen, die Havannas Straßen beherrschen: die Oldtimer. Entlang der Uferpromenade "El Malecón" werden Sie auf den federnden Ledersitzen eines über 50 Jahre alten Straßenkreuzers durch die verschiedenen Wohnviertel Havannas chauffiert. Wie fühlt es sich an, auf dem Rücksitz einer dieser Legenden zu sitzen? Sie besuchen gemeinsam mit Ihrer kleinen Gruppe die "Callejón Hamel", die Musikgasse in Centro Habana. Wandeln Sie entlang bunt verzierter Wände, die mit Skulpturen und Ornamenten geschmückt sind. Begleitet werden Sie von Musik und Tanz in der Tradition der Afrokubaner. Das Mittagessen wird in einer Casa Particular serviert, wo Sie auch eine Möglichkeit zum Baden haben. Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und Sie treten Ihren Rückflug nach Deutschland an.

17. Tag - Ankunft in Deutschland.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Hinweise zur Teilnehmeranzahl
Mindestteilnehmerzahl: 11 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bereits 1937 wurde der Friedhof Santa Ifigenia in der kubanischen Stadt Santiago de Cuba zu einem Nationaldenkmal des Landes erklärt. Und das aus gutem Grund, denn hier fanden zahlreiche bekannte Persönlichkeiten die letzte Ruhe. Aber auch zahllose Opfer der Revolution und einige Mitglieder der Bacardi-Familie wurden hier beigesetzt.

Die meisten Grabmale sind daher sehr üppig und bestehen zum größten Teil aus Marmor oder teurem Granit. Wer die malerische Stadt Santiago de Cuba besucht der darf eine Besichtigung des berühmten Cementario Santa Ifigenia in keinem Fall auslassen, sie gehört zum Pflichtprogramm bei einem Stadtbesuch. Ein Highlight dabei ist das Grabmal von Jose Marti.
Die Sierra Maestra, der meisterliche Bergzug, ist das wichtigste Gebirge des kubanischen Archipels. Er befindet sich im Südosten der Insel und erreicht mit dem Pico Turquino stolze 1974 m. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts musste die Landschaft der Sierra Maestra durch eine massive Abholzung sehr stark leiden. In deren Folge starben bedauerlicherweise einige Spezies aus.

Seit dem Ende der 50er Jahre jedoch wurde die Region unter Naturschutz gestellt und 1980 sogar zum Nationalpark erklärt, wodurch sich Flora und Fauna in der 250km langen und 60km breiten Bergregion wieder stark erholen konnten. Tatsächlich bilden jedoch mehrere Nationalparks zusammen das Sierra Maestra Gebirge. Heute soll die Region in erster Linie Ökotouristen anziehen, die gerne die spektakulären Landschaften erkunden, in der heute die Natur wieder unangetastet scheint.
Cobre, das spanische Wort für Kupfer, das hier in der Gegend in großen Mengen gefunden wurde, gab der ganzen Region ihren Namen. Die Basilika bietet einen sehr beeindruckenden Anblick, wie sie über einer großen Treppe thront, und auch der Blick vor ihr stehend auf die fruchtbare Landschaft mit ihren üppigen Berghängen bietet ein traumhaftes Schauspiel.

Die Basilika del Cobre ist ein für ihre Region typische majestätische Kirche, die im Jahre 1926 erbaut wurde. In ihrem Inneren befindet sich die Virgen de la Caridad del Cobre („die Jungfrau der Mildtätigkeit“), eine außergewöhnlich schöne und prunkvolle Marienstatue, die im Jahre 1916 zur nationalen Schutzherrin Kubas ernannt wurde.

Wie so häufig in Kuba mischen sich auch um diese Marienstatue viele Riten, die von der starken Durchmischung afrikanischer, südamerikanischer und christlich-europäischer Kulturen geprägt sind.

Einerseits wurde die Statue im Jahre 1998 beim Papstbesuch von diesem geweiht, und andererseits wird sie auch von Anhängern der Santería Bewegung mit der afro-kubanischen Göttin Ochún in Verbindung gebracht und verehrt, als Gottheit des Flusses, der Weiblichkeit und der Liebe.

Schon auch wegen ihr lohnt sich die Reise nach El Cobre. Es ist auch auf alle Fälle sehr interessant den für uns Nordeuropäer eher befremdlich wirkenden christlichen oder auch andersgläubigen Alltag der Menschen Kubas zu beobachten, wie sie  Kerzen entzünden und Opfergaben erbringen um Beistand zu erbitten oder für empfangene Gnade danken.

Dies haben bei der Virgen de la Caridad übrigens auch sehr berühmte Personen getan. So hat zum Beispiel Ernest Hemingway in den 50er Jahren seinen Nobelpreis für Literatur der Heiligen geschenkt, als Ausdruck seines Dankes. Und auch die Mutter Fidel und Raúl Castros hat einen kleinen goldenen Guerillakämpfer zu ihren Füßen hinterlegt, als ihre Söhne in den Kampf zogen.

Wer Kuba im April bereist, kann auch zur traditionellen Prozession, die zu Ehren der Nationalheiligen abgehalten wird, in den Südwesten der Insel, nach Cobre reisen, um einmal total in die Kultur der Kubaner eintauchen zu können.
Östlich der Stadt Trinidad im Süden Zentralkubas erstreckt sich das wunderschöne und atemberaubende Valle de los Igenions, dessen Name übersetzt so viel wie „Tal der Zuckermühlen“ bedeutet. Dieser leitet sich von den zahlreichen Zuckermühlen in der Region ab. Zusammen mit der Stadt Trinidad gehört das malerische Valle de los Ingenios seit 1988 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Eines der Highlights auf der Reise durch das Tal ist in jedem Fall der Torre de Iznaga, welcher sich etwa im Zentrum der Ebene befindet. Dieser Turm ist landläufig auch als Sklaventurm bekannt und diente einst der Überwachung der Sklaven, welche auf den Zuckerrohrfeldern arbeiteten. Weitere Sehenswürdigkeiten des Tals sind die zahlreichen Herren- und Kolonialhäusern und der Mirador de la Loma, von diesem Turm hat man einen herrlichen Blick über das gesamte Valle de los Ingenios.
Wer eine Rundreise durch Kuba macht, der sollte in jedem Fall auch die wunderschöne Stadt Trinidad im zentralen Süden des Landes besuchen. Der malerische Ort zählt etwa 36.000 Einwohner und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Kein Wunder, denn die Stadt beheimatet zahlreiche historische Prachtbauten und versprüht bis heuten den kolonialen Flair längst vergangener Zeiten.

In Trinidad unbedingt gesehen haben sollte man unter anderem den Plaza Major, das Franziskanerkloster, und die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit. Für eine kurze Verschnaufpause, einen kleinen Snack oder eine leckere Erfrischung bietet sich die Bar La Canchanchara bestens an. Sie hat denselben Namen wie das berühmte kubanische Mixgetränk und bietet diesen natürlich auch an, ebenso wie zahlreiche andere landestypische Speisen und Getränke. Zudem bietet La Canchanchara auch exzellente Live-Musik.
Das historische Zentrum der kubanischen Stadt Trinidad ist der malerische Plaza Major. Bereits 1988 wurde dieser Teil der Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Gebäude, von denen der Plaza Major pittoresk eingerahmt wird, stammen alles aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zu dieser Zeit erfuhr Trinidad und das umliegende Gebiet großen Reichtum durch den Zuckerhandel.

Somit versprüht der Plaza Major bis heute authentischen Kolonial-Charme. Das wohl bekannteste Gebäude am Plaza Major ist die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, aber auch der Glockenturm des einstigen Franziskanerklosters und das wunderschöne Palacio Brunet, welches das Museo Romantico und das Architekturmuseum beherbergt sind einen Besuch wert. Bei dieser Fülle an historischen Prachtbauten verwundert es nicht, dass der Plaza Major die beliebteste Touristenattraktion Trinidads ist.
In der malerischen zentralkubanischen Stadt Santa Clara befindet sich eines der wohl bedeutendsten und geschichtsträchtigsten Denkmäler des ganzen Landes, nämlich das beeindruckende Che Guevara Denkmal, im Spanischen Monumento Memorial Che Guevera. Dieses Monument gehört zu einem Museum, die gesamte Anlage nennt sich Museo y Monumento Memorial Comandante Ernesto Che Guevara (spanisch für „Museum und Monument der Erinnerung an den Kommandanten Ernesto Che Guevara“) und befindet sich auf dem „Plaza de la Revolucion“ im Westen der Stadt.

Das Museum sowie das Monument bilden ein nationales Denkmal der kubanischen Revolution. Seit 1997 befindet sich hier auch das Mausoleum Che Guevaras, welcher 1967 ermordet worden war. Das Zentrum der atemberaubenden Denkmalanlage bildet aber die alles überragende, sechs Meter hohe Bronzestatue des Revolutionsführers. Somit ist dieses nationale Denkmal ein absolute Muss auf jeder Kuba Rundreise.
Das absolute Muss für jeden Reisenden, der sich auf „Che“ Guevaras Spuren begibt, ist sein Mausoleum in der Stadt Santa Clara. Es ist kein Zufall, dass die Gebeine des Revolutionärs und sechzehn seiner Mitstreiter, die in Bolivien getötet wurden, in dieser schönen Stadt ihre letzte Ruhe fanden, denn Fidel Castro bestimmte, dass es „Che“ Guevara gebühre in der Stadt, in der er seinen größten militärischen Triumph gegen den Diktator Batista feierte, bestattet zu werden. Denn nach der Schlacht von Santa Clara stand den Marxisten der Weg frei, in die Hauptstadt Havana einzuziehen, nachdem sie zuvor mehrere Monate in den Bergen verschanzt agiert hatten.

Das Monument selber besteht aus einem gigantischen Stein, auf dem, in kommunistisch gewohnter Weise theatralisch, heldenhafte Szenen seines Lebens und Kämpfens dargestellt sind und daneben die obligatorische, weit über sieben Meter große bronzene Statue des „Che“, die in ihrem Sockel die Aufschrift trägt: Bis zum ewigen Sieg! Erst im Jahr 1997 konnten Ernesto „Che“ Guevaras Überreste in seine Heimat zurück überführt werden, denn sie waren seit 1967 in Bolivien verschollen und erst kürzlich wieder aufgetaucht. Ernesto „Che“ Guevaras jahrelanger Kampf- und Streitgefährte, Fidel Castro, bestimmte weiterhin, dass neben dem Mausoleum, zu dem jährlich viele Tausend Touristen reisen, auch ein Museum eingerichtet würde, das mit Dokumenten und Relikten des legendären Kubaners und Marxisten angefüllt ist, um Zeugnis über dessen Leben abzulegen. Er war es auch persönlich, der am 17. Oktober 1997 das ewige Licht zu Ehren Guevaras entzündete.

Es wäre jedoch zu schade die schöne Stadt Santa Clara nur wegen des „Che“ Guevara Mausoleums aufzusuchen, denn die farbenprächtige Stadt, die hauptsächlich Gebäude im Kolonialstil beherbergt, ist allemal eine Reise wert. Die Bewohner von Santa Clara sind als sehr freundlich bekannt, wie man dies ja häufiger bei Bewohnern vergleichbarer traditionsreicher Universitäts-Städte kennt und erlebt.
Der Süden Zentralkubas wird in weiten Teilen von dem atemberaubenden Gebirge der Sierra del Escambray bedeckt. Die traumhaften Landschaften beheimaten einen großen Artenreichtum und laden ihre Besucher zu spannenden Entdeckungstouren ein. Innerhalb der Bergkette befindet sich das malerische Naturreservat El Nicho und im Norden der große Bergsee Embalse Hanabanilla künstlich angelegt.

Die höchste Erhebung in dem durchschnittlich 700 Meter hohen Gebirge ist der Pico San Juan mit seinen 1156 Metern. Während eines Ausflugs in die Sierra del Escambray kann man aber auch noch malerische Wasserfälle, traumhafte Wanderpfade und dichte Wälder erkunden. Und zeitgleich erlebt man die aufregenden kubanischen Provinzen Sancti Spiritus, Villa Clara und Cienfuegos.
Kuba mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten ist immer eine Reise wert. Die fröhliche Art der Menschen zeigt sich in ihren bunten Kleidern, aber auch in ihrer rhythmischen Musik. Touristen sollten es sich aber nicht nehmen lassen die verschiedenen Gesichter dieser einzigartigen Kultur kennen zu lernen.

Sehr beeindruckend ist auch die Zuckerfabrik „Marcelo Salado“ in der nördlichen Stadt Yaguajay. Besucher können sie durch die Fahrt mit einer alten Dampflok erreichen. Dieses einmalige Erlebnis wird durch die Eindrücke in der Zuckerfabrik noch bereichert. Liebevoll erklären die Kubaner alles Wissenswertes über die Herstellung von Zucker. Im Innern warten außerdem viele eindrucksvolle Schätze! Der Besuch garantiert einen süßen Einblick in das kubanische Leben.
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Auf der östlichen Seite des Plaza de Armas in Old Havanna, dem Herzen der kubanischen Hauptstadt Havanna erstreckt sich der beeindruckende Palacio de los Capitanes Generales, welcher im kubanischen Barockstil errichtet wurde und in der Vergangenheit die offizielle Residenz der Gouverneure von Havanna war. Seine Geschichte geht bis in das 18. Jahrhundert zurück.

Heute beherbergt der Prachtbau das Museum von Havanna (Museo de la Ciudad). Zahlreiche Kunstaustellungen und historische Sammlungen können die Besucher hier bestaunen, zudem sind viele der Räume immer noch mit ihrer original kolonialen Einrichtung ausgestattet, wodurch sich die Gäste auf eine kleine Zeitreise begeben können.
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Der Plaza de la Catedral ist ein beliebter Treffpunkt, aber auch Anziehungspunkt für Touristen. An diesem Platz befindet sich die Kathedrale von Havanna. Das imposante Gebäude wurde im Zeitraum von 1748 bis 1777 errichtet. Auffällig sind die wunderschöne Muschelkalkfassade des Gebäudes sowie die zwei Türme, die asymmetrisch gebaut wurden. 1789 wurde die Kathedrale zur Hauptkirche von Havanna benannt.

Um 1799 rum wurde sie zur Kathedrale geweiht. Alle Reichtümer, die ursprünglich in der Kathedrale beherbergt wurden, sind aufgrund der Revolution zum Vatikan gebracht worden. Wahre Kunstwerke in der Kathedrale sind die Fresken und der Hauptaltar, die von den italienischen Künstlern Bianchini und Peruvani erstellt wurden.

Der Plaza de la Catedral ist ein Ort mit Geschichte, ebenso wie die Kathedrale. Im Hauptschiff der Kathedrale soll sich in den Jahren 1796 bis 1898 die Grabstätte von Christoph Kolumbus (Christopher Columbus) befunden haben. Das Ende der spanischen Kolonialzeit sollte auch das Ende der sterblichen Überreste in Havanna sein. So wurden sie nach Sevilla überführt.

Viele Touristen wissen den Plaza de la Catedral aufgrund der geschichtlichen Ereignisse zu schätzen, aber auch als Ausgangspunkt. Schließlich befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Plaza de la Catedral die besten Restaurants und Clubs von Havanna. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Platz derart beliebt und belebt ist. Der Platz gilt als schönster historischer Platz von ganz Havanna.

Am Plaza de la Catedral liegt gegenüber der Kathedrale der ehemalige Palast des Grafen von Bayno. Dort ist das Museo de Arte Colonial beheimatet. Das Museum beherbergt zahlreiche kostbare Exponate aus der Kolonialzeit. Im ehemaligen Palast der Grafen von Aguas Claras befindet sich heute ein beliebtes Restaurant, das sogenannte El Patio, in dem es unter anderem sehr gutes kreolisches Essen gibt. Wer zu Gast in Havanna ist, hat die lebendige Stadt nur erlebt, wenn er den wunderbaren Plaza de la Catedral besucht hat.
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Ein Malecon bezeichnet im Spanischen eine steinerne Ufermauer, häufig findet man diese in Form einer Uferstraße auf einem Damm aus Stein. Der wohl bekannteste Malecon befindet sich in der kubanischen Hauptstadt Havanna, diese Uferstraße ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt sondern verbindet auch die malerische Altstadt mit dem modernen Vergnügungs- und Regierungsviertel Vedado.

Doch hier kann man sich nicht nur verabreden oder gemütlich am Ufer entlang schlendern, häufig finden hier auch Karneval- oder Musikveranstaltungen statt, wobei der Malecon dann für den Straßenverkehr gesperrt ist. Vor dem Gebäude der US-amerikanischen Interessenvertretung befindet sich zudem die Tribuna Anti-Imperialista, ein Platz für Großveranstaltungen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Im Nordosten von Kuba, in der gleichnamigen Provinz, befindet sich ein schöner Leckerbissen für Freunde schöner Parkanlagen. Denn dort befindet sich die schöne, immerhin mehr als 300.000 Einwohner zählende Stadt Holguín. In dieser Provinz betritt der Reisende sehr geschichtsträchtigen Boden, denn im Oktober 1492 betrat Christopher Kolumbus den heutigen Hafen von Bariay und kommentierte in seinem Lockbuch: Das ist das schönste Land, das menschliche Augen je sahen.

Und wenn Sie auch an dieser Schönheit teilhaben möchten, machen Sie es wie viele Kubaner selbst, besuchen Sie die schönen Parkanlagen der Stadt und lassen Sie sich von ihrem Zauber einfangen. Die Kubaner nennen diese Stadt gerne „La ciudad de los parques“ „Die Stadt der Parks“. Außerdem lohnt es sich, die Museen der Stadt zu besuchen, so wie die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert.
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Die wunderbare Stadt Baracoa liegt im Osten Kubas in der Provinz Guantánamo an der atlantischen Küste im Norden. Sie gilt als älteste Stadt Kubas. Ein beliebter Anziehungspunkt in der charmanten Stadt ist die Altstadt. Sehr sehenswert ist auch die Bucht von Baracoa, die einen traumhaften Ausblick auf die Altstadt bietet. Die Altstadt ist im Kolonialstil gehalten. Schließlich verfügte Baracoa bis zum Jahre 1960 ausschließlich über einen Landweg, sodass die Stadt nicht zu erreichen war. Dementsprechend hat der Ort sich seine Natürlichkeit bewahrt. Baracoa kann trotz seiner Natürlichkeit mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten beeindrucken wie zum Beispiel mehreren Festungen, in denen teilweise sogar Hotels untergebracht sind.
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1494 entdeckte Kolumbus auf seiner zweiten Überfahrt in die Neue Welt die Guantánamo-Bucht. Das Municipio und die Stadt Guantánamo, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegen am Ostende Kubas. Mit über 220 000 Einwohnern ist Guantanamo die fünftgrößte Stadt Kubas.

Einnahmen erzielen der Kakao- und Kaffeeanbau, den die vor Sklavenaufständen aus Haiti geflohenen französischen Stadtgründer mitbrachten. Oft assoziiert man Guantánamo mit dem berühmt-berüchtigten Gefangenenlager und der Guantánamo-Bay-Naval-Base. Die Amerikaner hatten sich 1903 in Folge des Spanisch-Amerikanischen-Krieges vertraglich Interventionsrechte auf Kuba gesichert, von denen heute die Militärbasis außerhalb der Stadt verblieben ist.

Historisches erfährt man im "Museo Provincial de Guantánamo". In der kolonialen Altstadt liegt der Kunstsammlungen beherbergende Palacio de Salcines, auf dessen Dach das Stadtwahrzeichen, die Fama thront. Joseíto Fernández verewigte die Stadt 1928 in seinem Lied Guantanamera. Bekannt ist die Universitätsstadt für den Musikstil Changüí, eine Variation des kubanischen Son, den man beispielsweise im Club "The House of Changüi" erleben kann.
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Die zweitgrößte Stadt Kubas befindet sich im äußersten Südosten der Insel und war von 1523 bis 1556 die Hauptstadt der spanischen Armada in der Karibik, die Rede ist von Santiago de Kuba in der gleichnamigen Provinz. In der Vergangenheit war sie der Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus dem westlichen Afrika, daher ist noch heute ein Großteil der Bevölkerung hier afrikanischer Abstammung.

Zu den Sehenswürdigkeiten der rund 500.000 Einwohner zählenden Stadt gehören das Revolutionsdenkmal, die Kathedrale, der Parque Cespedes und das Haus des Don Diego Velazquez. Etwa 20 Kilometer östlich der Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 920 km² der Baconao Park, eine ausgedehnte Parklandschaft, welche 1987 zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt wurde. Die reizvolle Landschaft ist ein Eldorado für Naturliebhaber und Outdoor-Fans.
Neben den berühmten Oldtimern und den bunten Häusern hat Kuba auch einiges an landschaftlicher Schönheit zu bieten. Besonders interessante Stellen finden sich im Gebirge "Sierra Maestra" in Ostkuba.

Zu diesen Sehenswürdigkeiten zählt der "Gran Piedra", ein ungewöhnlich großer Monolith, der als Aussichtspunkt dient. Er kann von Santiago de Cuba aus mit dem Auto erreicht werden. Die Spitze des aus Kalkstein bestehenden Felsbrockens liegt auf 1225 Metern über dem Meeresspiegel, wobei das letzte Stück bis hinauf über 452 Stufen bestritten werden muss.

Das Besondere am "Gran Piedra" ist vor allem die ihn umgebende Landschaft. Hier befinden sich historische und rezente Kaffeeplantagen, die gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, ebenso wie ein dort ansässiges Museum in einem alten Herrenhaus. Des Weiteren lassen sich von der Spitze aus die Gebirgszüge rundherum bewundern. Unterschiedliche Höhenstufen mit den dichten Nebel- und Gebirgsregenwäldern des Baconao-Parks, eines Biosphärenreservats, reichen bis zum Horizont. Ist das Wetter hold, sind sogar Haiti und Jamaika erkennbar.
Seit einiger Zeit entdecken viele Urlauber Kuba als Reiseziel und suchen nach den schönsten Plätzen. "El Cobre", im Ganzen "Virgen de la Caridad del Cobre" in Ostkuba, ist eine besonders beeindruckende Wallfahrtskirche. Ihren Namensbestandteil "Cobre" erhielten sowohl Region als auch Kirche vom bis heute hier ansässigen Kupferabbau. Am besten lässt sich die Basilika vom nahegelegenen Santiago de Cuba erreichen.

Die in der Kirche ausgestellte, gut 35cm hohe Marienstatue aus Holz soll Anfang des 17. Jahrhunderts am Strand gefunden und dann nach El Cobre gebracht worden sein. Dort wurde sie auf Bitten von Veteranen 1916 vom Papst geweiht und avancierte zum wichtigsten Wallfahrtsziel und zur Schutzpatronin Kubas. Johannes Paul II. segnete sie ein zweites Mal 1998 anlässlich des Jahrestags ihrer Auffindung.

Abgesehen von der hellen, romanischen Architektur und dem prächtig geschmückten Inneren, hat die Basilika noch mehr zu bieten. Dazu zählen viele, teils sehr ungewöhnliche Votivgaben, die Ausdruck der Verehrung der Madonna, aber auch des kubanischen Nationalbewusstseins insgesamt sind.
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Bayamo ist eine Stadt im Osten von Kuba. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Granma und des Gemeindebezirks Bayamo. 1868 fand in der Nähe der Stadt der Unabhängigkeitskampf statt. Für einen der Kämpfer, Pedro Figueredo, diente Bayamo als Vorlage für sein Lied La Bayamesa. Seit 1902 dient dieses Lied als Nationalhymne für Kuba.

Der kubanische Freiheitskämpfer und Gründer der kubanischen Nation, Carlos Manuel de Cespedes wurde in dieser Stadt geboren. Nach ihm sind auch einige sehr sehenswerte Plätze in Kuba benannt worden wie zum Beispiel der Parque Cespedes in Santiago de Cuba. In Bayamo ist der Plaza de la Revolution sehr sehenswert, der ebenfalls unter dem Namen Parque Cespedes bekannt ist.
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Camagüey gilt als drittgrößte Stadt des Landes Kuba. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Camagüey. Die Stadt wurde  im Jahre 1514 an der kubanischen Nordküste in der Nähe des Hafens Nuevitas gegründet.Bis zum Jahre 1528 wurde die Stadt aufgrund mehrerer Überfälle durch Piraten ins Landesinnere verlegt. Im Jahre 1668 wurde die Stadt von Piraten abgebrannt und trägt seit 1923 den Namen Camagüey, den Namen eines indianischen Führers.

Camagüey verfügt über eine wunderbare koloniale Altstadt. Sie ist nach Havanna die größte erhaltene Altstadt Kubas. Überall in der Stadt kann man heute noch große bauchige tinajones – Tonkrüge – sehen, die an zahlreichen Eingängen und Innenhöfen die Tore schmücken. Sie dienten ursprünglich zum Auffangen von Regenwasser. Die Stadt hatte lange Zeit einen Wassermangel und wusste sich aber auf diese Weise mit Wasser zu versorgen.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.

Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
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Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.

Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
Der Bezirk um den gleichnamigen Verwaltungssitz Yaguajay gehört zur Provinz Sancti Spíritus in Westkuba. Im Norden grenzt die Provinz an die atlantische Bucht Buena Vista.

In Yaguajay liegt der Caguanes National Park, benannt nach der Halbinsel, die er einschließt. Die Küstengegend ist geprägt von bizarren Felsformation und zahlreichen Höhlen, in denen fischfressende Fledermäuse ein Refugium finden. Sehenswert sind die archäologischen Fundstellen im Park: Höhlenmalereien zeugen von der frühen Besiedlung des Gebietes. Das Schutzareal ist über 200km² groß und beherbergt Sümpfe und Mangroven. Hier leben 200 Spezies, darunter zahlreiche Vögel und zudem über zwanzig endemische Tier- und Pflanzen-Arten.

In der Revolutionsgeschichte nimmt die Schlacht von Yaguajay 1958 eine bedeutsame Stellung ein. Unter dem von Fidel Castro ernannten Comandante Camilo Cienfuegos gelang den Revolutionären dort nach langen Gefechten ein Sieg über die Batista-Truppen. Cienfuegos, anlässlich dessen Todestages (28.10.) ein nationaler Gedenktag stattfindet, ging als "Héroe de Yaguajay" in die Historie ein.
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Die schöne Kolonialstadt Remedios liegt in Kuba, in der Provinz Villa Clara. In unmittelbarer Nähe an der atlantischen Nordküste gelegen, ist der Ort besonders beliebt bei den Gästen. Remedios verwöhnt seine Gäste mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem Plaza Marti, der im Zentrum der Stadt liegt.

Dieser Platz erinnert ein wenig an den Plaza Mayor, der in Trinidad gelegen ist. So haben der Plaza Mayor und der Plaza Marti in Remedios doch einige Gemeinsamkeiten. Alle Straßen führen vom Plaza Mayor bzw. Plaza Marti durch die ganze Stadt. Verfahren kann man sich in Remedios also praktisch nicht.
Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.

Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
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In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.

Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kuba (CU)
Kuba
Kuba ist die größte Insel der Karibik. Ihr Name steht für Kultur, Natur und Lebensfreude.
Kein Wunder also, dass dieses herrlich Fleckchen Erde schon Größen wie Hemingway und Kolumbus in seinen Bann gezogen hat. Wandeln sie auf den Spuren dieser bedeutenden Persönlichkeiten und lassen auch sie sich von der Schönheit Kubas beeindrucken.

Ein guter Ausgangspunkt für Ihre Rundreise Kuba dabei ist Havanna, auch genannt die „Grande Dame“.
Sie ist nicht nur die Hauptstadt Kubas, sondern auch die größte Stadt des Inselstaates und zudem das kulturelle Zentrum der Karibik. Ihre Altstadt „La Habana Vieja“ gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Westlich der kubanischen Hauptstadt befindet sich die Stadt Varadero mit ihren paradiesischen, feinsandigen und Kilometer langen Traumstränden. Sonnenanbeter und Badebegeisterte sind hier genau richtig.

Ein weiteres sehr empfehlenswertes Gebiet ist Holguin. Hier vereinen sich Sandstrände und tropisch-grünes Hinterland zu einem wahren Urlaubsparadies. Eine tolle Kombination für alle die ihren Urlaub nicht nur am Strand verbringen, sondern auch Wandern und Erkunden wollen.

Es gibt noch viele weitere höchst interessante Städte auf Kuba, die es allesamt wert sind besucht zu werden.
WWir empfehlen Kuba Rundreisen um möglichst viele Facetten dieses eindrucksvollen Landes kennen zu lernen und möglichst viel von der bewegten Geschichte und der faszinierend Kultur zu erfahren.

Beste Reisezeit:
Es bietet sich an Reisen nach Kuba während der trockeneren Jahreszeit von November bis April zu planen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kubasicherheit/212208

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Peso Convertible = 100 Centavos
 
Flugdauer:
ca. 12 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ -6h

Gut zu wissen:
Reisende sollten die Herren in Kuba mit „Senor“ und die Frauen mit „Senora“ ansprechen. Die Kubaner selbst begrüßen die Touristen zumeist mit „Companero“, was so viel wie „Kollege“ oder „Kamerad“ bedeutet.


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