Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 18-tägige Studienreise durch China
  • Terracotta Armee, Stelenwald-Museum, "Hängendes Kloster" - einige Ihrer Highlights
  • Sehen Sie Shaolin Mönchen bei der Unterweisung zu
ab 2.895 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

In China sagt man: Wer das Heute verstehen will, muss die Vergangenheit kennen. Machen wir uns also auf den Weg zu den Wurzeln der chinesischen Kultur. Wir werden staunend vor imposanten Bauwerken stehen, Ahnentempel besuchen, einen heiligen Berg mit all seinen Andachtsstätten erkunden und vieles mehr. Selbst im hochmodernen Shanghai gehen wir den Spuren der Vergangeheit nach. Diese Reise wird uns bereichern! Ihre Yang Weiping
1. Tag Vorfreude auf China
Sie fliegen nach Beijing, ins Herz der Volksrepublik China.
2. Tag Beijing: erste Annäherungen
Nach der Einreise geht es gleich weiter zur prächtigen Parkanlage des Sommerpalastes, der uns zum Verweilen einlädt. Die ersten Eindrücke machen klar: Die Ausmaße sind größer als erwartet! Unser gemeinsamer entspannter Spaziergang durch die kaiserliche Sommerfrische bringt uns sogleich das Ideal einer chinesischen Gartenlandschaft näher. Mit dem künstlich angelegten Kunming-See ist der Sommerpalast die größte Parkanlage Beijings. Genießen wir die Aussichten! (A)
3. Tag Beijing: Einsichten und Weitblicke
Die Halle der Ernteopfer im Himmelstempel ist eines der Wahrzeichen der Stadt und gleichzeitig Beijings zweitgrößte Parkanlage. Wir erleben die lebendige Atmosphäre dieses beliebten Treffpunkts bei einem Spaziergang. Kaum vorzustellen, dass dieser Ort einst ausschließlich dem Kaiser vorbehalten war. Und ein weiterer Höhepunkt erwartet uns! Das fantastiche Bergpanorama der Großen Mauer bei Mutianyu ist einzigartig. Wir sind nah bei den Völkern der Steppe und fühlen uns plötzlich verwoben mit der Geschichte von Kriegszügen und Eroberungen. Ein Tipp für den Abend: Staunen Sie bei einer Kung Fu Vorführung über das Geschick der Kampfkünstler. 180 km (F, M)
4. Tag Von Beijing nach Datong
Heute bummeln wir über den größten Platz der Welt: den Platz des Himmlischen Friedes. Der Kaiserpalast ist bis zum heutigen Tage eine unvergleichliche Herrscherresidenz. Pralles Leben und Intrigen, persönliche Schicksale und weltbewegende Entscheidungen prägten für rund 500 Jahre das Leben im Zentrum chinesischer Macht. Wir lauschen den alten Geschichten und bewundern die prunkvolle Ausstellung edlen Porzellans! Dann geht´s auf zum Bahnhof und in etwa eineinhalb Stunden sind wir in Datong. (F, M)
5. Tag Datong: der Zauber Buddhas
Einst regierte ein Steppenvolk in Datong, der Hauptstadt der Wei-Dynastie vor 1.500 Jahren. Der Buddhismus kam als ein Kulturimport über die Seidenstraße und bis heute ziehen die Skulpturen der weltberühmten Yungang-Grotten jeden Besucher in ihren Bann. Die zeitlos entrückten Blicke riesiger Buddhastatuen offenbaren in ihrer tiefen Gelassenheit an diesem Ort die Essenz einer bezaubernden asiatischen Lebensweisheit. Einer Magie, der auch wir uns nicht entziehen können. Bevor wir den Tag bei einem Bummel durch die Altstadt ausklingen lassen, besuchen wir den Shanhua-Tempel, eine der am besten erhaltenen Tempelanlagen der Region. (F, M)
6. Tag Von Datong zum Wutai Shan
Wir verlassen Datong. Sanfte Hügel weichen den engen Schluchten des Heng Shan-Gebirges. Unvermittelt trifft uns ein Bild wie aus vergangenen Zeiten - das »Hängende Kloster« taucht vor uns auf. Vor über 1.400 Jahren haben hier Mönche zu Buddhas Ehren ein Kloster in die Felsenhänge gebaut - wie ein Vogelnest schwebt die Tempelanlage über der Schlucht. Weiter geht es auf dem Passweg des Wutai Shan (2.200 Meter), von dem sich spektakuläre Ausblicke auf das Hochgebirgstal eröffnen. 250 km (F, M, A)
7. Tag Wutai Shan: die heilige Residenz
Einen ganzen Tag besichtigen wir die verwunschene Welt des »Fünf-Terrassen-Berges«! Viele halten den Wutai Shan mit seinen mehr als 50 Klöstern auch für die Residenz des Bodhisattva Manjushri. Über zahlreiche Stufen begeben wir uns gemeinsam auf eine spannende Entdeckungstour. (F, M, A)
8. Tag Vom Wutai Shan nach Pingyao
Es ist eine seltsam karge Landschaft, die das Bild bestimmt, wenn wir uns heute auf den Weg in die Provinzhauptstadt Taiyuan machen. Im Ahnentempel Jinci erhalten wir seltene Einblicke in die ritualisierte und für Chinesen so wichtige Verehrung der Vorfahren. Wir fahren weiter in das pittoreske Pingyao. 250 km (F, M, A)
9. Tag Pingyao: Tradition am Wegesrand
Ein begeisternder Besichtigungstag in einem Ort, der jedes Klischee einer alten, chinesischen Stadt erfüllt! Pingyao war einst ein einflussreiches Handelszentrum und sein traditionelles Stadtbild blieb weitgehend erhalten. Wir erkunden die pittoreske Altstadt mit ihren Bankenmuseen, dem Konfuziustempel und vielen kleinen Geschäften. Der Besuch des Shuanglin-Tempels mit seinen 2.000 Jahre alten Skulpturen begeistert ebenso wie unser anschließender Spaziergang auf der noch völlig intakten Stadtmauer. (F, M, A)
10. Tag Von Pingyao nach Xian
Mit dem Expresszug fahren wir durch die Shanxi-Ebene und erreichen nach acht Stunden Fahrt unser Tagesziel Xian. Um uns einen Eindruck von Chinas wechselvoller Geschichte zu verschaffen, besuchen wir das Historische Museum und die Kleine Wildganspagode. Abends werden wir in die Kunst der Zubereitung chinesischer Jiaozi eingeführt, eine Art von Maultaschen. (F, A)
11. Tag Xian: 2.000 Jahre an einem Tag
Dieser Moment bleibt unvergessen - wir treten einer Armee von etwa 8.000 tönernen Soldaten, Pferden und Kutschen gegenüber. Nach über 2.000 Jahren manifestiert sich hier die Macht des ersten chinesischen Kaisers wie am ersten Tag. Zurück in Xian bewundern wir im Stelenwald-Museum die größte Sammlung historischer Steintafeln Chinas. 90 km (F, M)
12. Tag Xian: Von Xian nach Luoyang
Während der fünfstündingen Fahrt nach Luoyang wird uns gewiss nicht langweilig. Wir kommen unter anderem am 2.155 Meter hohen Berg Hua Shan vorbei, einem der fünf mythischen Berge Chinas. Schließlich erreichen wir die Provinz Henan, südlich des Gelben Flusses. In Luoyang wartet bereits ein Bus darauf, uns zu einem weiteren Höhepunkt der Reise zu bringen - den Longmen-Grotten am Luo Fluss. Bei einem Spaziergang am gegenüberliegenden Ufer erhalten wir einen umfassenden Überblick. Was ist so spannend an einer Höhle? Warten Sie, bis wir inmitten der rund 100.000 kleinen und großen Buddhastatuen stehen! (F, M)
13. Tag Von Luoyang nach Nanjing
Shaolin, das Ursprungskloster des Kung Fu am Fuße der Song-Berge, ist längst ein Mythos geworden. Das ständig wachsende Areal ist ein Magnet für Kampfsportanhänger aus aller Welt. Wir haben die Gelegenheit den Mönchen bei der Unterweisung zuzusehen, die auf das 6. Jahrhundert zurück geht. Mit dem Zug fahren wir von Luoyang nach Nanjing (ca. 4,5 Stunden). (F, M)
14. Tag Von Nanjing nach Hangzhou
Wir besichtigen das Grab des ersten Kaisers Zhu Yuanzhang der Ming-Dynastie, das Ming Xiaoling Mausoleum. Es ist auch das größte kaiserliche Mausoleum Chinas. Die Yangtze Brücke war die erste doppelstöckige Brücke in China und ist heute eine zweigleisige Auto- und Eisenbahnbrücke. Das China Tor ist das größte Tor von den 13 Toren der Stadtmauer in Nanjing. Am Nachmittag fahren wir mit dem Schnellzug nach Hangzhou (ca. 1,5 Stunden). (F, M)
15. Tag Hangzhou
Hangzhou - das Paradies auf Erden? Spätestens, wenn wir mit dem Boot auf dem Westsee unterwegs sind, wird uns alles vorkommen wie eine nicht enden wollende liebliche chinesische Tuschezeichnung. Herzschmerz inbegriffen! Ob es dagegen ein Mittel in der Hu Qing Yu Tang-Apotheke in der Altstadt gibt? Finden wir es heraus, denn die traditionelle chinesische Medizin ist gegen so ziemlich jedes Leiden gewappnet. Inmitten einer friedvollen und wunderschönen Umgebung besuchen wir noch den Yongfu Tempel. Auf einer der berühmtesten Teeplantagen Chinas kosten wir den bekannten Drachenbrunnentee. (F, M)
16. Tag Von Hangzhou über Suzhou nach Shanghai
Morgens fahren wir nach Suzhou und besuchen den schönsten der zahlreichen Gärten der Stadt, den Garten des Meisters der Netze. Bei dem Stopp in einer Seidenspinnerei erkunden wir die Handwerkstradition der Region. Am späten Nachmittag trennen wir uns von der Idylle - Shanghai wartet! Unser Tipp: Nutzen Sie den Abend für eine Lichterfahrt durch die beleuchtete Mega-City. (F, M)
17. Tag Shanghai: die Zukunft hat begonnen
Tradition und supermodernes Ambiente schließen sich nicht aus. Dies erleben wir in der »Stadt über dem Meer«. Wir besichtigen den Yu-Garten im Herzen der lebendigen Altstadt und lassen uns im Trubel der Nanjing-Straße treiben. Der Blick vom Bund ist atemberaubend: Perfekt restaurierte Gebäude der Kolonialzeit und Zeugnisse jüngster, gewagter Architektur stehen sich am Huang Pu-Fluss gegenüber und buhlen um unsere Aufmerksamkeit. Ihre Alternative: Fahren Sie auf den Shanghai Tower. Vom höchsten Gebäude der Stadt haben Sie einen fantastischen Ausblick! Die freie Zeit am Nachmittag vergeht wie im Flug und unsere Erlebnisse werden für reichlich Gesprächsstoff bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen sorgen. (F, A)
18. Tag Rückflug
Sie treten Ihren Heimflug nach Deutschland an. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Der in der chinesischen Hauptstadt befindliche Neue Sommerpalast wird häufig auch Garten der
Harmonischen Einheit genannt. Er ist eine der Hauptattraktionen der Stadt und wird jedes Jahr von Millionen von Besuchern erkundet. Das herrlich angelegte Areal gehört zu den Höhepunkten der chinesischen
Gartenkunst und beheimatet zahlreiche imposante Bauwerke.
So beispielsweise die Gaoliang Brücke, der Pavillon der Kostbaren Wolken, die Siebzehn Bogen Brücke, der Pavillon der Vier Großen Kontinente oder auch die Halle der Freude und Langlebigkeit. Natürlich gibt es noch weitere beeindruckende Bauwerke mit seltsam anmutenden Namen und überhaupt sollte man sich für einen Besuch des Neuen Sommerpalastes oder den Garten der Harmonischen Einheit ausreichend Zeit nehmen um die einzigartige Atmosphäre und die vielen fantastischen Eindrücke aufnehmen zu können.
Bilder:
Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude.
Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan.
Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen.
Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.
Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut.
Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.
Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.
Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.
Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt.
Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich
alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.
Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren.
Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.
Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.
Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten
dem Schutz des Kaiserreiches.
Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen
der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
  Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.
Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge
und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes.
Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
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Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt.
Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.
Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer.
Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking.
Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur
den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war.
Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt
am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt.
Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter.
Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern
geben.
Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.
Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex
hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie.
Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders.
Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt. Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
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Der Shuanglin Tempel ist eine Sehenswürdigkeit im Kreis Pingyao in der chinesischen Provinz Shanxi.
Shanxi ist in Europa wegen des bekannten mingzeitlichen Stadtbildes bekannt geworden, welches seit 1997
von der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Es handelt sich hier um einen buddhistischen Tempel aus der Ming-Dynastie, der im Dorf Qiaotou zu finden ist.
Die Ming-Dynastei löste die mongolische Fremdherrschaft in China ab. Sie herrschte in der Zeit von 1368 bis 1644 und wurde durch die Qing-Dynastie abgelöst. Für Touristen interessant sind die vielen bemalten Ton-Skulpturen. Der Shuanglin Tempel ist seit dem Jahre 1988 auf der Liste der schönsten Denkmäler Chinas angeführt.
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Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an.
Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.
Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ.
In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss
durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.
Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.
Der Touristenmagnet und idyllische See bietet ein traumhaftes Ambiente und wird unter Chinesen gerne als Schauplatz für Hochzeiten genutzt. Aufgrund seiner Kulisse wird der See zahlreich zu kopieren versucht, insgesamt existieren in China ca. 36 Westseen.
Allerdings: An die Atmosphäre des Originals reichen die Kopien nicht heran.
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Der Bund ist eine der schönsten Uferpromenaden in China. Die Promenade mit ihren einst mächtigen Bäumen wurde im Jahr 1922 verändert. Zum Schutz von Hochwasser wurde die Promenade erhöht und verbreitert, aus diesem Grund mussten die Bäume gefällt werden.
Heute ist es eine Flanierzone, die viele Einwohner und Touristen anzieht. Von vielen der diversen Restaurants auf dem Bund hat man eine herrliche Aussicht, die sich besonders nachts mit der Beleuchtung lohnt anzusehen.
Gemütliche Cafés findet man an den tiefer gelegenen Stellen des Flusses, von wo aus man eine wunderschöne Sicht auf den Fluss genießen kann. An den Vormittagen trifft man häufg ältere Leute an, während am Nachmittag der größte Teil der Leute Touristen sind, die sich Erinnerungsfotos machen.
Entlang des Bundes stehen auch viele historische Gebäude, diese sind meistens mit Tafeln gekennzeichnet, um besonders die Touristen darauf aufmerksam zu machen.
Diese Gebäude wurde in einem westlichen und modernen Stil erbaut. Ebenfalls findet man unter anderem Banken oder Konsulate aus verschiedenen Ländern. Vor einiger Zeit wurde auch die Straße neu gestaltet,
die Spuren wurden schmäler gemacht, genauer gesagt wurde die Straße von elf auf vier Spuren verschmälert, um den Fußgängern mehr Platz bieten zu können.
Der Bund ist dank der U-Bahn einfach zu erreichen und man kommt vor allem ohne Verkehrschaos dorthin. Ein Muss für Touristen ist eine Flussfahrt auf dem Huangpu, von da aus sieht man den Fernsehturm,
der auf drei Beinen steht oder man genießt eine herrliche Sicht auf Pudong.
Als Varianten stehen eine kurze oder eine lange Strecke zur Wahl.
Obwohl der Bund eigentlich nur eine Promenade ist, zählt diese zu den Sehenswürdigkeiten von Shanghai. Der Bund zeichnet sich durch seine Gestaltung beispielsweise der Gebäude mit einer Gemeinsamkeit aus, so dass ein einheitliches Gesamtbild der Promenade entsteht und trotzdem ist ein kleiner Luxus mit westlichem Einfluss zu erkennen ist.
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Der Yu Garten gehört seit 1982 zu den Denkmälern Chinas, steht im Zentrum von Shanghai und weist
eine Fläche von zwei Hektar auf.
In der Anlage findet man 28 wunderschöne Gebäude. Gebaut wurde er einst von einem Beamten, der
der Ming-Dynastie angehört. Leider wurde die wunderbare Parkanlage während des Taiping-Aufstandes
und des zweiten japanisch-chinesischen Krieges zum größten Teil zerstört.
Während elf Jahren wurde der Yu Garten dann renoviert und dann im Jahre 1961 eröffnet. Seither steht er der Bevölkerung und den Touristen zur Verfügung. Diese Gelegenheit wird häufig genutzt, um sich zu erholen oder die schöne Anlage zu genießen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
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Kunming ist eine florierende und prosperierende Stadt in der Volksrepublik in China.
Die Hauptstadt der Provinz Yunnan befindet sich am Dian-See und besitzt ca. 7 Millionen Einwohner.
Vor allem im Zentrum der Stadt macht sich der aufblühende Charakter der Metropole bemerkbar:
Moderne Geschäftsviertel, in einer Symbiose aus Design und Technik, geben den Blick auf die Zukunft der Stadt frei.
Durch die Dynamik und das Potenzial, welches die Stadt verspricht, sind aktuell zwei Stadterweiterungen geplant. Durch seine Lage am Ost-Yunnan-Plateau sind die durchschnittlichen Temperaturen in Kunming relativ stabil und milde. Nicht umsonst trägt Kunming den Beinamen der Stadt des ewigen Frühlings.
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Im Norden der Provinz Shanxi liegt Datong, welche an die Innere Mongolei grenzt und zu den wichtigsten Kohlebergbauzentren gehört. Vor mehr als 1.500 Jahren war die heutige Industriestadt eine Hauptstadt der Wie-Dynastie. Aber natürlich hat diese Stadt auch ihre Sehenswürdigkeiten wie das Obere und Untere Huayang Kloster sowie die Höhlentempel, die als Yungang-Grotten bezeichnet werden. Gerade letztere zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. In unmittelbarer Nähe gibt es weitere Attraktionen wie der heilige Berg Heng Shan, insgesamt gibt es lediglich fünf heilige Berge in China. Dieser wurde bereits vor 4.000 Jahren als Heiligtum behandelt. Der Gipfel ist mit einer Seilbahn erreichbar.
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Die kleine Stadt Pingyao liegt in der chinesischen Provinz Shanxi. Bereits 1997 wurde sie zum Kulturwelterbe ernannt. Wegen ihres mingzeitlichen alten Stadtbildes ist Pingyao auch in Europa sehr bekannt.
Das kontinentale Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern macht einen Besuch zu jeder Jahreszeit so reizvoll.
Die nahezu quadratische Stadt Pingyao ist geprägt von ihrem sehr gut erhaltenen Stadtkern.
Bemerkenswert sind die sechs Tempelbaukomplexe. Über die Jahrhunderte blieben sie gut erhalten und zählen heute zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Pingyao. Hier entstand das erste chinesische Geldinstitut, von dem aus die Geldgeschäfte innerhalb Chinas, und später mit anderen Ländern abgewickelt wurden.
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Die Stadt Taiyuan ist die Hauptstadt von der Provinz Shanxi. Sie ist auf drei Seiten von Bergen umgeben. Ebenfalls ist Taiyuan ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Es leben dort ungefähr 3400 Einwohner. Eine Besonderheit ist bestimmt, dass in Taiyuan ein Weltraumbahnhof steht, der für Satellitenstarts verwendet wird. Seit 1961 zählt die Jinci-Tempelanlage zu den Denkmälern Chinas. Taiyuan wird hauptsächlich durch die Eisen- und Stahlindustrie geprägt. Allerdings ist das Industriegebiet eine der weniger schönen Gegenden der Stadt Taiyuan. Die Gelegenheit in einem Hotel der gehobenen Klasse zu übernachten oder in Restaurants köstlich zu essen ist in der letzten Zeit ebenfalls immer grösser geworden
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
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Die zentralchinesische Stadt Luoyang war eine der vier großen alten Hauptstädte Chinas und übte diese Funktion während mehrerer Dynastien aus. Heute ist die Sechs Millionen Stadt eine wichtige Industriestadt
der Region.
Im Jahr 68 nach Christus wurde hier der erste buddhistische Tempel Chinas erbaut. Man kann ihn noch besichtigen, heute steht das Bauwerk jedoch größtenteils im Stile der Architektur des 16. Jahrhunderts da.
Die spektakulärste Sehenswürdigkeit Luoyangs sind die Longmen Grotten, die im Jahr 2000 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Das sind Höhlen, die in der Wie Dynastie gegraben wurden.
Man hat dort über 30.000 buddhistische Bilder entdeckt.
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Nanjing bedeutet ins Deutsche übersetzt 'Südliche Hauptstadt'. Heute ist die Stadt nur noch Hauptstadt der Provinz Jiangsu. Nach Shanghai ist Nanjing mit über fünf Millionen Einwohnern in der Kernstadt und fast acht Millionen Einwohnern in der Agglomeration die größte Stadt Ostchinas.
Die Stadt Nanjing verfügt als ehemalige Hauptstadt über ein reichhaltiges kulturelles Leben. Das Kungu Opernhaus ist berühmt für seine Aufführungen der traditionellen chinesischen Oper. Außerdem beherbergt die Stadt neben vielen anderen eines der bedeutendsten Museen Chinas, das Nanjing Museum.
Hier werden neben Bronze-, Ton- und Jadekunstwerken auch Tuschmalereien und Porzellan ausgestellt. In Nanjing gibt es zahlreiche Feste, die jährlich Tausende von Touristen anziehen.
Das Pflaumenblütenfest in den Pflaumenbergen ist wohl das berühmteste, es gibt aber viele weitere prachtvolle Blütenfeste. Die Touristen zieht es auch in die neu erbauten gigantischen Shopping Malls des Xinjiekou Bezirkes, die bis spät in die Nacht geöffnet sind.
Die größte Sehenswürdigkeit der Altstadt ist der Konfuziustempel aus der Song Dynastie. Da er mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde, ist vom ursprünglichen Bauwerk nur wenig übrig geblieben. Man nutzt die weitläufige Anlage heute hauptsächlich für Konzerte und Ausstellungen. Der Palast der Himmelsverehrung hingegen ist der am besten erhaltene Konfuziustempel südlich des Yangzi.
Das heutige Museum liegt im Westteil der Innenstadt. Dort findet man auch die Gedenkstätte an ein trauriges Kapitel der Stadt, das Nanjing Massaker. Während des zweiten Weltkrieges ermordeten die Japaner in wenigen Wochen 350.000 Einwohner der Stadt, was zur damaligen Zeit die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmachte.
Am östlichen Ende der Stadt liegen die beeindruckenden Purpurberge. Dort befindet sich das prächtige Sun Yat Sen Mausoleum, erbaut aus weißem Marmor. 392 Stufen führen hinauf zur Grabstätte. Als einziger Ming Kaiser wurde ein Stück weiter westlich Hongwu hier zu Grabe getragen, als Nanjing noch Hauptstadt war. Alle folgenden Kaiser haben ihr Grab in der jetzigen Hauptstadt Peking.
Sechs Millionen Einwohner versammeln sich in Zhejiangs Hauptstadt Hangzhou. Die Stadt befindet
sich an der Flussmündung der mächtigen Qiatang Flusses und markiert den Anfang des Kaiserkanals,
einer wichtigen und zentralen Verbindung zum Norden Chinas.
190 km von Shanghai entfernt, leben in Hangzhou geschätzte 6.700.00 Einwohner, davon allen
4,3 Millionen im urbanen Zentrum.
Historisch gesehen stellt Hangzhou einen der Ausgangspunkte der chinesischen Zivilisation dar.
Bereits um 221 v. Chr. finden sich erste Hinweise auf diese Stadt. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt
von Weltreisenden, Forschern und Entdeckern als eine der schönsten und großartigsten Städte der Welt beschrieben. Marco Polo zum Beispiel war dem Charme dieser Stadt von Anfang an erlegen. Zudem hatte Hangzhou zu diesen Zeiten einen der größten Häfen der Welt und war damit für die Wirtschaft und die Seefahrt von allergrößter Bedeutung.
Inzwischen ist die Metropole allerdings keine Hafenstadt mehr, die Bucht ist inzwischen verlandet. Dennoch, das Attribut, eine der schönsten Städte Chinas zu sein, hat Hangzhou nicht verloren.
Das wichtige Wirtschaftszentrum Chinas ist renoviert und restauriert und bietet Reisenden eine Vielzahl an Sehenswürdigkeit und Naturattraktionen. Jahr für Jahr lockt die Stadt Tausende von Besuchern und sorgt für unvergessliche Urlaubserlebnisse. Vor allem der berühmte Westsee, dessen Parks und Wanderwege, die Pagode der sechs Harmonien und die Teeplantagen faszinieren alljährlich Unmengen an Besuchern.
Aber auch für Studenten aus aller Welt ist die Stadt attraktiv.
Die Zhejiang Universität zählt zu den besten Universitäten des Landes und ist damit ein begehrter Studienort für Auslandssemester oder Auslandsstudien.
Partnerschaften mit diversen ausländischen Universitäten sorgen für regen internationalen Austausch. Auch für Gymnasialschüler bietet diese Stadt immer mehr, da nach und nach immer häufiger Kooperationen mit beispielsweise deutschen Gymnasien aufgenommen werden und damit interessante und aussichtsreiche Austauschprogramme angestrebt werden.
Die Schulkomplexe in Hangzhou orientieren sich dabei immer öfter am Vorbild westlicher Schulstätten, es entstehen regelrechte Schulstädte
Shanghai ist für China die wichtigste Industriestadt überhaupt.
Die Stadt zählt 13,7 Millionen Einwohner, die ständig in Shanghai leben und stetig wächst. Man findet in Shanghai viele Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Sie ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Industrie.
Heute hat die Stadt eine Fläche von über 6000 km². Die Stadt Shanghai ist in achtzehn Bezirke unterteilt.
Das Klima in Shanghai besteht zwar wie üblich aus den vier Jahreszeiten, wobei der Frühling und der Herbst nur kurz sind.
Das Klima kann nicht ganz klar definiert werden, weil Shanghai auf der Grenze zu dem feuchten Klima und dem Monsunklima liegt. Auch sind die Winter relativ kalt mit Durchschnittstemperaturen von ungefähr 4 Grad Celsius. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer Durchschnittswerte von 27 Grad Celsius
und zudem kommt es nicht selten vor, dass noch eine bis hundert Prozentige Luftfeuchtigkeit dazu kommt. Dies macht das Empfinden recht unangenehm.
Die Sommerhöchsttemperatur kann auch mal 40 Grad erreichen, ebenso sind Taifune im Sommer keine Seltenheit und auch Regen kann oft in sehr kurzer Zeit recht viel fallen. Die Weltmetropol Shanghai boomt. Das neue Shanghai besticht durch seine Wolkenkratzer  und das alte Shanghai.
Dies sind die beiden Stadtteile, in die Shanghai eigentlich aufgeteilt oder getrennt ist. Denn diese beiden
Teile sind durch zwei Hängebrücken miteinander verbunden. Diese sind zudem die längsten Hängebrücken der Welt und messen 8346 und 7658 Meter, also eine ganz beträchtliche Länge und es ist bestimmt nicht jedem gegeben, diese Brücken zu überqueren.
Touristen fühlen sich in Shanghai sehr wohl, weil ihnen keine Grenzen gesetzt sind, man kann so ziemlich alles erleben, von einer ausgiebigen Shoppingtour in topmodernen Einkaufszentren oder in den langen einladenden Einkaufsstraßen, bis hin zu kulturellen Anlässen.
Ebenfalls gibt es sehr viele und sehr gute Hotels in Shanghai, in verschiedene Preisklassen, wo für jeden etwas dabei sein wird.
Bilder:
„Das Venedig des Ostens“, so wird die chinesische Millionenstadt Suzhou in der Nähe der Metropole Shanghai, oft genannt. Diesen Namen verdankt Suzhou seinen zahlreichen Kanälen, welche der Stadt wirklich ein wenig vom Flair Venedigs geben. Aber nicht nur die Kanäle machen einen Besuch Suzhous lohnenswert sondern auch die vielen weiteren Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die zahlreichen Gärten, bei denen vor allem Liu Yuan (Der Garten des Verweilens), Shizi Lin (Löwenwaldgarten), Wangtshi Yuan (Der Garten des Meisters der Netze) oder auch der Zhuozheng Yuan (Der Garten des bescheidenen Beamten) genannt werden müssen.

Zudem gibt es in Suzhou auch einige beeindruckende Tempel wie den Hanshan Si (Der Tempel des kalten Berges), die Beisi Ta (Nordtempelpagode) oder die Shuang Ta (die Zwillingspagoden). Auch die Museen in Suzhou sind sehr sehenswert, vor allem das Seidenmuseum. Aber auch wenn es viele historische und traditionelle Sehenswürdigkeiten gibt, so ist Suzhou doch auch eine in die Zukunft gerichtete und aufstrebende Metropole mit zahlreichen Wolkenkratzern und Firmensitzen. Nicht umsonst gehört sie zu den sogenannten Boom-Städten Chinas.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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