Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Rundreisen mit Kreuzfahrt
  • 14-tägige Erlebnisreise durch China
  • Die Drei Schluchten des Yangtze durchqueren
  • Im gläsernen Lift zum Yuanjiajie Gipfel
ab 2.545 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Sie wollen mit einer kleinen Gruppe etwas Außergewöhnliches erleben? Dann ist diese Reise perfekt für Sie! In rund zwei Wochen erleben wir alte Wunder wie die Große Mauer und die Terrakotta-Armee. Auf dem Yangtze durchqueren wir entspannt tiefe Schluchten und im Zhangjiajie Naturpark sausen wir mit dem höchsten Außenlift der Erde hoch auf die Gipfel. Der Shanghai Tower als prickelndes Finale darf bei dieser Reise der Superlative nicht fehlen.
1. Tag Anreise nach China
Ihr Flug bringt Sie nach Beijing, der Hauptstadt von China.
2. Tag Beijing: moderne Kaiserstadt
Gleich nach Ihrer Ankunft begrüßt Sie Ihre Reiseleitung und wir machen uns gemeinsam auf den Weg, um die Mega-City zu erkunden. Das 2008 eröffnete Olympiastadion wird auf Grund seiner Architektur auch »Vogelnest« genannt. Das Sendezentrum des chinesischen Fernsehens - kurz auch CCTV - ist eines der größten Gebäude der Welt und gilt als eines der architektonischen Meisterwerke weltweit. Wir schreiten über den Tian An Men Platz und gehen weiter zum modernen Opernhaus. Durch seine eiförmige Außenansicht erinnert es an das traditionelle Yin-und-Yang-Motiv. (A)
3. Tag Beijing: die Verbotene Stadt
Nach dem Frühstück erhalten wir im Jinshan Park eine Einführung in die Bewegungskunst Tai Chi, bei der viele Chinesen Ruhe und Ausgleich finden. Entspannt und mit viel neuer Energie im Körper sind wir gewappnet für den Tag. Vor uns erstreckt sich ein Wellenmeer aus gelben Dächern. Vom Kohlehügel aus schweift unser Blick über die UNESCO-Welterbestätte »Verbotene Stadt«. Unsere Reiseleitung zeigt uns die schönsten Zeremonialhallen, Höfe und Pavillons des Kaiserpalastes. Im Laufe von fast 500 Jahren hatten hier insgesamt 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien ihren Wohn- und Regierungssitz. Der Sommerpalast mit seinem Wunderwerk der Landschaftsarchitektur diente mit seiner Parkanlage einst als Sommerresidenz der Kaiserwitwe. Für den Abend empfehlen wir Ihnen den Besuch einer Kung Fu-Show. (F, M)
4. Tag Beijing: die Große Mauer
Wir fahren zum wohl größten Highlight einer jeden China Reise: Auf zur Großen Mauer! Sie ist eines der neuen sieben Weltwunder und schlängelt sich wie ein Drache durch die Gebirgskette. Die Mühe des mitunter recht steilen Aufstiegs beim Mauerabschnitt Gubeikou wird belohnt. Oben kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus! Bei einer Länge von über 21.000 Kilometern ist das Ende nur zu erahnen. Wir unternehmen eine kleine Wanderung auf dem Mauerrücken, bevor wir zur Stärkung in ein landestypisches Dorfrestaurant einkehren. Für den Abend empfehlen wir Ihnen zur Entspannung eine Fußmassage. Uns stehen noch viele erlebnisreiche Tage im Reich der Mitte bevor. (F, M)
5. Tag Von Beijing nach Xian
Schnell wie der Wind düsen wir in sechs Stunden über 1.000 Kilometer nach Xian, das einst Ausgangspunkt der legendären Seidenstraße war. Am Nachmittag lassen wir den Tag bei einem kulinarischen Bummel durch die Altstadt ausklingen. Der Glocken- und der Trommelturm sind abends hübsch beleuchtet und bieten damit nicht nur ein wunderbares Fotomotiv sondern schaffen auch eine ganz besondere Atmosphäre, die Sie bei einem Spaziergang auf sich wirken lassen können. (F, A)
6. Tag Xian: Terrakotta-Armee
Treu in Reih und Glied steht die weltberühmte Terrakotta-Armee des mächtigen ersten Kaisers vor uns stramm. Dieser ließ sich eine gigantische Grabwache aus rund 8.000 lebensgroßen tönernen Kriegern bauen (heute UNESCO-Welterbe). Am Nachmittag besichtigen wir die Kleine Wildganspagode. Kalligraphie hat in China eine lange Tradition, deshalb haben wir in einem kurzen Kalligraphiekurs die Möglichkeit, die Pinsel zu schwingen und die Schönheit chinesischer Schrift zu erleben. Die noch vollständig erhaltene Stadtmauer rund um die Innenstadt Xians erkunden wir bei einem gemütlichen Spaziergang. Unser Tipp für den Abend: Bei einem Maultaschen-Bankett können Sie verschiedene Variationen dieser heißen, dampfenden Spezialität probieren. (F)
7. Tag Von Xian nach Chongqing
In gut fünf Stunden fahren wir mit dem Schnellzug nach Chongqing, der größten Stadt Chinas und Ausgangspunkt unserer Yangtze-Kreuzfahrt. Die Mannschaft unseres Schiffes heißt uns herzlich willkommen und wir beziehen unsere Kabinen. (F, M)
8. Tag Auf dem Yangtze: Ausflug zur Shibaozhai Pagode
Nutzen Sie die Gelegenheit und erkunden Sie die Annehmlichkeiten des Schiffes. Für die Frühaufsteher bietet sich ein Tai Chi Kurs an. Zunächst gleitet unser Schiff durch eine liebreizende südchinesische Hügellandschaft. Bei einem ersten Landgang erkunden wir die Steinschatzpagode. Schon von weitem ist der rote Tempel zu sehen, der sich über zwölf Stockwerke am 200 Meter hohen Berg Shibaozhai erhebt. Unterhaltung verspricht die Teilnahme an einem Kulturabend an Bord. (F, M, A)
9. Tag Auf dem Yangtze: Bootsausflug auf dem Shennong Fluss
Eine Postkartenlandschaft bringt uns zum Staunen, während wir die drei berühmten Schluchten des Yangtzes durchqueren. Steile bewachsene Berge ragen zu beiden Seiten des Flusses in den Himmel in der Qutang-Schlucht. Einer Legende nach bezwang eine Göttin mit ihren Schwestern die wilden Drachen des Flusses in der bezaubernden Wu-Schlucht. Am Nachmittag erkunden wir mit kleinen Booten die unberührte Berglandschaft eines Nebenflusses des Yangtze. Bei einem Abendessen haben wir die Möglichkeit, ausgiebig zu plaudern und auf den letzten Abend an Bord anzustoßen. (F, M, A)
10. Tag Von Maoping über Yichang nach Zhangjiajie
In Maoping gehen wir von Bord unseres Kreuzfahrtschiffes. Wir besichtigen eines der größten Bauwerke aller Zeiten: den Drei-Schluchten-Staudamm, ein gewaltiges Projekt! Mit dem Zug erreichen wir nach circa sechs Stunden Zhangjiajie. 50 km (F)
11. Tag Zhangjiajie: beeindruckender Nationalpark
Der Zhangjiajie Nationalpark ist der bekannteste und spektakulärste Geopark Chinas. Internationale Bekanntheit erlangte der Park nach dem Start des Blockbusters »Avatar - Aufbruch nach Pandora«. Einige spektakuläre Sandsteinsäulen dienten als Inspiration für diesen Film. Mit dem weltweit höchsten und schnellsten gläsernen Außenlift fahren wir hinauf zum Yuanjiajie Gipfel. Vom Tianzishan erwartet uns ein beeindruckender Ausblick auf den Naturpark. (F, A)
12. Tag Von Zhangjiajie nach Shanghai
Mit dem Bus fahren wir zum Grand Canyon. Wir wandern durch die beeindruckende Landschaft des Parks und genießen die Natur. Wer mutig und schwindelfrei ist, kann optional über die längste Glasbrücke der Welt gehen (430 Meter, vor Ort für circa € 20,- zubuchbar). Ihre weichen Knie werden durch den fantastischen Ausblick entschädigt! Am Abend fliegen wir in die Weltmetropole Shanghai. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren und freuen uns auf den kommenden Tag. (F, A)
13. Tag Shanghai: Zeitreise durch die Megacity
Inmitten der Altstadt Shanghais liegt der rund 500 Jahre alte Yu-Garten, ein traditioneller chinesischer Garten. Wir schlendern durch die kleine Anlage und genießen die Ruhe - im Hintergrund ragen die Wolkenkratzer auf - ein einmaliger Anblick! In einer Seidenmanufaktur erfahren wir Wissenswertes über die Seidenraupenzucht und die Verarbeitung der Rohseide. Zum Mittagessen probieren wir die für die Region bekannten gefüllten Teigtaschen »Soup Dumpling«. Gestärkt unternehmen wir einen Bummel durch die Shoppingmeile Nanjing Road weiter zur kolonialen Uferpromenade »Bund« mit Ausblick auf die moderne Skyline von Pudong. Dort haben wir die Gelegenheit zum krönenden Abschluss pfeilschnell auf die Aussichtsplattform des Shanghai Towers hochzufahren. Vom höchsten Gebäude Chinas haben wir einen grandiosen Ausblick. Wie wäre es zum Abschluss mit einem Besuch der Dachterasse des Indigo Hotels? Von dort haben wir an unserem letzten Abend in China einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline Shanghais. (F, M)
14. Tag Rückflug
Mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck treten Sie die Heimreise an. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Im Sommer 2008 wurden in Peking die Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Ein weiteres großes Ereignis im neuerbauten Stadion waren im gleichen Jahr die Sommer- Paralympics. Für diese besonderen sportlichen Anlässe wurde ein neues Olympisches Stadion erbaut.

Dieser gigantische Bau wird auf Grund seiner äußeren Form  gern von den Pekingern als Vogelnest bezeichnet. Das Außengerüst ist aus Stahlträgern, die an den Bau eines Vogelnestes erinnern. Ein außergewöhnliches Olympisches Stadion ist entstanden. Geplant und gebaut wurde es von Herzog& De Meuron, zwei Schweizer Architekten. Sie vereinten in diesem Bau moderne und traditionelle Aspekte gekonnt miteinander.

Dieser doch etwas eigenwillige Bau begann im Dezember 2003 mit dem ersten Spatenstich. Der Baubeginn war jedoch erst im März 2004. Mit einer Unterbrechung und neuen Planungen aus Kostengründen wurde das Olympische Stadion erst am 18.04. 2008 feierlich eröffnet. Hier fanden während der Olympischen Sommerspiele das Fussballfinale und die Leichtathletik- Wettkämpfe statt. Sowohl die Eröffnungs- als auch die Abschlussfeier fanden ebenfalls im neu erbauten Stadion der Hauptstadt  statt.

Das Olympische Stadion in Peking bot während der Sommerspiele 91 000 sportbegeisterten Platz, wurde später aber auf 80  000 Plätze reduziert. Das Stadion erstreckt sich über vier Etagen und zwölf Bereiche. Sie wurden nach den Jahrestieren benannt. Für jeden Monat steht ein Tier. Im jeweiligen Außenbereich findet der Besucher auf einer schön angelegten Wiese das dazu gehörige Tier abgebildet. Die Innenausstattung des gesamten Stadions entspricht den modernen Anforderungen an Technik und Einrichtung.

Im Inneren des Nationalstadions sollen in den nächsten Jahren weitere Restaurants und verschiedene Einrichtungen, wie Läden und Geschäftsräume, entstehen, da es auch für weitere Sport- und Veranstaltungen anderer Art genutzt werden soll.

Heute zählt das Olympische Stadion zu Pekings bedeutenden Sehenswürdigkeiten für Touristen aus aller Welt. Die Außenanlagen haben einen modernen, aber dennoch chinesischen Stil. Das Olympische Stadion ist zu einem weiteren Ort der Begegnungen in Peking geworden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Bilder:
Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.

Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist. In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden. Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen wurden bisher freigelegt.

Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung. Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.

Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen. Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer. Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
Bilder:
Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

Als längster Fluss Asiens ist der Yangtze mit seinen 6380 Kilometern ein begehrtes Kreuzfahrtziel. Viele große Reedereien bieten mit ihren Traumschiffen mit erstklassigem Komfort Yangtze-Kreuzfahrten an. Nur auf diese Weise wir man als Besucher die Geheimnisse dieses wunderbaren Stromes erleben können.

Wer einen großen Teil von China in kurzer Zeit erleben möchte, dem empfiehlt sich eine Yangtze Kreuzfahrt. In der Zeit vom Frühling bis Herbst verkehren Kreuzfahrtschiffe auf dem Yangtze. Besonders erwähnenswert sind die Abstecher in die Seitenflüsse mit Ihren wunderschönen Tälern, die bei einem Ausflugsbesuch Einblicke in unberührte Wälder mit Flora und Fauna gewähren. Eine Yangtze Kreuzfahrt ist bei vielen Reisenden eine beliebte Möglichkeit, China kennen zu lernen.

Mit den sehr langsam fahrenden Kreuzfahrtschiffen entgehen Ihnen keine landschaftlichen Schönheiten und Sie können ausgeruht und entspannt in aller Ruhe Ihre Reise genießen. Sie werden direkt durch das Herz Chinas reisen. Über den Rundfunk und ein auf jedem Schiff installiertes Lautsprechersystem werden Sie mit jeder Sehenswürdigkeit vertraut gemacht. Selbst wenn Sie sich in Ihrer Luxuskabine befinden, werden Sie mit allen wichtigen Informationen versorgt, damit Sie nichts verpassen.
 
Ein beliebtes Ziel sind schließlich die berühmten Drei-Schluchten. Die in mehreren hundert Metern Höhe umfassenden Wände dieser Schluchten versetzen die Reisenden regelrecht in Faszination. Auf einer Yangtze Kreuzfahrt können sie auch eindrucksvolle Küstenexkursionen erleben. Beispielsweise zählen dazu Ausflüge zum Drei-Schluchten-Damm, der Besuch der kleinen drei Schluchten des Nebenflusses Daning sowie eine spannende Exkursion zur Geisterstadt Fengdu.

An Bord der Luxusschiffe werden Sie mit allen Köstlichkeiten versorgt. Sie haben die Wahl zwischen traditionellen chinesischen Gerichten oder westlichen Gerichten. Viele interessante Unterhaltungsaktivitäten runden das Geschehen auf den einzelnen Schiffen ab. Insbesondere werden unterschiedliche Sitten und Gebräuche aus den verschiedenen chinesischen Dynastien und Volksgruppen vorgestellt.

Bei vielen Gästen ist die Präsentation der chinesischen Hochzeitssitten aus verschiedenen chinesischen Gebieten sehr beliebt. Eine Yangtze Kreuzfahrt ist eine Reise wert.
Bilder:
In Zentralchina, am Ufer des Jangtsekiang befindet sich ein rund 200 Meter hoher Hügel auf welchem sich ein roter Pavillon mit neun Stockwerken erhebt, der Shibaozhai mit dem gleichnamigen Tempel. Der auf dem Hügel befindliche Tempel wurde von Kaiser Qianlong errichtet, der rote Pavillon, welcher über einen Trampelpfad mit dem Tempel verbunden ist erst Jahre später 1819.
Seit 2001 gehört Shibaozhai zu den Denkmälern der Chinesischen Volksrepublik. Sowohl am Fusse des Berges, am Ufer des Jangtsekiang als auch am Eingang des Tempels trifft man auf zahllose Händler. Der besondere Kontrast zwischen dem Rot des Pavillons und der tiefgrünen Vegetation der Umgebung schafft einen herrlichen und unvergesslichen Anblick.
Bilder:
Die Qutang Schlucht gehört zur Drei-Schluchten-Region entlang des mächtigen Jangtsekiang. Sie ist die erste der drei Schluchten aber mit einer Länge von acht Kilometern auch die kürzeste und zudem die schmalste, an der breitesten Stelle misst sie gerade einmal 150 Meter. Das Tor zur Qutang Schlucht ist Kuimen nahe dem Dorf Baidicheng.
Bei der Qutang Schlucht fließt der Jangtsekiang durch die nördlich liegenden Chijia Bergen und die im Süden befindlichen Baiyan Berge. Für viele ist diese Schlucht die schönste von den dreien, gerade weil die schmale Felsschlucht in Verbindung mit den bis zu 1.200 Meter hohen Bergen einen imposanten und sensationellen Ausblick schafft. Das besondere Highlight der Qutang Schlucht ist die berühmte Meng Liang Treppe, bei dieser wurden Löcher in die senkrechten Felswände in Form eines „Z“ gehauen, welche zu einer Plattform führt.
Wuxia, so bezeichnet man die Wu Schlucht auf Chinesisch, übersetzt bedeutet der Name Hexenschlucht. Auf einer Länge von 44 Kilometern durchbricht der mächtige Jangtsekiang  das Daba Shan also das Daba-Gebirge, wodurch die Wu Schlucht als eine der drei berühmten Schluchten entsteht. Dabei ragen die Berge auf beiden Seiten des Flusses etwa 1.000 Meter in die Höhe.
Entlang der Schlucht befinden sich die 12 Schwestern, Berge die seltsame Namen wie Spitze des Drachen Bergsteigers oder Spitze des Phönix Lenkrad tragen. Unterwegs triff man auch auf eine Felsinschrift in welcher es heißt: „Wuxias Gipfel wachsen höher und höher“. Man geht davon aus, dass diese feindliche Truppen abschrecken sollte.
Bilder:
Der 3 Schluchten Damm setzt sich aus einer Talsperre, einem Wasserkraftwerk, einem Schiffshebewerk und einer Schleusenanlage zusammen. Gespeist wird die gesamte Anlage vom Yangtze, dem längsten Fluss Chinas. Mit 18200 Megawatt zählt das Wasserkraftwerk zu den größten der Welt. Der aufgestaute Fluss bildet einen riesigen Stausee, der sich durch die 3 Schluchten 600 Kilometer bis nach Chongqing zieht. Eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region ist der Tourismus. Auf einer Kreuzfahrt durch die 3 Schluchten kommt der Besucher in den Genuss von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Besonders beeindruckend ist das Landschaftsbild mit seinen hohen Felswänden.

Die Quitang Schlucht ist die erste und kleinste der 3 Schluchten. Sie misst lediglich 8 Kilometer Länge. Eine Durchfahrt ist besonders interessant, da diese Schlucht sehr schmal ist. Die breiteste Stelle ist gerade mal 150 Meter breit. Sie wird als schönste Sehenswürdigkeit bezeichnet, da ihr wildes Wasser, von Sandbänken geteilt und die hohen Felswände einen spektakulären Ausblick gewährt. Ein chinesischer Dichter bezeichnet diese Schlucht mit den Worten: Tausend Meere, die in einen Becher fließen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Xiling Schlucht mit einer Länge von 66 Kilometern. Sie ist die östlichste der Schluchten. Die schmalste Stelle beträgt gerade mal 80 Meter. Die enge Schlucht bietet eine reizvolle Landschaft. Sie ist so eng, dass kein Sonnenstrahl den Boden berührt. Im 19. Jahrhundert gefährdeten Stromschnellen, Sandbänke und Strömungen den Schiffsverkehr. Heute ist sie ohne Schwierigkeiten passierbar.

Die Wuxia Schlucht ist eine weitere Sehenswürdigkeit der 3 Schluchten. Sie liegt an der Einmündung des Daning im Kreis Wushan und hat eine Länge von 44 Kilometer. Sie wird auch als Hexenschlucht bezeichnet. Die Felswände ragen links und rechts des Flusses über 1000 Meter hoch. In dieser Schlucht bezwangen der Legende nach die Göttin Yao Ji und ihre elf Schwestern einen Drachen. Nach der Heldentat sollen sie dabei zu Bergen erstarrt sein.
Bilder:
Der Yu Garten gehört seit 1982 zu den Denkmälern Chinas, steht im Zentrum von Shanghai und weist eine Fläche von zwei Hektar auf. In der Anlage findet man 28 wunderschöne Gebäude.  Gebaut wurde er einst von einem Beamten, der der Ming-Dynastie angehört. Leider wurde die wunderbare Parkanlage während des Taiping-Aufstandes und des zweiten japanisch-chinesischen Krieges zum größten Teil zerstört.
 

Während elf Jahren wurde der Yu Garten dann renoviert und dann im Jahre 1961 eröffnet. Seither steht er der Bevölkerung und den Touristen zur Verfügung. Diese Gelegenheit wird häufig genutzt, um sich zu erholen oder die schöne Anlage zu genießen.

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Der Yangtze ist mit 6380 Kilometern der längste Fluss Chinas und nach dem Nil und Amazonas gleichzeitig der drittlängste der Welt. Auf 2800 Kilometer ist dieser Strom von der Stadt Yibin auf 305 Meter Höhe bis zur Mündung in den Pazifik schiffbar.
Das Quellgebiet befindet sich in 5404 Meter Höhe im tibetischen Tanggula Shan auf dem Qinghai-Plateau in Tibet. Der Quellfluss heißt Dri Chu und fließt durch das Dach der Welt. Er wurde 1989 vom deutschen Geologen D. Ortlam aus Bremen an einem Gletschertor in 5405 Meter Höhe, südöstlich des Berges Geladandong-Peak im westlichen Tangula Shan entdeckt. Zunächst beschreibt der Strom auf 1500 Kilometern eine scharfe Haarnadelkurve. Bedingt durch ein Kalksteinmassiv ändert sich die ursprüngliche Fließrichtung und der Strom nimmt einen Richtungswechsel an der Großen Biegung von Shigu ein und fließt nunmehr in nordöstlicher Richtung. Unterwegs nimmt er viele Seitenflüsse auf und durchfließt das Innere Chinas. Er enthält eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten, fließt durch wunderschöne Gebirgslandschaften, Täler und Schluchten. Er transportiert bis zu seiner Mündung im Ostchinesischen Meer im Jahr durchschnittlich 32000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. An seiner Mündung liegt der alte Hafen von Shanghai.
Der Yangtze spielt in China eine sehr große Rolle. Er teilt das Land in Nord- und Südchina. In der chinesischen Geschichte war er Austragungsort wichtiger Ereignisse. Beispielsweise zählt hierzu auch die während des Chinesischen Bürgerkrieges stattgefundene Überquerung des Flusses durch die Volksbefreiungsarmee am 21.04.1949. Gleichzeitig haben sich die westlichen Mächte das Recht erkämpft, seit Mitte des 20. Jahrhunderts den Strom mit Kanonenbooten zu befahren.
Den Yangtze nennt man auch die Wiege der chinesischen Zivilisation. An seinen Ufern entwickelten sich die alten Reiche zur modernen chinesischen Nation. National bedeutend für Chinas Wirtschaft ist auch der Bau des sogenannten Drei-Schluchten-Staudammes gewesen, sowie der Bau eines neuen Schiffshebewerkes, das Schiffe bis zu 3000 Tonnen über den Höhenunterschied befördert.
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Am Zusammenfluss von Jialing und Jangtsekiang liegt eine wie ein Komma geformte Halbinsel, auf welcher sich die Millionenstadt Chongqing befindet. Insgesamt leben hier auf einer Fläche die annähernd der Österreichs entspricht 28,5 Millionen Menschen.
Wichtige Attraktionen der Stadt sind neben dem Friedhof für die revolutionären Märtyrer auch die Zahnradbahn am Hafen, der „Louhan Si“-Tempel sowie zahlreiche ausgewöhnliche Skulpturen. Ein besonders bedrückendes Erlebnis kann der Besuch des Gefängnisses der Chiang Kai-shek sein, in dem ehemaligen Gefängnis befindet sich heute ein Museum in welchem die grausamen Machenschaften der USA und der Chiang Kai-shek dokumentiert sind. Ebenfalls in Chongqing befindet sich das durch die Medien bekannt gewordene, sogenannte „Nagelhaus“. Es befindet sich inmitten einer Baustelle, wo ein Einkaufzentrum entstehen sollte, doch die Bewohner des Hauses weigerten sich ihr Eigentum aufzugeben, weshalb man um das Haus herum begann zu bauen und rund 10 Meter Erde abtrug. Somit befindet sich das Haus heute auf einem kleinen Hügel, welcher die gesamte Baustelle überragt und ist zum Symbol für den Widerstand gegen die Enteignung geworden.
Rund 90 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befinden sich die weltberühmten Felsskulpturen von Dazu. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten in der umliegenden Umgebung sind die drei Schluchten.
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Die eigentliche Stadt Fengdu, im gleichnamigen südwestchinesischen Kreis, wie sie über Jahrhunderte existierte, gibt es heute nicht mehr. Sie musste im Zuge des Baus des Drei-Schluchten-Damms und der damit verbundenen Aufstauung des Jangtse komplett überflutet werden und ihre rund 10.000 Bewohner umgesiedelt werden. Und zwar auf die gegenüberliegende Seite des Jangtsekiang.
Den Beinamen „Stadt der Geister“ hatte Fengdu aber schon vor der Zwangsumsiedlung. Dieser bezieht sich nämlich auf die hier befindlichen taoistischen und buddhistischen Tempelanlagen, welche von zahlreichen Geisterstatuen geziert werden. Glücklicherweise wurden die meisten dieser insgesamt 75 Tempel auf dem Ming Mountain errichtet, weshalb sie erhalten werden konnten und noch immer das Ziel von Millionen von Besuchern sind.
Am Ufer des Jangtsekiang in der chinesischen Provinz Hubei befindet sich die vier Millionen Einwohner zählende Großstadt Yichang. Ganz in der Nähe befindet sich die berühmte Gezhouba Talsperre. Eine weitere Attraktion in der Nähe der Stadt ist die vor allem in China berühmte Sanyou Höhle. Sie soll einige berühmte Dichter des Landes, welche sich hier getroffen haben, zu einem der populärsten Gedichte Chinas inspiriert haben.
Shanghai ist für China die wichtigste Industriestadt überhaupt. Die Stadt zählt 13,7 Millionen Einwohner, die ständig in Shanghai leben und stetig wächst. Man findet in Shanghai viele Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Sie ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Industrie. Heute hat die Stadt eine Fläche von über 6000 km². Die Stadt Shanghai ist in achtzehn Bezirke unterteilt. Das Klima in Shanghai besteht zwar wie üblich aus den vier Jahreszeiten, wobei der Frühling und der Herbst nur kurz sind. Das Klima kann nicht ganz klar definiert werden, weil Shanghai auf der Grenze zu dem feuchten Klima und dem Monsunklima liegt. Auch sind die Winter relativ kalt mit Durchschnittstemperaturen von ungefähr 4 Grad Celsius. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer Durchschnittswerte von 27 Grad Celsius und zudem kommt es nicht selten vor, dass noch eine bis hundert Prozentige Luftfeuchtigkeit dazu kommt. Dies macht das Empfinden recht unangenehm. Die Sommerhöchsttemperatur kann auch mal 40 Grad erreichen, ebenso sind Taifune im Sommer keine Seltenheit und auch Regen kann oft in sehr kurzer Zeit recht viel fallen.  Die Weltmetropol Shanghai boomt. Das neue Shanghai besticht durch seine Wolkenkratzer  und das alte Shanghai. Dies sind die beiden Stadtteile, in die Shanghai eigentlich aufgeteilt oder getrennt ist. Denn diese beiden Teile sind durch zwei Hängebrücken miteinander verbunden. Diese sind zudem die längsten Hängebrücken der Welt und messen 8346 und 7658 Meter, also eine ganz beträchtliche Länge und es ist bestimmt nicht jedem gegeben, diese Brücken zu überqueren. Touristen fühlen sich in Shanghai sehr wohl, weil ihnen keine Grenzen gesetzt sind, man kann so ziemlich alles erleben, von einer ausgiebigen Shoppingtour in topmodernen Einkaufszentren oder in den langen einladenden Einkaufsstraßen, bis hin zu kulturellen Anlässen. Ebenfalls gibt es sehr viele und sehr gute Hotels in Shanghai, in verschiedene Preisklassen, wo für jeden etwas dabei sein wird.
Nanjing bedeutet ins Deutsche übersetzt 'Südliche Hauptstadt'. Heute ist die Stadt nur noch Hauptstadt der Provinz Jiangsu. Nach Shanghai ist Nanjing mit über fünf Millionen Einwohnern in der Kernstadt und fast acht Millionen Einwohnern in der Agglomeration die größte Stadt Ostchinas.
Die Stadt Nanjing verfügt als ehemalige Hauptstadt über ein reichhaltiges kulturelles Leben. Das Kungu Opernhaus ist berühmt für seine Aufführungen der traditionellen chinesischen Oper. Außerdem beherbergt die Stadt neben vielen anderen eines der bedeutendsten Museen Chinas, das Nanjing Museum. Hier werden neben Bronze-, Ton- und Jadekunstwerken auch Tuschmalereien und Porzellan ausgestellt. In Nanjing gibt es zahlreiche Feste, die jährlich Tausende von Touristen anziehen. Das Pflaumenblütenfest in den Pflaumenbergen ist wohl das berühmteste, es gibt aber viele weitere prachtvolle Blütenfeste. Die Touristen zieht es auch in die neu erbauten gigantischen Shopping Malls des Xinjiekou Bezirkes, die bis spät in die Nacht geöffnet sind.
Die größte Sehenswürdigkeit der Altstadt ist der Konfuziustempel aus der Song Dynastie. Da er mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde, ist vom ursprünglichen Bauwerk nur wenig übrig geblieben. Man nutzt die weitläufige Anlage heute hauptsächlich für Konzerte und Ausstellungen. Der Palast der Himmelsverehrung hingegen ist der am besten erhaltene Konfuziustempel südlich des Yangzi. Das heutige Museum liegt im Westteil der Innenstadt. Dort findet man auch die Gedenkstätte an ein trauriges Kapitel der Stadt, das Nanjing Massaker. Während des zweiten Weltkrieges ermordeten die Japaner in wenigen Wochen 350.000 Einwohner der Stadt, was zur damaligen Zeit die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmachte.
Am östlichen Ende der Stadt liegen die beeindruckenden Purpurberge. Dort befindet sich das prächtige Sun Yat Sen Mausoleum, erbaut aus weißem Marmor. 392 Stufen führen hinauf zur Grabstätte. Als einziger Ming Kaiser wurde ein Stück weiter westlich Hongwu hier zu Grabe getragen, als Nanjing noch Hauptstadt war. Alle folgenden Kaiser haben ihr Grab in der jetzigen Hauptstadt Peking.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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