Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 15-tägige Erlebnisreise durch China
  • Chinas unbekannten Süden entdecken
  • Eintauchen in authentisches Dorfleben und alte Traditionen
ab 2.295 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wir begeben uns auf eine Reise abseits gängiger Touristenrouten: in den unbekannten Süden Chinas, die Heimat vieler ethnischer Minderheiten. Hier sind wir herzlich willkommen, tauchen ein in das ursprüngliche Dorfleben und lernen alte Traditionen kennen. Auch die atemberaubende Natur - schroffe Berge, tosende Wasserfälle und kunstvoll angelegte Reisterrassen - tägt dazu bei, dass diese Reise unvergesslich bleibt.
1. Tag Anreise ins Reich der Mitte
Die Neugierde wächst - was wird uns in China erwarten? Unbekanntes, das ist sicher. Ihre Reise beginnt mit dem Flug nach Shanghai.
2. Tag Ankunft in Shanghai
Am Flughafen nimmt Sie Ihre Reiseleitung in Empfang und wir starten unsere Besichtigungstour durch die Mega-Metropole Shanghai. Wir beginnen mit einem Bummel durch die Shoppingmeile Nanjing Road, weiter zur kolonialen Uferpromenade »Bund« mit Ausblick auf die moderne Skyline von Pudong. Wer möchte, hat die Gelegenheit zum krönenden Abschluss pfeilschnell auf die Aussichtsplattform des Shanghai Towers hochzufahren. Die Architekten haben bei der Entwicklung auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Bauweise geachtet. Vom höchsten Gebäude Chinas haben Sie einen grandiosen Ausblick. Bei einem ersten gemeinsamen Abendessen mit Willkommensgetränk lernen wir uns kennen und freuen uns gemeinsam auf die kommenden, spannenden Reisetage im unbekannten Süden Chinas. (A)
3. Tag Von Shanghai nach Xiamen
Nach dem Frühstück verlassen wir die schillernde Metropole und begeben uns Richtung Süden. Mit dem Schnellzug fahren wir nach Xiamen (circa 5,5 Stunden). Wir spazieren durch das Jimei-Schuldorf und den Jiageng Park. Dabei lernen wir etwas über die chinesische Geschichte, genauer über den Philantropen Tan Kah-Kee, der viel für die Gegend um Xiamen getan hat. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns frisch gemacht haben, essen wir gemeinsam zu Abend. (F, A)
4. Tag Von Xiamen nach Yongding
Heute fahren wir ins Landesinnere und besuchen das Folk Culture Village in Hongkeng. In diesem Museumsdorf stehen einige sehr alte und sehr gut erhaltene Rundhäuser, die typisch für die Architektur der Volksgruppe der Hakka sind. Die Hakka-Festungshäuser heißen Tulous und sind aus besonderen Materialien gebaut. Dazu zählt auch gekochter Klebreis und brauner Zucker, so sollten die Häuser starken Winden und auch Feinden widerstehen können. Das Gebirgsdorf Yongding ist dank der besonderen Hausbauten einmalig auf der Welt. Unser heutiges Übernachtungsquartier ist ein Gasthaus in einem typischen Rundhaus. 220 km (F, M, A)
5. Tag Von Yongding nach Xiamen
Die Rundhäuser faszinieren uns und wir möchten mehr sehen. Es gibt viele verschiedene dieser interessanten Bauten zu entdecken: Jinqinglou, Shengqinglou, Shangsinglou - wir machen uns selbst ein Bild. Unser Reiseleiter erklärt uns die Unterschiede. Anschließend geht es zurück nach Xiamen. Die Zhongshan Straße lädt mit ihren Shops und Street-Food Ständen zu einem Bummel ein. 220 km (F, M, A)
6. Tag Von Xiamen über Guilin nach Yangshuo
Im Fluge geht es von Xiamen nach Guilin. Mit dem Bus fahren wir weiter nach Yangshuo. Den Rest des Tages haben Sie zur freien Verfügung. Yangshuo liegt eingebettet in einer wunderschönen Karsthügellandschaft. Nutzen Sie die Zeit und spazieren Sie durch diese faszinierende Natur. 80 km (F, A)
7. Tag Yangshuo: unterwegs mit dem Rad
Heute werden wir aktiv - dabei aber ganz entspannt. Ruhig radeln wir durch die Natur, vorbei an den Bauern auf ihren Feldern und durch kleine Dörfer. Allgegenwärtig fesselt uns die malerische Kulisse unzähliger Karsthügel. Wir nehmen uns Zeit, auch um uns mit den freundlichen Dorfbewohnern über ihr oft sehr einfaches Leben zu unterhalten - ein unvergessliches Erlebnis. Ein Spaziergang entlang des schönen Yulong-Flusses rundet unseren Tag. (F, M)
8. Tag Von Yangshuo nach Longsheng
Es zieht uns in ländlichere Gebiete und so fahren wir mit dem Bus nach Longsheng. Unterwegs halten wir im Dorf Longji. Hier öffnet uns eine Familie der Zhuang-Minderheit Hof und Herz. In dem ursprünglichen Holzhaus erfahren wir spannende Geschichten von damals bis heute. Longsheng ist bekannt für seine malerischen Reisterrassen - diese wollen wir uns auch nicht entgehen lassen. Wir besuchen ein Dorf der Yao-Minderheit. Die Yao-Frauen sind berühmt für ihre sehr langen Haare, die sie in turbanartigen Frisuren tragen. In einem einfachen Gästehaus beziehen wir unsere Zimmer. 150 km (F, M)
9. Tag Von Longsheng über Guilin nach Zhaoxing
Mit dem Bus fahren wir nach Guilin und steigen dort in den Schnellzug nach Congjiang (circa 1 Stunde). Von hier aus geht es weiter zu unserem Tagesziel - Zhaoxing. Am Abend freuen wir uns auf eine Musik- und Tanzshow des Dong-Folkes. Eine Besonderheit des Dong-Gesangs ist die Imitation von Vogelstimmen. Die Frauen tragen bunt gestickte, gehäkelte oder geköppelte Kleider. 120 km (F, M)
10. Tag Zhaoxing und Umgebung
Der Hahn kräht, ein neuer Tag im ursprünglichen China beginnt: Wir besuchen den lebhaften Morgenmarkt und tauchen ein in das rege Dorfleben von Zhaoxing. Indigostoffe werden für die glänzenden Trachten des Dong-Volkes aufwendig behandelt, Waren werden durch die autofreie Stadt getragen, hier und da wird schon das Mittagessen vorbereitet. Wir sind mittendrin! Danach zieht es uns in ein kleines verstecktes Dorf in den dichten Gebirgswäldern. Hier lebt der letzte Jägerstamm des Miao-Volkes - die Basha. Wir erfahren, dass sie als einzige noch Schusswaffen tragen dürfen und warum Bäume so wichtig für die Basha sind. (F, M, A)
11. Tag Von Zhaoxing nach Kaili
Weiter geht es nach Langde, ein Dorf der Langrock-Miao. Hier sind wir Ehrengast. Die Einheimischen heißen uns mit einer großen Zeremonie willkommen: Auf jeder Treppenstufe ins Dorf hinauf wird uns ein Trunk gereicht. Wenn wir den Kelch berühren, bedeutet es, dass wir ihn komplett austrinken wollen. 250 km (F, M, A)
12. Tag Von Kaili nach Guiyang
Trachten haben eine große Bedeutung für die nationalen Minderheiten. Wir fahren zum Dorf Matang der Gejia-Minderheit. Bekannt für ihre kunstvollen Batikstoffe, zeigen uns die Damen des Dorfes stolz die Besonderheiten ihrer Trachten. Bei einem Spaziergang im Ort entdecken wir das dörfliche Leben: Schweineställe unter den Wohnhäusern, Hühner und spielende Kinder auf den Straßen. Unterwegs im Dorf Shiqiao der Miao-Minderheit lernen wir die traditionelle Papierherstellung kennen. Im Dorf Qingman sind wir zum Mittagessen bei einer Bauernfamilie eingeladen. Wir erfahren Interessantes aus erster Hand über die Miao-Minderheit. Mit dem Bus fahren wir weiter nach Guiyang. 185 km (F, M)
13. Tag Von Guiyang nach Chengdu
Am Vormittag schauen wir uns eine der schönsten Altstädte der Umgebung an - Qingyan. Hier gibt es noch viele gut erhaltene Gebäude aus der Ming- und Qing-Dynastie. Nach dem Mittagessen fahren wir zum Bahnhof und mit dem Expresszug geht es von Guiyang nach Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan (circa 4 Stunden). Die Sichuan-Küche zählt zu den bekanntesten in China. Der Grund wird wohl in der Schärfe liegen. (F, M)
14. Tag Chengdu: auf den Spuren der Pandas
Morgens besuchen wir den Chengdu Volkspark. In den open-air Teehäusern trinken die Einheimischen ihren Tee und spielen Majiong. Wie wäre es mit einer Partie? Der wohl berühmteste Bewohner Sichuans, der Große Panda, ist noch immer vom Aussterben bedroht. In der Pandaforschungs- und Aufzuchtstation unternehmen wir einen Spaziergang durch die gepflegte Parkanlage und erfahren Spannendes über ihr Leben in freier Wildbahn sowie Details zu den Bemühungen zur Erhaltung dieser wunderbaren Geschöpfe. Wir schauen uns auch den Qingyanggong Tempel an, ein taoistischer Tempel. Bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen nehmen wir eine Kostprobe der Sichuan-Küche und tauschen uns bei einem leckeren Feuertopf über die vergangenen Reisetage aus. Schließlich heißt es Abschied nehmen von einem unfassbar vielseitigen Land mit seinen gastfreundlichen Bewohnern. (F, M, A)
15. Tag Abschied von China
In der Nacht hebt Ihr Flieger aus Chengdu nach Frankfurt ab.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Der Bund ist eine der schönsten Uferpromenaden in China. Die Promenade mit ihren einst mächtigen Bäumen wurde im Jahr 1922 verändert. Zum Schutz von Hochwasser wurde die Promenade erhöht und verbreitert, aus diesem Grund mussten die Bäume gefällt werden. Heute ist es eine Flanierzone, die viele Einwohner und Touristen anzieht. Von vielen der diversen Restaurants auf dem Bund hat man eine herrliche Aussicht, die sich besonders nachts mit der Beleuchtung lohnt anzusehen.

Gemütliche Cafés findet man an den tiefer gelegenen Stellen des Flusses, von wo aus man eine wunderschöne Sicht auf den Fluss genießen kann. An den Vormittagen trifft man häufg ältere Leute an, während am Nachmittag der größte Teil der Leute Touristen sind, die sich Erinnerungsfotos machen.

Entlang des Bundes stehen auch viele historische Gebäude, diese sind meistens mit Tafeln gekennzeichnet, um besonders die Touristen darauf aufmerksam zu machen. Diese Gebäude wurde in einem westlichen und modernen Stil erbaut. Ebenfalls findet man unter anderem Banken oder Konsulate aus verschiedenen Ländern. Vor einiger Zeit wurde auch die Straße neu gestaltet, die Spuren wurden schmäler gemacht, genauer gesagt wurde die Straße von elf auf vier Spuren verschmälert, um den Fußgängern mehr Platz bieten zu können.
 
Der Bund ist dank der U-Bahn einfach zu erreichen und man kommt vor allem ohne Verkehrschaos dorthin. Ein Muss für Touristen ist eine Flussfahrt auf dem Huangpu, von da aus sieht man den Fernsehturm, der auf drei Beinen steht oder man genießt eine herrliche Sicht auf Pudong.

Als Varianten stehen eine kurze oder eine lange Strecke zur Wahl. Obwohl der Bund eigentlich nur eine Promenade ist, zählt diese zu den Sehenswürdigkeiten von Shanghai. Der Bund zeichnet sich durch seine Gestaltung beispielsweise der Gebäude mit einer Gemeinsamkeit aus, so dass ein einheitliches Gesamtbild der Promenade entsteht und trotzdem ist ein kleiner Luxus mit westlichem Einfluss zu erkennen ist.
Bilder:
Chengdu ist aber nicht nur für sein scharfes Essen, seine Vielzahl an Tempeln sowie weiterer Sehenswürdigkeiten bekannt. Die Gegend kennt man auf der ganzen Welt ebenfalls für seine Pandas. Die Stadt sieht sich als Panda-Hauptstadt in der ganzen Welt und beherbergt eine Panda-Aufzuchtstation. Im übrigen ist der Panda das Nationaltier von China.

Die Panda-Aufzuchtstation liegt etwa zehn Kilometer nördlich von Chengdu und ist sehr gut erreichbar. Auf etwa 600 Hektar wurde ein Lebensraum geschaffen, der speziell auf die Pandas abgestimmt wurde und in dem sie sich in aller Ruhe entwickeln können, denn diese Tierart ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Der Besucher kann hier etwa 39 Exemplare dieser wunderschönen Tiere beobachten. Auch wenn sie wie ein großer Kuschelbär wirken, so muss sich dennoch auch jeder Besucher darüber im Klaren sein, dass der Panda ein wildes Tier ist, daher ist ein gesunder Abstand zu ihnen auf jeden Fall anzuraten und Fotos sollten aus sicherer Entfernung gemacht werden.

Insgesamt wird der Besucher feststellen, dass das Klima in der Panda-Aufzuchtstation eher als frisch bezeichnet werden kann, was an dem dichten Bambus liegt, der überall sehr dicht wächst. Diese Pflanze ist nicht nur ein Hauptnahrungsmittel des Pandas, sondern er produziert auch viel Sauerstoff. Es gibt im übrigen viele verschiedene Arten von Bambus und nur bestimmte werden von den Tieren zum Verzehr genommen.
 
Da eine bevorzugte Art nach der Blüte abstirbt, sind bereits vor einigen Jahrzehnten viele Pandas gestorben. Weiterhin trägt auch ein Stück weit der Mensch die Schuld am Aussterben der Tiere, denn durch die Ausweitung des menschlichen Lebensraums und somit die Verdrängung der Tiere aus ihrem natürlichen Bereich sind ebenfalls die Zahlen der Pandas zurückgegangen. Umso mehr erfreut es die Herzen aller Besucher und Pandaliebhaber, dass in der Panda-Aufzuchtstation versucht wird, den süßen Bären wieder eine adäquate Zukunft zu geben.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Shanghai ist für China die wichtigste Industriestadt überhaupt. Die Stadt zählt 13,7 Millionen Einwohner, die ständig in Shanghai leben und stetig wächst. Man findet in Shanghai viele Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Sie ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Industrie. Heute hat die Stadt eine Fläche von über 6000 km². Die Stadt Shanghai ist in achtzehn Bezirke unterteilt. Das Klima in Shanghai besteht zwar wie üblich aus den vier Jahreszeiten, wobei der Frühling und der Herbst nur kurz sind. Das Klima kann nicht ganz klar definiert werden, weil Shanghai auf der Grenze zu dem feuchten Klima und dem Monsunklima liegt. Auch sind die Winter relativ kalt mit Durchschnittstemperaturen von ungefähr 4 Grad Celsius. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer Durchschnittswerte von 27 Grad Celsius und zudem kommt es nicht selten vor, dass noch eine bis hundert Prozentige Luftfeuchtigkeit dazu kommt. Dies macht das Empfinden recht unangenehm. Die Sommerhöchsttemperatur kann auch mal 40 Grad erreichen, ebenso sind Taifune im Sommer keine Seltenheit und auch Regen kann oft in sehr kurzer Zeit recht viel fallen.  Die Weltmetropol Shanghai boomt. Das neue Shanghai besticht durch seine Wolkenkratzer  und das alte Shanghai. Dies sind die beiden Stadtteile, in die Shanghai eigentlich aufgeteilt oder getrennt ist. Denn diese beiden Teile sind durch zwei Hängebrücken miteinander verbunden. Diese sind zudem die längsten Hängebrücken der Welt und messen 8346 und 7658 Meter, also eine ganz beträchtliche Länge und es ist bestimmt nicht jedem gegeben, diese Brücken zu überqueren. Touristen fühlen sich in Shanghai sehr wohl, weil ihnen keine Grenzen gesetzt sind, man kann so ziemlich alles erleben, von einer ausgiebigen Shoppingtour in topmodernen Einkaufszentren oder in den langen einladenden Einkaufsstraßen, bis hin zu kulturellen Anlässen. Ebenfalls gibt es sehr viele und sehr gute Hotels in Shanghai, in verschiedene Preisklassen, wo für jeden etwas dabei sein wird.
Nanjing bedeutet ins Deutsche übersetzt 'Südliche Hauptstadt'. Heute ist die Stadt nur noch Hauptstadt der Provinz Jiangsu. Nach Shanghai ist Nanjing mit über fünf Millionen Einwohnern in der Kernstadt und fast acht Millionen Einwohnern in der Agglomeration die größte Stadt Ostchinas.
Die Stadt Nanjing verfügt als ehemalige Hauptstadt über ein reichhaltiges kulturelles Leben. Das Kungu Opernhaus ist berühmt für seine Aufführungen der traditionellen chinesischen Oper. Außerdem beherbergt die Stadt neben vielen anderen eines der bedeutendsten Museen Chinas, das Nanjing Museum. Hier werden neben Bronze-, Ton- und Jadekunstwerken auch Tuschmalereien und Porzellan ausgestellt. In Nanjing gibt es zahlreiche Feste, die jährlich Tausende von Touristen anziehen. Das Pflaumenblütenfest in den Pflaumenbergen ist wohl das berühmteste, es gibt aber viele weitere prachtvolle Blütenfeste. Die Touristen zieht es auch in die neu erbauten gigantischen Shopping Malls des Xinjiekou Bezirkes, die bis spät in die Nacht geöffnet sind.
Die größte Sehenswürdigkeit der Altstadt ist der Konfuziustempel aus der Song Dynastie. Da er mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde, ist vom ursprünglichen Bauwerk nur wenig übrig geblieben. Man nutzt die weitläufige Anlage heute hauptsächlich für Konzerte und Ausstellungen. Der Palast der Himmelsverehrung hingegen ist der am besten erhaltene Konfuziustempel südlich des Yangzi. Das heutige Museum liegt im Westteil der Innenstadt. Dort findet man auch die Gedenkstätte an ein trauriges Kapitel der Stadt, das Nanjing Massaker. Während des zweiten Weltkrieges ermordeten die Japaner in wenigen Wochen 350.000 Einwohner der Stadt, was zur damaligen Zeit die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmachte.
Am östlichen Ende der Stadt liegen die beeindruckenden Purpurberge. Dort befindet sich das prächtige Sun Yat Sen Mausoleum, erbaut aus weißem Marmor. 392 Stufen führen hinauf zur Grabstätte. Als einziger Ming Kaiser wurde ein Stück weiter westlich Hongwu hier zu Grabe getragen, als Nanjing noch Hauptstadt war. Alle folgenden Kaiser haben ihr Grab in der jetzigen Hauptstadt Peking.
Xiamen
Zu den Hauptreisezielen in China gehört zweifellos die Stadt Guiliin, welche in einer Karstberglandschaft liegt. Sie gehört zu den reizvollsten Gegenden der Welt und wurde von Wind und Wasser geformt. Direkt am Lijang-Fluss ist Guilin für ihre unglaublichen Gegensätze bekannt, die sich aus klaren Gewässern, Felsformationen, grünen Bergen sowie Karsthöhlen zusammensetzen. Die Stadt ist schon weithin sichtbar, denn die Karstkegelberge sehen von dort aus wie jadene Haarnadeln aus. Wer im Herbst die Stadt besucht, wird betört sein von dem unnachahmlichen Duft der Kassiabäume, die auch Zimtbäume genannt werden und um diese Jahreszeit schon ein weihnachtliches Gefühl aufkommen lassen.
Yangshuo bildet ein Kreisgebiet der bezirksfreien Stadt Guilin im autonomen chinesischen Gebiet Guangxi. Der Kreis umfasst eine Fläche von 1.428 Quadratkilometer und beherbergt zirka 310.000 Einwohner. Verwaltungszentrum des Kreises ist die Gemeinde Yangshuo mit ungefähr 100.000 Einwohnern. Wirtschaftlich lebt die Region vornehmlich vom Tourismus. Eine Sehenswürdigkeit von Yangshuo ist der nahegelegene Li-Fluss mit den landschaftlich reizvollen Karstbergen im Hintergrund. Diese sehen wie aufrechtstehende Zuckerhüte aus. Unter Karst versteht man die natürliche Verwitterung von Karbonatgestein, welches den dortigen Bergen ihre eigentümlichen Formen geben. Touristen besuchen gerade wegen dieser schönen Landschaft das Gebiet von Yangshuo. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die nahegelegene Yangshuo-Höhle.
Kaili
Guiyang
Bilder:
Shengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan in China. Diese hat sich unter anderem zu einem Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt hat. Gleichermaßen gehört sie aber zu den bekanntesten historischen Kulturstädten Chinas und liegt im westlichen Teil des Sichuan Beckens sowie in der Mitte der Chengdu-Ebene. In der Tang-Dynastie war die Stadt auch bekannt für ihren Brokat, aber ebenfalls für sein scharfes und dennoch preiswertes Essen. Die Spezialität der Stadt ist der Feuertopf.
In Chengdu gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche die Touristen alljährlich anziehen. Dazu gehört unter anderem das Wolong-Naturschutzgebiet, was nicht nur für Naturfreunde sehr interessant ist. Hier leben unter anderem Pandas und Takins, aber ebenso wird der Besucher mehr als zwanzig seltene Pflanzenarten vorfinden. Das Naturschutzgebiet zählt zu Chinas größtem und schönstem Gebiet Chinas und wurde daher im Jahr 1980 in das Programm UNESCO-Naturschutzgebiet Mensch und Biosphäre aufgenommen.
Natürlich hat Chengdu noch viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken wie beispielsweise der Tempel Wenshu Yuan. Er ist der größte buddhistische Tempel der Stadt sowie gleichzeitig am besten erhalten. Hier wird der Besucher zehn eiserne Figuren buddhistischer Gottheit vorfinden sowie etwa einhundert bronzene Figuren. Wer sich diesen Tempel mit seiner elfstöckigen Pagode im Innenhof ansieht, kann in den Parkanlagen, die sehr schön angelegt sind, spazieren und sich im Teehaus ausgiebig entspannen.
Eine besondere Attraktion von Chengdu ist ebenfalls die Strohhütte von Du Fu, welche am Huanhuaxi-Bach liegt. Heute zieht der traditionelle Garten mit seinen alten Bauten viele Besucher an, denn im Garten befindet sich ein Museum, in denen Kulturgegenstände und Bücher aus längst vergangenen Zeiten aufbewahrt werden.
Trotz zahlreicher, weiterer Sehenswürdigkeiten ist Chengdu auch eine sehr moderne Stadt geworden mit interessanten Restaurants und Kneipen sowie schönen Straßen und Gebäuden. Dennoch wechseln sich vielfache Grünanlagen sowie ein Landschaftsgebiet gekonnt mit der Moderne ab, so dass diese Stadt einen ganz besonderes Flair ausstrahlt.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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