Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
E-Bike/Radreise
  • 16-tägige Radreise durch Kuba
  • Übernachtungen bei kubanischen Gastfamilien
  • Strandtag zur Erholung
ab 3.245 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Fidel Castro importierte rund eine Million »Drahtesel« aus China nach Kuba, um die Insel in Bewegung zu bringen. Heute ist das Fahrrad auf der Isla Grande ein beliebtes Verkehrsmittel. Wir durchqueren herrliche Landschaften wie das Tal der Zuckerrohrmühlen und fahren karibische Städte und beliebte Sehenswürdigkeiten an.
1. Tag Anreise: Die Karibik ruft!
Flug nach Kuba. Am Flughafen werden wir herzlich in Empfang genommen und beginnen unser kubanisches Abenteuer. Unsere erste Nacht verbringen wir bei einer kubanischen Gastfamilie, wo wir den kubanischen Lebensstil direkt kennenlernen können und erste Eindrücke von Land und Leuten gewinnen.
2. Tag Von Havanna nach Soroa
La Habana Vieja - die Altstadt Havannas. Auf den Spuren der Geschichte schlendern wir zu den beschaulichen Plazas, wo sich tagsüber das kubanische Leben abspielt. Unsere Route ist gespickt mit Sehenswürdigkeiten wie dem Kathedralenplatz, dem Kapitol und der Plaza Vieja. Nachdem wir unser Mittagessen genossen haben, fahren wir quer durch die Sierra de los Organos zu unserem idyllisch gelegenem Hotel in Soroa. 80 km (F, M)
3. Tag Urwald-Idylle rund um Soroa
Wir schwingen uns zum ersten Mal aufs Rad und fahren durch die tropische Landschaft Kubas nach Las Terrazas, UNESCO-Weltkulturerbestätte und in allen Belangen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Nach einem stärkenden Mittagessen fahren wir weiter zum Fluss San Juan. Wir stürzen uns in die Fluten und genießen die Erfrischung inmitten des kubanischen Urwaldes.
(F, M) 25 Rad-km, ca. 2-3 Std.
4. Tag Von Soroa nach San Diego de los Baños
Heute fahren wir mit dem Fahrrad quer durch das ländliche und ursprüngliche Kuba, vorbei an grünen Zuckerrohrfeldern und kleinen Dörfern. Unterwegs machen wir einen kleinen Stopp, um etwas über die Herstellung des kubanischen Erfrischungsgetränkes »Guarapo« zu lernen und uns von seiner Wirkung zu überzeugen. Gegen Abend erreichen wir den kleinen Ort San Diego de los Baños, der für seine Heilquellen bekannt ist. Hier lassen wir unsere Seele baumeln und die ersten Tage Revue passieren. (F, A) 55 Rad-km, ca. 5-6 Std.
5. Tag Von San Diego de los Baños nach Viñales
Unser erstes Ziel ist Los Portales. Die geschichtsträchtige Höhle wurde während der Kubakrise von Ché Guevara als Hauptquartier für die Rebellenarmee genutzt. Wir erleben kubanische Revolutionsgeschichte hautnah. Nach der Besichtigung geht es mit dem Rad weiter nach Viñales. Auf dem Weg dorthin besticht die malerische Landschaft Kubas durch Urwälder, Kaffee- und Zuckerrohrplantagen. (F, A) 45 Rad-km, ca. 4-5 Std.
6. Tag Wunderschönes Viñales-Tal
Mit dem Fahrrad radeln wir durch das pittoreske Tal. Wir genießen die beeindruckenden Ausblicke auf die grün schimmernden Karstberge und die knallbunten Häuschen des Dorfes. Beim Besuch eines kundigen Tabakbauern lernen wir die Geschichte und Herstellungsweise des kubanischen Tabaks näher kennen und verstehen, warum die kubanischen Zigarren als die besten der Welt gelten. Anschließend haben wir die Möglichkeit, den Tag am Pool ausklingen zu lassen. (F, A) 25 Rad-km, ca. 2-3 Std.
7. Tag Viñales auf eigene Faust
Der heutige Tag steht Ihnen als Ruhetag oder für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Optional bietet sich ein Ausflug mit dem Bus und Fahrrad zur nahegelegenen Insel Cayo Jutia an. Es erwartet Sie einer der paradiesischen Sandstrände an Kubas Nordküste. (F)
8. Tag Von Viñales nach Cienfuegos
Wir verlassen Viñales und radeln Richtung Osten. Wir gelangen an die berüchtigte »Schweinebucht«, wo 1961 eine Invasion von Exilkubanern gegen die damals noch junge Regierung Fidel Castros scheiterte. Danach geht es zur Cueva de los Peces. Dort angekommen, springen wir in die bis zu 70 Meter tiefe Lagune. Umgeben von der idyllischen Urwaldatmosphäre lassen wir uns von zahlreichen buntschillernden Fischen verzaubern, bevor es weiter nach Cienfuegos geht. (F, A) 35 Rad-km, ca. 3-4 Std.
9. Tag Von Cienfuegos nach Trinidad
Am Morgen schlendern wir durch das historische Zentrum von Cienfuegos und besichtigen eines der schönsten Gebäude - das »Teatro Tomás Terry«. Das Theater wurde im neoklassizistischen Stil aus dem Nachlass des venezolanischen Zuckerbarons Tomás Terry finanziert und erbaut. Anschließend fahren wir mit dem Rad entlang der Küste in Richtung des pulsierenden Trinidads. (F, A) 40 Rad-km, ca. 4 Std.
10. Tag Trinidad: Die Perle Kubas
Den heutigen Tag beginnen wir mit einer nostalgischen Eisenbahn- oder Busfahrt in das bekannte »Tal der Zuckermühlen«, dem Valle de Ingenios. Anschließend spazieren wir durch die wohl charmanteste Stadt Kubas - Trinidad. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe und brilliert durch seine einzigartige Kolonialarchitektur, dessen Flair für uns unverkennbar ist. Zudem bringt uns ein Besuch eines Gotteshauses des afrokubanischen Santería Kultes die Besonderheiten dieser Religion näher. (F, A)
11. Tag Trinidad: Erholung am Strand
Der Tag steht uns zur freien Verfügung, um an den traumhaften weißen Sandstränden der Ancón-Halbinsel zu baden. Optional bieten wir Ihnen die Möglichkeit mit einem Katamaran zu einer der kleinen Inseln zu segeln. Beim Schnorcheln erstrecken sich unter uns überall bunte Korallenriffe, die von einer exotischen Unterwasserflora und -fauna besiedelt sind. (F, A)
12. Tag In die Sierra Escambray
Mit dem Bus geht es hinauf in die dicht bewachsene Gebirgslandschaft der Sierra Escambray. Zunächst besuchen wir eine Kaffeefarm, auf der wir mehr über den lokalen Kaffeeanbau erfahren. Im Anschluss führt uns eine Wanderung quer durch den Dschungel zu den Wasserfällen von Guanayara. Wir springen in die Fluten und genießen die erfrischende Abkühlung in der Lagune. Danach radeln wir auf einer der bezauberndsten Panorama-Strecken Kubas nach Manicaragua und blicken auf eine atemberaubende Landschaft. (F, M) 35 Rad-km, ca. 2-3 Std.
13. Tag Von Santa Clara nach Havanna
Zu Beginn des Tages besuchen wir das monumentale Che Denkmal, Volksheld der Kubaner und einer der berühmtesten Guerilleros der Welt. Danach geht es mit dem Bus nach Matanzas. Von dort aus radeln wir durch das idyllische Tal von Yumuri und werden mit einem großartigen Panorama belohnt. Auf unserer Tour durch das Tal probieren wir einen der besten Piña Colada Kubas und machen uns vertraut mit der Herstellung des beliebten Cocktails. Genießen Sie optional am Abend die weltberühmte Tropicana-Show. In einem Freilichttheater wird Ihnen eine beeindruckende Show mit einer Mischung aus Gesang, kubanischem Tanz, Akrobatik und den buntesten Kostümen geboten. (F, M, A) 20 Rad-km, ca. 2 Std.
14. Tag Lebensfrohes Havanna
Heute haben wir die Möglichkeit bei einer Radtour durch die verschiedenen Stadtteile, den ersten Eindruck von der Hauptstadt nochmals zu vertiefen und uns ein abschließendes Bild zu machen. Zum Abschied von Kuba laden wir Sie zu einem erstklassigen Abendessen ein. Das Privatrestaurant ist fußläufig erreichbar, so dass Sie auch nach dem Essen auf eigene Faust durch die Altstadt spazieren können und vielleicht eine der lokalen Bars besuchen können. Dringende Empfehlung unsererseits! (F, M, A)
15. Tag Rückflug oder Anschlussurlaub
Fahrt zum Flughafen und Flug Richtung Europa. Sollten Sie sich für ein paar entspannende Tage an Kubas Stränden entschlossen haben, so beginnt heute Ihr Anschlussaufenthalt. (F)
16. Tag Ankunft in Deutschland
Ankunft an Ihrem Ausgangsflughafen und individuelle Heimreise.

Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Im Zentrum der Altstadt von Havanna befindet sich das malerische Kapitol der kubanischen Hauptstadt. Dieses wurde im Jahre 1926 als Sitz der Legislative eingeweiht und wurde bis 1959 auch als solcher genutzt. Heute dient es als Kongresszentrum und kann von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Eigentlich plante man 1912 das Kapitol als Regierungssitz zu errichten. Ebenso wie auch das Kapitol in Washington D.C. ist das prächtige Kapitol in Havanna dem Petersdom in Rom nachempfunden und wurde im klassizistischen Stil erbaut.

Die Eingangstore des Kapitols bestehen aus Bronze und zeigen mit ihren Reliefs die Geschichte Kubas.  Zudem befindet sich auf dem Boden der Eingangshalle der sogenannte „Stern von Kuba“, ein 24-karätiger Diamant, welcher den Kilometer Null des kubanischen Straßennetzes markiert. In der Eingangshalle befindet sich außerdem eine 17 Meter hohe und 40 Tonnen schwere vergoldete Bronzestatue, die „La Republica“.
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Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
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Der Plaza de la Catedral ist ein beliebter Treffpunkt, aber auch Anziehungspunkt für Touristen. An diesem Platz befindet sich die Kathedrale von Havanna. Das imposante Gebäude wurde im Zeitraum von 1748 bis 1777 errichtet. Auffällig sind die wunderschöne Muschelkalkfassade des Gebäudes sowie die zwei Türme, die asymmetrisch gebaut wurden. 1789 wurde die Kathedrale zur Hauptkirche von Havanna benannt.

Um 1799 rum wurde sie zur Kathedrale geweiht. Alle Reichtümer, die ursprünglich in der Kathedrale beherbergt wurden, sind aufgrund der Revolution zum Vatikan gebracht worden. Wahre Kunstwerke in der Kathedrale sind die Fresken und der Hauptaltar, die von den italienischen Künstlern Bianchini und Peruvani erstellt wurden.

Der Plaza de la Catedral ist ein Ort mit Geschichte, ebenso wie die Kathedrale. Im Hauptschiff der Kathedrale soll sich in den Jahren 1796 bis 1898 die Grabstätte von Christoph Kolumbus (Christopher Columbus) befunden haben. Das Ende der spanischen Kolonialzeit sollte auch das Ende der sterblichen Überreste in Havanna sein. So wurden sie nach Sevilla überführt.

Viele Touristen wissen den Plaza de la Catedral aufgrund der geschichtlichen Ereignisse zu schätzen, aber auch als Ausgangspunkt. Schließlich befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Plaza de la Catedral die besten Restaurants und Clubs von Havanna. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Platz derart beliebt und belebt ist. Der Platz gilt als schönster historischer Platz von ganz Havanna.

Am Plaza de la Catedral liegt gegenüber der Kathedrale der ehemalige Palast des Grafen von Bayno. Dort ist das Museo de Arte Colonial beheimatet. Das Museum beherbergt zahlreiche kostbare Exponate aus der Kolonialzeit. Im ehemaligen Palast der Grafen von Aguas Claras befindet sich heute ein beliebtes Restaurant, das sogenannte El Patio, in dem es unter anderem sehr gutes kreolisches Essen gibt. Wer zu Gast in Havanna ist, hat die lebendige Stadt nur erlebt, wenn er den wunderbaren Plaza de la Catedral besucht hat.
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In der wunderschönen und pittoresken Altstadt von Havanna befindet sich der Plaza Vieja (the old square) oder der alte Platz. Die ihn umgebenden Gebäude sind zudem einer der sieben „consejos populares“ (beliebte Tipps) innerhalb des Alten Havanna. Ursprünglich wurde dieser Platz nicht alter sondern Neuer Platz genannt (also Plaza Nueva), das war allerdings 1559, damals zur Zeit der Kolonisation war dieser Platz eine vornehme Wohngegend der Reichen und Mächtigen.

Zu dieser Zeit fanden auf dem Plaza Vieja neben Exekutionen und Stierkämpfen auch Fiestas statt, natürlich alles für wohlhabendsten Bürger Havannas, welche diese Schauspiele von ihren Balkonen aus beobachten konnten. Besonders beeindrucken ist, dass sich bis heute an diesem Platz, Kolonialbauten aus den verschiedensten Jahrhunderten aneinander reihen.
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Die sogenannte Schweinebucht, im Spanischen Bahia de Cochinos genannt, befindet sich an der kubanischen Südküste und bildet hier den östlichen Rand der Zapata Halbinsel. Diese Bucht beheimatet auch die paradiesischen und daher sehr beliebten Strände Playa Giron und Playa Larga. Der Name der Bucht hat eigentlich nichts mit Schweinen zu tun, sondern leitet sich von dem Namen der karibischen Drückerfische ab, welche im Spanischen (ebenso wie die Schweine) Cochinos genannt werden.

Auf Grund der herrlichen Sandstrände hier, ist es nicht verwunderlich, dass zahllose Touristen und auch Einheimische diese besiedeln und hier die karibische Sonne und das azurblaue Meer genießen. Doch nicht nur Sonnenanbeter und Bade-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Denn die Bucht ist auch historisch bedeutend, 1961 kam es hier nämlich zur Invasion in der Schweinebucht.
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Östlich der Stadt Trinidad im Süden Zentralkubas erstreckt sich das wunderschöne und atemberaubende Valle de los Igenions, dessen Name übersetzt so viel wie „Tal der Zuckermühlen“ bedeutet. Dieser leitet sich von den zahlreichen Zuckermühlen in der Region ab. Zusammen mit der Stadt Trinidad gehört das malerische Valle de los Ingenios seit 1988 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Eines der Highlights auf der Reise durch das Tal ist in jedem Fall der Torre de Iznaga, welcher sich etwa im Zentrum der Ebene befindet. Dieser Turm ist landläufig auch als Sklaventurm bekannt und diente einst der Überwachung der Sklaven, welche auf den Zuckerrohrfeldern arbeiteten. Weitere Sehenswürdigkeiten des Tals sind die zahlreichen Herren- und Kolonialhäusern und der Mirador de la Loma, von diesem Turm hat man einen herrlichen Blick über das gesamte Valle de los Ingenios.
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Der Süden Zentralkubas wird in weiten Teilen von dem atemberaubenden Gebirge der Sierra del Escambray bedeckt. Die traumhaften Landschaften beheimaten einen großen Artenreichtum und laden ihre Besucher zu spannenden Entdeckungstouren ein. Innerhalb der Bergkette befindet sich das malerische Naturreservat El Nicho und im Norden der große Bergsee Embalse Hanabanilla künstlich angelegt.

Die höchste Erhebung in dem durchschnittlich 700 Meter hohen Gebirge ist der Pico San Juan mit seinen 1156 Metern. Während eines Ausflugs in die Sierra del Escambray kann man aber auch noch malerische Wasserfälle, traumhafte Wanderpfade und dichte Wälder erkunden. Und zeitgleich erlebt man die aufregenden kubanischen Provinzen Sancti Spiritus, Villa Clara und Cienfuegos.
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Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.

Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
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Wenn man die pulsierende kubanische Hauptstadt Havanna besucht, ist es nur noch ein Katzensprung in den rund 75 Kilometer weiter westlich liegenden Ort Soroa. Und diese Reise lohnt sich in jedem Fall, denn die Stadt beheimatet einige sehr sehenswerte Attraktionen.

Besonders bekannt ist sie auf Grund ihres sehr beliebten und vielbesuchten Wasserfalles Salto de Soroa, hier stürzt das Wasser etwa 20 Meter in die Tiefe und ergießt sich in ein natürliches Wasserbecken in dem man ganz ausgezeichnet Baden und Schwimmen kann.

Ein weiterer Touristenmagnet von Soroa ist der traumhafte Orchideengarten, welcher von dem kanarischen Einwanderer Tomas Felipe Camacho gegründet wurde und über 700 Arten beheimatet. Eine kurze Wanderung führt den Reisenden von der Stadt zum Aussichtspunkt „El Mirador de Soroa“, ebenfalls eine sehr empfehlenswerte Unternehmung.
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Die Hauptstadt der westlichsten Provinz Kubas, die den gleichen Namen trägt, ist das Zentrum der Zigarrenproduktion Kubas, mit einem Anteil von 80% an der Gesamtproduktion. Um an diesem wichtigen Bestandteil der Kubanischen Kultur teilhaben zu können, sollten Sie unbedingt eine der Tabakfabriken besuchen. Der Botanische Garten von Pinar del Río, sowie ein Abstecher in den riesigen Orchideengarten von Soroa zählen praktisch zu den „Muss-ich-sehen“ der Region.

Der schöne historische Kern der Stadt, der immerhin auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, lädt ein zu verweilen und auch einen Abstecher in den Palacio Guasch sowie das Teatro José Jacinto Milanés zu machen, das auf das Üppigste und Edelste ausgestattet ist und den Reichtum und die Eleganz längst vergangener Tage erahnen lässt.
In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.

Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
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Zapata ragt vom Festland Kubas, an der Südküste direkt zum Karibischen Meer, in den Golf von Batabanó.

Flächenmäßig ist die Halbinsel das größte Municipio mit der geringsten Bevölkerung Kubas.
Aufgrund der einzigartigen Naturreichtümer wurde die Region Ciénaga de Zapata zum UNSECO-Biosphärenreservat ernannt.

Auf den karibischen Halbinseln ist es das feuchteste Gebiet mit einer Fläche von rund 3000 km². Die Halbinsel ist die Heimat der endemischen Rautenkrokodile und diverser Zugvögel. Da sich hier auch die Gundlachtaube aufhält, eine der am gefährdetsten Taubenarten in der Karibik, wurde die Halbinsel als Nationalpark ausgewiesen. Der größte Teil der Insel ist nur in Begleitung eines fachkundigen Führers zu erkunden.
Ein Besuch einer Krokodilfarm ist ein Muss und gehört zu den Sehenswürdigkeiten Zapatas.
Der Naturpark sollte aber nicht in Alleingängen erkundet werden. Touristen sollten sich lieber einer geführten Tour anschließen. Neben den Sicherheitsgründen bieten sie auch noch andere Vorteile. Die geschulte Reiseleitung bietet den Besuchern viel Informationsmaterial rund um diese einmalige Flora und Fauna. Ein Besuch wird nicht nur wegen der Manjuarí unvergesslich bleiben. Dieser hechtgroße Süßwasserfisch hat eine krokodilartige Schnauze.
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Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.

Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
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Matanzas ist eine Provinz und zugleich die Hauptstadt der Provinz. Matanzas liegt in Kuba an der atlantischen Nordküste. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer östlich von Havanna, der Hauptstadt Kubas, entfernt. Matanzas hat viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dadurch ist die Stadt nicht nur für einen Tagesausflug wie geschaffen, sondern auch, um dort den Urlaub zu verbringen. Schließlich liegen interessante Städte wie Havanna nicht zu weit von Matanzas entfernt. In der Stadt befindet sich eine traumhafte Bucht. Dort ist das Sauto Theater beheimatet. Ebenso sehenswert sind die Bellamar Höhle – eine Tropfsteinhöhle, der Freiheitspark, an dem das historische Museum und das pharmazeutische Museum gelegen sind sowie die Brücken von Matanzas und viele andere.
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Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.

Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kuba (CU)
Kuba
Kuba ist die größte Insel der Karibik. Ihr Name steht für Kultur, Natur und Lebensfreude.
Kein Wunder also, dass dieses herrlich Fleckchen Erde schon Größen wie Hemingway und Kolumbus in seinen Bann gezogen hat. Wandeln sie auf den Spuren dieser bedeutenden Persönlichkeiten und lassen auch sie sich von der Schönheit Kubas beeindrucken.

Ein guter Ausgangspunkt für Ihre Rundreise Kuba dabei ist Havanna, auch genannt die „Grande Dame“.
Sie ist nicht nur die Hauptstadt Kubas, sondern auch die größte Stadt des Inselstaates und zudem das kulturelle Zentrum der Karibik. Ihre Altstadt „La Habana Vieja“ gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Westlich der kubanischen Hauptstadt befindet sich die Stadt Varadero mit ihren paradiesischen, feinsandigen und Kilometer langen Traumstränden. Sonnenanbeter und Badebegeisterte sind hier genau richtig.

Ein weiteres sehr empfehlenswertes Gebiet ist Holguin. Hier vereinen sich Sandstrände und tropisch-grünes Hinterland zu einem wahren Urlaubsparadies. Eine tolle Kombination für alle die ihren Urlaub nicht nur am Strand verbringen, sondern auch Wandern und Erkunden wollen.

Es gibt noch viele weitere höchst interessante Städte auf Kuba, die es allesamt wert sind besucht zu werden.
WWir empfehlen Kuba Rundreisen um möglichst viele Facetten dieses eindrucksvollen Landes kennen zu lernen und möglichst viel von der bewegten Geschichte und der faszinierend Kultur zu erfahren.

Beste Reisezeit:
Es bietet sich an Reisen nach Kuba während der trockeneren Jahreszeit von November bis April zu planen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kubasicherheit/212208

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Peso Convertible = 100 Centavos
 
Flugdauer:
ca. 12 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ -6h

Gut zu wissen:
Reisende sollten die Herren in Kuba mit „Senor“ und die Frauen mit „Senora“ ansprechen. Die Kubaner selbst begrüßen die Touristen zumeist mit „Companero“, was so viel wie „Kollege“ oder „Kamerad“ bedeutet.


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