Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 19-tägige Erlebnisreise durch Australien
  • Entdecken Sie Wüsten, endlose Strände, Schluchten und Felsformationen
  • Genießen SIe die atemberaubenden Landschaft Australiens
ab 6.250 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Das unverfälschte, typische Australien findet man am ehesten im "Far West". Selten in Erstreisen einbezogen, da der Besuch aufgrund der dünnen Besiedlung logistisch aufwändig ist, präsentiert sich uns der größte Bundesstaat in weiten Teilen noch unberührt wie zu den Zeiten der ersten Siedler.
Nur bei einer ständigen Bodenberührung ist die lückenlose Abfolge der grandiosen Landschaften und der unvorstellbaren Weite erlebbar, weshalb wir diese Überlandreise bewusst ohne Inlandsflüge zusammengestellt haben. Unsere Tour wird in der klimatisch trockenen Jahreshälfte durchgeführt, dabei im australischen Winterhalbjahr nicht zu heiße Temperaturen und im September dazu das Erlebnis der Wildblumenblüte. Ebenfalls aus klimatischen Gründen führen wir den zweiten Termin in Gegenrichtung durch, im tropischen Darwin beginnend mit Tourende in Perth. Dennoch muss, vor allem im feuchteren Norden, immer mit wetterbedingten Änderungen des Reiseverlaufes gerechnet werden. Ein langes, intensives Australien-Programm für "Fortgeschrittene".
Wir fahren also viel in unserem flexiblen, der Gruppengröße angepassten Bus, doch fast immer auf guten Straßen. Wir nutzen landes- und regionstypische Hotels, Motels, Chalets und Parkhomes. Für eine Nacht lernen wir die in West-Australien gerne genutzten komfortablen Safari-Zelte kennen. Meist finden wir die günstigsten Verpflegungsmöglichkeiten nicht in den Hotels selbst, weshalb nur das tägliche Frühstück eingeschlossen ist. Wir werden gefahren, unser Fahrer/Reiseleiter kümmert sich engagiert um alles. Dennoch sind Kameradschaftlichkeit, Bereitschaft zur Mithilfe, Ausdauer aller Reiseteilnehmer entscheidend für das gute Gelingen der Reise.
5-Tage-Zusatzprogramm: Äußerster Südwesten
1.Tag: DO-FR
Wie nachstehendes Grundprogramm.

2.Tag: Perth - Augusta
Fahrt durch Küstenlandschaften mit Karri- und Jarrah-Bäumen zum Nationalpark des Cape Leuwin, die äußerste Südwestecke Australiens und führendes Weinanbaugebiet am Margeret River. Anschließend weiter nach Augusta (340 km).

3.Tag: Augusta - Albany
Zunächst zum Aussichtspunkt Cape Naturaliste und weiter durch den Warren-Nationalpark. Wir erleben das "Valley of the Giants" und den Ancient Empire Walk bevor wir Albany erreichen. (320 km).

4.Tag: Albany - Wave Rock
Zunächst eine Stadtrundfahrt durch Albany mit Besuch des Torndirrup Nationalparks. Anschließend Fahrt entlang der Stirling Ranges mit seinen Vorkommen an Wildblumen nach Hyden (370 km).

5.Tag: Hyden - Perth
Wir besichtigen den markanten Wave Rock, eine riesig erstarrte Welle aus Granit, sowie eine Höhle mit Felsmalereien der Aboriginals. Rückfahrt von Hyden nach Perth (360 km) durch den Getreidegürtel, mit Besuch der historischen Stadt York. Zentral gelegenes Hotel (2 Nächte). Am Folgetag Anschluss an das Hauptprogramm.

19-Tage-Tour
1. Tag: Hinflug
Mittags Linienflug nach Singapur.
2. Tag: Singapur - Perth
Frühmorgens Ankunft, nach kurzem Aufenthalt Weiterflug nach Australien. Ankunft in Perth am frühen Nachmittag, zentral gelegenes Hotel. Nachmittags Stadtrundfahrt gemeinsam mit den Teilnehmern des Vorprogramms, gemeinsame Weiterreise.
3. Tag: Pinnacles
Morgens der Yanchep Nationalpark mit Kängurus und Koalas. Nordwärts zum Nambung Nationalpark. Faszinierend die erodierten Kalksteinsäulen der "Pinnacles", die wie hohe Grabsteine aus den Dünen ragen. Weiter nach Geraldton durch Australiens Weizengürtel (430 km).
F
4. Tag: Kalbarri-Nationalpark
Stadtrundfahrt, dann weiter zum Kalbarri-Nationalpark (170 km), bekannt für seine bizarren Fels-Canyons im roten Felsplateau, und für seine Wildblumenpracht im Frühjahr.
F
5. Tag: Monkey Mia
Weiter zur Peron-Halbinsel, in die Shark Bay, mit dem Shell Beach. Danach zu den Traumstränden und Delphinen in Monkey Mia (370 km).
F
6. Tag: Shark Bay - Carnavon
Morgens genügend Zeit für Delphine, die hier bis in das flache Wasser kommen. Anschließend Fahrt mit dem Katamaran in die türkisblaue Bucht der Shark Bay. Weiter per Bus entlang des North Western Coastal Highway bis nach Carnavon (330 km).
F
7. Tag: Ningaloo Reef Marine Park
Nordwärts nach Coral Bay (240 km), gelegen am Ningaloo Reef Marine Park, eines der zugänglichsten Korallenriffe der Welt. Fahrt mit dem Glasbodenboot, wir sehen die herrliche Unterwasserwelt und haben Gelegenheit zum Schnorcheln. Je nach Saison kann man Walhaie, Seekühe, Mantarochen und Buckelwale beobachten. Unser Hotel liegt direkt am Strand.
F
8. Tag: Pilbara Region
Durch die Gascoyne in die Pilbara-Region und die Great Sandy Desert zu den Hamersley Ranges. Tagesziel ist die Bergbaustadt Tom Price (600 km).
FA
9. Tag: Karijini-Nationalpark
Auf der Fahrt von Tom Price nach Munjinea besuchen wir Schluchten des Karijini-Nationalparks: Wir erleben die grandiose Dales Gorge, den Circular Pool, den Fern Pool, die Fortesque-Fälle und die Munjinea East Gorge. Übernachtung in einem Road House, ein besonderes Erlebnis!
FM
10. Tag: Port Hedland
Auf der heutigen Fahrt sehen wir die typischen, mächtigen Roadtrains, Goldminen der Region und den Hafen Port Hedland. Anschließend geht es weiter durch die Great Sandy Desert bis zum 80 Mile Beach.
F
11. Tag: Broome
Wir fahren an den Ausläufern der "Great Sandy Desert" entlang und weiter parallel zum 80 Mile Beach (380 km), absolute Einsamkeit. Abends Ankunft in Broome, das Zentrum der Perlenzucht (2 Nächte).
F
12. Tag: Broome
Aufenthaltstag zur eigenen Gestaltung an der schönen Ozeanküste von Broome, bekannt für den feinsandigen Cable Beach.
F
13. Tag: Broome - Fitzroy Crossing
Richtung Nordosten - unterwegs einer der größten Prison Boabs der Kimberleys - bis nach Fitzroy Crossing. Wie sehen die abstrakten Ngumban Ranges, bevor wir den mächtigen Fitzroy River erreichen (400 km).
F
14. Tag: Kimberleys
Frühmorgens Wanderung, eventuell auch eine Bootsfahrt, in der Geikie Gorge. Weiterfahrt nach Halls Creek und am östlichen Rand der einsamen und wildromantischen Kimberley-Region entlang bis nach Kununurra (650 km), 2 Nächte.
F
15. Tag: Bungle Bungles
Vormittags Rundflug über den Lake Argyle, die Diamantenmine und die eindrucksvollen Bungle Bungles im Purnululu-Nationalpark, mit einzigartigen, wie Bienenkörbe geformten, Felskuppen. Nachmittags Fahrt zur historischen Ivanhoe Crossing.
F
16. Tag: Katherine
Auf dem Victoria Highway überqueren wir die Grenze zum Northern Territory und erreichen Katherine. Semi-aride Steppenpartien wechseln sich mit dichter Bewaldung ab (580 km).
F
17. Tag: Katherine Gorge - Darwin
Besuch des Nitmiluk-Nationalparks mit Bootsfahrt auf dem Katherine, der durch bis zu 70m hohe Sandsteinschluchten fließt. Anschließend Weiterfahrt auf dem Stuart Highway nordwärts bis nach Darwin (400 km).
F
18. Tag: Darwin - Rückflug
Vormittags Stadtrundfahrt in Darwin. Nachmittags Rückflug via Singapur nach Deutschland.
F
19. Tag: Ankunft
Morgens Ankunft in Frankfurt.

F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Rund 530 Kilometer von der westaustralischen Hauptstadt Perth entfernt, nahe der Kleinstadt Northampton erstreckt sich auf einer Fläche von 183.004 Hektar der Kalbarri Nationalpark. Hier befindet sich auch die Kleinstadt Kalibarri, welche sozusagen die Hauptstadt des Nationalparks ist. Zudem ist der Ort ein sehr beliebtes Touristenziel mit zahlreichen Hotels, Bars, Restaurants und vor allem Freizeitangeboten. Die Nähe zum Meer und die traumhaften Strände laden zum Baden, Sonne und Entspannen ein, ebenso wie zu diversen Wassersportaktivitäten. Zudem bietet die Küstenlinie  einen imposanten Anblick. Besonders die Steilküste südlich von Kalbarri ist sehr eindrucksvoll.

Hier mündet auch der Murchison River in den Indischen Ozean. Dieser Fluss hat seine Quelle weiter landeinwärts in der Nähe von Peak Hill und schlängelt sich auf rund 800 Kilometern von dort bis zum Meer. Auf rund 80 Kilometern durchquert er den Kalbarri Nationalpark, dabei hat er im Laufe der Jahrhunderte eine tiefe und beeindruckende Schlucht gezogen. Am Murchison River befindet sich auch eine ganz besondere Attraktion, diese wird Nature’s Window genannt und ist eine herausragende Felsformation.

Doch der Küstenabschnitt ist nur der kleinere Teil des Parks. Weiter im Landesinneren schließen ebenfalls unglaublich beeindruckende Landschaften an mit einer artenreichen Flora und Fauna. Ein besonderes Phänomen sind die zahlreichen Wildblumen diese blühen zumeist von Juli bis zum australischen Sommeranfang und verwandeln dann die Sandebenen in ein Meer von Blumen.
Rund 800 Kilometer nördlich von Perth an der australischen Westküste befindet sich die Shark Bay, die „Haifisch-Bucht“, welche, anders als der Name vermuten lässt, kaum Haie beheimatet, sondern Delphine. Seit 1991 gehört Shark Bay zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist damit eines der wichtigsten Naturschutzgebiete Australiens. Wichtigste Touristenattraktion dieses Küstenabschnitts ist der kleine Ort Monkey Mia, der vor allem für seine zutraulichen Delfine bekannt ist. In den frühen Morgenstunden können die Besucher hier wahres Spektakel erleben, denn dann kommen die friedlichen Meeresbewohner ganz nah an den Strand geschwommen und fressen den Touristen buchstäblich aus der Hand.

Das tun die Delfine aber nicht weil sie darauf dressiert worden sind, sondern aus freien Stücken, was dieses Erlebnis noch ein bisschen mehr besonders macht. Eine weitere bedeutende Attraktion ist der Hamelin Pool in der Nähe von Denham. Hier zeugen Stromatolithen von dem Vorkommen der ältesten uns bekannten Lebewesen der Erde. Diese, bis zu eineinhalb Meter aus dem Wasser ragenden Stromatolithen sind die Kalkausscheidungen primitiver Mikroben, welche schon vor ungefähr 3 Millionen Jahren auf der Erde existierten.

Die unweit des Hamelin Pool gelegene Stadt Denham ist das touristische Zentrum von Shark Bay. Zugleich ist es der westlichste Ort Australiens. In rund 30 Kilometern Entfernung befindet sich der Peron Nationalpark, welcher viele seltene Tierarten beheimatet allerdings nur mit einem Auto mit Allradantrieb erreicht werden kann. Hier befindet sich auch Thermalpool, welcher mit seinem 44° warmen Wasser für traumhafte Entspannung und Erholung sorgt.
Rund 800 Kilometer nördlich von Perth an der australischen Westküste befindet sich die Shark Bay, die „Haifisch-Bucht“, welche, anders als der Name vermuten lässt, kaum Haie beheimatet, sondern Delphine. Seit 1991 gehört Shark Bay zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist damit eines der wichtigsten Naturschutzgebiete Australiens. Wichtigste Touristenattraktion dieses Küstenabschnitts ist der kleine Ort Monkey Mia, der vor allem für seine zutraulichen Delfine bekannt ist. In den frühen Morgenstunden können die Besucher hier wahres Spektakel erleben, denn dann kommen die friedlichen Meeresbewohner ganz nah an den Strand geschwommen und fressen den Touristen buchstäblich aus der Hand.

Das tun die Delfine aber nicht weil sie darauf dressiert worden sind, sondern aus freien Stücken, was dieses Erlebnis noch ein bisschen mehr besonders macht. Eine weitere bedeutende Attraktion ist der Hamelin Pool in der Nähe von Denham. Hier zeugen Stromatolithen von dem Vorkommen der ältesten uns bekannten Lebewesen der Erde. Diese, bis zu eineinhalb Meter aus dem Wasser ragenden Stromatolithen sind die Kalkausscheidungen primitiver Mikroben, welche schon vor ungefähr 3 Millionen Jahren auf der Erde existierten.

Die unweit des Hamelin Pool gelegene Stadt Denham ist das touristische Zentrum von Shark Bay. Zugleich ist es der westlichste Ort Australiens. In rund 30 Kilometern Entfernung befindet sich der Peron Nationalpark, welcher viele seltene Tierarten beheimatet allerdings nur mit einem Auto mit Allradantrieb erreicht werden kann. Hier befindet sich auch Thermalpool, welcher mit seinem 44° warmen Wasser für traumhafte Entspannung und Erholung sorgt.
Bilder:
Nicht nur Australiens Ostküste kann mit einem atemberaubenden Korallenriff aufwarten, auch die Westküste lockt Taucher und andere Touristen mit seiner malerischen Unterwasserwelt an. Was das Great Barrier Reef der Ostküste ist, das ist das Ningaloo Reef an der Westküste. Zugegeben das Ningaloo Reef ist mit seinen 250 Kilometern nicht annähernd so groß wie sein berühmtes Pendant, dafür hat es aber einen ganz entscheidenden Vorteil. Das Riff befindet sich häufig nur etwa hundert Meter von der Küste entfernt, somit sind keine stundenlangen Bootstouren nötig um die Schönheit der Unterwasserwelt erkunden zu können.

Das bietet auch für Schwimmer und Schnorchler ganz entscheidende Vorteile, da die einzigartige Pracht spielend leicht vom Festland aus erreicht werden kann. Das gesamte Ningaloo Reef ist Teil des Ningaloo Marine Park, es beheimatet über 220 Korallenarten sowie viele tropische Fische, Wasserschildkröten, Manta- und Stachelrochen und zahlreiche Arten von Haien. Besonderes Highlight ist die Beobachtung der Buckelwale, welche zwischen Juni und November an der Küste vorbei ziehen. Weiterhin können von Mai bis Juni Walhaie in den Gewässern gesichtet werden. Ideale Ausgangspunkte um das Riff zu erkunden sind die Orte Coral Bay und Exmouth.

Letzterer hält einen ganz besonderen Nervenkitzel für alle Abenteurer und Waghalsigen bereit, nämlich das Schwimmen mit den Walhaien. Coral Bay hingegen eignet sich bestens für Erholungssuchende und Familien mit Kindern, da hier die Strände besonders flach sind. Für alle Wasserscheuen die trotzdem auch einmal die Schönheit des Riffs genießen wollen, werden Fahrten mit einem Glasbodenboot angeboten.
In der westaustralischen Hamersley Range, rund 1300 Kilometer entfernt der Hauptstadt Perth und nahe der Ortschaft Tom Price erstreckt sich auf einer Fläche von 6274 km² der Karijini Nationalpark. Auf Grund seiner Lage in der Hamersley Range nannte man den Park früher auch Hamerslay Nationalpark, diesen Namen verdankten Gebirgskette und Park ihrem ersten europäischen Entdecker, dem Engländer Francis Gregory, welcher die Region 1861 erkundete und die entdeckte Bergwelt Hamersley Range nannte.

Die lokalen Aborigines hingegen gaben dem Gebiet einen anderen Namen, sie nannten es Karijini was übersetzt so viel wie „von weit her kommend“ oder „ist sehr alt“ bedeutet. In den frühen Jahren der Besiedlung fand man hier eines der größten Eisenerzvorkommen der Erde, durch den Abbau boomte die westaustralische Wirtschaft. Heute leben in der Region nur noch rund 55.000 Menschen. Davon leben allein in der einstigen Minenstadt Tom Price rund 4000 Menschen, diese Ortschaft ist auch der ideale Ausgangspunkt für Touren durch den Nationalpark. Der Karijini Park ist vor allem für seine spektakulären Landschaften bekannt, zahlreiche Schluchten, Wasserfälle, Bäche und Seen machen locken jedes Jahr Tausende von Besuchern an.

Ebenfalls sehr beeindruckend sind die malerischen Farbkontraste zwischen der rostroten Erde, den blassgrünen Gräsern und den blaugrünen Mugalbüschen. Zu den absoluten Highlights gehören die Kalamina Gorge, die Fortescue Falls, die Weano Gorge, der Fern’s Pool und die Dales Gorge. Durch viele Schluchten fließen auch heute noch kleiner Flüsse, die Wasserfälle ergießen sich in Bäche oder sogenannte Pools, all diese Wasseransammlungen laden zu einem erfrischen Bad ein.
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Die Geikie Gorge befindet sich im gleichnamigen Nationalpark, welcher sich rund 390 Kilometer östlich von Broome und 280 Kilometer von Derby entfernt befindet. Idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Schlucht ist der 20 Kilometer entfernte Ort Fitzroy Crossing von dem aus eine asphaltierte Straße in den Nationalpark führt. Ihren Namen verdankt die 1883 entdeckte Geikie Gorge dem Generaldirektor der Geological Society of London, Sir Archibald Geikie, welcher die Naturschönheit allerdings niemals zu Gesicht bekam.

Zwischen den 50 und 100 Meter hohen Kalkstein-Wänden der Schlucht fließt der Fitzroy-River. Auf diesem werden während der Trockenzeit Bootstouren und Fahrten auf Ausflugsschiffen angeboten, die Geikie Gorge selbst kann auf mehreren kurzen Wanderwegen erkundet werden. Dabei können die Besucher einen herrlichen Ausblick und eine traumhafte Landschaft genießen. Und auch die Tierwelt der Schlucht ist ein wahres Erlebnis, denn im Fitzroy-River leben Süßwasserkrokodile, welche Felsvorsprünge zum Sonnen nutzen und dabei von Besuchern beobachtet werden können. Für Angelfans gibt es ein ganz besonderes Highlight, im Fluss kann der in Australien sehr beliebte Speisefisch Barramundi geangelt werden.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Fossilien devonischer Meerestiere welche in einigen Partien der Felswände noch gut erhalten sind. Ein Ausflug zur Geikie Gorge lohnt sich also allemal und ein Aufenthalt lässt sich sehr abwechslungsreich gestalten. Einziger Nachteil sind die fehlenden Campin-Möglichkeiten im Park, sodass Ausflüge möglichst auf einen Tag reduziert werden müssen.
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Im Norden Western Australias erstreckt sich auf einer Fläche von 424.517 km² die Kimberley-Region, diese entspricht also ungefähr der Größe Deutschlands. Allerdings leben hier nur  38 000 Menschen. Im Süden grenzt die Great Sandy Desert an die Kimberleys, im Osten das Northern Territory und im Westen der Indische Ozean. Die Landschaft ist fast ausschließlich von braun-roten Felsen geprägt, die teilweise von Spinifex-Gras bewachsen sind. In manchen Schluchten, wo sich das Wasser länger halten kann, wachsen auch Palmen.

Eine Besonderheit der Kimberley-Region ist die Tatsache, dass die das einzige Gebiet Australiens ist, in dem die sogenannten BaobabTrees, zu Deutsch Affenbrotbäume, vorkommen. Die Region durchquert man am besten auf der  Gibb-River-Road, dazu benötigt man allerdings ein Auto mit Allradantrieb, herkömmliche Autos versagen nämlich auf der zum Großteil aus Dirt-Road bestechenden Strecke. Zudem ist die Gibb-River-Road nur während der Trockenzeit befahrbar, also in den Monaten zwischen Mai und September.

Besonderes Highlight der Kimberleys sind die Bungle Bungles im Purnululu Natioalpark, diese bienenkorbartigen Felsformationen, welche von schwarzen und orangen Streifen geziert sind, befinden sich rund 160 Kilometer südlich von Kununurra und 100 Kilometer nordöstlich von Halls Creek. Seit 2003 gehört der Nationalpark offiziell zum UNESCO-Weltnaturerbe. Idealer Ausgangspunkt für eine Tour durch die Kimberleys ist Broome, von dem beliebten Ferienort aus werden zahlreiche Ausflüge in die einsame Wildnis angeboten.
Südlich der Kleinstadt Kununurra im Bundesstaat Western Australia in rund 70 Kilometern Entfernung befindet sich der größte Stausee Australiens, Lake Argyle.  Dieser entstand 1972 durch den Bau eines Staudammes am Ord River, dieser befindet sich in der Nähe der East Kimberleys. Der Staudamm beim Lake Argyle gilt zudem als günstigste und effizienteste Talsperre in ganz Australien. Durch den Stausee werden nicht nur ca. 150 km² Farmland bewässert sondern mit Hilfe eines kleinen Wasserkraftwerks auch zwischen 30 und 36 Megawatt Strom erzeugt.

Doch nicht nur in technischer Hinsicht überzeugt der Lake Argyle, er ist auch landschaftlich sehr schön gelegen und bietet seinen Besuchern so einiges an Sehenswertem. So ist dieser Stausee, welcher sich enorm von der sonst so trockenen Umgebung deutlich abhebt, Heimat zahlreicher Fischarten und auch Süßwasserkrokodile haben hier ein zu Hause gefunden. Mit etwas Glück kann man die riesen Echsen auf einer der vielen Inseln beim Sonnen beobachten.

Zudem beherbergen diese Inseln, welche einst Felsrücken waren, auch eine Vielzahl von Vogelarten. Östlich und westlich des Lake Argyle befinden sich niedrige Berge welche aber in Zusammenhang mit dem See ein fantastisches Motiv abgeben. Ein hervorragender Weg die beeindruckende Größe und faszinierende Schönheit des Sees in ihren ganzen Ausmaßen zu erfahren ist ein Flug über den See oder eine Bootstour auf dem Lake Argyle.
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Unweit der Stadt Katherine, rund  244 südöstlich der Stadt Darwin befindet sich der Nitmiluk Nationalpark, welcher früher auch Katherine Gorge Nationalpark genannt wurde. Dieser Name bezog sich auf die Hauptattraktion des Parks die Katherine Gorge, eine der malerischsten Schluchten in ganz Australien mit bis zu 70 Meter hohen Sandstein-Felswänden. Genauer gesagt sind es 13 Schluchten in einem 12 Kilometer langen System. Für die lokalen Aborigines hat das Gebiet eine spirituelle Bedeutung, der von ihnen gebrauchte Name „Nitmiluk“ bedeutet übersetzt in etwa „Ort der Zikaden-Traumpfade“ und deutet auf die wichtige Rolle der Region in dem spirituellen Glauben der australischen Ureinwohner hin.

Diese haben auch ihre Spuren im Park hinterlassen, so findet man im Park noch zahlreiche historische Felsmalereien. Eine weitere bedeutende Attraktion sind die malerischen Edith Falls, welche sich an der Westgrenze des Parks befinden. Zu den zahlreichen Aktivitäten, die im Park unternommen werden können gehören Kanu- und Bootstouren, Baden, Wandern, Picknick und Angeln. Außerdem werden Helikopterflüge über die Katherine Gorge und den gesamten Nitmiluk Nationalpark angeboten. Diese bieten einen imposanten Überblick über das Areal. Ein Besuch des Parks ist also vor allem Naturfreunden und Aktivurlaubern zu empfehlen, aber die faszinierenden Landschaften und großartigen Attraktionen haben bis heute auch jeden anderen Touristen beeindruckt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Sie gilt als die „entlegenste und einsamste Großstadt der Welt“, von hier aus ist die nächste Großstadt Adelaide und diese befindet sich in 2800 Kilometer Entfernung, dies entspricht der Distanz von London nach Moskau. Doch diese Abgeschiedenheit stört die fast 2 Millionen Bewohner der sonnenverwöhnten Metropole am Swan River wenig. Sie lieben ihre pulsierende westaustralische Hauptstadt Perth, welche bereits 1829 gegründet wurde und auf Grund hoher Goldvorkommen rasch anwuchs. Heute spielen Goldvorkommen kaum noch eine Rolle, dafür ist der Tourismus zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig angewachsen.

Zu den Besucherhighlights der Stadt zählen der King’s Park, das Western Australian Museum, das Miniatur-Museum „It’s a small world“ und die Shoppingmeile Hay Street Mall. Auch Perth’s Strände sind einen Besuch wert und werden zumeist von zahllosen Erholungssuchenden, Sonnenanbetern, Badebegeisterten oder Wassersportlern belagert. Überhaupt gehört der Sport zum Alltag eines jeden Bewohners von Perth. Kaum eine andere australische Stadt ist so geprägt von Outdoor-Aktivitäten und körperlicher Ertüchtigung. Ebenfalls ein beliebtes Touristenziel ist die malerische, rund 20 Kilometer südwestlich des Zentrums gelegene Stadt Fremantle.

Vom berühmten King’s Park aus, welcher auch oft als „Seele der Stadt“ bezeichnet wird, hat man eine großartige Sicht über die pulsierende Millionenmetropole, dabei ist die Skyline sowohl geprägt von historischen Bauten als auch von modernen Wolkenkratzern. Zudem ist ein idealer Ausgangsort für Ausflüge nach Rottnest Island. Eine bei ausländischen sowie australischen Reisenden beliebte Insel und Naherholungsgebiet.
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Die fünftgrößte Stadt des Bundesstaates Western Australia befindet sich rund 420 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Perth. Zudem verfügt die Küstenstadt Geraldton auch über einen sehr wichtigen Hafen. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Denkmal zu Ehren der HMAS Sydney, einem Schiff, welches im zweiten Weltkrieg nach einem Gefecht mit dem deutschen Schiff Kormoran nordwestlich von Geradton verschwand und erst im Jahre 2008 wieder auftauchte. Eine weitere Sehenswerte Attraktion der Stadt ist die 1938 fertiggestellte St. Francis Xavier Kathedrale. Zudem ist Geraldton eingebettet zwischen zahlreichen Sanddünen, welche ein faszinierendes Landschaftsbild formen und Gelegenheit zum sogenannten Sandboarding bieten. Somit hält die Stadt also einiges für seine Gäste bereit.
Der Küstenort Kalbarri befindet sich rund 600 Kilometer entfernt von Perth in Western Australia. Das kleine, beschauliche Städtchen ist bei Touristen sehr beliebt, nicht nur wegen des in der Nähe befindlichen, gleichnamigen Nationalparks, sondern auch wegen dem Murchison River und der Murchison River Gorge sowie auf Grund der vielen Outdoor-Aktivitäten wie Angeln, Schwimmen und Wandern, welche hier angeboten werden. Ein weiteres Highlight sind die täglichen Pelikan-Fütterungen.
Der Küstenort Denham befindet sich auf der Peron Halbinsel an der Shark Bay in Western Australia, rund 25 Kilometer vom berühmten Monkey Mia Resort entfernt. Denham ist der westlichste Ort Australiens. Touristen nutzen ihn gern als Ausgangsort für Ausflüge nach Monke Mi. Aber auch der herrliche Shell Beach, der Francois-Peron-Nationalpark, der Hamelin-Pool und die Dirk-Hartog Island sind nicht weit entfernt. Besonders den Hamelin-Pool sollte man gesehen haben, denn hier befindet sich eine der ältesten Lebensformen unserer Erde, eine Kolonie von Stromatolithen. Von der Dirk-Hartog Island aus werden Bootsfahrten zur Beobachtung von Dugongs, Walen, Delfinen, Rochen und Meeresschildkröten angeboten. Der Shell Beach hingegen fasziniert, da er gänzlich aus kleinen Muscheln besteht, er hält also was er verspricht.
Das Resort Monkey Mia an der Shark Bay ist einer der bekanntesten Orte an der australischen Westküste. Das liegt vor allem an der hiesigen Hauptattraktion, der Fütterung der Delfine. Seit 1960 wurden die Delfine immer häufiger in Strandnähe gesichtet, das lag daran, dass die Fischer von Monkey Mia begannen die vorbei ziehenden Delfine mit Fischabfällen zu füttern. Mit der Zeit gewöhnten sich die Tiere daran und schwammen immer näher zur Küste, heute ist dieses freiwillige Kommen der Delfine zum touristischen Highlight geworden. Jeden Morgen stehen zahlreiche Urlauber im seichten Küstenwasser und erwarten die verspielten und faszinierenden Meeressäuger. Zusätzlich zu den Fütterungen werden auch Fahrten aufs offene Meer angeboten, bei denen ebenfalls Delphine beobachtet werden können.
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Der in Western Australia gelegene Küstenort Exmouth zieht vor allem wegen seiner Nähe zum Ningaloo Reef zahlreiche Touristen an. Die Gegend um Exmouth gilt als hervorragendes Tauchrevier, nicht nur wegen der farbenfrohen Unterwasserwelt, sondern vor allem auch weil es Tauchern hier möglich ist mit Walhaien zu tauchen, das bietet ein ganz einzigartiges und unvergessliches Erlebnis. Ein weiteres touristisches Highlight ist der nicht weit entfernte Cape Range Nationalpark. Hier gilt es neben gigantischen Termitenhügel besonders den alten malerischen Leuchtturm zu bestaunen. Zudem beheimatet der landschaftlich herrliche Park Relikte aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.  Neben dem Tourismus leben die rund 2000 Einwohner vor allem von den Ölfeldern der westaustralischen Küste.
Rund 1200 Kilometer nördlich von Perth im Bundesstaat Western Australia befindet sich der beschauliche Ort Coral Bay. Die Küste liegt nur wenige Meter vom Ningaloo Reef entfernt.  Somit kann man hier schon allein beim Schnorcheln eine artenreiche und farbenfrohe Unterwasserwelt erleben. Zusätzlich werden auch Fahrten mit dem Glasbodenboot angeboten, dies bietet herrliche Einblicke ganz ohne ins Wasser zu müssen. Ein weiteres Highlight des Ortes ist die Beobachtung der Wanderung der Buckelwale, welche hier von Juni bis Oktober entlang ziehen. Für Taucher hält der Ort Coral Bay einen ganz besonderes Highlight bereit, das Ningaloo Reef hier ist nämlich eines der wenigen Gebiete in denen es möglich ist Mantarochen auf seinen Tauchgängen zu begegnen.
Die Kleinstadt Tom Price im Nordwesten des Bundesstaates Western Australia, in der Pilbara Region, am südlichen Rande der Hamerslay Range ist mit einer Höhe von 747 Metern die höchstgelegene Stadt Westaustraliens. Die touristisch eher weniger interessante Stadt bietet selbst zwar keine Attraktionen, ist aber der ideale Ausgangsort für Reisen in den Karijini Nationalpark.
Die Stadt Port Hedland an der Nordwestküste Australiens ist der größte Mineralienhafen und –umschlagplatz des Kontinents. Sie zählt zu den größten Städten des dünn besiedelten Western Australias. Auch in Port Hedland kann man, wie in Broome und einigen anderen Orten an der Nordwestküste Australiens, das Naturphänomen „Staircase tot he Moon“ bestaunen.
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Die einstige Perlenhauptstadt Australiens ist heute vor allem wegen seiner multikulturellen Bevölkerung, seinen vielen traumhaften Strandhotels und dem malerischen Cable Beach bekannt. Zu ihrer Gründungszeit 1883 allerdings, war die Stadt nur der hier entdeckten Perlen wegen berühmt. Trauriges Denkmal dieses einstigen Perlenrausches sind der japanische und der chinesische Friedhof mit über 600 Gräbern, viele der einstigen Perlentaucher sind hier begraben, denn es waren zumeist die immigrierten Asiaten, die hier nach dem Reichtum tauchten und die oft mit ihrem Leben bezahlten, denn die Arbeit unter Wasser zur damaligen Zeit war gefährlich und äußerst anstrengend.

Nach dem der internationale Handel mit Perlen allerdings an Bedeutung und Wert verlor, geriet auch Broome in Vergessenheit, doch die Stadt fand einen anderen Weg sich wieder ins Gespräch zu bringen. Heute ist die Stadt vor allem ein beliebter Ferienort, nicht nur für ausländische Besucher, sondern auch für australische Urlauber, denn wenn im Süden des Landes der Winter schlechtes Wetter und unangenehme Temperaturen mit sich bringt, flüchten viele in den tropischen Norden. Dabei ist Broome ein beliebtes Ziel, denn die Stadt hat einiges an Sehenswertem zu bieten.

Beispielsweise das älteste Open-Air-Kino der Welt – das Sunpictures Cinema oder auch den einige Kilometer von der Stadt entfernten Gantheaume Point, hier kann man bei Ebbe Millionen von Jahre alte Dinosaurier-Fußabdrücke bestaunen. Ein ganz besonderes monatliches Highlight ist das Naturschauspiel „Staircase tot he Moon“. Dabei entsteht bei Vollmond die Erscheinung, dass eine riesige leuchtende Treppe geradewegs zum Mond führt, allerding handelt es sich dabei lediglich um die Spiegelung des Mondlichts auf den Wasserlachen des flachen Meeresbodens. Broome ist also ein wahrhaft magischer Ort mit einer bewegten Geschichte und einem der schönsten Strände Australiens, dem berühmten Cable Beach.
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Etwa auf halbem Weg zwischen den westaustralischen Städten Broome und Halls Creek befindet sich im Herzen der Kimberley Region der Ort Fitzroy Crossing. Der Name rührt von der Tatsache her, dass der Great Northern Highway den Fitzroy River „kreuzt“. Von den ca. 1200 Einwohnern der Stadt sind rund 90% Aborigines. Neben der Minenindustrie und den Rinderfarmen spielt vor allem der Tourismus hier eine wichtige Rolle. Zum einen ist Fitzroy Crossing eine wichtige Zwischenstation für Durchreisende auf dem Great Northern Highway zwischen den Tourismuszentren Broome und Kununurra.

Zudem befindet sich hier aber auch sehr sehenswerte Attraktion die man auf keinen Fall missen sollte. Etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt befindet sich die Geikie Gorge. Der Fitzroy River schnitt hier eine tiefe Schlucht in den weichen Kalkstein, den Fitzroy River Canyon. Dieser ist mit Booten befahrbar und bietet seinen Besuchern einen imposanten Anblick. Überhaupt hat der mächtige, mehr als 700 Kilometer lange Fitzroy River diese Gegend entschieden geprägt und so manche malerische Landschaft geschaffen. Lange Zeit galt der Fitzroy River während der Regenzeit als unpassierbare Barriere, erst die 1974 fertiggestellte Highway Bridge welche beim Ort Fitzroy Crossin über den Fluss führte konnte Abhilfe schaffen und garantierte eine ganzjährig mögliche Überfahrt.
Das nur wenige Kilometer westlich der Grenze zum Northern Territory liegende Städtchen Kununurra ist das touristische Zentrum der Kimberly Region. Die westaustralische Outback-Stadt wurde in den 60er Jahren ursprünglich im Zuge eines großflächigen landwirtschaftlichen Bewässerungsprojekt gegründet, hat sich aber besonders in den letzten Jahren zu einem wahren Touristenmagneten gemausert. Das liegt vor allem daran, dass sich ganz in der Nähe zwei atemberaubende und eindrucksvolle Nationalparks befinden.

Zum einen der Mirima Nationalpark mit seinen imposanten Sandsteinfelsen und der bunten Flora und Fauna und zum anderen der Keep-River-Nationalpark, dieser gehört zwar schon zum Northern Territory, ist aber trotzdem am besten von Kununurra aus zu erreichen. Dieser Nationalpark beheimatet gigantische Boab Trees sowie zahlreiche verwitterte Sandsteinformationen und eine Schlucht mit Malereien der Aborigines. Wichtigstes Highlight in der Umgebung von Kununurra ist allerding der Lake Argyle. Dieser 740 km² große, künstliche Stausee ist der größte des Kontinents. Er bietet nicht nur einen monumentalen Anblick sondern auch eine erstklassige Badegelegenheit, die trotz der vielen im See lebenden Süßwasserkrokodile als ungefährlich betrachtet werden kann.

Denn die hier lebenden Krokodile sind viel zu scheu um Menschen anzugreifen. Weiterhin werden hier auch Bootsfahrten angeboten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Argyle Diamond Mine, hier werden äußerst seltene rosafarbene Diamanten gefördert. Rund 320 Kilometer südlich von Kununurra befindet sich der Purnululu Nationalpark, welcher die mittlerweile weltbekannten Bungle Bungles beheimatet.
Halls Creek ist eine Kleinstadt und beheimatet rund 1.300 Menschen. Der Ort befindet sich in der westaustralischen Kimberley-Region zwischen den Städten Fitzroy Crossing und Warmun. Ursprünglich wurde die Stadt als Bergwerk gegründet. Heute ist vor allem der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Denn auch wenn die Stadt sehr weit abgeschieden liegt, so bietet sie ihren Besuchern doch einige eindrucksvolle und fantastische Sehenswürdigkeiten. Zum einen muss da unbedingt die „China Wall“ genannt werde. Diese bezaubernde Felsformation befindet sich gerade einmal 5 Kilometer östlich der Stadt.

Die sogenannte China Wall bekam ihren Namen, da sie ähnlich einer Miniaturausgabe der Großen Chinesischen Mauer ist, allerdings mit dem Unterschied, dass die australische China Wall auf ganz natürlichem Wege entstanden ist. Über die Ähnlichkeit zum chinesischen Pendant mag man sich streiten aber in jedem Fall ist sie einen Besuch wert, einen imposanten Anblick bietet die Mauer allemal. Zudem kann man hier herrlich picknicken und die traumhafte Landschaft genießen. Außerdem ist Halls Creek der Ausgangspunkt für eine Erkundung des Wolfe Creek Meteoritenkraters.

Dieser befindet sich rund 145 Kilometer südlich der Stadt und ist von hier aus über eine unbefestigte Dirtroad zu erreichen. Somit ist Halls Creek der letzte Halt und die letzte Möglichkeit zum Auffüllen der Reserven bevor man sich zum Wolfe Creek Krater begibt. Ebenfalls nicht weit der Stadt ist die immer bekannter und beliebter werdende Bungle Bungle Bergkette, diese liegt ungefähr 150 Kilometer nördlich von Halls Creek.
Die rund 300 Kilometer südlich von Darwin liegende Stadt Katherine ist das Herz des Never Never Country. Sie wurde nach dem gleichnamigen und in der Nähe befindlichen Fluss benannt. Dieser führt immer Wasser und zog deshalb in der Vergangenheit sehr viele Viehzüchter an. Bis heute hat sich die Viehzucht in dieser Region behaupten können und ist immer noch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Somit hat auch die Stadt Katherine viel vom alten rustikalen Charme Australiens behalten. Dies fasziniert auch die vielen Touristen, welche hier auf ihrer Reise durch das Outback vorbei kommen.

Die Stadt ist ein willkommener Stopp und die Stadt weiß auch mit einigen Attraktionen ihre Gäste für einen längeren Aufenthalt zu begeistern. So befinden sich hier beispielsweise einige heiße Quellen, mitten im Wald und ein wenig versteckt, sind sie ein wahrer Wellness-Tempel der Natur. Viele Reisende nutzen deshalb einen Aufenthalt in Katherine zum Entspannen und um Kraft für die weitere Reise zu tanken. Die bedeutendste touristische Attraktion des Ortes ist allerding die ebenfalls in der Nähe befindliche Katherine Gorge im Nitmiluk Nationalpark.

Diese imposante Schlucht mit ihrem eindrucksvollen System aus Flüssen und steilen Felswänden gehört zusammen mit dem Uluru-Kata-Tjuta Nationalpark und dem Kakadu Nationalpark zu den meistbesuchten Attraktionen des Northern Territory. Nur ungefähr 40 Kilometer der Stadt Katherine entfernt befinden sich zudem die Edith Falls, diese bieten ihren Besuchern nicht nur ein beeindruckendes Naturschauspiel sondern auch eine exzellente Bademöglichkeit. Ein weiteres Highlight ist der rund 24 Kilometer entfernte Cutta Cutta Caves Naturpark. Hier gilt es zahlreiche Kalksteinhöhlen mit bemerkenswerten Stalagniten und Stalagtiten zu besichtigen. Ein Besuch Katherines lohnt sich also in vielfältiger Hinsicht.
Bilder:
Darwin ist die Hauptstadt des Northern Territories. Benannt wurde sie nach dem Naturforscher Charles Darwin. Der Ort wurde um 1839 gegründet und seitdem dreimal durch Zyklone fast vollständig zerstört. Erst nannte man die Stadt am Beagle Gulf Port Darwin, im Jahre 1897 dann wurde sie das erste Mal fast vollständig zerstört, in den Jahren darauf wurde sie als Palmerston wieder aufgebaut, im Jahre 1937 allerdings wieder durch einen Zyklon dem Erdboden gleichgemacht, danach nannte man sie nur noch Darwin und baute sie wieder auf. 1974 folgte dann der dritte schwerwiegende Zyklon der die Stadt fast vollständig zerstörte. Heute leben hier rund 121.000 Menschen.

Und auch bei Touristen ist die nördlichste australische Hauptstadt sehr beliebt. Denn sie ist nicht nur der ideale Ausgangsort für Touren zum Kakadu- oder Litchfield-Nationalpark, sondern auch das „Tor zu Asien“. Denn die meisten asiatischen Einwanderer landen hier und so erklärt sich auch die multikulturelle Bevölkerung der Stadt. Doch auch Darwin an sich hat eine Menge zu bieten so wird hier alljährlich am 1. Juli der Territory Day begangen, weitere beliebte Feierlichkeiten sind das Darwin-Festival, die Midnight-Markets und die spektakuläre Darwin Beer-Can-Regatta.

Letztere ist ein besonders skurriles Fest, denn hier werden aus zuvor leer getrunkenen Bierkannen Flöße gebaut, die dann zum Wettrennen antreten. Überhaupt findet das Leben in Darwin vor allem draußen statt, die Menschen hier sind wahre Outdoor-Fanatiker, kein Wunder denn die Regenzeit dauert hier „nur“ von Dezember bis April, im restlichen Jahr herrscht Trockenzeit mit tropischen Temperaturen die sehr selten die 20-Grad-Marke unterschreiten.
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Länderinfo

Australien (AU)
Australien
Australien, der 5. Kontinent, das große weite Land, Oz, Down Under oder auch der rote Kontinent. Dieses schier unglaubliche Land hat im Laufe der Jahre so viele Bezeichnungen wie kaum ein anderes Land bekommen, was daran liegt, dass Australien so viele verschiedene Gesichter wie Einwohner hat. Letztere haben ihren Ursprung nahezu überall aus der Welt und machen das Land so multikulturell wie kaum ein anderes.

Die Bevölkerung ist zum größten Teil an den Küsten angesiedelt. Weite Teile des Zentrums sind unbewohnt, da hier die Bedingungen zu unwirtlich sind. Sie laden somit ein zu Offroad-Abenteuern, Buschland-Romantik und vermitteln dem Besucher das Gefühl von grenzenloser Freiheit.

Auch die pulsierenden Metropolen an der Küste wie Sydney, Melbourne, Brisbane oder Perth geizen nicht mit ihren Reizen. Wer kennt sie nicht, die Harbour Bridge und das Opera House in Sydney oder das Royal Exhibition Centre in Melbourne?

Das eigentliche Wahrzeichen des Landes befindet sich allerdings im so genannten Outback, dem Red Centre.
In der Nähe der Outback-Stadt Alice Springs, erhebt sich der Uluru, oder auch Ayers Rock genannt, majestätisch aus dem glühenden rötlichen Boden und beeindruckt seine Besucher.

Im Gegensatz dazu steht der tropische Norden mit seinen Regenwäldern.

Vor der nördlichen Ostküste Australiens erstreckt sich ein weiteres Highlight dieses Landes: das Great Barrier Reef. Dabei handelt es sich um das größte Korallenriff der Welt.

Wir empfehlen die gesamte Vielfalt des australischen Kontinents während einer Rundreise zu entdecken.

Beste Reisezeit:
Falls Sie das gesamte Land auf einmal bereisen möchten, ist es ratsam wegen der Hitze, der starken Sonneneinstrahlung und der ergiebigen Regenfälle im Norden den Südsommer zwischen November und Februar zu meiden und sich auf die übrigen Monate zu konzentrieren.

Planen Sie Wanderungen durch den Busch und die Natur zu erkunden, so bieten sich Frühling (September, Oktober) und Herbst (März, April) an.

Die gleichen Monate empfehlen sich auch um die großen Städte Südaustraliens zu besuchen.

Für den Norden Australiens, sowie für das Zentrum sind die Monate Juni bis August zu empfehlen.

Die beste Reisezeit für Tasmanien liegt zwischen Oktober und März.

In der Zeit von Mitte März bis Juli kann man am Ningaloo Riff schnorcheln und mit Walhaien tauchen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/australiensicherheit/213920

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Australischer Dollar = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 22 Stunden (mit Zwischenstopp)
 
Ortszeit:
Australien verfügt über 3 Zeitzonen, im Westen Australiens wurde die Umstellung auf Sommerzeit abgeschafft, hier ist die Differenz MEZ +7h und MESZ +6h, in Südaustralien und dem Northern Territory herrscht die Central Standard Time die Differenz liegt bei MESZ +7,5h, allerdings wird in Südaustralien im Gegensatz zum Northern Territory auf Winterzeit um gestellt somit beträgt die Differenz in SA dann MEZ +9,5h und im NT MEZ +8,5h, in Queensland, New South Wales, dem Australian Capital Territory, Victoria und auf Tasmanien beträgt die Differenz MESZ +8h, mit Ausnahme von Queensland wird in all diesen östlichen Staaten auf Winterzeit umgestellt damit ergibt sich eine Differenz von MEZ +10h, in Queensland hingegen nur eine Differenz von MEZ +9h

Gut zu wissen:
Freizeitkleidung ist in Australien üblich. Zu festlichen Anlässen und in gehobenen Restaurants und Bars wird allerdings auf elegantere Kleidung wert gelegt. Das gilt auch für manche Diskotheken, in denen auch häufig das Tragen von Flip Flops untersagt ist.

In öffentlichen Gebäuden sowie in den meisten Bars, Restaurants, Einkaufzentren, Transportmitteln und auch an vielen Stränden ist das Rauchen verboten.


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