Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 22-tägige Erlebnisreise durch Australien
  • Genießen Sie die Katamaranfahrt in Shark Bay
  • Rundflug über die Bungle Bungles
ab 7.810 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Entdecken Sie auf dieser Reise, was die Westküste Australiens so besonders macht: unendliche Weiten, ungezähmte Natur und eine einzigartige Tierwelt. Sie folgen der Küstenlinie von Australiens größtem Bundesstaat Western Australia und lassen dabei die Zivilisation hinter sich.
1. Tag Flug von Deutschland nach Perth
Flug von Deutschland nach Australien.
Nach der Ankunft in Perth fahren Sie zu Ihrem Hotel.
2. Tag Perth - Geraldton
Das Abenteuer beginnt! Sie verlassen Perth Richtung Norden. Bei Cervantes stoßen Sie in einer einmaligen Wüstenlandschaft auf die Pinnacles, tausende bizarre, bis zu fünf Meter hohe Kalksteinsäulen. 430 km (F, A)
3. Tag Geraldton - Kalbarri Nationalpark
Nachdem Sie die architektonisch interessante St. Francis Xavier Kathedrale besichtigt haben, führt die Reise durch das »Hoheitsgebiet« der Hutt River Provinz und entlang der Küstenstraße in den Kalbarri-Nationalpark. Vom Aussichtspunkt Nature´s Window blicken Sie in die Schluchten des Murchison Flusses. 160 km (F)
4. Tag Kalbarri - Monkey Mia Delfine
Saisonabhängig sehen Sie auf unserer heutigen Fahrt in das UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiet von Shark Bay die für Westaustralien berühmten Wildblumen. Stopp bei Hamelin Pool mit seinen einzigartigen Stromatolithen, den ältesten Lebensformen der Erde. Am Nachmittag erreichen Sie Monkey Mia, die Heimat der berühmten Delfine, die fast jeden Tag freiwillig zur Fütterung an den Strand schwimmen. Lassen Sie den Tag bei einer gemütlichen, eineinhalb-stündigen Katamaranfahrt in der Shark Bay während des Sonnenuntergangs ausklingen. 400 km (F)
5. Tag Monkey Mia - Carnarvon
Morgens können Sie der Delfinfütterung in nächster Nähe beiwohnen sowie viele interessante und faszinierende Informationen über diese intelligenten Lebewesen erfahren. Auf der Weiterfahrt halten Sie auch am einzigartigen Shell Beach. 355 km (F)
6. Tag Carnarvon - Exmouth
Eindrücke vom Outback Australiens begleiten Sie heute bis Coral Bay, dem südlichen Ende des Ningaloo Riffs. Das seichte Riffwasser ist Heimat vieler Meereslebewesen wie Korallen, seltener Seesterne, Krabben und Krebse. Außerdem leben hier über 500 Fischarten. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Exmouth. 365 km (F)
7. Tag Exmouth: farbenfrohes Ningaloo-Riff
Mit durchschnittlich 3.500 Stunden Sonnenschein im Jahr ist Exmouth einer der sonnigsten Orte unserer Erde! Der Cape Range Nationalpark besteht aus rauem Kalksteingebirge, das tiefe Schluchten zergliedern und 50 Kilometer feinster Sandstrand säumen. Das Riff ist nicht weit vom Strand entfernt und kann so mit »Flossen und Schnorchel« beim Ausflug mit einem Glasbodenboot entdeckt werden. (F, P)
8. Tag Exmouth - Karijini-Nationalpark
Nehmen Sie Abschied von einem der schönsten Küstengebiete Australiens. Sie fahren weiter Richtung Nordosten in das Herz der Region Pilbara. Obwohl Wüsten dieses Gebiet prägen, welches flächenmäßig fast doppelt so groß wie Deutschland ist, hat die Region zahllose Reize. 650 km (F)
9. Tag Karijini-Nationalpark
Ein Juwel unter den regionalen Naturschutzgebieten ist der Karijini Nationalpark, dem die hiesigen Ureinwohner seinen Namen gaben. Schluchten mit ständigen Wasserlöchern zerfurchen das vom Eisenerz intensiv rotbraun gefärbte Hochland. Vom Oxer-Aussichtspunkt haben Sie eine fantastische Aussicht über vier aufeinander treffende Schluchten und die Fortescue-Wasserfälle. (F, P)
10. Tag Karijini-Nationalpark - Port Hedland
Am Morgen können Sie die einzigartige Atmosphäre des Nationalparks in all ihren Facetten genießen. Weiter geht es nach Port Hedland, wo Sie mit etwas Glück einen der schier unendlich langen Eisenerzzüge in den Hafen einfahren sehen. 390 km (F)
11. Tag Port Hedland - Broome
Die unendlichen Weiten des Outbacks begleiten Sie nach Broome, der mit rund 13.000 Einwohnern größten Stadt der Region. Ein Abstecher zum »80 Miles Beach« zeigt Ihnen die schier unglaubliche Schönheit weißer, australischer Strände. 600 km (F)
12. Tag Broome: die Perlenmetropole
Entdecken Sie das lebendige Städtchen Broome auf einer Stadtrundfahrt. In früheren Zeiten prägte die Perlentaucherei die Stadt, doch diese überaus gefährliche Tätigkeit forderte viele Menschenleben. Der noch erhaltene japanische Friedhof ist ein stiller Zeuge dieser Epoche. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie zum Beispiel die unendliche Weite des weltbekannten Cable Beach bei einem romantischen Sonnenuntergang. (F)
13. Tag Broome - Fitzroy Crossing
In der einzigen, den Besuchern zugänglichen Perlenfarm in der Kimberley Region, lernen Sie heute alles Wissenswerte über die Perlenzucht. Auf der Fahrt nach Fitzroy Crossing erfahren Sie, dass vor 350 Millionen Jahren ein seichtes Tropenmeer weite Teile des Nordwestens von Australien bedeckte. Heute noch zeugen fossilie Meereslebewesen von der geologischen Formung der Region. 400 km (F)
14. Tag Fitzroy Crossing - Halls Creek
Die heutige Etappe beginnt mit dem Besuch des Geikie Gorge Nationalparks. Bei einer Bootsfahrt durch die 14 Kilometer lange und bis zu 30 Meter tiefe Schlucht sehen Sie die Überreste eines fossilen Korallenriffs und möglicherweise sogar Süßwasserkrokodile. Machen Sie sich anschließend auf nach Halls Creek, wo 1885 ein Goldrausch für großen Wirbel sorgte. Ein kurzer Abstecher führt über eine Staubpiste zur sogenannten China Wall, die zwar eine natürliche Mauer ist, jedoch wie von Menschenhand errichtet scheint. 290 km (F, P)
15. Tag Halls Creek - Bungle Bungles - Kununurra
Der Höhepunkt des heutigen Tages ist der Flug über die Bungle Bungles und Umgebung. Diese Wunderwelt aus Sandstein besteht aus steilen, in ihrer Form und Farbgebung einzigartigen Felsdomen und bizarren Sandsteinkuppeln. 360 km (F)
16. Tag Kununurra: El Questro Wilderness Park
Am Morgen fahren Sie auf der Gibb River Road zum El Questro Wilderness Park, der mit einer Fläche von fast einer halben Million Quadratkilometern fünfmal so groß wie die Insel Tasmanien ist. Sie informieren sich über die Geschichte dieser legendären Farm, bevor Sie die abwechslungsreichen, prähistorischen Landschaften entdecken. Zerklüftete Sandsteinfelsen und verwitterte Schluchten wechseln sich mit Regenwäldern und malerischen Wasserfällen ab. 200 km (F)
17. Tag Kununurra - Katherine
Mit einem Blick vom Kelly Knob Aussichtspunkt verabschieden Sie sich von Kununurra und Westaustralien, denn schon bald passieren Sie die Grenze zum Northern Territory. Der Weg führt Sie auf dem Victoria Highway nach Katherine. 510 km (F)
18. Tag Katherine - Kakadu-Nationalpark
Der heutige Tag beginnt mit einer zweistündigen Bootsfahrt durch die spektakuläre Katherine Schlucht. Sie erwartet ein wunderbarer Ausflug mit herrlichen Aussichten und der Möglichkeit, Felsmalereien der Aborigines zu bewundern. Nach diesem kulturellen Höhepunkt fahren Sie weiter in Richtung Norden in den historischen Ort Pine Creek. Über den Kakadu Highway erreichen Sie den Kakadu-Nationalpark. 300 km (F)
19. Tag Kakadu-Nationalpark - Darwin
Am frühen Morgen haben Sie während der Yellow Waters Bootsfahrt die einmalige Gelegenheit, Krokodile und vielfältige Vogelarten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Bei einem Rundgang am Ubirr Rock besichtigen Sie die Felsmalereien der Ureinwohner und genießen den wunderbaren Panoramablick über den Kakadu-Nationalpark und das Arnhemland. Anschließend verlassen Sie das UNESCO-Welterbe und fahren nach Darwin, das Sie gegen Abend erreichen werden. 380 km (F)
20. Tag Mary River Nationalpark - Darwin
Es ist gut möglich, dass Kängurus Sie heute Morgen begrüßen. Lassen Sie die einzigartige Umgebung auf sich wirken. Weiter geht es zum Fog Dam, einem ausgedehnten Feuchtgebiet, das vielen Vogelarten wie den Magpie-Gänsen Nahrung und Zuflucht bietet. Am Nachmittag treffen Sie in Darwin ein, wo Sie an Ihrem Hotel aussteigen. 120 km (F)
21. Tag Abschied von Darwin
Sie werden zum Flughafen gebracht. (F)

22.Tag Ankuft in Deutschland
Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, P=Picknick, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Rund 530 Kilometer von der westaustralischen Hauptstadt Perth entfernt, nahe der Kleinstadt Northampton erstreckt sich auf einer Fläche von 183.004 Hektar der Kalbarri Nationalpark. Hier befindet sich auch die Kleinstadt Kalibarri, welche sozusagen die Hauptstadt des Nationalparks ist. Zudem ist der Ort ein sehr beliebtes Touristenziel mit zahlreichen Hotels, Bars, Restaurants und vor allem Freizeitangeboten. Die Nähe zum Meer und die traumhaften Strände laden zum Baden, Sonne und Entspannen ein, ebenso wie zu diversen Wassersportaktivitäten. Zudem bietet die Küstenlinie  einen imposanten Anblick. Besonders die Steilküste südlich von Kalbarri ist sehr eindrucksvoll.

Hier mündet auch der Murchison River in den Indischen Ozean. Dieser Fluss hat seine Quelle weiter landeinwärts in der Nähe von Peak Hill und schlängelt sich auf rund 800 Kilometern von dort bis zum Meer. Auf rund 80 Kilometern durchquert er den Kalbarri Nationalpark, dabei hat er im Laufe der Jahrhunderte eine tiefe und beeindruckende Schlucht gezogen. Am Murchison River befindet sich auch eine ganz besondere Attraktion, diese wird Nature’s Window genannt und ist eine herausragende Felsformation.

Doch der Küstenabschnitt ist nur der kleinere Teil des Parks. Weiter im Landesinneren schließen ebenfalls unglaublich beeindruckende Landschaften an mit einer artenreichen Flora und Fauna. Ein besonderes Phänomen sind die zahlreichen Wildblumen diese blühen zumeist von Juli bis zum australischen Sommeranfang und verwandeln dann die Sandebenen in ein Meer von Blumen.
Rund 800 Kilometer nördlich von Perth an der australischen Westküste befindet sich die Shark Bay, die „Haifisch-Bucht“, welche, anders als der Name vermuten lässt, kaum Haie beheimatet, sondern Delphine. Seit 1991 gehört Shark Bay zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist damit eines der wichtigsten Naturschutzgebiete Australiens. Wichtigste Touristenattraktion dieses Küstenabschnitts ist der kleine Ort Monkey Mia, der vor allem für seine zutraulichen Delfine bekannt ist. In den frühen Morgenstunden können die Besucher hier wahres Spektakel erleben, denn dann kommen die friedlichen Meeresbewohner ganz nah an den Strand geschwommen und fressen den Touristen buchstäblich aus der Hand.

Das tun die Delfine aber nicht weil sie darauf dressiert worden sind, sondern aus freien Stücken, was dieses Erlebnis noch ein bisschen mehr besonders macht. Eine weitere bedeutende Attraktion ist der Hamelin Pool in der Nähe von Denham. Hier zeugen Stromatolithen von dem Vorkommen der ältesten uns bekannten Lebewesen der Erde. Diese, bis zu eineinhalb Meter aus dem Wasser ragenden Stromatolithen sind die Kalkausscheidungen primitiver Mikroben, welche schon vor ungefähr 3 Millionen Jahren auf der Erde existierten.

Die unweit des Hamelin Pool gelegene Stadt Denham ist das touristische Zentrum von Shark Bay. Zugleich ist es der westlichste Ort Australiens. In rund 30 Kilometern Entfernung befindet sich der Peron Nationalpark, welcher viele seltene Tierarten beheimatet allerdings nur mit einem Auto mit Allradantrieb erreicht werden kann. Hier befindet sich auch Thermalpool, welcher mit seinem 44° warmen Wasser für traumhafte Entspannung und Erholung sorgt.
In der westaustralischen Hamersley Range, rund 1300 Kilometer entfernt der Hauptstadt Perth und nahe der Ortschaft Tom Price erstreckt sich auf einer Fläche von 6274 km² der Karijini Nationalpark. Auf Grund seiner Lage in der Hamersley Range nannte man den Park früher auch Hamerslay Nationalpark, diesen Namen verdankten Gebirgskette und Park ihrem ersten europäischen Entdecker, dem Engländer Francis Gregory, welcher die Region 1861 erkundete und die entdeckte Bergwelt Hamersley Range nannte.

Die lokalen Aborigines hingegen gaben dem Gebiet einen anderen Namen, sie nannten es Karijini was übersetzt so viel wie „von weit her kommend“ oder „ist sehr alt“ bedeutet. In den frühen Jahren der Besiedlung fand man hier eines der größten Eisenerzvorkommen der Erde, durch den Abbau boomte die westaustralische Wirtschaft. Heute leben in der Region nur noch rund 55.000 Menschen. Davon leben allein in der einstigen Minenstadt Tom Price rund 4000 Menschen, diese Ortschaft ist auch der ideale Ausgangspunkt für Touren durch den Nationalpark. Der Karijini Park ist vor allem für seine spektakulären Landschaften bekannt, zahlreiche Schluchten, Wasserfälle, Bäche und Seen machen locken jedes Jahr Tausende von Besuchern an.

Ebenfalls sehr beeindruckend sind die malerischen Farbkontraste zwischen der rostroten Erde, den blassgrünen Gräsern und den blaugrünen Mugalbüschen. Zu den absoluten Highlights gehören die Kalamina Gorge, die Fortescue Falls, die Weano Gorge, der Fern’s Pool und die Dales Gorge. Durch viele Schluchten fließen auch heute noch kleiner Flüsse, die Wasserfälle ergießen sich in Bäche oder sogenannte Pools, all diese Wasseransammlungen laden zu einem erfrischen Bad ein.
In der westaustralischen Hamersley Range, rund 1300 Kilometer entfernt der Hauptstadt Perth und nahe der Ortschaft Tom Price erstreckt sich auf einer Fläche von 6274 km² der Karijini Nationalpark. Auf Grund seiner Lage in der Hamersley Range nannte man den Park früher auch Hamerslay Nationalpark, diesen Namen verdankten Gebirgskette und Park ihrem ersten europäischen Entdecker, dem Engländer Francis Gregory, welcher die Region 1861 erkundete und die entdeckte Bergwelt Hamersley Range nannte.

Die lokalen Aborigines hingegen gaben dem Gebiet einen anderen Namen, sie nannten es Karijini was übersetzt so viel wie „von weit her kommend“ oder „ist sehr alt“ bedeutet. In den frühen Jahren der Besiedlung fand man hier eines der größten Eisenerzvorkommen der Erde, durch den Abbau boomte die westaustralische Wirtschaft. Heute leben in der Region nur noch rund 55.000 Menschen. Davon leben allein in der einstigen Minenstadt Tom Price rund 4000 Menschen, diese Ortschaft ist auch der ideale Ausgangspunkt für Touren durch den Nationalpark. Der Karijini Park ist vor allem für seine spektakulären Landschaften bekannt, zahlreiche Schluchten, Wasserfälle, Bäche und Seen machen locken jedes Jahr Tausende von Besuchern an.

Ebenfalls sehr beeindruckend sind die malerischen Farbkontraste zwischen der rostroten Erde, den blassgrünen Gräsern und den blaugrünen Mugalbüschen. Zu den absoluten Highlights gehören die Kalamina Gorge, die Fortescue Falls, die Weano Gorge, der Fern’s Pool und die Dales Gorge. Durch viele Schluchten fließen auch heute noch kleiner Flüsse, die Wasserfälle ergießen sich in Bäche oder sogenannte Pools, all diese Wasseransammlungen laden zu einem erfrischen Bad ein.
In der westaustralischen Hamersley Range, rund 1300 Kilometer entfernt der Hauptstadt Perth und nahe der Ortschaft Tom Price erstreckt sich auf einer Fläche von 6274 km² der Karijini Nationalpark. Auf Grund seiner Lage in der Hamersley Range nannte man den Park früher auch Hamerslay Nationalpark, diesen Namen verdankten Gebirgskette und Park ihrem ersten europäischen Entdecker, dem Engländer Francis Gregory, welcher die Region 1861 erkundete und die entdeckte Bergwelt Hamersley Range nannte.

Die lokalen Aborigines hingegen gaben dem Gebiet einen anderen Namen, sie nannten es Karijini was übersetzt so viel wie „von weit her kommend“ oder „ist sehr alt“ bedeutet. In den frühen Jahren der Besiedlung fand man hier eines der größten Eisenerzvorkommen der Erde, durch den Abbau boomte die westaustralische Wirtschaft. Heute leben in der Region nur noch rund 55.000 Menschen. Davon leben allein in der einstigen Minenstadt Tom Price rund 4000 Menschen, diese Ortschaft ist auch der ideale Ausgangspunkt für Touren durch den Nationalpark. Der Karijini Park ist vor allem für seine spektakulären Landschaften bekannt, zahlreiche Schluchten, Wasserfälle, Bäche und Seen machen locken jedes Jahr Tausende von Besuchern an.

Ebenfalls sehr beeindruckend sind die malerischen Farbkontraste zwischen der rostroten Erde, den blassgrünen Gräsern und den blaugrünen Mugalbüschen. Zu den absoluten Highlights gehören die Kalamina Gorge, die Fortescue Falls, die Weano Gorge, der Fern’s Pool und die Dales Gorge. Durch viele Schluchten fließen auch heute noch kleiner Flüsse, die Wasserfälle ergießen sich in Bäche oder sogenannte Pools, all diese Wasseransammlungen laden zu einem erfrischen Bad ein.
Rund 5 Kilometer östlich des Ortes Halls Creek befindet sich eine der skurrilsten Touristenattraktionen des 5. Kontinents. Die sogenannte China Wall ist eine natürliche Granitformation mit Quarzadern, welche wie ein von Menschenhand errichtetes Mauerwerk wirkt. Zwar hat die China Wall mit der namensgebenden Großen Chinesischen Mauer wenig gemein aber dennoch kann diese Assoziation bei der Betrachtung der Granitformation erweckt werden.

Besonders aus der Ferne betrachtet und mit ein wenig Fantasie kann man sie fast für eine gewollte Miniatur der imposanten Grenzbefestigung halten, denn auch die australische China Wall schlängelt sich einen Hügel hinunter. Beeindruckend erscheint dem Besucher diese wie aus dem Nichts auftauchende Mauer inmitten der trockenen, nur spärlich bewachsenen westaustralischen Einöde. Dabei fügt sie sich geradezu malerisch in ihre Umgebung ein. Besonders beliebt sind Picnic-Ausflüge hierher.

Zudem existiert ein kleiner Strom in einigen Metern Entfernung, welcher zu einem erfrischenden Bad einlädt und besonders in den heißen Monaten eine willkommene Abkühlung bietet. Somit ist die China Wall nicht nur bei Australien-Touristen ein beliebtes Ausflugsziel, auch die Einheimischen haben die Schönheit und die Vorzüge dieser Gegend kennen und lieben gelernt. Eine unasphaltierte Straße führt zu diesem bemerkenswert Wunderwerk der Natur. Wer nicht über ein allradbetriebenes Fahrzeug verfügt der kann auch eine kleine Wanderung zur China Wall unternehmen.
Bilder:
Die Geikie Gorge befindet sich im gleichnamigen Nationalpark, welcher sich rund 390 Kilometer östlich von Broome und 280 Kilometer von Derby entfernt befindet. Idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Schlucht ist der 20 Kilometer entfernte Ort Fitzroy Crossing von dem aus eine asphaltierte Straße in den Nationalpark führt. Ihren Namen verdankt die 1883 entdeckte Geikie Gorge dem Generaldirektor der Geological Society of London, Sir Archibald Geikie, welcher die Naturschönheit allerdings niemals zu Gesicht bekam.

Zwischen den 50 und 100 Meter hohen Kalkstein-Wänden der Schlucht fließt der Fitzroy-River. Auf diesem werden während der Trockenzeit Bootstouren und Fahrten auf Ausflugsschiffen angeboten, die Geikie Gorge selbst kann auf mehreren kurzen Wanderwegen erkundet werden. Dabei können die Besucher einen herrlichen Ausblick und eine traumhafte Landschaft genießen. Und auch die Tierwelt der Schlucht ist ein wahres Erlebnis, denn im Fitzroy-River leben Süßwasserkrokodile, welche Felsvorsprünge zum Sonnen nutzen und dabei von Besuchern beobachtet werden können. Für Angelfans gibt es ein ganz besonderes Highlight, im Fluss kann der in Australien sehr beliebte Speisefisch Barramundi geangelt werden.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Fossilien devonischer Meerestiere welche in einigen Partien der Felswände noch gut erhalten sind. Ein Ausflug zur Geikie Gorge lohnt sich also allemal und ein Aufenthalt lässt sich sehr abwechslungsreich gestalten. Einziger Nachteil sind die fehlenden Campin-Möglichkeiten im Park, sodass Ausflüge möglichst auf einen Tag reduziert werden müssen.
Einer der schönsten Nationalparks Australiens befindet sich rund 170 Kilometer östlich der Stadt Darwin im Northern Territory. Die Rede ist vom Kakadu Nationalpark, welcher sich auf einer Fläche von 19804 km² erstreckt und eine artenreiche Flora und Fauna sowie zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten und spektakuläre Landschaften beheimatet. Deshalb wurde er auch von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Jedes Jahr kommen ungefähr 200.000 Besucher in den Park und bewundern das reiche kulturelle Erbe der Aborigines, welches sich hier hauptsächlich in Form von Felsmalereien darstellt.

Zu den Highlights des Parks gehören die zahlreichen Wasserfälle wie die Jim-Jim-Falls und die Twin-Falls, sowie die Ubirr Rock-Stätte, der Nourlangie Rock oder die Yellow Waters. Wer einen Ausflug in den Kakadu Nationalpark plant, der sollte sich vorher über Wetter und Straßenkonditionen erkundigen. Nach heftigen Regenfällen sind einige Straßen im Park nämlich nicht befahrbar, somit können einige Attraktionen während der Regenzeit beispielsweise nicht besucht werden. Zudem empfiehlt es sich den Kakadu Nationalpark mit einem 4x4 Fahrzeug, also einem allradbetriebenen Auto zu erkunden, da zu einigen Sehenswürdigkeiten nur Dirtroads führen, für die normale Autos nicht geeignet sind.

Wegen der vielen Attraktionen und auf Grund der Größe des Parks sind mehrtägige Aufenthalte nötig um das gesamte Gebiet zu erkunden. Camping ist dabei eine sehr beliebte Form der Übernachtung und ist auf den zahlreichen Campsides möglich. Wer es etwas komfortabler mag wird aber auch nicht enttäuscht. In der sogenannten Hauptstadt des Parks Jabiru befinden sich einige Hotels und Resorts, das bekannteste dürfte wohl das Crocodile Hotel sein, welches seinem Namen alle Ehre macht und die Form eines Krokodils hat. In Jabiru gibt es auch einige Einkaufsmöglichkeiten.
Einer der schönsten Nationalparks Australiens befindet sich rund 170 Kilometer östlich der Stadt Darwin im Northern Territory. Die Rede ist vom Kakadu Nationalpark, welcher sich auf einer Fläche von 19804 km² erstreckt und eine artenreiche Flora und Fauna sowie zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten und spektakuläre Landschaften beheimatet. Deshalb wurde er auch von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Jedes Jahr kommen ungefähr 200.000 Besucher in den Park und bewundern das reiche kulturelle Erbe der Aborigines, welches sich hier hauptsächlich in Form von Felsmalereien darstellt.

Zu den Highlights des Parks gehören die zahlreichen Wasserfälle wie die Jim-Jim-Falls und die Twin-Falls, sowie die Ubirr Rock-Stätte, der Nourlangie Rock oder die Yellow Waters. Wer einen Ausflug in den Kakadu Nationalpark plant, der sollte sich vorher über Wetter und Straßenkonditionen erkundigen. Nach heftigen Regenfällen sind einige Straßen im Park nämlich nicht befahrbar, somit können einige Attraktionen während der Regenzeit beispielsweise nicht besucht werden. Zudem empfiehlt es sich den Kakadu Nationalpark mit einem 4x4 Fahrzeug, also einem allradbetriebenen Auto zu erkunden, da zu einigen Sehenswürdigkeiten nur Dirtroads führen, für die normale Autos nicht geeignet sind.

Wegen der vielen Attraktionen und auf Grund der Größe des Parks sind mehrtägige Aufenthalte nötig um das gesamte Gebiet zu erkunden. Camping ist dabei eine sehr beliebte Form der Übernachtung und ist auf den zahlreichen Campsides möglich. Wer es etwas komfortabler mag wird aber auch nicht enttäuscht. In der sogenannten Hauptstadt des Parks Jabiru befinden sich einige Hotels und Resorts, das bekannteste dürfte wohl das Crocodile Hotel sein, welches seinem Namen alle Ehre macht und die Form eines Krokodils hat. In Jabiru gibt es auch einige Einkaufsmöglichkeiten.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Sie gilt als die „entlegenste und einsamste Großstadt der Welt“, von hier aus ist die nächste Großstadt Adelaide und diese befindet sich in 2800 Kilometer Entfernung, dies entspricht der Distanz von London nach Moskau. Doch diese Abgeschiedenheit stört die fast 2 Millionen Bewohner der sonnenverwöhnten Metropole am Swan River wenig. Sie lieben ihre pulsierende westaustralische Hauptstadt Perth, welche bereits 1829 gegründet wurde und auf Grund hoher Goldvorkommen rasch anwuchs. Heute spielen Goldvorkommen kaum noch eine Rolle, dafür ist der Tourismus zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig angewachsen.

Zu den Besucherhighlights der Stadt zählen der King’s Park, das Western Australian Museum, das Miniatur-Museum „It’s a small world“ und die Shoppingmeile Hay Street Mall. Auch Perth’s Strände sind einen Besuch wert und werden zumeist von zahllosen Erholungssuchenden, Sonnenanbetern, Badebegeisterten oder Wassersportlern belagert. Überhaupt gehört der Sport zum Alltag eines jeden Bewohners von Perth. Kaum eine andere australische Stadt ist so geprägt von Outdoor-Aktivitäten und körperlicher Ertüchtigung. Ebenfalls ein beliebtes Touristenziel ist die malerische, rund 20 Kilometer südwestlich des Zentrums gelegene Stadt Fremantle.

Vom berühmten King’s Park aus, welcher auch oft als „Seele der Stadt“ bezeichnet wird, hat man eine großartige Sicht über die pulsierende Millionenmetropole, dabei ist die Skyline sowohl geprägt von historischen Bauten als auch von modernen Wolkenkratzern. Zudem ist ein idealer Ausgangsort für Ausflüge nach Rottnest Island. Eine bei ausländischen sowie australischen Reisenden beliebte Insel und Naherholungsgebiet.
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Die fünftgrößte Stadt des Bundesstaates Western Australia befindet sich rund 420 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Perth. Zudem verfügt die Küstenstadt Geraldton auch über einen sehr wichtigen Hafen. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Denkmal zu Ehren der HMAS Sydney, einem Schiff, welches im zweiten Weltkrieg nach einem Gefecht mit dem deutschen Schiff Kormoran nordwestlich von Geradton verschwand und erst im Jahre 2008 wieder auftauchte. Eine weitere Sehenswerte Attraktion der Stadt ist die 1938 fertiggestellte St. Francis Xavier Kathedrale. Zudem ist Geraldton eingebettet zwischen zahlreichen Sanddünen, welche ein faszinierendes Landschaftsbild formen und Gelegenheit zum sogenannten Sandboarding bieten. Somit hält die Stadt also einiges für seine Gäste bereit.
Der Küstenort Kalbarri befindet sich rund 600 Kilometer entfernt von Perth in Western Australia. Das kleine, beschauliche Städtchen ist bei Touristen sehr beliebt, nicht nur wegen des in der Nähe befindlichen, gleichnamigen Nationalparks, sondern auch wegen dem Murchison River und der Murchison River Gorge sowie auf Grund der vielen Outdoor-Aktivitäten wie Angeln, Schwimmen und Wandern, welche hier angeboten werden. Ein weiteres Highlight sind die täglichen Pelikan-Fütterungen.
Der Küstenort Denham befindet sich auf der Peron Halbinsel an der Shark Bay in Western Australia, rund 25 Kilometer vom berühmten Monkey Mia Resort entfernt. Denham ist der westlichste Ort Australiens. Touristen nutzen ihn gern als Ausgangsort für Ausflüge nach Monke Mi. Aber auch der herrliche Shell Beach, der Francois-Peron-Nationalpark, der Hamelin-Pool und die Dirk-Hartog Island sind nicht weit entfernt. Besonders den Hamelin-Pool sollte man gesehen haben, denn hier befindet sich eine der ältesten Lebensformen unserer Erde, eine Kolonie von Stromatolithen. Von der Dirk-Hartog Island aus werden Bootsfahrten zur Beobachtung von Dugongs, Walen, Delfinen, Rochen und Meeresschildkröten angeboten. Der Shell Beach hingegen fasziniert, da er gänzlich aus kleinen Muscheln besteht, er hält also was er verspricht.
Das Resort Monkey Mia an der Shark Bay ist einer der bekanntesten Orte an der australischen Westküste. Das liegt vor allem an der hiesigen Hauptattraktion, der Fütterung der Delfine. Seit 1960 wurden die Delfine immer häufiger in Strandnähe gesichtet, das lag daran, dass die Fischer von Monkey Mia begannen die vorbei ziehenden Delfine mit Fischabfällen zu füttern. Mit der Zeit gewöhnten sich die Tiere daran und schwammen immer näher zur Küste, heute ist dieses freiwillige Kommen der Delfine zum touristischen Highlight geworden. Jeden Morgen stehen zahlreiche Urlauber im seichten Küstenwasser und erwarten die verspielten und faszinierenden Meeressäuger. Zusätzlich zu den Fütterungen werden auch Fahrten aufs offene Meer angeboten, bei denen ebenfalls Delphine beobachtet werden können.
Die 5200-Seelen-Stadt Carnarvon befindet sich rund 900 Kilometer nördlich von Perth entfernt an der Küste Westaustraliens. Seinen Namen verdankt die Stadt dem einstigen britischen Kolonialminister Carnarvon. In der Nähe des Ortes befindet sich mit der Robinson Street die breiteste Straße Australiens. Ein Highlight der Stadt ist die Carnarvon Space Trecking Station, eine 1964 erbaute Satellitenbeobachtungsstation, welche auch „The Big Dish“ genannt wird. Etwa 75 Kilometer nördlich von Carnarvon können die Reisenden Zeugen eines spektakulären Naturschauspiels werden.

Hier spritzen die ankommenden Meereswellen aus circa 30 Löchern rund 20 Meter in die Höhe, diese sogenannten „Blow Holes“ sind ein beliebtes Ziel von Reisenden. Ebenso wie ein rund 320 Kilometer östlich der Stadt befindliche weiterer Superlativ dieses Kontinents, der Mount Augustus seines Zeichens der größte Monolith unserer Erde. Dieser ist nur von Carnarvon aus zu erreichen, die Strecke gilt als sehr anspruchsvoll und ist nur für Geländewagen geeignet. Allerdings entschädigt der Anblick dieses majestätischen Inselberges, welcher etwa das dreimalige Volumen des Ayers Rock besitzt, für alle Strapazen.
Rund 1200 Kilometer nördlich von Perth im Bundesstaat Western Australia befindet sich der beschauliche Ort Coral Bay. Die Küste liegt nur wenige Meter vom Ningaloo Reef entfernt.  Somit kann man hier schon allein beim Schnorcheln eine artenreiche und farbenfrohe Unterwasserwelt erleben. Zusätzlich werden auch Fahrten mit dem Glasbodenboot angeboten, dies bietet herrliche Einblicke ganz ohne ins Wasser zu müssen. Ein weiteres Highlight des Ortes ist die Beobachtung der Wanderung der Buckelwale, welche hier von Juni bis Oktober entlang ziehen. Für Taucher hält der Ort Coral Bay einen ganz besonderes Highlight bereit, das Ningaloo Reef hier ist nämlich eines der wenigen Gebiete in denen es möglich ist Mantarochen auf seinen Tauchgängen zu begegnen.
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Der in Western Australia gelegene Küstenort Exmouth zieht vor allem wegen seiner Nähe zum Ningaloo Reef zahlreiche Touristen an. Die Gegend um Exmouth gilt als hervorragendes Tauchrevier, nicht nur wegen der farbenfrohen Unterwasserwelt, sondern vor allem auch weil es Tauchern hier möglich ist mit Walhaien zu tauchen, das bietet ein ganz einzigartiges und unvergessliches Erlebnis. Ein weiteres touristisches Highlight ist der nicht weit entfernte Cape Range Nationalpark. Hier gilt es neben gigantischen Termitenhügel besonders den alten malerischen Leuchtturm zu bestaunen. Zudem beheimatet der landschaftlich herrliche Park Relikte aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.  Neben dem Tourismus leben die rund 2000 Einwohner vor allem von den Ölfeldern der westaustralischen Küste.
Die Kleinstadt Tom Price im Nordwesten des Bundesstaates Western Australia, in der Pilbara Region, am südlichen Rande der Hamerslay Range ist mit einer Höhe von 747 Metern die höchstgelegene Stadt Westaustraliens. Die touristisch eher weniger interessante Stadt bietet selbst zwar keine Attraktionen, ist aber der ideale Ausgangsort für Reisen in den Karijini Nationalpark.
Die Stadt Port Hedland an der Nordwestküste Australiens ist der größte Mineralienhafen und –umschlagplatz des Kontinents. Sie zählt zu den größten Städten des dünn besiedelten Western Australias. Auch in Port Hedland kann man, wie in Broome und einigen anderen Orten an der Nordwestküste Australiens, das Naturphänomen „Staircase tot he Moon“ bestaunen.
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Die einstige Perlenhauptstadt Australiens ist heute vor allem wegen seiner multikulturellen Bevölkerung, seinen vielen traumhaften Strandhotels und dem malerischen Cable Beach bekannt. Zu ihrer Gründungszeit 1883 allerdings, war die Stadt nur der hier entdeckten Perlen wegen berühmt. Trauriges Denkmal dieses einstigen Perlenrausches sind der japanische und der chinesische Friedhof mit über 600 Gräbern, viele der einstigen Perlentaucher sind hier begraben, denn es waren zumeist die immigrierten Asiaten, die hier nach dem Reichtum tauchten und die oft mit ihrem Leben bezahlten, denn die Arbeit unter Wasser zur damaligen Zeit war gefährlich und äußerst anstrengend.

Nach dem der internationale Handel mit Perlen allerdings an Bedeutung und Wert verlor, geriet auch Broome in Vergessenheit, doch die Stadt fand einen anderen Weg sich wieder ins Gespräch zu bringen. Heute ist die Stadt vor allem ein beliebter Ferienort, nicht nur für ausländische Besucher, sondern auch für australische Urlauber, denn wenn im Süden des Landes der Winter schlechtes Wetter und unangenehme Temperaturen mit sich bringt, flüchten viele in den tropischen Norden. Dabei ist Broome ein beliebtes Ziel, denn die Stadt hat einiges an Sehenswertem zu bieten.

Beispielsweise das älteste Open-Air-Kino der Welt – das Sunpictures Cinema oder auch den einige Kilometer von der Stadt entfernten Gantheaume Point, hier kann man bei Ebbe Millionen von Jahre alte Dinosaurier-Fußabdrücke bestaunen. Ein ganz besonderes monatliches Highlight ist das Naturschauspiel „Staircase tot he Moon“. Dabei entsteht bei Vollmond die Erscheinung, dass eine riesige leuchtende Treppe geradewegs zum Mond führt, allerding handelt es sich dabei lediglich um die Spiegelung des Mondlichts auf den Wasserlachen des flachen Meeresbodens. Broome ist also ein wahrhaft magischer Ort mit einer bewegten Geschichte und einem der schönsten Strände Australiens, dem berühmten Cable Beach.
Bilder:
Etwa auf halbem Weg zwischen den westaustralischen Städten Broome und Halls Creek befindet sich im Herzen der Kimberley Region der Ort Fitzroy Crossing. Der Name rührt von der Tatsache her, dass der Great Northern Highway den Fitzroy River „kreuzt“. Von den ca. 1200 Einwohnern der Stadt sind rund 90% Aborigines. Neben der Minenindustrie und den Rinderfarmen spielt vor allem der Tourismus hier eine wichtige Rolle. Zum einen ist Fitzroy Crossing eine wichtige Zwischenstation für Durchreisende auf dem Great Northern Highway zwischen den Tourismuszentren Broome und Kununurra.

Zudem befindet sich hier aber auch sehr sehenswerte Attraktion die man auf keinen Fall missen sollte. Etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt befindet sich die Geikie Gorge. Der Fitzroy River schnitt hier eine tiefe Schlucht in den weichen Kalkstein, den Fitzroy River Canyon. Dieser ist mit Booten befahrbar und bietet seinen Besuchern einen imposanten Anblick. Überhaupt hat der mächtige, mehr als 700 Kilometer lange Fitzroy River diese Gegend entschieden geprägt und so manche malerische Landschaft geschaffen. Lange Zeit galt der Fitzroy River während der Regenzeit als unpassierbare Barriere, erst die 1974 fertiggestellte Highway Bridge welche beim Ort Fitzroy Crossin über den Fluss führte konnte Abhilfe schaffen und garantierte eine ganzjährig mögliche Überfahrt.
Halls Creek ist eine Kleinstadt und beheimatet rund 1.300 Menschen. Der Ort befindet sich in der westaustralischen Kimberley-Region zwischen den Städten Fitzroy Crossing und Warmun. Ursprünglich wurde die Stadt als Bergwerk gegründet. Heute ist vor allem der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Denn auch wenn die Stadt sehr weit abgeschieden liegt, so bietet sie ihren Besuchern doch einige eindrucksvolle und fantastische Sehenswürdigkeiten. Zum einen muss da unbedingt die „China Wall“ genannt werde. Diese bezaubernde Felsformation befindet sich gerade einmal 5 Kilometer östlich der Stadt.

Die sogenannte China Wall bekam ihren Namen, da sie ähnlich einer Miniaturausgabe der Großen Chinesischen Mauer ist, allerdings mit dem Unterschied, dass die australische China Wall auf ganz natürlichem Wege entstanden ist. Über die Ähnlichkeit zum chinesischen Pendant mag man sich streiten aber in jedem Fall ist sie einen Besuch wert, einen imposanten Anblick bietet die Mauer allemal. Zudem kann man hier herrlich picknicken und die traumhafte Landschaft genießen. Außerdem ist Halls Creek der Ausgangspunkt für eine Erkundung des Wolfe Creek Meteoritenkraters.

Dieser befindet sich rund 145 Kilometer südlich der Stadt und ist von hier aus über eine unbefestigte Dirtroad zu erreichen. Somit ist Halls Creek der letzte Halt und die letzte Möglichkeit zum Auffüllen der Reserven bevor man sich zum Wolfe Creek Krater begibt. Ebenfalls nicht weit der Stadt ist die immer bekannter und beliebter werdende Bungle Bungle Bergkette, diese liegt ungefähr 150 Kilometer nördlich von Halls Creek.
Das nur wenige Kilometer westlich der Grenze zum Northern Territory liegende Städtchen Kununurra ist das touristische Zentrum der Kimberly Region. Die westaustralische Outback-Stadt wurde in den 60er Jahren ursprünglich im Zuge eines großflächigen landwirtschaftlichen Bewässerungsprojekt gegründet, hat sich aber besonders in den letzten Jahren zu einem wahren Touristenmagneten gemausert. Das liegt vor allem daran, dass sich ganz in der Nähe zwei atemberaubende und eindrucksvolle Nationalparks befinden.

Zum einen der Mirima Nationalpark mit seinen imposanten Sandsteinfelsen und der bunten Flora und Fauna und zum anderen der Keep-River-Nationalpark, dieser gehört zwar schon zum Northern Territory, ist aber trotzdem am besten von Kununurra aus zu erreichen. Dieser Nationalpark beheimatet gigantische Boab Trees sowie zahlreiche verwitterte Sandsteinformationen und eine Schlucht mit Malereien der Aborigines. Wichtigstes Highlight in der Umgebung von Kununurra ist allerding der Lake Argyle. Dieser 740 km² große, künstliche Stausee ist der größte des Kontinents. Er bietet nicht nur einen monumentalen Anblick sondern auch eine erstklassige Badegelegenheit, die trotz der vielen im See lebenden Süßwasserkrokodile als ungefährlich betrachtet werden kann.

Denn die hier lebenden Krokodile sind viel zu scheu um Menschen anzugreifen. Weiterhin werden hier auch Bootsfahrten angeboten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Argyle Diamond Mine, hier werden äußerst seltene rosafarbene Diamanten gefördert. Rund 320 Kilometer südlich von Kununurra befindet sich der Purnululu Nationalpark, welcher die mittlerweile weltbekannten Bungle Bungles beheimatet.
Die rund 300 Kilometer südlich von Darwin liegende Stadt Katherine ist das Herz des Never Never Country. Sie wurde nach dem gleichnamigen und in der Nähe befindlichen Fluss benannt. Dieser führt immer Wasser und zog deshalb in der Vergangenheit sehr viele Viehzüchter an. Bis heute hat sich die Viehzucht in dieser Region behaupten können und ist immer noch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Somit hat auch die Stadt Katherine viel vom alten rustikalen Charme Australiens behalten. Dies fasziniert auch die vielen Touristen, welche hier auf ihrer Reise durch das Outback vorbei kommen.

Die Stadt ist ein willkommener Stopp und die Stadt weiß auch mit einigen Attraktionen ihre Gäste für einen längeren Aufenthalt zu begeistern. So befinden sich hier beispielsweise einige heiße Quellen, mitten im Wald und ein wenig versteckt, sind sie ein wahrer Wellness-Tempel der Natur. Viele Reisende nutzen deshalb einen Aufenthalt in Katherine zum Entspannen und um Kraft für die weitere Reise zu tanken. Die bedeutendste touristische Attraktion des Ortes ist allerding die ebenfalls in der Nähe befindliche Katherine Gorge im Nitmiluk Nationalpark.

Diese imposante Schlucht mit ihrem eindrucksvollen System aus Flüssen und steilen Felswänden gehört zusammen mit dem Uluru-Kata-Tjuta Nationalpark und dem Kakadu Nationalpark zu den meistbesuchten Attraktionen des Northern Territory. Nur ungefähr 40 Kilometer der Stadt Katherine entfernt befinden sich zudem die Edith Falls, diese bieten ihren Besuchern nicht nur ein beeindruckendes Naturschauspiel sondern auch eine exzellente Bademöglichkeit. Ein weiteres Highlight ist der rund 24 Kilometer entfernte Cutta Cutta Caves Naturpark. Hier gilt es zahlreiche Kalksteinhöhlen mit bemerkenswerten Stalagniten und Stalagtiten zu besichtigen. Ein Besuch Katherines lohnt sich also in vielfältiger Hinsicht.
Bilder:
Darwin ist die Hauptstadt des Northern Territories. Benannt wurde sie nach dem Naturforscher Charles Darwin. Der Ort wurde um 1839 gegründet und seitdem dreimal durch Zyklone fast vollständig zerstört. Erst nannte man die Stadt am Beagle Gulf Port Darwin, im Jahre 1897 dann wurde sie das erste Mal fast vollständig zerstört, in den Jahren darauf wurde sie als Palmerston wieder aufgebaut, im Jahre 1937 allerdings wieder durch einen Zyklon dem Erdboden gleichgemacht, danach nannte man sie nur noch Darwin und baute sie wieder auf. 1974 folgte dann der dritte schwerwiegende Zyklon der die Stadt fast vollständig zerstörte. Heute leben hier rund 121.000 Menschen.

Und auch bei Touristen ist die nördlichste australische Hauptstadt sehr beliebt. Denn sie ist nicht nur der ideale Ausgangsort für Touren zum Kakadu- oder Litchfield-Nationalpark, sondern auch das „Tor zu Asien“. Denn die meisten asiatischen Einwanderer landen hier und so erklärt sich auch die multikulturelle Bevölkerung der Stadt. Doch auch Darwin an sich hat eine Menge zu bieten so wird hier alljährlich am 1. Juli der Territory Day begangen, weitere beliebte Feierlichkeiten sind das Darwin-Festival, die Midnight-Markets und die spektakuläre Darwin Beer-Can-Regatta.

Letztere ist ein besonders skurriles Fest, denn hier werden aus zuvor leer getrunkenen Bierkannen Flöße gebaut, die dann zum Wettrennen antreten. Überhaupt findet das Leben in Darwin vor allem draußen statt, die Menschen hier sind wahre Outdoor-Fanatiker, kein Wunder denn die Regenzeit dauert hier „nur“ von Dezember bis April, im restlichen Jahr herrscht Trockenzeit mit tropischen Temperaturen die sehr selten die 20-Grad-Marke unterschreiten.
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Länderinfo

Australien (AU)
Australien
Australien, der 5. Kontinent, das große weite Land, Oz, Down Under oder auch der rote Kontinent. Dieses schier unglaubliche Land hat im Laufe der Jahre so viele Bezeichnungen wie kaum ein anderes Land bekommen, was daran liegt, dass Australien so viele verschiedene Gesichter wie Einwohner hat. Letztere haben ihren Ursprung nahezu überall aus der Welt und machen das Land so multikulturell wie kaum ein anderes.

Die Bevölkerung ist zum größten Teil an den Küsten angesiedelt. Weite Teile des Zentrums sind unbewohnt, da hier die Bedingungen zu unwirtlich sind. Sie laden somit ein zu Offroad-Abenteuern, Buschland-Romantik und vermitteln dem Besucher das Gefühl von grenzenloser Freiheit.

Auch die pulsierenden Metropolen an der Küste wie Sydney, Melbourne, Brisbane oder Perth geizen nicht mit ihren Reizen. Wer kennt sie nicht, die Harbour Bridge und das Opera House in Sydney oder das Royal Exhibition Centre in Melbourne?

Das eigentliche Wahrzeichen des Landes befindet sich allerdings im so genannten Outback, dem Red Centre.
In der Nähe der Outback-Stadt Alice Springs, erhebt sich der Uluru, oder auch Ayers Rock genannt, majestätisch aus dem glühenden rötlichen Boden und beeindruckt seine Besucher.

Im Gegensatz dazu steht der tropische Norden mit seinen Regenwäldern.

Vor der nördlichen Ostküste Australiens erstreckt sich ein weiteres Highlight dieses Landes: das Great Barrier Reef. Dabei handelt es sich um das größte Korallenriff der Welt.

Wir empfehlen die gesamte Vielfalt des australischen Kontinents während einer Rundreise zu entdecken.

Beste Reisezeit:
Falls Sie das gesamte Land auf einmal bereisen möchten, ist es ratsam wegen der Hitze, der starken Sonneneinstrahlung und der ergiebigen Regenfälle im Norden den Südsommer zwischen November und Februar zu meiden und sich auf die übrigen Monate zu konzentrieren.

Planen Sie Wanderungen durch den Busch und die Natur zu erkunden, so bieten sich Frühling (September, Oktober) und Herbst (März, April) an.

Die gleichen Monate empfehlen sich auch um die großen Städte Südaustraliens zu besuchen.

Für den Norden Australiens, sowie für das Zentrum sind die Monate Juni bis August zu empfehlen.

Die beste Reisezeit für Tasmanien liegt zwischen Oktober und März.

In der Zeit von Mitte März bis Juli kann man am Ningaloo Riff schnorcheln und mit Walhaien tauchen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/australiensicherheit/213920

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Australischer Dollar = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 22 Stunden (mit Zwischenstopp)
 
Ortszeit:
Australien verfügt über 3 Zeitzonen, im Westen Australiens wurde die Umstellung auf Sommerzeit abgeschafft, hier ist die Differenz MEZ +7h und MESZ +6h, in Südaustralien und dem Northern Territory herrscht die Central Standard Time die Differenz liegt bei MESZ +7,5h, allerdings wird in Südaustralien im Gegensatz zum Northern Territory auf Winterzeit um gestellt somit beträgt die Differenz in SA dann MEZ +9,5h und im NT MEZ +8,5h, in Queensland, New South Wales, dem Australian Capital Territory, Victoria und auf Tasmanien beträgt die Differenz MESZ +8h, mit Ausnahme von Queensland wird in all diesen östlichen Staaten auf Winterzeit umgestellt damit ergibt sich eine Differenz von MEZ +10h, in Queensland hingegen nur eine Differenz von MEZ +9h

Gut zu wissen:
Freizeitkleidung ist in Australien üblich. Zu festlichen Anlässen und in gehobenen Restaurants und Bars wird allerdings auf elegantere Kleidung wert gelegt. Das gilt auch für manche Diskotheken, in denen auch häufig das Tragen von Flip Flops untersagt ist.

In öffentlichen Gebäuden sowie in den meisten Bars, Restaurants, Einkaufzentren, Transportmitteln und auch an vielen Stränden ist das Rauchen verboten.


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