Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Wanderreise
Flexibler Stornieren
  • 13-tägige Erlebnisreise durch Namibia
  • Faszinierende Namib-Wüste gefüllt mit prallem Leben
  • Aufrgende Safaris im Etosha-Nationalpark
ab 3.090 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine schöne und eher geruhsame Tour - zwischendurch Zeit zum Reflektieren - durch eines der schönsten Länder Afrikas, wo sich die Natur mit landschaftlichen Reizen und Vielfältigkeit überbietet. Wir erkunden herrliche Attraktionen. Zunächst die überwältigende Landschaft des Waterbergs, dann geht es in das über 100-Jahre alte Schutzgebiet des Etosha-Nationalparks mit einer unglaublichen Artenvielfalt und großer Tierpopulation. Verwunderlich, wenn man bedenkt, dass diese Region eher trocken ist und keine ständig wasserführenden Flüsse hat. Die Erongo-Region präsentiert Vulkangebirge mit beeinduckenden Fels- und Landschaftsformationen. Die riesigen, dominanten Granitkugeln bieten einmalige Fotomotive. An der Küste in Swakopmund ist die deutsche Kolonialzeit unübersehbar. Gut erhaltene Fachwerkbauten, deutsche Straßen- und Geschäftsnamen und - wie soll es auch anders sein - ein deutsches Brauhaus, sind Zeitzeugen. Die endlosen Weiten der Namib-Wüste mit riesigen Dünenfeldern, Schluchten und zerklüfteten Bergen bieten ein pralles Leben; außergewöhnliche Tierarten und Pflanzen - einige endemisch - trotzen dem harschen Klima und den lebensfeindlichen Bedingungen.
Wer sich am Ende der Tour, nach 12 Reisetagen, noch nicht von Afrika trennen kann, ist auf einer Gästefarm im Umland von Windhoek gut aufgehoben. Auf einigen Farmen kann herrlich gewandert werden, auf anderen sind Safaris möglich. Wir suchen auf Wunsch nach der optimalen Verlängerung und machen gerne dafür auf Anfrage ein Angebot.
1. Tag: Hinflug
Abends Flug ab Frankfurt mit AIR NAMIBIA nonstop nach Windhoek.
2. Tag: Waterberg
Ankunft frühmorgens. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten Treffen wir unseren Reiseleiter, und schon geht die Tour los. Über Okahandja - mit kleinem Rundgang über den Holzschnitzermarkt - geht es zum Waterberg (ca. 3 Stunden), einem markanten Tafelberg mit steilen, schroffen Felswänden, außergewöhnlicher Vegetation und beeindruckender Landschaftszenerie. Hier wurde um 1904 dramatische Geschichte geschrieben indem der deutsche General von Trotha das Hererovolk einkesseln ließ, mit dem Befehl sie vernichtend zu schlagen: die Schlacht am Waterberg. Nachmittags eine kleine Wanderung.
A
3. Tag: Bei Tsumeb
Unsere heutige Etappen führt in Richtung Otavi, die bergige Landschaft hier ein schöner Kontrast zu der sonst ebenen Savanne. Hier liegt der Hoba Meteorit, ein gewaltiger Brocken aus Eisen und Nickel und bislang wohl der größte Meteorit auf der Erde. Besichtigung. Weiter geht es zur unserer Gästefarm. Spätnachmittags unsere Farmrundfahrt während der wir Wild beobachten können. Zum Abschluß des Tages ein herrliches Busch-Dinner.
F/A
4. Tag: Etosha-Nationalpark
Fahrt in den Etosha Nationalpark, in dem eine ausgedehnte weiße Salz-Lehmpfanne einen großen Teil des Schutzgebietes einnimmt. Nach Einfahrt am östlich gelegenen Eingangstor geht es quer durch den Park mit Halt an verschiedenen Wasserstellen. Mit etwas Glück tummeln sich unterschiedliche Tierarten rund um das kostbare Nass; nicht immer geht es nur friedlich zu, hier werden auch kleine und größere Kämpfe ausgetragen. Spätnachmittags verlassen wir das Wildparadies am südlichen Eingangstor bei Okaukuejo..
F/A
5. Tag: Etosha-Nationalpark - Vingerklippe
Vormittags eine mehrstündige Safari im Tourfahrzeug. Bei Okaukuejo werfen wir einen Blick auf das Wasserloch. Nachmittags können wir uns auf der Terrasse unserer Lodge ausruhen, wer will macht optional eine letzte Safari im offenen Fahrzeug.
F/A
6. Tag: Bei der Spitzkoppe
Fahrt über Omaruru, Namibias Künstlerstädtchen, und weiter zum namibischen Matterhorn, der Inselberg Spitzkoppe mit seiner markanten Form. An den Felsen dieser imposanten Erhebung finden sich viele Buschmannzeichnungen, kuriose Gesteinsformationen bilden eine herrliche Kulisse für Fotos, insgesamt eine landschaftlich spektakuläre Umgebung. Nachmittags ein Besuch bzw. Rundgang.
F/A
7. Tag: Spitzkoppe - Swakopmund
Fahrt (ca. 160 km) an die Atlantikküste nach Swakopmund, wo einst die Besatzung des Kanonenbootes "Wolf" in 1862 die deutsche Flagge hisste. Die viele Architektur im europäischen Kolonialstil zeigt den deutschen Ursprung. Wir kommen an der Mondlandschaft und den Welwitschia-Flächen vorbei, blicken auf diese kuriose Pflanze die nur in der Namib Wüste vorkommt..
F
8. Tag: Swakopmund
Ein freier Tag zum Entspannen. Oder optional können wir entweder einen halbtägigen Ausflug auf einem Katamaran machen. Dabei werden wir von Seevögeln begleitet, sehen Robben und Delfine, vielleicht sogar Wale (ca. Mai-Oktober). Wir können die vorzüglichen namibischen Austern verkosten und bekommen auch andere Snacks und Sekt während der Tour. Oder wir erkunden halbtägig die Wüste, erfahren vom Wüstenexperten Unglaubliches über Fauna und Flora und ihre Überlebenstricks in einem wasserlosen Umfeld. Danach steht der restliche Tag steht zur freien Verfügung.
F
9. Tag: Namib-Wüste
Fahrt nach Walfischbay (ca. 35 km). Wir hoffen, dass sich in der Lagune hunderte von Flamingos und Pelikane aufhalten, ein schönes Fotomotiv. Hier ein kutrzer Aufenthalt, dann geht es durch den Kuiseb Canyon in die Namib-Wüste bis nach Sesriem (ca. 315 km).
F/A
10. Tag: Namib-Wüste
Frühmorgens, noch vor Sonnenaufgang, geht es in das Sossusvlei, links und rechts der Wegstrecke eine wechselnde Landschaftskulisse. Zum Sonnenaufgang die besten fotografischen Lichtverhältnisse. Bei der Lehmpfanne stehen bis zu 300m hohe Dünen, z.B. die sogenannte "Big Daddy". Wir haben Zeit, die Dünenkämme zu erklimmen und genießen ein Picknickfrühstück am Rande der Dünen, bevor es zurück und weiter zur Sesriem-Schlucht geht. In der Schlucht eine kleine Wanderung entlang turmhoher Felswände.
F/A
11. Tag: Windhoek
Fahrt über den landschaftlich schönen und steilen Spreetshoogte-Pass. Hier ein letzter Blick auf die atemberaubenden, unendlichen Weiten für die Namibia so bekannt ist. In der Hauptstadt Windhoek angekommen (ca. 350 km) folgt eine kleine orientierende Stadtrundfahrt und es bleibt eventuell Zeit, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Spätnachmittags Transfer zur letzten Unterkunft, herrlich im Busch gelegen. Hier verabschieden wir unseren Reiseleiter.
F/A
12. Tag: Rückflug
Die letzten Stunden können wir entspannen, den Busch genießen, aufs Wasserloch blicken. Spätnachmittags dann der Transfer (englischspr. Transferfahrer) zum Flughafen (ca. 45 km). Abends Flug mit AIR NAMIBIA nonstop nach Frankfurt.
F
13. Tag: Ankunft
Ankunft am frühen Morrgen.


(F=Frühstück, A=Abendessen)
Flug-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Der Hoba-Meteorit ist der bislang größte auf der Erde entdeckte Meteorit. Etwa 20 Kilometer westlich von Grootfontein soll er vor ca.80.000 Jahren eingeschlagen sein und liegt seitdem mit seinen ca. 50 Tonnen noch immer an der gleichen Stelle.
Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Bilder:
Neben dem Brandberg und dem Tal Twyfelfontein gibt es noch eine weitere herausragende Attraktion mit Felsmalereien in Namibia, die sogenannte Spitzkoppe oder zu Deutsch Spitzkuppe. Diese befindet sich rund 120 Kilometer östlich der Stadt Swakopmund und hat auf Grund ihrer Form den Spitznamen „Matterhorn Namibias“ erhalten.

Der etwa 1700 Meter hoch gelegene Inselberg ist einer der am häufigsten fotografierten Berge des Landes. Zu der Berggruppe gehören neben der Spitzkoppe auch die Kleine Spitzkoppe und die Schwarze Spitzkoppe. Neben Hobby-Fotografen und Naturfreunden zieht es vor allem auch Kletterer und Bergsteiger zur Spitzkoppe, welche hier ein wahres Eldorado vorfinden. Allerdings ist ein Aufstieg ziemlich anspruchsvoll und sollte daher nur erfahrenen Sportlern überlassen werden.
Bilder:
Westlich der namibischen Hauptstadt Windhoek, im Khomashochland entspringt einer der mächtigsten Reviere des Landes, der Kuiseb. Revier, so nennt man die zeitweise ausgetrockneten Wasserwege in Namibia, Südafrika und Botsuana, oft werden diese auch als Trockenflüsse bezeichnet.

Der Kuiseb entspringt also im Landesinneren und fließt auf einer Länge von 560 Kilometer westwärts bis er schließlich in den Südpazifik mündet, sein Einzugsgebiet erstreckt sich dabei auf eine Fläche von rund 14.700 Kilometer.

Besonderes Highlight beim Verlauf dieses Trockenflusses ist der von ihm geformte, gleichnamige Canyon. Dieser ist nicht nur beeindruckend schön und faszinierend sondern auch von historischer Bedeutung. Er diente nämlich den beiden Geologen Henno Martin und Hermann Korn während des zweiten Weltkrieges als Zufluchtsort und Versteck. Deshalb nennt man den Kuiseb Canyon hin und wieder auch Henno Martin Shelter, eine weitere Bezeichnung ist auch Karpfenkliff.
Bilder:
Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
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Im Westen Namibias bietet die Natur eine ganz besondere Attraktion, den Sesriem Canyon. Diese etwa einen Kilometer lange und rund 30 Meter tiefe Schlucht verdankt ihren Namen den ersten Siedlern dieses Gebietes, das Wort Sesriem ist afrikaans und bedeutet übersetzt „Sechsriemen“. Diese Bezeichnung rührt daher, dass die Siedler sechs Riemen brauchten um aus der Schlucht Wasser zu schöpfen.

Entstanden ist der Sesriem Canyon durch den Tsauchab Trockenfluss, welcher rund 80 Kilometer östlich der Schlucht entspringt. Dieser Trockenfluss führt nur während starken Regenzeiten Wasser und verwandelt zu dieser Zeit seine Umgebung in eine wahre Märchenlandschaft. Der Canyon hingegen führt ganzjährig Wasser und das nutzen zahlreiche Tiere dieser Gegend. Aber auch bei Touristen ist dieses Gebiet sehr gefragt und beliebt.
Bilder:
Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
Das Sosussvlei ist eine Salz-Ton-Pfanne, ein sogenanntes Vlei in der Namibwüste in Namibia, welches von Sanddünen eingerahmt ist. Mit seinen charakteristischen beigefarbigen Ton hebt es sich stark von den roten Sanddünen der Namib ab. Diese Dünen zählen mit einer Höhe von rund 380 Meter zu den höchsten der Welt. Die größte von ihnen ist die sogenannte „Big Daddy“ oder „Crazy Dune“.

Nach der Regenzeit ist das sosussvlei häufig mit Wasser gefüllt, wodurch an seinem Rand auch einige Sträucher und kleinere Bäume wachsen und somit die karge Eintönigkeit der Wüste unterbrechen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Zentrum des südafrikanischen Staates Namibia, im Windhoeker Becken, befindet sich die gleichnamige Stadt Windhoek, sie ist nicht nur die Hauptstadt des Landes sondern auch das politische und wirtschaftliche Zentrum. Im Osten wird die Stadt von den Erosbergen begrenzt, im Süden von den Auasbergen. Im Westen und Norden erstreckt sich das Khomashochland.

Die Wahrzeichen der „windigen Ecke“, was der Name Windhoek bedeutet, sind die Alte Feste, die Christuskirche und das Reiterdenkmal. In der Alten Feste befindet sich das namibische Nationalmuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten die man während eines Besuchs der Stadt unbedingt gesehen haben sollte sind der Tintenpalast, die römisch-katholische St. Marien-Kathedrale sowie die drei Stadt-Burgen Sanderburg, Heinitzburg und Schwerinsburg.
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Im Zentrum Namibias, nahe der Hauptstadt Windhoek befindet sich die beschauliche, rund 26.000 Einwohner zählende Stadt Okahandja, hier treffen die Flüsse Okakango und Okamita aufeinander. Dieser Tatsache verdankt der Ort auch seinen Namen, denn Okahandja bedeutet „Ort an dem zwei Flüsse ineinander fließen um einen großen zu bilden“.

Der Ort gilt als das bis heute wichtigste traditionelle Zentrum der Herero, der Ureinwohner dieses Gebietes. Hier liegen die großen Führer diesen Stammes begraben und jedes Jahr im August findet der traditionelle Hererotag statt, dieser ist die größte stammesbezogene Veranstaltung im ganzen Land und lockt zunehmend auch immer mehr Touristen an.

Auch in Okahandja spürt man an einigen Stellen, wie überall in Namibia, den einstigen deutschen Einfluss. Eine beliebte Touristenattraktion ist das wenige Kilometer entfernte Thermalbad Groß Barmen, hier wird warmes, schwefeliges Heilwasser in ein Innen- und ein Außenbecken geleitet.
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Im Norden Namibias befindet sich die Minenstadt Tsumeb, welche bis zum Jahr 2008 die Hauptstadt der Oshikoto-Region war. Tsumeb bildet zusammen mit den Städten Otavi und Grootfontain das sogenannte Otavi-Dreieck, auch Mais-Dreieck genannt. Eine landschaftlich intensiv genutzte Gegend mit reichlich Niederschlag. Der Name Tsumeb leitet sich aus der Sprache der San ab und bedeutet übersetzt so viel wie „ein großes Loch in den losen Boden gegraben“.

Die San sind zudem auch eine der ersten Bewohner der Gegend. Die Stadt ist aber nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung sondern ist auch ein Anziehungspunkt für Reisende, so befindet sich in Tsumeb zum Beispiel eines der Nationalen Denkmäler Namibias, die katholische St. Barbara Kirche. Weiterhin ist die Stadt auch ein bedeutender Bergbau-Standort.
Die faszinierende Stadt Swakopmund befindet sich im Westen Namibias direkt an der Atlantikküste. An dieser Stelle reicht die Namibwüste direkt bis ans Meer, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht. Zudem gilt sie als die „deutscheste Stadt von Namibia“. Von den rund 34.000 Einwohnern sind etwa zehn Prozent deutscher Abstammung.

Auch viele der Sehenswürdigkeiten in Swakopmund gehen auf die deutsche Kolonialzeit zurück, so wie beispielsweise die Kirche und das Pfarrhaus der Deutschen Lutherischen Gemeinde, welche 1911 im neobarocken Stil errichtet wurde. Hier finden bis heute deutschsprachige Gottesdienste statt. Weiterhin befinden sich auch in der naheliegenden Umgebung einiges sehenswertes, so wie die Mondlandschaft im Swakoptal, die Welwitschiaroute und natürlich die Namib Wüste.
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Ein Aufenthalt in Omaruru ist während einer Rundreise durch Namibia besonders lohnenswert, wenn Sie sich für die religiöse Geschichte des Landes interessieren. Viele Sehenswürdigkeiten veranschaulichen in diesem Ort, wie sich Christen und das einheimische Hirtenvolk Herero zum Teil bekämpften.

Im Verlauf der Kolonialzeit errichtete die Rheinische Mission in Omaruru ein Missionshaus, welches Sie dort auch heute noch finden und zum Nationalen Denkmal von Namibia ernannt wurde. Darüber hinaus dürfen Sie sich eine Besichtigung der prunkvollen Kirche des Ortes nicht entgehen lassen.

Bei Führungen um die Kriegsfelder und den Frankenturm erfahren Sie, wie sich in Omaruru Einheimische gewaltsam der Bekehrung durch deutsche Christen widersetzten. Eine Gedenkstätte erinnert an die Opfer auf beiden Seiten.

Für Weinkenner ist Omaruru wegen des Weinguts Kristall Kellerei, auf dem Sie köstliche Weine probieren dürfen, ein sehr interessantes Ziel. Außerdem ist das malerische Benediktinerkloster Waldfrieden eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten des Ortes.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Namibia (NA)
Namibia
Die Republik im Süden Afrikas ist geprägt von den landschaftlichen Extremen und dem Traditionsreichtum seiner Bevölkerung. Letzteres beruht auf der Tatsache, dass Namibia ein Schmelztiegel der Nationen ist obwohl es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt.

Mit landschaftlichen Extremen sind die krassen Unterschiede der einzelnen Regionen gemeint. So verläuft genau an der Küste Namibias die Namib Wüste, im Landesinneren hingegen gibt es sehr fruchtbare Gebiete wie den Caprivi mit immer wasserführenden Flüssen wie den Okavango oder den Sambesi.

Doch Namibia ist vor allem wegen seiner zahlreichen Nationalparks so berühmt und beliebt. Wie beispielsweise der Etosha-Nationalpark, der Daan-Viljoen-Wildpark, der Fischfluss-Canyon, der Skelettküstenpark, die heißen Quellen Ai-Ais oder der Namib-Naukluft-Park, um nur einige zu nennen.

Die Hauptstadt dieses eindrucksvollen Landes ist Windhoek. Hier können herrliche Sehenswürdigkeiten wie die lutherische Christuskirche, das State House, die katholische Marienkathedrale und das TransNamib Museum besucht und bestaunt werden.

Natürlich ist man als Urlauber bestrebt so viel wie möglich von diesem eindrucksvollen und wunderschönen Land zu sehen. Deshalb ist es empfehlenswert eine Rundreise durch das „Wüstenwunder Namibia“ zu unternehmen, um kein Highlight von der Kalahari bis zum Etosha Nationalpark zu verpassen.

Beste Reisezeit:
Für eine Reise nach Namibia sind die Monate April/Mai und August bis Oktober besonders geeignet. Zu der Zeit kann man mit Temperaturen um die 25°C rechnen und der Himmel ist immer strahlend blau.
 
Klima:
Es herrscht ein heißes und trockenes Klima, allerdings muss zwischen Dezember und März mit hefigen Niederschlägen gerechnet werden.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/namibiasicherheit/208314

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Namibischer Dollar = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Namibia gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Der Westen des Landes und die Namib-Wüste sind nahezu menschenleer.

Vorsicht ist geboten bei der Besichtigung touristisch wichtiger Sehenswürdigkeiten nahe der Grenze zu Angola, da hier die Grenze nicht immer genau und offensichtlich gekennzeichnet ist. Eine illegale Überschreitung führt zur Verhaftung und kann mit einer Geldbuße oder Haftstrafe geahndet werden.


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