Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Wanderreise
  • 10-tägige Busrundreise durch Spanien
  • Leichte Wanderung in der Navarra auf dem Jakobsweg
  • Genussvolle Weinverkostung in Laguardia
ab 2.099 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Entdecken Sie die Schönheit Nordspaniens entlang des Jakobswegs von Pamplona nach Santiago de Compostela auf Ihrer 10-tägigen Rundreise. Auf abwechslungsreichen Wanderungen erleben Sie die kastilische Hochebene mit weiten Flächen und Getreidefeldern, reizvolle Hügellandschaften, Pinien- und Eichenwälder, Weinberge sowie wüstenähnliche Regionen. Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Hübsche Bergdörfer, bekannte Städte sowie zahlreiche Kirchen und Klöster begleiten Ihren Weg!
1.Tag: Deutschland - Bilbao
Sie fliegen von Frankfurt/M. nach Bilbao. Dort werden Sie am Flughafen in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gebracht. Bei einem ersten Abendessen in der Gruppe lernen Sie Ihre Mitreisenden sowie Ihre Reiseleitung kennen. Anschließend lernen Sie erste Ecken des Casco Viejo kennen, der kleinen Altstadt dieser modernen Stadt. In Bilbao verbringen Sie Ihre nächste Nacht. (A)
2.Tag: Bilbao - Pamplona
Die hübsche Altstadt Bilbaos besticht mit ihren schmalen Gassen und einigen sehenswerten Baudenkmälern. Unter fachkundiger Führung entdecken Sie mit der Plaza Nueva den geschlossenen Hauptplatz des historischen Stadtkerns mit seinen schönen Arkadengängen sowie die gotische Kathedrale, die größtenteils aus dem 16. Jahrhundert stammt. Außerdem besuchen Sie das berühmte Guggenheim-Museum der zeitgenössischen Kunst (mit Audioguides), das vom Star-Architekten Frank O. Gehry entworfen wurde. Das futuristische Gebäude wird Sie faszinieren. Im Inneren erhalten Sie auf einer Fläche von fast 10.000 m² einen umfassenden Einblick in die Arbeiten zahlreicher bedeutender Künstler wie Serra, Louise Bourgeois oder Koons. Danach führt Sie Ihre Reise weiter nach Pamplona, in die Hauptstadt Navarras. Dort angekommen haben Sie abends Zeit, die Stadt individuell zu erkunden. Die Altstadt mit ihren engen, verwinkelten Gassen, den kleinen Häusern mit schmiedeeisernen Balkonen und den urigen Bars lädt zum Verweilen ein. Zwei Nächte dort. (F)

(Fahrstrecke: ca. 155 km; Fahrzeit: ca. 1:50h)
3.Tag: Pamplona - Sangu¨esa - Olite - Pamplona
Das schöne Kloster Leyre ist malerisch gelegen inmitten von Kalksteinfelsen, etwa 4 Kilometer oberhalb des Örtchens Yesa. Es wurde bereits im 9. Jahrhundert errichtet, jedoch von den Mauren zerstört, und im 11. Jahrhundert wieder neu aufgebaut. Nachdem es für lange Zeit säkularisiert war, leben dort heute wieder Benediktinermönche. Betrachten Sie das Bauwerk und spüren Sie die friedvolle Atmosphäre, die zur Besinnung einlädt. Anschließend fahren Sie entlang des idyllischen Yesa-Stausees bis in den alten Ort Sangüesa. Dieser besticht mit seinen zahlreichen Palästen aus dem 15. und dem 16. Jahrhundert sowie der berühmten, romanischen Kirche Santa María la Real aus dem 11. bzw. 13. Jahrhundert, die zum Nationaldenkmal ernannt wurde. Den Abschluss des heutigen Tages bildet das Dorf Olite, das seine Blütezeit bereits im Mittelalter erlebte und im 15. Jahrhundert sogar als Sitz der Könige von Navarra fungierte. Hier spazieren Sie entlang alter Paläste und Residenzen. (F)

(Fahrstrecke: ca. 135 km; Fahrzeit: ca. 1:50h)
4.Tag: Pamplona - Uterga - Obanos - Puente la Reina - Lo­gron~o - Burgos
Am heutigen Vormittag unternehmen Sie eine Wanderung entlang des Jakobsweges, die im beschaulichen Örtchen Uterga, mit seiner der Mariä Himmelfahrt geweihten, gotischen Pfarrkirche, startet und Sie über Obanos mit seiner Johannes dem Täufer geweihten, neugotischen Pfarrkirche San Juan bis nach Puente la Reina führt. In dem kleinen Städtchen verschmelzen die beiden Pilgerwege zu einem (Schwierigkeitsgrad: leicht, Gehzeit: ca. 2,5 Std., Strecke: ca. 7 km, ­170 Höhenmeter). Im Anschluss fahren Sie in die bekannte Region La Rioja, wo Sie die Hauptstadt Logron~o mit ihrer hübschen, kleinen Altstadt um die schöne Kathedrale herum, erkunden. Von dort aus geht es weiter nach Laguardia. Der Ort ist geprägt durch seine mittelalterliche Funktion als Grenzfestung, die durch Grenzstreitigkeiten mit Kastilien entstand. Daran erinnern die mittelalterlichen, noch erhaltenen Stadtmauern und die von außen wehrhaft wirkende Kirche Santa Mari´a, deren innere Pracht Sie bei einer Besichtigung entdecken. In einer Bodega werden Sie über den Anbau des berühmten Weins aus dieser Region informiert und haben die Möglichkeit, diesen zu verkosten (inkl.), bevor Sie die spätgotische Kathedrale von Santo Domingo de la Calzada betrachten. Hier befindet sich aufgrund einer Legende dieses Ortes, des sogenannten Hühnerwunders, ein Hühnerstall. Abends gelangen Sie nach Burgos, wo Sie die nächsten beiden Nächte verbringen. (F)

(Fahrstrecke: ca. 230 km; Fahrzeit: ca. 2:50h)
5.Tag: Burgos
Die pittoreske Stadt Burgos, die am Ufer des Río Arlanzón gelegen ist und im Mittelalter lange als Hauptstadt Kastiliens diente, lockt mit einer Vielzahl an beachtlichen Bauwerken sowie einer schönen, platanengesäumten Uferpromenade. Bei einer interessanten Stadtführung, die Sie durch die historische Altstadt mit ihren lauschigen Plätzen und vielen Kirchen führt, bewundern Sie die gewaltige Kathedrale, bei der es sich um die drittgrößte Spaniens handelt. Der Bau wurde bereits im 13. Jahrhundert begonnen, jedoch erst im 16. Jahrhundert fertiggestellt. Besonders eindrucksvoll sind die reich verzierte Kuppel und die marmonen, detailreichen Grabmäler in der Kapelle. Anschließend fahren Sie zum Benediktinerkloster Santo Domingo de Silos aus dem 11. Jahrhundert, das über einen beeindruckenden, doppelstöckigen Kreuzgang verfügt, der zu den schönsten des gesamten Landes gehört. Auf dem Rückweg machen Sie Halt in der kleinen Stadt Lerma, die mit ihren prächtigen Adelspalästen aus dem 17. Jahrhundert besticht. Zu jener Zeit residierte hier der erste Herzog von Lerma. (F/A)
6.Tag: Burgos - Frómista - Sahagu´n - Leo´n
Nach dem Frühstück geht es für Sie in das Städtchen Frómista mit seinen historischen Bauwerken aus dem Mittelalter. Hier besuchen Sie die frühromanische Kirche San Martín aus dem 11. Jahrhundert, die Sie mit der Harmonie ihrer Formen und insbesondere mit den 315 Dachkonsolen faszinieren wird, die alle verschieden skulptiert sind. Von dort aus fahren Sie weiter in die Altstadt von Sahagún, die gleich mehrere Backsteinkirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert im Mudéjar-Stil beinhaltet, einer Mischung islamischer und christlicher Baustile. Freuen Sie sich auch auf die malerische Stadt León, die Sie unter fachkundiger Führung näher kennen lernen. Betrachten Sie ihre bedeutenden romanischen und frühgotischen Baudenkmäler; insbesondere beeindruckt die frühgotische Kathedrale Santa María la Regla. Diese verzaubert mit ihrem Inneren, das mit traumhaften Buntglasfenstern und dem plateresken Kreuzgang geschmückt ist. Zum Abschluss schlendern Sie durch das belebte Humédo-Viertel, das mit vielen Bars und Restaurants besticht. Ihre nächste Nacht verbringen Sie in León. (F/A)

(Fahrstrecke: ca. 210 km; Fahrzeit: ca. 2:30h)
7.Tag: Leo´n - Astorga - Lugo
Der Ort Astorga, der schon zu römischen Zeiten besiedelt war, stellt eine wichtige Pilgerstation am Jakobsweg dar. Mit seiner eindrucksvollen Kathedrale, deren Bau sich über mehrere Jahrhunderte hinzog und die daher unterschiedliche Stilelemente von der Spätgotik bis zum Barock vereint, sowie dem direkt daneben gelegenen, reich verzierten Bischofspalast, den der berühmte Künstler Antoni Gaudí schon 1889 entwarf, ist der Ort sehr sehenswert. Im Anschluss fahren Sie entlang des Jakobswegs bis nach Ponferrada, der Hauptstadt des fruchtbaren Bierzo-Tales, das von hohen Bergen eingerahmt liegt. Sie besuchen dort die hübsche Altstadt mit der mächtigen Templerburg aus dem 12. Jahrhundert, die zur Absicherung des Jakobsweges erbaut wurde. Nachmittags gelangen Sie in die Region Galicien, wo Sie sich das urige, kleine Bauerndorf O Cebreiro näher anschauen, das in den Bergen auf einer Höhe von 1300 m gelegen ist. Hier finden Sie noch die sogenannten „pallozas“, bei denen es sich um strohgedeckte Steinhütten handelt, deren Baustil auf keltische Zeiten zurückgeht. Auch die vorromanische, ehemalige Klosterkirche Santa María, die ursprünglich aus dem 9. Jahrhundert stammt, lohnt es sich anzuschauen. Ihr heutiges Tagesziel ist das ruhige Städtchen Lugo, das sich in einer bäuerlich geprägten Umgebung befindet und das aus einer einstigen Keltensiedlung hervorging. Es beeindruckt mit dem mehr als 2 km langen Mauerring mit seinen etwa 100 mächtigen, halbrunden Türmen, der den unter Denkmalschutz stehenden Ortskern umgibt. Über diesen Ring schlendern Sie und genießen die Blicke auf die Altstadt. Eine Nacht in Lugo. (F)

(Fahrstrecke: ca. 230 km; Fahrzeit: ca. 2:30h)
8.Tag: Lugo - Santiago de Compostela
Heute führt Sie Ihre Reise weiter nach Santiago de Compostela, in die wohl berühmteste und eine der schönsten Städte Galiciens. Es handelt sich um die ehemalige Hauptstadt der Region, die mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten lockt. Unter fachkundiger Führung entdecken Sie die Stadt und ihre zahlreichen Klöster und Kirchen. Lassen Sie sich von der sakralen Architektur faszinieren, insbesondere von der prächtigen Kathedrale, die zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde und mit deren Bau bereits im 11. Jahrhundert begonnen wurde. Der Legende zufolge soll sich hier das Grab des Apostels Jakobus befinden. Daran anschließend beobachten Sie das bunte Treiben im Markt „Mercado de Abastos“, der eine große Auswahl an galicischen Köstlichkeiten zu bieten hat, darunter Käse, Fisch und Meeresfrüchte, luftgetrockneter Schinken, Weine und frisches Obst und Gemüse. Probieren Sie diese vor Ort (nicht inkl.). Den Nachmittag können Sie für individuelle Unternehmungen nutzen. Besichtigen Sie eines der zahlreichen, interessanten Museen, wie das Museo das Peregrinacións e de Santiago, das Sie noch genauer über den Jakobsweg selbst und über die Ursprünge der Jakobsverehrung informiert, oder verweilen Sie in einem gemütlichen Café. Genießen Sie abends typische Tapas und ein gutes Glas Wein in einem traditionellen Restaurant in der Stadt. In Santiago de Compostela verbringen Sie zwei Nächte. (F)

(Fahrstrecke: ca. 120 km; Fahrzeit: ca. 1:50h)
9.Tag: Santiago de Compostela
Gestalten Sie sich Ihren heutigen Tag nach Ihrem eigenen Belieben und gehen Sie auf Ihre ganz individuelle Entdeckungstour. Spazieren Sie entlang der malerischen Rúa do Vilar mit ihren traditionellen Häusern und ihren Arkadengängen, oder besuchen Sie eines der vielen Klöster, die die Stadt zu bieten hat. Besonders sehenswert ist das imposante, ehemalige Benediktinerkloster San Martiño Pinario, das als wichtigster Barockbau der Stadt gilt. Alternativ bieten wir Ihnen einen Ganztagesausflug zum Kap Finisterre an. Entlang der schroffen Atlantikküste geht es in die pittoresken Fischerdörfer Muros und Carnota. Das Städtchen Muros besticht mit seiner belebten Promenade und seinem hübschen historischen Ortskern, das kleinere Dörfchen Carnota mit seinem langen Strand und einem der längsten Hórreos, wobei es sich um regionstypische Getreide-, Obst- und Kartoffelspeicher handelt. Weiter geht die Tour über den Strand von Ézaro, einzigartig mit seinen Wasserfällen an der Flussmündung des Río Jallas, und über den Playa de Lagosteira. Schließlich erreichen Sie das geheimnisvolle Kap Finisterre, das die Römer für das Ende der Welt hielten (vor Ort buchbar, 50 € p.P., min. 4 Teilnehmer). Ihren letzten Abend lassen Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem typischen Restaurant bei galicischen Spezialitäten ausklingen. Genießen Sie beispielsweise Empanada galega, Tarta Santiago oder Tintenfisch. Schwelgen Sie währenddessen noch einmal in Ihren neu gewonnenen Urlaubserinnerungen. (F/A)
10.Tag: Santiago de Compostela - Deutschland
Transfer zum Flughafen nach Santiago de Compostela und Rückflug nach Deutschland. (F)

F = Frühstück, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

1. Tag Bilbao - Altstadt von Bilbao
2. Tag Bilbao - Altstadt von Bilbao
Bilbao - Guggenheim-Museum
Die Brücke Puente la Reina der gleichnamigen spanischen Gemeinde zählt zu den beeindruckendsten Bauwerken in der zivilen Architektur und liegt direkt am Jakobsweg in Navarra. Direkt an der Brücke Puente la Reina vereinen sich die zwei Pilgerrouten aus Roncesvalles und jene, die am Somport-Pass beginnt. Nicht zuletzt deswegen haben sich in den letzten Jahrhunderten zahlreiche Legenden und Geschichten rund um die Puente la Reina entwickelt, die heute von Pilger zu Pilger weiterüberliefert werden, so zum Beispiel die Legende vom „Txori“. Unter der Brücke Puente la Reina fließt die schöne Agra, die zum Entspannen und Ausruhen einlädt. Hier schöpfen viele Pilger Kraft und Energie.
Die Kathedrale St. Maria de la Regla wurde im 2. Jahrhundert auf dem Gebiet der römischen Thermen erbaut und 1844 zum Kulturgut ernannt. Diese römisch katholische Kirche macht an der Hauptfassade einen imposanten Eindruck, der durch die zwei Türme entsteht. Der südliche Turm ist als Uhrturm bekannt. Die Kathedrale hat drei Portale, die alle mit Skulpturen und Spitzbögen dekoriert sind.
Das Besondere an dieser Kathedrale sind die großen Glasfenster, vor allem im mittleren Abschnitt. Diese Glasfenster stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert und gehören zu den Besten Glasmalereien der Welt. Im Dom-Museum findet man fast 1500 Stück sakraler Kunst.
Eines der historischen Gebäude in Lugo ist die römische Mauer. Diese wurde im 3.– 4. Jahrhundert mit halbförmigen Bastionen erbaut und wurde im Jahr 2005 von der Unesco zum Weltkulturerbe erhoben. Bei seinem Bau hatte die Mauer fünf Tore, durch welche die Einwohner und Besucher die Stadt betreten konnten, heute sind es zehn Tore. Die Mauer hat eine Stärke von 8 – 12 Meter, an der höchsten Stelle misst sie 12 Meter. Dieses Bauwerk ist auch heute noch komplett intakt und das auf einer Länge von 2140 Metern. Mit einem Spaziergang auf der Mauer kann der Besucher die Stadt Lugo umgehen.
Das bekannteste Gebäude von Santiago de Compostela ist die Kathedrale, welche über einer Grabstätte steht. Diese wird dem Apostel Jakobus zugeschrieben und gilt daher als Grabeskirche. Die Kathedrale wurde zum Sitz des ersten Erzbischofs des Erzbistums Santiago de Compostela. Allerdings ist nach vielfachen Erweiterungen nur noch das Südportal der Kathedrale in der eigentlichen Form vorhanden. Es sind heute verschiedene Baustile der Kathedrale erkennbar.
Am Eingang des Westportals ist einer der wichtigsten Kunstschätze der Kathedrale zu sehen, nämlich das Pórtico de la Gloria. Dieses Portal wird als künstlerischen Meisterwerk angesehen, da es mit diversen Skulpturen ausgestattet ist. Hinter dem Portal der Kathedrale befindet sich das Mittelschiff, auf der gegenüberliegenden Seite der faszinierende Hauptaltar, der über das Grab des Apostels gebaut wurde. Dieser Altar ist als überaus üppig im barocken Baustil zu bezeichnen. Am Altar ist ein vergoldeter Baldachin angebracht, unter dem sich die Gruft mit einem silbernen Schrein befindet. Hier befindet sich ein goldenes Kruzifix, von dem man sagt, dass es einen Splitter vom Kreuz Christi enthalten soll.
Die Westfassade der Kathedrale ist von Türmen umgeben. Der südliche wird der Funktion nach als Torre de las Campanas (Glockenturm) und der nördliche Torre de las Carracas bezeichnet.  Dieser hat seinen Namen aufgrund seines Geräusches, nämlich dem Klappern in der Karwoche. Eine Besonderheit ist das überdimensional wirkende Weihrauchfass, das sogenannte Botafumeiro, welches direkt an der Decke hängt und beispielsweise zu besonderen Feiertagen geschwenkt wird. Um dies zu bewegen, sind sechs Männer nötig, diese schaffen es, dass das Fass bis unter die Decke schwenkbar wird. Aber es hat auch eine andere, doch recht interessante Funktion: es soll den Geruch der Pilger neutralisieren, die nach dem Beschreiten des Jakobsweges hier eine Nacht verbringen, um zu beten.
Die Kathedrale befindet sich in der Altstadt und gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe, sie ist auf den spanischen Euro-Cent-Münzen zu finden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilbao
Lugo, an der Atlantikküste gelegener Ort in der Provinz Lugo. Sie ist die älteste Stadt Galiciens und wurde nach Unterlagen vom römischen Kaiser Augustus erbaut. Ziel war es, diesen Landstrich friedlich zu besiedeln.  Dieses Vorhaben wurde von Paulus Fabius Maximus 14-13 vor Christus umgesetzt und so entstand die Stadt Lugo an der Stelle wo noch 25 vor Christi ein Militärlager angesiedelt war. Lugo hat heute ca 97000 Einwohner, das Besondere an dieser Ansiedlung ist der Stadtkern von Lugo welcher umgeben ist von einer hohen Mauer. Im Stadtkern, am Fluss Mino gelegen, zeugen noch heute viele historische Bauten von ihrer Vergangenheit.
In der Autonomen Gemeinschaft Galicien befindet sich die Stadt Santiago de Compostela. Sie ist nicht nur Sitz des katholischen Erzbischofs und Wallfahrtsort durch den Jakobsweg, sondern gleichermaßen sind hier ebenfalls die Universität Santiago de Compostela sowie eine für die Region wichtige pharmazeutische Industrie beheimatet.
Laut der Geschichte hat die Stadt hat ihren Namen vom heiligen Jakob und dem Jakobsgrab. In einem Museum kann der alte Verlauf des Jakobswegs unterhalb der Kathedrale besichtigt werden. Sehenswert sind aber weiterhin eine Vielzahl von historischen Gebäuden. Hierzu zählt unter anderem die Kathedrale von Santiago de Compostela, das Königliche Hospiz oder die durch die UNESCO geschützte Altstadt.
Bilder:
Astorga, eine Stadt im nordwestlichen Zentral-Spanien, befindet sich in der Provinz Kastilien-Leon und ist Bischofssitz einer der größten Diözesen Spaniens. Die Stadt ist etwa 50 Kilometer von Leon entfernt. Durch die Stadt fließt der Rio Tuerto. Das Rathaus Astorgas befindet sich in einem Palast aus dem 17. Jahrhundert. Zwei Figuren in lokaler Tracht schlagen an der Rathausuhr die Zeit. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Museum für Schokolade, das Museo de Chokolate. Astorga ist bekannt für seine Süßigkeiten, Schokolade in vielen Variationen, Hojaldres, einem Blätterteiggebäck und Mantecados, einem Butterschmalzgebäck. Jojadres und Mantecados werden in vielen Bäckereien und Geschäften zum Verkauf angeboten
Avila ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Avila in der Region Kastilien-Leon. Die etwa 50.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf einer Höhe von 1.128 Metern und ist etwa 110 Kilometer von Madrid entfernt. Seit 1985 ist die Stadt Weltkulturerbe der Unesco. In Avila befinden sich zahlreiche romanische Kirchen, die teilweise aus Platzmangel außerhalb der Stadtmauern liegen. Als Übernachtungsmöglichkeit steht zum Beispiel das Parador-Hotel Raimondo de Borgona zur Verfügung. Dieses befindet sich im Palacio Piedras Albas und lehnt sich an der Puerta del Carmen an die Innenseite der Stadtmauer. Eine bekannte Spezialität Avilas ist das berühmte Rindersteak „Chuleton de Avila“.
Burgos ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Burgos in Kastilien-Leon. Sie liegt am Jakobsweg auf einer Höhe von 856 Metern. Im Winter ist es hier sehr kalt, im Sommer heiß. Das Kernkraftwerk Santa Maria de Garona befindet sich zwischen Burgos und Vitoria. Eine bekannte Spezialität aus Burgos ist die Blutwurst, hergestellt aus Blut, Fett und Reis. Burgos ist eine der lebendigsten Städte Zentralspaniens und kulturell Interessierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Sehr schön sind die hier in großer Zahl vorhandenen typisch spanischen Erker und Glasbalkone. Die Bewohner sind sehr stolz. Angeblich sprechen sie das reinste spanisch im ganzen Land.
León - eine Stadt mit circa 137.000 Einwohnern, die im Nordwesten Spaniens liegt. Diese Region ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien. Ein Vorläufer dieses spanischen Staates war das Königreich León mit seiner Hauptstadt gleichen Namens.
León hat für seine Touristen einiges zu bieten, zum Beispiel eine gotische Kathedrale und andere alte Bauwerke. Was diese schöne Stadt noch berühmt gemacht hat, sind die vielen Feierlichkeiten zu Ostern und vor allem die Karfreitagsprozessionen. Die Prozession, die Johannes, Maria und Christus darstellen, sind bei dem Treffen der drei Gruppen vor der Kathedrale, die schönsten des Landes.
Die Großgemeinde Ponferrada besteht aus vielen Dörfern und befindet sich im Nordwesten von Spanien. Die Altstadt von Ponferrada liegt zu Füssen einer faszinierenden Burg. Bereits im Jahr 1178 begann man mit dem Bau der mittelalterlichen Burg der Templer. Nach der Zeit eines längeren Verfalls präsentiert sich das Gebäude nach umfangreichen Renovierungsarbeiten heute wie ein Märchenschloss. Der Besuch der Templerburg sollte auf jeder Spanien Rundreise dazu gehören. Besonders lohnenswert ist auch eine Besichtigung des Bierzo-Museums, welches in einem ehemaligen Gefängnisgebäude untergebracht ist. Hier werden Kunstwerke, Gegenstände und verschiedene Arten von Werkzeugen aus der Region ausgestellt. Das Erdgeschoss des Museums ist den einstigen Siedlungen gewidmet. Man kann Keramikgegenstände, Utensilien aus Stein sowie zahlreiche weitere Objekte von der frühen Altsteinzeit bis in die Zeit der Römer begutachten. In einem speziellen Raum werden kleine präromanische Siedlungen gezeigt, wie sie in einer großen Anzahl in der Region entstanden sind.
Besuchen Sie das beschauliche Städtchen Sahagún auf Ihrer Spanien Rundreise.Es liegt direkt am Camino Frances, dem bekanntesten der Jakobswege.Man sagt, wer es bis hierher geschafft hat, hat bereits die Hälfte des Weges hinter sich gebracht.Die Kleinstadt gehört zur Provinz Leon und zählt etwa 2500 Einwohner. Sehenswert sind vor allem die sakralen Bauten wie etwa die Kirche San Lorenzo mit ihren hufeisenförmigen Bögen, die romanische Kirche San Tirso aus dem 12. Jahrhundert und die imposante Klosterkirche Iglesia de la Peregrina. Die Geschichte besagt, dass die Jungfrau Maria als Pilgerin verkleidet hier erschienen sein soll.
Im Zentrum der Altstadt befindet sich die malerische Plaza Mayor mit ihren traditionellen Tapas Bars und Restaurants.Nehmen Sie sich etwas Zeit und verweilen Sie ein wenig an diesem idyllischen Ort. Sahagún hat viele Geschichten zu erzählen über die Pilger aus aller Welt, die hier Halt machen auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela.
In der spanischen Region Castilla y León ist die Stadt Salamanca zu finden. Sie befindet sich am Rio Tormes nahe der portugiesischen Grenze in einem kargen Umland. Wirtschaftlich wird sie durch die Viehzucht geprägt. Bekannt ist Salamanca durch ihre Universität, welche nicht die älteste Spaniens ist, obwohl viele Jahre angenommen.

Die Universität besitzt ein Maskottchen, was über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, nämlich ein Frosch auf einem Totenschädel. Dieses befindet sich an der Fassade. Durch die Vielzahl an Studenten hat Salamanca ein jugendliches Erscheinungsbild, was sich im Nachtleben der Stadt anhand einer Vielzahl von Bars, Diskotheken und sonstigen Lokalen wiederspiegelt.
Bei einer Spanien Rundreise lohnt ein Abstecher in das Städtchen Santo Domingo de la Calzada, welches sich am Jakobsweg Camino Francés in der Region La Rioja befindet. Die pittoreske Kleinstadt gilt als wahres Juwel des Jakobsweges und verfügt über ein erhebliches kulturelles und architektonisches Erbe.Die bedeutendste und gleichzeitig kurioseste Sehenswürdigkeit der mittelalterlichen Stadt ist die Kathedrale Santa Domingo, welche vor dem 12. Jahrhundert erbaut wurde. Im Inneren des prächtigen Sakralbaus begeistern sowohl filigrane Steinmetzarbeiten als auch viel bemerkenswerte Details wie Figuren, Säulen und der Kapellenkranz. Hier kann auch das Grabmal des Heiligen Domingos bewundert werden, welches sich über zwei Stockwerke erhebt. Der um 1460 errichtete gotische Hühnerkäfig aus buntem Stein gefertigt, beherbergt immer eine weiße Henne und einen weißen Hahn. Die Grundlage dieses ungewöhnlichen Brauchs geht auf die Legende des sogenannten Hühnerwunders zurück. Sehenswert sind auch die schönen Buntglasfenster sowie der westliche Teil der prunkvollen Kathedrale mit den drei angefügte Kapellen.
Pamplona liegt im Norden Spaniens und ist die Hauptstadt der dort befindlichen Region Navarra. Die Stadt erstreckt sich über eine Fläche von etwa 25 Quadratkilometern und beheimatet im Moment etwa 200 Tausend Einwohner. Pamplona befindet sich direkt am Fluss Agra und liegt auf einer Hochebene in etwa 443 Metern Seehöhe. Das Zentrum der Stadt wird von der mächtigen Kathedrale und dem Rathaus an der Plaza de la Constitución gebildet. Das Klima in Pamplona ist eine Mischung zwischen kontinentalem und maritimem Klima. Dadurch ist es im Winter sehr feucht und im Sommer sehr heiß und trocken. Pamplona liegt direkt am Jakobsweg.
Puente la Reina ist eine spanische Gemeinde und liegt im Norden des Landes. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf eine Fläche von etwa 40 Quadratkilometern und beheimatet circa 3000 Einwohner. Puente la Reina liegt direkt auf dem berühmten Jakobsweg und wurde nicht zuletzt deswegen sehr berühmt. Direkt in Puente la Reina und in der näheren Umgebung befinden sich sehr viele schöne Sehenswürdigkeiten, die das ganze Jahr über von zahlreichen Pilgern und Touristen besucht werden. Zu den schönsten Orten zählen die Kruzifix-Kirche, die Santiago-Kirche und die viele alten Bürger- und Adelshäuser entlang der großen Hauptstraße. Diese wurden in der typischen Bauweise der navarrischen Region errichtet.
Auf einer Spanien Rundreise sollten Sie Finisterre an der Costa da Morte in Nordspanien besuchen. Das Cabo Fisterra stellt auch den Endpunkt des klassischen Jakobsweges nach Santiago de Compostela dar. Heute übt Cabo Fisterra eine ganz besondere Anziehungskraft auf die Jakobswegpilger aus. Das Kap ist am Ende einer Landzunge gelegen, welches sich vom Ort selbst nach Süden erstreckt. Nach Osten öffnet sich die weite Bucht der Ria de Corcubion. Der Leuchtturm Faro de Fisterra aus dem 19. Jahrhundert ist einer der wichtigsten Leuchttürme an dieser Küste. Eine ganz besondere Stimmung und ein absolutes Highlight ist ein Sonnenuntergang am Cabo Fisterra. Nördlich des Leuchtturms verläuft eine kleine Straße in Serpentinen hinauf auf den Monte do Facho . Von dort bietet sich dem Besucher eine wundervolle Aussicht auf die traumhafte Küstenlandschaft und auf das einzigartige Kap von Finisterre. Schon die Römer dachten, dass dies der westlichste Punkt der Erde und somit das Ende der Welt sei.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebtestes Urlaubsziel weltweit. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.

Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs. Gerade wegen der traumhaften Strände, der relaxten Atmosphäre, dem herrlichen Klimas, der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie der pittoresken Landschaften.

Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs. Auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden. Beispielsweise in der Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause. Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao.

Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober

Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/spaniensicherheit/210534

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h)

Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt.

Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen. Das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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