Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Inklusive Badeaufenthalt
  • 8-tägige Busrundreise durch die Westtürkei
  • Bestaunen Sie die großen Bauwerke der Antike
  • Entspannter Kultururlaub mit Badepausen & viel freier Zeit
ab 1.299 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Troja, Pergamon, Ephesus – weltbekannte Städte der Antike, die zum kulturellen Erbe unserer europäischen Geschichte gehören. Lassen Sie sich auf dieser 8-tägigen Reise bezaubern von namhaften Ausgrabungsstätten, schönen Stränden am türkisblauen Meer der Ägäis und der traumhaften, mediterranen Landschaft. Zahlreiche Olivenbäume, die auf den Hügeln im Hinterland wachsen, schaffen eine attraktive Naturkulisse. Haben Sie Lust, Neues zu entdecken und in die Vergangenheit einzutauchen?
1. Tag: Deutschland - Istanbul
Nachdem Sie in Istanbul gelandet sind, werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. Bei dem ersten gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen und können sich gemeinsam auf eine erlebnisreiche Reise einstimmen. 2 Nächte in Istanbul. 16 km. (A)
(Fahrtstrecke: ca. 46 km; Fahrtzeit: ca. 1 Std.)
2. Tag: Istanbul
Lassen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter von dem Glanz der Bosporus-Metropole in der Altstadt Istanbuls (UNESCO Weltkulturerbe) in den Bann ziehen. Erleben Sie die Atmosphäre früherer Rennen im Hippodrom, der altertümlichen Pferderennbahn der Stadt. Genießen Sie die andächtige Ruhe in dem großen und hellen Gebetsraum der sechs Minarette starken Sultan-Ahmed-Moschee, die ein einmaliges Bauwerk osmanischer Architektur darstellt. Anschließend begrüßt Sie die ehemalig größte Kirche des Christentums, die Hagia Sophia, die anschließend Moschee wurde und heute ein Museum ist. Lassen Sie sich von der feinsten Mosaikkunst im Inneren beeindrucken. Am Nachmittag tauchen Sie ein in die Märchenwelt des Orients, wenn Sie den Tokapi-Palast besichtigen, der auch einige Schätze in seiner Schatzkammer für Sie bereithält. Sie besuchen die herrlich verzierte Rüstem-Pascha-Moschee und schlendern über den Gewürzbasar. Optional können Sie sich am Abend einen besonderen Eindruck von der Stadt machen, wenn Sie an einer Lichterfahrt teilnehmen. Hier lernen Sie die Sehenswürdigkeiten der Altstadt, Neustadt und der asiatischen Seite Istanbuls in einem anderen Licht kennen. Außerdem wird Ihnen eine atemberaubende Aussicht vom Camlica-Hügel auf die Stadt Istanbul geboten (optional, buchbar vor Ort, ca. 2 Std.). (F)
3. Tag: Istanbul - Bursa - Bandirma
Nach dem Frühstück überschreiten Sie den Bosporus über die imponierende Hängebrücke und lassen die beeindruckende Stadt Istanbul mit einem letzten Blick hinter sich. Nach Ihrer Überfahrt mit der Fähre über das Marmarameer erreichen Sie Bursa, die einstige Hauptstadt des osmanischen Reiches. Bei der Altstadtbesichtigung (UNESCO Weltkulturerbe) warten Sehenswürdigkeiten wie die Große Moschee und die Grüne Moschee sowie beeindruckende Arbeiten frühosmanischer Architektur. Die allgegenwärtige filigrane Kunst aus Schönschreiben und farbenfrohen Kacheln begleitet Sie von Moschee zu Moschee. Flanieren Sie anschließend über den weitbekannten Seidenbasar, bevor Sie nach Bandirma ans Meer weiterfahren. Dort angekommen, lassen Sie den Tag in Ruhe bei einem entspannten Blick über das türkisblaue Wasser ausklingen. 1 Nacht in Bandirma. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 265 km; Fahrtzeit: ca. 3 Std. 40 Min.)
4. Tag: Bandirma - Troja - Ayvalik
Heute fahren Sie entlang der Südküste des Marmarameeres und können dabei den Blick auf das traumhafte Wasser und die bergige Landschaft genießen. In Troja angekommen erwarten Sie die bekanntesten Sehenswürdigkeiten: die Ilias des Homer, das Trojanische Pferd und Schliemanns Ausgrabungen. Assos besticht mit seinem Athena-Tempel und einem wunderbaren Blick über das Meer auf Lesbos. Auf Ihrer Weiterfahrt in Richtung Ayvalik legen Sie einen Zwischenstopp an einem Olivenölmuseum ein, in dem Sie das „Grüne Gold“ probieren dürfen und Ihre Kenntnisse im traditionellen Anbau der kleinen Früchte erweitern können. 2 Nächte in Ayvalik. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 160 km; Fahrtzeit: ca. 5 Std. 20 Min.)
5. Tag: Ayvalik - Pergamon - Ayvalik
Heute erwartet Sie der Burgberg von Pergamon (UNESCO Weltkulturerbe). Dieser ist ein längst erloschener Vulkankegel, der sogar schon in der Bronzezeit besiedelt war. Den Glanz aus früherer Zeit bekommen Sie noch anhand der breiten Mauern und üppigen Marmor-Resten zu spüren. Bestaunen Sie das Fundament des Zeus-Altars und wandeln Sie in der Ruine der antiken Bibliothek. Gehen Sie auf Entdeckungstour und begutachten Sie die erhaltenen Reste der Akropolis, des Trajan-Tempels und des Theaters bei einer überragenden Aussicht über das Umland. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung und eignet sich sehr gut für ein Sonnenbad am Meer oder einen Stadtbummel in Ayvalik. (F) (Fahrtstrecke: ca. 132 km; Fahrtzeit: ca. 2 Std.)
6. Tag: Ayvalik - Izmir - Sardis - Kusadasi
Sie fahren entlang der Küste nach Kusadasi. Auf Ihrem Weg liegt die moderne und schöne Stadt Izmir, in der Sie gemütlich in einem Café einen Kaffee trinken oder entlang der Hafenpromenade spazieren gehen können. Anschließend erwartet Sie ein weiteres Highlight der Reise, die antike Stadt Sardis, Heimat des Lyder-Königs Kroisos. Kroisos ist heute vor allem wegen seines Reichtums bekannt, so heißt es heute noch sprichwörtlich „reich wie Krösus“. Außerdem hält Sardis noch viele weitere Sehenswürdigkeiten für Sie bereit: die Ruine des Artemis-Tempels, eine Ladenstraße, den Bintepe oder den alten Friedhof mit zahlreichen imposanten Hügelgräbern. An Ihrem Tagesziel Kusadasi angekommen eignet sich die Ihnen zur Verfügung stehende freie Zeit dazu die milde Abendluft bei einem Spaziergang zu genießen. 2 Nächte in der Nähe von Kusadasi. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 387 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Std.)
7. Tag: Kusadasi - Ephesus - Sirince - Kusadasi
Eine der belangreichsten Ausgrabungsstätten der griechisch-römischen Epoche erwartet sie am heutigen Tag. Der Ephesus (UNESCO Weltkulturerbe) gehörte zu den größten griechischen Handelsstädten. Großartige Erzeugnisse wie der Hadrian-Tempel zählen zu den besterhaltenen Ausgrabungen des Mittelmeerraumes. Auf Ihrer Besichtigungstour des heutigen Tages sehen Sie die Marmorstraßen, den Tempel, die Celsus-Bibliothek, das Theater sowie Agora und die Ruinenstätte des Artemis-Tempels, eines der sieben Weltwunder der Antike. Das Nachmittagsprogramm findet in dem kleinen Dorf Sirince statt. Zunächst werden Sie das Dorf bei einem Spaziergang kennen lernen und können hierbei schon die einzigartige und blendende Architektur bewundern. Anschließend erwartet Sie ein kulinarisches Highlight: Sie probieren regionale Weine und erfahren Wissenswertes zum Weinanbau. Dies ist ein perfekter und vor allem genüsslicher Abschluss der gemeinsamen Reise! 50 km. (F/A) (Fahrtstrecke: ca. 55 km; Fahrtzeit: ca. 1,5 Std.)
8. Tag: Kusadasi - Izmir - Deutschland
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von der traumhaften Türkei. Sie werden zum Flughafen gebracht und fliegen nach erlebnisreichen 8 Tagen wieder nach Deutschland zurück. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 80 km; Fahrtzeit: ca. 1 Std. 15 Min.)

F = Frühstück, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler.
Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt.
Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden.
1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes.
Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
Bilder:
Der Bosporus ist eine 30 Kilometer lange Meerenge, welche die Kontinente Asien und Europa trennt. Gleichzeitig verbindet die Lebensader das Schwarze Meer im Norden mit dem Marmarameer im Süden von Istanbul. Vom Bosporus aus genießt man die schönste Aussicht auf die Stadt Istanbul, daher sollte auf einer Rundreise durch die Türkei eine Bosporusrundfahrt immer mit eingeplant werden. Südlich der Galatabrücke starten die meist 1,5 Stunden dauernden Bootsfahrten. Gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Eminönü legen die preiswertesten Schiffe ab. Tickets kann man direkt vor Ort erwerben und die Boote fahren los, sobald sie voll sind. Die meisten Schiffe bieten den Gästen kleine Snacks und Getränke an. Die Strecke führt entlang dem europäischen Ufer hinauf und am asiatischen Ufer wieder hinunter. Um einen guten Sitzplatz zu bekommen, sollte man sich rechtzeitig vor der Abfahrt auf dem Boot befinden, denn die guten Plätze sind schnell vergeben.
Bilder:
Drei Brücken überspannen in Istanbul den Bosporus und verbinden den europäischen und den asiatischen Teil der türkischen Stadt. Die älteste dieser drei Brücken ist die Brücke der Märtyrer des 15. Juli, die auch unter dem Namen Bosporus-Brücke bekannt ist. Es ist eine Hängebrücke, deren Bau 1970 begonnen wurde. 1973 wurde die Bosporus-Brücke eingeweiht. Sie besteht aus sechs Fahrspuren sowie zwei Notspuren und einem Fußweg. Dieser war aber nur wenige Jahre geöffnet. Heute ist die Brücke für Fußgänger gesperrt. Bei Ihrer Rundreise durch die Türkei und Ihrem Besuch der Stadt am Bosporus haben Sie aber von der Ortaköy Moschee einen hervorragenden Blick auf die Brücke der Märtyrer des 15. Juli.
Bilder:
Der Zeus Altar gehörte früher zu der Stadt Pergamon und liegt in der Türkei. Der Zeus Altar befand sich früher auf einem Gipfel. Er war sehr groß und mächtig und wurde von zwei goldenen Adlern bewacht. Im Jahr 1871 wurden die Überreste aus der Türkei nach Deutschland gebracht und im Pergamon Museum in Berlin ausgestellt. Die türkische Regierung möchte jedoch die Überreste wieder zurückgewinnen und selbst in einem Museum ausstellen, was natürlich nachvollziehbar ist. Die Reste, die noch vom Zeus Altar erhalten sind, sind so mächtig und groß, dass man es sich gut vorstellen kann, wie riesig und beindruckend der gesamte Zeus Altar gewesen sein muss. Natürlich war Zeus ein Gott und Götter geben sich selten mit etwas Kleinem zufrieden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
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Schneebedeckte Berggipfel und heiße Thermalquellen sind nicht die einzigen Attraktionen der Millionenstadt Bursa. Der historische Bereich Tophane steht in reizvollem Gegensatz zu den ultramodernen Shopping Malls wie der Zafer Plaza. Das Marmarameer als innereurasische Grenze ist nicht weit entfernt und lädt an zauberhafte Strände mit klarem Wasser. Die Ufer sind seicht und ideal für Kinder. Zahlreiche Fähren bieten einen tollen Blick auf die Landschaft und die Städte.

In Bursa sollte man sich die wunderschönen Moscheen ansehen, die Gräber der Sultane und die vielen Basars. Handeln ist ausdrücklich erwünscht. Genießer der einheimischen Gerichte werden vom Besuch in Bursa noch lange träumen: hier gibt es die beste Küche der Türkei.
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Träumen unter zwei Millionen Olivenbäumen? Von einem verträumten Felsen aus einen unvergesslichen Sonnenuntergang über der Ägäis erleben? Auf einer Bootstour kleine Inseln und lauschige Buchten mit Sandstrand entdecken? Fahren Sie nach Ayvalik! Die griechisch beeinflusste Architektur der Altstadt, der lebhafte Hafen mit Hunderten von Fischerbooten und urige Restaurants mit den leckersten Fischgerichten der Umgebung genießen – auch das ist Ayvalik. Die Bucht von Endremit mit Ayvalik als Stadt liegt etwa 120 km von Izmir entfernt. In kuscheligen Pensionen direkt am Meer und Hotels aller Klassen kommen Sie nach einem aufregenden Tag zur Ruhe. Das nächste Abenteuer wartet schon: eine Tour mit der Fähre auf die griechische Insel Lesbos.
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Um kaum eine andere Stadt ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um das sagenhafte Troja. Berühmt wurde der Ort durch die aus der Antike stammende Dichtung Ilias von Homer. Jahrhunderte verbrachten zahllose Reisende und Forscher damit diese legendäre Stadt zu finden und zu erkunden. Heute weiß man, dass sich das einstige Troja im Westen der Türkei befand.

Den bedeutenden Fund machte der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann Mitte des 19. Jahrhunderts, in den darauffolgenden Jahrzehnten legten weitere Ausgrabungen immer mehr Ruinen der einstigen Stadt frei. So kann man heute bei einem Besuch des Ortes unter anderem die alte Stadtmauer bewundern. Seit 1998 gehört die Ausgrabungsstädte zudem zum UNESCO Weltkulturerbe. Während einer Türkei Rundreise sollte man sich also einen Besuch dieser sagenumwobenen Stadt nicht entgehen lassen.
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Pergamon ist eine Stadt der Antike, die es auch eigentlich heute nicht mehr gibt. Heute heißt die türkische Stadt Bergama und ist ein beliebter Urlaubsort für Touristen. Nicht nur wegen seiner schönen Landschaft, nein, auch wegen seiner bekannten Geschichte. Früher, ca. im 2. Jahrhundert, war Pergamon immerhin die Hauptstadt des pergamenischen Reiches.
Bekannt war Pergamon nicht nur wegen seiner Tempel, sondern auch wegen seiner Bibliothek. Diese war die zweitgrößte der Welt. Jedoch ist wohl der Pergamon-Altar die größte Touristenattraktion. Bis heute stehen noch Überreste dieses wunderschönen Gebäudes dort. Wer nicht in Urlaub fahren kann oder möchte, kann sich auch mit der Geschichte von Pergamon im Pergamon Museum in Berlin auseinandersetzen.
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Die Stadt Izmir an der türkischen Ägäisküste gelegen blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Diese geht bis in das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Der eigentliche Name der Stadt war Smyrna, erst nachdem man nach den Massakern von 1919 und 1922 die Stadt endgültig der Türkei zuschrieb wurde sie offiziell Izmir genannt.

Auf Grund der langen Geschichte und den unterschiedlichen Kulturen die hier gewirkt haben besitzt die Stadt ein reiches historisches und kulturelles Erbe, dazu gehören unter anderem der Saat Kulesi (Uhr-Turm), die antike Agora von Smyrna, der Kulturpark (Messegelände), der Kemeralti Bazaar und das Schloss Kadifekale.

Zudem befinden sich auch in der näheren Umgebung zahlreiche weiter historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Somit ist es verständlich, dass Izmir Teil jeder größeren Türkei Rundreise sein sollte. Die drittgrößte Stadt des Landes bietet zudem Ausflüge zu vielen traumhaften Badedestinationen.
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Die Stadt Kusadasi liegt an der Ägäis südlich von Izmir. Das mediterrane Klima beschert Urlaubern viele Hundert Sonnentage im Jahr. Heiße Sommer und milde Winter lassen hier Früchte wie etwa Zitronen gedeihen. Kusadasi bietet seinen Gästen eine wunderschöne Altstadt. Die Stadt entwickelt einmal wöchentlich durch einen riesigen verwinkelten Basar ein atemberaubendes Flair. Kusadasi wird aufgrund einer dazugehörigen Festung auch die Vogelinsel genannt. Neben Unterhaltung und Kultur bietet Kusadasi seinen Besuchern malerische Buchten und ausschweifende Sandstrände. Die florierende Hafenstadt mit reichem Schifffahrtsverkehr kann darüber hinaus in der näheren Umgebung mit beliebten Sehenswürdigkeiten aufwarten. Ein atemberaubender Sonnenuntergang verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre.
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Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.

Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.

Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.

Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.

Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².

Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/tuerkeisicherheit/201962

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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